Kmschen der französischen und der preußischen Regierung bereits abgebrochen waren, glaubte sie noch durch friedliche Mittel, durch Besprechungen und Verhandlungen, die deutscherseits nach ihrer llederzeugung unter der Erinnerung cm das Jahr 1806 geführt werden müßten, das äußerste Mittel vermeiden zu können. Als ader die Kriege ausgebrochen waren, erkannte sie ihre Pflicht und die Stellung/ zu der ihr hoher Beruf sie hinwies. Ihre Tätigkeit im Dienste des Roten Kreuzes ist ihr unvergessen geblieben, und diese Tätigkeit mag auch aus jene versöhnend wirken, die bei der ersten deutschen Iran im Jahre 1870/71 eine gewisse ZurücHultung den deutschen Großtaten gegenüber zu bemerken glauben.
Es folgte noch ein Jahrzehnt schwerer Kämpfe für sie. Mit siechem Körper trat sie dem Kanzler entgegen, als er in den 70er Jahren den Kulturkampf unternahm. Am ersten Tage des Jahres 1890 versammelte sie nochmals die großen Führer aus der Zeit ihres Gatten um sich, an ihrer Spitze Moltke und Blumenthal, und besonders mit Moltke, dem sie stets ein an Freundschaft grenzendes Vertrauen entgegengebracht hatte, tauschte sie ergreifende Abschieds Worte. Es war, als habe sie den Tod bereits nahen gefühlt, der sie unmittelbar nachher aufs Krankenlager warf, das ihr zum Sterbebette werden sollte. Am Nachmittage des 7. Januar 1890 ist sie sanft entschlafen, wenige Tage später wurde die Zeugin einer großen Vergangenheit in dem Mausoleum zu Charlottenburg an der Serke des ersten deutschen Kaisers zur letzten Ruhe bestattet. '
Dar herbsten -er Trauben und die Ldeisäule.
Von geschätzter Seite wird uns geschrieben:
Wenn wir in Oberhessen auch nur bei „Büdingen" und an der „Ronneburg" Weinbau haben, lesen die Weinlieb- haber immerhin gerne einmal etwas vom edlen Rebensäfte und seiner Ernte. — Die Eltern des Einsenders besaßen einen hübschen Weinberg, dessen Erträge nie verkauft, sondern stets in der Familie verbraucht wurden. Ich erinnere mich noch an den köstlichen 1846er, an den feurigen 1857er, den Kometenwein: 1858er, den 1859er und 1865er, besonders aber an den 1868er. — Im August 1868 wurde mir ein Kommissorium in Oppenheim übertragen, Ende August begann die Lese des Frühburgunders. Es gab einen vollen, reichen Herbst und der Jubel war groß, denn die Trauben waren so voll und reich entwickelt, so dünnhäutig und brüchig, daß die Winzer größere Mengen ernteten, als sie sich geschätzt hatten. Mit den Familien Walloth (den Eltern und Geschwistern des berühmten Architekten) und der Familie des Bürgermeisters Egly wurde ich näher bekannt: wir machten fleißig Musik, Trios für Violine, Cello und .Klavier, auch Kommerslieder stiegen in Eglys Kelterstübchen. „Kommt jeden Abend", bat der gastfreundliche Herr; „drei Keltern sind ununter brodln in Tätigkeit, sie bedürfen der sorgfältigsten lleberwachung, sonst entsteht großer Schaden und die Musik erhält wachsam. In den Weinbergen muß fleißig gesungen werden, wodurch das übermäßige Konsumieren eingeschränkt wird usw.", erilärte uns der erfahrene Herr. Der Monat November war schon ziemliä) vorgerückt, trotzdem ließ man die Trauben noch hängen. „Eoelfaul müssen die Träubchen werden und ein bißchen Frost schadet nicht, das haben die fleißigen und gelehrten Benediktiner von Fulda schon vor kaufend Jahren herausklugiert", sprach der erfahrene Weinkenner und Weinbauer Egly. „Wie kommen die Fuldenser Benediktiner vor tausend Jahren an den Rhein? Erzählen Sie gefälligst!" bat Obereinnehmer Weil.
„Abt Sturm, ein Schüler des Bonifazi', s, gründete die Abtei Fulda, die durch König Pipin und Kaiser Karl den Großen reich mit Grundbesitz und Rechten beschenkt wurde. Grafen und Herren wetteiferten mit Dotationen, so daß die Abtei schnell reich an Grundbesitz in Franken, Schwaben, Bayern, am Rh ein und bis hinab nach Norddeulschland wurde. Die fleißigen Benediktiner wußten auch einen edlen Tropfen Weines zu schätzen, sie lernten schnell und gründlich den Weinbau und sandten manch Fäßlein guten Trauben
saftes aus dem Weinberge im Rheingau in das Kloster Fulda. Da geschah es, daß ein ungünstiges Frühjahr eintrat, wie 'wir sie in den letzten fünf Jahren andauernd erlebten. Der Bruder Wingertsmeister ließ nichts von sich hören. Darum er a riff der Kellermeister den Wanderstab und stieg in den Rh eingau, wo ihm gemeldet wurde: es sei kein Ertrag vorhanden, nur hie und da hinge ein Träubchen im Wingert, um das man sich nicht bemüht habe. Nun war aber jener Herbst trocken, mild und fonnig bis gegen das Weihnachtsfest geblieben. Der Abgesandte des Klosters ließ die Trauben sammeln, feltern und in ein kleines Fäßchen tun, in dem sich ein Trank entwickelte, der an Wohlgeschmack und Wohlgeruch seines Gleichen nicht fand. Seit jener Zeit haben die Winzer am Rhein ihre Trauben so lange an den Stöcken hängen gelassen, als es möglich war und manchmal sei es geschehen, daß es schneite, wenn geherbstet wurde. Nttr der rheinische Risling vertrüge ein so spates Herbsten, in anderen Weingegenden sei es nicht zweckmäßig. Refero relata." Aus diesen Mitteilungen darf geschlossen werden, daß die Edelfäule, die den herrlichen Geschmack und den unvergleichlichen Duft des Rheinweins erzeugt, schon tausend Jahre früher bekannt war, als man gewöhnlich annimmt. Die Winzer sind aber vorsichtig, sogar ängstlich in bezug auf das Herbsten der Trauben, weil großer Schaden entsteht, wenn starke Regen in Verbindung mit heftigen Winden auftreten. Wer ein munteres, fröhliches Volk bei der Arbeit sehen wlll, der muß bei einem guten Weinjahre an den Rhein gehen: dort singt und jubelt und lacht und schießt es von Sonnenaufgang bis in die Nacht. Aber vor dem „Rauscher" oder „Sauser" d. h. vor dem „Federweisen", dem „Neuen" soll man ftch in Acht nehmen, er wirkt gefährlich. Im Herbst 1868 hat mancher unvorsichtige Trinker feine Unvorftchtigkt.it m.t dem Tode büßen müssen.
• (Sine Statt ft if der drahtlosen Telearavbie Einen interefsanten Uebetbücf über die wmlstende Bedeutung und 'Verbreitung der drahtlosen Telegraplne gilt Das „Berner Jnter- natioiiate Telenranhenjonrnal' in einer Statistik, die d>e letzten Drei Jahre nebeneinanderüellt. Am 1. Januar 1909 waren ins» gesamt 92 Stationen für drahtlose Telegraphie ans dem Erdboden in Tätigkeit, wahrend man U'aleid) bei 416 Schiffen Vorrichtungen für Fnntsprüche feststellen konnte. Em Jahr iväter war die Zahl der Stationen auf der Erde bereits auf 136 und die Zahl bei Junkensvriiweinrlchtnnqen auf Schiffen auf 619 migeivadifeii. Am l. Januar 1911 dagegen waren im Betriebe 219 auf festem Land errichtete Stationen für drahtloie Telegraphie, während an dem gleichen Zeitpunkt fast 1000, genau 9öd Seeichlsje Funlspruch- einrichtungen auftütejen.
Kleine Tagerchromk.
In Germersheim (Pfalz) wurden zwei Personen wegen Spionageverdachts verhaftet. Sie hatten einem Soldaten 200 Mk. versprochen, wenn er ihnen einen Zünder von einem 10- Zentimeter-Geschoß verschaffen würde. Der Soldat tat, als ob er auf die Sache einging, verabredete eine Zusammenkunft mit den beiden und benachrichtigte die Behörde, die sie festnahm.
Bei einer Felddienstübung des Infanterieregiments 113 in Freiburg i. Br. wurde der Unteroffizier H u n n durch einen explodierenden Kanonenschlag von einem Spreng stück in die Herzgegend getroffen. Er war sofort tot.
Der Arbeiter Bunde, der int Februar 1911 beim Wildern in Döberitz den patrouillierenden Gefreiten Brandt vom Gardeschützenbataillon erschoß, wurde in Plötzens ee Hingerichte t.
In den ostgalizischen Bezirken Delina und Kaluß herrscht eine Dyssenterieepidemie. Mehr als 3000 Personen sind erkrankt: ungefähr 600 sind gestorben. Die Epidemie beginnt zu erlöschen.
Aus Neu-Orleans in den Vereinigten Staaten wird die Verhaftung einer Annie Er awfor d gemeldet, die den dortigen ersten Gesellschaftskreisen angehörte und beschuldigt wird, den Tod ihrer Eltern und ihrer beiden Geschwister durch Gift herbeigeführt zu haben. Die Verstorbenen sollen alle zugunsten der Verhafteten versichert sein.
IrraeiiLijche Heligionsgemeinbe.
Gonerdienst in der Synagoge (Süd-Anlage), Montag, den 2. Oktober 1911:
Versöhn nngSfe st.
Vorabend: 6 Uhr. Predigt: 6.30 Uhr.
Morgens: 7.30 Uhr.
Predigt mit Leelenfeier: 11.30 nhr.
Nachmittags 5 Uhr: Schlußpredigt.
Festeoanögang 6.40 Uhr.
NB. Während der Predigt ist der Eintritt nicht gestattet.
Die nach- am Sonntag, den 1. Okt.,
*!• henden 4ilv von 12 Uhr mittag- b g*U Uhr nachts
nn Mr dringende Fälle sicher anzutreffen : D ”/9
Dr. Schäffer. Plockstr. 9. — Dr. Wasle, Alicestr. 11.
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tJß. PätfflSh fehl auch „weid)" (fchmalzähnUch) fn BaBflU
Standesanit-nachriehten.
Gießen.
Aufgebote: September 22. Adolf Seibert, Metzger, mit Katharina Wagner, beide in Gießen. — Heinrich Keil, Taglöhner in Wieseck, mit Lina Henß in Gießen. — Karl Wilhelm Staubach, Postbote in Alten-Buseck, mit Maria Schmftt in Gießen. — 23. Otto Imhoff, Werkmeister in Gießen, mit Anna Müller in Detmold. — Karl Otter II., Bahnschaffner in Gießen, mit Margarete Adolph in Heuchelheini. — Heinrich Hahn, Kaufmann in Gießen, mit Johanna Neuhaus in Ober-Lahnstein. — August Kneip, Kaufmann in Düsseldorf, mit Marie Lamberth in Gießen. — 25. Wilhelm Amend, Postassistent in Worms, mit Emilie Auguste Pauline Hedrich in Nieder-Gemünden. — Ferdinand Nord, Maschinenschlosser, mit Elisabethe Schepp, beide in Gießen. — 26. Emil Klug, Fuhrmann, mit Margarete Fuck)s, beide in Gießen. — 27. Johann Broger, Viehwärtcr, mit Susanna Lioera, beide in Beckrath. — 28. Friedrich Benner, Bahnarbeitcr in Heuchelheim, mit Helene Töpfer in Gießen. — 29. Friedrich Nothnagel, Bahnbau-Assistcnt in Gießen, mit Elisabethe Schneider in Griesheim.
Eheschließungen: September 23. August Westrupp, Schneider, mit Christina Keller, beide in Gießen. — Otto Seipel, Landwirtschast^lehrer, mit Johanna von Münchow, beide in Gießen.
1 Otto Neuer, Kanzleigehilfc, mit Elise Habicht, beide in Gießen. — Dr. Ludwig Hillenbrand, Lehramtsassessor in Wimpfen a. Berg, nut Eltsabeth Engelhardt in Gießen. — 27. Heinrich Momberger, Schutzmann in Bad-Nanheim, mit Anna Heilmann in Gießen. " 28- . Dr Jakob Horn, Lehramtsassessor in Worms, mit Luise Setbel tu Gtetzen.
Geborene: September 17. Dem Bankbeamten Gustav Hemrtch Zeuner ein Sohn. — 19. Dem Rechtsanwalt Georg Konrad Wilhelm Kaufmann eine Tochter, Maria Magdalena Hen- rtette. — 20 Dem Kaufmann Joseph Gustav Allmaycr ein Sohn, Walter. — Dem Steinhauer Johann Bruno ein Sohn, Otto — 21. Dem Elektromonteur Heinrich Gißel eine Tochter, Anna
T, ~2- Dmr Fabrik-Betriebsleiter Karl Denkinger eine Tochter, Anna Maria Therena. — Dem Versicherungs-Inspektor Max Spei er ein Sohn, Kurt. — Dem Bierbrauer Heinrich Weber eine Tochter, Este Luise Minna. — Dem Vizescldwebcl Johann Finger etne Tochter, Helena Dorothea Henriette. — Dem Kaufmann Heinrich Friedrich ein Sohn, Helmut Karl Heinrich — 23. xem Sergeanten Karl Ochsenhirt ein Sohn. — 25. Dem Portier Gwrg Etsenbrandt eine Tochter, Marie. — 26 Dem Schlön er Wilhelm Steger eine Tochter, Anna Katharine -Q A5storbene: September 22. Luise Müller, geb. Kretz, ?? 3°$rc °lt, Bleichstraße 20. - 23. Elisabethe Else Weinlig, 18 Jahre alt, Henselstraße 6. — 24. Elise Euler, geb. Simon 59 Jahre alt, Wetzste,ngasse 20. — Ochsenhirt lKnabe, ohne Vor- o?0Kunden alt), Sicher Straße 65. - 26. Georg Stabe! 91 Jave alt, Licher Straße 74. - 28. Friedrich Hermann Hetzger, 2 Monate alt, Kaiser-Allee 24
Alsfeld.
Aufgebote: September 27. Dr. Gustav Luna Land- wirtschaimehier in Alsscld. mil Ottilie Reincck in Darmstadt
Eh e, chl t cjungen: September 26. Konrad Hugo Schnei- der Nclchsbantbeamter m Ncutz a. Rh., mit Margarethe Susanne Emilte Stern in Alsfeld.
Geborene: September 20 Dem Steinmetzgehilfen Georg Dickhaut eine Tochter, Ehrtstute Margarethe Emmy. — 22 -Dem
Bäckermeister Kaspar Karl Emil Römer eine Tochter, Marie Eharlotte. — 24. Dem Kaufmann Meier Levi ein Sohn, Hermann. — 25. Dem Taglöhner Hermann Langer ein Sohn, Paul Oskar.
Atten-vuleck.
Eheschließungen: September 24. Heinrich Körber, Schreibgehilfe in Offenbach, mit Katharine Stiehl in Alteir-Buseck. — Philipp Lepper, Taglöhner, mit Katharine Schmidt, beide in Alten-Buseck.
Geborene: September 26. Dem Steinhauer Ludwig Schmidt VI. eine Tochter.
Bübingen.
Sterbefälle: September 23. Wilhelm Keller, Schreibgehilfe, 67 Jahre alt.
Butzbach.
Geborene: September 12. Dem Gastwirt und Metzger August Wilhelm Schneider eine Tochter, Margarete Marie Ottilie Johannette. — 24. Dem Kaufmann Friedrich Otto Franke eine Tochter, Helene Luise Johannette.
Echzell.
Aufgebote: September 22. Hermann Schudt, Landwirt in Echzell, mit Emma Selzam in Leidhecken.
Eheschließungen: September 28. Philipp Schultheiß, Landwirt, mit Hilda Stoll, beide in Echzell.
Geborene: September 22. Dem Geometer 2. Klasse Hermann Jung ein Sohn, Walter.
Hriedbera.
Aufgebote: September 22. Ludwig Wollrab, Schneider, mit Henriette Emilie Roese, beide in Friedberg.
Eheschließungen: September 23. Jean Philipp Dörr, Kaufmann, mit Maria Magdalena Scherf, beide in Friedberg.
Geborene: September 18. Dem Tapezier Wilhelm Schmidt V. ein Sohn, Karl.
Sterbe fälle: September 21. Friederike Ulrich, geb. Rausch, 87 Jahre alt. — 22. Phinpp Ludwig Wilhelm Huppert, 1 Monat alt. — 25. Ein totgeborenes Kind des Kaufmanns Easian Brand.
Gedern.
Aufgebote: September 18. Karl Höhl, Schlosser in Gedern, mit Ottilie Weidner in Lißberg.
Geborene: September 17. Dem Gendarmerie-Wachtmeister Karl Happel ein Sohn, Karl Friedrich Wilhelm. — 23. Dem Kaufmann Max Meier ein Sohn, Ludwig.
Erohen-vufeck.
Geborene: September 23. Dem Buchhalter Koiirad Emil Christ etn Sohn, Alfred.
Grohen-Linden.
Sterbefälle: September 25. Ernst Luh, 8 Monate alt. Heuchelheim.
Geboren^: September 19. Dem Gärtner Heinrich Volk- mann VI. cm Sohn, Waldemar Heinrich.
Kroföorf.
Eheschließungen: September 28. Georg Carl Wilhelm Heyer, Landwirt, mtt Luise Elisabethe Bender, beche zu Krosdorf
- t e r b c f ä tl e: September 23. Frieda Paula Klaar, Wißmar, 1 Monat alt. — 24. Georg Schmidt, Landwirt. Krofdorf,
Langsdorf.
Aufgebote: Heinrich Ludwig Balser, Vizefridwebel v» Offenbach, mit Lina Seng in Langsdorf.
Londorf.
Aufgebote: September 22. Georg Schäfer, Eisenbahnschaffner, mit Minna Elisabethe Becker, beide in Londorf.
Eheschließungen: September 24. Wilhelm Steinbrecher, Taglöhner, mit Lina Therese Christ, beide in Londorf.
Geborene: September 26. Dem Landbriefträger Karl Rau ein Sohn, Wilhelm Karl.
Lich.
Aufgebote: September 20. Georg August Hisgen, Maler und Photograph in Lich, mit Emilie Rau in Wetzlar.
Geborene: September 20. Dem Fruchthändler Mar Chambre II. eine Tochter, Beate. — 22. Dem Knecht Heinrich Schäfer zwei Töchter (Zwillinge), Marie und das andere ohne Vorname. — 23. Dem Glaser Wilhelm Menges eine Tochter^ Elisabethe.
Sterbefälle: September 23. Zwei Töchter (Zwillinge) des Knechts Heinrich Schäfer, 1 Tag alt.
Lollar.
Geborene: September 21. Dem Feilenhaüer Heinrich Löhr ein Sohn, Heinrich Arthur.
Sterbefälle: September 24. Emilie Striegnitz, geb. Nickel, 57 Jahre alt. — 25. Christian Zimmermann, Hüttenarbeiter, 40 Jahre alt.
Schotten.
Aufgebote: September 22. Hermann Schlörb, Bäcker, mit Emma Schmidt, beide in Schotten. — Hermann Arkularius, Wagner, mit Anna Elise Katharine Emma Schlörb, beide m Schotten.
Eheschließungen: September 24. Karl Stroh, Kaufmann in Groß-Gerau, mit Anna Zimmermann in Schotten.
Sterbefälle: September 23. Dem Weißbinder August Weitz ein toter Knabe. — 24. Lina Albert, Näherin, 15 Jahre alt
Treis an der Lumda.
Geborene: August 30. Dem Landwirt Johann Wilhelm Kehr eine Tochter, Anna. — September 12. Dem Maurer Gotthard Amend ein Sohn, Heinrich.
Zamilien-Nachrichten aus anderen Orten.
Verlobte: Fräulein Lina Eißner in Haubenmühle mtt Herrn Hermann Koch in Kodden. — Fräulein Katchen Hahn in Frank'ürt a. 'HL mit Herrn Fritz Niepoth in Altenschlirf.
Gestorbene: Herr Heinrich Schneider JI. zu Kirch-GönS. — Fr^n Susanne Woli Witwe, neb. Supp, in Schwalheim. — Frau Sophie Reicheitberg, geb. Öeürich, in Bruchenbrucken. - Herr Ludwig Schneeberger in Darmstadt. — Herr Karl Matthes in Jugenheim a. d. B. — Herr Heinrich Kuhn, Herr Peter Schenk, beide in Wetzlar. — Fräulem Johannette Freitag in Wetzlar-Niedergirmes. — Herr Peter Philipp Althenn tu Cleeberg. — Frau 'Anna Margarete Renkhoff, geb. Tietz, in Btirgsolms. — Frau Katharine Zivp, geb. Kohlhauer, in Klem-Altenstädten. — Herr Wilhelm Aauschenberger in Straßebersbach. — Herr Joses Isenberg in Alarbur».


