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Zeiten gerüstet sind, lr Zweiten Kammer, tdeutschen Elements, an die vorgeschlagene nan mit dem Plural- erscheint mir zweifel- ls Proportionalwahl, er Wahlsysteme dre- ehrheit, sondern läßt amen. Herr Emmel t. Er hat wohl keine sich so despektierlich in muh aber auch auf ehmen. Wir sind zu bet auch Kaute, daß Elsaß.Lotb. Die Kaisergewalt in
sehen.
seine Hand haben.
ein Gesetz zu ttr- ift. (Dr. Ricklrn: rgen neben den Mfr irücksichii^ew M rem StattNri cul doch Mißgrisß «n- oder krank toeM er mit seiner teilen itsstimmen, bit - Fragen beziehen, adurch kann doch de? erden. Wie stark ist
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Keil (Ariferfett.)
IRot wirft den Parteien vor. daß sie vor lauter Fraktion»- oefichtSpunkten nickt zu großzügigen Aktionen kommen. Der tz u n d e ö r a t scheint an derselben Krankheit zu leiden. Crqam. sationSge.st ist in ihm nicht vorhanden. DaS macht den Eindruck
hist»ris«h«n Arterienverkalkung.
/^dterteff.) Da« ist eine Institution, die sich keinen neuen und lebendigen Körper mehr leisten kann. Sonst wäre sie imstande, die drei Stimmen durch irgend ein von ihr selbst gefundene? ilrrangement zu erteilen. , . ,
Staatsrechtlich historisch hat die Meinung EmmelS viele« für fich, daß, der Kaiser ursprünglich gedacht war als auSführendeS Lrgan de« Reiche«. ES ist
«ine Verschiebung der Verfassung, vidleicht ein«, die man wünschen kann, wenn setzt die Präsidial, gemalt d«S Kaiser« sich ein eigene« Kompetenzgeb,et schaffen will. Die ganze Personalfrage kann gönn auSfcfcibtn; aber das monarchische Prinzip hat im Elsaß keine moralischen Eroberungen gemacht Das spricht ja nicht gegen da« Prinzip an sich, auch riefet gegen die Elsässer; aber das Beamtentum in diesen 40 Jahren wurde von den Elsässern al« Import empfunden. Mit dem Wort
Republik
verbinden sich für viele abenteuerliche Vorstellungen, al« ob man unter allen Umständen erst durch die französtsche Revolution fein, dvrckmüßte. D«r Gedanke der erblichen Monarchie ist den Elsässern fremd, wie etwa den Berlinern der eine« erblichen Ober« l-.germeister« ' Man muß auf Grund aller der N e i n das sammeln, wo« bann noch übr g bleibt. Wenn man die Elsässer fragt, wollt Ihr weiter den BundeSrat in Berlin oder die Erste Kammer in Straßburg, dann werden fie diese al«
da« kleinere Hebet
vorziehen. Da« preußische Herrenhaus ist wenigstens ein natur- liche« Gewächs mit seiner geborenen Aristokratie; ein Elsaß gibt daS nicht Man wird die Wünsche, wer alles in die Erste Kammer hineinsoll, kontingentieren müssen. Wird die Erste Kammer mit etwa« weniger Kaiserdelegierlen, nicht Rückhalt genug fein, daß man mit etwa« weniger Einwirkung von Berlin auskommen könnte? Die Lebenslänglichkeit de« Staathalters gibt ein größeres verwachsen mit dem Reichslande, ßum Wahlrecht melden sich die Frauen, mit Recht. Dann die, die zwar deutsches Reichs- bürgerrecht haben, aber nicht da« besondere Landesbürgerrecht. Sollten wir nicht hier einen prinzipiellen Schritt tun und ein für allemal für alle Bundesstaaten,
ReichSbürgerrecht gleich LandeSbürgerrecht
setzen, mit dem altfränkischen und verzopften Zustand aufräumen. Und dann die merkwürdige königlich sächsische Alter«, bestimmungl (Heiterkeit.) Ich sehe ganz ab von der Frage, ob die Menschen mit dem wachsenden Alter immer klüger werden ^Heiterkeit), aber warum gerade lm Verhältnis von ein« zu drei? Da« Proportionalwahlrecht halten wir für da« richtigste. Immerhin hat da« vorgefchlagene Wahlrecht große Vorzüge gegenüber dem in dem ersten Bundesstaate Preußen, und wir freuen un«, daß der Reichskanzler heute Gelegen- heit hat, mit der Harmonie und Systematik, die sein ganzes Wesen auszeichnet, vor un« dies neue Wahlrecht zu verteidigen, so gut, tote er im preußischen Dreiklassenhause den ganz anderen Entwurf eingebracht hat. (Heiterkeit, sehr gut! links.)
Abg. b. Dirkseu (Rp ):
Herr Naumann hat wieder eine seiner Seifenblasen Io8« gelassen, an deren reale Existenz er selbst nicht glaubt. Tie Einbringung einer Vorlage entspricht dem Wunsch des Reichstage«, unb auch die Elsaß-Lothringer sind im allgemeinen mit diesem Vorgehen einverstanden. Ein sehr erfahrener Parlamentarier hat mir gesagt, c« sei bie weittragendste Ent- scheidung , die er in seiner 25 jährigen parlamentarischen Tätigkeit jetzt zu treffen habe. Daher dürfen wir an die Sache nicht mit Elan Herangehen, sondern sehr sorgsam prüfen. Naumann hat einmal das treffend« Wort geprägt, daß Elsaß. Lothringen daö Objekt des Bundesrats sei. Wirt- schastlich KU sich Elsaß-Lotbringen im allgemeinen bei der bis« hcrigen Regierung nicht allzu schlecht gestanden. Anders auf politischem Gebiet, Durch diese Isolierung ist eine Kleinlichkeit der
Meinstaaterei
in« Elsaß htnetngekommen, bte ef unwirsch beiseite stehen läßt und eS ihm schwer macht, sich seelisch un« anzugliedern. Auch die Aushebung de« Diftaturparagraphen hat nichts genützt, sondern geschadet fSefer richtig! recht«), die Zügellosigkeit, die Frechheit, in die Halme schießen lassen. Da« ift Schuld de« Chauvinismus, aber auch zum Teil unsere eigene Schuld. Wir haben nicht immer ein große«
Talent zum Akklimatisieren
bewiesen. (Sehr wahrl) Wir haben nicht immer die richtigen Ton gefunden. Di« Beamten, die wir hinschickten hatten nicht immer die Qualität, die Liebe um Reich und zur Reichsbeamtenschaft zu erhöhen. ES war ein S v st e m der Systemlosigkeit beruhend darauf, daß bei der Auswahl der leitenden Persönlichkeiten der
Grift nicht immer glücklich war. D i e staatsrechtliche Struktur de« Entwurf« erscheint meinen Freunden unannehmbar. Ohne die Erste Kammer wäre er für un« unannehmbar. Auch da« Wahlrecht ersch"int unS bei den Kautelen annehmbar; wir setzen aber voraus, daß diese Kautelen in die Verfassung hineinkommen und nicht der
Willkür der LandeSgefehgebung überantwortet werden. Nicht einverstanden sind wir damit, daß drei Arbeiter in die Erste Kammer auf Grund einer Arbeiter- Vertretung hineinkommen sollen; bei dem jetzigen Stande de« ArbeitSkammergesetzeS >t daS nicht möglich. Aber auch andere Bestimmungen bett, die Sprache Sckule. usw. wollen wir al« Grundrecht in die Verfassung aufnehmen. Also Zustimmung ohne Begeisterung, ein solerari posse. Aber die Vor- gänge der letzten Zeit erregen un« schwere Bedenken. Auch wir standen auf dem Standpunkt: Vertrauen weckt Der. trauen — bis zum Beginn diese» Jahre«.
Die Vorgänge in Metz haben dem früheren die .Krone aufgesetzt. ES ist bezeichnend, daß zu gleicher Zeit im französischen Parlament die Frage eine« internationalen Schiedsgerichts erörtert werden konnte. Demgegenüber erklären wir hier NlS Deutscher Reichstag: CS gibt keine elfaß » lothringische Frage mehr, und Deutschland ist nicht in der Lage, irgend eine Erörterung die- ser Frag« oder die Zuziehung eines Schiedsgerichts in einer Frage z u gestatten, die vor 82 Jahren durch Blut und Eisen entschieden ist. stBeifall.) Ti« Vorgänge in Metz sind mehr als ein zufälliges Ereignis, mehr al« ein Dummerjungenstreich. Gewiß ist c6 falsch, ab irato zu entfdx’ihcn, aber
Langmut darf nicht in Schwache äußerten.
Wir konnten verlangen, daß bie Presse von Elsaß-Lochringen ein. wütig bie Vorgänge hätte verurteilen müssen; bas ist aber nicht geschehen. Darum ift es zweifelhaft, ob der Zeitvunkt für die Einbringung der Vorlage der richtige ist, und ob sie die erforderlichen Garantien enthält. Wird mit der Vorlage die Be- rufetgung erreicht? Das ist der springende Punkt. Wir wollen
k-i" Experimentieren;
wenn wir einmal regeln wollen, dann alle Konzessionen, bie mög- sich finb, aber dann ein Halt rufen und sagen: damit ist für alle Ewigkeit die Sache erledigt, mehr tonnen wir nicht mehr geben (Gelächter links). Wir wollen nicht noch neuen AgitationSstosf schaffen, wir wollen dem Hunde den Schwanz auf einmal abschneiden. Die Gewalt des Landesherrn wollen wir alS rocher de bronze hinstellen. Auf daS
Risiko einer Erbstatthalt-rei
wollen wir unS nicht einlassen, nachdem wir in der Wahl der Statthalter nicht eine glückliche Hand gehabt haben. Unb bie Delegierung eines Prinzen? Ich weiß nicht, ob der Kaiser geneigt fein wirb, einen seiner Söhne mit dieser unendlich schweren Aufgabe zu betrauen; denn mit einer bloßen repräsentativen Dekoration ist e« nicht getan. Preußen drängt sich nicht zur Verwaltung, aber ich habe ja nicht im Namen von Preußen Erklärungen abzugeben. Parteiunterschiede sollte es in dieser Frage nicht geben. Worauf eS ankommt, ist nicht nur, was Elsaß- Lothringen, sondern vor allem, waS dem Reiche frommt. sBeifall rechts.)
Sonnabend 11 Ufer: Weiterberatung,
Schluß nach 7 Ufer.
Spielplan 6es Siebener staötttjeaters.
Direktion: Hermann Steingoeuer.
Dienstag, 31. Januar, abends 8 Uhr, bei Dolkspreisen: VolkS- vorstellung: .Tie Ehre.' Ende nach IO»-. Uhr. Mittwoch, 1. «ebt- abend« 7 Uhr: 15. I'.ittwochS-Abonnements-Vorstelluug: .Othello . Ende gegen 1<> Uhr. Freitag, 3. Febr., abends 8 Uhr: 14. r-srellagS- Abonnements-Vorstellung: .Glaube und Heimat." Ende gegen 10' » Uhr. Samstag, 4. Febr., nachmittags 3’ , Uhr, bet Volks- preisen: Schüler-Vorstellung: .Mana Stuart." Ende gegen 6', Uhr. Sottntag, 5. ^cbr., abends 8 Uhr tdie Nachmittags-Vontellung fallt wegen des Orchester-Konzertes des Konzerl-VereinS aus), bei kleinen Preisen, unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Jnfantene- Regnuents: »Er und seine Schwester.' Ende IG/. Uhr.
Voranzeige: Dienstag den 7. Februar: Gastspiel des Internationalen Ibsen-Tourns von Frau SDlatia Rehoff: «Wenn wir Toten erwachen.'
Uirchlicye Uac^ricbuii«
itUUuyi:ii|u)t töKiiKIHOe.
Sonntag den 2 9. Januar, 4. nach Epiphanias:
<8ottc$bienft.
Jn be* Stabtfirdje.
Vormittags 97, Uhr: Pfarrer Schwabe.
Vormittags 11 Uhr: Kinderftrche für die MarkuSgemeinde.
Pfarrer Schwabe.
Abends 5 Uhr: Siehe JohanneSkirche. _
Montag den 30. Januar, abends 8 Uhr, tm Matthausfaal: Vereinigung der konsirmtenen wetbltchen Jugend der Matthaus- 9CmTomier5tag den 2. Februar, abends 8 Uhr, im MarkuSsaal: Bibel stunde. (Bilder aus dem Leben Jesu.)
Ptarrer Schwabe.
3n der Zohannerkirche.
' Vormittags 97, Uhr: Pfarrajsistent Schorlemmer.
Vormittags 11 Uhr: Kinderktrche für die Johannesgemeinde.
Pfarrer A u s f e l b.
Nachmittag« 5 Uhr: Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r.
Abends 77, Uhr: Versammlung der konsirmierten männlich e n Jugend der L uk a S gemeinde.
Abends 8 Uhr: Versammlung und Btbelbefprechung tm $ ° Psittwoch Ven 1. Februar, abends 8 Uhr: Missionsstunde im Io hannessaal. Pfarrer Aus f e ld.
Am Sonntag den 5. Februar findet im Abend gollesdienst Beichte und heiliges Abendmahl für Lukas- und Johannesgemeinde gemeiniain statt. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. l
Heute, Freitag den 27. Januar, nachm. 57, Uhr: Versammlung der konsirmierten weiblichen Jugend der Johannes gemeinde.
Katholische Gemeinde.
Gottesbienft.
Samstag den 2 8. Januar 1911:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: ®e(egenfeet* zur heil. Beicht. _
Sonntag den 29. Januar:
4. Sonntag nach Epiphanie.
Dortnittags von 6',, Uhr an: Gelegenheit zur hell. Beicht.
„ um 7 Uhr: Tie erste heil. Messe.
, um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
„ um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
, um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt.
Nachmittags um 57, Ufer: Christenlehre; daraus Andacht für bte Abgestorbenen.
Donnerstag, am Mariä Lichtmeßtage, findet vor der hl. Messe um 77, Uhr die Wachsweihe statt.
Freitag um 77, Uhr ist hl. Messe mit Segen.
Am Freitag wird nach jeder hl. Messe der St. BlasiuSsegen erteilt, desgl. mittags um 12 und nachmittags um 5 Uhr.
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