•oen der zweckmäßigen, einsichtsvolle» und opferwilligen I Offiziers, eines Großindustriellen, eines kleinen Beamten nun lerer Kompagviechefs (Beifall rechts.) Drakonische Plötzlich, wenn sie den Rock als Offizier angezogen haben, völlig
en haben, völlig Gelddünkel
gleich denken. Wir wollen nur, daß nicht ein
oder ein AdelSdünkel in unserer Armee besteht. DaS ist auch nicht der Fall; das deutsche Offizierkorps muß völlig gleich die anderen Persönlichkeiten achten. Verantwortlich für die Ergänzung der Offizierkorps sind die Regimentskommandeure, und ich stehe auch heute nicht an zu sagen, daß es bei vielen Regimentern den Anschein gehabt hat, daß sie sich lediglich rüg Adligen ergänzen wollten, was früher nicht gewesen fft, und ich steh« auch nicht an. heute erneut zu erklären in voller Nebereinstimunmg mit meinem Amtsvorgänger, daß das nicht richtig ist. (Hört! Hört!) Aber auch Herr Muller-Meiningen hat anerkennen muffen, daß wir langsam fort- schreite^
langsam Wandel schaffe«7
Sie dürfen nur nicht verlangen, daß so etwas plötzlich geht. DaS geht beim besten Willen nicht. Denn wenn wir Herren in daS Offizierkorps hineinbringen wollen, die ou5 anderen Verhältnissen hervorgegangen sind, so werden weder die Kreise, in die sie ein- geschoben werden sollen, noch die Eingeschobenen selbst sich wohl fühlen. Es kommt eben darauf an, daß wir die Geschlossenheit, die Homogenität der Offizierkorps wahren. Deshalb muß man mich mit der Versetzinrg der Offiziere vorsichtig sein, damit wir nicht Verschiedenheiten zwischen einzelnen Offizierkorps in die einzelnen Offizierkorps selbst hineinver- pflanzen. In bezug auf das LehrervorkommnrS habe ich das Material nicht hier. Es handelt sich um die angeblich schlechte Behandlung eines Seminarlehrers, der als Offizier des Beurlaubtenstandes eingezogen war. Die Sache ist untersucht und der betreffende Herr Schuldirektor oder wer eS war, hat nachher selbst erklärt, daß die Sache unrichtig ist. (Hörti Hört! rechts), so daß die ganze Angelegenheit
ganz gewöhnlicher Klatsch
war. Auf das Kapitel unserer jüdische« Mit. bürget brauche ich heute noch nicht emzugehen, da Herr Müller-
Machest TTttTS.J Die Demerkttstg, W rmffebflcss ller DlreMr Bet Kriegsakademie bei Verlesung dieses Erlasses gemacht haben soll, ist mir unbekannt. Ich glaube nicht, daß er das mit Sc^nach usw. bezeichnet hat. Wir stehen durchaus nicht auf dem Standpunkte, daß wir keine Kritik vertragen können, im Gegenteil, eine gesunde Kritik fördert uns ganz zweifellos.
Es kommt uns lediglich darauf an, die Disziplin der Armee in allen Beziehungen aufrecht zu erhalten. ES liegt auch gar keine Mißachtung deS Parlaments darin. Ich weiß nicht, wo der Aus. druck gefallen sein soll: »wegen dieser Äerle'; ich glaube nicht, daß sich jemand hier untersteht, diesen Ausdruck zu gebrauchen. (Große Heiterkeit.) Der Abgeordnete ist dann auf die alle Jahre hier eine Rolle spielende Frage des Adels gekommen. DaS ist eine Regimentsfrage. DaS Regiment ist nun einmal «ine Familie, die sich von langer Hand aus beftumnten Kreisen immer wieder zusammensetzt. Im Gleichbleiben, der
Geschlossenheit unseres Offizierkorps liegt eine Stärke unserer Armee. Man kann unmöglich mit Ge. walt diese Geschlossenheit plötzlich zerstören. Aber wir sind ja durchaus auf dem Wege, den der Abgeordnete will. Man muß nur daran denken, daß in früheren Jahren das Offizierkorps in viel größerem Umfange adlig gewesen ist, daß also die Bürgerlichen jetzt efit an diese Kreise herankommen. Im Generalstcch z. B. hcchen in der gleichen Zeit die Adligen um 8 Proz., die Bürgerlichen um 40 Proz. zugenommen. Wenn ich die Regimentskommandeure nehme und, um ein ganz klares Bild zu bekommen, die Garde ausschließe (Lachen links), dann betrifft die Vermehrung zugunsten der bürgerlichen Regimentskommandeure, also gerade derjenigen Steven, die die Annahme der Fahnenjunker in der Hand haben: bei der Infanterie 28,6, der Kavallerie 18,8 und der Feldartillerie 11,6 Proz. Also auch in dieser Beziehung sind wir durchmiS auf dem Wege, uns anderen Verhältnissen zu akknmmo. bteren. Ganz zweifellos bestehen ja Verschiedenheiten m der Armee, wundern Sie sich darüber? Dazu setzt sich daS Offizierkorps wkS viel zu verschiedenen Schichten zusammen. Sie können nicht verlangen, daß der Sohn eines Millionärs, eines armen
Urteile werden nicht gefallt. Mit Zuchthaus oder Gefängnis über einem Jahre wurden 1909 von 1000 nur 47,02 bestraft. Diese Zahlen sind seit drei Jahren dauernd im Rückgänge.
Mißhandlungen durch Offiziere bedauere auch ich. Man kann aber ohne Kenntnis der Verhältnisse den betreffenden Leuten nicht gleich die Ehre absprecben. Die Urteile sind auch mir manchmal nicht angenehm, entweder scheinen sie mir zu milde oder zu hart. Aber was soll ich tun? Die Gerichte sind fflbstän- dig. Für die Urteile, die in der Oeffentlichkeit kritisiert werden, fehlt aber den Betreffenden meist jede Unterlage. Im Falle Beller ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Interesse der Dis- ziplin können bei militärischen Vergehen Vorgesetzte und Untergebene nicht so gleichmäßig bebändert werden, denn der Vorgesetzte repräsentiert die Autorität des Staates. Es handelt sich da um zwei grundverschiedene Begriffe. Dec Vorgesetzte erhält ja auch noch verschiedene Nebenstrafen, die eine strenge Maßregelung sind. Der von Dr. Müller erwähnte Erlaß aus dem Märzistvonmir. Und ich stehe auch heute noch auf dem Stand- punkt dieses Erlasses. Er verfolgt lediglich den Zweck, daß die auf militärischem Gebiete vorzubringenden Wünsche nicht in einem unrichtigen Jnstanzenzug verfolgt werden, daß sie
eingetreten, sondern eine Verminderung der schwere» Verbrechen. Nicht weil unser Rekrutenmaterial plötzlich besser geworden ist, sondern wegen der zweckmäßigen, einsichtsvollen und Arbeit unserer Kompagniechefs (Beifall rechts.)
nicht an Abgeordnete» gebracht werden. Die Abgeordneten sollen nicht Einfluß auf die Verfügungen der Vorgesetzten erhalten. Das ist der Gesicht S- punkt der Disziplin.
Wer wünscht, daß die Armee der Politik unbedingt fern bleibt, wird nicht wünschen, daß der einzelne Offizier sich an den Abge- ordneten wendet. (Sehr richtig! rechts.) Das ist eine Schädi. §ung der Disziplin. Es ist keine Angst vor etwaigen In- TOtmatwnen; dafür haben Sie ja die weiten Kreise der inaktiven Offiziere, die Ihnen ja viel unabhängiger, wie Sie uns gegenüber immer betonen, die Wahrheit über die Armee sagen. (Zuruf rechts: Gaedke!) Das hat ja Herr Müller-Meiningen selbst zu- gegeben. Er sagte: was würde mit diesen Offizieren geschehen, wenn man ihre Namen erführe? Sie würden beseitigt werden! Ja, bann ist eS doch besser, daß ich die Herren vorher gewarnt habe.
In bet' Potsdamer Kafferrebe findek bet Abg. No'Ske efrfl besondere Bevorzugung der Garde. Es ist aber selbstverständlich, daß man einen gesunden Regimentßpatriotismus in den Leuten wecken muß. Nur wer auf fein Regiment stolz ist, wird auch in ernsten Zeiten durchhalten. Ueber die angeführten Duellaffären liegen mir noch keine Akten vor. Ich muß entschieden Verwahrung einlegen, wenn der Abg. Noske gesagt hat, daß unsere Mannschaften schlimmer als die Hunde behandelt werden. Das ist aus dem einfachen Grunde ausgeschlossen, weil wir davon überzeugt sind, daß wir nur mit willigen Soldaten den Kamvf bestehen können. (Sehr richtigk rechts.) Der sogenannte Boykott von sozialdemokratischen Lokalen dient lediglich zur Aufrechterhaltung der militärischen Disziplin, ob der Besuch eines Lokals verboten wird oder nicht, liegt in der Beurteilung der lokalen Behörden. Ueber den Braunschweiger Fall liegt mir fern Material vor. In Minden handelte es sich um eine Brauerei, die 25 Pferde im Stalle hatte. Es liefen sämtliche Leute fort und er handelte sich darum, ob die Pferde verhungern oder die Soldaten solange ihre Verpflegung übernehmen sollten, bis andere Leute herbeigeschafft waren. Die Soldaten wurden sofort zurückgezogen, als wieder andere Leute zur Stelle waren. N u r w e n n ein öffentlicher Notstand vorliegt, dürfen Soldaten verwandt werden.
Nun ist von der Anwendung der Strafen gesprochen worden. Wir müssen da auch mit dem Material, mit den Vorstrafen rechnen. In Preußen waren von den Rekruten 1908 vorbestraft 18,19 Proz., davon 8,78 Proz. nur einmal, 4.02 Proz. zwei- bis dreimal und 0,7 Proz. sechs- bis zehnmal und mehr bestraft. Wir brauchen die harten Strafandrohungen nicht für die guten, sondern für die bösen Elemente als Abschreckung. Es ist em unerreichbares Ideal, alles ohne äußeren Zwang erreichen zu wollen. Nichtdeutsche Staaten haben damit schlechte Erfahrungen gemacht. Wir be° Bn ynS in einer schlechteren Lage als Frankreich, das vorbe-
ö Leute entweder gar nicht, oder in Strafbataillonen ein« Trotzdem ist bei uns
keine Schädigung der Disziplin
M^mngest in AuSsichi gestellt hak, daß ein anderer Herr seiner Fraktion spater bte Angelegenheit noch näher behandeln wird. Die Zeugnispflicht bericht auf königlicher Verordnung, die Kabinetts- order ist heute noch Gesetz. Tatz der Offizier und der Sanitäts- osTizier seine Aussagen auf Ehre und Pflicht versichert, während leder andere schwören soll, hat einen einfachen praktischen Grund: Er untersteht dem Ehrengericht, und wenn er da falsch au8sagt, wird er ehrengerichtlich verurteilt; gegen die anderen Personen haben wir nicht die Möglichkeit, in dieser Weise vorzugehen. Wir nehmen kerne besondere Ehre für das Offizierkorps in Anspruch gegenüber der Ehre jedes anderen Gentlemens; auch das ist ein Schlagwort. Was wir aber darüber hinaus vom Offizier verlangen, ist eine absolute Unbescholtenheit. Wir gehen in den Anforderungen an dev Einzelnen viel weiter als Sie, wir merzen jeden aus, der auch nut den Anschein einer nicht völligen Unbescholtenheit hat.
Schließlich ist
der Erlaß des Generals von Dissing erwähnt worden. Gewiß, der Erlaß ist gar nicht gegen die Sozialdemokratie bestimmt, er ist einfach gegen Aufständische bestimmt, die die Freiheit unserer Mitbürger beseitigen wollen. (Lachen der Soz., Rufe rechts: Ruhe.) Die Verfassung sieht unter ganz bestimmten Voraussetzungen die Erklärung des Belagerungszu- standes vor. Damit geht die vollziehende Gewalt auf den Militär- befehlshaber über. Damit übernimmt der MilitarbefehlShaber aber auch die Verantwortung, nicht nur, daß nach Recht und Gesetz verfahren wird, sondern auch die Veranwortung, nicht nur dem Staate sondern auch der Bevölkerung gegenüber, daß die Ruhe so schnell tote möglich h-'-gestellt, daß die Freiheit der Mitbürger ge- wahrletstet wird. Die Preußische Armee hat Gott sei Dank feine praktischen Erfahrungen in bezug auf Aufstände. Wir müssen also in der Theorie uns darüber klar werden, waS in solchem Fall, wo plötzlich, überraschend, der Befehlshaber vor eine solche Aufgabe gestellt wird, zu tun ift Es wäre eine grobe Pflichtverletzung von unS, wenn toir das nicht borbereiteten. (Sehr richtig rechts.) Der ganze Erlaß deS Generals v. Vissing baut sich auf eine historische Studie der kriegsgeschichtlichen Abteilung deS großen Generalstabs auf, der bte Erfahrungen aller Länder vereinigt und auch die Art der Bewegung der Truppen feftlegt Gegen den Erlaß bestehen meiner Auffassung nach nicht die geringsten Bedenken — außer die
Immunität der Abgeordneten
(hört! hört! links.) Dieser Passus ist längst von dem Kommandeur deS 7. Armeekorps herausgeftrichen worden. (Hört! Hört! rechts und Beifall rechts.)
Württembergischer Militärbevollmächtigter Generalmajor v. Dorrer bespricht den vom Abgeordneten Noske zur Sprache gebrachten, in der Württembergischen Kammer eingehend schon behandelten Fall der Verabschied un g deS Cberleut- nants Gramm. Mit inneren dienstlichen Gründen hat diese Angelegenheit gar nichts zu tun gehabt.
Abg. v. Liebert (Rp.):
Wir sind stolz auf unser homogenes Offizier- korps. Das wollen toir nicht ändern, sonst würden wir zu Zustanden kommen wie in anderen Ländern. Leider hört die Offizierslaufbahn vielfach mit dem Hauptmann auf. Bedauerlich o°ö so viele Leutnants den Abschied nehmen. Man sollte auch nicht die Offiziere in kleinen Grenzstationen dauernd bedauern lassen. Da man leider nicht alle Wünsche der Veteranen erfüllen kann sollte man ihnen zum fünfzigsten Jubiläum ihrer Siege eine besondere Ehrenzulage geben. Besonders die Ka- banerteregimcnter sollte man in kleine ländliche Garnisonen ver- legen. Unsere Reiter werden in den Steinkästen der Großstadt dem Landleben nur entfremdet. Der Redner bringt Wüns-be dc, Militarantoarter bot. Erfreulich ist, daß viele Städte den Veteranen Ehrenzulagen gewahrt haben, ebenso der hochherzige Prinz- regent v. Bayern. (Beifall.)
Abg. Werner (Rfp.):
spricht gegen die Fremdenlegion und bringt Wünsche der Militär- beamten vor.
Weiterbecatung: Sonnabend 11 Uhr.
Schluß 6«. Uhr.
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2. Graben Nr. 4 und Weg Nr. 56 u. 57.
5. Erd- u. Rollierungsarbeiten (einschl.Stein-
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b) das
Gießen, den 21. Februar 1911. Großherzogliches Amtsgericht.
Die Schule ist eine Staatsanstalt und umfaßt je 5 Klaffen.
Gründliche Ausbildung im Hoch-- und Tiefbau.
Pflege der heimatlichen Bauweise.
Vorbereitung für die mittlere Beamtenlaufbahn im Baufache.
Die Abgangszeuguiffe der Grotzh. Landes-Bau- gewerkschule find deujeuigeu der Königl. Preußischen Baugewerkfchule« gleichgestellt.
Gießen, den 18. Februar 1911. Großheczogllches Amtsgericht.
Semeslecdauer 20 Wochen. Unterrichtsgeld 100 Mk. Das Sommersemester beginnt am 29. März ds. I. Schluß der Anmeldefrist 22. März.
Programme und Anmeldeformulare sind durch die Direk- üon Darmstadt Reckacstcaße 3, zu erhalten.
Die Direktion.
Gießen, den 21. Februar 1911.
Großh. Kulturinspektion Gießen H. Steinbach.
ca. 50 Rm. Tannenscheitholz.
Reinigen des Küchenherdes und der Oefen, die Abgabe von Knochen, leeren Flaschen und Lumpen, Gespül und leeren Oelfüssern;
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d) Formularien und Drucksachen.
Die Bevingungen rönnen aus dem Berwaltungsbureau der medizinischen und Frauenkliniken, Klinitstraße Nr. 32, an den Wochentagen nachmittags von 2—4 Uhr einqesehen werden.
Vergebung.
Für die Großh. mem„ulffchen u.iö Frauenkliniken in Gießen soll auf dem Wege des öffentlichen Angebots für das Rechnungsjahr 1911 vergeben werden:
a) Die Lieferung von
1. Backwaren,
2. Zwieback,
3. Fleisch waren.
Arbeitsvergebung.
Für die Feldbereiniguug Leihgestern sind nachstehende 'Arbeiten und Lieferungen durch schristl. Angebot zu vergeben.
L Herstellung des Schafgrabeus.
Bekanntmachung.
In das Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Die Firma: Apotheke zu Lollar, Reinhold Welcker, Sitz Allen- dorf a. d. Lda., Inhaber Reinhold Welcker sen., Apotheker in Allendorf a. d. Lda. Dem Apothekenverwalter Reinhold Welcker jun. in Lollar ist Prokura erteilt.
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* 6. Maurerarbeit , u 96__,
Die Verdingungsunterlagen liegen auf G r 0 tz h. B ü r g e r- meistere! Leihgestern offen. Angebote haben in Pro- zenten des Voranschlags zu erfolgen, sind verschlossen und mü Aufschrift versehen auf Großh. Bürgermeisterei Leihgestern einzureichen. Die Eröffnung findet daselbst Mittwoch, de« 1. März dS. IS. vorm. S Uhr statt. Freie Auswahl ausdrücklich Vorbehalten, ZuschlagSfcist 3 Wochen.
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In daS Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Die Firma Gießener Wach- und Schließ-Jnstitut, Inh.: Heinrich Schmidt zu Gießen.
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1 Im Mittwoch den -rv. März 1911, vormittags, findet auf den städtische» Marktanlageu an der Rodhetmer Straße Pfcrde- markt statr. Stallungen sind in der Nähe des Marktes ausreichend vorhanden: nähere Auskunft erteilt Herr Hoflobnkntscher Huhn- Gießen.
$ür bic Prämiierung des besten Pferdematerials stehen über 2000 Mk. zur Verfügung, darunter 300 Mk. aus Mitteln des Land- wirtfchaftskammer-Ausscvnsses für Oberhessen Der Prämuerunas- plan M von Herrn Wcinbändler Ängnst Schwan zu Gießen ertzaltuch.
Die Preisverteilung erfolgt im Anschluß an die Prämiierung mn 12*/n Ubr. Mtt dem Pierdemarkl ist verbunden eine Ansstellnna von Wagen, Geichirren, EtaUntenMien nud larrdwirtjchaft- lichcu Geräten. Hervorragende Leistungen bet der Ausstellung werden durch Diplom ausgezeichnet.
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statt von Pferden, Wagen, landwirtschaftlichen Maschinen und Gerätschaften, Fahrrädern, Mähmaschinen, Haushaltungs- und Gebraucks- gegenstanden.
^Der Generaloertrieb der Lose L 1 Mk. ift dem Herrn Richard Buchacker-Glesien übertragen.
____________Die städtische Pferdemarkt-KowMisfion Gießen. *
1. Lieferung von Zementröhren veranschl. zu 105.
2. , , Basaltsteinen ,,
3. Rohroerlegungs- u. Maurerarbeit.,
4. Graben- u. RollierungSarbeiten ,
Bau-, Nutz- M Breullhoizserstelgeruug
in der Waldung der Gemeinde Oppenrod.
0nnerstag am 2. Mürz l. I., vormittags von 9 Uhr an, soll nachver-eichnetes Holz versteigert werden:
4 Eichen-Stümme 4. stülpe 4,11 Festmeter
1 Eichen-Stamm 6. Klasse = 0,16 Festmeter
4 Kiefern-Stamme 4. Klasse -- 2,87 Festmeter
90 Kiefern-Stamme 5. Klasse = 24,89 Festmeter
2 Fichten-Stämme 4. Klasse = 1,38 Feftmeter
150 Frchten-Suimme ö. Klaffe ---- 30,47 Festmeter
188 Fuhten°D>erbstangen = 12,87 Feftmeter
21 Rm. Buchen-, 53 Rm. Kiefern-, 11,6 Rm. Frchten- Sch eiter
3 Rm. Buchen-, 35 Rm. Kiefern-, 6,5 Rm. Fichtew-Knüppel
5 Rm. Buchen-, 27 Rm. Kiefern-, 22 Rm. Fichten-Stockc 260 Buchen-, 1066 Kiefern-, 1220 Fichten-Wellen.
Die Zusammenkunft findet auf oer .'treisftratze Oppenrod—Albach statt. Bemerkt wird, daß das Bauholz vormittags zur Versteigerung kommt. 1374
Oppenrod, beit 22. Februar 1911.
Grosth. Bürgermeisterei Oppenrod Balser,
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Samstag den 11. März 1911, nachmittags 4 Uhr,
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Proben der unter a) 2, 4, 5, 8, 9, 10, 11, 12, 13 und 15 bezerck)neten Gegenstände sind den Angeboren b^izufüaen.
Zuschlag erfolgt bis ^um 20. März 1911. B2%
.Gießen, den 16. Februar 1911.
.Großh. Berwaltungsdirettion der medizinischen und
Frauenkliniken.
$oit<
405.
215.
1027.
Bekanntmachung.
Betr.: Ersatzwahl zur .y a n d e s r a u ,a c r.
Bei der am 23. d. Mts. vorgenommenen Ersatzwahl zur Handelskammer ist im Wahlbezirk Gießeu^Stadt Herr Bankier Jakob Grünewald in Gießen gewählt worden.
Es wird dies mit dem Anfügen bekannt gemacht, daß das Wahlprotokoll nebst Aillagen drei Tage lang, nämlich vom 27. Februar bis einschließlich 1. März auf dem Sekretariate der Handelskammer, Rord-Anlage 15, während der Amtsstunden (9—12 ll.hr vorm und 3—6 Uhr nachm.) zur Einsicht der Wahlberechtigten offen liegt. Einwendungen gegen die Wahl oder den Gcwähllen sind binnen dieser drei Tage bei Vermeidung des Ausschlusses bei der unterzeichneten Handelskammer vorzubringen.
Gießen, den 24. Februar 1911. ß85/.
Die Großherzogliche Handelskammer.
S. Heichelheim.


