o-l 1-15 15-30 30—60 60-70 über70Jahre
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Zahn-Creme
Mundwasser
Vorschein kommen, menn die Ansprüche anstatt bereits verloren gegangen sind.
Einheimische Ortsfremde:
an die Versicherungs- Obwohl die Sonntags stattfindenden Sprech- und deren Angehörigen auch minderbemittelten
Errichtung eines Dampfkessels in seinem Betrieb erteilt und auf den Einspruch des Kaufmanns Zinn von dem Provmzial- ausschuß an den Kreisausfchuß zurückgewiefen worden mit dec Begründung, daß in dem Betrieb des Sandmann so wesentliche Veränderungen eingetreten seren, daß sowohl die Fettschmelze als auch die Seifensiederei konzessionspflichtig geworden seien. Fabrikant Sandmann suchte nun um Genehmigung einer Seifensiederei und Fettschmelze, die durch Aufstellung eines Autoklaven eine andere Gestalt bekam und die schon beantragte Dampfkesselkonzession nach. Hiergegen erhob der Vertreter des Kaufmanns Zinn abermals Einwendung mit dem Vorwand, dem Projekt ständen feuer- und gesundheitspolizeiliche Gründe entgegen. Auf Grund sachverständiger Gutachten, daß durch die Aufstellung de§ Autoklaven keinerlei Belästigungen der Nachbarschaft durch üble Gerüche mehr vorkommen könnten, wurde dem Gesuchsteller im heutigen Urteil die Genehmigung zur Abänderung einer Seifensiederei und Fettschmelze, sowie zur Aufstellung eines Dampfkessels nebst Autoklaven nach Maßgabe der vorgelegten Pläne und Beschreibungen unter den in der Konzessionsurkunde enthaltenen Bedingungen erteilt, unter Verurteilung des GeslichstellerS in die Kosten des Verfahrens. — Ferner wurde über die Beigcordnetenwa hl in Qneck verhandelt; sie wurde von dem KrciScmSschuß für ungültig erklärt. Bei der Wahl hatte der dortige Polizeidiener einzelnen Wählern die Stimmzettel abgenommen und, anstatt durch einen Mann der Wahlkommission, selbst in die Wahlurne geworfen, worauf Berufung erfolgte.
Stackenburg und Rhein Hessen.
R.B. Darmstadt, 1. April. Die diesjährige Wein- versteigerung der hessischen Weinbandomän e hat in den beiden letzten Tagen in Mainz stattgeftrnden. Am ersten Tag erfolgte die Versteigerung der Kreszenz von Badenheim und Oppenheim, am zweiten Tage die der Weingüter Bingen, Nackenheim und Nierstein. Der Zudrang war am ersten Tage nicht besonders stark, dafür aber am zwerlen um so stärker, was natürlich
Universitäts-Nachrichten.
— München. Wie die „Hochschulkorr." erfährt, hat der Privatdozent für vergleichende Sprachwissenschaft an der Uni- verlität München, Dr. phil. Hermann Jacob so hn einen! Rus als außerordentlicher Professor nach Marburg erhalten; er soll dort das früher von Prof. ThumL bekleidete linguistische Extraordinariat übernehmen.
im Vereinslokal (Herberge zur Heimat: stunden in erster Linie für die Mitglieder bestimmt sind, steht die Beratungsstelle , Nichtmitgliedern, besonders auf dem Gckiet der Arbeiterversicherung usw. unentgeltlich Mr Verfügung.
der allgemein eingeführten Heilserum-Behandlung: dem Keuchhusten erlag ein Kind, den Masern vier, dem Unterleibstyphus ein im Manöver auswärts infizierter Unteroffizier. An Rose sind drei, an Blutvergiftung anderer Art vier Personen zu Grunde gegangen.
An Tuberkulose der Lungen starben 28 Personen, (i. V. 46), an Tuberkulose anderer Organe zehn (18). Die Sterblichkeitsziffer -für Lungenschwindsucht war also nur neun auf 10 000 Einwohner, eine bis jetzt hier nody nie erreichte niedere Zahl: für alle Todesfälle an Tuberkulose berechnet sich die Ziffer auf 12%oo-
Lungenentzündung und Influen za brachten 40 (26) Sterbefälle, andere Ertränkungen der Atmungsorgane 13 (16).
An Krankheiten des Herzens und der Blutgefäße (Aderverkalkung) sind, 35 (22) Personen erlegen, außerdem speziell an Gehirnschlagfluß, d. i. Zerreißung verkalkter Gehirngefäße, 16 (21).
Der vierte Teil der verstorbenen sSäuglinge — 14 — ist an Magen-Darmkatarrh und Kinderabzehrung infolge von Ernährungsstörungen zu Grunde gegangen.
An Blinddarmentzündung starben 4, an anderen Erkrankungen der Verdauungsorganc 13 Personen, an Nierenkrankheiten 16 (17).
B ösartig e Neubildungen, meist Krebsgeschwülste, waren 31 (25) mal Todesursache: die Geschwülste saßen in der Speiseröhre in , drei, in dem Magen in acht, in Leber und Gallenblase in sieben, im Darm in vier, im Gehirn in einem, in der Brust in vier, in änderen weiblichen Geschlechtsorganen in vier Fällen.
Durch Selbstmord endeten sieben Personen: ein Neugeborenes wurde gleich nach der Geburt getötet; drei Personen starben durch Unglücksfall.
Der Rest der Sterbefälle verteilt sich auf minder wichtige und zwei unbekannt gebliebene Todesursachen.
Großherzogliches Kreisgesundheitsamt Gießen.
Dr. Hab er körn.
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Summa: 76 62 78 202 IÖ7 99~=---624
„ ; i e r b l i ch k e i t s z i f f e r sttt alle Todesfälle ist 20,13 E /000 Einwohner für die E i n h e i m i s ch en 1 0,0 (i. V. i k t *7 - beachtenswert, daß im Mann es alter zwischen gestrrbm^md" Ortsfremde und nur 100 Einheimische
Die Bewegung der Bevölkerung, insbesondere die Sterblichkeit in der Stadt Eietzen im Jahre (gjo.
Bei der Volkszählung im Dezember 1910 hatte die Einwohnerzahl der Stadt die Höhe nicht erreicht, welche man nach den Zählungen der Vorjahre erwartet hat; die Schwankungen in der Einwohnerzahl beruhen wesentlich auf dem ziemlich bedeutenden Zu- und Wegzug, weniger auf dem natürlichen Nach- wuchse durch Geburten. Die Volkszählung ergab 31044 Einwohner, und blieb gegenüber der berechneten um rund 700 zurück. Wrr legen bei den nachstehenden Verhältniszahlen für die Jahres- mitte rund 1300 Bewohner zu Grunde.
, . gebend geboren wurden im Jahre 1910 von ein- hnnnchen Müttern 333 Knaben und 289 Mädchen, zusammen Sa i,. (i?1 Vorjahre 659), woraus sich ein Zuwachs vorn
20 Krndern auf 1000 Einwohner ergibt (i. B. 21,2%0). Von erlssremden Müttern wurden außerdem in der Stadt 233 Knaben und 228 Mädchen geboren; die Gesamtzahl der Lebendgeborenen war hiernach 1083.
Totgeborene wurden gezählt 40 eheliche und 12 uneheliche, zuiammen 52, darunter 30 ortsfremde.
G e storben sind im Berichtsjahre 305 männliche und 319 weibliche, zuiammen 6 2 4 Personen. Hiervon gehen ab 315 Ortsfremde, und es bleiben Einheimische, welche wir einer näheren unterwerfen wollen: 309 Verstorbene (i. V waren 0^,0)- Nach Altersklassen geordnet verteilen sie sich in folgender Tabelle:
V* I /X "Ala8on O KurDrinz q Bismarck o i 61 Naxos e O Jockey O2 pt[j.
Türk. Tabak- »Clgaretten-Fabrlk „Klos" o E.Robert Böhme, Dresden. _____________'£ieJera”t der französischen Fabak-fcgie.
Lanotreis Gieren.
Garbenteich, 2. April. Der K o n sumv er e i n hielt ton Samstag, 1. April, bei Gastwirt Lotz seine Hauptversammlung ab. Der Direktor Briegel erstattete den Rechenschaftsbericht, aus dem sich ergab, daß der Verein im letzten Jahre bei gesteigertem Umsatz gegen das Vorjahr einen sehr guten Abschluß gemacht hat. Die Versammlung erteilte dem Vorstand Entlastung. Bei der Wahl als Direktor wurde Johs. Brie- ael II., der 23 Jahre, seit der Gründung des Vereins, an der Spitze des Vereins steht, auf weitere 3 Jahre gewählt. In den Aufsichtsrat wurden wieder- bezw. neu gewählt die Herren Johs. Jung, Joh. Kissel V., Wilh. Amend, Johs. Wallbot III. Als Rechner wurde das Aufsichtsrattnitgli^ Briegel auf 3 Jahre gewählt.
4. Hungen, 3. April. Anläßlich des Scheidens seines langjährigen Dirigenten Lehrer Lehning, der nach Darmstadt versetzt wurde, sand firi)i am Samstag abend der Gesangverein „Liederkranz" im Gasthaus „Zur Reichskrone" zu einer Ab schiedsfeier zusammen. Lehrer Lehning, der den Verein seit 10 Jahren leitet, hat es durch seine TätiAeit und Können verstanden, den Verein auf eine hohe Stufe zu bringen. Dreimal führte er seine Sänger, von. denen er nur ungern scheidet, zu Gesangswettstreiten und jedesmal konnte der Verein preisgekrönt zurüctlehren. 9hud) sonst hat sich der beliebte Dirigent durch sein reickes Verständnis und richtige Auffassung für gute und schöne Vereinsveranstaltungen usw. um den Verein hohe Verdienste er-, worben. Lehrer Isaak feierte den Scheidenden in einer Ansprache und gab den Gefühlen unauslöschlicher Dankbarkeit für seine erfolgreiche Tätigkeit Ausdruck. Der Verein wird den scheidenden Dirigenten, der fortan Ehrenmitglied des „Liederkranz" sein wird, in dauerndem, freundlichem Andenken behalten.
Kreis Büdingen.
--Büdingen, 2. April. Letzten Samstag fand im Saale des Hotel Stern in Büdingen eine Versammlung der Ortsgruppe Büdingen des O b st- un d G art e nb a u- Vereins für den Meis Büdingen, die jetzt 179 Mtglieder gäljlt, statt. Eine stattliche Anzahl Mitglieder des Vereins und Freunde des Obst- und Gartenbaues hatte sich dazu eingefunden. Da für die Ortsgruppe Büdingen ein Obmann noch nicht gewählt war, eröffnete der Vorsitzende des Vereins, Kreisrat Bo eck mann, die Versammlung, worauf er einen Rückblick aus das verflossene 'Jahr warf und die großen Aufgaben des Vereins hervorhob. Obstbau- «nfpektor Metternich hielt dann einen Vortrag: „Die Bekleidung der Häuser wände mit Obstspalieren und die Bepflanzung der Weinberge mit Buschbaumen". Der Redner verbreitete sich über den Wert der Hausspaliere in ideellem und materiellem Sinne. Vom volks- wirtfchaftlichen Standpunkt betrachtet sei diese Kultur besonders wichtig, da noch tausende von Quadratmetern Wandfläche der Ausnutzung harrten. Er machte unter anderem auf die Erfolge, die der Verein in Orten des ?mi1,Cr5 ,?uf diesem Gebiete gehabt habe, aufmerksam. In 1911 sollen namlrch in den Gemeinden Berstadt, Binaen-
Dauernheim, Fauerbach, Kefenrod und Rodenbach an Ml Hausemr 396 Obstspaliere, vorwiegend Aprikosen und Birnen, gemeinschaftlich angepflanzt und unterhalten
Daber gingen drei öffentliche Gebäude, wie Rat- ^ser,,Schulhauser usw. vorbildlich voran. Referent sprach die Absicht aus, in derselben Weise auch für Büdingen wo Gelegenheit zur Hausspalierzucht äußerst günstig sei' vorgehen zu wollen und hofft, dabei von den Mitgliedern des Vereins unterstützt zu werden. Ein gleiches gemein- sck)altliche-.' Vorgehen empfahl er auch für die Weinberge Nachdem die Reben trotz eifriger Arbeit einen nennenswerten Ertrag nicht mehr lieferten, sei eine Bepflanzung dreier Grundstücke mit anderen Obstsorten und zwar in der Haupt,ache mit feinem Aepfelforten, Ananas und Cosäs Orangen-Reinette in Buschfomn, das empfehlenswerteste Die Ver,ammlung erklärte sich mit den Vorschlägen des Referenten einverstanden und wünschte, schon in diesem Jahre mit einigen "Proben zu beginnen. Hierauf fand eine Ver- ung von Obstbaumen, Sämereien und Kalendern für alle Mitglieder der Ortsgruppe statt. Als Obmann der Ortsgruppe wurde Bürgermeister Fendt gewählt. Dieser mihm das Amt an und dankte der Versammlung für das rhm entgegengebrachte Vertrauen. Der Vorsitzende schloß sodann die Versammlung mit dem Danke an die Erschienenen und dem Wunsche für ferneres Blühen und Gedeihen des Obst- und Gartenbaues.
Kreis Lauterbach.
^ Lauterbach, 1. April. In der heut-gen öffentlichen KreisanSschußsitzung wurde das Urteil des in oonger Atzung verhandelten Gesuchs deS Seifenfabrikanten Sandmann von hier um Errichtung einer Fett - äe verkun^t. Die Angelegenheit wurde wiederholt vordem Krelsau^chuß verhandelt. In der Sitzung oi:, 9 '>uü 3«- war dem Gesuchsteller die Genehmigung zur
Luftschifsahtt.
Kurze Nachrichten.
Berlin, 2._ April. Am 3. April beginnt in Döberitz der erste Flugkursus für die aus der Armee kommandierten O 111 z ier e. Für die erste Ausbildung sind drei Monate be- meffeit; 2a Offiziere, darunter Vertreter des bayerischen, des ! ach>ischen und des württembergischen .Kontingentes, sind kommandiert Mit der Leitung der neugebildeten Lehranstalt ist Oberst Mes fing beauftragt, als Lehrer wirken die Oberleutnants Geerdtz und Erl er, ferner die Leutnants Mackenthun, von ^ar^czy, Freiherr v. Thuena, Förster und Canter.
Pans, 2 April. Der Internationale Aeronauttsche Verband hat für den auf Anregung des hiesigen „Journal" ver- gnstalteten eitropäischen Rundwettflug folgenden Plan festgestellt: Pans - Lüttich - Utrecht - Brüssel - London - Paris Der Rundwettflug, für den Preise im Gesamtbetrag von 412 000 Francs gewidmet wurden, soll am 18. Mai in Vincennes bn Pans seinen Anfang nehmen und bis Ende Juni dauern.
Ein deutscher Rundflug.
Stendal, 3. April. Nachdem der Militärzweidecker „Alba- tros um 3 Uhr 46 Min. in Hannover zu einem kleinen Probeflug ausgesttegen und bald darauf wieder gelandet war, stieg er um 4 Uhr 22 Mm. wieder auf und nahm die Richtung platz ^anbe^ifT9, tov UDt 5 LH,r 12 Min. auf dem Exerzier
Bald nachher Landung begrüßten der Herzogregent und die ^erzvMi die Militarslieger auf das herzlichste Tie Rückfahrt nach Berlin war wegen unstcheren Wetters verschoben worden kurz nach 7 Uhr erhob sich der Apparat mit den beiden Fliegern und schlug eine etwas südliche Richtung ein mnfjte aber wegen di cht en Nebels vormittags 9 Uhr 50 Min bei Kiefter&of land em Dann fuhren sie nach Stendal n,eTte(fv J“ schon um 101/2 Uhr eintrafen. Sie setzten den Flug am pcachmittag fort.
Vermischtes.
ofHfiV5 erRückgang dcrSterbIichkeit inFrankreich« m>Sr1”,cb- ^Erichtet : Die neue Slerblichkeltsstatistik, von Der im ^Matln em mterefianter knapper Auszug veröffentlicht wird, gestaltet sich zu einem Ruhmesblatt für die Errungenschaften der modernen Hygiene. Zeigi sich doch, daß viele Krankheiten, die m früheren Jahren m der Llerblichkeitsstatistik einen breiten Raum einncibmen, mr Laufe der letzten Jahrzehnte den größten Teil ihrer
?^.hren eingebüßt haben. Insbesondere auf dem ® Jele btt R iiberftdntlieiun kann die moderne Wissenschaft über- wschend günstige Ergebnisse verzeichnen. Noch im Jahre 1887 mr&vLl 'SfVÄ °cl D 1 phteritis mehr als 20 000 Kinder; 'to Pa2 Cc 11-09 !? 'bst Zahl auf 3600 gesunken. In ähnlichem Maße haben auch die Maseru an Gefährlichkeit eingebüßt - die ?»ab?A?C- l909 beträ9t kaum ein Viertel der Zahlen
des Jahres 1887 Damals zeigte uns die Statistik, daß von tausend Kindern mehr als 300 m den ersten Monaten ihrer Säuglinaszeit zugrunde gingen. Im Jahre 1909 ist die Säuglir?g^s- Erblichkeit auf 125:1-00 gesunken. Auch auf dem Gebiete ^.-ekampfung des Typhus kann man mit Stolz auf die ^orl= djrute tei letzten Jahre zuruckblicken. Während noch ini Jahre 1887 nicht ivemger als 22 000 Personen der Krankheit erlagen, uer- Ä^Erkrankte?^^ 1909 HUC eine Sterblichkeit von insgesamt
. Das „Himmelstor der Millionäre" bi.e der Neuyorker Millionäre bekannte westliche Presbiterlanerkirche m der 42. Straße in 9lennnrf bie im Volksmmid als „das Himmelstor der Millionäre" so populär ist, wird demnächst ihre Pforten schließen und es den Millionären überlassen, stch e.ne andere Brücke und eine andere Pforte ur m VUtfd)affen* Grundstück ist mit einer Reihe von Nachbarhäusern von einer großen Gesellschaft anaefnuit bie an ber Stätte, ba bishe?bie N-u.)oike^D°llarL?g)', "r° L backst verrlchteien, voraussichtlich ein großes Hotel oder ein viel- stockiges Geschäftshaus errichten >vill. Tie Kirchen Millionäre wird der Presbiterianerkirche in de?86.' Straße ein- gememdet. Tie Gemeinde der ivessticheil Presbiter.vv^i^- wohl die reichste der Welt. Akan schätzt das Vermögen de? Ge memdemitglieder zusammen auf mehr als 3000 Millionen Mk
Aen Leb eu sj a hr e ftarben 54 Ktnder (i. B. 55) Gestobenen und 1,7 auf 1000 Einwohner; auf ;aI en c?0,0 verstorbene Säuglinge, und der Mlauf des Jahres durch Nachwuchs beträgt .568 Einwohner. Die Säuglingssterblich- etwa her ÄÄtrcfyer)r>etfe eine recht geringe, es war nnA Souglrng verstorben. Das Verhältnis er-
schnnt noch gunsttger, wenn man bedenkt, daß 12 Neugeboren« Mißbilduna^ im9schwäche (infolge von Frühgeburt, ..citzvildung) im ersten Lebensinonate zu Grunde gingen bei sorgsamste Pflege oft ohne Erfolg zu sein pflegt Sffieb erÄidenD|r9aKCt9C ^uglingssürsorge noch bessere Er- gevmste e^ielen! Die Zickunst wird es lehren.
gefrorben ,ÖatcTen ^rndesalter zwischen 1—15 Jahren sind 27
der lobesmtc”- 43 S“1'*! 5'*^' bir 9™6tr Zahl
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auch eine stärkere Anziehung der Preise zur Folge hatte. Im allgemeinen konnte man an beiden Tagen die Beobachtung machen, daß die sog. kleinen Sachen bedeutend über die Taxe bezahlt wurden. Es kommt dies wahrscheinlich daher, weil sich die Domäne dazu versteht, selbst von den geringsten Sorten auf Verlangen Originalabfüllungen zu machen, was wir nicht für besonders zweckmäßig, halten können. Es trachtet eben jeder Weinhändler danach, Original-Abfüllungen zu erhalten und begnügt sich in diesem Falle auck oft mit geringeren Qualfläten. Die kleinen Sachen wurden daher auch am ersten Tage sämtlich höher bezahlt, und zwar erzielten die zu 600—700 Mark taxierten Sorten 800—1000 Mark, während die besseren Qualitäten zum Teil hinter der Taxe 'zurückblieben; so erzielten z. B. Oppenheimer Goldberg, der zu 1600 Mark taxiert war, nur 1300 Mark, Oppenheimer Goldberg-Riesling zu 2000 Mark taxiert, nur 1780 Mark. Am zwecken Tage erzielten dagegen bei sehr starker Nachfrage die Spitzen gute Preisest ein Viertel-Stück Nackenheimer Rotenburg-Auslese statt der taxierten 2000 Mark 2150 Mark, so daß sich also ein ganzes Stück auf 8600 Mark stellen würde. Nackenheimer Rotenberg- Riesling erzielte anstatt 2200 Mark 2660 Mark, ein anderes Stück statt 2100 2450 Mark, während Nackenheimer Fenchelberg- Riesling statt der taxierten 2700 Mark nur 2140 Mark brachte. Die zweitbeste Nummer, Niersteiner Rohbach-Riesling, die zu 3000 Mark taxiert war, brachte 2640 Mark und wurde von der Vereinigten Gesellschaft Darmstadt, dem Kasino zu Gießen u. a. ersteigert. Es tarnen im ganzen 143 Halbstück und 5 Viertel- stück, sowie ein Halbstück 1909 Bensheimer Streichling-Riesling, der anstatt 1000 Mark zu 880 Mark von Guntrum-Bensheiim! erworben wurde, zur Versteigerung. Das finanzielle Ergebnis war im ganzen recht günstig; die meisten Sorten gingen erheblich über die Taxe hinaus, und der Gesamt erlös stellt sich nad) ungefährer Schätzung auf über 2 00000 Mark, während im Staatsbudget für 1911 bekanntlich nur 170000 Mark als Einnahme eingestellt waren.
Drucksachen aller Art
die Brühl'seheUnw.-0rucker6i.
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Karl Völzing an ber Realschule und dem Progymnasium zu Alzey, Dr. Ehristiau Waas an der höh. Mädchenschule und dem Lehrerinnenseminar zu Mainz, Rektor Friedr. W e n z e l an der höh. Bsirg-erschule zu Bingen, den Charakter als Professor verliehen. Durch Entschließung des Ministeriums des Innern wurden die Lehramtsreferendare: Erw. Berninger zu Mainz, Hch. Gilbert zu Worms, Dr. Ludw. Gombert zu Darmstadt, Otto Grün zu Bad- Nauheim, Gg. H a a s zu Darmstadt, Wilh. Hahn zu Gießen, Dr. Ludw. Hensel zu Darmstadt, Ludw. Hillenbrand zu Wimpfen, Wilh. Hottes zu Mainz, Gg. Kissel Ku Dcrrmftadt, Friedr. Kreutzer zu Offenbach, Dr. Hch. Lepper zu Gießen, Friedr. Michel zu Darmstadt, Joh. Müller zu Darmstadt, Hch. Nolda zu Vdainz, Anton Plank zu Grünberg, Adam Schnellbacher zu dNichel- stadt, Erich Schwör er zu Darmstadt, Franz Spang z-u Mainz zu Lehramtsassessoren ernannt.
** Die Rechtsberatungsstelle des Evang. Arbeitervereins erfreute sich, wie man uns schreibt, auch im . zwecken Jahre ihres Bestehens eines regen Zuspruchs. Neben Kranken-, Unfall- und Jnvalidenversicherungsangelegenheiten waren es Fragen der Gesindeordnung, des Gewerberechts, Bürgerl. Gesetzbuchs, Zivilprozeßordnung, Sttaflecht usw., bei denen die Beratungsstelle ihre Dienste zur Verfügung stellen konnte. Auch in Steuerangelegenheiten wurde, besonders in der Zeit der Reklamationen und Steuerveranlagung, von der bestehenden Einrichtung Gebrauck gemacht. Neben den erteilten Auskünften erfolgte auch die Msiertigung der erforderlichen Schriftstücke (Gesuche, Eingaben, Berufungen, Errichtung von Privattestamenten usw.) durch die Beratungsstelle. Leider mußte auch im ver- floffenen Jahre die Erfahrung gemacht werden, daß die Ratsuchenden, besonders in Unfall- und Invalidenversicherungsange- (egenbeiten, die Beratungsstelle in der Regel erst aufsuchen, wenn sie mit ihren Ansprüchen in allen Instanzen abgewiesen worden sind, oder die Berufungsfrist versäumt haben. Ebensoviel wird dadurch gesündigt, daß die den Versicherten beim Austritt aus der versicherungspflichtigen Besck)äftigung ausgehändigten Jnva- libenfarten achtlos beiseite gelegt werden und erst wieder zum
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