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22.12.1911 Erstes Blatt
 
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Erstes Blatt

W. Jahrgang

8rettag, 22. Dezember |9U

General-Anzeiger für Oberhessen

Itt. 501

Tct Lietzener Anzeige» erschein« täglich, auuet CoiinlaqS. - Beilagen: viermal rvScbenthd) LirbencrZamilitnblLtler. XWC'I :oüd)en«I.KT<l$i dlaitjurdenUreir Lietzen (Tifitetag imbRrtttaa); zivennnl monail. £anö» rvirlschastliche Seilsra;ea '.ermvicch - Anschlüße: ult die 9<cbafiion 113, B erlag n. ExoeDlfon 51 -Idiesse h'ir Tcpefd-.en:

-tuzetger Gießen.

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nümni« ^otationrdnick und Verlag der vrühl'schen Univ. Such. und Zteindruckerei R. Langt. RtdaMon. Lrpedilion und vruSerel: Schulstraße T. \blt£2

big ponnitioge 9 Uhr, viidingen: Fernsprecher Hr. 269 SeschLftrstelle vahnhofstrage 16a. Anzeigemeü: V Beek.

Die heutige Nummer umfafet 12 Seiten.

Der neue hessische Staatshaushalt für (9(2.

Ter nngefünbifltc 3tiiatc-'coiaiiicf»lag iür das nächste Etats- fahr gelangte zunächst an bic Abgeordneten der 2. Kammer zur Verteilung Er balanciert in Einnahme und Ausgabe mit ins- flefamt 81 533 172 Mk, d r VerwaztungHl,ausI>alt allein mit 69982 307 Mk., ivährend lieb der Voranschlag für 1911 auf 80122 272 Mt. bezw 67 66J 609 Mk. stellte Tao Dm Vor­anschlag beigefügte Exposee des FinanzininisterS Heilt feit, Dan bereite in Der Tenkschnft zum lauf.ndcn Voranschlag angegeben n erben konnte, es i'dyeinc sich eine, wenn auch langsam vorwärts schreitende V?s'erung ter nirtsckafttichen Verhältnisse an$ubahncn; erfreulicherweis? lasie fiel jc;t lager, bau diese Besserung tatsäch­lich eingetreten ifi_uno netter anbati. Tos günstige Ergebnis des vorliegenden Staatsooranichiags iil im wesentlichen erreicht worden durch die fibcrrafd'enD stark in Die höhe gegangenen Ucbersckmi'se auS Dein Erträgnis der preußisch hessischen Eisen- babngcmeinidvift. Tic im Voranschlag für 1910 mit 12 654 000 Mark eingestellt waren, sich aber in Wirklichkeit aus rund 15 327 000 Ml. beliefen, so das ein Ueberschuß von rund 2 500000 Mark verbleibt: für das Jahr 1912 sind die Ueberschüsse auf 162150 000 Mk cingeschäft worden Bevor wir nun aus die einzelnen Tarstellung.n des snnanzwesens ndlytr eingehen, rooLen wir einige kritische Betrachtungen allgemeiner Natur voraus­schicken.

Ter Aufschwuna der finanziellen Verhältnisse des Landes, dessen auch in bet Thronrede bei Eröffnung des 35. Landtages gedacht wurde, lies; erwarten, datz die seit Jahren surüdaeilelUcn Forderungen, welch? die Staateumvaltung von icher al# dringlich bezeichnete, für das Jahr 1912 zur Wahrheit werden roürocn. Tic Thronrede lies; auch vermuten, das; Die Regierung manche der Aufgaben, die ihr oblagen, erfüllen wollte. ÄaS jedoch die Re­gierung als dringlich hielt, lann man jefct erst aus dem neuen Voransanag für 1912 füj.iefccn. Trcterl.i Tinge sind eS, bnen Erledigung Die Negierung alS dringlich bezeichnet. In er Her Linie eine andere gesetzliche Rcgctung dec Staatsschuld, weiterhin die Gründung eine- Ll u s g l e i ch S f o n d s, sowie die Vesscritellung D;r Beamte n. Tu diese sämtlichen Materialien bereits gcnihd) geregelt sind, die Schuldentilgung durch das Ludwigsbahnge ep von 1896, Die Gründung cüufi Reservefonds Durd^ daS 'u uS gl eich iondSgesetz vom Jahre 1901, die Bezahlung der Staa.sbiwi.itcn durch cie . ioldungsordnung Dam Iah.c 1895, ist eine Aend.rung nur möglich auf Dem Wege der Gesetze g e b u n g. Ticic soll nunmehr eiufetzen und Der Voranlchlag lür 1912 ist, teilweise bereits in der Erwartung, Dau einige von diesen Gesc^ntwüneu »e. -bschielet weroen, onfgeüclü worden. So vor allem ist der Tigungs- und Ausglcrchch'onds bereits iui Xapitcl 116 a utw Die itunere ^diutDcir.ilg^i^ im Maviicl 114 des Etats berücksichtigt. Ter Voransrnla^ 1912 schlietzt, obwohl eine Schulden.ilguiig von nahezu 2 Millionen Mart vorgesehen ist, und obwohl eine Rücklage m Den Ausgleich- und Tilgung.'wnds von rund 60J 000 Mt. Dorgcicycn in, mit einem Ueberschutz von 420 OOU Mk. ab. Tiefer lebte Betrag wäre zunächst, wr.in bereits im Etatsjahr 1912 aua) die Be- fclDung Der Staatsbeamten einer Reunion unterzogen werden lann, lür diesen Zweck zur Bersügung. ES fragt sich aber, ob nicht noch weitere Betrage fluhig gemacht werden konnten, da eine Beil er stell ung Der Ltaaisoeamt.n Dimgeiio nolwendig und auch von Der Regierung anerkannt ist. Es mutz in erncr Linie deshalb Darauf hmgewiesen werden, datz Die jur Den Ausglcich- und TilgutgsomS uno üic <ou)ii.d.nti.gung im Voranschlag 19<2 vorgesehenen Beträge bis jebt nur willkürliche, omtc gesetzliche Handhabe eingestellt worden sind.

Bei dem Widerstand, Der sich wohl bei Der Ersten, wie bei der Zweiten Kammer gegen eine gesebliche a^ictung der Schul - Dcniügung in solcher Höhe, wie sie icßt aua) wieder oorge.coen ist, geltcnD gcmaüit hat, wird man wohl nicht Damit rechnen tonnen, datz Die Vorlage ohne weiteres in der Form Der Rc- gicrungdiüfiung angenumnun werden wird. Wie der letzte Ent­wurf, soll Die Ellenbahnschuld mit *,6 vom 1000, die Urninge nicht rocrbciiDc Schuld mit 1 Prozent getilgt werden: außerdem sollen von allen vom 1. Avni 1912 an zu begebenDen Anleihen ikweils bei Einlagen für wervende Zwecke Das Anleihen mit 1,9 Prozent und der nicht werbenden Anleihen eine Dreiproz.muge Tilgung einfeßen. Tie Sätze sind genau Dieselben, wie Die letzten

Vorschläge der Regierung »um Tilgungsgesev. ES mag darauf fcingeroieien werden, datz nach Dem Widerstand der beiden Kam­mern man sich zu dem Gesetzentwurf vom 8. Avril 1911 verstand: worin für das EtalSjahr 1911 die Tilgungsbeträge besonders fefigekgt wurden. Autzer der nach Art. 6 des Lndwigsbabn gefetzes vorgesehenen regelmäßigen Tilgung von 600 000 Mark, nebst ben^enparten Zinsen in £>öbc von 288 000 Mk. sollten noch die zur Tilgung der Staatsschuld au3 JRcntcnfapital verfügbaren Mittel von 107 200 Mk., sowie die verfügbaren Betrage am die aus Anlciltemittel bestrittenen Vorschüsse der fraiun staatskasse an den Erneuerungsfonds in Bad Nauheim, an dem TomanenergänzungSfondS und an der Tomanen-Ver- waltung mit insgesamt 510000 Mark zu Tilgungszweden Dienen. Weiterhin ist als besondere Tilgung rin Betrag von 446 382 Mk. (/» der nicht werbenden Staatsschuld) für Tilgungs­zwecke vorgesehen. Würde sich roieocrum eine Verständigung Der beiden Kammern ingleicher Höhe wie im letzten Jahre erzielen lassen, so wäre für die Tilgung ein Betrag von rund 1750 000 Mark vorzusehen. TicS würde gegenüber Den vorgesehenen 1950000 Mk. einen für andere Zwecke verfügbaren Betrag von 200000 Mk. bedeuten. Tie Notwendigkeit einer ausreichenden Versicherung gegen Rückschläge erscheint für unser Land durchaus notwendig, und eS ist deshalb Die Schaffung eines genügend dotierten Ausgleichs- und Tilgungsfonds wohl zu begrüben. ES fragt sich aber, ob die Dotierung Dieses Fonds mit einem Betrag von 2 650 000 Mk., wie sie für den Voranschlag 1912 vor­gesehen ist, notwendig erscheint. Hier würde wohl ein Betrag von etwa 2 000000 Mark genügen und für andere Zwecke der übcrsckjüsfige Betrag von 630 000 Mark vor- fügbar werden. Es bliebe, wenn man diesen Vor­schlägen folgen würde, eine Summe von etwa 1300 000 Mk. für Die Erhöhung der Bezüge, Der Beamten, Der Lehrer, Der Staatsdienstanwärter, Der Hinterbliebenen und Der Pensionäre zur Verfügung. Dieser Betrag wird zu einer ausreichenden und Durchgreifenden Besoldung nicht genügen. ES mutz jedoch in dieser Zeit Der Not darauf Beoacht genommen werden, datz die Steuerzahler durch irgendwelche Aniorderungcn nicht zu stark in Anipruch genommen werden. Andererseits ist es die Ver- pslichtung des Staates als Brotherr der Beamten, iür Diese m ausreichender Weife zu sorgen, damit sic nicht im Mamui umS Dasein in Not geraten. Wol.tc man zur Ausbesserung der Staats­beamten eine Erhöhung Der Einkommensteuer um etwa 5 Proz. für zulässig halten, so roürDc Dies ein Mehr an Steuern um ein« *-(M ->uU . u > och j ibn' b c,ni aisdnnn zur Bersügung stehenden Mitteln von nahezu 2 000 000 Mark wäre eine durchgreisende Acsserstellung der Beamten möglich.

Wir hosfen, datz Die Beratungen der Stände mit Der Ne­gierung einen gedeihlichen Mschluß erhalten und datz nicht nur durch die Gkündung eines ausreichenden Ncicrvesonds der Staats­haushalt gegen Die Schwantungen des Wirtschastslebcns und durch <*inc uusreichend^ Sämldci' .'.mng Die ynarjiclLf Siche. stellnng dcS Staates gewährleistet wird, |andern datz auch den Beamten die seit Jahren crurebtc Verbesserung in ihren Bezügen mit den vorhandenen Mitteln zuteil wird.

Von Den Betrieb.etgednisjeu der preutzisch-hefsifchen Eisenbahn

DieNordd. Allgein. Ztg." fchreibt: Die Be.ricbsein- naljmcn der preutzisch-hessischen StaatSeiscn- bahnen betragen im November gegenüber dem gleichen Monat des Vor,a./res im Personenverkehr. 2.1 Mi.ll. Mark 5.03 Proz., im Güterverkehr 14.7 Mill. = 11.80 Proz., insgejamt nach Abzug einer Minderernnal)me aus sonstigen Quellen 15.7 Mill. Mark 8.92 Proz. mehr. Die Za.,'l der Sonn- und Wcr..tage war in beiden Jahren gleich. Auch in diesem Monat waren die Leistungen Der Eifenbahnvertvaltung im Eüterocrwehr noch criyebliuj höher, als aus den Einnahmen hervorgeht, oa sich bei diesen aber­mals ein FrachtauSsall iniolge der Notstandstarife für 9tal/rungö-, ö'Utter- und Düngii.iiitel bemerkbar macht. Man kann annehmen, daß sich Die wirklichen Leistun- g e n der Eisenva.m gegen bas Vorjahr um 1 3 d iS 14 P r o z. gesteigert Haden. Wenn tro^dem nicht alle geforderten ki-agcit gestellt werden konnten, so geht Daraus hervor, wie die Ansvroerungen über alle Erwartungen hinaus zu erheblichem Teü infolge des Versagens der Walierstratzen gestiegen find.

Der italienisch-tiiritsche Krieg.

Dieder ein paar Kampsberickite der Italiener. Sie reden in ihrer amtlichen Meldung mehrfach davon, datz die Vorstötze deS FcindeS mit grvtzcr Otcivalt aiisgesührt wor­den feien, nnb dann sollen ihre eigenen Verluste kaum nennenswert, bic ber Türken aber grost gemefen fern. Tie Berichte sinb eben im italienischen Sinne gefärbt; das beweist schon der eine Satz: Tie Haltung ber Ztalwner sei wie immer mustergültig gewesen. Tas ist bad alte, bc- lannte Schema:

Der Kampf bei der Lase Birtobras.

Tripoli-, 21. Dez. lAgencia Stcfani.) Uebcr beit Kamps bei BirtobraS am 10. Dezember werben folgende Einzelheiten berichtet:

Sberst Fara, der von dem Kommandanten der ersten Division, General Giralbi, beauftragt worden war, den 5-cinb, der die OEenze BirtobraS besetzt hielt, zu über­raschen, brach früh morgend von Ain Zara mit Batail­lonen ber Bersaglteri, einem Balai'.lon Grenadiere, einer Abteilung Gebirgsschutzen nnb enter Schwadron .Kavallerie auf und gelangte gegen 1.11 Uhr in Die Nähe der Oafe Nach kurzem vorbereitendem Artilleriefeuer ließ Fara bic Grenabiere zum Angriff nach Cftcn Vor­gehen. Er beabsichtigte, von bieser Seite unb im Sübcn bte Cafe einzuschlietzen, mährend baS Gros ber Streit­kräfte in abiuartcnbcr Stellung blieb, um für jede Even­tualität bereit zu fein, je nachdem der Feind feine Truppen entwickelte. Während die Grenadiere fchncll entfchloffen die kleinen Mauern, Hecken und Dünen der Umgebung der Cafe angriffen, sahen f i e f i ch plötzlich vor den b e f c ft i g t e n Stellungen deS Feindes, der auf die ilalteitifchen Truppen em lebhaftes unb auhaltcnbcS Feuer eröffnete. Währenbbcffen u.. rten Vlbtciluiigen der regulären türkischen Infanterie, begleitet unb gebockt von Kavalle rie, ein Manöver aus, um bte Italiener von ber rechten Seite einzuschlietzen. Der Feind wirb minbestens auf über 3000 Mann gcsckxchl, von benen ein Drittel reguläre türkische Soldaten sind. Lbcrst Fara konzentrierte feine Strcitiräftc auf die rechte Seite. Der Feind machte feinerjcil. wiederholte An- grisse auf die Italiener, wobei in schnell aufgewor­fenen Gräben, ui denen man sich auf 300 Meter näherte, alle Angriffe unter schweren Verlusten des Fein­des z>'ru<gef lolagen nnirb^n, ber sich unter oem Feuer ber itlanientjchcn Artillerie unb ber Futzlruppcn zürua- zog. Rach Einbruch ber Nacht blieben bic ita­lienischen Truppen in b c n Verschanzungen, immer kampfbereit. Die Dünen unternahmen noch nachts mehrere Angriffe, einen um 11 Uhr, einen anberen um 12.15 Uhr unb einen brüten kurz vorauf. Alle würben zurückgeschlagen. Gegen 4 Uhr früh [onitaiicrtc Lberst Fara, bafj der Feind vie Stellungen Dcrlafieii und sich zurückgezogen l alle. Nachdem die Ita­liener ihre Gefallenen bei Tagesanbruch an Lrt unb Stelle bcerbigt uno bie Bcrwuiweien nach Atu Zara auf den Weg gebracht hatten, begann Die Kolonne den Rückzug, ber ungestört verlief. Die Truppen langten abenbs 11 Uhr gemeinsam mit ben zu iqrcr Bcrftär- kung audgcrualcn 'Jlhtciluugen in Ain Zara an.

Der Verlust ber Italiener betrug sechs Tote, zwei Lfiizicre und 7 8 Mann würben verwundet, fast alle leicht. Die Verluste der Feinde, die ziiiern- niatzig nicht geschätzt, aber allgemein für sehr betracht- ) gehauen werben, find zur^ckzuwb^en auf i.;re ent» schteDmen Widerstande u.w cuf bic Kühnheit ii)rtr Angriffe Ein Beweis für bie Verluste ber Feinde ist, daß sie sich in der Nacht vor dem Eintreffen bei nahen. . i Der» Hartungen zurückzogen. Tie Haltung ber I a.cncr war

Wetteraussichten für die Zeiertage.

Schon feit Wochen lagert über Deuti'chland eine dickte Wollend ecke. Die nur selten die an unb für sich schwache Wintersonne burd)blidcn läßt, ein wenig erquicklicher Gegensatz zu ber Lichtfülle des vergangenen Sommers. Meist beginnt die Nebeldecke in etwa 400 Meter Hohe über der Erdoberfläche unb erstreckt sich bis ungefähr 1-00 Meter. Tie Gebirge, bic diese Höhe überragen, hatten wahrcnb ber letzten Wochen herrlichen Sonnenschein mit Ausblick auf ein gewaltiges Ncbelmccr. Wie die Httze des vergangenen Sommers durch Hoa.Druckgebiete hervorgerufen war, die |idj von ber ständigen Hochdruckzone bei den Azoren losloftcn und über Europa zogen, so ist auch die in diesem -Lcjcmber herrschende milde Witterung eine F-olgc ho:icn Druckes, der aber meist dem asiatischen Hochbruckgeviel cnt'tammt und über Rußland mit feinem Kerne lagert. Erst in Den lebten Tagen ist insofern eine uenberung^ eingctrcicn, als letzt Ticibi:uäßcbiete vom Atlanufckfen Cjcan her Dorbringen. Hierdurch aber wird ein lebhafter Zufluß warmer ludwefl- ücher Seewinde hergestellt. Die starte Regen bringen. Eru in Höhen von 1300 Meter fallen die Nieder,chluge als Schnee, so daß gewissen alpinen Qrten Der für W<i. nachten zur Ausübung des Wintersports ersehn le Neu, ch nee be- zchieden wurde. Unter dieser Höhenlage herrscht aber in ganz Deutschland nirgends Frost; dagegen hegen in Rußland, auch im Süden dieses Reick)cs, nnb in /^rv- schweben die Temperaturen unter dem Gesrierpunlt, jo oag Der Eissport dorr überall zur Geltung tommen lann.

Wie steht es nun mit den Aussichten für die Fe i e r- tage, wird Wintersport, Eis- unb Schilauf mög­lich fein. Die jetzt begonnene Reihe atlamifcyer Tie bruu- wirbel macht es sehr wahrscl>ciiilich, daß Fr^t und Eis im Flachland sich in Kürze ein,teilen. Für bic Lsci.-nacht.-- lage wenigstens vefieht fv gut wie feine Ho.inung. ^oe.i,o Dcrvatt cs ,ich mit den Sa)>ieeaussia).en |ur oas F,aa)iano.

Auch in unseren Mittelgebirgen, Taunus, Vogelsberg unb Rhön dürste Laum mit einer genügenden Schncedeac zu rechnen sein; zurzeit sind alle ocutiiyen Mickeigevirge ichnceirci. Dagegen wei.cn vcr.chiedenc Anzeichen oarau, yin, datz um Die Jahreswende ein stärkeres Sinken oer Temveratur in der Hohe und Lchncc in den Bergen ,ich einftellen.

3um Streit um das BiSmarck-National- Denfmal. In ber BerlinerTägltwen RunDiwau" ergreift Geh. Reg.-Rai Prof. Er. Bau! El em en Das Wort, uni haj gcg.n Angriffe zu wehren, Die DieTägliche Rundfwau' uns Wilhelm Schäfer in Sawcn des B.smaick-Aa.wnalDcnkmats gegen ihn unictiwmm.il haben. Professor (Hemen i-r, »Die belannt fein Durfte, Vorslvcnoer Des Tentmälcnaicd Der Rb mlaiwc uno als solcocr wcitz er immerhin beruhigenD unD klärens bas Wort zu führen. TrofzD.m bringen feine ckus.ührungen Durchaus mch.S NeucS, ionDcm rckapi-ulie.e.i leoiqlrch now einmal die hinrüa.cnD bcianmen Boigängc: Die meberubmeuernbe Tatfa^: rollmDs, Datz alle namhaften Mitglieder Des Kunmeraus'chusfeS ibc Amt niebcrgck'gt haben, außer Straft zu fepen, i,t Der Elcmcnsche Ariitcl außer,tanDe.

Der Pfau ber Tcuselsanbeter ii.i Britischen Museum. Aus Tcthi wird dciich:ei: Im Za-ammenhang mit Der inDil'Äen xaiserkrönung ..itd bas Brunche »uu»L-uin jn £'cn- bon um cm auücrorbcnidti uucr.i anics uno idi a.ncs cüä. bc reiiert werden: der bekannte 3ammict Mr. 3 dj i g e r fct lid, eickichioiicn, zur Erinnerung an d.n lepicn Zuibir Dem Britischen Riaifcum Den berühmter, grancuen Siahlp au zu ü-cr rocien »i't. Die rnerkwürDige Sekte, bie noch heute beuehr, ver­ehrt Suafcr a»5 u>*t y..-' -- E,--..., - ü-i ..i.<ag ..;i iMaubensartiict ihrer Jiatguiii i c Du u;i/.j. i..., t-ac -u. -.r feine Würbe als erncr um i/.adiiigHer oe.i-- .dxll.i-

DavC. SW:i ...

2ouit) ricmington--üu .ui u/ri- u:.: D. --------' -' -

rühmten Sfau, und oe.u 1-^.r.n u..e

|Ur die biiuare üirocu, ohne KDod) Das «uttt ur aas Jviuieuni iia;cni zu tonnen.

Kongo-Logik. Bon ocn .uunccriiQ;..! IDern unb abcrgläud'd.en Vontcllungen, Die Diecc.torr.ier ücs i >ngo-Gc- victes mti ben Eurovucrn verknüpfen, crmh.t ter engluche Olcift- licye Xlumley Davies m einem An iape De: ^umu ul Home einige interes,ante Beispiele. Tie Regn bringen Dem weißcn Manne eine abcigläu.uG Furckt c.ugegen, ,ino in diese Angst mischt sich em geheimer g.ühender Vaf' gegen tic fremofll .jaubeter. Wenn immer m Dm nbgeicacnerc.i GegenDen ein Weitzer ich dem Tone n-hert, legt sich diese Furcht wie em Alp auf alle Schwarzen. Und ne bcgniiiv.il Diu. ah.iung»,oott. auj.. «... i.,.- iwaic Sie halten Den weißen Mann nie einen bviai Zauber.r und grnuoen, uUR er in Den Tic en Des M.eter lebt Su.giit nicht o.: Schnu, von Denen man ziur't nur dee !^i.itt,vipen. Dann Die Malte unb ich.ics l.ch ben : lumrr sicht, curliä', aus D::n Meere auf? Uno nenn D.e Schiffe wieder fortfahren, ficht man sie dann nicht wieder in des Mccr btna«.. .Um .u r U.w w- itu oicie Jciveiif nveu niQ.1 genügen, muy nicht t c sslgende jcü::i lc<te» ' dceitigen? Lvir die, die n.r au1 ;.i Linde icjch, -?iar/.it bie Eingeborenen, haben lockiges, wolliges 5)aar, aber bie ir.i-.en Liäiihtr havcu ß.ai.cj ou, .u.u n. n.i^r la-Jiat libni. J.n.f. Der (Sinwiitung . Lsu- rs .. . ;u eit Dir l _c;i Dem A?aarc des rouu.n Mannes, uno t 'Der a^cn aJe o.e.e FremDen ihre glatten Haarsträhnen. Und überdies ist der weiße Mann nicht ccrrakn y uno i/eimmui-u .im ioimcr ein jir.gt borincr tzirot, io euttuhtt Der wenn es maglico n, Den

Leicc iam zuliuuiu", crwecki gier bur^- seine llarten anbei

machen: eine Llrbeu, Die bvr weiße .Jann nur,t gern lelou ver richtet. Wie soll da, wie kann Da ccr fckwarre Mann den weißen

-

wii,en, datz tie selbst back» ergriffen nerz cn. Ware Dec weiße nicht an den u.ngo g:i..r.men, so wurden nur sehr wenig eingeborene üöctHaupt iteiöen.

Kurze Nachrichten aus Kun st und Wissen

schäft. ^.cf ui an n, ^roci.ckzcher \ oroiar

pcofciur für San^lrü und a.t«:üisa,c xuuur u.io La.iauirg. i..; .

an Dez Uniociiitut Hc10 elc . r g , i.icrt am 25. u..,u.r j.mca . u-Cvurtziag. - ~ . iu.-.........arucn.c uno lechmjue utar

u.i .. - . r 1 i, xr. pyv u^uaro

Polenste, ist un l3. L.e.ns.ahre gestorben.