sich Griegs Peer Gynt
41—43
42-47
75—84
. 39-40
82—8'
51.00—53.00
65.00-66.00
51.00—52.50
64.00—65.00
50.00-53.00
60.00-65.00
vom 80. Ian.
Ochsen.
84-86
47
85
83-84
44
83
80—84
46
82
72-74
39
73
64-66
107-110
94-103
87—96
. 40-00
80-00
40
80
64-66
50
65
64-66
50
65
62-64
48
65
Der Bau, eine
51.00-53.00
48.00-49 50
68
65
45—47
40-42
40
49
49-53
44—48
35
30
88-91
80—87
75-78
108
98
81
91
80
87
78—82
87—88
56—60
52—55
50-51
65
59
48
53
75-78
66—70
63 nuS*
64.00—66.00
60.00-6.'.00
74-81 69-77 59-70 48-58 48-52
40-45
36—40
32-38
24—29
21—23
93-100 88-93
85—86
pro 100 Pfd. l'ebenb» neiuidjt
von-bisvon-biS
Preis für 100 Psd Lebend- Schlacht-, gewicht
nelles Ereignis! heute bereits
Musik den tftuljin unangefochtener und unanfechtbarer Klassizität erworben, ohne von ihrer sprühenden Zugkraft das Mindeste eingebüßt zu haben.
imb 5. Buch Mose 25, 4." Die erske angeführte Stelle lautett „Es ist nicht fein, daß man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde", und die zweite: „Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden."
haben, es den kleinen zu geben, die dabei rasch an Gewicht zunehmen, eine gesunde Gesichtsfarbe bekommen und frisch und fröhlich werden.
Verlangen Sie aber ausdrücklich Scotts Emulsion und weisen Sie Nachahmungen un*
Stallmastschase: Mastlämmer und jüngere Masthammel Schweine.
Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgeivicht
Vollfleischlge Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht Fettschweme über 150kgLebendgeiv. .
Tendenz: Rinder gedrückt, Kälber lebhaft, Schweine mittelmäßig. Preis
49 Schafe
Schafe und Dnrch- schnittavret'S pro 100 Mund Vebene» ul» aeiui-ut
Vollfleischige ausgemästete Färsen höchst.
Schlachtivertes 44—48
Vollfleischige ausgemästete Kühe höchst.
Schlachtivertes bis zu 7 Jahren . . 38—41
Sichere ausgemästete Kühe und wenig
gut entiüideüe jüngereKühe u. Färsen 33—37 66—71
Mäßig genährte Kühe und Färsen . . 29—32 Ci 22 Kälber.
Jhir eifit mit dieser Morl—demFilcher — dem Varoniic» leifien de« Scott- , Iäct Berlabrenil bedingt zurück.
k'.O- Wiesbaden. D i e h h o f-M ar k t b e r l cht
Auftrieb: Rinder . lOchsen 40, Kühe 27, Bullen 3), Kälber 35. Schafe 40, Schweim 420.
Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtivertes, höchstens 6 Jahre alt 46—48
Junge, fleischige, nicht ausgemäslete und ältere ausgemäslete 43—45
Mäßig genährte junge und gut genährte ältere.........39—42
Ungejochte 48—50
Färsen, Kühe.
im Rohbau vollendete, schniucke Gebäude deß Kaiserin Augusta Viktoria-KrankenhauseS. * “
Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 30. Ian. (Orig.-Telegr. des „Gieß. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise. Weizen Alk. 20.30—20.50, Kur Hess. Mk. 20.25—20.60, nordd. 00 Mk., La Vlata KansaS Alk. 00.00—00.00, Roggen (hiesiger) Mk. 16.15 bis Alk. 16.25, Gerste (Wetterauer)Mk.l8.00—19.00, Gerste Franken Vfälzer Ried Dlk. 18.50—19.50, Kleie Mk. 00.00-00.00, Hafer Mk. 15.50 bis Mk. 16.50, Dtais Mk. 14.00—14.25, Weizenmehl 0 Alk. 29.50 bis 00.00, 2. Qualität Mk. 23.75—00.00, Qualität Mk. 22.25 bis Rtk. 00.00, 4. Qualität Mk. 00.00-00.00, Sioggenmehl 0 Mk. 22.50—23.00, 1. Qtmlität Mk. 00.00-00.00, 2. Qual. Mk. Ou 00 bis 00.00, Weizenlleie Mk. 8.75 bis Vit. 9.00, Weizenschale Mk. 9.25—9.50, Roagenkleie Bit. 9.00 bis Mk. 9.50, Atalzkeiuie Alk. 00.00—00.10, 'taps Dtk. 23.00-00.00, Biertreber 12.00-12.50. Alles per 100 Kg. ab hier.
fc. Frankfurt a. M., 30. Jan. lOrig.-Telegr. des „Gieß. Anzeigers".) K a r t o s f e l m a r k t. Mail notierte: Kartoffeln tr Waggons Mk. 7.00—7.50, im Kleinhandel Alk. 8.50—O.uO für je 100 Kg.
lc.Frankfurt a.M. Vi e h h of-M a r kt b e r i cht vom 30. Jan. Auftrieb: 11 2 Rinder, darunter 320 Ochsen, 30 Bullen, 822 Fär en und Kühe, 317 Kälber, 200 Schafe, 1882 Schweine.
Marktverlam: Ochsen gedrückt, sonst lebhaft, gute Ochsen g» sucht, ausverkaust, Kälber flau, Schafe glatt, Schweine belebt.
tzörer der Sturm der Begeisterung geblieben sein, 8en Ed-c vard Grieg zu Beginli der 90er Jähre des vorigen Jahrhunderts in der MusiU)auptstadt des Deutschen Reiches, in Leipzig, mit seiner Peer Gynt-Musik, die der kleine Mann mit den blitzenden blauen Augen und dem F-euer- köpf in der riesigen Albcrthalle dirigierte, bei einem metyr als tausendköpfigen Publikum erweckte. Für das damals etwas reaktionäre Musikrom Leipzig war das ein sensatio-
. . , Gco,*e ®tnulfi°n rotrb von unB auittLlktzN» hn grohen verkauft, und zwar ule Io«.- nach ÜJewidjt oder Mab, fonbern nur in octfleocltcu Criainalflafcfieu in fturton mit unfctcr Schutzmarke (Fischer mit beut Dor>ch). Scou Jownc, O. m. o H, Frankiurt a. DL
Bestandteile: Feinster Mrdulnal-Lebrrtrau 150,0, banta QilMtiüi 60,0, utrtcrpfiot'pljonßiauier ßalt untcrpl)o6pborig(aurc8 Natron pulv. 4 ogaur JO «r'ustcr arad. QJu.nmt puln. 2,0, Lüaiscc 139,0 Alkohol 11A HielM arwaaiutbc ttvalfto« aut -Umt-, Staubet- mw Wau tuet iai>l je X Trovt«.
Ochsen.
Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes, 4—7 Jahre alt .
die noch nicht gezogen haben (ungejochte) . . Junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemäslete Bullen.
Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtiv.
Vollfleischige, jüngere Färsen, K ü h e.
Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtiv. Vollfleischige ausgemäsleleKühe höchstenSchlacht- wertes bis zu 7 Jahren........
wenig gut entwickelte Färsen
ältere ausgemäslete Kühe Mäßig genährte Kühe und Färsen Gering genährte Kühe und Färsen ....
K ä l b er.
Feinste Mastkälber
Mittlere Mast- und 5este Saugkälber ....
Geringere Mast- und gute Saugkälber . . .
Schafe.
Stiftung des Vereins Frauenhilfe, für den Pfarrer Nacke in Altenkirchen die Geschäfte führt, ist nach den Plänen des Baumeisters May in Berlin, eines Schülers Messels, erbaut Tie Bauleitung liegt in den Händen des Regierungsbauführers Pfaff aus Gießen. Zurzeit ist man mit der inneren Em- richtung deS Krankenhauses beschäftigt. Die Anstalt soll in jeder Beziehung mustergültig werden. ES ist geplant, ein Modell auf der diesjährigen ArchitekturauSstellung in Dresden auSzustellen. Die Einweihung findet voraussichtlich im Juli dieses Jahres statt.
Hessen-Nassau.
fc. Kassel, 30. Jan. Zu den zahlreichen Erinnern n g s g e s ch c n k e n, die bei der Einweihung des neuen Rathauses gemacht worden sind, gehört ein sogenannter Jnmingsbecher, den die Gewerbehalle und der Handels- und Gewerbeverein der Stadt gestiftet haben. An ihm ind zahlreiche Anhängsel, die die einzelnen Innungen als chr Abzeichen schenkten, angebracht. Einen ausfallende n S p ru ch auf ihr Anhängsel hat die Innung der Zimmerer gewälilt. Er lautet: „Gern hätten miet) wir Am Bürger hause gezeigt unsre edle Kunst, Wir wollten bekunden Unsere Liebe zur Vaterstadt und Liebe zum .Handwerk Doch nicht vergönnt war uns Tas Rathaus zu schmücken mit dem Richtekranz: Denn ben Fremden wurde gegen Alters Gebrauch, Recht und 6'civohnhett, Ihn ge-ii geren Lohn Nicht um höhere Kunst, diese Ehre zuteil/' Am unteren 'MianDe der Plakette ist noch zu lesen: „Bergt, auch Matth. 15, 2*
** Der Ruderklub „H a s s i a" veranstaltete am Samstag in der Turnhalle ein Winterfest mit Theater und Ball, das sehr start besucht war, so daß der Saal kaum die Erschienenen fassen könnt« . Nach einer Begrüßungsansprache deS 1. Vor-'itzcnden brachte der Gesangverein Gemütlichkeit einige vortrefflich gesungene Lieder zu Gehör, die sehr viel Beifall fonben, so daß sich der Dirigent Herr Kasten noch zu einer Zugabe entschloß. Ein humoristisches Gesangsterzett, den Rudersport betreffend, fand fetteren Beifall, während Humorist Straub den Abend mit seinen zündenden flouplets ausfüllte. Den Hauptpunkt des Programms bildete ein zwciaktiges Lustspiel „Seebad-Abenteuer", das flott äespielt wurde und sehr gut gefiel. Die Hauptrollen (Plage als apitänleutnant, Schmalz als Gutsbesitzer, Schönsee als Seekadett, sowie in den Damenrollen Frau Plage, Frau Schmalz und Frl. Sommerkorn) wurden hervorragend gut wiedergegeben, während in den Nebenrollen Rohrbach als Matrose, Sommerkorn als Kellner und Frl. Lüter als Hausmädchen ihr möglichstes zum guten Gelingen des Stückes beitrugen. Zu der von Herrn Sauer vortrefflich geleite!en Polonaise traten über 100 Paare an. Die unermüdliche Kapelle Vrank-Wieseck ließ bis zum frühen Morgen ihre Weisen erklingen, es wurde flott getanzt und spat erst trennten sich die Festteilnehmer.
** Maul - und Klauenseuche. Neue Ausbruche der Seiiche sind gemeldet aus: Grünbach, Oberamt Schorndorf (Württemberg); Wiesbaden: Jakobwüllesheim, Regierungsbezirk Aachen; Barop, Regierungsbezirk Arnsberg; Gummersbach (Sckflachchof), Regierungsbezirk Köln; Leche n i ch, Regierungsbezirk Köln, bei Händlervieh; Ingelsberg, Bttirk Ebersberg in Oberfranken: Baar, Oberbahern. Im Schlachthaus zu S ch w ä b. - G m ü n d ist die Maul- und Klauenseuche am 26. l. M. bei einem Schweinetransport eines Mannheimer Händlers festgestellt worden. Erloschen ist die Seuche tn Magdeburg (Schlachtviehhof).
Kreis Schotten.
§§ Schotten, 28. Jan. Unsere Stadt hat in den letzten Jähren bedeutende Fortschritte gemacht. Wenn auch an die Steuerkraft der Bewohner durch Erbauung Unb Verbesserung einer Wasserleitung, Errichtung eines Ge bäudes für die höhere Bürgerschule usw. hohe Anforderungen gestellt werden, so steht doch einer Schuldenlast von rund 300000 Mark ein bedeutendes Vermögen gegenüber und unsere Stadtverwaltung ist stets bestrebt, neue Einnahmequellen für den Stadtsäckel zu erschließen, wie dies auch schon in reichem Maße durch Obstbaumanlagen, Meliorationen imb Aufforstungen geschehen ist.
r. Schotten, 30. Jan. Die von Jagdpächtern während des Winters vielfach geübte Methode des Vergiftens der Füchse ist unweidmännisch und verwerflich; einige Exemplare, die das gelegte Gift angenommen haben, sind bereits gefunden worden — indessen ein rechter Jägersmann vergiftet keine Füchse. Es ist leicht möglich, daß wertvolle Jagdhunde das Gift erreichen und dann ist Schadenersatz unausbleiblich. Das Giftlegen darf nur mit kreisamtlicher Genehmigung erfolgen — ist aber das völlige Ausrotten der Füchse wirtlich nötig? So schädlich werden sie doch wohl nicht sein; ein hervorragender Forstmann, der jetzt eine hohe staatliche Stelle bekleidet, sagte vor nicht langer Zeit, daß in seinem vorherigen Dienstb-ezirk die Füchse direkt geschont würden, dies sei zur Vertilgung der Mäuse nötig. Mlerdings, die Fuchsfelle sind teuer und die vergifteten Füchse braucht man nur aufzulesen. — Nachdem sich der Schnee gesetzt hat, bemerkt man jetzt den großen Scksadcn, der durch H a s e n f r a ß an den Acpfel- bäumen entstanden ist; bis nahe an den Häusern sind Hoch- und Zwcrgstämme in erreichbarer Höhe völlig geschält und verloren, selbst schon mehrere Jahre tragende Bäume sind nicht verschont. Wo hohe Schneewehen um die Stämme lagen, sind diese in Schneehöhe verschont, aber bis hoch in die Krone abgenagt. Der jetzige Winter hat den Baum- besitzern eine teure Lehre gegeben. — Im vorigen Herbst wurde hier ein neues Fahrrad gestohlen; obwohl die Nummerplatte bei Rixfeld gefunden wurde, hat man den übrigens bekannten Dieb, der entkommen ist, noch nicht erwischt.
Ulfa, 29. Jan. Unser Kriegerverein, einer der stärksten des Bezirks Schotten, beging heute abend im Saale der Döllschcn Gastwirtschaft die Feier von Kaisers Geburtstag. Unter der tüchtigen Leitung des Edethof-Gast- Wirts Hch. Ludw. Gottwald wurde der Abend nach einem mit Begeisterung aufgenommcnen Hoch auf den Schutzherrn der deutschen Armee, mit musikalischen und gesanglichen Darbietungen, sowie mit wohlgelungenen Theaterstuckchen ausgefullt und von den sehr zahlreich erschienenen Gästen mit dankbarem Beifall ausgenommen. An die in allen Teilen schön verlaufene Feier schloß sich ein Ball an, der die ehemallgen „Landsen" mit ihren Angehörigen bis zu früher Stunde vereinte.
Kreis Friedberg.
£ Friedberg, 29. Jan. Die Kreisstraßen- warter des Kreises Friedberg gehören vom 1. April an ju d^n bestgestellten Straßenwärtern Hessens. Sie er- von diesem Zeitpunkte an einen Anfangsgchalt von 840 Mk. der sich von 5 ru 5 Jahren um 60 Mk. steigert. Nach 15 Jahren erhalten sie den Höchstgehalt von 1020 Mk. Außerdem bekommen sic nach 25jähnger Dienstzeit eine Vergütung von 25 Mk. Für 9 Straßenwärter unseres
?at der Kreisausschuß die entsprechende Summe in das Budget eingestellt. — Das städtische Hospital tft zurzeit sehr besetzt. Ganz besonders liegen viele Kranke aus der mitunter weitesten Umgebung hier. Besonders suchen solche Kranke, an denen operative Eingriffe gemacht werdeii müssen, das Krankenhaus auf. Für die Krankenpflege in der Stadt sorgen 4 Schwestern, 2 Diakonissinnen und 2 vom Roten Kreuz.
Friedberg, 28. Jan. Am vergangenen Dienstag, Mittwoch und Donnerstag fand hier die Prüfung der en der Ib des Lehrerseminars statt. :
^Pruflrngcri faben 20 bestanden. Fm Freitag den : dn Entlassungsfeier statt. Hieraus hielten * bic Abiturienten am Samstag abend ihren Abschieds-
ln 5 .m^„an[d)tiGBcnbem Tanze im Hotel „Zu den i örct ^hwerteru ab Zahlreiche Einladungen waren er- ' gangen und demzusolge fanden sich and) zahlreiche Gäste !
^b -Nustk stellte die Militärmusik)Mule Friedberg, i Mit der LustsPiei-Ouvetture von Keler Bela begann der i
Kommers Herr Urban hielt rtwe Ansprache, in Der er die jetzt ins Amt tretenden Abiturienten ermahnte, durch gewissenhafte Pflichterfüllung tatkräftige Jugenderzieher zu geben, er bat sie, sich ihrer Friedberger Ausbildungszeit stets dankbar imd freudig zu erinnern. Hieran anschließend gelangten bann einige szenische Spiele zur Aufführung. Nach einigen Gesangs- unb Musikvorträgen kam dann auch der Tanz zu seinem Rechte, der bunl) eine von Tanzlehrer Nonk-Friedberg geführte Polonaise eröffnet wurde und bis in den frühen Morgen die Teilnehmer zusammenhielt. — Die Prüfung der la-Klasse findet im Laufe der nächsten Woche statt. Sie werden ihren Abschiedskommers im Saalbau abhalten, wobei die Gießener Militärmusik konzertieren wird. Die Dampfheizung im Wohnbau des Lehrerseminars ist iin Betrieb. In der allernächsten Zeit wird auch der neuerrichtete Musiksaal eingeweiht und der Benutzung übergeben werden.
L. Friedberg, 30. Jan Ein junger Mensch von hier, der in einem hiesigen Geschäfte in Stellung war, wurde heute abend von einem Schutzmann nach dem hiesigen Arrestlotäle gebracht. Er hatte seinem Prinzipale 100 Mk. gestohlen und die Tat auch eingestanden.
L. Bad-Nauheim, 30. Jan. Das Waldrestaurant wird für die nächsten zwei Jahre in derselben Weise wie seither fortbetrieben, im Winter ist kein Wirtschaftsbetrieb. Der Vertrag wurde heute unterzeichnet. Im Laufe dieser zwei Jahre werden wohl Veränderungen im Hochwalde vorgenommen werden (Festplatz, elektr. Licht usw').
>< Bad-Nauheim, 29. Jan. Nachträglich veranstaltete der hiesige evang. Jugend- und Äiänner-Verein heute noch eine Feier des Geburtstages des Kaisers und des 40 jährigen Gedenktages der Wiedererrichtung des Deutsck)en Reiches. Die weiten Räume der Turnhalle waren bis zum letzten Plätzchen gefüllt, trotzdem noch zwei andere Veranstaltungen am Abend stattfanden, eine Abenbnnterhaltung des Gesangvereins „Concordia" und ein Maskenball des Zitherklubs. Eingeleitet wurde die Feier durch Dellamationen, gemeinsame Lieder und Vorträge des Posaunen- chors verschönten die Feier des Jünglingsvererns, ebenso eine Ansprache von Rechnungsrat MaUgelsdorf. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Vortrag von Pfarrer V o g e l--Reichelsheim über den Krieg 1870/71 mit Lichtbildern.
x Bad-Nauheim, 28. Jan. Recht hohe Summen, die denen größerer Städte gleichkommen, erzielt unsere Stadt alljährlich bei der Verpachtung der Juxplätze für die Kirmes auf dem Marktplatz tn der Altstadt. So bezahlt allein Karussellbesitzer Eckert von Osthofen nach einem neuerlichen, auf 5 Jahre abgeschlossenen Pachtvertrag jährlich 1100 Mark.
Starkenburg und Rheinhessen.
w. Offenbach a. M., 30. Jan. Die hessischen Desinfektoren hatten sich zum ersten Male gestern nachmittag hier versamnielt, um über ihren Zusammenschluß z» beraten. Den Vorsitz der Verhandlungen führte Heilgehilfe Karl Fritz von hier, der über die Herbeiführung unb Regelung deS DesinfektionSwesenS, Krankcnkasie (Uebernahme derselben durch die Behörde) und die Anstellung der Desinfektoren berichtete. Zum 1. Vorsitzenden wurde Heilgehilfe Karl Fri tz-Offenbach gewählt, zu seinem Stellvertreter W i ßn er-Romrod bei Alsfeld. Dem Vorstand gehören ferner noch an Hügel-Büdingen (Schriftführer), Jssinger- Bingen (Kassierer), Köppner-Bensheim und HarreuS- Alzey (Beisitzer). Als Ort der nächsten Tagung wurde Da rm stadt bestimmt.
ct. Singen, 29. Jan. Der verstorbene Pfarrer von Büdesheim Jak. Nostadt hat sein großes Vermögen zum großen Teile für wohltätige Stiftungen bestimmt. Der katholischen Pfarrkirche zu Büdesheim fallen 5000 Mk. zu, ebenso erhält die Pfarrkirche zu Ebersheim bei Mainz, sein Geburtsort, eine größere -Summe. Zur Erhaltung seiner Grabstätte ist gleichfalls ein höherer Betrag bestimmt. Die sehr wertvolle Sammlung von Gemälden und Kopien berühmter Meister aller Länder, die sich in Wiesbaden befindet, vermachte er dem Benedik'tinerkloster Maria-Laach, seine literarischen Werke und Sammlungen einem Franzis- kanerlloster. Eine Kündigung der vielen Darlehen, die er zur Erwerbung von Einfamilienhäusern besonders den Arbeitern gegehen hatte, darf nach seiner Bestimmung nicht erfolgen, vielmehr bleibt es bei der bisherigen Praxis der Erlegung der Zinsen und langsamen Abtragung der Summe. In gleicher Weise hat Nostadt für seine Hinterbliebenen Sorge getragen.
Kreis Wetzlar.
* Dutenhofen, 29. Jan. Unsere Haltestelle gewinnt immer mehr an Bedeutung. Für die in Aussicht genommene Erweiterung wurden seinerzeit 47 Grundstücke angekauft und seit 1905 haben wir die lang ersehnte Güterverladestelle. In der abgclaufenen Woche wurde mit den Erdarbeiten für ein Ucberholungsgleis begonnen. Wohl 50 Arbeiter, meist Maurer aus den umliegenden Orten, inden dabei bis zum Sommer hinein eine lohnende Be- chästigung.
a. Kinzenbach, 29. Jan. Der Kriegerverein, gegründet am hundertjährigen Geburtstage Kaiser Wil- e i c r ab. Ansprachen und patriotische Lieder der Gesangsabteilung wechselten miteinander ab. Der Abend schloß mit Helms I. (22. März 1897), hielt heittc abend seine Kaiser- einem Tanz ab.
----- Ehringshausen (Kr. Wetzlar), 30. Jan. Dicht ' hinter dem Dorfe, an einer Berglehne erhebt sich daö nun
Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 49—51
Vollfleijcbige Schweine über 2 Zentner Lebendgewicht 49—51
Vollfleijchige Schweine über 27, Zentner Lebendgewicht........48—49
Fleischige Schweine unter 80 kg Lebend-' gewicht . . . 48-51 62-65
uebersland: Rinder Ueberstand, Kälber und
oerkauit, Schweine geringer Ueberstand.
Feinste Mastkälber 64—66
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . 56-62 vi-iut Geringere Mau- und gute Saugkälber 47-50 79-84
Geringere Saugkälber 52—55
Schafe.
Weideinastschafe ....
Schweine.
Für die Allerkleinsten.
, Bad Dürrheiin, den 9. Roo. 1909.
, "wem Xoajterdjcn Marie Magdalene von Geburt an sehr zart und schivachlich war und außer Muttermilch nichts vertraaen wollte, so habe ich es schon von seinem 3. Atonal an Seolls Emulsion !l..c(7nrten und zwar in nur ganz kleinen Alengen (h, Kassee- oßel oo(l), ledoch regelmäßig. Dies hat dcr Klcmen sehr gut qo
s lC "btwrchchend gekräftigt, so daß sie Henle mit 5 Atonalen II Pfund wiegt, durchaus kräftig ist und alles, was man ihr, dem zlltey angemessen zu eßen gibt, richtig hinunterschluckt und gut oerlragt. ^abel ist der Appetit des Kindes auch em sehr guter. i|t meine llcberjeugimg, daß Scotts Emulsion für solche Kinder emc große Wohltat lst, und ich werde sie allen Müllern, wo ,ch kann, empsehlen." (ge4.) Rosa Scholl.
Em Hauptvorzug von ScoltS Emulsion ist ihre leichte Verdaulichkeit, ein Punkt, dcr besonders dann in Betracht kommt, wenn c§ sich um ein Kräftigungsmittel handelt, das man den Allerkleinflen gibt. Da das Präparat außerdem wohlschmeckend ist, wird man keine Wtühe


