Ausgabe 
30.11.1911 Zweites Blatt
 
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Höchste Temperatur

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Vor Katarrh sich schützen

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ergehen und zum weiteren Aufblühen unserer Stadt bei.

Verein der Detaillisten zu Giessen E.V

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Beobachtungen der Station Liehen.

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Geschäften, Warenhäusern etc. aushalten und dem Publikum Gewähr für reelle Bedienung, £ute täten und mässige Preise :: :: :: ::

Darum kaufe jeder In Giessen, er trä^t damit zum

Der unterzeichnete Verein bittet, alle Einkäufe möglichst In Glessen zu machen. Die hiesigen Geschäfte können Jeden Vergleich mit auswärtiger Konkurrenz Versand-

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Zu nuben bei deu Kgl. Preuss.

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werden gebraucht zur Herstellung der beliebten Van

Dringender Wunsch an das :: kaufende Publikum ::

Bullen.

Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten

Gießen, 29. November 1911.

Der Großh. Kreisbauinspektor. Hechler.

Schlachtwertes

Vollfleischige, jüngere . . . Fürs en, Kühe.

sind bei Ärzten u. Müttern beliebt wegen ihres Wohl geschmacks, hohen Nähr­werts und ihrer leichten

Verdaulichkeit

Schafe.

Weidemastschafe Schweine.

Vollsieischige Schweine bis zu 2 Zentner

Lebendgewicht 481/,-49^ 6263

Vollsieischige Schweine über 2 Zentner

Lebendgewicht 48'/,-49V, 6263

Vollfleischige Schweine über 21/, Zentner

Lebendgewicht 46M-48 60-61V,

Fleischige Schweine unter 80 kg Lebend­gewicht 47l/,-48& 6162

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28. bis

28.

Airchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Donnerstag, den 30. November, abends 8 Uhr, int Matthäns- saale : Bibel stunde. (Bilder aus der Apostelgeschichte.)

Pfarrer D. Schlosser.

Israelitische Religionsgemeinde.

Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage-,

Samstag, den 2. Dezember 1911.

Vorabend: 4.30 Uhr.

Morgens: 9.00 Uhr.

Nachmittags: 3.30 Uhr.

Sabbatausgang: 5.20 Uhr.

Ueberstand: Rinder Ueberstand, Kälber, Schale ausverkauft. Preis

pro 100 yfö. L'ebenb» 2> hlrhc- geivtdjt

Ochsen. von-blSvon-biZ

Vollfleischige, ausgemästete, höchsten

Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst.

Schlachttvertes 4550 8190 Vollsleljchige ausgemästete Kühe höchst.

Schlachtwertes bis zu 7 Jahren . . 4643 7477 Altere ausgemästete Kühe und wenig gut

entwickelte lungere Kühe und Färsen 3539 6672 Mäßig genährte Kühe und Färsen . . 8034 6065 Kälber.

Feinste Mastkälber 6364 105-106

Mittlere Mast- und beste Saugkälber . 5962 99-104 Geringere Mast- und gute Saugkälber 5258 8696 Geringere Saugkälber 4851 8085

den Bergh'schen Marga­rine-Erzeugnisse, an ihrer Spitze die allgemein bekannten Marken

Cleverstolz und Vitello

Schlachttvertes höchstens 6 Jahre alt 5053 9093

Junge, fleischige, nicht ausgemästete und allere ausgemästete......4447

und Schweine Durch- schnittspret; pro 100 ßfum Vebenb» s hla fltiot tz:

Ziehung am 2.0.4. Dezbr. 1911. p JJ Nürnberger üBlu-Lotterie

6319 Geldgewinne bar ohne Abtug Mark:

Sanatorium Lindenfels

zwischen DarmstadtHeidelberg, 400 m hoch herrl. gelesen, (ss15/«

Technische Nachrichten.

Ein neues Schleppsystem. Eine technische Er­findung wurde auf dem Dortmund-Emskanal bei Hiltrup zum erstenmal erprobt. Ter Erfinder der neuen Methode ist der Re- gierungs- lund Baurat Kost von der Dortmund-Äns-Kanal- verwaltung. Vor Besichtigung der neuen Einrichtung wies er auf die Mängel der bisherigen Systeme der Schleppschiffahrt hin. Er hat das Beförderungsmittel auf den Grund der .Wasserstraßen verlegt. Er bringt mitten im Fluß- oder Kanallauf eine fortlaufende Schiene an, die vor Ausbiegungen nack rechts und links geschützt ist, dagegen noch oben hin in ge­wissem Maße federn kann. Vom Schleppboot aus senken sich vier Rollen auf die Schiene, die diese umklammern. Beim Einschalten der elektrischen Kraft bewegt sich das Schleppboot an der Schiene entlang vorwärts. Tie Geschwindigkeit war vorläufig nur ge­ring und erreichte drei Kilometer in der Stunde. Ein besonderer .Vorteil der neuen Erfindung ist der, daß die Schiene leicht und ohne jede Monteurarbeit vop der Flußsohle bis auf die Ober­fläche gehoben werden kann, so daß Ausbesserungsarbellen leicht auszuführen sind. Weitere Vorteile des neuen Schleppsystems sind der Umstand, daß das Boot keine Steuerung braucht, da es ja an die Schiene gebunden ist, sowie die Tatsache, daß das Wasser nicht aufgerührt wird und somit Beschädigungen der Ufer, die namentlich bei Dampfschleppern unvermeidlich sind, vermieden werden. Ter Motor des Schleppbootes erhält seine Kraft von einer elektrischen Leitung, die über der Wasserstraße ausgespannt ist. Für später sind Versuche in Aussicht genommen, die die Äektrische Kraft durch einen Oelmotor ersetzen und somit den Schlepper unabhängiger machen sollen.

Hauptgewinne Mark- 50000 20000 10000 eto. eto. eto.

Lose ä M. 3.. Porto und Lifte 80 Pfg. extra. Zubez durch d. Gsneralagentur Eberhard Fetzer, Stuttgart

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Israelitische Religionsgesellfchast.

Gottesdienst.

Sabbatleier am 2. Dezember 1911:

Freitag abend 4.05 Uhr.

Samstag vormittag 8.30 Uhr.

Samstag nachmittag 3.30 Uhr.

Sabbat-'lluSaang 5.20 Ubr.

Wochengottesdienst: Morgens 7.00 Uhr, abends 7.00 Uhr.

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bei drohender Erkältung, rauhem Hals u. drgl. ein paar der be­kannten Wybert-Tabletten zu nehmen, die dem Hals so wohl tun, die Verschleimung beheben und die Stimme frei und klar machen. Die Schachtel kostet in allen Apotheken 1 Mark.

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Handel.

Von der Reichkbank.

Berlin, 29. Nov. In der heutigen Sitzung des Z e n - tralausschusses der Reichsbank widmete der Präiident Havenstein dem verstorbenen Mitgliede Geheimrat Schöller einen ehrenden Nachruf. Dann wurden die Veränderungen des Status vom 23. bis 27. November bekannt gegeben. In dieser Zeit hat sich der Metallbestand um 172 000 gegen 3 652 000 im Vorjahr vermindert. Tie Anlagen haben um vierzehn Millionen gegen neun Millionen im Vorjahre zugenommen. Die Giro- getder haben um fünfzehn Millionen gegen zweiunüzwanzig Mil­lionen im Vorjahre zugenommen. Der Betrag der ungedeckten Noten habe am 27. November 419 Millionen betragen, die Re­serve 131 Millionen gegen 343 bezw. 129 Millionen im Vorjahr. Ter Status bilde keinen Anlaß, der Frage einer Diskontverände­rung näherzutreten. Es sei wünschenswert, daß alle Geschäfts­leute auf ihren Geschäftsformularen ihr Bankkonto bezw. ihr Postscheckkonto gedruckt vermerken. Die Reichsbank wird nur mit den Lieferanten in Verbindung treten, die dem Vorschläge ent­sprechen. Havenstein teilte ferner mit, daß die vor zwei Jahren eingerichtete Hypotheken-Abrechnungsstelle eine nur sehr schwache Entwicklung genommen habe.

Märkte.

F. C. Wiesbaden. D iehhof -M arktberi cht vom 29. Nov. Austrieb. Rinder 78 (Ochsen 16, Kühe 62, Bullen 0>, Kälber 253, Schafe 59, Schweine 568.

Tendenz: Rinder schleppend, Kälber, Schafe und Schwellte mittelmäßig.

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Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter öiejer Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung)

Antwort auf das Eingesandt vom 24. November ht Nr. 278 vom 25. November 1911 ans Lang-Göns.

Der Vorwurf, eine der allerersten Arbeiten der Feldbereini­gung Lona-Göns fei das Fällen von Bäumen und Sträuchern gewesen, ist genügend widergegt durch die f. Zt. im Kreisblatt Nr. 79 vom 6. sApril 1910 erschienene Erklärung der Großh. Kulturinspektion Gießen.

Zugunsten des Einsenders, der vielleicht um jene Zeit noch nicht dort wohnhaft war, muß angenommen werden, daß er diese Erklärung derzeit noch nicht kennt.

Bevor der Einsender sich an die Oeffentlichkeit wendete, hätte er den offengelegten Plan mit Erläuterungen doch genauer an- sehen müssen, dann hätte er gesehen, daß sich die Mald-Feld- regulierungen hier auf das äußerste Maß beschränken und daß dahei auch die äftethischen Gesichtspunkte in jeder Beziehung Be­rücksichtigung gefunden haben.

Hierher gehört insbesondere die Tatsache, daß nach dem Plan die abwechselnden Einschnitte des kurz vor der Station auf der östlichen Seite belegenen Waldes nach wie vor so erhallen bleiben, daß das Landschaftsbild keine Einbuße erleidet.

Besondere Bestimmungen sind auch getroffen und bekannt gegeben zur Erhaltung der hier in den Wald hineinziehenden Wresenflächen. Andersetts enthalten die Pläne und zugehörigen Be­schlüsse keinerlei Bestimmungen zur Beseitigung von Hecken und Anlage von Lattenzäunen. Derartige Maßnahmen liegen im Ermessen der Grundbesitzer selbst. Auch über die Frage der Behandlung der Privatwaldparzellen scheint Einsender im wesent­lichen falsch aufgeklärt worden zu sein, denn nach dem Vorschlag der Forstbehörde, den der Gemeinderat sowie die Vollzugskom­mission unterstützten, sollen die Flächen der Privatwaldvarzellen jenseits der künftigen Feldgrenzen dem Bestand des Gemeinde­waldes einverleibt werden; es wird also nur ein ganz unwesentlicher Tell dieser Flächen selbst in Kulturland umgewandelt werden. Für den Bodenwert erhalten die Besitzer der Privatwaldungen im Feldbereinigungsgebiet Ersatzgelände. Das Resultat der Offen­legung des Plans, der übrigens schon die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung der Landeskommiflion, Großh. Kreisamts und des Orts­vorstands bestanden hat, hat die Zweckmäßigkeit all dieser Maß­nahmen genügend bewiesen. Zum Schluffe sei noch auf die Aufforderung des Einsenders, für Vogelschutz mitzuwirken, der nachstehende in den Offenlegungsatten ebenfalls enthaltene Kom­missionsbeschluß angeführt:Im Interesse des Vogelschutzes und der landschaftlichen Schönhell sollen auf Wegkreuzungen vereinzelte Bäume gepflanzt werden."

Friedberg, nm 28. November 1911.

Der Großh. FeldbereinigungL,«-ommissar. Schnittspahn, Kreisamtmann.

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Angebote sind bis Dienstag, den 12. Dezember d. I., vormittags 10 Uhr, auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten einzureichen, woselbst auch die Angebots­unterlagen wahrend der Dienststunden jederzeit zur Einsicht-

Bekanntmachung.

Betr.: Maul- und Klauenseuche in Lich.

Infolge weiterer Ausbrüche der Maul- und Klauenseuche in Lich wird ein errbezirk gebildet, der umgrenzt wird durch Eingang des Schloßparks gegenüber dem Schloß, Schloß- Platz Unterstadt bis Löwengasse, Hilltengasse, außer der Stteckc bis Faselstall, Kirchgasse bis Zum Gasthaus zum Adler aus­schließlich, Turmgasse, Wall bis Schnorrenberg einschließlich, Brau­gasse nebst Butzbacher Sttaße, Schloßgasse, Fürstliches Hofgut einschließlich. Für den Sperrbezirk gelten die Bestimmungen unter II unserer Bekanntmachung vom 11. November 1911 (Greß, Anzeiger Nr. 267).

Gießen, den 29. November 1911.

Großherzogliches Kreisamt Gießen.

I. V.: Lang ex mann.

Behaftet mit hartnäckigem

Hautausschlag

habe ich nach 1 Stück Zrrcker's Patent-Medizinalseife ein völlig reines Gesicht. Ich gebrauche Ihre Seife zeitlebens. O.W." ä St. 50 Pf. (15%tfl) it 1.50 M. (35°/otfl, stärkste Form). Dazu Znck°°h-Creme (nicht fettend u. milb) 7o Pf. und 2 M. in der Universitäts-Apo- theke, Hirsch-Avotbeke, beiAug. Noll, E. Seibel. W. Kilbinger, Otto Schaaf, Emil Karn und Ernst Noll, Drogerien. (siy»

Meischverdingung.

Am 4. Dezember 1911, vormittags 9 Uhr, wird im Geschäfts' zimmer der Vermattung Kaserne I, wo auch die Bedingungen austtegen, der Bedarf an Fleisch- und Wnrstmaren für die Garnison Gießen vom 1. Januar bis Ende Juni 1912 verdungen.

Schriftliche Angebote sind bis zu dem genannten Zeitpunkte mll der Aufschrift: Angebot auf Lieferung von Fleisch- und Wurst­waren" versehen, im Geschäftszimmer abzugeben.

Garnisonverwaltung.

Betr.: Vergebung der Walzarbellen für das Jahr 1912.

Bekanntmachung.

Das Eindecken und Einschlämmen, sowie das Wasser-» fahren bei den Walzarbellen im Jahre 1912 soll vergeben werden.

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tist wichtiger als ihn vertreiben und leichter dazu; denn es genügt HJz? Mers C .aarderb» g»

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