Grftcs Blatt
161. Jahrgang
Samstag, 25. Dezember (<)V
Siehener Anzeiger
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Die heutige Nummer umsaht 18 Seiten.
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Nr. 302
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nuh; für „Stahl und Vnnbe: U.vr.i. Uit ben Ä>ijeiqentr,l: ix Bell,
3u Weihnachten t
Gießen, 23. Dezember.
DeS höchsten kirchlichen Festes fromme Glocken durch, kjcillen diesmal eine nährende und bewegte Zeit. Et- sind keine Hirten auf dem Felde, die in heiligem Schauer wundersamer Botschaft warten. „Der einst den frommen Knaben Isens, den Hirten sich zum Streiter ausersehcn und stets den Hirten gnädig sich erwies", er schaut auf den Wahlkampf nieder. Wie in den Zeiten beo alten Testaments gilt es wieder einmal Streit und Kampf. Aber die das Banner der Religion diesmal wieder mit besonderem Eifer in den Wcchlkämpsen Veraufträgen und als einzige Parole verkünden, es gehe gegen Umsturz und Unglauben, ihnen geht es wie den Pharisäern, die Jesus auS dem Tempel verjagte. Wenn klerilale und konservative Partei- männer oft sagten, der Liberalismus sei eine Durchgangs- station kür die Sozialdemokratie, so ist das doch eine recht willkürliche und oberflächliche Behauf'tuna. Der Herr sieht das Herz an, und die ihr Christentum so auf den Markt stellen, sind ihm nicht wohlgefällig. Tie Religion spielt in diesem Reid>stagswal)ltamps kaum eine Rolle: es sei denn, daß man davor warnen wollte, daß der G-eist Ore- gors VIL wieder um Iich greise, in einer Zeit, die mittel» alterliche Gebote abgestreifl hat und die dem päpstlichen Epigonen das Motu proprio aus deutschem Rechtsdodcn ver- wehren mutz.
Aber die Wanderredner, die allenthalben durch die deutschen G-aue eilen, werden in der feierlichen Stunde der Weih- nacht doch inne l-alten und die Streitaxt für kurze Zeit ruhen lassen. Tas Wort „Friede aus Erden!" ist (ein Gebot, das für alle Momente des Lebens Gültigkeit hat- aber cS ist eine Verheißung, die dem Meirichen Bedürfnis ist und die er, ohne ba? ewige Pa.ßos der Joeol.oaen, Uno o. ne praktische Notwendigkeiten beiseite zu sehen, doch zuzeiten in sich selbst erfüllen darf. Sie ist eine wohltätige Hemmung, die uns hindert, daß wir uns im Kleinlichen zu sehr verlieren, sie weist uns auf den größeren, edleren Gehalt, der, wenn ihm oft auch ein Gran von Sdjlccntem anzrn hasten scheint, doch nicht, nach Khaleipearcs seiner Beobachtung, mit diesem Gran von Schlechtem in die «chmach hinabgezogen werden sollte Leidet macht sich noch allzu viel Splttterricbtertum breit, und es ist kaum Aussicht vorhanden, daß unsere c^esepesresormen hier Bresche legen können. Das Gesetz und feine Anwendung sind rart unb unbieg.am, aber das suhlende Herz und der sehende Berstand des Menschen dür,en nicht in der Enge bleiben. Wie viele haben nicht über den alten Schriststellcr VKty beim An-.gana seines Belcidigungs- prozesses geschmäi-t, obgleich er feine Vergehungen feit Jahrzehnten gebüßt hat! Wie viele können es utchl ein,ehen, daß bedeutende Begabung unb Veranlagung, auch wenn sie mit einem Grau von Schlechtem behauet sinb, in der Teilnahme unb Achtung Höher stehen jodten, als die unauffälligen, geglätteten Durchschui.tsmen.chen, bcucn oft mehr Äufittertsaulkeit zugeweuoet wird, a.s uvnen gut ist. Biet- leicht ist auch Herr Lebius zu dieser letzten stategocie zu rechnen.
Ten Polttitcr mahnt die christliche Friedensverheißung, >cn Sporn des Fanatismus abzuschnallen, den Parteihader, o wett es gehl, einzu,chränten. Das gilt vor allem für )cn Liberalismus, der sich seines Namens wieder tolzer bewußt werden sollte, aua) bei der Behandlung des Gegners oder, noch mehr, des liberalen Mitbruders. Zn Gießen sind wir ja glucllicherwei.e in den letzten Tagen in dieser Hin ficht auf eine geglättete Bahn geiommeii. ^as Ziel jahrelangen Strebens nach einem Zusainniensmluß der
liberalen Kräfte ist jetzt erreicht. Denn Gießen auch kein Florenz ist noch werden kann, wo die Parteien der Weißen und Schwarzen sich bekriegten und zerrieben, alS Tante unter ihnen wandelte, so war es doch schlimm genug bisher. Immer neue Eier der Zwietracht unb Eifersucht waren ausgebrütet worden, unb wer weiß, ob nidir, wenn man das ungeftra t hätte tun können, auch Verbannungen ausgesprochen unb Guter eingezogen worden wären. Aber der Pakt der Versöhnung vt jetzt verbrieft und besiegelt' Freuen wir uns darüber! Tenn je-.tt ist der Liberalismus im Gießener Wahlkreis nicht mehr zur Einflußlosigkeit verdammt unb er kann fein Banner mit größerem Stelze entfallen. Wenn er es tut tm Sinne des echten liberalen Gedankens, der ebensoweit entfernt ist von Streitsucht unb Hetze wie von schwächlicher Selbstverleugnung, so kann sich der Steg an feine Fahne heften. Der erwählte San- didat Erkelenz scheint, wie wie schon auSgesührt haben, diesen Forderungen zu entsprechen.
Trotzdem der Wahllampf cu.brennt unb die Wellpolitik ein Spottlied über die HimmelSbolschasl „Friede auf Erden" anzustimmen scheint, lau'chcn wir den alten, ernsten Glocken auch dieses Jahr mit unoerniinbcrter Andacht. Ein großes starkes Volk, das durch seine Tüchtigkeit in der Welt voran- gekommen ist, wird allen Ränken seiner Widersacher Trotz bieten unb sich durchzuringen im Jen. ES wird durch Kamps zum Ziele kommen, auch in feinen inneren Angelegenheiten
soll in Hütten und Palästen die frohe Bolfchatt ein- ziehen! Wir wollen wieder etwas von den Bindern lernen: Vertrauen unb Freudiglci:, wollen nicht vergrämen in den Sorgen der strudelnden Zeit. Ter milde Stern der heiligen Nacht zeigt uns den rechten Weg, und, umblickend in eine Well bau 'SchwierigG'i.e.l ::i.o sumpfe, vernc.-men wir doch deutlich unter dem deutschen Weihnachtsbaum die traute, fromme HimmelSmär!
Die Kcirt)$tagstnal)ib:n)egung.
Tie liberale Agitation in (Slezen-Grunberg Nidda.
Wir erhallen voiu Wahlausschuß für die itanbibatur Erkelenz folgenden Wochenbericht:
In die zweite Woche der Wahlarbeit fallen schon die Strahlen bev Weihnachtsfestes. Ter liberale Wahlausschuß hat seine Berfammlungc-taligkert am Donnerstag eingestellt, wird fic aber schon "a m dritten Feiertag wieder mit aller Miaft aufnehmen. Von Sonnlag dis Donnerstag wurden Li Versammlungen abgehalten und baüon 14 bura) den Kandidaten selbst besucht. In Echzell waren offenbar eine Reihe Bündler anwesend. Sie zogen es jedoch vor, einer nach dem andern zu verschwin- den, ohne ihre Sache zu vertreten. Nun in Ranstadt nahm ein Anhänger der Kandidatur Werner das Wort, aber das Bauernprogramm des Herrn Erkelenz war für den Gegner eine ljartc Nuß. Er mußte sich so gut als es ging zwischeil Großgrundbesitz und Baucrnpoluik burch- luinben und versuchte das, moem er den ailwe.enoen Bauern klar machen wollte, daß hone Booenpreise für sie nützlich seien. Den Schluß der Sonntagsver,ammlun^ bildete eine glänzende liberale Kundgebung in Oder-Schmitten, am Montag führte in Treis an der Lumda ein Vertreter des ttntt,emitismus einen Lovge.ang auf den Großgrundbesitz ans. Am selben Abend war eine gut besuchte Versammlung in Staufenberg, zu der sich ein großer Teil „(1)61101! en" eingefunben hatte. Ihr bi ebner, Herr Häuser, bediente sich in fünibiertelftünbigen Aussüh- rungeii bet bekannten Anrciperiak.tt des wrn-ren Jacob. Alle Parteien find grundschlecht, bloß die Soziackrcmotraiic ......Herr Erletcnz ,poltcte Lbur bieje i'.iethobe unb in das Gerächter stimmten bann auch die mit etwas Mutterwitz gesegneten „Geno.fen" ein. Ausgenommen Herr Häuser, der etwas von „persönlich werben" stammelte, wah
rend er gerade kurz voriger den liberalen 'air.ou . ni « s unzuverlässig und damit als uni.isich iw: . w. boi: -. Tienslag war eine große Versammlung in '?< t b b a, ui der neben Herrn Erkelenz Herr Pfarrer ft or cII chic schwungvolle Ansprache i ielt. Fauerbach und Attenberg hatten gut besuchte und stänzend verlaufene Bersammiune.u am Mittwoch, wahrend B ob e n b a u s c n zu is
waren in Crlcnberg Gegenstand von Anfragen, auf die Herr Erkelenz tressende, zusriedenftelkendc Au ins: gab Et crHartc sich für Erhaltung und wenn nötig für den Ausbau derjenigen Zölle, die dem Bauern nützen und gegen bic Zölle, bi * den Großgrundbesitz künstlich bevorzugten, wie Futtermittelzölle Wie der Staat Arbeiters^ .! ge e".e erlaßen müsse zum Schuye dec Arbeiter, so fei er verpflichtet, für die Erdallung des Bauernstandes einzutreten, weil dieser die wichtigste Grundlage jedes Staatswesens sei. Am Donnerstag mußte eine angesagte Versammlung in Groß-Linden im letzten Augenblick aussailen, weil nach den Angaben der Gemeindelehärden plötzlich in elf Gehöften dieMaul- und St l a u e n f e u di c ausgebrochen fei Versammlungen in Hansen und Steinberg verliefen gut unb besonders die letztere wies einen zufriedenstellenden Besuch auf, obwohl zu gleicher Zeit Herr Tr. Werner in Watzenborn sprach. Ein Landwirt versuchte anfänglich, den Großgriuibbiiitz zu verteidigen, änderte aber unter der Wucht des von Herrn Erkelenz aus den hessischen Berhältniiieu vorgetragenen Materials seine Anschauung und sprach schließlich den Wunsch auS, Herrn Erkelenz gewählt zu sehen.
Das große Ereignis der Woche war die endgültig vollzogene Einigung aller Liberalen. Ihre iurdp lchlagskrast bewährt fick) schon in her Prompthctt, mit der Herr Tr. Werner seine Tarmstädtcr Pre.jconstanbibatur aufgegeben hat. Trum gilt cs, voni rechten bis zum Ihnen Finget die Emigung in der Praxis erstarken zu taffen, um sie als leuchtendes Beispiet ,ür ganz Hessen in den kommenden Jahren wirkungsvoll zu machen.
Der Bund der Landwirte für Tr. Werver.
Gießen, 23. Tez. In der gestern hier veranstalteten Vertranensmanner-Persammlung des Bundes der Landwirte wurde e i n ft t in m i g beschloßen, den Reichs- tagslaudidaten der Wirtfchastttchen Vereinigung, Herrn Dr. F. Werner tatkräftigst zic unterstützen.
AuS dem Aeichktagswahlbezirk Darmstadt—Groß-Gerau.
bs. Darmstadt, 22. De».
Tie Fortschrittliche VolkSvartei hielt heute abenb im „Kaisersaal" eine gut besuchte Wähtcrversaminlung ab, in bet der Stanöibat dieser Partei, Tr. Strecker, seine pvtitlschen Anschauungen dartegtc unb die Punkte hervorhob, in denen üch seine Partei von den anderen unterscheide. Ein Zusammengehen mit der Sozialoemokratce sei dcshaw nicht möglich, roeil diese Partei in Fragen pratttjcher Polilit völlig versage. Tic Nativnat- hucraicn wendeten sich nicht mit der notigen Scharic nach rechts, und vom Zentrum trenne sich die Fortichrutliche Voltsvartti in sehr vielen Puntten, beionderS aber in Schutangetegenheuen In Oer sich anschliegenben etussprache sprachen u. a. auch mni iojial- demvtratiiche Leoner, Oie der F-ortschrittlicheu Vottsuartci Zn- lonseauen; in ihren Vielen vorwar.'-n. Ihnen am^orietc Der t!aiwtagsabgeordnete Henrich und der sociichrlttliche Munbibat jür Den Neichstagswahlkrels Wormö-Hevvcnlielm, otuubenucc Becker, der bcionDcrs das von den Sojialbemolraten an- gegrüiene 8ieichsvereinsgesev verteidigte.
Die Manbioatur des von den Deut ich-Sozialen und Christ- lich-Sozialen auigeüeltten Dr. F. Werner wurde, wie wir enohren, jutüdgejogen mit der tzegrunoung, daß Die iarmnäbter ManoiDatur Dr. Werners feine Haupttaiwidaruc in Gieren bc eimrächtigen konnte. Auch ist man dabei von der Erwägung ausgcgangen. Daß bei Au, rechter Haltung der itanDioatur hic G.- lahr bestünde. Daß der SoziatDemokrat bereits im enten Wan! gange lugen wird. Ten Wählern wird empfohlen, weder jät Den Frenmnigen, iwd) kür Den soziatDenwlraini zu lummen.
AlcxanSrc Voucher.
Vor einem halben Jahrhund.rl, am 27. T.'cmber 1861, starb Ztn Mann, der in Drei rau?: r Hin,i.tl Dao Ausiehen Der Welt zu erregen wußte; durch seine Kunst, Durd- seine irartncrcnic Aeh.i- lichkeil mit Napoleon unb durch fei» hohe.' Atter. Lie-- war ^Uexandre Boucher. Von seiner Kunst ipea^) i.ian oieiieiüit am wenigsten, obwohl er zu den größten Geigern seiner Zeit gehenk . von ।einer Ächnlichkctt mit dem groben Morien ivrac. .;i ee u.ie die Welt sehr viel, unb diese Toppttgaiigerichuit hat u n eigentlich erst berühmt gemacht, gab ihm ugar zcttwcüig eine volur'che, ja historisch? Vcbeutung. Von Bouchers hoh-m Alter ab^r bcj :.i.; man zu sprechen, als |eine Aehnlichcert mit Napoleon, nach D.m Tobe bes Stör,en, mehr unb mehr an.Bebauung verlor. Vieckeic-u war gerade dies Alter die grvvie le<eri,oürbtgteit Dieses VMjiro: Bouc!)er trat in seinem neuuzigstcu Lebens,ahre noch^ au, uub riß die Zuhörer noch genau so hin wie 1 rüber. V" seinen
achtziger Jahren «ruichtc cr nach MiaiitreiiCii nach 4..utic .ai;D.
Unb er erzählte, bau sein Vater 101, seine Grotzrnutar ujar 120 Jahre alt geworben sei. Er selbst. Der am 11. April 1««u in Parts geboren war, Hütte vielleicht aueb noch ein leid' r.;...-
Alter erreicht, wenn er nicht mit 01 Jahre i a if bec o' -t ro:i
seiner Besitzung nach Paris von einem llnglücksiall bc.ro i:;i worben wäre, un oe,stit oolgeu er luuo.
Bouchers Leben war eine lange . von r/.ert.räcbigen Begebenheiten, in benen n .) c Vi.'.i u n,’ i . .r ci.ic.- Alunu.er lebens wie nur je in der ÄnckDotenlaufbahn eines V.rtuolen nnbcripiegeite. Ais |td.-.uü-. ,.l xhuvu ►■..*.e *e.au ui.i
Hofe Ludwigs X\ I. unb diu i ng Vuäerui.eu ron -Jiütie A.i rotnette für feine Leistungen. Tau.i eiiiurie b.e : ^..ut>..'. fcu.c Hoffnungen; er niußle in Kaf.eehaujern uuD 'odiiotalen <22 (Dielen. Ja, er wurde sogar Ttener. In epanien nahm e-ann sein Geschick wieder eine frcunD.id.c Weisung. Er ivar natu ’-.aeru) gegangen, weil cr wußte, daß Kart IV., Der 'panische G.:ag, gern Uuninernmiit trieb unb feine Kunst zu sö-ützcu luiiicn wurde, kicher wie an b.n König heranttminen. Den an Heer ton e’ Schranzen unb Tieueru unb eine strenge cäie..c u>.:gaoen? '^oua.-er ibcrliucte fron Hof, inbem cr üo währe.10 ci.u.' Ausritts l Uvnig-3 in Die Portte.wcl-iwng D.s,S.>.s ei.i .. .i-i u.n ptt/ '.ich au geigen anjing, ars Der eijiiig nahte. <eo ward aus tan armen bettanottt Garger pchtzt^ «.in ^orist dec
Kapelle, bet fich so in die Gunst des Königs hineinspielte, daß man nd) um Bouchers Gonnerschast beroato, iveil er burch seinen Bogen den König beherrschte.
Als bann Paris durch Napoleon wieder die Hauptstadt der Welt wurde, begab sich Boucher nach seiner Hnmat, wie er behauptete, ohne eine Ahnung D-avon zu taocn, daß er oon Welt- eroberet zum Verwechseln gleiche. Tieie Aehnlichtcit war so groß, daß et selbst von Perionen, die Napoleon Jahre hinontch natz.gestanden, von Feldherren und Sollxuen, für den Honen gehalten nnirbe. Voucyet ließ sich wahrend der hunoert Tage nach Napoleon:- Nücttehr r n E.b.a brzu benutzen, di? Soldaten bet den Kriegsootbcteitungen durch feine bloße Anwesmhclt an- zuseucrn. lh.u*- cmicj u.i i^i, o.u tiapv-
tcon .stibetiul" wat unD gleicpjcitig an vet,chwoenen Stetten gesehen wurde. Unb betfeioe ’-Nann, oct ein 11 Ludwigs XVI. Gunli genonen, der üvm spamichcn König aus größtem E.enb errettet nwib.it, erbot sich, auch Napoleon im Kriege gegen Die Verbündeten lölu in ah.ttich.t W.i.e zu „vertreten" uuo Die io.baten burch seine Napoleon-Erschetnunj zu begement. 9Lipo- onbctcn auch Benvirruno n für b*n Fall icineS Todett Als dann drapoleon in St. Helena lebte, erregte Boucher noch zu- lieg Gerüchte ent st. Heu vvn lc_- Honen Emu-eichung aus dr Verbaniruug. 2er Malier tun brn^laich io.l thn bann auch einmal gebeten ha.cn, Napoleons tu 'aivy.au mnictmifeile ii.-ibung an julcgen, um den falschen Napoleon so der ‘tdifnlh. Die den eu.teii nie gesehen, vorzuste.len, damit sie den emuijcn „2- :cdc;i Der Wett" tarnen let: e. Was an Di: en uub äbmm?:n ^cuchcr- Anelb.-ten Wabrl.a., is anlurn. t t •<■:>.-r zu Sr...er entstand das G.rücht von Bouchers bitterer Armut wohl da- üueuj, oatz tr, ivic txiOui^iU, u.j uu ..«x. n
Die Deut'chen in Argentinien.
Mit der Stellung, die deutsche Kausleute und Teut'. .an^_- Handel sich in D.r graßc.t argen.ims^en Nepuo.it uno 1.0.0.i-.r- der. 111 Buenos Aa.s crober. haben, be'_;a tijt s.ch Der b mnn.c Mcrreipono.nl Des „oigaro , -j u l c » <) a r c t, . . . e a.g..
Jeu ui cao-üüi.r^a weilt. aSu einem unteren u.hcn vt....» uiub Der iranjoniu^e rocooach.er cuitauuien, £>ag die xeoxiuxm i
in Argentinien in den letzten 30 Jahren Frankreich weit über- flügcU haben und sich Mit Nieienscyrttten der bisher beherrichai- den Stillung Englands in diesem zukunstsreichen Lanoe LuO- Amerikas nah.rn.
In Dem lo-önen^Billenvorort Belgrano leben die Teutschen von Buenos Atr.s Scuc an Seite mit ihren englischen y Hern. Es ist, so meint Hurcl, saß wie im Gruuewalo, hier studet man Oie gleiche ciniache und herzliche Gastlichlett, oiacibt:*. Tieiist mabaKii mit blonden Zöpicn, Die einem nach Dem E sen Sa!- valorbter servieren. Tie Zahl der tn Argentinien leben, a 2nt: ’d^n hat bereits die der Engländer um 10 0CNJ üoerslügett; louO zahlten Die Engländer 33VÜ1, Die Teutschen abci A V.y-'t Hupfe. Und ivenn man sich dabei nicht aui die Reich-deutschen beschrankt, wenn man Die Lenerreicher uno die Schirc, .er m.t deutsch:! Muttersprache in Betracht zieht, so erhöht s-.ch d.- Zahl der Kousttute und Koloninen beuiiu.€ii Stammes in Argentinien aus 112 000. Plan zählt in der Nepubtit nicht ror Niger als 20 deutsche Vereine uno 2 große Klubs, von beac.t ccr el.gan.eilc in der Eordobauraße lieg! icr lres.cn tu .e..u' uno österreichischen Tiplomaun uno Hausleulc ufammen, die mit iüf/cm Elser und glänzendem Eriolge am Werte sind, ihr? ciiGhiüMi Nebenbuhler Stud um Sind zu verdrängen. £i.)'rt dcursche Hiub ui ein prächktgcs nwDcrnes Gebauoc rfi ; Si:iian ran:, grobem Sptva'aaL Öcia'aal, Galerien uno Gärten, denn öie b.uiia.-en suchen immer frische Luft Und sic haben aua ihre grcij.n Wohltätigleitanstatien, ihr Hospital, ihr? Schulen, wo die ninder Svanua» lernen uru> auch d.e argen.mist. Nc lionalhrmne singen. Und dabct sicht Der oeurichc Einttuß, t-. m Ehtle uno in Brasilien schon Heu c so stark in, in sitgtntr.i: noa) in (einem einfang. S.e kamen als lc?.ie in fei es X'c.i uno hatten gegen die gewaltige Macht englischen Geldes zu kampien, die alle großen 0 len.iichen Arbeiten bereit an fn geriiiat hatte. _SIut ter.t Gei-ie.c des Hant.ls hallen bercus v. Loantcr, t-. Italiener und b.e Franzosen : a? : setzt
Uno trotzdem nininu Deutschland int wirtschaft IG .'
rahmt .0. alt an cas W :.-n einer intet isenin -u.oauu.ie, y** iy-- Her.eete: mit ;o,e.i G- - ;•! aus'u.oa^.eu. we , uns es
- --- Uter.i Hance und ihre.i Ha. .Ansc.^cri uno G^.'ung
u,ui..n, uno ii)i e.ier^ uno iyre ^aijigleu kennt lerne Onaiiun. ^u^e.uj 1.. es uen Deuticheu ac4Uiide4i, die argentrntiche


