Ausgabe 
29.7.1911 Drittes Blatt
 
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ÜÄ in bat dtiirfet, die Tasche ober gar als Beute des Windes in den Schnee gelegt hat. Diese kleinen Fundgegenslünde erinnern an die Vielen erfrorenen Hände ober Händchen, die sich solche Leicht- ftjmigai nicht nur zur Winterzeit Ungezogen Häven. Wenn man sich angewöhnt, die .Handhülleii mit einer kräftigen Sicherheits­nadel 6eint Ausziehen sofort an die Kleidung yu btfeftigen natürlich Deffming nach unten, damit kein Schnee hinein fällt, fo ist man vor solchen ost recht unangenehmen Verlusten gesichert.

Kaust man sich einen alpinen Kvcl>apparat, so wähle man Hmmer einen solchen ohne Docht. Auf grossen Höl)en und bei größerer Kälte wirb er für Wasser empfänglich und der Apparat versagt. Auch mit festem Spiritus haben wir im Hoch­gebirge keine guten Erfahrungen gemacht. Nur Kocher, in baten der flüssige Spiritus selbst brennt, sind verlässig. Auch den besten Kvchavparat kann man gelegentlich nicht benutzen, wenn turnt keine Stnrmzünbhölzer mitführt.

Das Tragen bes Rucksackes, dieses notwendigen Uebels, kann mkrn siet) erleichtern, wenn man unter die Lederriemen vier- bis sechsfach gelegte Filzstreifen kam bestett grau), die aus beiden Seiten je einen Zentimeter Überhängen, vom Sattler feststeppen läßt. Tas Leder drückt bann nicht mit seinen sckwrfen Rändern lauf die Schultern. Laßt man sich außerdem die Tragriemen nicht fmfte üblich uulten an den Zipfeln, sondern etwas höher be­festigen, so findet eine bessere Gewichtsverteilung des vollgepackten Rucksacks statt.

Zeittmgspapier ist ein guter Notbehelf für den Touristen. Einige Lagen, möglichst fest und luftabschließend um die Feld­flasche fltiwtdt, ersetzen zwar nicht ganz die ThermoS, erhalten laber als schlechte Leiter längere Zeit das Getränk lauwarm ober kalt. Wickelt man den bestrumpsteit Fttß in Zeitungspapier, so kann man sich die Füße durch diese Zwischenlage vor dem Erfrieren schützen. Mehrfach übcrcinanber gelegte Bügen mit einem Schlupfloch für den Kopf unter dem zugeknöpften Rock getragen, ersetzen einigermaßen den vergessenen Sweater.

*

unS aufs bestimmteste 'versichert wird, in diesem Jahre nun doch nicht nach Friedberg kommen, sondern seinen Sommer­aufenthalt im Süden von Rußland, an der Krim, nehmen.

Vas Spitzentuch der Herzogin vor Gericht.

4- 28 eim ar 28. Juli.

Der Zustand des Oberlandesgerichtsrats S a m w e r , der kom­missarisch vernommen werden sollte, war derart, daß eine Ver­nehmung nicht möglich war. Der Angeklagte verzichtete aus die Vernehmung, behielt sich aber ev. weitere Anträge vor: die Ver­handlung konnte indessen fortgesetzt werden. Der Angeklagte ließ sich von der Zeugin Baronin Brinken bestätigen, daß in den beider- leitigen Verhandlungen immer nur von Unregelmäßigkeiten der Anwälte, nicht von denen der Richter die Rede aewesen sei. Die Zeugin wiederholt, daß wichtige Briese aus den Akten des Rechts­anwalts Hänsel verschwunden seien und daß diese Briese durchaus nicht Privatbriefe, sondern wichtige Geschäftspapiere darstellten. Damit ist die Beweisaufnahme geschlossen. Aus Antrag des An­geklagten beschließt der Gerichtshof die Baronin Brinken zu ver- eidiaen. Der Staatsanwalt beantragt schließlich 250 Mk. Geld­strafe. Nach längerer Beratung verkündete der Vorsitzende, Land­gerichtsrat Hotzel, folgendes Urteil: Die Anklage wegen Erpressung wird im Einverständnis mit dem Staatsanwalt fallen gelassen. Wegen Beleidigung aus 8 186 BGB. erfolgt die Verurteilung zu sechs Wochen Gefängnis unb Tragung der Kosten. Tie Zuerkennung der Gefängnisstrafe stützt sich darauf, daß der Angeklagte wegen schwerer Beleidigung vorbestraft ist und seine Angabe, er habe in dem inkriminierten Schriftsätze nur die Rechts- anivülte, nicht aber die Mitglieder des Oberlandesgerichts treffen wollen, keinen Glauben verdient.

Börscn-Wochcubericht.

Griesheim, Farbwerk Mühlheim, Reiniger Gebbert und ein^Tnc Brauereiaktien und Zementwerte. . Auf den übrigen, Gebieten gaben die Kurse meist etwas nach. Privatdiskonto 2y2 Proz.

Märkte.

Gießen, 29. Juli. Marktbericht, 'yluf heutigem Wochen­markte kostete: Butter pr. Psd. I,l51.30 Wlf* Hühnereier 1 St. 89 Psg., Enteneier 1 Stück 910 Psg., Gänseeier 1 Stück 10 bis 15 Pfg., Käse pr. St. 68 Psg., Kasematte pr. St. 56 Pfg., Tauben pr Pr. 0,801,00 Mk., Hühner pr. St. 1,001,60 Mk, Hahnen pr. Stück 0,801,80 Mk., Enten pr. St. 1,80-2,20 Mk, Gänse bas Psd. 7580 Psg., Ochsenfleisch pr. Psd. 8694 Big, Rindfleisch pr. Psnnd 8690 Pfg., Kuhfleisch 70 Pfg^ Schweine­fleisch pr. Pfund 7090 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 8892 Psg^ Hannnelsleisch pr. Pid. 6088 Psg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 10.00 bis 12.00 Mt., Weißkraut das Stück 30 bis 40 Pfg., Zwiebeln per Ztr. 8,009,00 Mt., Milch das Liter 20 Pfg^ Aepsel per Ztr. 20 bis 30 Mk., Nüsse 100 Stück 5060 Psg., per Ztr. 000 Pik., Bohnen per Psd. 00-00 Psg , Kirschen das Pid. 1820 Psg. Gurken 100 Stück 4,00 -4,50 Mt. Marktzeit von 71 Uhr.

te. Frankfurt a. M., 28. Juli. Hen- und Stroh markt. Angefahren waren 6 Wagen Heu und 3 Wagen Stroh. Man notierte: Heu, alte«, 0,000,00 Mk., neues 3.503,80 Mk. Stroh (Üoridcniflflrob) neu 2,50 Mk., Wirrstroh 0,000,00 Mk. Alles dir 50 Kilo. Geschäft flott. Tie Zufuhren waren aus Oberhesfen. den Kreisen Dieburg und Hanau.

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Airchliche Nachrichten

der evangelischen Gemeinde Büdingen.

7. Sonntag nach Trinitatis, den 30. Juli: Vormittags 8 Uhr: Piarrer Schäfer.

Vormittags 10 Uhr: Pfarrer Göbel.

Beichte und Feier des heiligen Abendmahls.

Die AmtSwoche hat Pfarrer Göbel.

* Das Ministerium des Innern stellt zurzeit bei den Verwaltungsbehörden Erhebungen an, ob und in welchem Umfange ein direkter Schriftverkehr in fremden- polizeilichen Angelegenheiten, obschon ein Ab» kommen nicht getroffen war, zwischen ihnen unb der öster­reichischen Negierung seither stattgefunden hat unb welche Er­fahrungen in sprachlicher Hinsicht gegebenenfalls habet ge­macht wurden. Es ist beabsichtigt, wie es bereits mit Bel­gien und Luxemburg besteht und mit den Niederlanden und der Schweiz angebahnt ist, auch mit der österreichischen Ne­gierung in Verhandlungen zu treten, um einen unmittelbaren Schriftverkehr in diesen Angelegenheiten herbeizuführen. Seit­her mußte dieser Verkehr mit den außerdeutschen Negier­ungen, mit denen fein Abkommen getroffen war, durch daö StaatSministerium und daS AuSivärtige Anit in Berlin er- folgen. Dies Verfahren war sehr umständlich und zeit­raubend und verursachte bei eiligen Angelegenheiten unlieb, fame Verzögerungen.

KreiS Büdingen.

H. Büdingen, 28. Juli. Tod durch Insekten­stich. In unserer Nachbargemeinde Bindsachsen wurde der Arbeiter Georg Ullrich auf dem Felde von einer Fliege am Backen gestochen. Nach zwei Tagen schivoll der Kopf, eS trat Blutvergiftung und nach kurzer Zeit der Tod ein. Der Verstorbene hinterläßt eine Witwe mit sechs Kindern. Einen Rekord im Essen erzielte ein hiesiger Arbeiter. Er verzehrte in einem Sitz 21 Handkäse.

II. Vanhausen, 28. Juli. Heute morgen zwischen b und 6 Uhr zog ein schweres Gewitter über unser Dorf. Dabei fuhr ein Blitzstrahl in die Scheune der Friedrich Weinel V. Witwe unb äscherte sie vollständig ein. Die ge­faulte Korn- unb Gerstencrnte war bereits eingebracht und fiel samt den Heuporräten den Flammen zum Opfer. Der Brand rvar seit Menschengedenl'en dec erste in unserem Dorfe. Mit dem Regen ging strichweise auch Hagel nieder.

Starkenburg und Rhein Hessen.

R.-B. Darmstadt, 28. Juli. Als Nachfolger des vor kurzem in den Ruhestand versetzten russischen Gesandten und Ministerresidenten Baron v. Knorcing ist vom Zaren der 1. Botschaftssekretär der russischen Botschaft in Berlin, van der Vlit, ernannt worden. Da bereits die Znstimmung des GroßherzogS unb des Herzogs von Coburg-Gotha erfolgt ist, dürfte die amtliche Veröffentlichimg demnächst bekannt ge­geben werden. DaS russische Kaiserpaar soll, wie

Stehen.

Aufgebote: Juli 22. Fiwdinand EisenbranLt, Fabrik- totbeiter, mit Maria Müller, beide in Gießen. 24. Eimen iSeeger, F^rstassessor tu Schlitz, mit Luise Schenke in Gießen. . Friedrich Göbel, Kaufmann in Wetzlar, mit Marie Aalsw m Gießen 24. Heinrich Schmitt, .Hilfsheizer in Fvaiikfurl a. M., mit Katharina Stark in Gießen. 26. Hatz- MLMi Sachs, Kaufmann in Wetzlar, mit Tont Bär in Gießen, dustav August Heinrich Weller, M'aufmami in Wicfccü, Jrtit Elisabeths Jakob in Glich eil. -- 27. Peter 2kyer, Wagen­führer, nut Elisabeth Rin klage, beide in Gießen.

Eheschließungen: Juli 22. Jol>a>iueS Wilhelm, Erd- üvbcuter in Gießen, mit Maria Holzapfel in Klein-Linden. - 22--Wuft Grünewald, Schlosser in Gießen, mit Mathilde Becher tu We.lbnrg. - 22 Emst Ml, Elektromonteur, mit Maria Stoa*, bctbc in Gießen. 22. Franz Heinemann, Wnigl. Loidemecster, mit Wilhelmine Riebel, beide in Gießen. 22 Stol Bloß Btetknlscher, mit Katharina Jacob, beide in Gießen' ^7. Fohaun Metzer, Finanzaintmann in Mainz, mit Sophie HBwn in Qhe&cn. - 22 Ludwig Gras, Gerichtsschrciber-Aspiimt tu Mdliigeil, nut Katharine Lich in Gießen.

?em Kousmann Theodor Hällmatzer ^u.Sohn, Erich Friedrich Helmut Theodor. - 20. Dein llni- vcr tlatS-Profeffor Geheimer Hofrat Tr. Dietrich Bel-renö ein <39- Dem Schlosser Eduard Pfafsenberger ein Solpi, Ml. 20. Dem Buchdrucker Gustav Gorgcs ein Sohn, Fried- Hu.f'nann Albert Rübe ein Sohn, ßiJBar Wilhelm. 21. Dem Friseur Bruno August Erich Stutzen^ stem eine Tochter, Klara Marie. 22. Dem Vorschlosser an. Rendel eine Tochter, Margarete. SWnrS? ^^mnelster veinrich ^cltz^rj ein Sohn, Willem Vnnrickt. «3. 'Xcni Kellner Karl Ferdinaird Gustav Rühl Ludung. 24. Dem Küfer Heinrich Philipp SoniM'rkorii rote Rochier, Antonie Henriette. 25 Dem Vornie' Ludwig Heinrich Hauß eine Tochter. 25 Dem ÄiÖtoiOL8kh eine Tochter, Margarete. - 25. Äm Wagenführer Karl i»eibcrt ein Sohn. Karl Daniel.

Snr!īF U lo2/ Elise jontz, geb. Flach, 70Jahre

Alsfeld.

WW Werl« ein Schn, Wilhelm 3ufte. flldlmel

MUeorologische veodachtungen der Station Gießen.

Höchste Temperatur am 27. bis 28. Juli

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Katholische Gottesdrenstorduung.

(Sonntag den 80. Juli 1911:

Nidda: 8>L Uhr.

Büdingen: 10 Uhr.

Verkaufs­stellen durch dieses Plakat kenntlich. hv/a

Kassensdiränke

Fr. Krogmann

Bahnhofstrasse 80 D% Fernsprecher 401

Frankfurt a. M., 28. Juli.

Nach vorübergehender Belebung ist das Geschäft an der Börse wieder stark zusammengeschrumpft. Die M a r o k k o a s f ä r c, bie angesichts des schwersälligen Fortganges der deutsch-sranzösi- Icheit Verhandlungen die Geduld der Börienwclt ohnehin aus eine harte Probe stellt, hat neuerdings ihren verstimmenden Einjluß auf btc Märkte in verschärftem Grade ausüben können. Dabei bat sich ergeben, daß die deutschen Börsen int Gegensatz zu den beiden großen westlichen Märkten noch eine bemerkenswerte Be­sonnenheit und Selbständigkeit an den Tag legten, kenn der Er- mattung in London unb Paris schenkte man bei uns feine all- zugrotze Bedeutung; die Kurse zeigten vielmehr eine bemerkens­werte Wlderitandskrast, ein Beweis dafür, daß man sich h.cc hin­sichtlich bei: weiteren Entwickelung der Marokio-Angelegenheit simen ernsteren Besorgnissen glaubt (jingeben zu müssen. Der Einfluß dec Politik kam bei unS nur in dem verschärften Grade der Lustlojigkctt unb der Einengung der Geschäststatigkeit zum AuSdruct, was seine lje-mmende Wirkung auf die Kursenumckelung an den Ultimornärkten freilich nicht verfehlen konnte, zumal der bevorstehende Ultimo das Bestreben nach Verringerung der En­gagements wesentlich erhöhte. Begünstigt wurde die Widerftanl-s- trait der Börse durch die G e l d f l ü s s i g k e i t, die mit ihren billigeti Sätzen für Ultimogeld hier stellte sich der Satz auf 2 /t Proz. der Prolongation einen glatten Verlaus sicherte und deren ausgesprochen internationaler Eharakier andererseits die Erwartung rechtfertigt, daß uns auch tveitertjin die Anregung bcö leichten Geldstandes erhalten bleiben wird, trotz der Vor­bereitung für die Finanzierung der Ernte und der im Hinblick aus die aiifitrcbende Konjunktur zu gewärtigenden vermehrlen Herbßairsprüftze. Daß sich un et Wirtschaftsleben in auf- steigender Kurve beiuegt, Cann kaum einem Zweifel unterliegen Dafür erbrachte jüngst erst wieder die Zis.er des Ermesteranmveiscs des deutschen Außenhandels, dec die vorjährige toricibonbieiciibc

.Mill. Dz. und die von 1909 um nahezu bO Mill. Dz. überstergt, etnen vollgültigen Beweis. Das spricht lich weiterhin insbesondere in der fortschrcitenden Besserung am Weltmarkt für Eisen pus, die die Hofsnnng stützt, daß die rückläufige Preisbewepinig am Eisenmarkt ihr Ende er- retrfjt hat. Es ist daher hegreickich, daß btc Börse mit gespannter Aufmerksamkeit bie Roheisenverbinds-Verhanolungen verfolgt, von deren gültigem Ergebnis man eine Klärung der Situation und eine allgemeine Besserung der Preislage erwartel. Unklar er- fdinnen noch immer die Verhältnisse am Stabeisenmarkt im Lichle der widenpruchsvollen Berichterslaitung, die es mit sich brachte da,; mau den optimistischen Meldungen von der durchgreisenden Beiserung der Marltlage mit dein Zweifel begegnete, den man auch oen Gerüchten über die Wahrscheinttchkeil einer Preiserhöhung 'n Bandeisen entgegenbrachle. Unter dem zur Zurückhaltung mah nenden Eindruck der widerspruchsoollen Berichte vorn Eisenmarkt hat dre Unternehmungslust am M o n t a n m n r f t c einen weienr-. ltd)cn Dampfer erhalten. Die Kurse haben meist eine Abschwächung erfahren mir Phönix, Lothringer Eisen, BnderuL, Eschweiler und Frledrlrtzshillte fit ltcn sich besser. Andere I n d n st r i e p a p i e r e haben meist Kursrückgänge zu verzeichnen. Anilin h.b.n 5Proz Hockiiter Farbwerke 6> > Proz., Holzverkohlung 8 Prvz., Alu' mtmum 11 Proz.. und Dürkopp 11 Vs Proz. eingebüßt. Höher waren ,i. a. Kaliwerke. Aschersleben, Rheinische Schuckert, Chemische

Bübingen.

ttufgeböte: 3-uIi 20. Karl Martin Frank, Schreiner­geselle, nut Emma Velten.

G e b o r e n e: Juli 16. Dein Fabrikarbeiter Heinrich Eftiese ein Sohn, Heinrich Ludwig. 18. Tenr Weißbinder Konr.aH Gommer mit tooljn, Konrad Otto. 19. Dem Metzger Wil- Hilm Fink eine Tockster, Marie Luise. 21. Jem Messer Karl Ditschler eine Tochter, Gerstriide Magdalene,

S t e r b e f ä l l e: Juli 24. Friedrich Schuchavd, 73 Jahre all.

Bntchach.

. n CX° ,c: ^uli 26. Konrad Otto Melcher, Buck>drucker, nut Frieda Charlotte Röder, beide in Butzbach. 27 Suitbert Koch, Klenrpner, mit Maria Theresia Pawlaczik, beide in Marburg -i.^oborene: Juli 18. Dem Mfer Heinrich Knöß eine Tochter, Elisabeth Emilie. 19. Dem Buchdrucker Wenzel Haschberger ein Sohn, Joljannes.

Friedberg.

^",Aus geböte: Juli 21 .Bernhard Vluguft Linker, Großh. ^ochf Bezirkslandmesser in Weimar, mit Anna Margaretha Frick tn Friedberg.

. Geborene. Juli 18. Dem Weißbinder Ludwig Schwalm en, ^ohn, Franz Karl. 20. Dem Eiseilbahnarbeiter Karl Wirth eine Tochter,. Bertha. 21. Tom Taglöhner Jakob Schneider gn. Sobn, Heinrich August. - 21 Tem Kaufmann Jakob Fnedrich Jiiltuö «oinä eine Tochter, Luise. 22 Dem Bau- assistenl Johann Heinrich Dietrich II. ein Sohn, Wilhelm Georg ^7 24. Dem Schreftier Georg Friedrich Wilhelm Groß eine Tochter, Lina Julie Friedencke.

St erbe fälle: Juli 22. Heinrich Wilhelm Lang, ein Monat alt. 26. Friederrcke Adelheid Pfeiffer, Privatin 11 Zayre alt.

Heuchelheim.

2a8lÖ6nCr beinrich Reusch.

3uti 27' <ktilin9 UI-

Kkinȣinben.

Juli 24. Tem Bahnarbeiter Kvrl Glaum eine Tochter, SJbanc.

M Lang-Gönr.

SoÄ'ffltat&".e: 26' 'Scm £mbtt,irt Karl «titel -in-

Leihgestern.

Ausg eb o t e: Juli 20. Christian Schwindt, Fabrik- arberter m Grünmaen, mit Elise Velten in Lrihgestern ~c2°Vnc: 2m.i 20. Tem Schaffner Georg Martini V «n saau», ffiarl, - 21. D-m Ti-nKW sSäa&i «W

Krofborf.

a) Standesamt Krofdorf: Gemeinden Kinzenbach, Krof- dorf-Gletberg, Vetzberg.

b- StandeZamtLau >isbach: Gemeinden Launsbach, Wißmar b-inrich Schmid- 2Bi6m?rbe 24C: Ä' , ^bert Kesselring, 1 Jahr alt,

-ioiBmar. 24. Emma Valentin, 1 Jahr alt, in Krofdorf.

m«um,C87 3*cait.Suli 2?' Änrt Sch°nidt,

At r. Lollar.

ein S-mrich R-hrbdchIX.

, , Nidda.

-in S°hn°^ch säurte' Tcm Schuh>n°ch-r Wilh-Im MLIl-r Scholten.

6Än Ähn 'Ic,n und Sanbnnrt Fti-d-i«

- ÄWÄÄffi E L Urgnschte in '"L--- de- tzb-rm

Meggcrgelrilfc, 19 Jal)re alt. W ~ 26' Ott0 berget, ,r Treis an der Lumda.

ein S°hn°Ötto.^ 8 19' WeibbinLer Johmm-S Dmg Setl^ l , Anna Katharine Göbel, a-b.

Lbeiter, 4i Jahre als? 8°6anrt 25111 Mten-

Vieleck

M 5Bcfe- Eckhardt, Eism. ©o&n 17UU^L ??rn ®ricIbotcn Otto Kaiser ein Wrich. ß** Schlosser ckarl Spuck ein Sohm ter befalle: Juli 25. Emilie Werner, 10 Monate alt.

Jlieöerid)[ag: 1,8 mm.

Tic Lommcrbftre bringt aroße Wesabr für alle mit Milch ernährten 2äuglinne; eti treten Tnrmtranfheiicn und Brechdurchfälle m erschreckender Weise auf. Wer feine» Liebling dieser Gefahr nicht aussetzeu will, beuge vor und verabreiche dem Kinde eine aleich- blcibcnbc, die Verdauung nicht störende Waormm- Die beste Gewähr bietet hierin das feit Jahren altbewährte Restle'sche filnbcrnicbl, weil baofelbe nur nttt Wasser zubereitet zu werben vraucht. [«/6

Mt«, flwct .II,

53 äUc: 161 ^bristine Brück, geb. Arnold,

Verantwortlich fürAus Stadt und Land" i.B.: K. Neurath.

Müller'fche Badeanstalt.

W a f s e r w ä r in e d c r 2 a 6 ii am 29. Juli: 22® R.

Juli 1911

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