Ausgabe 
28.12.1911 Zweites Blatt
 
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3n der Thronrede wird üor

Meinen Anspruch haben namlid) die yüiterbhcb;r

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Dreyling

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Donnerstag, 28. Dezemver l)U

RptencntbnKf anb ®n1ao Mt Cr 6 b Hebei UmwctfuM Bhid>- unb £tr.nb ruderet

srändigunz bergt [teilt werden. Heute ist die Funkentelcgraphic natürlich über diese Kinderkrankheiten längst hinauSgewacysen, aber ganz iinb die 5d>roierigteite.i noch nicht verschwunden, uno nur durch lange Erfahrung, Praxis und ein un^e,vayn.i^ schar es Gehör kann ein ijunftiudcgtabbtit seiner tlufgauc gerecht werben.

fehlung

ne Anzeige, dass m Hilgardtschen M. Waghom be- iernommen habe, n Unternehmen

010402

und erhärte mir ärgerlich:Ihre Apparate können mit geftvW n werden, ich werde mein Sehen lang nicht mehr von Bord aui drahtlos um Geld telegraphieren . .

Line politische Leichenschändung.

Wien, 26. Dez. Ain WeihnachtSsonntag wurde in später Nachmittagsstundc während der Dämmcrunj; bis Gruft der Eltern König Peters von Serbien auf dem Friedhof von St. Marx bet Wien von unbetont' renDiebenerbrochen. Der Toppelfarg des F u r Ü e n Alexander Karageorgewitsch wurde gcivnlt am ge­öffnet, der Leiche wurde der Schädel a b g e r t f f c n , loocauf sich die Leichenräuber mit ihrer Beute so eilig

Redaktion. Expedition unb Tnerfertt: Schul- ftraec 7. Expedition und Üttlog; :>L Rf£>atuon:e*vllt toL-ttbrpÄrt|eigtr<tie»tn.

lnfluenz^lia

deren Kranken renke nach diesem Tage beginnt. Ne. idien früher invalide geworden ut, erhalt dte Sinberjufmuffc nicht. Tabei Ccmmc c» nid t darauf an, wann der Antrag auf Gewährung der 3nDa!tbenrenlc gestellt ist oder wam Ltc Gntidietbuug über bic in: Antrag gefällt wird Ent­scheidend ist vielmehr lediglich, ivanit die Erwe v^unfäl i^- teil begonnen hat

Äcljnltdi liegt die Sache bei beit Hinterbliebenenrenten -erstirbt ein Bersidwrrer, bei feine Ranen ,n Crbiun*. ßcl,allen hat, so erhalt feine WiNve, sobald sie erwerb - unfähig wird, die Witwenrente. rag die Witwe fe:?tt ..Karlen geliebt hat, ist nicht erforderlich. Sie erhält b e Kcntc aut Grund der für ihren Ehemann geleisteten Bei­träge. Hat die Witwe selbst die criorberlühen Marten ge­liebt, so erhalt sie beim Tode ibrc-5 Mannes ein emmaiigeS Witwengeld urtd ferner die Waisen bei Bollcnbung d. - 15. Lebcnöie.hrcS .ine WaifenguSsteuer

Beim ^ode des Mannes erhalten ferner feine <linher bis zum lo. Lebensjahre eine Waisenrente, desgleichen die vatirlofcn Kinder, zu denen auch die unehelichen oinlcp, beim Tode der versicherten Mutter. In AnSnal-mefallen wird auch den Enkeln und den» Witwer die tzinterdliedenei- reute gcnRthrt.

Tiefe Hinterbliebenenbezüge werden aber keineswegs vom 1. Januar 1912 ab au'm diesen Hinterbliebenen g. -

allem die Mithilfe d.r itanuiurn jur Arra*. jung der Finanz!7. gefordert. Bor allein ijeiüx cs, bic Tilgnng öcr Staatschulo vor-unehnien, eine Eefctzevvoilage, c;c hont vorigen Landtag. unerledigt geblieben tu und deshalb um so dringlicher g...

ift. Bon besonder er Wichtigkeit tu oua# P. i Tnfus Thronr.o., datz die Eiscnbahneinnainn.n anbaii:r;.D guu>:i., unb, wodurch bic Möglichkeit gegeben ist, batz man numnebr intfdtljlid) ernui . an eine Tilgung cer Staat.schiUd Ijerangchcn kann. Biellciäa

Lotterie beginnt

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\ für jede TgTKte »ziehen durch die 3hmer in Giessen.

Flimm

Walltorstrasse 63

Wersen wir noch einmal einen kurzen DtiidblL au? die jüngikn Ereignisse in her Lcindespolitik ?

i:Coronova .,tnn,-.knr«b»eDW ^otbeken- ___

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wer bot Ansprüche auf die Hinterbliebenenrenten und die Ainderzufchüsse?

Don LandcSoersidierunglasfcuor Seelmannin £ Ibenburg i. Gr.

Am 1. Januar 1912 tritt daS vierte Buch der 91cid)S- vcrsicherungcordnug, welches die Invaliden- und Hmter- bliebenenversicherung enthält, in »traft. Tie wichtigsten Aenderungcn, die die Reichsvcrsicherungsorbnung auf diesem Gebiete bringt, sind die minder zu ichüsse unb die Hinterbliebenenrenten. Wer hat nun Anspruch auf diese Leistungen?

Tie sog. Kinderzuschüsse find bekanntlich Zuschläge zu der Invalidenrente. Hat namltd) der Empfänger einer Invalidenrente Kauder unter 13 Jahren, jo erhöht sich die Invalidenrente für jedes dieser jtinber um ein Zehntel bis zum höchstens Ist,-suchen Betrage. Beträgt beispielsweise die Invalidenrente bisher 2öO Mk., so erhöht sie sich beim Vorhandensein von 5 Kindern fortab auj 375 Mk. Tiefe Ktnberzuschchse werden sowohl männlichen als auch weib­lichen 'Jieiueiicmbfängern gewährt. Beziehen beide Ehe­gatten Iiivalidenrente, so haben beide An,pruch auf die nuiderzujchusse. Tie Mutter der Kinder hat, jobalo ihr die Invaiibenrente gewahrt wird, Anspruch auf die Kinder- zuschusse auch bann, wenn für die Kinder ioegen des Todes des Vaters Waisenrente gezahlt wird.

Irrig wäre es aber, anzunehmen, bau auf diese üinder- zuschusse nun vom 1. Iemuar 1912 ab sofort alle Invaliden­rentenempfänger Anspruch haben. Tas Gesetz bc.uinmt nämlich, bag bie Kinoerzuschujse nur denjenigen Invaliden- reiixeiicinpfangern gewahrt werden, bereit dauernde In­validität nach dem 31. Dezember 1911 eingetreten ist oder

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aber tragen wich bieanbamrnb günstigen trinnahincn" ba,u oci, Vertrages bi-.- auf weiteres rrcii;niiciu> i :. nii .rerben. Wir haben zurzeit in Hessen bnngiid-.re Aufgaben zu lou-', wozu wir diese erhöhten E.unahmen aus dem ticrir?.gc r 4 gut uriudb n tonnen. Zu den wiajtigcten Au-gaben gehört c.t Uufbefferung der Bezüge der Beamten, Staats-iiiiärler uno Bollsschuuehrei, sowie eine Verbi sierung derincsstichen Lage'', rvie es in der Thronrede heißt, ccr Pensionäre und ocr öinicrbliebenen s-iiherer EtaatSbcomten. Es ist cnrcuiidj, brj die Thronrede geraoe m dieser Beziehung eine io beftimmic Fassung gcfuni.cn hat. Liber auch eine Erhöhung der ZiviUiste 11 in Aussia-t genommen, denn aud) die Hoibcamten wollen nicht leer auSgcy. i. Wenn die Thwn- rede von iwuvn Einnahuu-quetlen zu beiuncn weil) unier iorg- fälliger 9iüaiid;inähme auf die cteuerlrai unb ivirtiapflliajc LeistungssuhigU.i des Lant-cs, so Unn nun dies verschieden auv legen. ..Rüdiicl inahme" ist ein d.hnbar.r Begriff. Alsdann werben sich Die Kammern nach mit einer Reche anderer Geseves- Vorlagen zu beiaiattigen haben, wie Ennchadigung für an "Aaul- unb Kiauenseuw^ gesät len er diuidvieh, lieber Ehrung von ijruiu)- Uüdcn aui' bau -staaibcigcniuni ui bäuerudjen Besch, fltovcUe zu dem Geiev, die BranrveriianrungLa.iiuu rür Gebäude bc- treffend, Abgrenzung der Berwallungsbezirle in der Brovinz Rheinhessen, bic Anbringung der Stohcn der höheren Sa-men, Revision des Bollssdiulgesehes uslv. usw.

Ain Tage nach der Thronrede nurLc dann der Entwurf bev FinanzgcieglS unb des Hauptvoron a-lagc». ocr Ltaats-äuinahmen und -Ausgaben |ür dos irccusiahr 1912 veröffentlicht. Hier ist vor allem von einer langsam vorwartsscyreiteuben Ber- besserung der nirtschaNiichen Bcrhaltniife die Rebe. Auch hier wird heivorg^ hoben, daß ber Anteil Hessens an

bau Ueberfdjufj aus dem G.mcinschastsvertrüge sich diesmal aui i-> 327 UUO Mack e> b.cht l abe. Äoer nicht

nut der Gemeinschai.svertrag brachte höhere Einnahmen, aud) aus anberen Quellen ftonen dem Staate reichlichere Mittel au sonst zu. So z. B. brachte bic Einkommensteuer ein Mehr uon 341 UuU llart bie Berinogensueuer ein Mehr von 73 Olk) Mk Aum bie Etnnalmeii aus d.r ^t.mp.l .eue. h .beu sich nad) dc.i R^dsdstagen der ^abr. 1907, 190b wieder erhol* unb diesmal einen Betrag von 124 20J Mk. aufzuweisen. Eriteulich ist auch der Otudgang des Zuschuszbebarses unserer Lanbesuiuversität. Brauchten wir im Borzahre noch 1 020 834 Mk., so in diesem Iahte nur 1013 599 Marl Ter Zuschustbedats der Technisbieii Homschule in Tarm- stabt ist nicht so uait surüdgegangen. vier sind nur 430u Mk. Ersparnisse auijuweifen. Tieien Mehreinnahmen stehen aller­dings aum Mehrausgaben gegenüber. So B. beanspruchen bie Lehtersenunarien, vubagogdu^r Kursus und Btupatanben-an^ Halten ein Mehr von 29383 Mk. Tie Mehrwrberung lür Volksschulen betragt 48 860 Mk.; lür Iugenbp,lege sind IjOuO Mart ausgeworfen; die RcichSvecsiarerung criorbcrr eine Meht> ausgabc g.gen Voll von o25.0 Mt. Dazu kominen noch manche

solcher Ver,id)erten, Ivtldie am 1. Januar 1912 bereits in - solcher Versicherten, die am 1. Januar 1912 bereits baue . , u erwerbsunfähig waren und bann verstorben find, ohne in­zwischen die ErwcrbSfähigteit wieder erlangt zu Bezieht dagegen ein Versicherter am 1. Januar 1912 nitt.: die Invalidenrente (für dauernde Erwerbsun äbigkeit . m dern lediglich die Kranlcnrentc (für voritbergehende irr- werbsitnfalngkcit), und verstirbt er dann spater, ohne bi- EcwerbSsähigkcit wieder erlangt zu haben, so haben die Hinterbliebenen Ansprülhc auf oic Hinlerbliebenenlürsor,,'.

Ansprüdje auf i^eivabrung ber Hinterblieben.'nbezsi '.e sind bei der unteren Vcrwalmugsbehötbe (Landrat, B.tige - meister, Amt usw.) anzumelden, sobald die neuen Verficht- rungsämter errid;tet sind, bet die en. Wer feinen An^.'ru'» nicht anmclbet, erhalt leine Rente, denn die Bcrficherungs- anstatt erfährt sonst nidNS davon, ob ein Versicherter ver­stirbt, ober ob er sürsorgeberechngte Angehörige

Tie Folge vorn der Einführung der Hinterbliebeneii- verfidwrung ist, dast bie Beitrags«.'cstattung nufiort, u > zwar die Beuragserstattung an tj/iratenbe Personen oihc »ocitereH mit dem 1. Januar 1912, wahrend bie Heitre.ue- erstattung in Tobesfällen, in benscnigcn Sailen, in a n ,, der Tod vor dem 1. Januar 1912 eingetrcten ist, no<i> fortgesetzt wird.

Die Hinterbliebenenrenten sind zunächst nur gering, doch steigen sie im Lause der Iaisre. Da sic ebenso iuic bi Invalidenrenten sich nau) ber Zahl unb Hohe der geliistr.. ,t Beiträge richten, haben bic Versicherten duü> ni.'.jr ^nlo., als bisher, bafar zu sorgen, baf> einmal für jebc Mnleiirer- woche eine Marke geklebt wird uuo vor allem, da st h.here Marken, als diejenigen, die bad ttesen alS Minbej' an o-c- langt, verwendet werden. Aer nur das verlangte Mindest- mag an Beitragen leistet, barr sich nicht wunoeru, wenn bie Höhe ber Rente eine imbesnebigende ifl unb bleibt

andere Mtkrsorderungen, so baß wir an den Mehreinnahmen bo2* keine rr.nc tzreude bab::i.

^tber in der Landes Politik ist eine Deine Ruhepause ein- geint en. Tas Interesse konzentriert sich zurzeit aui die Reicd-s- Poluil In allen neun he sischen Vahikreise» tobt ber Äonipt. Uno eS in ein erbitterter xamui. Erbitterter geworben destnw. weil bic Einigung Oer betten livciakn Parteien imnur noch niit

1

> ntwidlung. Je mehr im Sif-dx ber i-ebanke be; Grostdlo2s Lsirklid'keii »u werden versprich, umfomebr scheinen fi.» bei uns die (Krister *u trennen, ein Zustenb, ber eine grob- '^.»ihr für unser Bürg.itum bedeutet. Man führt irand. lei Gründe c ;

Vetdätmiss eine andere politische Beurteil uni erbenden ais sonn wo im Rciche. Tie starke Zahl der läntLdKn Bevölkern:t.i will teine Einigung mii ber iortschriUttcken Vollspattei, da f:e in tiefer feine auSreid^ende Vertretung «brer Interen'en -n nnbrn glaubt. Andererseits kann und will die nationaUiberaletarin die Saurrnfd ?u nicht abilogen, unb ihr Bemüben, Industrie und Vanbn'ir'.idurt zu gemetnjamer Arbeit ;u vereinigen, findet bei ihren Gegnern mir zu oft e ne ungerechte Antik In diesem < migungöbeifreben der nalwnallibcralcn Partei liegen and) ihre Laui-tschwierizk.iteii. Tas sollten ihre Gegner int Ooluifcbcn Mampfe nnmais vergessen, die daS Verhallen der 91ationahibcrc.len io gern aU eineSchaukelpolitik" bezeichnen. Aber in der Politik, befonb.ro in Zeiten des Wablkamvics, werden bie 9Baffvn schärfer g.schliffen. Tazu kommt noch, daß die nationalliberale Partei auc'.i nia>t immer int eigenen Lager Ruhe finden kann. Manchem tritt sie hier, inandiem da nicht rnergifd) genug auf, unb er versucht daher, eigene Bahnen zu wandeln. Die dem aber auch sei: die dauernd Uneinigkeit der beiden liberalen Parteien führt immer mehr Bürgerliche u die Streife der Unzufriedenen, uno die Sozialixmolratie kann ohne viel Mühe im Trüben fischen. Will man zu einer Emigung stimmen, bann müssen beide Parteien Opfer bringen. Ohne Kompromisse geht es nun einmal in der Politik nicht ab, und bicPrtnjipienreiterei", so notwendig sie aud) -ur Wirkung aus die Massen >'ein mag, bat seine Grenzen, wenn man positive Arbeit leisten will. Tas mag ZukunitSmusik sein, aber bie Zeit geut vorwärts, unb mit ihr wandeln sich die Vorbedingungen zur Parleibildung. Wie die Tinge liegen, werden wir wohl noch eine Zeitlang mit ber Uneinigkeit zu rechnen haben, solange, bis die 91 oi der celbiterlnltung eine Aenderung gemalt- l'am fordert, und dann werden die Opfer umso größer sein!

weise, bitte zu antworten." <----- ..... __ - -

in Unorbnung sein ober der Emprangsappara: ttä axtiXJm « Ter Kapitän wurde wütend:Telegraphieren ^:c den - sie möchten sich zum Teufel scheren," unb mit ein paar Bemerlungen über dieselächerlichen modernen Feuerung... Er­liest er zornig meine 25ert:iatt. Unb iqldje kSorfcnimni U - - CT , -jr. . unii-jcm

in den eriten Odonaten alUaglicn. Am lener qahrt o- B. trm S__

man neun Schiffe, aber nur mit fünf tonnte müniam eme X.er» 1 .

politischer aus Hessen.

b*. Tarrn ft ab t, 27. Dez.

In bet hessischen Landcöpoli'.il ii. t-r Vorspiel b.r st nur. enden Ereigiiiise gerade beenoer. Tie beiden Lummern sino in aller Form eröffnet, bie Thronrede ist i erlesen, unb ber Entwurf d <sinan-geseres unb des öanptvoranich:age. ber 2.aalt < amabin. ; unb -Ausgaben für das Etatsjahr 1912 ist ebenfj rcröf :n:a.i:: Also Material genug zu Betrachtungen.

Tie Sipungen der beiden slainmern waren nut farmclirr 8tatur. Aud) die Wahl des Voiü-uues der Ztveitrn fiaui. ..- brachte keine Uebcrrajchungeu, ailcy Iain, ic.c man eS zrnhir.ct bat;:. Höchstens könnte inan hcroar^ben, tat auch die 2.: .bemafraki. den Wunsd) hatten, un Vorstande birtreten ;u jein Ihr 9. .,iu., Partciselrctär Raab, aber brachte es nur bei der ia uu wahl auf elf Stimmen. Morgen tagt der Iinanzau.ichut, v. . leicht baß sich dann Gelegenheit zu nnigen kritischen 1 anerrungen bietet.

Eine neue amerikanischePosar-Expehition. Aus Neu York wird bcridüct: In einem Vortrage in der amen i- nu'chen Akademie D;t Wifsemchaften machte George Bor uv, b:r Peary bei seiner jüngn.n erfolgreichen NordVar-Esve iO.n begleitet hat, die interessante MitteUung, tsg öorau2iajili3» bereit > uu temmenben Iu.t eine neue groce ameruanüde Pc.irexo.dit ?:i die Ausreise nach den E ^kten deS ejoigm Eises anireten wird. VZadiban nun ter Nordpol entbedt ist, u führte öorup on?, t cs b.e Psucht Amerikas, bei der Etstrichang der arktische i 5.:- gtonen b.c oübrcr a.ji zu behaupten Ter Zired der macn _;pcbitu)n i: in enur Linie die Encrschung der gr.istcn .v-l uuUnanb, ton der bisher nur btt Lnrand bekannt i», und re .o-ktcb i.'C li'.aj pvn Pearys Norbpalrauae liegt, uür b;c Iah.. unb die 3rotit:n ist An: Tauer von drei Iadten in ÄuSiid.t g-.- lummen, zjuyrcitb deren man eine wesentliche Bernchtrung ur uevgravhijchen ft'enninific über bteles Gebiet zu erlangen ho'-t. ute Eipcvirion, an bereit Crgamu.rung auch Pro». Tonal) Mr Millan initarbe.iet, steht in enger Verbindung mit dem amcri- tgr.if^n Ntuurh.su r.i'd tn i, b.*m dann auch die Ergebni'fe der Eriorichungen übergeben werden sollen.

ff. TaS Pferdemu icum. Unser Iahrl.undert wird viel­fach dää IchrbundeN l-er Mufeen gtinnm, ob mit Recht, das soll sahingesteUt blcüen. In den lebten Jahrzehnten smb Mu.een uuje au-> d:r Erve g:sc»si' en. *a gibt es Kunstmuseen, Hieran :'-e unb tu: nichts. Ta er.'ch. ti eS nicht mehr ald recht, dar, irr; b.n Entschluß gc'aL: ha:, auch oan treuen Begleiter des Metlichen, o;inbcrct, em Mmcum SU bauen Eine Reihe der belannicften Lpor.Liniere unb ic.b-ttun der ut m Frankreich |j öic.j.; v...d ngare.cn, uno ein wurdizes tii-bun:; t

.uj 0 -N gcf. ei eotbtn: tat alle Ja.ast von L a u m n r. ucieiUiuikn ioil bie E>t chichte .es hierbei un Laufe der Jahr- yunderte hei £r.n verschiedenen Valtcrn hier festgeb.iken w-.oe-t. r.»es was vom Pferde, von der Urzeu an erhallen ist, an -. .. lotrkn, Mattrti.n, »oll auigeiteht werden, ton den r.r.ri at^nrsereicn unb EinkraSungm an, die der Mensch Dt: U. u ut oa» Ec-tt.n gemacht hat, ^rd> bic Jahrhundert? . 3

ju den ooutccunenitEn Dar cllmige« der Neuzeit. T .. soll

Xu. m ta a a.. S en . .. n, rocs auf das Pfero Bezug hat, wuc Etichir^ Tiagen, Stüjuingtn usw.

2er Engländer ist gegenwärtig an ber Stinte auf einer ein­samen Marconi'tation tätig. Natürlich lernt man es leiajt, d.e Schläge d.s Morsealvhaoe.s zu entiiiiern, aber für den An anger ift cs sehr schwuer.g, sie aus den zahllosen Nebenger.iusa>en ^rauszud.r.n, die unausge'etzt durc» atmofphäriiche (imroulungen öiird) den 2.,aUapparai b.-o Emo a.igers euNbr.ng n. Tie ooige ift, bag der unerfahrene Cocrator sehr oit au Nebengeräusche antwortet, weil er ne für Signale hält.Als ich vor einiger 3eit im 3üben Irlands aut einer künenitation Tienn ut, an.roortcte ity auf ein folued verineinilichcS Signal uno tarn dabei in Berbinoung mit einem kr;cgä'2nfie, das mit einem anderen drah.loie Meldungen wechselte. Nachdem ich gcme.tei hatte, wer id> war, ging naätrlich ein Rehauer von Verwün'chungen aur midi herab, im möge die Smine Seiner 'l'üneftäl nicht in ihren Urbung-n stören unb gefälligst auf^ren, mit meinem Looarar zu spielen Ein paar Tage später göre ich wieder solche uuer- ttärlicheu G.rauia-e im Empfänger, unb eingedenk jr.ieS".ls hüte iw mich, ,u antroort.n. .Us ich nach einiger Zeil j.gernb er- iüibcrt , rrajcltc wieder eine böse Gtnnbrebe au' mi - nie er; da- 3igncl war c.vt g-.wesen, kam von einem Sriegsichift, unb mir wurde grunbliu) der Sopi geroafd^n, roeu ich aur einen Jlnruf von 3.in r «ia e:St &-.i f nicht 'o 0.1 geantwortet batte, iiuf bun Passagierdampfern nehmen die fRcrmien in ' unter wachsendem Suije die Vorzüge der droh.'o en ^c.eguvh. lür heb in Anspruch. So reifte vor e.mjer Z. ein englna.er ^.uwt Direktor na^, Neuyork, um Aunüdeungerechte ur ge.oiie Ltucte zu erlangen. Tawn VÄM englische Meilen vor Neu^ri ne.cng e- ihm ein: drah.loie Verbindung mit bem LuU. b-r u uno ali man in den Ha' n einlie , ha te sich ber I./er. arw ac Rc.- st .er..tu ge n-ert unb al-e E. nje.hr .ten des rtuge- cjigt. Manc.,mal Haven die P-a>-agiere >redich a..j In.a , bie Ur

ber drah.lo'.m 4,e.cgra»bie zu be.udcn «tete lan.n

Aus Oen Erfahrungen eu.es ZunreuLLLegraphijien.

Rod) vor 10 ober 12 Jahren wirsten als Funkentelegraphisten auf dem Erdbälle nur wenige Forscher nut ihren (JMUien, heul-: bietet bic drahtlose Telegraphie bereits Tarnenden von Me.uchen Beruf uno Unstrhalt, unb bie Tage ccx eriten tanenoen Vuiuche liegen hinter uns. Von ihnen erzählt ein cnginciter lyunteu- telLgraphist in einem fesselnden Auiiave von Ui)amberd_<.ouriiül allerlei Interessantes, .us junger Men ich Üble er den UntiüUub, bie bralnloie Telegraphie zu feinem Leuensb.rui zu enoüi;.e.i. er war schon vorher Telegraphist gciueien, mau .c einen luijcn Kursus in Funkemelegraphte bürd, unb nun H elt man ihn lur seiner Aufgabe gcnxtajien, er wurde o-unictuelegrap.'/i t e.nem englischen Tampjei.Ader ich glaube, meine Laa tciiNuU-.s nur nur ein Aberglaube. Ter iyuntcmelegrapbiit arocue: b;s zu eLm gewissen Grade noch heute un Tun.eln,,er arbeitet mit einem Apparat, ber sich oft in ber idtfamnen Uinic benimm.. >. jar den Forsch.rn Rätsel auigiut uno einen cmiaajen -telegrapu-..en naiürlid; manchmal zur Verzweigung bringen tann.

Bet der gewöhnlichen Telegraphie kann ber Beamt: im oal.c einer Störung bic Ursaä)e leic.it ic iltellcn uno hehdiflen. b« Störungen in der bral^oien Telegraphie ftöec ut er lau .imma auf Vermutungen angenneicn, die jutreuen, aber aud, lu - können." Ter Verfaifer erzählt uon ieinem "sten dlac. t-ieti auf dem Tampicr. Ter Kapitän wollte einem anderen - bas im Umkreise von 50 Meilen fein muüie, eine ^diutg geben, ber Telegraphist begann zu iignaliiicrcru abut ba Empfänger übermittelte keine Antworr. Al'o muhtee.woe^r der Apparat auf der Abgang-chtation oder der Apparat aui oe, Empfangsstaiion m Unordnung fein.Ich begann aste.i.t -er suche, um hinter den Fehler zu kommen, ber Kapitän '.and neben mir: da begann plötzlich der EmP'anger ^ «gutnerai. Na endlich", meinte der Kapitän. Ader es war eine Ehimarc^ Wir hatten Verbindung mit e.nem irentbcn v^di, ba-j c.nai neuen Apparat erprobte.Wir operieren veriuchswei . bitte zu antworten," meldete der Empsangsapuarat. .Ich anLvoNest, __ . -

aber mein Empfangsaprarat orueitete unauSgeieht' weit immer wieder kamen dieselben Worte:Wir overi ren,^'uchS- . : een.

Entiveder mutzte, nmer WgabcAbarat ta^ .a «m»® nach b-:r re.i. oon

v itrn I fReuöort i.m gan-ee Reisegeld im soirlzimmer v^la.en h-fier en Er lieg 'ich Don i.inem Reuporler Bant, er erah-»os ein paar & mifeiu? i^rt ano-iiM. ria als.wir u soiuMM-m «mtam«. mar auch dies G-1D veribstlt, und sei..e uie«|c.abc juu m4 22 nn et FL».P u.u)iuHUi. 7.1Z er van ^oro gu^g, aager e et 1 J sehr wenig schmeichelhaft über die Vorzüge ber öuntau^cgrati,x

llr. 304 Zweiter Blatt 16(. Jahrgang

Erscheint täglich mit AuSnahm« bei Vonntagl. je . Ttf W

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Iragei erschemen monatlich zweimal. (öCllCrOl*Anzeiger fur Gberhesfen