fött Erbschaf^ysrer tirte Derschkechterung der allgemeinen Wirt- Hchastslage gefolgert: die Hauptursache liege aber in den Maß- Bder Reichssinanzreform. Für das Jahr 1912 sei leider l mit wesentlichen Belastungen zu rechnen, z. B. einen von 370 000 Äkk. für Erbschaftssteuer und erheblichen t fttr ine neue Strafprozeßreform. Ftir die Eifenbafa- te doch eine werbende Schuld darstelle, verlange Herr te viel $n hohe Tilgung. Wenn Abg. Reh behaupte, daß ine Eisenbahnüberschüsse eine sinkende Tendenz hätten, so sei dies illnzutressend. Hessen habe in den 14 Jahren seit Bestehen des jEisenbahnvertrages rund 30 Millionen Mark für die laufende Ber- iwaltnng ausgeben können, was er besonders den Behauptungen des Dbg. Ulrich gegenüber betonen wolle. Hier kämen noch hinzu 'die Tilgung von 71/? Mill. Mark Schulden und besonders, daß die Zuschüsse ^ur Liidwigsbahir ein Ende genommen hätten. Wenn pran einmal über die Eisenbahngemeinschaftsfrage diskutiere, dann ifolle man doch auch die Vorteile der Äsenbahngemeinschaft an- ber'fernten mtb nicht nur immer beharrlich nach deren Nachteilen Archen. Man dürfe doch nicht seinem Kontrahenten fortwährend die Fensterscheiben einwerfen wollen. (Heiterkeit.) Er wolle übrigens «mertenncn, daß die gestrigen Ausführungen gegen den Gemein- Pchaftsvertrag viel maßvoller tonten, als bei früheren Kammer- oebatten und er gebe dabei ohne weiteres zu, daß man auf die Vsenbahnüberschülse nicht ganz fest und sichet bauen dürfe. Be- SÜglich der von der Reichstagskommission beschlossenen neuen strategischen Rheinbrücke bei Bingen bemerkt der Redner, daß der Regierung das Projekt nicht unbekannt gewesen sei. Wenn aber die Brücke mit als Straßenbrücke erbaut werde, so werde man sich an die früheren Borschläge des Finanzministers Gnauth halten müssen, wonach beim Bau einer Straßenbrücke das Kunst- straßengesetz zur Anwendung komme. Man dürfe doch nicht »laufen, daß das Reich eine Rheinbrücke speziell zugunsten Hessens Lauen würde. Mit Genugtuung konstatiere er, daß die Frage deiner verstärkten Schuldentllgung von allen Rednern als bte rnstngendste anerkannt werde, liefet die Frage bet Reichsfinanzreform unb ihre Wirkungen möge man verschiebener Meinung sein. Er halte aber das Zustandekommen der Reform int Inter- «esse der Bundesstaaten für eine erfreuliche und dankenswerte Tat: dies s« auch jüngst von der württemb er gischen Regierung aus- drücklich anerkannt worden. Ein besonderer Vorteil für die Einzel- staaten sei noch die Uebernahme der seit Jahren gestundeten Matri- kularfeiträge auf das Reich; wäre dies nicht geschehen, so hätte mindestens eine lOprozentige Steuererhöhung in Hessen erfolgen müssen. Eine Heranziehung der juristischen Personen zur Vermögenssteuer, wie sie Abg. Brauer wünschte, sei in keinem anderen Bundesstaat und werde auch wenig nützen. Cs sei auch untunlich, die hessischen Steuerverhältnisse mit der Steuerskala in anderen süddeutschen Staaten zu vergleichen. Die Forderung des Herrn Ulrich auf Einführung einer höheren Progression und auf Freilassung aller Einkommen bis 900 Mk. sei nach Lage der Sache nicht durchführbar. Die Steuerfreilassung würde eine etwa 10- vrozentige Steuererhöhung auch für alle kleinen Einkommen er- Wörtern und das würde doch Herr Ulrich gewiß nicht wollen. Andererseits würde eine zu starke Progression der Einkommen steuer eine bedenkliche Abwanderung der besitzenden Klassen nach bat Nachbarländern zur Folge haben. Es sei nicht damit getan, daß man sage, man solle einzelne Steuerzahler ruhig ziehen lassen. Er erinnere in dieser Beziehung nur an Vor
kommnisse in Mainz (Firma Henkell und andere), wo es der Stadt und der Regierung große Schwierigkeiten gekostet Habe, recht empfindliche Schaden abzuwenden. Redner feflagt bann, daß in einigen Blättern in maßloser Weise für die Gehaltsaufbesserung der Beamten agitiert unb sogar der Brief eines, angeblichen Beamten abgedruckt worden fet, worin sogar zum Streik der Beamten aufg'efortert wurde. Redner schließt seine Aus- Whrungen mit dem Appell, daß man sowohl aus der Vergangen- feit als auch aus der gegenwärttgen Lage gute Lehren ziehen und daraus lernen möge. Man möge lernen, die im jetzigen Voranschlag durchgeführte Sparsamkeit auch für die Zukunft zu üben und alle Ausgaben möglichst zu beschränken, anderseits aber neue Einnahmequellen zu erschließen, wo sie sich darbieten. Dann würde auch für Hessen wieder die Zeit vollkommen gesunder Finanzen kommen, worauf hinzuarbeiten im eigensten Interesse unser aller liege. (Lebh. Beif.).
Abg. Dr. W e b er’fefcricfe darauf namens seiner Parteifreunde ebenfalls die polttische Sage. Auch er ist erfreut, daß sich die Aussprache über den Eisenbah-nvertrag in so maßvollen Bahnen bewegt habe. Man habe wohl im allgemeinen das Gefühl, daß das jetzige Verhältnis nicht so weiter bestehen könne und man könne um so eher m eine Prüfung des VertragsverhältnisseÄ eintreten, als die Grundlagen für die Teilungsziffer sich in der Zwischenzeit verschoben hätten. Hessen habe heute nicht mehr das, was ihm nach Lage der Sache zukomme, das müsse auch Preußen einsehen: er hoffe, daß sich die Regierung feftrefen werde, das
geeignete Material hierüber zu beschaffen, auf Grund dessen die fetreffenden Schritte vorbereitet werden können. Redner geht dann auf die Frage der Schuldentilgung näher ein und bespricht darauf mehrfache Ersparnisvorschläge in der Staatsverwaltung, besonders im Forstwesen und im Gebiet der Justizverwaltung. (Beifall.)
Dbg. Köhler-Worms (natl.) spricht seine Freude darüber aus, daß das Budget ohne Fehlbetrag abschließe. Die Bevölkerung Hessens hätte auch eine erneute Steuererhöhung nicht vertragen können. Die Schuld an der ungünstigen Lage treffe auch die Regierung mit, die in der bessern Zeit an die Zukunft hätte denken müssen. Der Redner, der auf der Tribüne schwer zu verstehen ist, weist dann auf den ungeheuren Aufwand für den Schreib- hilfeapvarat hin; es werde geradezu schauderhaft viel für Sckreibhilse ausgegeben. Er geht bann eingehend auf den Gemeinschaftsvertrag näher ein, der Hessen zweifellos viel Vorteil gebracht habe. Das müsse namentlich den vielen schiefen Darstellungen in der Presse gegenüber betont werden. Wir könnten nur dankbar dafür sein, daß viele unserer hessischen Orte mit in die Eisenbahngemeinschatt eingezogen worden seien oder einen entsprechenden Aufschwung genommen hätten. Auch er sei dafür, daß diese Frage, die jetzt fet der Budgetberatung die Bevölkerung so tief bewege, einmal in autoritativer Weise klar gelegt werfe, und wenn Der Antrag Molthan auf Revision des Vertrages in der Weise untgeänbert würfe, baß burch ihn nur die Umlagen für eine Prüfung bet Frage geschaffen werben soll, ob ein Anlaß jur Revision vvrliegt, so wirb auch er unb feine Freunde fern Anträge zu stimm en können. (Beifall.)
Abg. Molthan erklärt daraus, daß er im Einverständnis mit seinen politischen Freunden und int Interesse einer gemeinschaftlich wirksamen Aktion sich den Vorschlägen Köhlers anschließe und den Antrag in diesem Sinne ahänbern werfe. (Beifall.)
Da rto chmehrere Redner zur Hauptaussprache vorgemerkt sind, wird die Sitzung nach 1 Ufa abgebrochen.
Nächste Sitzung: Mittnwch vormittag 10 Uhr.
2)tc Hauptaussprache soll an diesem Tage zu Ende geführt werden.
(BcricbtsfaaL
R.-B. Darmstadt, 23 Febr. Tas Kriegsgericht der 25. Division verurteilte in der heutigen Verhandlung den vor- bestraften Taglöhner K: F. aus Bönstadt bei Friedberg, der seit Herbst 1908 im Garde-Dragoner-Regiment Nr. 23 dient, wegen fortgesetzten schweren, durch Mißbrauchs eines Dienstverhältnisses gualifizierten Diebstahls zu zwei Jahren Gefängnis, Ver- setzlmg m die zweite Klasse des Soldatenstandes und fijnfjäyrigem Ehrverlust. Donl Sommer v. I. an hat der Angeklagte die Kantine emes Regiments nächtlicherweile bestohlen. Währelid er auf Stallwache war, pflegte er durch ein Oberlichtfenster in die Kantine emzudrmgen und sich auf diese Weise Zigarren, Eßwaren u. dergl. anzueignen. Die Beute brachte er in eurem Versteck im Stalle unter. In der Anklage iuaren ihm sieben vollendete und ein ver- uchter schwerer Diebstahl zur Last gelegt. Am die Zeugenaussagen der Kantinenpächters-Eheleilte Haas, daß noch weitere Fälle vorgekommen seien, räumte er noch 15 solcher ein.
4 Der geprellte Piccolo. Als im Jahre 1904 die Lose für bte Zeppelin-Lotterie gezogen wurden, hatte der damals 14 Jahre alte Piccolo des Hotels Terminus das Glück, damit den Hauvttreffer in Höhe von 60 000 Mk. zu machen. Als das der Oberkellner des Hotels, Ernst Aye, und der Zimmerkellner Prößl erfuhren, überredeten |te den Jungen, ihnen das Los zur Ein- faffterung zu übergeben. Von den 60 000 Mk. behielten sie jeder 15 0U0 Mk. für sich, so daß dem rechtmäßigen Eigentümer nur die Halste des Gewinnes verblieb. Als der Vater des Betrogenen von der Sache erfuhr, stellte er Strafantrag. Vorläufig konnte nur der Zimmerkellner gefaßt und au zwei Monaten Gefängnis verurteilt werben, da sich Aye nach London geflüchtet hatte. Als er Dort das Geld ausgegeben hatte, kehrte er nach Deutschland zurück, wo ihn in Lübeck die Polizei festnahm. In der Verhandlung vor der Strafkammer in München tvar er geständig; das Urteil lautete wegen strafbaren Eigennutzes auf drei Monate Gefängnis.
ßanöd.
" Konkurse in Hessen, lieber den Nachlaß des am 2o. Sept. 1910 verstorbenen Bierbrauers und Metzgers Heinrich Neuer von N e ck a r st e i n a ch wurde am 17. Febr. das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Hill in Hirschhorn wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen find bis zum 4. März fei dem Amtsgericht Hirschhorn anzumelden. - Heber das Vermögen des Gastwirts und Spezereihändlers Valentin
Aloifins Ai a s s i n g von Rembrücken ist am 1«. Februar das Konkursverfahren eröffnet worden. Konkursverwalter ist RechtS- nnmalt Nuß zu Selißenstadt. Die Anmeldefrist läuft bis 9. März bei dem Amtsgericht Seligenstadt. — Lieber das Vermögen bei Schreinermeisters Wilh. Knierim IV. in 2 st h o f c n wurde am 21. Febr. bas Konkursverfahren erönnet, da der Gemein- schnldner seine Zahlungen eingestellt hat. Rechtskonsulent Franz Schwan in Osthofen wirrde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zun, 18. März fei dem Amtsgericyt Osthofen anznmetden. — lieber den Nachlaß des am 28. Februar 1903 zu Worms verstorbenen HauptlehrerS Lndw. Muth, in W o r m s wohnhaft gewesen, wurde am 21. Februar das Kon- kursveriahren eröffnet. Amvaltsgehilfe Heinrich Müller in Worms wurde zum Konkursverioalter ernannt. Konkurswrde- rungen sind bis zum 8. März bei dem Amtsgericht WormS an- zumelden.
Märkte.
F.C. Wiesbaden. Diehhof-Marktbertcht vom 24. Febr. Auftrieb: Rinder -1 (Ochsen 8, Kühe 53, Bullen 0), Kälber 95, Schafe 25, Schweine 186.
Tendenz: Rinder und Schweine lebhaft.
Ochsen. _
Dollfleischige, ausgemästete, höchsten
Schlachtivertes, höchstens 6 Jahre alt 48—50 89—90 49 89
Junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere auSgemäftete 48—50 88—90 49 89
Mäßig genährte junge und gut genährte allere......... 45—47 86—87 46 86
Ungejochte.......... 49—50 89—90 49 89
Bullen.
Kälber mittelmäßig, Schafe und Breis
Durch- pro 100 Bfb. schnitlspreis 100 Pfund
Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten
Schlachtwertes 44-46 80—84 45 82
Vollfletschige, jüngere 40—43 75—78 41 76
Färien, Kühe.
Vollste,schige auSgemäftete Färsen höchst.
Schlachtivertes 45—50 32—87 47 84
Vollfleljchlge ausgemästete Kühe höchst.
Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 39—42 75-76 40 75
Aellere ausgemästete Kühe und wenig
gut entwickelte jnngereKühe u. Färsen 35—38 70—73 36 71
Mäßig genährte Kühe mib Färsen . . 29—34 62-68 31 65
Kälber.
Feinste Mastkälber 63- 65 105-108 64 106
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . 56—60 94-100 58 97
Geringere Mast- und gute Saugkälber 47-50 47-80 48 78
Geringere Saugkälber 50—55 86—92 62 89
Schafe.
Mastlämmer u. jüngere Masthammel 42—00 84-00 42 84
Schweine.
Vollfleischige Schweine bis zu 2 Zentner
Lebendgewicht 46—00 60—00 46 60
Bollsteischige Schweine über 2 Zentner
Lebendgewicht 46—00 60—00 46 60
Fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 46—47 59—60 46 59
Ueberstand: Rinder, Kälber, Schafe und Schweine ausverkauft.
fc. Frankfurt a.M., 24.Febr. Heu- und Strohmarkt. Angefahreii waren 5 Wagen Heu und 2 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 8,00—8,50 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 2,80 bis 2,70 AU., Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft langsam. Die Zufuhren waren aus .Oberheffen, dem Kreise Dieburo und ans dem Obertalinus.
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im Saale des Hotel Schütz stattftndenden
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1388
Der Direktor JohS. Hantel.
a) Nutzholz.
29 Eichenstämmc (Schnitholz) 30 bis mit 25,45 Fm.
27 Eichenstämme (Wagnerholz) unter mit 11,43 Fm.
4 Buchenstämmc (Schnittholz) 37 bis mit 2,48 Fm.
Gießen, den 14. Februar 1911.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates: L. Petri II.
Drucksachen aller Art
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Holzversteigerung.
Donnerstag den 2. März lfd. Js., vormittags um IOV2 Uhr ansangend, soll im Wald der Gemeinde Mainzlar nachoerzeichneteS Holz versteigert werden:
208 Fichtenderbstangen 1. und 2. Klaffe mit 1873 Fm.
b) Brennholz.
Freitag den 3. März L I., vor«, um 81/, Uhr
anfangend:
373 Rm. Buchenscheit, 53 Rm. Eichenscheit, 91 Rm. Buchenknüppel, 96 Rm. Eichen, Kiefern- und Fichtenknüppel, 7065 Stück Buchemvellen, 1945 Stück Eichen-, Kiefern- und Fichtenwellen.
Die jedesmalige Zusammenkunft ist am Ende des Erch- weg§ am Waldeingang.
Mainzlar, den 25. Februar 1911.
Äroßh. Bürgermeisterei Mnualar.
। Bogel.
Institut Boltz
Ilmenau i. Tbür. [hv”/, Ein].-, Fäbnr Prim.-, Abltur.-(Ex.) Schnell, sschcr. Pr. frei.
z« Grotzeu-Liuden. 1386
Der Rechner Der Lagerhalter Pb. Pirr III. Gq. Muhl.
Bilanz am 31.
Aktiva. jM,
Warenvorrat 4389.20
Kaffenvorrat 2257.01
Debttoren 3018.24
Dezember 1910.
Passiva. JC
Aufgenommene Kapitalien 1800.—
Mitgliederguthaben 1453.—
Reservefonds 1426.45
Betriebsrücklage 1382.35
Verlustkonto 330.15
Dividenden 3272.50
9664.45
Die Mitgliederzahl betru Wahrend 1910 gingen z
Während 1910 gingen o
Stand der Mitglieder E
9664.45 g Ende 1909 . 145
u . . . . 5
150
b . . . 4
nbc 1910 ... 146
Fm.
u
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Der Kaufpreis ist
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3
3
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1
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13
21
98
4.
6 a
5b
Kiefernstämme 4. , 5a
Kiefernstamm 5 b Lärchenstamm 5a Fichtenftämme 3.
1,76 1,35
0,30 0,68
6,86
11,13, 12,45 23,08
Ctm. Durchm mit 1,03
Submissions -Holzverkauf.
Aus den Waldungen der Gemeinde Mainzlar soll nach- verzeichneteS Holz auf dem SubnlissionSwege verkauft werden. 1 Kiefernstamm 3. Kl. 33 25—29 20—24 16 24 30—39 25—29 20—24 12—19
pro Festmeter anzugeben. Die Gebote sind, genau nach Sortimenten und Klasfcn getrennt, bis zum Samstag dem 4. März L F., nachmittags 3 Uhr, auf unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, wo bte Bedingungen eingesehen werden können und die Eröffnung stattsindet.
Mainzlar, den 25. Februar 1911.
Großh. Bürgermeisterei Mainzlar. Vogel.
1384
Versteigernng von Baugelände.
Als Pslcaer und Beoollmächttater von Carl Plank III. Erben bringe ich zwecks ErbauSemanderletzung die nachstehenden Grundstücke mn sofortigem Zuschlag bet entsprechendem Gebot zur ftelwllligen Versteigerung durch
Grotzh. Ortsgericht Gießen
in deffen Dicuftlokal
Donnerstag den 2. März 1911, nach«. 3 Uhr.
1. Gemarkung Gießen Flur V Nr. 269 — 1079 qm, t Flur V Nr. 270 - 538 qm, ttehi von der verlängerten Lndwiattraßc bis auf die als Straße vorgesehene Nodtbobl, d. h. den jetzigen Berbm- buimcrocfl »wischen Augenklinik fezw. Friedrichstraße und Wilbelmstraße;
2. Flur VII Nr. 56 - 4647 qm,
hinter der Schönen Aussicht auf den Warttvea stoßend und nach der Klinikstratze »u gelegen; der dort befindliche Weg, Verbmdungsweg von Wartweg und Klmikstraße, »letzt auf dem Grenzstreifen des Ackers her;
3. Flur XIII Nr. 52 = 1661 qm,
am Schiffenberger Weg, nahe dem letzten wfaff'srhen) Haus.
Gießen, 25. Februar 1911. (D*^
Raab,
R echtsanwalt.
1 Pfand-Paket
Jakob Maternus


