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Mittwoch, 51. Mai I9fl
Erster Blatt
\6\. Jahrgang
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Gberheffen
Nr. 126
Ter «ießenrr Anzeiger «rfcheinl täglich, außer Sonntag». — Beilagen: viermal wöcbeiiisich eit&cntrSamilltnbläikr; »wcimal wöchenll^treir» dlaltfürdenBreirSiesten (T itnstnfl und Freilag); zweimal monail. Land- lvirlschostliche 5eitf ragen Bcnijpiecf) - Anschlüfse; für die Redaktion 112, Verlag u. Expedition 51 Adresse Mr'Tevelchen:
«uzetger «ieften.
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Zeileiipreis: lokal 15Ps^ auSwärtS 20 Pfennig. Chefredakteur: Tl. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz: für .Feuule- ton^,,Ver>nifchleSE „(Berid)t6faar: R. Neurath; für ,Stadt und Land-: LHev; für den Anzeigenteil: H. Beck.
Die heutige Nummer umfafet 14 Seiten.
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aber dein HricgSininifler, ihn gut Zurücknahme seines schiedSgefucheS §u beivegen, da General Tr6nieau den schied GoironS für einen empfindlichen Verlust erklärte. General Trömcau verbindet den General Goiran eine
tingesteklt wurde, teil und wurde Im Jahre 1882 Beförderung zum zur Kriegsschule
9lb- Ab. Mit feste von
von jedem Soldaten eifrigste Pflichterfüllung fordert und Nachlässigkeiten im Dienst unnachsichtiich straft.
P a r i i>, 30. Mai. Tie „France Militaire" veröffentlicht eine Unterredung mit dem Kriegümiuister Goiran, der unter anderem erklärte, er fei von der Absicht beseelt, das Oberkommando zu v e r i ü uaeu und das E m p s ch l ii n g S - un d P r o tj: f - loratSwesen unbarmherzig z u bekämpfen. Sein lebhaftester Wunsch aber fei es, unter einmütiger und gemeinsamer MiUvirkung aller das Heer kriegStnchug zu gcttallen. Einem anderen Berichterstatter erklärte der neue UriegSmimstcr, er werde für da4 Wohl der Armee arbeiten, ohue sich von der Politik beirren zu lassen. Zunächst werbe er darnach lrächten, das von feinem Vorgänger vorbereitete Eadregesetz, welches zum Almdeilcu teilweise den Lei den Beförderungen vorkommenden Uebeluändcn abyclfeu solle, baldigst der Verwirklichung entgegen zu führen.
Zn dem unter Prä,ident Falliöres abgehaltenen Ministerrat wurde General Dubail zum General ftabs- ches anstelle des Generals Lassen de la Tebat ernannt, der in bat obersten >triegsrat benisen wird 3um .ttommandeur des 6. Armeekorps wurde anstelle Geirans General P e r r u ch o n ernannt.
Er nahm nun am Kriege 18 70/7 1 b ei Sedan gcsangen genommen, erhielt er nach zwölfjähriger Dienstzeit die Hauptmann. Ein Jahr später wurde er als Lehrer für Artillerie und Geniewescn
5haw im Krieg mit feinem Biographen.
Eine lebhafte Auscinanbcrsctzung, die dec Komik nicht entbehrt, hat sich zwischen Shaw und seinem amerikanischen Bw- grapben Pros. Henderson entspouneu. Tie Lebensschilderuug, die dieser gelehrte Verehrer deS englischen Tichters in Buchform veröneutlicht hat, erregte manchen Widerspruch, indem sie in überio wcnglicheu Tönen des Lobes die Unsterblichkeu der Shaw scheu Werke verteidigte. Ta,man zudem nach einigen Acuße- rungen amichmen mußte, daft Shaio selbst die Korrekturbogen gcicien habe unb gleichsam so nut die Verantuwrtung übernehme, wurde,! idtoric tointen laut.
Ter Dichter hat nun einem bicicr strengen Beurteiler m der , Morning Post" geantwortet imd erklärt, er habe die Druckfahnen nicht gelesen. ..Ich muß hinzusügen, schrieb er, „daß dar mein Fehler war und nicht der Pro'. Hendersons. Er mußte |id), mich zu veranlassen, mein eigenes Leben im Manmkrivt zu leien, aber er mühte sich vergebens. 3d) hatte genug daran gehabt, wahrend
vorn neuen französischen Kriegsminifter.
General Goiran steht heute im 64. Lebensjahre, da er am 7. Auglist 1847 in Nizza geboren ist. Er besuchte zuerst die Militärschule zu Paris. Im Jahre 1866 wurde er in die polntechnische Abteilung dieser Anstalt ausgenommen, eine Auszeichnung, die er seinen hervorragenden Leistungen aus dem Gebiete dcö Heerwesens und der Kriegsgeschichte zu verdanken hatte.
Seine eigentliche militärische Laufbahn begann am 16. Juni 1870, wo er im 7. Artilleriercgimcnt als Leutnant
Rettung des Gefangencu zu tim.
Salvniki, 30. Mai Ter deutsche Konsul unternahm bei den zuständigen Behörden energische Schritte zur Be- fchleunigung der Befreiung Richters, da die Behörden, die Richter imr von zwei Gendarmen begleiten Heften, für die Gefangennahme verantwortlich seien Ferner hätten sie zu verantworten, falls die Räuber infolge der Verfolgung den! Gefangenen töteten. Ter Vali von Monastir betont, Rich-, ter habe darauf bestanden, nur von zwei Gendarmen begleitet zu fein. Bisher hat man keine Spur von den? Räubern und dem Gefangenen gefunbeii, obgleich die tüchtigsten Offiziere die Verfolgung leiten und die besten Führer angenommen worden sind.
Ficunbfchast. In seinem KorpS wurde- General Goiran Mannschaften und Offizieren alö gerechter und sachlicher Bor- gcsehter sehr geschätzt, trotzdem er mit unerbittlicher Strenge
kommandiert. Im Jahre 1888 wurde er zum Major befördert und fünf Jahre später, int Jahre 1893, zum Oberst. In dieser Stellung hatte er das Kommando der Artillerie in Tunis, wo er vier Jahre blieb. Im Jahre 1897 kehrte er nach Frankreich zurück und übernahm im Jahre 1899 die Stellung eines Regimentskommandeurs im 32. Artillerie- regimcnt. Im Jahre 1908 wurde er nach Paris unter Beförderung zum Stommnnbcur der 6. Tivision versetzt. Ten Befehl über das 6. Armeekorps erhielt er am 22. Februar 1910.
General Goiran gilt als einer der fähigsten Offiziere. Unter dem General Piquart wollte ec einmal feinen Abschied einreichen, da er sich mit allen Anordnungen dieses KriegS- miniftcrS nicht einverstanden erklären konnte. Es gelang
einer „Bierkneipe" unterscheiden kann, wie hätte ich es besser können sollen? Meine Landsleute tun mir leid, wenn sie nun ihren Weihrauch vor einem falsäwn Altar verschwenden. Tie gering e Anzahl der S h a w B e r c h r e r in den Bereinigten Staaten muß nur aber in dieser Hinsicht ein Trott sein. Unter jenen Amerikanern, die so reichlich Weihrauch ^opfern, und gar viele neue Götter ausgestanden, seit der Stern ^haws emportain unb versank." Seine Stellung zu ieinem „Meister" legt fcenber fon mit den Worten fest: „shaw ist cm Dialektiker, der meint, das; dasselbe Wort, wenn 's iiottut, auch zwei ganz verschiedene Tinge bedeuten kann, während ich mehr mathematuch veranlagt bin und glaube, haft es nur einen einzigen -sinn haben kann."
er ein Bad nehmen. Zwei Tanten, die zum Besuch bei ihm weilten, forderte er aus an das Hier des Teiches zu lammen uniu zu sehen, wie gut er noch schwimmen konnte. Er sprang in das Waiser und lam erst nach einem Zeitraum von über einer Minutef wieder zum Borschem. Tic beiden Tarnen fürchteten gleich, bafti ihm etwas passiert sei und riesen ihm zu, sie erhielten aber tune Antwort. Er wurde tot aus dem Wasser gezogen. Sir William war in der lebten 3eit verschiedentlich ein Opfer von Einbrüchen geworden, und offenbar glaubten die Ticbc, viel bet ümt finden zu können, denn ne kamen immer wieder. Schliestlichl lieft Sir William in feinem (Harten rings um das Haus liberal st Drähte legen, die Patronen ;ur Explosion bringen, sobald matu sie berührt. Einem Journalisten der nach Str Williams Haus' ging, um Nachrichten über seinen Tod zu erhalten, hatte das Pech, mit einem dieser Tratte iu Berührung zu kommen. Eine laute Explosion erfolgte, und gleich darauf ttürzte die ganze Tienerschast aus dem yaus und faßte den Mann, dessen „Bor-1 ganger" übrigens erst vor einigen Tagen zu vier Jahren Jucht-- haus verurteilt wurde.
— Ter aussterbende Zobel. Nach einem Bericht!! des deutschen Generalkonsulats in Petersburg plant die russische Regierung besondere Maßnahmen, um einer vollständigen Ausrottung des Zobels vorzubeugen. Unter den russischen Pelztieren' steht bekanntlich dem Werte nach der Zobel an enter Stelle.j Dieses Tier, das früher über die ganz- sibirische Waldregion, vom Ural bis nach Kamtschatka und selbst im Nordolten des europäischen Rußlands verbreitet war, ist durch Oie Raubwirtschait allmählich bts in bie unzugänglichsten Ouellgebiete der Flüsse- in den Gebirgen zurückgedrängt worden. Aber auch dort wird der Zobel mehr und mehr ausacrottct. Ter beste Beweis hierfür sind die Zahlen über den Umsatz in Zobelsellcn auf den beidew. russischen vauotmessen. Nach amtlichen Notierungen sind die Umsätze dort ebenso wie auf dem Pelzmarkt in Leipzig bis aufj einen geringen Bruchteil der Umsätze zurückgegangen, die noch ror zehn Jahren gemacht mürben. Tie Haupt Ursache des Verschwindens dec Zobels ist die unzeitgemäße Jagd im Frühling. Berein-elte Maßregeln zur Verhütung des Raubfanges find bereüs- crgriiicn; io hat der Geueralgouoerncur von Irkutsk für die fiskalischen Walder eine Schonzeit eingeführt. Ta hierdurch tedoch das erstrebte Ziel nicht erreicht wird, haben die beteiligten Petz- händler bei der Reguwung den Antrag gestellt, ein völliges; Verbot des Zobelfanges für die nächsten zwei Jahre zu erlassen^ Ter Ministerrat wird demnächst besondere Maßnahmen zunr Schue: des Zobels verfügen, besonders bic Ein'ührung einer Schonzeit vom 1. Februar bis 15. Oktober ußerdi-m folL ber Regierung die Ermächtigung erteilt iverdcn, den Zobelfang', iättoeilig auf b:: Tauer bis -u drei Jahren ganz, zu verbieten..
Dir Lage in IHorofto.
Pariö, 30. Mai. Der Kriegsminister gibt bekannt: Mehrere Stämme aus der Gegend von Mora da unb Tebdu boten ihre Unterwerf u n a an. Eine radiotelegraphische Station werde demnächst in Fez errichtet.
Aus Fez wird untcrni 24. Mai gemeldet: OkncraC Moinier hatte mit dem S u l t a n eine Unterredung über die Bedingungen, die den Stämmen für den Fall ihrer Unterwerfung gestellt werden sollen. Tie Bedingungen sind: Ablieferung der Hälfte der Waffen, Zahlung einer Kriegsentschädigung unb Gesamtverantwortlichseu der Stämme für Ileberfülle. Ter Operationsplan gegen die Aufrührer wird Repressalien gegen die Scherardar unb Beni Mter zur Grundlage haben, denen eine Frist zur Unterwerfung bis zum 30. Mat gewährt wurde. Moinier besuchte die Kon- fuln Deutschlands, Englands, Oesterreich Ungarns unb Spa- mens. Weiter wird gemeldet, daft ein 'deutscher Postbote geplündert worden sei.
General Dalbiez ist am 25. Mai aufgebrochen, um die Duars zu züchtigen, welche seinerzeit die Nachhut der golonne Gouraud angegriffen, einen Soldaten getötet und sechzehn Mann verwundet hatten Gouraud und Talbiez warfen den Feind, dem sie große 18erlüfte ju- fügten, in die Berge zurück und beschossen die Duars.
London, 30. Mai. Tillou stellte heute im Unterhaus die Anfrage, ob die französische Regierung der englischen eine Mitteilung darüber gemacht habe, wie lange sie die Besetzung von Fez auf recht zu erhalten beabsichtige und ob sie irgendeine Mitteilung über ihre Absichten hinsichtlich der Besetzung von Fez gemacht^ habe. Staatssekrelär Grey erividerte, die erklärte Absicht der sranzösischen Regierung sei, daS^Leben der Europäer in Fez sicher zu stellen und die Souveränität des» Sultans unb Die Integrität des Reiches ausrecht zu erhalten, die Freiheit des pandels zu sichern, die von der. Aufrechterhaltung der Ordnung unb Sicherheit abhänge. Tie Instruktionen an den französischen Oberbefehlshaber gingen oahin, das; er nicht länger als nötig in Fez bleiben solle.
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'lechten etc- A >tt. Hede*
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Ingenieurs Richter werden der „Boss. Ztg." einige Einzel Heiken berichtet Danach steht Richter im 18. Lebensjahre Er ist seit etwa 20 Jahren im Dienste der Zeift-Werke, für die er ausgedehnte Reifen nach Rußland, Amerika und Asien unternommen hat. Er war bisher der Leiter des Üalkulaiionsbureaus der Zeis; Werke und trat vor kurzer Zeit in das Patentdureau über, wo er Neuerfindungen zu prüfen und praktisch zu erproben hat. Im vorigen Jahre machte Richter eine Reife nach dem Olymp, nm dort pi dem außerordentlich unwegsamen und schwierigen Gebirge einen Nivellierungs Apparat zu prüfen Tie Reise, die er in ^Begleitung von zehn Gendarmen antrat, verlies ohne Störungen, so das; tttichter bei seiner diesjährigen Forsch.ings- faftrt mit einer kleineren Begleitung auSzulommen gedachte. Wie sicher sich Richter fühlte, geht aus einem Brief her vor, der vor einigen Tagen bei feiner (Gattin, mit welcher er erst seit drei Monaten verheiratet ist, in Jena emtras und in dem R schrieb, daß er am 24. Mai von Lalonili aufbrechen wolle, um am 3. Juni wieder in Jena einzu treffen.
Bei den vielen orienlalifcheii Enlführungen, woran die Lokalgeschichle von jeher so reich ist, kam höchst selten — sofern nicht politische Beweggründe für die Entführung vorlagen -- etwas anderes heraus, als das, was die Räu- .'n vornherein an strebten, ni r
Buche „Ausflug nach Makedonien" (Berlin 1*94 erzählt Freiherr v. d. Gvltz, wie es in solchen gemacht wird. Er spricht da von dem unzugänglichen Bardargebirge bei bem makedonischen Städtchen Gewgeli unb teilt mit, baft die dortigen .Kohlenbrenner — gleichwie die Kohlenbrenner ober Hirten oder Bauern anderer Gegenden, z. B. des LlympgebiraeS -- ihr friedliches, doe-i mühsames Gewerbe gelegentlich mit dem lustigen Abenteurerleben des Briganten vertauschen. , „ m
^Cir.c Tempelruine und ein großer Baum jener Gegend — fährt Frhr v. b. Goltz fort - wurden uns von Herrn Jn>pektor Hochgratzl als Merkwürdiglcit gezeigt. Der Baum ist der Ort, wo vor zwei Jahren das Löfegeld für Bahnmeister Solini gezahlt wurde, den di? Räuber ins Gebirge fortgeführt halten. Man staunt über bereit edle Dreistigkeit, ihr? Gejchästsabjc.uüffe ungeniert am großen Verkehrswege abzumachen. Leider stellt aber die Gewalt, welche fie inzwischen über die Geisel haben, sie vor Der- foIanngen sicher. Für die Wi r d e r a u f sind u n g eines EntMhrten hat sich übrigens schon e i n c g a n 5 b c ft t m m t c Technik herausgebiidet. In der Gegend der Tat gewinnt man zunächii einen ortsbewanberteii, zuverlässigen Mann, der dann mit einer weiften Fahne oder sonst einem weithin sichtbaren Zeichen über die Höhen zieht. Es kann nicht fehlen, daß er von Hirten unb Kohlenbrennern angerebet wird. „Was tust du hier?" „Ich suche einen Manu — blr Kaib — einen Berlorengcgaugenen." — „Wir wissen nichts von ihn.'" — „Tu: nicht-, ich werde weiter suchen; es wird sich schon jemand finden, der mir sagen kann, wo er ist, denn es gibt e i n j chöne s Stück IGeld dabei zu verdienen." — „So, warte einmal, oder komm in unser Tors; wir kennen jemand, der vielleicht weiß, wo dein Berwrengegaugen.-. v:.“ Und for.iu
ich es lebte." .
Besonders ausgefallen war eine chatt' uiocimrtcbciu Aeufterung, daß das Modell für feinen -tubebat m „uer Arzt am Scheideivegc" der K mittler Aubren Bearb-lci> acn) eien sei. Shaw erklärt, etwas derartiges >ne gejagt ui haben. Es seien überhaupt viele Ungcnauigkeiten m dem Buch , So wirb jetzt ein Strom von amerikailuckicn örhegern nach einem Haus in Osnaburgh Street, hmgezogen in dem ich nie gelebt habe. Bon einem meiner Porträts wird goagl, cs fei in Dublin ausgenommen, während ich damals, wie das Buch zeigt, in London war. Solche Irrtümer tun nur nichts. Die Amerikaner tonnen immerhin ihre Verehrung jener Bierkneipe in Osnaburgh Street barbringen, gerade als ob es mein enter ober dritter Wohnsitz in London wäre, und wie^ wenn der chirtliche Tempel nicht in einem anderen Teil der Straße läge
Am bicic Abschüttelung hat $roj. Öenbcri on geantwortet unb dem hochverehrten Melden, feine« ^rfev ui a Icr^cutlithrcit tunbgetan, bas; er bener in |einem Leben Bnckeib wnuals er selbst und genauer alles ,ich gemerkt habe, was er geiagt Er teilt mit, daß Shaw einen großen Teil der Biogravhie mit ihm persönlich burchgefprodien habe; ben übrigen -^«1 habe dfr Dichter ihm später mit eigenen Randbemerkungen zugcckickt. Auch Habe ihm Shaw zu den verschiebentten Zeiten wahrend der^Abiauung seiner Arbeit in zahlreittten Briesen Ans Eft erteilt. -ia. -.lanu- kript des ganzen Buches habe er einige Wochen langer behalten, als eigentlich ausgemacht, und der »mager durchaus der Meinung gewesen, daß er es gdcicn babc. ^n einem bic mden Gespräche hat er gefragt, ob vielleicht Justai Wilde bit öigur des Dubedat in feinem Reifte augeregt habe, unb bic*JJn^ort empfangen: „Nein, Aubren Beardskey." ^lle Photographien auch b:e von bem Hause und bas von ihm beanttanbew Portrat hätten dem Dichter selbst Vorgelegen unb leien non ihm gcb.Llig«. worben. „Wenn Shaw sein krühercs ZLohnhaus nipjt mehr von
_ (Ein berühmter Schiller-Bries in London unterbem »ammer. Die Versteigerung der vielgenannten .<öutl>-3ammluitg, bic am 12. Juni bei ^mhebn, Wilkinson „ v.ohqc in London beginnt, wird nut der reichen Autograpoen- Fhteilunq eröfrnct, bic außcrorbcntltcf) wertvolle etude enthalt, darunter sind Tür uns Deutsche, wie im Cicerone beruhtet wird, besonders interessant: die Cnginalmcberiduiit von Beethoven s Lied „An die Donimng", ent Brie, des jungen Goethe an feinen Leipziger Lehrer unb Freund, ben Maler £c,_cr. aus dem Fahre 1769, ein dcurfchcr Brief Luthers ron lo2u an,den
Johann von Sachsen, cm '-Örter Mozarts an lerne äumer Gönnerm, die Baronin Waldttetten. Das rur uns wich- tiane ~iüd ber Sammlung aber ui cm Brief .Schiller s a n Goethe, unb zwar ber zweite^des ganzen Bricfwechiclä wischen den beiden Großen, m bim schiller am 31. Auaust 1794 den: berühmten ersten Schreiben, in dein er. Goethes Wesensart w wunderfam hellsichtig beleuchtet, nun eme Schilderung und B.- urtcilung seiner eigenen Persönlichkeit lolgcn, laßt. Sie bicicr, nicr Cuarticiten umfa’fcnbc großartige Briet aus der Ge'ami beit des Goethe^Schillerfmen Brie'wcchfels bcrau5fcm und in den sandel gelangte, faßt sich nicht angeben. Es wird aber die Aut- aabe des Weimarer Goethe- und schiller Archivs icin^zu vec suchen dieses einzigartige, nach London ver'chlagene Dokument den Schären wieder hm;u;u'ügen, zu denen cs notwendig gehört.
_Sir William Gilbert, der Dichter des Mikado nnb vieler anderen Sullivanfchen Oper.Aen, starb, wie mts : 0 nd 0 n geschrieben wird, am Montag plötzlich beim Baden
m einem Teich, den er sich in seinem Garten m Darrow Weald : anlcgen lieft. Sir William stand in 1 einem,75. lebcnsjabr, er iveir ein passionierter Schwimmer unb trotz 1 eines Men Alters • babe'c er immer, wenn das Wetter es irgend erlaubte, ■ -luiluft oes Teiches kommt aus einem bcuadibarten Reiervoir ' und ist deshalb außerordentlich kalt, so daß ^ir William ichon : verschiedentlich mn bic Gefahr augneriiam gemacht wurde die ' ein Bad in io i altem Das'er mit sich bracht e. G encrn 1* ir in seinem Automobil nach London und zurück unb nachher wollte
A. - k Ä I^ind die divlomatischen Verhandlungen von Macht zu Macht
Die Entführung öes deutschen jngemeurs Hiaikr. cröffncL Salb nt bcr auch briefliche Nachricht Ucbcr die Persönlichkeit des von Räubern entführten > von bem Gefangenen selber ein."
5o oder ähnlich wird hoffentlich audi Herr Richter gesucht und — gefunden werden Das „Ber!. Tgbl." meldet aus Jena : Die Z e i ft - G e f el l f cki a f t erklärte fick» ofort bereit, nmtericflc Opfer jeder Art zu bringen und bat bett .Konsul telegraphisch, alles ErdenNiche für bic


