Ausgabe 
3.11.1911 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

als

et

'/

uni s cht

I10&251 | ftobukhbn sämmtLFabriken. I

W I 1 W I ^en/"sl IuhjkUhu

Total-Ausverkauf

wir

Bedarf sehr billig zu decken.

6488

C. F. Schwarz Söhne m Carl Schwarz

Giessen

Ecke Wetter-afte

Ecke Markt

Amtlicher Teil.

Grüningen, den 3. November 191L

09172

GEORG TODT, Zigarren - Versand, Plockstr.il

1000

Die Stelle etneS rieben. 65 habn,

Santa Azaria

beste 7-Pfennig-Zigarre

meint ba- Amtsgericht weiter der Schaden ist nicht kausal mit btt Verletzung der Amtspflicht. Tenn der llläaer habe nicht nötig

DOO 8JM sein (Aut erstanden hat, letzt 38000 ML ohne In- ^uat ocrlwrgen Mit den restlichen drei Besitzern in fttfloibrunn ist es genau so.

w Wiesbaden, 2. Nov. Heute nacht erschoß 18jähriaer Kellner ime und dann sich

ülnjüitfn, Pilktsts, Ulßkrs, kn-ts, Rntel, Zs-rei, 6«Kii mra. für vcmn, W-Iinzk u. finaben, Mir siitlite = Vkniss- uni ArikMItiillUj uni Unftrflrütr = desgleichen unser Stofflager bestehend auS Vuckstius, Kamm­garn usw. zu Anzügen, PaletotS, Hosen, Talaren usw. zu enorm billigen Preisen abgeben, um raschmöglichst das ganze Lager zu räumen.

Ls ist dteS eine selten wiederkehrende Gelegenheit, seinen

Letzte Nachrichten.

Die Etichw fflen für die LaodtagSwahlen.

be. Darmstad », 3. Nov. DaS Ministerium hat Stichwahltermin Freitag, 17. November, festgesetzt.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag dec Gemeinde Inheiden für 1912 Rj. liegt vom 7. d. MtS. an 8 Tage lang zur Einsicht offen.

Inheiden, den 2. November 1911. [6744

Großh. Bürgermeisterei Inheiden.

Reitz.

bs. Darmstadt, 3. Nov. Die Landwirtschafts, sam mer wird am 14. November zu einer Sitzung zusammen, treten.

Bekanntmachung

Der Voranschlag der Gemeinde Steinheim für 1912 lnegt vom 6. d. Mts. ab acht Tage lang auf unserem Sureaii w Instcht offen. 6749

Dternhenn, am 2. November 1911.

Großh. Bürgermeisterei Steinheiur.

LicklaL . .

wegen gänzlicher Geschäfts-Aufgabe Infolge hohen Alters und plötzlicher Erkrankung wollen unser gesamtes Lager bestehend aus

elun^ .f-- ! ar* 411 t AXv

bJUS hoben.

Bekanntmachung

Der Voranschlag der Feldqemarkung Oberiteinberg für 1912 Rj. liegt vom 5. November d. IS. acht Tage lang auf dem Bureau dcS Unterzeichneten offen. 6752

Watzenborn-Steinberg, den 3. November 1911.

Der Gemarkungsvorsteher.

H»rz.

SS« ' sich über idersA^

70

>i°

ÄS*

**?£&

3^1

gehabt, sich wegen der Befchwerde einen Rechtsanwalt zu nehmen, da er offenbar im Recht gewelen fei und sich selbst verteidtgen konnte. DaS Landgertcht spricht dem Kläger des­halb zweimal 10 Pfennige lnr Briefporto und 1 Mark a lS DeriebtSkosten zu. Die vom Kläger gegen das Urteil des Landgerichts eingelegte Berufung ist vom LberlandeSgerichtFranklurt a.M. in r ü d g e ro i e f cn «vorden. DaS OderlandeSgericht verneint ein Berfchulden des Be­klagten überhaupt. Der Irrtum über die Nummer deS Fahrzeuges und die Perlon deS Klägers ist nach den AuSfübrungeir bei Ober- landeSgerichtS kein fabrläfsigeü Verschulden. Tie Zustellung der Strafverfügung an den Kläger selbst enthalte kein Verschulden, weil die Vohjei nur aus diese Art den Chauffeur hatte ermitteln können.

Tie vom Kläger gegen daS Urteil deS OberlandeSgerickstS Frankfurt a. M. eingelegte Revision i ft vom ReichSgericht z u r'ü ck g e w i e s e n worben, damit gilt daS Urteil bei Oder landeSgerichtS als bestätigt.

6 31. Oft. feimj n,Frau M hofd Greisin, die nJ Ln dem genannt J ld hier unter all-»! wohl ftatt. Ta mann 11., her b'.

9 mit 127 Stimmen = Lrtes können üfi bei einer Arger, laß beranftaltae itri Fackelzug. Ter ierte in einer maz» anze Gemeinde, bed tbaidliebc und Gin«! nb. Möge uniere' n der Parteilichtkitl orbtn ist, als na>

Todes Anzeige.

Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerz liche Mitteilung, dan eS Gott bem Allmächtigen gefallen hat, unser innigst geliebtes Söhnchen

Ludwig

heute morgen 6'/, Uhr nach kurzem, schwerem Leiden ht ein bessere- Jenseits abzurusen. ««

Die tiestrauernden Hinterbliebenen: Wilhelm AauS und Frau.

Gießen lFrankfurter Ttr. 142», den 2. Nov. 1911.

Vermischte».

* Der Bureaukratismus auf die Spitze ge­trieben. Der Ortsarmcnverband Jever hatte von Danzig 53.20 Mk. für Verpflegungskosten erhalten. Jever reklamierte hierauf die 5 Psg Bestellgeld, die ihm Danzig mit einer 5-Pfennigmarke zusandte. Jever stellte Danzig die Poslmarke zur Verfügung mit der Bemerkung, sie brauche dieselbe nicht als Zahlung aruunehmen. Jever verfolgte die Sache dann bis in die höchste Instanz, an das Bundes- amt für Heimatwesen in Berlin. Jever wurde abflenriefen; es wurde betont, das; der Rechtsstreit wegen eines so gering fügigen Betrages nicht notwendig gewesen wäre. Aller­dings seien Postmarken kein gesetzliches Zahlun-gsmittel, andererseits entspreche es aber der Berkehrssitte, kleine Differenzen durch Postmarken auszugleichen.

Erne Stadl auf der Walze. Wie auS Hutchinson in KansaS gemeldet wirb, sind weitgehende Dorkehrnngen getroffen worden, um die ganze Stadt Santa Fs in Kansas eine Strecke von etwa 10 Rm. weit südlich aus Radern sortzulranSvortieren. Die wichtigsten Gebäude der Stadt, da- Rathaus, die Oper, da- ssine- mrttogropbentbenter, mehrere Rirchen und Schulen und eine grobe Anzahl von Häusern sind bereits on< Räder gefetzt und völlig reise­fertig, nm ihre ungewöhnliche Wanderung aiizntreteii. Ter Grund dafür, daß sich die ganze Stadtout die Walze" begibt, ist der Zna nach der (Eisenbahn. Die neue Linie der Santa Fs-Eisenbatzn geht nämlich etiva 10 Rm. südlich vorbei, und da die Bahn nicht zur Stadt komnit, so wandert die Stadt zur Bahii.

kf. Eine Polarbundfar m. Ter .Sturm auf den Süd- pol' hat einen neuen Erwerbszweig in® Leben gerufen. Frau Scott betreibt in Grove Bark bei London seit biei Jahren eine Polarhnndfarm, und Hunde ihrer Zucht sind z. B. bei der Scolt'schen wie bei der Mawson'schen Südpolerpebition mit­genommen worben. Tie Einfuhr von echten Polarhunden aus Grönland ist nämlich ziemlich schwierig. S2U5 Tr. Matvfon für seine Südpolexpedition grönländische Hunde beschaffen wollte, mußte er erfahren, 'daß die dänische Regieriing gerade besondere Be- fumnumgen über die AiiSfnhr von Polarhunden veröffentlicht hatte, nnb er mußte sich eigen® mit ber Regierung in Lerbinbung setzen. Dazu kam, daß während der Reise von Grönland nach England viele Hunde starben. Tie in den gemäßigten Zonen gezogenen Hande ber Frau Scott haben nun, wie ein Aufsatz der »Nature" auSiührt, viele Vorteile gegenüber den echten Volarhunden. Während der edite Polarhund, wenn er im erwachsenen Zustand auSgeführt wird, sich nur schwer daran gewohnt, den Weißen zu gehorchen, sind die in England anfgewachsenen Polarhnnde an den Umgang mit Weißen gewöhnt und haben überhaupt sanftere Sitten. Tie Art ihrer Ernährung ist besonders interesfant, denn sie ist gleich­zeitig eine Vorbereitung auf die künftige Arbeit. Fleisch bekommen die Hunde nur in Form von Pemmikan (pulverförmigem Törr- fleikf)), außerdem bekommen sie getrocknete Fische und SchiffS- zwiedack.

ff. Ist elektrischer Strom zollpflichtig? Diese juristisch interessante Frage wird man demnächst tn Dänemark vielleicht zu beantworten haben, denn es ist die Rede davon, in Form elektrischen Stromes die Kraft der Trollhättasälle nach Kopenbaaen zu leiten, um sie dort

Wie verlieren wir die Zähne! Ganz harmlos fängt e« an! Eine kleine Stelle wird schwarz,stockig", wie viessach gesagt wird. Dann bricht ein Stück auS. Zahnschmerz stellt sich ein. Allmählich ist der ganze Zahn hohl geworden. Stück um Stück bröckelt ab. Schließlich bleibt nur noch die Wurzel übrig, die von Zeit zu Zeit unangenehmmutiert". Der eben geschÜderte Vorgang ist die Zahnfaule ober ZahnkarieS. Die Lauptursache ist gewöhnlich nichts anderes als die grenzenlose Vernachlässigung der Zähne, wenn auch andere Ursachen, besonders Unterernährung, nicht ganz unerwähnt bleiben dürfen. Bleibt bei den Mahlzeiten Speisedrei an und zwischen den Zähnen hasten, so fängt er zu gähren an, zersetzt sich und bildet Säuren. Außerdem ist er ein guter Nähr­boden für Bakterien. Die entstandenen Säuren lösen die Kalkbe- ftanbteile der Zähne aus, es bleibt eine knorpelige Masse zurück, die durch die Batterien in Fäulnis übergeführt und zerstört wird. Zabu- karies wird verhütet durch tägliches, zweimaliges Putzen der Zähne mit Kosmodont-Zahncreme mit aktivem Sauerstoff (Tube 60 Pf.), zu haben in allen einschlägigen Geschäften. Probetube gratis durch die Kolberger Anstalten für Crrtcrifultur, Ostseebad Stolberg.

Danksagung

Für die uns bei dem plötzlichen Hinfcheiben meines lieben Gatten, unteres guten Batcrö allseitig bewiesene Teilnahme und die vielen Kranzspenden, sowie die be- sondere Ehrung seitens deS Krieger-, Männer- und Turnvereins und für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Römhelb sprechen wir hiermit unseren innigsten Dank aus.

Frau Katharine Bender und Kinder.

Bekanntmachung.

Betr.: Maul- und Klauenseuche in Steinberg.

In Abänderung unserer Bekanntmachung vom 7. Oktober 1911 Greßener Anzeiger Nr. 237 scheidet die Gemarkung Großen-Linden aus dcm gebildeten Beobachtungsgebiet aus.

Tie Gemarkung Lang-Göns wird infolge des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche in nrrch-Göns in das Beobachturrgsgebict einbnvgen.

Kießen, den 2. November 1911.

Kreis amt Gießen.

3* B,: LangerM.ass-

ien nach hot,.

5 flyiSQusiw

' ^^Qujtn urj l°uS,chu8 J LQben durch ^"grlkgknhru tc J.

,^et Pforraniu, der Verwallvi-..

^nhos Qrtbtiu ^tSfrrnsprrch.

1. Nov., findet die 1. Bataillons deö - Freilaa, 3. Nov, per, geboten am 'en Ehefrau ftitk- 6er 1837 zu W

ssung beS fatM zestcrn bier mt efchwß, dahin t nach Ftitd- >ahn zwischen bti n.

'ssen.

glich des Nektmtr.

itnitc abend M

>nck und deS »1 sackelzug der dtts Verbindung »j ttcr« und vlsmrvl Legleitungmhrmq ^rorektors M M lonie und dann te-We«:

«ringen «ors'W ius von der M e Gefetettm a nach berjnn£ woselbst uititjc fein zuiamengE

,8 Md vor - ) wieder etnQtWF, roschke ein R°d, J Hauck sprang

n, k°m nqen Mag- dadurch weiter

hkrrschgflliche Automobil da» Torf durchfahren habe, ohne die cum perrn Bürgermeister erlassene polizeiliche B e r f ü g u n g ui beachten, die Dorfd)reibt, daß an Straßen krumm ungen huppe nfignale zu geben sind. Nach der vom Gendarm an- gkaebenen Nummer wurde der Prinz Friedrich Lari zu Hohenlohe als Inhaber deS Autos ermittelt. Ter Bürger- inner von G. fragte nunmehr bei feinem Kollegen an, wo der fie Herr wohne und diefer teilte ihm den Wohnsitz be« Fürsten beulobe-Celjringeii mit. Daraufhin erließ der Bürgermeister gegen den Fürsten zu Hohenlohe-Oe h ringen eine l i i e i l i d) c Strafverfügung. Der Fürst beantragte ge° Etliche Entscheidung und erzielte auf feinen Nachweis hm, daß .. cm Slrainabrjeug mit der angegebenen Nummer gar nicht bc- jfije, die Zurücknahme des Strafbefehls. Alsdann aber erhob der fjurft n l a g e gegen den Bürgermeister von Georgenborn und l'cachrtc von ihm Erstattung der ihm durch da» Engagement >k neS Rechtsanwalts und die erlaffene Beschwerde entstandenen Rollen un Betrage von 26 Mk. Seinen Anspruch suchte er durch kn § 839 des Bürgerlichen Gesetzbuchs zu beweisen, da nach dieser 'jesetzeavorfchrift der Beamte hasipsiichtig ist, ber vorsätzlich ober 'Oiriaffig einem anderen gegenüber die Amtspflicht verletzt. Tie V'üchtverletzung erblickt der Fürst in ber falschen Zustellung des Stra'befehls durch daS Notieren einer unzutreffenden Automobil- juimmer und auch darin, daß die StrasverfüguiW an ihn selbst zn- beneltt ivorden ist, während nach dem Gesetz mir der Leiter 'd r o Kraft wagen« für Uebertretungen strafbar ist.

DaS Landgericht Wiesbaden erklärte, daß der Be­klagte allerdings feine Amtspflicht fahrlässig verletzt habe, denn er !hätte die Strafverfügung erst nach näheren Erkundigungen gegen fbtn wirklichen Leiter deS Automobils erlassen bilden. Aber so

in nnem Hotel in der Rheinstraße ein 1

eine dort beschäftigte 2.3)ährige Büfettdame--------

jät fr Grund zu der Tat war nach hinterlassenen Brie Eifersucht. _________________________________________________________

JmJahrbelräglderWeltverbraucfi (Dieses darfman stolz betonen!) Von. Sahlicht Seifendoppelstück' Ein Tausend Millionen ?

Vetanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Trais-Horloff für 1912 Rj. liegt vom 7. November 1911 acht Tage lang auf unserem Geschäftszimmer zur Einsicht offen. 6746

Trais-Horlosf, den 2. November 1911.

Großy. Bürgermeisterei Trais-Horloff.

Bo rnm ann.

zur Beleuchtung zu verwenden. Äußer den tectmrschen Schwierigkeiten ist mm die knifsliche juristische Frage zu überwinden. Die Stadt Moticnbagcn hat schon einmal eine ähnliche Frage zu beantworten gehabt und hat fte bejaht. Im Freihafengediete rdopenhagenS ist nämlich eine elek­trische Zentrale vorhanden Äls von dieser aus Stadtteile mit elektrischem Strome versel-en werden sollten, die außer­halb des Freihafengebietes liegen, mußte wirklich tssr elek­trische Strom verzollt werden, und eS wurde festgesetzt, dast ein Milomatt genau so zu verzollen sei, wie eine bestimmte Menge Kohlen. Aehnlich wird man sich zweifel­los, falls der neue Beleuchrungsplan zur Ausführung kommt, auch entscheiden.

Kleine GagcsAronif.

I» Berlin verhaftete die Polnei eine sicbenkopfige Bande, bie zahlreiche Straßenräubereien verübte. Sie hatte in der Nacht jum 18. Citober den Schlosser Belltng verschleppt, mißhandelt und beraubt

Hn Bernburg war ber ^chutzmomn .Heinemann mtt dem Reinigen setneS Qkrochre» beschäftigt, plötzlich entlud sich die Waffe. Die Kugel traK seine Frau in den Lopf. Der Tod trat sofort ein. , , , . <_

In Innsbruck überfuhr cm Krattwagen den Tanzlehrer Zötsch. als dieser ein Kind vor dem llcbcrfabrat retten wollte. Zötsch starb. . , .

In Altona verhaftete bie Polizei einen Spanier, einen Ungarn und iciium Russen nebst Frau wegen umfangreichen Mädchenhandels.

In Paris brach im VarieteeAlhambra gegen */,!pr nachtS, etwa . Stunden nach Beendigung der Borstellunq, ein Brand aus, der zwar ziemlich rasch gelöscht wurde, jedoch im Innern des Gebäudes bekiachllichen Schaden anrichtete.

vüchertisch.

Im Musikerlagtitjra", Berlin W. 9, erschien der von dem rühmlichst bekannten .(t'omponntcn S. Translateur dem .kaiser­lichen .'liltoinobil->klub anläßlich seine» 10. Stiftungsfestes ge­widmete AutomobilmarschHurra! der Kaiser kommt", der das kaiserliche Automobilsignal als Einleitung unb einige recht flotte und ansprechende Stellen enthält.

Amtlicher Wetterbericht.

Oeffentltche Wetterdienststelle Gießen.

WelterauLstchten in Hesien am SamStag, den s. November 19111 Meist trüb, geringe Niederschläge, Temperatur wenig verändert.

Zur reuerungs'Ltatiftik.

,AaS brauch' ich uf be Schulbänk' sitze Un iroroerm Rechne fo zu schwitze, Des EeeinoleenS, die Spezies yuit Ich pfeif' btuf*, mernt mein fleener Lui. ,Wos brauch ich wiffe: zweemol zwee, De« »S mer Worschi un eenerlee, WaS brüt- un netto, Kilo, Pund, «PluS ober Minus all ber Schund t^

Der Badder brummt: »Wart, bummer Tropp,

Hast bu dein Rechne net im Kopp, Ta werfcht de all dein Lebtag nix, Jetzt marsch tn b' Schul', fünft kriegst be Wix ss ,Ha, Dabber, wann ich groß 'mol bin, Was brauch ich all bie bumme Sache, To geb ich eeninch und) Berlin

Un helf'u al» Statistik mache/

__' L« l'.«.---

Reichsgerichtsbrief.

(Nachdruck verboten.) js. Leipzig, Oft. 1911.

bin Prozeß um 26 Mark vor bem Reichsgericht.

-egen wen hat bie Polizei die Strafverfügung zu erlassenk

Zu den Prozeffen, die an das Vorhandensein ber RevisionS- fenimc (4000 Mk.) nicht gebunben sinb, gehören alle Streitigkeiten rL gen den Staat unb besten Beamte, sobald sie Verletzung ber nitSpfl'cht als fUagegrunb haben. Ter üorliegenbe Streitfall ist ferne* piinttpiellen InteresteS halber bi- vor das Reichsgericht ge­bracht worden. Er beruht auf ber folgenben fatalen Gefchichle:

Am 9. Mai 1909 fuhr ein herrfchaitticheS Automobil burch den kleinen Ort Georgenborn bei Wiesbaden Am Abend er- lüttete der Gendarm von Georgenborn bem Bürgermeister, einem b ebnen Landmann, der daS Ehrenamt des Bürgermeisters nur n-benbei verwaltete, Rapport unb melbete ihm auch, baß bas