Ausgabe 
27.12.1911 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

wenig beirrten Entscheidung der Wählerschaften herleitet,! den Mund nimmt, ja, sogar enoartet, daß aus diesem Wege der 12. Zaniiar I doch Zar nicht gibt?

die e» nach reaktionärer Lnjch im' z

Die heutige Nummer umfafet 12 Selten.

oo kommt man unwillkürlich zu der Annahme, da

dem Zeickien

in

Naiionallibcralcn,

un

cuxr noch weit stolzer ist.

Krankenhaus

"Ich

Mil Al- Und Der

V iS <e;i aue - --rschämien

. -o.snmS mit Jtaub- :rcfte tippen »errate i -.) lieht sogar noch wc..c

c.:cq5 ganz beionL<.-j :.. .ten bet grauen im

men wir darin völlig mit ihm überein.

Allerdings nicht in dem Sinne des amtlichen LrganS, das sich hierbei anscheinend mit der Hoffnung aus einen Sieg der jetzigen Regierungsparteien tragt, sondern in entgegengesetztem Sinne. Tenn wenn die Norddeutsche von den Erfolgen'der disl/erigcn agitatorischen Betätigung der Parteien spricht, so vergißt sie badet ganz, daß luir schon seit dem Sommer 1909, wo oic Reichs, inanzresorm dura-

1912 ein ziemlich verläßliches Bild von dem augenblicklichen Stande unserer öffentlichen Meinung zeigen werde, so fiün-

Srdnunq, ein sehr breiter äJlunb ven. : tninnhen*. Zurückgezogene un- beinah tütrauen und <0etz. jrau Irofefiot

und bc^aupie:, von Len L'tppen ter >,r abteen zu formen: sestgeschlostene Li. brenuenben Wunsch, reöen zu biivti . gepreßte ihren scharren Äugen den,hc nach Stuiien* tuiguuen. iHa also.

Wenn deines Flügels Meistersviel 2en Briten, der selbst groß von Geist, Len grasten Mann zu schätzen weist, Tahin reifet zur Bewunderung;

Wenn deine Kunst, uni rocla>e dich Ter welsche Komponist bcnciDi, Und wie er kenn und mag ver.vlgl; Wenn deine Kunst, m der dir nur Ein Bach, ein Joseph Haydn gleicht. Dir längst perbicnte» Glück crnnrt.:

Vergiß du dllnes freundes nicht, Ter sich mit Wonne stets, und stets Stolz erinnern wird, daß er Arzt dir zweimal hat gedient, dich der Welt zur Lust erhielt.

innert fei.

Unmöglich kann auch btcNorbb. Allgcm. Ztg." ihr Ver­trauen aut einen für die selige Negierungsmehrheil gün- öligen Au-.-gang der Neuwahlen daraus schöpfen, daß die Verossentlrckmng der Ergebnisse der Neichsftnanzresorm und diejenige des Etats für 1912 auf die Wöhler zugunsten der Bcthmaiin-Hollwegschen Regierung und der Mehrheits- parteien gewirit habe. Tenn die vermutlichen Erträgnisse aus der Rcick-sstnanzresorm für 1911 wurden durch die Lcr- ossentlichulig deS Boranschlags für 1912 zum größten Teil Lügen gestraft, und der Voran chlag des neuen Finanzjahres lann überhaupt, so wie er jetzt mit einem Tesizit von 43 Mill, porliögt, nur provisorische Bedeutung haben. Sind) seine Berössentlichiing war ein Waistmanöver, da man ja ziemllch genau weist, bau neue Leeres- und Flott en aus gaben dem neugcwählteu Reichstag in der Form von NachtragSforde- r.tngen zügelten sollen, das deutsche Volk also neue Anleihen unb neue Steuern auf sich nehmen must.

Da alle diese Tatsachen derNordd. Altgem. Ztg." be« rannt sein müssen, wird man ihr schwerlich unterstellen lönnen, daß sic den verhältnismäßig ruhigen Fortgang des Wahlkampfes zugunsten b;r reaktionären Parteien deutet. Nein, man ist, wofern man annimmt, daß das Elaborat der Norddeutschen" aus der Äilhelmsstraße stammt, worauf ein überaus mertwürdigcr Stil hinzudeuten scheint, ver- ucht, zu glauben, daß der Reichskanzler in Anbetracht der einem Regiment bei den Wahlen von der Opposition dro­henden Gefahren zu lavieren aniängt. Tenn wollte er weiter bie Geschäfte des schwarzblauen Blockes besorgen, so wäre es doch politisch unklug, von den Erfolgen diktatorischer Tätig leit zu sprechen, bie Weber die Konservativen, noch das Tätigkeit zu iprechen, bie weder bie Konservativen noch das Zentrum auszuweisen haben, unb muß es nicht Konservative und Zentrum aufs äußerste reizen, wenn der Veriasser der Wochenruckblicke sogar das Wortöffentliche Meinung" in

-konservative unb Zentrum zustande kam, in einem latenten Wahlkampfe nut och schärfsten Angriffen aus die Betsi- mann-tzollu egscyc 3icgicrung und ihre reakionären Stützen leben, unb baß gcrabc *~

der Reichs, inmizrejvrm es den

Fortschrittlern uno Sozialdemokvaien, aber nicht den Kon­servativen unb dem Zentrum, ge.ang, ihre Lrganlsaiionen auszuvauen und seit dem Sommer 1909 eine Reihe von Hochburgen der gegnerischen Parteien zu stürmen. Sie vergißt dabei die Bcgrünoung bei- Han>abundes unb des Bauernbundes, die zahlreichen Waüliomproniiue der Nativ- nalliberalen mit den Forijchriitiern, die Lllchwahlparolc der Sozialbernoiratie, und )tc vergibt schließlich auch, welches Auswaffer seit der Reich, iiiauzrciorm die Regierung der Opposition noch gegeben hat durch ihre Äiarotkopolitik, durch ihre Abhängigkeit vom päpstlichen Stuhl und durch ihre parteiische Ballung gegenüber den ReichStagsneuwahlen, wobei nur an den Erla,; an die preußiick-en Land rate, die im Sinne der Ritter uno Heiligen für die Aufklärung bet Wähler sorgen sollen, unb au die Verfügung, bie Beamten sollen in jedem Falle ihre WLHierstimme abgeben, er­

lägt in dieser Beziehung an Ausführlichkeit nichll. äu wu scheu übrig. Wer glauben darum, daß der Ausruf i Lande Eindruck machen wird!

Taü du sein Freund bist, so wie er.

darunter schrieb Mvzartals Annicrfung eigen b nbtg: Heute am 3 S-cotemoer dieses nämlichen 3obres war ich ? un* gjullid), dicien edlen Mann, Iteviien, be.ren yrieunb um euer meinem L.oms, ganz uiwcrmun :i durch den zob zu Oxt . ..n, ^bm ist wohl! aber nur uns und allen, bu- icn genau tanmeii uns wird es nimmer wohl werden bis wir io glücklich imb, ihn in einer besiercn Well wieder unb aui nimmer- icheidcu zu sehen. äkajart.

2ün ber Ruc. :Ut dieieS Blaues tilgt twnn Die zur Witwe gewordene Constanze in der Slerbcnachr Mozarts:

DaS du einst auf diesem Blanc an deinen Freund schriebst, eben dieses schreibe nun ick Tiefgebeugt an du.7, vielgellconn Gatte' mir und ganz Europa unoergeßl:cher Mozart. aua> Dir itt rrennllche Band! £ . luniue halb cui civtß mir dir ocrouuden lern 4 «un o. Tezembcr Lieg i.chr verließ er in |ancm 3b. Jahre

nur aliuimth' Öieic gute aber untanfoare Well r(volI' _ fruene u.iS bas zarUi^te, mcnüxr. u.i;cr-

trennlicK Band: £ ! ton e bctO aus eu-j mu dir vtrbmü-.n nyn

Wien den ö. Tecemb: 1791. . a t

z eme au Berit betrüb le G atrm Eonslanze Äkozart n6e Weber.

Wadi A D. Mozarts Tode tarn SiemmLad? üi b:n Besitz

üincö Sr mcs Karl, und beginnen nun die lenmragungen von Sicn Freunden und r ' unten; fortg nchrt imb ue bis IWb.

(äemdlben, 200 eine solche von Briesmarken und 800 eine solche von llagvgerälen, Fechlmassen unb 6portgeflenftänben. Leo Elaretie interessiert sich nur für Puppen; bet Moronis von Brock fammelt alles, was nur irgendwie mit den Tainpfwagen zusamiiitnhäiigk. Tie SammlungSivui Francois CarnolS erstreckt sich aul die Llci- folvalen beS 18. Jahrhundert-. Urnen amiz elge>Uumlichen tot- schiuack scheint Die Eomleße Ehandon De Bnailles zu haben, beim sie yäu't alle Reisekoffer an. Eine ähnliche sonderbare 'Jleigunn hat die Bicomteffe de EhezelleS, indem |te löärmstafchen sammelt, bierre TelcouN gibt sein Geld für französische Thtzuriei'en ai.z Hicrin macht ihm tperr von Walteoille starke Ronfuncni, oer schon eu;e Sammlung von mehreren Tausenden besitzt. Alfred Rey fnd t alle iüuftnerten Prospekte der Pariser Brauereien in feine ^air e zu bekommen; Charles Rodlots Zntereffe beschränkt sich auf Uhr- ze.ger auS Der Zeit der Revolution und Zules Tomergne l at zuuj Klingeln rusammengebracht. Tie Sammlung dec- Herrn Salomon 3e.gr bie kleinsten Bucher, bie des Herrn Schönherrn all' möglichen Hlarineuen, und Herrn Renauld interessieren die ßeuei* schau ein.

kf WaS bie Frau Professor den Leuten do Munde ablieft Plan Hute sich vor Frau Pro'essor G-laiP- Taddv in Chicago, denn diele Tarne ist höchit ge abrli ü; sie Ile nämlich den reuten ohne wettereS den Charakter voml'lunbe al-: Ztuig't bat sie selb': darüber eine Schrift veröffentlicht, au6 jum Beweise ein paar Beispiele gebracht werben mögen, ccrt:l Richt:gleu jeber an sich selbst und leinen Bekannten itachprüic '. kann Boruehende, auigenillpte Lippen verraten nach Frau üro- feilor Tabdy .maJerialntifaje und epikn.aische Reigu .gen': b enschen, biren Cberlippe über bie UntLihpye übergteih, sii.d bau,!iäa lici) Bernmisimen chcn. Smo bei . preu groß, io ':cm man aui ungezügelte Begierden schließen. ,,orm oeo llluui- oereutct, wenn er gerade und wagerecht - t :cht durchschniidel.

ber RetckiSianzlcr en Konservariorn unb Zentrum eine !l< l : Rachc üben will für bie «rt und Betsc, mit der ihn . > > ' Parteien in letzter Zeit bci-anbeltcn. Er hat nach ih. Ansck-a'.'.ung noch viel zu wenig für sie getan Und itainnii' lux) die konservativen Blutter, wieKrenzzeitung" >iud Teutsche Tagi^zcitung", machen ihm angesich.ö der Rrii.'.- tagsneuwaylen seinekühle Zurückhaltung", seineUcber- lorrekthcit", feinfortgesetztes" Schweigen, ia sogar in­direkt eine Forderung ber Sozialdcmokraiic zum Borwur!. Sie wollen Herrn v. Bethtsiann-^ollweg zu yttitohingcn bewegen, bic mit ber Bersasfung tn bireftem B.llderipruch stehen, bn fic alle Ursache Haden, für ihren Besitzstand a.i Rcichötag-5manbaten hemc mehr denn je zu Rittern «ber Herr 0. Bett)mann will nicht, unb aus dieses Richtwolllii scheint bic Anpassung berRgrddeutschc,» Kllgcmciucn ' hinzudcuten, die an die Intelligenz der Wähler und tut die össentiiche üiicinung apellicrt. Herr v Bcthmann will also keine Äaylmaclsc mehr treiben. Die bi-hcrige Regierungr- mehrhell verlangt, wie es scheint, mehr von ihm, als er mit seinen <vewlsscn vereinbaren lann. So ist eine gewisse Resignation über den Reichskanzler gekommen. Er will da« Fatum desTage- von Philippi" ruhig über sich er- gehen lassen und mit ihm fein persönliches Schicksal Der- lnüpsen. Zn .Hohenfinow lebt eS sich jedenfalls ruhiger als in der Mlhelrnstraße.

Eine Lrdkncauszeichnuiig bei Herrn v. Kiderltn-Wachler.

Berlin, 25. Tez. Der Kaiser hat dem Staats­sekretär des Auswärtigen Amts, von ü i b c «. len-Wächter, unter bem Datum des 24. Dezember oic Brillanten zum Horen Adler-Orden 1. nlaffe mit Eichenlaub verliehen.

. Ter Aufruf bet beiden liberalen Parteien in Sieben

ist im Inseratenteil unseres heutigen Blattes abgedruckt. Es ist eine Kmtdgebung, die weiteste Beachtung finden wird, ein EinigungsProgramm, eaS klar unb präzise die Gesichts­punkte unterstreicht, auf die es bet dieser Wahl aukoinnil Auch au3 diesem Aufruf ist zu sehen, daß der Reichskanzler irrt, wenn er meint, die Parteiprogramme allein ge­nügten schon, um bic Entscheidung des Wählers hcrbeizu- sühren. ES wirb überhaupt gar nicht immer möglich sein, einen Vertreter ber Partei zu wählen, der man gugehön. Was wollen bie Liberalen, unb was wollen bie bereinigt» n llonferoativen unb bas Zentrum?, bas ist die Frage! Was bie Liberalen wollen, ist in bem Aufruf der beiden Parteien

Zu den ReichStagsneuwahlen.

DieNordd. ?lllg .Ztg." stellt ui ihren letzten Wochen- ruckblicken bie Behauptung auf, baß sich ber jetzige Wahl­kampf im großen unb ganzen ohne bic heftige Erregung abfpiele, von ber frühere Wahlbctvegungen in ber Regel Zeugnis ablegten. Sie filiert bas baraui zurück, daß man sich heute in hohem Grade auf bic Werbet rast des eigenen Programms unb ber Erfolge bisheriger Tätigkeit an­gewiesen sähe, und schreibt ba-.n wörilicn:Insofern besteht allerdings die Aussicht einer ocrhaitnisinußig weiug be­irrten Entsck-eidung ber Wählerschaften; fic haben weit günstigere Gelegeicheit, als ic ruuor, die-innere Zugehörig­keit deS einzelnen zum Ausdruck zu bringen, unb auf solchem Wege könnte bann ber 12. Januar 1912 ein ziemlich verläßliches Bild von bem augcnluu! ichen Stande unserer öffentlichen Meinung erwarten lauen."

Diese Auslassung des amllityen Blattes ist nur zum Teil richtig. ES mag ihm, wovon es anfangs spricht, zu­gegeben werben, daß bas Fest des Friedens, £>n5 W.ih- nachtSfeft,

vergißt sehr erklärlichenveiie dieRorooeutjche". dabei hin­zuzufügen, daß Herr v. Bethmann, als er am 5. D>, mber den Reichstag auslöste, unb jur den 12. Januar bic Neu­wahlen anberaumte, nicht nur die Kürze ber danach fijr den Wahlkampf zur Verfügung stehenden Zeit in feine Rechnung cinbczogen hat, sondern vor allem auch baS 111 diese Zeit fallende WcchnachtSfest, und zwar zugunsten der jetzigen Rcgierungsmchrhcil, der nonjervatioen und des Zcillrums. Denn ber liberale Geschuftsmami, sowie seine Angestellten und Arbeiter, Ijabcn vor Weihnachten, wo ihnen die Arbeit über den Kopf wachst, keine Neigung, an Wahl- Versammlungen teilzuneymen, und bie Zeit nach Weih­nachten, ja, sogar noch in den ersten Tagen nach Neujahr, ist hei ihnen so sehr von den geschäftlichen Vorbereitungen für das neue Jahr (durch Bilan, unb Jnvcnruraufnalnne in Anspruch genommen, daß sie zu dieser Z.il naßer!u) in politischen Dingen inbifferent sind. T ager also bic relative Ruhe, wie sie auch heute noch in punkto Reichs- tagSneuwahten herrscht.

Die9iorbb. Allg. Ztg." fuhrt aber noch einen zweiten unb dritten ülriuiö für diese Ruhe an. Lb sich wirklich die einzelnen Parteien l-eutc mehr als früher aus bie Werbckrafi ihrer Programme verlassen? Das können wir kaum annchmen. Denn da die Politik die Kunst des Er­reichbaren ist, unb schließlich, namentlich bei der Parlli- zersplitterung in Teutschlaiib, bas meiste nur aus bem Wege ber Kompromisse rnucr den Parteien und mit der Re­gierung zu eneichen ist, kocht man in Deutschland auch ei den Programmen! nur mit Wasser. Den Wähler inter­essieren au den Programmen nur gewisse, gerade aktuelle Streit fragen, wie es z. B. bei den jetzigen Reichstags- Neuwahlen ber Ausbau unb bic Reform ber Reichsftnanzen, bie Erweiterung ber Rechte des Reichstags, bie Trennung von Kirche imb Staat, bie Heeres- unb Flotten frag en uno bie Zollgesetzgebung sind. Da aber diese Punkte in den kurz gehallenen Parteiprogrammen nur mehr oder nunber Seftreift werden tonnen, so bedarf es agitatorischer Airs- ärung, um den politisch ungeschulten Staai- bürgcr darüber so zu unterrichten, daß er sich sagt: Die und die Partei hat Recht, unb deshalb wähle ich ihren Kandidaten. Nein, aus den Parteiprogrammen an sich laßt sich bie jetzige Wahlkampjruhc, wie dieNorddeutsche Allgemeine Zei- tuna" will, nicht herleiten, sondern nur aus den agitatori­schen Erfolgen berbisherigen Betätigung der Parteien , und wenn bas amtliche Blatt daraus den schlu einer

k# Sammlerlaunen. Sranlreub zähtt unpe«äär 11000 -ammler und ih.e Sammelivut erureckl sicy auf Die reriuueDcn- ,7c. und .nauchmal .mflbii:D.idv;cn ü.egtHUai.oe. oUO ve.i chnrn am,»ein uuioc,ramme,

feuere t<.ia;er, »UU leea.n, c c oe3en;cn c, l.u B-'-'-'u" <" « "b mrnuen, L .U geralbuc e uinrne, 4v. Pi..-.i.r en u. Unuon.ien;

lüöu beitfjätiaen Nch mu . ovnmt un& Cn e.tentunöe, uu mu jmucuucn; Diefek-e Anzahl n.n c-tuns-, 2 w mit oue.. möglichen Wunjigegeniiänöen; louu yaoen eine ^amndung con

in Gießen eingehend dargelegt, und was bie Gegner wollen, ist zwischen ben Zellen zu lesen. Daß ber liberale Kan­didat in nationaler Beziehung zuverlässig ist, daran ist kein Zweifel. Wer ihn wählt, bdämpft damit auch bic Sozial- bemokratic. Daß bie Forderung des .Allgemeinwohls in unserer Zeit ber vielen Solider wünsche, an bie Spitze bcs Programms gestellt wirb, ist polllifch verständig, unb ein solches maßvolles Vorgehen, ohne Bekämpfung irgenb eenes; VolkStcilS, wirb auf allgemeine Sympathie rechnen dürfen Daß in unserem vorwiegend ländlichen Wahlkreis der Libe­ralismus ein ansehnliches Programm auch in Bezug auf bie Förderung der Landwirtschaft vorlegeu lann, wird beachtet werben müssen. Im übrigen wirb ganz rührig betont: Der Staatsgebanle gehe ben Standc.oor- teilen voran! Trotzbem gibt es eine ganze Anzahl von Wünschen unb berechtigten Forderungen, denen der nächste Reick)stag sich nicht entziehen darf. Das gcmcinfami Pro­gramm der NatioiialiiLeralen und Fortschrittler 11 ließen läsil in dieser Beziehung an Ausführlichkeit nidilv zu will,-

Aus Mozarls Stammbuo).

Im Stiie d« ftibtiidwn -yu'eun^ Uatolirm luguiumn »u (äfllibura bciiubcn sich 12 Stammbücher mu uler 110U ^ai- Ä m Pmia uL eebubttn, ncd.i Beigaben von mu <.ioc gestickten, aud) kolorierten Bilbern, ^^uetten, Hmlrgeilvchtm. Diese Stamnibücher umfasien ben Zeirraum von Ibl- Din ünb in starke Pappdeckel gebunden, vcrieden mit ^itellchiulen m Gold oder m clnzelnen Blatteru in Pavicrünn'rtcn cingelegl, bic bann lieber in Futteralen verwahrt mib. _'«tanmtcrbetuWLL illch auch das Stammbuch W. A. 'liojariy;

1852 von Ctlo Jahn, als er Maicnal plr mne Jlosailbiograpint tomdS einoe^: ist aber wetteren Kreisen^unbe amu gc- blleben: jept süyrt in ber Wiener Zeillchiick "-ou uno ^0..

Ioh. Eo. Engl-Salzburg einiges aus ,einem Inhalt am

Tas in Querformat gehaltene, rot eing^unc.^. Sud)*an enthält 70 Blätter, darunter elf Eimchreibwigen von VMvnlichm Freuiiden Mozarts in Wien und,Prag aus dem Jahr liv«. a- war also zu ber Zeit, da der Meister nach Prag reute, um tert ten Don Giovanni" zu Vompviueren und amzuuhrcn. eine Zuii, di^ Mönke in seiner reizenden SlocclleMozarts Rci>e nau) Prag geschildert bat. Eine Eintragung lautet:

Wahres Genie ohne Lerz tu Unding benn : Verstand allein: nicht Imagtiiatton allem: nicht oelde .- ammm machcii Gerne Lrcbc! Liebe! Liebe ist die ^i.-e des Genies.

Wien, 11. April 1787. .

Tem freund . u

Emilian Gotlined ibler von Iacauinll

Zacauin war der Vater von Mozarts cdjülcnn Aanziska, für bic der Meister das sogcnanmeÄegdltou -ino^ gefchrnb. hat. Eine weitere Eintragung siaip.m: von Äoczarts 0rcu-.s Sig­mund Bansani, demPhysicus Primarms un augimeuic.i

Nr. 505 Erster Blatt 161 Jahrgang Mittwoch, 21. Dezember 1011

Tet «leftetter Snjelaet CX eeie*i»rri»;

erscheint täglich, außer Ä V menmlic675lüwrlftt*

fi*t AffrAü Ai* 11 A AI*

giuf.mnlioödjeail.Krtu. M N \Ljfl Z bti Ä Z rib V H Wz Wz du Bost 2 VI.-v-.

fcloaf,rDcnKra66ltbfi,< I Wf / < fi N ft' g

nreuaa): Ja H HU WL JC HU wk

Land' Ar L I < V I uV wV V.w V

o-ikischafllicheötitfsaae« V V W M V ki V Nr XÄ NT tfbdrfbärteur:5i u

siernsprech. Anschlnffe: MM MM ilcrantivotilid) fut Den

für bie Redakiion 118, 1 poimschcn Teil: Au nift

SS? General-Anzeiger für Gberhessen BK2 TUI"'Botafion$6ru<f and »erlag d« Brßblfdjen Unlo.-vuch. unö Steindrutferet R. lange. Reöaltlon, trpeöition an» Draderel: Lchiilftraze T. '

bis vormtttags 9 Uhr. Bübingen: Zernfprecher Nr. 269 Geschäftrftele Batznhofstratze 16t. Anzeigenteil: o. «tck.