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Handel.
- Konkurse in Hessen. Ueber den Nachlaß des am 24. Februar zu Bingen verstorbenen Kaufmannes Adoli Oskar Starzmann zu Binnen wurde am 19. Avril das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwallsgehilte Niederauer in Bingen wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurssorde- runflen sind bis zum 12. Mai bei dem Amtsgericht Bingen anzn- melden. — lieber das Vermögen des Bergmanns und Handelsmanns Friedrich Moll in Trais-HorloN wurde am 13. ilvnl das Konkursverfahren eröffnet, da er seine Zahlungen nnaehellt hat. Bureauoorsteher Schneider in Hungen wurde Mi Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 20. Mai bei dem Amtsgericht Hungen anzumelden. — lieber den Nachlaß des Kaufmanns Heinrich Leb recht Friedrich Becker, früher m Berlin wohnhaft, zuletzt ohne leiten Wohnsitz und in Bad- Nauheim, wurde am 19. Avril das Konkursverfahren eröffnet, da der Nachlaß überschuldet ist. Stadlschretber i. P. Dieter in Bad-Naubeim wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkurs- forderungen sind bis zum 20. Juni bet dem Amtsgericht Bad- Nauhenn anzumelden. — lieber das Vermögen des am 5. August 1910 verstorbenen Taglöhners Johannes Al i ch e l I von BorSdors wurde am 22. April das Konkursverfahren eröffnet.
Eermgere Alan- und gute Saugkälber 55-59 tLeringere Saugkälber . .... 48—53
L. ch a «e.
Weidemastschaie . . . Schweine.
nährte ältere...... . .
Färsen. Rühe.
Vosifleischige anSgemästete Färsen höchst.
Schlachtwerte» _. .47 — 51
Vollsienchtge ausgemästete Kühe höchst.
Schlachtwertes bis zu 7 Jahren. . 40—44
Aeltere ausgemastete Kühe und wenig
gut enltöidelie siingereKühe u. Färjen 36—39
Kaloer.
sieinste Mastkälber ..... 65—68
iJiiulere Ataii- und beste Saugkälber . 60-64
weißer Weizen kangedaute Fremdsorte) 16,30 Mk^ Korn 12,00 Mk., Gerste: FuNerqerste 0,00 Alk., Brouaerste «0,00 Alt.. Haier Atk. 8,00, « rblen 0,00 Alk, Kartoffeln 8,01—8,50 Mk.
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Limburg a. d. Lahn, 26. April. Fruchtmarkt. Durch, fchnittspreis pro Tlnlter. Roter Weizen (naffarnschers 16,80 Alk.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dreier Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber [einerlei Verantwortung.)
1. (Biehen mir seiner herrlichen, zur fetzigen schönen Frühjahrs, leit zum Wandern so einladenden Umgebung bietet ihren für landschaftliche Schönheiten und gesundes Naturempfinden empfänglichen Bewohnern auch nn Weichbild der Stadt mit ihren Anlagen, dem botanischen (Barten usw. manchen würdigen Platz zur Erholung nach des Tages Last und Mühen.
Aber gerade der botanische Garten, der neben seinem Hauptzweck, der Wissenschaft dienstbar zu sein, auch der gesamten Bürgerschaft zum allgemeinen Besuch freigegeben ist, hat einen etwas sehr unpraktischen, vielmehr einseitig gelegenen Eingang. Wenn im Anschlag an den Besuch der Anlagen ein Gang in den botanischen Garten sich anreiben soll, must erst auf den -andgraf- Philwp-Platz gewandert werden, da nur hier der einzige Umgang vorhanden. , ,, . ...
Es dürste sich deshalb doch sehr empfehlen, von bet unmittelbar angelegenen Ost-Anlage durch Ueberbriidung des uchorgrabens einen weiteren, dazu sehr praltisch gelegenen Eingang zu schaffen nnd es darf wohl angenommen werden, daß bei den maßgebenden Körperschaften der Bitte um eine entsprechende Abhilfe eme gewisse Berechtigung nicht versagt werden kann. Auch hinsichtlich der Besuchszeit dürfte eine Aenderung wohl am Platze sein, derart,
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batten.
* Akten mäßige Entgleisung. Während be§ Bahntransportes entstand in einem Waggon bei Fütterung von Pserden dadurch ein Brand, daß die Handlaterne des Begleiters umjicl und das Unterlagstroh entzündete; hierauf iaiib sich die Bahndirektion veranlaßt, folgende Weisungen im Zirkularwege zu erlassen: Zahl: 42583/5 ex 19 Be- lrisst: Hintanhaltung von feuergefährlichen Handlungen bei Pserdctransporten. . Pferde dürfen ferner nicht mit brennenden Laternen gefüttert werden. . ." (Aus der ^Muskete".)
„Ich war am ganzen Leibe mit
Flechten
behaftet, welche mich durch das ewige Jucken Tag u. Nacht peinigten. Nack kaum 14 Tagen bat Zucker s Patcnt-Mcdizinalseise D. R. B. Nr. 138H88 das Ucbcl voll- ständ. beseitigt. Diese Seife istmcht 150SR., sondern 100 M. wert. Serg M." ä St. 50 Pt 115 °/oifll u. 150 Ak. 135°/,ig, stärkste Form». Dazu Zuck°°d Ercme «nicht fettend und mildi^Tö Pf. u. 2 M. in der Uni verfitätS - 2lvotbeke, bet Aug. Noll, C. Seibel, W. ftilbtnncr, QttoSchaaf u. Emil Karn, Drog.
(Sl3/a)
44-46
40—43
schuldigt, der Regierung dadurch entgegen^ rt einen herein ins Leben gerufen hat, der die von der Regierung in Eisenach verbotenen Aufführunaen der Weiser- chen Zefus-Fe st spiele durchsetzen will. Die Staats- regierung erblickt darin ein „Konspirieren gegen die »staats- autorilät". t ...
- Weibliche Einbrecher. Aus London wird dem Tag" berichtet: Immer tiefer und unerschrockener greift die weibliche Konkurrenz in die Domänen des stärkeren Geschlechts ein In Kingston wurden gestern zwei junge xrädchen unter der Beschuldigung des gemeinschaftlichen Einbruchsdiebstahls dem Untersuchungsrichter vorgesührt. Die eine, Grace Gunning, ist erst 19, ihre Freundin, Kate Eolledge, 21 Jahre alt Beide waren über die Gartenmauer und durch ein Parterrefenster in ein Haus eingedrungen, dessen Bewohner verreist waren, und hatten Kleider und Wertsachen im Werte von 1000 Mk. entwendet, nachdem sie ihre Hutnadeln zum Oefsnen der verschlossenen Schubfächer zu Dietrichen zurechtgebogen
Aerlr-rSabwtcklimg mit sich bringt, so daß daS „Tramvphon moil and) an den anderen verkehrsreichen KreuzungspunNen der Straßenbahn eingeführt werden wird.
• Auch ein „Verschwöret. Ge^en den Eisenacher Oberbürgermeister Schmieder ist vom dortigen Großl^erzogfichen Staatsministerium ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Schmieder wird ^'rfimbiat. der Reaieruna dadurch entaegenzuarbeiten, daß
fährt vom ersten | j
Bekanntmachung.
Im Hypothekenbuche der Gemarkung Gießen ist auf den Grundstücken Fl. I. Nr. 849,/io- 849®/10, 8499/10, 85O4/lo (alt Fl. XVII. Nr. 155% 00, 155*V100, 155«Vioo u. 165M/ioo) („Hotel Großherzog von Hessen"), deren jetzige Eigentümerin die „Unionbrauerei Aktiengesellschaft Au Gießen ist, eine Hypothek über 28000 Mark zuaunsten der Gewerbebank Gießen eingetragen. Die versicherte Forderung mit Pfandrecht ist am 28. November 1907 an Fräulein Dora Niemann in Berlin abgetreten worden.
Gläubigerin hat Löschung der Hypothek beantragt; die Hypothekurkunde ist jedoch verloren gegangen.
Alle diejenigen, welche rechtmäßige Ansprüche aus jener Einschreibung er' eben zu tonnen glauben, werden aufgefordert, ihre Ansprüche binnen 2 Monaten von Emruckung dieses bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden, ividrigensalls Löschung dieser Hypothek verfügt werden wird.
Gieß en, den 25. April 1911.
______________Großljerzogtiches Amtsgericht.
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bay der ©arten im Sommer tanger ausgehalten wird, wwx tn*6 den Einwohnern, die tagsüber beruflich in Anspruch genommen ind, in den Abendstunden Gelegenheit zum Besuche zu geben.
Die Kosten der lleberbrnckimg des Schorgrabens und Schaffung eines weiteren Zuganges können nicht derart hohe lein, als daß ie nicht in Einklang zu bringen wären mit dem Nutzen, der den Bewohnern Gieyens mit ihrer so hohen Steuerpfltchi durch ein derartiges Entgegenkommen erwachsen würde.
2. Bor langer Zeit war in der Bresse ein behördlicher Aufruf an hiesige Architekten zu lesen. Pläne zur Errichtung eines Au4- ich ts t urmeS (Wafferlurms! Jiebj auf dem Seltersberg — an der sog. .Schönen Aussicht' einjureidicn. Es mub der städtischen Berwaltung zuerkannt werden, bau dieser A ist ruf in weiten Kreisen volle Smnpathie gestmden, umsomehr, a(S der ausgesuchte Punkt em anderst schöner und von demselben nicht nur die gesamte Stadt, sondern auch die so schaue Umgebung bi8 zu den entferntest gelegenen Höheuzügen aus zu seyeit ist und schwerlich ein anderer Punkt gleich geeignet ist.
Nachdem auch Pläne vor langer Zeit angekauft worden find, ergeht nunmehr bic leise Anfrage, ob nun auch und vor allem bis wann an eine Verwirklichung des sinnigen Projektes zu denken ist s
Kirchliche Nachrichten.
3$rü<uü|u|e Huiu<*m:>tjeiiicuioe.
©ottcsokiin in öer Synagoae ^üb-'?lnlafle^
Samstag den 29. April 1911:
Vorabend: 7.15 Üyr.
Morgens: 8.30 Uhr.
Nachmittags. 4.00 Uhr.
BabbaiauSgang: 8.30 Uhr.
Israciuische tieUgioiiLgefellschafl.
(SotteshientL
Gabbat'eicr am 29. April 1911:
Freitag abend 7.1» Uhr.
Samstag morgen 8.00 Uhr. Predigt.
Samstag nachmittag 4.00 Uhr.
Sabbat-Aasgang 8.30 Uhr.
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