Ausgabe 
3.3.1911 Zweites Blatt
 
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Schluß itod) die ^troenbigTcit zu

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Nachmittagssitzung.

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mehrere verlebende Ausdrücke an der Sand'

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dar sie Gesetz werde.

der SxfyiLU bes

>jerrn Raab darüber cintrctcn, ob

Redaktion, Expedition und ^ruderet.

strotze 7. Ervedition und Verlag: e«#

ReLaknonr^E112.Tet.-Adr..2In»e.gerGlehen.

n,°öVtimtat Sr. Bcckcr baiitt für dir aimsttgc Kritik des ' ... . «- < . v . r. _ 11 « 1 < , v AvMt/th«rinii n 1 Tv nm

derartige Uebertreibungen noch genügend Aaitationsstoss in Vorrat. Die Bemerkung des Abg. Xöhler, dan eine angemessene Schuldentilgung oas .\u cf grat einer gc^ ordneten Finanzverwaltung bilde, wolle er noch vewnderö unter­streichen Wenn Abg Uebel gelinde Zwencl darüber ausiprach, ob der Herr Finanzminister überhaupt mit dem Notge^ ein- verstanden sei, so könne er ihn darüber beruhigen^ gehe keine Vorlage den Landständen zu. ohne baß das '<otc ^urnr- sterium ''eine Znstintmung gegeben habe, und bann |ct auch gc-

L hätte" L^eordn^en abhalten sollet, derartige mikon- .

Verhalten von '^berridst. /S;cqen.-Qh .u bringen I rungszn'age beschließen wurde, |o habe es j.x die Zweite Rammet

iür .smcdmaEig crad)tc, ben öroWrsoqdes de? Hand, bieien Beschluß abzulchnen, um zu verhindern, >m;t angefühT Das L wisso?daß das! sic Gesetz werde. Einverstanden sei. er^mit der Bemerkung

wsiano gegen uic 1 ^taaisDoran.|U(iu9^ v inrrb«>H irriirbcn

and, bic Folam der Rriürrnng gründlichorwogm und Eust we^n Erden.

" Besondere Beachtüng werde man den fornwirtichastUMen cripar

ni-vorschlägcn des Abg. Dr. Weber widmen, der daraus etne Summe von 80-100 000 Mark erwarte Auch die übrigen, swrbcnen Aerwanolen üb^'"einen russischen I Vorschläge dürften einer wohlwollmden Prnfung ucher sein. Da-

250300 000 Mark und es stehe außer ,xragc. daß ber jetzige Entwurf im Einvernehmen mit dem (>manzminlster

c\tt (Gegenwart der gleichen oben genannten Regierung^ «ertrrt« wüd L Sitzung °°m Biz-üräsib-nt forcdt 4 Wn

So könne man beobachten, daß der Herr Kreisamtmann eme 3uIum-t unter der Fahrten meist in einem Zweispanner mache, wahrend der ^ezirts l ^iderspr. u. Z-- kommandcur einiadi mit der Bahn fahre. Da- werde auch in ^^ialdeniokraren als der Bevölkerung bemerkt unb mache bo,es Blut. Man wtttt , oder ihn mit b^ü«ebaüÖtung des Dr

doch .darauf bedacht sein, 'pari am zu anhaltender L

bis letzt geplanten Ersparni'ic wurden kaum ernt caioc ..iiuum I ergeben. Ter Redner bespricht dann den Eisenbahngemeinschast- I vertrag. Wenn die Linke bei den früheren Erörterungen etwasl mehr politische Weisheit gezeigt hatte, wurde x JI

lid) mehr erreicht werden. Taß sich Herr Mrich letzt auch w gemäßigt geäußert habe, sei ja sehr erfreulich: er sei aber bei­nahe auf den Rücken geiallen, als er von einem ^oiiulbenw - traten, und noch dazu von Herrn Ulrich, dem Gerechti^eits- nnb Billigkeitsgefühl Vreutzens 'prechen horte Kroße Heiter leit) Der 81 ebner erwartet weiter, daß ui Zukunft keine neuen I Oberlebrersiellen gcschaiscn werden, man sollte auch die semi- naristisch gebildeten Lehrer mehr für dw unteren Baßen der höheren Schulen heranziehen und in gehobene Stellen bringen, iud) die sog. studierten Lehrer, die letzt nur an Lehreroildungs- anftalten bcid'äTtint würden, sollten bei Realschulen und Gym­nasien etwa bis zur Sekunda cimchlietzlich verwendet werden. Zum Schluß betont der Redner, datz cm NoMand nicht nur unter den Beamten, sondern auch im geroerblidien stand und 1 m ganzen Mittelstand vorhanden lei. xie aiiRerite ~mte ergehe sich ja jevt in großer Liebedienerei gegen den Großherzog und treibe eine loeitgebenbe Liebedienerei, indem sie den ^.andes- berrn z. B. als liberaler bezeichne als die Liberalen in ber Kammer. (Beifall unb Heiterkeit.) Der Redner betont zum

Freitag, 3. Mär; 1<W

3Utartwn5brurf und «erlag der «rnhl'schen UniovrsilälS - Buch- und etcuibrutfereu N. Lange, Gießen.

heische Zweite Kämmet. <

R B. Darmstadt, 2. März. w :

S-tzung um S-/« Uhr.

»as Haus setzt die / . _ ...

Hauptberatung über den Voranschlag

fort Abä Bach lnatt.) führt aus, es sei von fast allen Vol- ^hn.ni der Rui nach Sparsamkeit geäußert worden und diese sei auch im vorliegenden Voranschlag zum Ausdruck gekommen i fl beim Aanitct Gendarmerie unb bctni Strawollzug. Gr inunc iaici Tebodi 'tagen, ob durch die,e Ersparnis,e auch Beamten. Pensionierungen iwtwrndig wurden, -ter -^merung sti mit U \ d t bic Tenklehriit über die Beanitenbewldiuig zum Vouvuri a niacbi worden. Man nabe durchweg immer die Notwendig, Lt xer verstärkten Schuldentilgung betont, und erklärt, daß di- Gehaltsvcrdesscruu'i zurückgestellt werden 'nusse. Das l «icht richtig, und er könne auch n.cbt zugeben, dar, wie Abg «rauer bemerkte, die lönoluhrit -Lreise besonders hark belastet S! S würden doch nur mit dem Selbstkostenpreis der Produkte zur Steiler herangezogen. (Ruse:

Die -?Irbeitn unb die Berussuande wurden dagegen mit ihrem vollen Einkommen zur Steuer veranlagt. Es ei betonnt, daß hie Beaintengehültcr in Helfen.ungünstiger^,s^"

Nachbarstaaten. die Wohnungsgeldzu,chusse vom Jahre läO/ lonn trn nicht als ausreichende Ennchadignng betrachket werdem Ev nnimrnhia wie in Preußen unb den Nachbarstaaten, oic

BjImuiigeflemuiAiific b« d.r B-uIwm-run<I nut;

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S er' daß tue Sintcrbticbencnneriotfluug n r

Lebrerw'twen und ^Waiseii noch in diesem Jahr verwirklicht mcrdc Wenn ui viele Beamte vorhanden seien, so möge man den Sims »ctminbern. aber d,e varhaudmen Beamten mutzten

,ine aui-reirftenbe Dergütnntz iür >hre, Dienste erhalten, denn L^st";-^^^Rebne°«t Muu bk Lchnbene die unteren Beamten klassen Nicht b^ntrachtigt werden durste

^tnatSminiftcr Ewald gibt auf die J.ntragc d s. >

rebner' ht'r Erklärung ab, daß besondere Bensionierungen rnsolge Lreiniachun^ im S^svollzug nicht emtreten mürbem

Es würd. n allerdings zwei Alifseher benstoniert, di^ g pber. weil sie dienstunfähig wurden, sonst hatten sie auch ander mritiq beschäftigt werden können.

Minister v öoinbcrgf erklärt, dast durch d,e Reorgani­sation auch in d?n ihm unterstellten Ressorts Pensionierungen

die Rottmndigkeit von Zwangs Pensionierungen und besonderen Entschädigungen^fott.^e^ (natr) füI)rt aus, er sei zu seincni ^fhanrnt nicht in ber Lage, die Finanzlage günstig ^ beurteilen. C pnnttoinfeit müsse mit größter Nachdrücklichkeit burchgefuhrt X SS Beurteilung komme wM mit daher^ west mir noch unter dem irischen Eindruck der normhrigen ,nvan^rstiS mit ihrer Steuererhöhung unb bcin Fünfmiltionen--Destzit st^bei.

Sarnüicfeien ia iebr erfreulich, aber sicher und wirksam Ä.S*«4t s«-nn- mcht.«ir battenr=.genM ,

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-W meinte, man kümmere sich m der ^terug «m^n zunehmen, daß die au.9 eh ^id>erheit Eigentums

unb verliere dabei.sanA^LTÄ^V^ÜrWe für » 5e&« wie die der Person.

R-tzirruno st-L^b-nw dam. cinbcruienr »roette Drrlamm-

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' bann die ^dinle bc. b^tiq?Hniftcrium onsgetaden worden und

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TÄud) in.M, haft große Werl der deutschen Sozialgesetzgebniig vollstondig ^ werde. Die Sozialbemolraten hetzten in ^'«n Versanimwngen nrtaefeUt gegen den Staat, hätten ober nie ein Wort des Stmtto . fcentn* lgcgcn° 'bic1 un g cbü br I i ch c n^ u ^b e^r o eftt^t

mimi0^ fresse" wohl auch

10 erregt und mit Ausdrücken tvie Vanwhr usw. um sich uorfÄÄ "mn « s,ck «m d->t B-süch °u» -u.°s » .Ä

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der Bolksinteressen begründe.

Aba Molthan entgegnet verschiedenen Rednern am ihre Acußerungen zur Reicksfinanzrefonn und die kntischen Erörte­rungen zum Staatsvoranschlag. Enreulick sei, daß zwischen bc beiden FinanzaussEen eine Vereinbarung über dw rn dieseu 3alire notwendige ^chulbeiitilgung getroTien wurde Irene «St außer Frage, daß das Schuldentilgungsgesetz des früheren Ministers Gnanth viel zu hohe Anforderungen stellte und dahei ' and; von den Stänbekammern nickst akzeptiert wurde^ (Luteöer i ftärttc SckTuldentilgung halte er für ^twentog, aber sre,nüsse im Ein.lang mit ber, ~ i___' x-, jtj«. ltlrt in hrtniffiom.

- aehenv V.-rbot ber Protcstversamm-

KSÄXfei. wird^r unttw lebhafter ^mmung desl Hames e :ä"ä«s hjä gs - dtoAusZ^in W soz'ialdcuw^atisch!,. A^i Äe^dre Greue^ tnten in Rußland auch von bürgerlichen Blattern gefallen sti, SKM-KMA M8KMWZ KL -L «tiÄÄS» Wtz UMWMMWWMG

taU Ohren neben fjjta. (UnruW JFWs em.

ÄS I a» >L^7M.K I d-E,

hau dieser Herr hier beleidigende Vorwürto kstaen einen per bc^e^lidnn

wordenseiem (HS) Die NationaUiberalen in der ..... hätten iid) größter Sparsamkeit bcfleifetgt, und anstatt die» an verkennen, wurde ihnen eine neue Verdächtigung entgegen- geschleudert, nämlich die, daß nur bet den Kleinen Awmt werden solle, nach oben aber nicht. '.Beiiall) Man habe das Br-I bürmi-', schoii jetzt mit derartigen Mitteln zu arbeiten, unb I man könne baraus ermessen, in welcher Weise ^ne Herren (di Sozialbemokratcns für BolkSausklariMlsl sorge, <^ebr ricktvi - Beifall' Tie angeregte Ersparnis durch Streichung zweier , nisterstellen mache er nicht mit und zwar einfach aus lach ^cr Erwägung. Es müßten doch iür die beiden 1 I

Beamte gesetzt werden, wobei vielleicht l.000 Mark gespart würden. Dafür hätte man dann unselbständige Beamte ohne die nötige Verantwortung. (Zustimmung.) Das Thron und Fürstenstürzen gehe ja himte nicht.,o leicht - der Grotzherzog lei ja auch liberaler als mir hier int Äause unbo begnuge man sich zunächst mit dem Ministersturzen. (®r. >Oeiterfifit. xer Redner gebt nun auf Einzelheiten des Boranschlagi, naher cun -rie Finanzmisere werde noch lange Anhalten. uno oum bcrlÄ^.^ÄX^X.^ angeführt Das HauS wisse, daß bas I daß sie Gesetz werbe. Muwtntauvcu ici vl u« "*-*

fteUnng ber Beamten ausichlietzcn: eine. U^rschreitung der Essenbacher Beigeordneten ^destätigunq des dZ Abg. Tr Winkler, daß Hessen zu wenig Einnahmequellen habe

Staatskredite müsse unter allen Umstanden M Zukunft vermieden Ministerium bamal» dte Verantwortung sur vie «ci। g fl ^enüber andern Ländern und bah ein kleiner etaat naturgemäß werden. Der große Zudrang zu den .^^^?^llen ler ung^und I Beigeordneten ichnnoinmen habe und ^nit dieser ^nam^ ficb ?SaT teurer arbeite als ein großer, es gehe hier 9^ mte im man müsse in schaner Weise daraus, bidacht sein, bie^^^ Porwurs -Herrn <tt.lda cr g . rt Auf dein Mägde- Privatbetrieb. Dasselbe sei ,a auch bei Preußen und Hessen von dem Weizen zu trennen Es .nunc nickst,»ur an Beamten manches, im Deut chrn Rruhe^^L^t worden, dass in d/r Fa" auch bezgl. der Abgeordneten. Wenn Preußen ver- jonderu von diesen auch selber gespart werden, wo cs angc-tt Partcttage sei osseii und» tout ve^inbtt; solle, lältmsniäßig soviel Volksvertreter haben sollte wie Hessen, ,o

So Tonne man beobaAtcn, d°tz ber »err ^«i^mhnann em 3u(unit unter bet der ^udltk tmt msnmmq m umgekehrt wurde Smm. wenn

Wrten.meift meinem Z>°e.,pa.mer mache, «atztend r »««». Äidetspr^t. Zust.> »er»<b Ä Serbältnü. Vreutz- ginge nur

Lozml^ktE ats ^a ^llionen »u betrauen. (3tür- fratm tonnen. (Setterteil.) W-IM Ab« Raab heute^rmitta« ober m « ^alL Wenn nach der Behauptung des Tr. sagte, man könnte tausende von Millronm eHaren, wam. man ^n Sd im Reichsboten mit ferner Erklärung ge- bie Ausgaben riir Heer und Marine beschrankte, so «Mehle ev Fuldas ein arniti ui hrmerfc pr baß ähnliche Aus- I hnch hier IM Hause den Mund Nicht so voll »u nehmen grom.

miifermaßen .uber^ustimm ^.1. u ^.tbmi auch in den Heiterkeit). Das empfehle sich besser für Volksver,ammlimgcn. führungen - iPnArichteu unb vielen anderen deutschen ! Unser ganzes Reichsbudget belaufe sich namlrch nur auf ca. -000

*» bn- fnn"n*HchnLIn" di?'^tolbemofcato I ^'i^Ämmc zitierte so geschah es, weil deren AnSbrucke noch I hatten doch auch ohne derart fr/ftiner waren als in anderen Blättern. Unb wenn Die Vcr- I anftalter Versammlung in diesem Blatte L-vM Einladungen erließen so müsse er doch auch annehmen, batz sie diesem Btotto I eine Ogewissc Bedeutung beilege. Herr Ulrich Agn- vergebens, baß die Bersaninrlungunter sreiem Hunmel geplant nmr. I denn wuch im Ottenbacher Abendblatt wurde zu der tzersammliing nach dem Rosengarten vonAnrhes" in Langen emgeladen. ^as »heißt doch immerunter ireian -Himmel" Zustimmung^ unb

leiten und verliere oaoii ^ilnorac für I uonuigcu uj.i

Ausgaben, besonders zeige ttck t cben.o unter ben

scknebenen Gemeinden iM vncnDamc Woche- H"'^'

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