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Lungentuberkulose Gehlrntliberkulose Lungenentzündung Influenza Bronchitis Herzleiden Schlagfluß Angina Nierenleiden Krebs
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8. Woche. Vom 19. bis 25. Februar 1911.
^mwohnerzahl: angenommen zu 31,300 linkt. 1600 Mann Militärs SterblichkeitsMer: 33,20 %„
nach Abzug von 4 Ortsireinden: 26,60 »/«>.
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der ^.odessalle m der betreuenden Krankheit auf von auswärts nack lvtepen nebrndite Kranke kommen.
1. Lebensjahr:
Verunglückung
Gehirnhautentzündung 1 (1) Blinddarmentzündung 1 (1) Mittelohreiterung 1 anderen Krankheiten 2
** Dritter hessischer Hanb-werkerta a. Für den 3. hessischen Handwerkertc-g, der Montag, 13. März, zu Mainz ftattsindet, ist folgende Tagesordnung sestgesheltt: Mitteilungen; Das Verdingungswesen, Arbeiterschutz und Unfallverhütung; Die Verleihung von Privilegien an Ge- lverbeschulen: Tas Meisterprüfungswesen; Fürsorge für die gewerbliche Jugend; Anträge. Die Anmeldungen hierzu laben die Zahl von 400 bereits erreicht, so daß auf einen tarken Besuch der Tagung gerechnet werden kann.
** Klnderheilstätten in Hessen. Daß die Errichtung dec von dem Heilstättenverein für da8 Grobherzogtum Hessen ins Leben gerufenen beiden Kinderheilstationen in Hirschhorn und Lampertheim für tuberkulös gefährdete Kinder einem wirklichen Bedürfnis entsprach, sei damit bewiesen, daß setzt schon fast sämtliche 14 Betten besetzt sind. Dem Heilstättenverein wird deshalb nichts anderes übrig bleiben, als noch für weitere Unterkunft zu sorgen, wenn nicht unliebsame, den Heilerfolg ungünstig beeinflußende Verzögerungen in der Aufnahme der Kinder stattflnden sollen.
** Der Hilfs verein für die Geisteskranken in Hessen hält am Dienstag, 7. März, nachmittags Ve4 Uhr, in der Klinik für pshchische und nervöse Krankheiten in Gießen, Frankfurter Straße 99, eine Versammlung der oberhessischen Vertrauensmänner des Hilfsvereins für die Geisteskranken in Hessen statt, in der folgende Vorträge gehalten iverden: Professor Sommer: „Die. Zusammenhänge von Säuglings-, Krüppel- und Jdiotenfürsorge"; Professor Dannemann: „Die neue Irrenanstalt bei Gießen".
** Landwirtschaftliche Vorträge. Die Landwirtschaftskammer für das Großherzogtum Hessen veranstaltet am nächsten Samstag und Sonntag in Oberhessen eine größere Anzahl landwirtsch. Vorträge. Es finden Versammlungen statt in Berstadt am Sonntag nachmittag im Völkelschen Saale mit einem Vortrag von Land- wirtschaftälehrer Wagner-Büdingen über: „Wie ist die Kleinvieh-, insbesondere die Ziegenzucht, rentabel zu gestalten?" — In Gambach am Sonntag nachmittag im Gasthause von Weisel mit einem Vortrag von Oekonomierat Weitz el-Lich über: 1. „Welches sind die Vorbereitungen einer rentablen Geflügelzucht'?" 2. „Praktische Winke auf dem Gebiete des Kartoffelbaues". — In Hopfmannsfeld am Sonntag nachmittag im Gasthause von Andreas Leonhard mit einem Vortrag von Dr. Braun-Darmstadt über: „Was kann zur Besserung der Arbeiterverhältnisse geschehen?" — In Klopp en heim am Samstag abend im Gasthause von L. Gerlich mit einem Vortrag von Landwirtschaftslehrer Dr. Hoffmann-Friedberg über: 1. „Zweckmäßige Anwendung der landwirtschaftlichen Maschine^: 2. „Was hat der Landwirt beim Einkauf der Düngemittel zu beachten?" — In St ein fürt h am Sonntag nachmittag im Gasthause von Fr. Günther mit einem
legentlid) der Anwesenheit des Herrn Ministers Brann eingehend mit ihm Rücksprache genommen worden und er habe sich mit der Rotvorlage einverstanden erklärt. Der Redner bespricht dann das Eisenbahnverlragsverhältnis mit Preußen. Der Abg. Fulda habe auf die Rede des Abg. v. Papenheimer im preußischen .Abgeordnetenhause hingewiesen und dabei Vergleiche mit dem Standpunkt eines Händlers gezogen. Er wolle über das Geschmackvolle dieser Aeußerung nicht sprechen, aber wenn der Standpunkt des preußischen Abgeordneten so ungerecht war, so müsse er doch fragen, ton rum denn keiner von den Parteigenossen Dr. Fuldas diesen Auffassungen entgegengetreten sei. Wenn im preußischen Abqeorünetenhausc so schreiendes Unrecht geschah, wie die Herren behaupten, dann müßte doch dieses Gefühl am stärksten bei Ihren Parteigenossen in Berlin vertreten und zum Ausdruck gekommen sein, denn einen Mangel an Lebhastigkeit könne man doch den Parteigenossen im preußischen Landtag nicht gerade nachsagen. (Große Heiterkeit." Wenn Abg. Dr. Fulda in seiner Rede von ihm heimlich belauschte Aeußerungen eines Regierungsvertreters hier öffentlich mitteilte und zum Gegenstand seiner Erörterungen machte, so müsse er doch sagen, daß es in den weitesten Kreisen nicht für ganz sein gehalten wird, vertrauliche Aeußerungen zu belauschen und sie ohne Einwilligung der Betreffenden in die Oeffentlichkeit zu bringen. (Zustimmung: sehr richtig!) Das Gefühl für das, was passend und anständig sei, sollte doch in allen Partei- und Gesellfchaftsstellungen sestgehalten werden, und er bedauere, daß sich der Abg Fulda über diese selbstverständliche Anstandsregel einfach hinweggesetzt hat (erneute lebhafte Zustimmung). Wenn Abg. Raab seine An- ichcmungeit über die Reichssteuerpolitik entwickelt habe, so wolle er ihn auf die jüngsten Artikel seiner Parteigenossen Schipvel und Ealwer in bett Sozialistischen Monatsheften verweisen, worin ausdrücklich ausgeführt wird, daß ohne die Mitheranziehung der kleinen Steuerpflichtigen eine Reichssteuergesetzgebung nicht möglich sei. Der Abg. Raab habe eine grauenhafte Schilderung über die Wirkungen der Reichsfinanzreform gegeben, nach seinen Darstellungen müsse man annehmen, daß Handel und Wandel jetzt in ganz Hessen plötzlich stille stehen und daß bitterste Rot und Elend herrschten. Er gebe zu, daß die Tabak- und die Zündholzwarenindustrie geschädigt seien, aber wenn der Abg. Wich den Niedergang mancher Brauerei beklage, so sei seine Beweisführung unlogisch. Seine Partei habe ja gerade die Brauereien bohkottiert und nun, wo es ihnen schlecht gehe, stelle man sich her und klage darüber und behaupte, daß die Steuern daran schuld seien. (Bewegung und allgemeine Heiterkeit.^ Der Redner geht dann auf die Verhältnisse in Pfungstadt näher ein und widerlegt an der Hand statistischer Angaben der diesbezügl. Ausführungen des Abg. Raab. Wenn dieser und Herr Ulrich sagten, es sei ein schlechter Patriotismus, wenn die reichen Leute der hohen Steuern wegen aus Hessen wegzögen, so bemerke er, daß die hohen Steuerzahler meist 'Aktiengesellschaften seien und von deren Patriotismus könne er sich keine rechten Vorstellungen machen. (Heiterkeit.) Man könne auch pensionierten Beamten (einen Borwurf daraus machen, wenn sie sich in einer Stadt uiederließen, wo sie nur wenig Steuern zu bezahlen hätten. Er sei überzeugt, auch Herr Raab würde, wenn er sich zur Ruhe setzte, wohl kaum sagen: mein Patriotismus verlangt, in Darmstadt zu bleiben, trotzdem ich hier 2—300 Mk. Steuern mehr bezahlen muß (große Heiterkeit). In diesem Falle würde wohl auch der Patriotismus des Herrn Raab nicht standhalten. Zum Schluß sagt Redner noch zu, die Anregung des Abg. Köhler auf Beseitigung der Nachtigallensteuer zu befürworten. Die Aufhebung dieser Steuer sei ihm außerordentlich sympathisch. Sie habe übrigens nur 40 Mk. jährlich eingebracht, er wisse nicht, ob eine Steuer auf Wahllügen nicht entschieden mehr einbringen würde. (Heiterkeit.)
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Aus Statt tutfc Land.
Gießen, 3. März 1911.
Die Tuberkulosefterblichkeit in Heften.
Das Kaiserliche Gesundheitsamt hat kürzlich Karten des Deutschen Reiches hercrusgeaeben, in denen in graphischer Darstellung ein Bild darüber gegeben wird, welche Zahl von Dodesfällen an Lungentuberkulose in allen einzelnen .Kreisen des Reiches zu verzeichnen sind.
Hier dürften besonders die SterblichkeitsVerhältnisse in Hessen interessieren. Was die Häufigkeit der Todesfälle an Lungentuberkulose bei Kindern im Alter von ein bis 15 Jahren betrifft, so starben 1906—1908 von je 10000 am 1. Dezember 1900 Lebenden dieses Alters 7 bis 8 im Kreis Mainz, 5 bis 6 in den Kreisen Bensheim, Heppenheim, Friedberg, Gießen, Bingen und Alzey, 3 bis 4 in den Kreisen Darmstadt, Dieburg, Groß-Gerau, Offenbach.
JuSLchr 19£n, Atzung der Stadtverordneten-Verfnmm- inhr c t>ct Stadt Gießen für daö Nechnungs-
’xP März 19121 sowie die Vor-
aufwmse des stadterweNcrungösouds, des Elektrizitätswerkes, vcr itadtiichcu Straßenbahn sowie des Gas' und Wasserwerks «'ß 6e ^Ul'egen nach Vorschrift des Artikel 83 der Städteordnung vom 4. bis 12. Marz ststi aus der Bürgermeisterei — Zimmer 15 - zur Elnircht der Beteiligten osten. Es wird dies mit dem untugen zur oste «tuchen .Kenntnis gebracht, daß (Sinroenhnnaen £c.^„b-nf«bkn binnen gleicher Frist bei der Bürgermeisterei vor- zuvrtngen stnd.
Vortrag von Landwrrtschaftslehrer Heck-AlsfelL iibtti „Rationelle Jungviehaufzncht und -Fütterung". — JJn Stum pertenrod am Samstag abend int Gasthause von Wilhelm Fuchs mit einem Vortrag von Landwirtschasts- lehrer Dr. Lung-Alsfeld über: „Die Beschaffenheit der Heranzucht guten Saatgutes und sein Einfluß aust dic Ernte." — In Wölfersheim am Sonntag nachmittag im Gaskhause von Fritz Huber mit einem Vortrag von Dr. Burg-Darmstadt über. „Die Stenern in Hessen, sowie die Abschreibungen in der Buchführung und in der Steuererklärung^'.
Landkreis Gießen.
= Leihgestern, 2. März. (Verspätet ein gegangen.) Am letzten Sonntag feierte derGesangvereinLieder- kranz seinen diesjährigen Familienabend. Die Chöre, die zum Vortrag gelangten, wurden meistens als Massenchöre unter Mitwirkung des Gesangvereins Arion, Klein linden, vorgetragen, ernteten reichen Beifall und gaben Zeugnis von der Tüchtigkeit des Dirigenten Herrn Aug. Bauer von Gießen. Der Verein hat unlängst beschlossen, auch in diesem Jahre an einem Wettstreite teilzunehmen. Die finanzielle Lage des Vereins ist recht günstig.
Kreis Lauterbach.
= Lauterbach, 2. Marz. Der Orts gewerbe« verein hielt dieser Tage im Johannesberg seine Hauptversammlung ab. Bei der Neuwahl der Bezirksaus- schußmttglre-der wurden die seitherigen Vertreter, Schlossermeister Otterbein und Schreinermeister Schmidt durch Zuruf wiedergewählt. Zu dem in Mainz stattfindenden Hand, werkertag wurden Spenglermeister Krömmelbein und Schlossermeister Otterbein als Vertreter gewäM. Der Vor. sitzende Otterbein erstattete sodann einen Bericht über die Sitzung des Bezirksausschusses zu Herbstein, die im Nv- vember v. I. stattfand. Nach dem "Bericht hat der Vorsitzende in dieser Sitzung die seitherige Art der theorettschen Gesellenprüfung bemängelt und Bessern« gsvorschläge ae. macht, die bei dem Bezirksausschüsse und in der heutigen Versammlung vollen Beifall fanden. Sodann wurde über die Bildung des Vorstandes der Sonntagszeichenschule und uber dre Art der Ueberreichung der Gesellenbriefe, die künftig ohne Ferer tn der Großh. Webschule stattfinden soll, beschlossen. Die Versammlung wurde mit einer Ermahnung des Vorsitzenden an die Meister geschlossen, ihre Gesellen und Lehrlinge zum fleißigen Besuch der Sonntagszeichen- Ich ule anzuh alten.
Kreis Schotten.
-C. 2: ^mwestl. Vogelsberg, 2. März. Gesten, brachte dre Wettervoraussage die kurze Bemerkung, daß von jetzt schon Frühlingsanfang gerechnet würde. Der Frühling hat sich heute merkwürdig hier angemeldet. Den ganzen Tag über war es trüb und regnerisch, fast kalt bei starkem Südwest. Gegen 5 Uhr wird es Plötzlich ganz finster und ein Gewitter zog von Südwesten her. Drei bis vier grelle Blitze zucken auf, und kräftige Donnerschläge, wie sie der Sommer nicht besser bringen krnn, erschrecken manchen. Nach alter Bauernregel gibts darauf einen guten Sommer. Hoffentlich bat die Regel recht.
Aba. Dr. Osann erklärt, daß er auf eine Erwiderung auf verschiedene Anzapfungen aus SparsarnkeitsgrÜTiden verzichten wolle.
Darauf erklärt Vizepräsident Dr. Schmitt die Generaldebatte über das Budget geschlossen.
a Es folgen noch persönliche Bemerkungen der Abg. liebet, Köhler und Dr. Osann, welch letzterer energisch Verwahrung einlegt gegen die Verdächtigungen des Abg. Raab bezügl. seiner Stellung zur Zündholzindustrie und der sonstigen Verhältnisse m Pfungstadt
Nachdem das Haus alsdann in die Einzelberatung über den Etat eingetreten ist und Ueberschrift und Einleitung zum Budget genehmigt hat,, wird gegen Vs? Uhr, da nur noch wenige Abgeordnete anwesend sind, die Weiterberatung vertagt.
Nächste Sitzung: Freitag 9 Uhr.
Alsfeld, Büdingen, Schotten, Oppenheim und Worms, bis zwei in den Kreisen Erbach und Lauterbach. Von je 10000 am 1. Dezember 1900 Lebenden im Alter von 15 b is 60 Jahren starben 1906—1908 im Kreis Groß-Gerau 36 bis 40, im Kreise Heppenheim 31 bis 35, in den Kreisen Bensheim, Erbach, Offenbach, Gießen, Mainz, Oppenheim und Worms 26 bis 30, in den Kreisen Darmstadt, Dieburg, Büdingen, Friedbsrg, Alzeh und Bingen 21 bis 25 und in den Kreisen Alsfelds Lauterbach und Schotten bis 20.
In Hessen haben wir erfreulicherweise in allen Kreisen durchweg nur eine Abnahme der Todesfälle an Lungentuberkulose bei Personen im Alter von 15—60 Jahren zu verzeichnen. So haben die Todesfälle, wiederum berechnet auf je 10000 am 1. Dezember 1900 Lebende, in dem Zeitraum von 1906—1908, verglichen mit dem von 1896—1899, abgenommen, und zwar um 1 bis 10 in den Kreisen Darmstadt, Dieburg, Erbach, Groß-Gerau, Heppenheim, in sämtlichen Kreisen Oberhessens und Rheinhessens, und um 11 bis 20 in den Kreisen Bensheim und Offenbach. Erwähnt sei hier, daß letzteres Verhältnis auch für die Stadt Frankfurt festgestetlt wurde, während in dem Landkreis Frankfurt eine Zunahme der Sterblichkeit um 1 bis 5, in der Stadt Aschaffenburg eine solche von 6 bis 10 zu verzeichnen ist.
Die Sterblichkeitsverhältnisse an Lungentuberkulose sind hiernach in Hessen als recht günstig zu bezeichnen und jedenfalls als mittlere im Vergleich mit den Ziffern in anderen Bundesstaaten. Ausdrücklich sei hier nur auf den Kreis Groß-Gerau hingewiesen, der bei Personen im Alter von 15—60 Jahren eine ausnehmend hohe Sterblichkeit aufweist. Diese auffallende Erscheinung dürfte jedenfalls einmal eine eingehende Untersuchung zum Ergründen der Ursachen geboten erscheinen lassen.
Es starben an : Zusammen: Erwachsene: tut
Kuverts mit Firma
181111 >। ।U druckerci.Gießen.Schulstr.7
Bekanntmachung.
Es wird hiermit folgendes zur Kenntnis der Mannschaften« des BeurlaubtenstandeS gebracht:
1. Die Aushändigung der neuen KriegSbevrderuugen und Paß- notizen erfolgt in der Zeit vom 10.—25. ?Aärz ds. Js. und war für btc Stadt Gießen durch Ordomwnzen, für die übrigen Ortschaften durch Vermittelung der Bürgermeistereien.
2. Die bis jetzt noch nicht zur dienstlichen Kennttiis gebrachten Wohnungsveränderungen — auch diejenigen innerhalb der Stadt Gießen — sind sofort dem Bezirksfeldwebel zu melden.
3. Die Mannschaften der Reserve, Landwehr I, Landwehr II, Ersatzreservisten und die zur Disposition der Ersatzbehörden entlassenen Mannschaften, welche in Gießen ihren Wohnsitz haben, beauftragen — falls sie selbst nicht zu Hause fein können — einen erwachsenen Anverwandten, dm Hauswirt oder einen zuverlässigen Mitbewohner mit der Empfangnahme der Kriegsbeorderung bezw. Paßnotiz.
4. Jeder Mann, der bis zum 25. März ds. Js. abends leine Kriegsbeorderung oder Paßnotiz erhalten hat, meldet dies sofort schriftlich oder mündlich seinem Bezirksfeldwebel.
5. Die vom 1. April 1911 ab nicht mehr gültigen alten roten Kriegsbeorderungen und die weißen Paßnotizen mit rotem Rand sind am 1. April durch die Mannschaften selbst zu vernichten: die neuen gelben Kriegsbeorderungen, bezw. die neuen roeiRcn Pastnotizen mit gelbem Rand find an diesem Tage in die Militärpässe einzukleben.
Gießen, den 2. März 1911.
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
. ___________Dr. Usinger.
Bekanntmachung.
Betr.: Schweineseuche unter den Schweinen des Mvses Keßler, dahier.
Unicrc Bekanntmachung vom 23. Februar 1911 berichtigen Iüu dahin, daß ntdn mt1 Gehöfte des Moses Keßler, Neumr- weg Nr. 3-), sondern in dessen Stallungen an der Wißmar M-elsstratze, bic ^cvweincseuche ausgebrochrn ist.
Gießen, den 28. Achruai 1911.
Großüerzogllches Pollzeuwft Gießen.
Gebhardt.
. .. Aur die Grundstücke des Emil Scköu u. Lndw.Schneider II dabrer, Neustadt 16 und 18, ist von der Stadtverordneten-Ver- sammlung m der Sitzung vom 2. ds. MtS. ein Banftuchrliuienvlar ausgestellt worden. ”
Der Bausluchtlinienplan liegt 14 Tage bei uns - Zimmer Nr. 16 - Aiir (Sinndjt offen. Einwendungen dagegen sind binnen der gleichen ^rät bei Meldung de>' Ausschlußes bei uns vorzubringen.
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Zu mieten gesucht: 34 Wohnungen von 2—7 Zimmern.______[B3/,
Städtischer Arbeitsnachweis giessen
Asterweg 9.
ES können eingestellt werden:
a. bei hiesigen Arbeitgebern:
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Gast und SchankwirtschastSperional: 2 Küchen- u. Zimmer' Mädchen
b. bei auswärtigen Arbeitgebern:
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Gast und Schankwirtschaftsversonal: 2 Zimmer-u. Küchen- madchen.
ES suchen Arbeit:
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1 Metzger. 2 Maurer, 1 Steinmetz, 2 Fnslallateure, !Kch?utzer, 4 Schlosser, 1 Schreiner, 1 Glaser, 1 Küfer, 3 Heizer, 2 -ßse<binber, 1 Zlgarrenmacher, 1 Kistenmacher, 2 »Vnbrburfdjcn, ^0 Tanwhner, 2 Hausburschen, 1 Schreiber, 1 Bureaudiener, 1 Kassierer, 1 Büglerin. 5 Putz und Laussrauen, 2 Waschfrauen, 2 Hausmädchen.
Lcbrltuge: 1 Mechaniker 1 Schlosser. 1 Kaufmann oder ^chrewer.
Gast und «schaukwirtschastspersoual: 1 Küchenchef drei Kellner, b Lohn- und Aushtlfskellner, 2 Zäpier.


