Ausgabe 
30.1.1911 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

wf D'Genlner's \ y _ Teilchen- \

T Seifenpulver

LGoldperle"

Ln.U,MÄ4tidw*

Teilref orm, ein Stückwerk, nicht an das erinnern, was bcr Abfl. Wetterle hier vor etntnen

unmöglich zufrieden fein können. Ich bin offen Jahren in feinen Anträgen empfohlen hat. Da» bat schon bet ären, bnfi der Entwurf ein Schritt vorwärts 'ft. Staatssekretär getan. Ich bedauere nur, das die Herren d,e Ze^ n aroßer. Den grohten Fortschritt sehen wir in hing, die Herr Wetterle herauSfl'bt, nicht lesen können. Sie 'N aa eine« freiheitlicheren Wahlrechts, sehr interehant, aber sie ist nicht in dem Sinne geichrteben, daß

mit dem wir

hat sich

mit besonderer Schärfe

Ganz vorzüglich

Krofdorfer Str. 12

Telephon 487

Haut-Bleich

Mk.

NN.

1.45, 135, 130.

1.25 (430

t Ncgensätze a^zuschwächeck, tmb" Re 9tcBc, Re der W5&« soeben flehalten hat, verschärft die Gegensätze.

zu 30 und 50 Pfg. bei: Gustav

Walter- Mäusburg 13. (hv'^/io

wirken

E. Walthers Fichtennadel-

Brustbonbons

6 Flaschen

12 K

50

Ein erstklassiges Pianino

direkt von einer renommierten u. leiitunßßföbigen Fabrik be^ogew ist Nets das beste und billigste und neroäbrt sicherste Garantie. Man verlange Preisliste mit Vtefe-

I runflsbedingungen und Reseren- tcn van der iss/«

Pianoforte-Fabrik

, MH. Arnold, Wchiibmg.

bei

Husten u. Heiserkeit

, .....Mk.

.....Mk.

inkl. Glas empfiehlt

Amerikan. Neuplätterei für Herren- - Wäsche. ===== Spezial Wäscherei für Haushaltungen, Ausstattungsgeschäfte und Hotels.

Garantie für absolute Schonung 17 ; Konkurrenzlose Ausführung :

Für sparsame Hausfrauen sind meine Abteilungen: Rollwäsche und Nasswäsche die billigsten Einrichtungen.

Abholen und Rücklieferung durch meine Wagen. = Schnellste Lieferung. =====

Carl Schwaab,

Seltersweg 23. Telcvbon 27.

Dampfwaschanstalt Edelweiss

Friedrich Wftrner, Gleesen

Drucksachen aller art

La/ liefert in jeder gewünschten Ausstattung preiswert die

Brühlsche Universitäts-Druckerei, Schulstr. 7

per Flasche.....iDtt 1-60,

bei Abnahme von

wir ewig _ , , , , k

ein Versuchsobjekt

fehlt Will man ewig an un- laborieren? Das tut Wehei Wenn Sie unserem hcoeii Heimatland? Helsen, dann ftarXcn S>ie auch die Würde des Reiches. (Beifall.),

9Tbfl. Dove (Dv.)k

Gewiß. der Entwurf bringt manches Gute, aber warum gehen wir nicht weiter? Der Kaiser kann a'S Oberhaupt bestehen bleiben, trotzdem kann das Land im DundeSrai vertreten sein. Um Mißverständnissen vorzubeugen, erkläre ub, hab W« Die republikanisch« Staatöform zurzeit nicht für einführbar halten. (Hörtl hörtl) Die Negierung soll dem N e i ch S l a n d e per. trauenßvoll entgrgenkommenl Wir hoffen, bah aus der Beratung etwas herauSkvmmt. Ter Reichskanzler

SeifeChloro*4 bleicht Gesicht und Hände rein weih. äBirfiam erprobte unlchüdliche Seife qegm unschäne Haut- färbe, Gommerlproticn, Leberflecke, gelbe Flecke - Mit ausführlicher Anweijung 60 * Man verlange etht ,.Chloro-4!I vom Laboratorium ,LcoTresden-A. 3. Er­hältlich i. d. Apothek., Drog u. Parfüm. In Gießen. Adler-Drogerie.

hvn/u

Ledergamasehen

in jeder Ausführung u. in allen

Preislagen empfiehlt >373

Weih. Plank,

Bahnhofstraße 18. Tel. 343.

-er Eo«d-rSnsk8k Sei «ekcheV Jrr I«***" fcten Regierungen über daS «ei*3lffnb. '«Oe« 'n allem ft rt ein sehr erheblicher Fortschritt, für den Sie vo >rei oder vier Jahren lebhaft gedankt hatten.

Abg. Frhr. v. Herfling (Aenfr ):

Die Ausführungen des «bg. Liebermann entsprechen wenig dem Geist der Versöhnun g, dem di-fe Vorlage entsvr igt. iSehr richtig!) Auch die Ausführungen deS Avg. Preißbe­dauern w,r umsomehr als fie aus eliasnsckcm Munde kamem (Zustimmung.) «IS 1871 Elsaß an uns hei, ba wollt n wir dort nickt nur ein Glacis, einen Grenzwall richten, sondern das Land sollt« ganz zu uns gehören. (Beifall.) Im Gegensatz zum Abg. Liebermann sagen wir:

eine elsässische Frage gibt eS nicht m e b t. weder als deutsche noch als internationale Frage. (Lebhafter wiederholter Beifall.) Wir geben zu. daß auch auf deutscher Seite Fehler gemacht worden sinh und aus der Rede dcS Abg. Emmel haben feine Ohren die CuiHung fur groß e Do gannc herausgehört. Der Abg. Emmel bat die sozialdemokratische Arbeiterschaft im Elsaß als die stärkste Trägerin, deS deutschen Gedankens bezeichnet. W,r reklamieren dasselbe für unsere elsässischen Freunde. Etwaige

Auflehnungen gegen die Staatsgewalt muß nachdrücklichst entgegengetreten werden. Aber man soll diese Dinge nicht übertreiben. Da tun die Elemente mit, die immer der Polizei gern ein Schnippchen schlagen und die dann

Vlve la France I

rufen, nicht au» Liebe zu Frankreich, sondern au» Aerger gegen die Polizei. Die wenig schönen Worte deS Abg. Naumann über den Bundesrat beklagen auch wir auf das tiefste. l.Benall rechtk unb im Zentrum.) Ich weiß ja nicht, was n -igentt.ch will: ein zentralisiertes Kaiserreich oder etne zentralisierte Republik/ (Heiterkeit im Zentrum.)

Wir aber danken b cm dürften Bismarck.

bah er das Reich so gestaltet bat, wie er eS getan hat. (Beifall und hört! hört I) So fassen wir den RcichSgedanken auf als daS unlösliche Band, das historisch begründet Volk und Fürsten um- schlingt. Wir im Süden sehen am wenigsten iin Reich nur Preußen und die umliegenden Ortschaften. (Heiterkeit.) Unser Ziel muh auch für Elsaß bleiben, die vollständige Eingliederung

Grösstes Glück

Simonsbrot Auers v daulich auch Magen-

u. Darmleidenden empfohlen- 1

______Zu haben in allen DPhkaip^n-Han.iiun^JE-----

Klavier-

Stimmen Reparieren Q Polieren

in tadelloser Ausführung.

Wilb. Rudolph

Großh. Hess. Hoflieferant

Pianohandlg.ii. Reparatur­werkstätte. Seltersweg 91.

Fernapr. 389.

g^e i ch b C r C ch t i g t e r Faktor in daS Deutsche Reich mit einer tm Lande selbst heimischen monarchischen Spitze. Shr geben einem Monarchen, vor dem sich der Widerstreit der Mei­nungen beugt und der über aller Kritik erhaben ist, den Vorzug vor einem lebenslänglichen Statthalter WaS das Wahlrecht anlangt, so sind wir prinzipiell für die Einführung des ReickS- tagswahlrecht auch im Elsah. Die Einschränkung, die die Re­gierung vorschlägt, trifft ungefähr alle Parteien gleichmäßig und wir werden an dieser Bestimmung

die Vorlage nicht scheitern lassen.

Von den Ersten Kammern schlecht zu reden werde ich mich hüten, denn ich gehöre einer der ältesten Ersten Kammer an. (Heiter- feit.) Unzweifelhaft kann eine Erste Kammer em wertvoller Faktor des DeliarrcnS sein gegen einen allzu raschen ^ortlchritt und eine berufsständische Vertretung gegen die auS allgemeinen und gleichen Wahlen hervoraeaangenen Volkskammern. £m einzelnen wünschen wir hier, dafi die Zahl der zu ernennenden Mitglieder beschränkt wird, dah die Mitgliedschaft weiter ein Ehrenamt bleibt und nicht besoldet wird und dah d,e Dauer der vorgesehenen fünfjährigen Mitgliedschaft verlängert wird. £'c Ablehnung einer Vertretung im DundeSrat durch den Reichs­kanzler ist hoffentlich

nicht sein letztes Wort.

Hier müssen die entstehenden Schwierigkeiten überwunden werden. Die elsässischen Stimmen müssen unter Umstanden auch anders als nur im Sinne PreußeuS abgegeben werden können. (Beifall im Zentrum.)

Abg. Bühle (Soz.)?

Emmel hat mit erklärt, die Sozialdemokratie habe die Ar- beiterichaft darüber aufgeklärt, daß sie zurzeit Wichtigeres zu tun habe, als sich darüber die Kopfe zu zerbrechen, ob es vorteilhafter sei, später deutsch oderfranzos'schzu fern. Aberder Klerus hat die Bevölkerung in E lsaß-Lothr i n. gen lange in dem Glauben erhalten, daß der Tag kommen werde, wo die Reichslande Frankreich wieder angeschlossen würden. (Unruhe im Zen- trum ) Durch die in Elsaß-Lothringen bestehenden staatsrecht­lichen Verhältniffe ist das Land in wirtschaftlicher und kultureller Beziehung zurückgeblieben. Auf dem Gebiete des Konsumwesens haben wir im ReickMand

starke Zurücksetzungen erfahren. Die Polizei in Metz hat eine ganz unrichtige Haltung eingenommen, und dadurch die Demonstrationen hervorgerufen. Bci einer Abstimmung in Elsaß-Lothringen würde sich die Mehr­heit gegen eine Monarchie erklären. Tie Wahlrechts- beschränsimgen bedeuten eine Verschlechterung des be­stehenden Zustandes. Vor allem wird die Ansässig- keitSklousel böses Blut machen. Sie entspringt allein der Angst vor der Sozialdemokratie. Herr von Dirksen hat die El­saß-Lothringer frech genannt. Diese Beschimpfimg steht auf der gleichen Hohe wie die Angriffe derDeutschen Zeitung". Dir versprechen un8 von einer vollen Autonomie eine Annäherung an Frankreich. Wer sie daher verwirft, verwirft mich die An­näherung. Wir lassen aber dieses Ziel nicht aus dem Auge.

Abg. Gregoire (Hosp. d. Natl.):

Dir beklagen aufs tiefste die Angriffe des Abg. Lie­bermann von Sonnenberg auf das lothringische Volk. Das war di« Sprache des Siegers über d ie

Mit allen ruhigen Burgern oes uieicqeianoeo utuaueveW | ..........

Kundgebungen der ßotraine Sportive. (Beifall.) Man bk die Bevölkerung verhetzen, bat allerdings den Unfug unnütz aufgebauscht. Der zweifelhafte, beschuldigen. Beide Richtung' Brief in denBerliner Neuesten Nachrichten" ist so gemeinen, unflätigen Inhalts. daß man daraus gegen un« Kapital zu schlagen sucht. Wa» können wir für solche Briefe, waS tonnen wir für Herrn JaurLS und die französische Hetzpresse? Sollen

gegen uns gewendet. Er hat eS wohl getan, um einen Teil feiner sonstigen Mehrheit, die zum Teil grollend abseits steht, zu ge- Winnen. Aber gerade bei dieser Vorlage braucht er auch uns, wie bei vielen anderen. Sonst wird er am Ende£or einem Saufen von Scherben stehen. (Beifall bet der Volkspartei.)

Abg. Hvefsel (RP.)?

Man darf die letzten Vorgänge nicht gu tragisch nehmen. Störenfriede gibt es überall. Unsere Regierung bemüht sich, den richtigen Weg zu finden. DaS Land sehnt sich seit Jahren nach einer Verfassungtzerweiteruna. Nun ist die Gelegenheit da, auf den Entwürfen etwas Brauchbares aufzubauen.

Abg. Wetters (Elsässer):

Wenn man uns hier anschuldigt, dann soll man auch Be- weise vorbringen. Sonst weisen wir solche Beschimpsuligen ent­schieden zurück! Man kann nicht sprechen von einer JR a 11 o . nalistenpartei in Elsaß-Lothringen. Wir achten b*e Obrig­keit, sowie sie es verdient. (Heiterkeit.) Man will unS nicht mündig machen. Wir waren, als wir annektiert wurden, ein weit vorgeschrittenes Volk.

Unser einziges Verbrechen ist. daß wir einmal Franzosen gewesen sind.

Den Elsässern wird verboten, frmizösiscke Inschriften auf ihren Fabrikaten anzubringen, aber die kaiserliche Tabakmanufaktur verkauft ihre Tabake unter französischer Flagge. (Heiterkeit.! Bei den letzten Vorgängen in Elsaß-Lothringen ist die Negierung nicht vollständig frei von Schuld. Es besteht eine große Kluft zwischen den beiden Teilen der Bevölkerung. W i r wollen den Frieden, wir sind die Gemäßigten, wir sind die Muster­knaben. (Heiterkeit.) Warum sollen wir unsex früheres Vaterland hassen? Ich begreife, wenn Sie

Sedan feiern.

Aber weshalb sollen wir Sedan feiern? Dazu liegt keine Ver­anlassung vor, oas erkläre ich ausdrücklich. An den sranzomchen Ueberlieferunflcn halten wir fest. DaS ,st nichts Aufrührerisches, mcbts Leparatätisches. Wir würden geistig verarmen, geistig etwas verlieren, wenn wir eS tun würden. Aber wir verlangen gleichberechtigte Aufnahme in der Familie, die uns gewalt;am an sich gerissen bat. Wenn 'n Elsaß-Lothringen einmal etwas passiert, was Ihnen nickt paßt, dann regen Sie sich darüber mcht gleich so auf. (Unruhe?) Für uns gilt der Satz, den die Fran- zosen über uns wiederholt gebraucht haben: mauvaises tetes, nxais bon coeurI (Beifall im Zentrum.)

Staatssekretär Zorn v. Bulach:

Es ist gar nicht möglich, auf die Einzelheiten, die der Abg. Wetterle hier soeben vorgebracht hat, einzugehen. Die Beschwer- den des Abg. Wetterle kennen wir ja schon lanae. Heber iebe Frage, die er hier behandelt hat, haben w,r uns schon 'M Landes- ousschuß von Elsaß'Loihringen mit ihm naher ause.nandergesetzt. Was will eigentlich die Vorlage der RelchSregicrungi S,e will

Der Abg. Wetterle hat vom Nationalismus gesprochen. ES gibt einen Rationalismus, auf den wir Elsässer stolz sind, daS ist unser eigener PartikulariSmuS. Wir pflegen diesen PartikulariSmuK» aber wir pflegen ihn in einem anderen Sinne, als ihn der nbg. Wetterle pflegt. W i r wollen Versöhnung, wir verleugnen nicht die Vergangenheit. Wenn der Abg. Wetterle von früheren i Zeiten gesprochen hat, so kann auch ick sagen, ich bin auch stolz . auf die Vergangenheit, ick bin auch nicht als Deutscher geboren, ' aber ich sage mir, eS gibt Momente, wo man die Interessen eine!

Landes vor die Interessen und das Gefühl deS HerzenS stellen soll , Zch sage mit gutem Gewissen: die Politik, die der Abg. Wetterle mit seinen engeren Freunden im Lande verfolgt, ist eine Politik, die für bad Land Elsaß-Lothringen nickt günstig ist. Zck will nickt an daS erinnern, waS der Abg. Wetterle hier vor einigen

Abg. Graf Mielczfinski (Pole):

Wir wollen volle Autonomie für Elsaß-Lothringen.

Die Diskussion wird geschlossen. ES folgt eine Reihe persönlicher Bemerkungen.

Abg. Liebermann v. Sonnenberg (Wirfsch. Dg.):

Eine elsaß-lothringische Frage existiert auch für mich nicht. Wenn meine Worte schroff klangen, so war «S lediglich das Echo auf die Angriffe der Elsässer.

Abg. Hauß (3entrum3-@näffer)7 bedauert, gegen die wüsten Ausführungen deS Staatssekretärs Zorn v Bulach nicht zum Wort gekommen zu fein. Bei Philippi sehen wir uns wieder. (Heiterkeit.)

Die Vorlagen gehen an eine Kommission von 28 Mit­gliedern. _ . .

Montag 2 Uhr: RevistonSgesetz. Petitionen.

Schluß iy2 Uhr, _________

feTleßlefl. Htr erfkfoit dagegen ssen entschiedenAen Gn- fpruefc. Daß Herr von Liebermann durch solche Tiraden der deut- . scken Sacke in Elsaß-Lothringen einen Dienst erwiesen hat, das | wird wohl feiner aus diesem Hause glauben. ES kann ja eine Genugtuung für uni sein, daß er gewissermaßen ad oculos be- numeriert hat, wie eS gekommen ift, daß die deutsche «ache im Elsaß noch nicht so weit gediehen ist, als eS tatsächlich dec Fall sein könnte. Wenn es nach Herrn von Liebermann g'ng«. dann möchte man glauben, hätten wir gerade noch datz Reckt, den Mund zu halten und unS überglücklich zu fühlen m dem Nichts. daS er unS mir gewähren will. DaS soll mich aber nicht abhalten ob- .jektiv dar zu tun, wie wir uns zur Vorlage stellen. (Beifall.) 911* vor einem Fahre ein BerfassunflSentwiirf angekundtgt wurde, herrschte bei unö allgemeiner Zubel. Ein schone Traum schien sich zu verwirklichen. Dann kam die Enttäuschung! Statt der ersehnten vollen Autonomie bietet man un»

eine Xeilreform, ein Stückwerk,

Für Ball «öd Theater

empfehlen

unsere grosse Auswahl: BaU-Handschuhe, Ball-Strümpfe, Ball - Blumen, Fächer, Ketten

Nadeln, Broschen. Kämme, Weisse Korsetts, üntertaillen

Stickerei-Röcke, Rüschen, Elegante Ball-Wäsche.

A. Salomon & Cie.

arnuQ au erklären, daß der Entwurf em v-chritt vorwans t, L'aaioierreiar geian. kuuuck nUl, uuv uuu v«

wenn^auck kein großer? Den grcßteu Fortschritt sehen wir in hing, die Herr Wetterle herauSgibt, nickt lesen können. Eie ist d^r Gewährung eines freiheitlicheren Wahlrechts sehr iuterehant, aber sie i|t nicht in dem S.nne geschrieben, daß zur Zweiten Kammer. Ein Hauptmangel ist bie I sie die Versöhnung bringen kann. ES ist aber

fehlende Vertretung im BundeSrat. I die heilige Pflicht der Journalisten DaS ist ein schweres Hindernis für die Reichsfreudigkeit. Warum' «nd aller dersenigen, die ihrem Lande dienen wollen, nicht die setzt man nicht einen Regenten ein, wie in Braunschweig? Viel-, Gegensätze zu verschärfen, sei cS mit der Zunge, oder sei eS mit leicht betraut man auch ein Ministerium mit der Regentschaft. < per Fever, sondern dazu beizutragen, daß sie ausgeglichen werden. Mit allen ruhigen Bürgern des Reichslandes bedauere ich diel Die Schuld liegt an den Bläffern, auch an den Alldeutschen.

'* " *----*1 - - x ----- Keine Richtung kann btc andere

e. beschuldigen. Beide Richtungen sind schädlich für Elsaß. Der -' größere Teil unser-r Bevölkerung ist loval und rechtschaffen und will von Unfrieden nichfS wissen. Sie will ruhig sich entwickeln. Aber mit solchen Insinuationen, wie sie WetterlL gebracht hat. werden S,e keinen Frieden und keine Ruhe im Lande ftiftcn. (Zuruf: Abq. Hauh: WaS hat er denn gesagt?) Alle die Falle, die er angeführt hat, sind doch nicht wahr. (Aba. Hauß: DaS ist doch die Wahrheit.) Nein daS ist nickt die Wahrheit. Sie wissen es gerade so gut wie ich. (Abg. Hauß: Wir werden unS im Landesausschuß treffen.) Wetterle hat Sachen vorgeb^icht, von denen der Abg. Haust ganz gut weiß, daß sie nicht richtig sind. Ich bin viel zu höflich, zu sagen,

daßeinAbgeordneterdieUnwahrheitgesagt hat. Ich sage. Lai, WaS Abg. WetterlL gesagt hat, entspricht nicht der Wahrheit. (Lebhafte Unruhe bei den Elsässeni.) Mcm hat auch davon gesprochen, dah die Jugend im Msaß nicht so patriotisch ist wie eS erwünscht wäre. Wenn täglich btc Jugend immer zu lesen bekommt, daß der gegenwärtige Zustand Nicht Zu­friedenheit erweckt, daß die Vergangenheit viel besser war, daß es im Nachbarland besser sei, bann muß man sich nicht wundern, wenn diese Jugend auch glaubt, waö sie lieft.

SS ist leider die Ausgabe einer bestimmten Presse in Ersatz- Lothringen, die Jugend nicht in den Ideen aufzuziehen, die wir wünschen. Der Abg Wetterle sprach weiter von der Toppelkultuc. DaS ist ein sehr schönes Wort. Ich behaupte, es gibt überhaupt keine Doppelkultur. Es gibt nur eine Kultur, daS ist btc Mensch. heitSkultur, die soll gleich sein in allen Ländern. Sie können keinen Gegensatz konstruieren zwischen der französischen und der deutschen Kultur. Sie wollen in Elsaß-Lothringen den Gedanken weiterverbreiten, dw deutsche Kultur sei minderwertig im Ver­gleich zur französischen Kultur. (Widerspr. b. b. Elsässern.) DaS werden Sie ja in der Rede des Abg. WetterlL nachlesen können. ES sind dann Prinzipien und Theorien aufgestellt worden, b« nicht im Interesse der Entwicklung deS ReichslandeS liegen. Ich könnte noch vieles dazu sagen, ich will aber die Debatte nicht in die Länge ziehen und nicht die Veranlassung sein daß Sw sich noch auf die Montagssitzung auSdehnt. Aber die Rede deS Abg. Wetterle konnte ich nicht vorübergehen lassen, ohne Ihnen zu sagen, daß die elsaß-lothringische Bevölkerung die Ihnen gemachte Vorlage^mti Dankbarkei» annehmen wird. (Lhol bei den L-oz.) ES ist ja möglich, daß Sie nicht der Ansicht sind. Wenn die Vorlage auch nickt die vollständige Autonomie bringt, die auch ich alS guter Elsaß-Lothnw» get für mein Land wünsche (Hörtl hört! links), so bedeutet sie doch einen Fortschritt. Wenn die Vorlage in dem Sinne, wie sie von der Reichöregierung gemacht worden ist, zum Gesetz totrb, so ifl das ein bedeutender Fortschritt, und ich hoffe, nod) lange genug leben zu können, um schließlich die vollständige Autonomie m Elsaß-Lothringen zu sehen. Ich kann auck sagen: die große Majo- rität deS Landes verdient heute schon die Autonomie (Hörtl hörtl). und wenn wir die Autonomie dem Lande noch nicht geben können, können sich die Herren, daS auf5 ssonto schrecken, die solche Reden halten, wie wir sie soeben von dem Abg. WetterlL hört haben. (Beifall.)

Thüring. Bauevnkäse Thüring. Stangenkäse allerfeinste goldgelbe Delikateß' wäre, reinstes Naturprodukt. Post- kolli Mk. 3. franko SLachnabme. Beste Bezugsguelle für Wieder­oerkäufer. SS*/

Walter Fischer, Käserei, Ruthttädt, Tbüriug.

Kurin dieser X Packung 1

mit5diukMarlieKaminfe(erhönnen Sie däsechteweten seiner hübschen ,

IBS-5ÄMV Geschenk-Beilag

DiGentners

Veilchenseifenpulver k

Goldperle /

...erhalten.