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28.7.1911 Zweites Blatt
 
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161. Jahrgang

Zweiter Blatt

Nr. 175

Erschein! täglich mit Au-nahme beS Sonntag«.

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(er Zeit in Gegenwart ic

icrbcrn bleibt Vorbehalte

Vie Teuerung in Oesterreich.

en können während - uner des Ilnterzeic- as-Philipp.Platz, Zi'-

Redaktion, Spedition und Druckerei: Scku!« ftraye 7. Expedition und Verlag: E^K bl. Redaktion: L^Al 12.2<L-9lbr^ Slniciger® tcec»

SXe ^«ietzeier La«Ui«»dlSNer" werden dem Anzeiger* viermal wöchentlich beiqelegt, dal Mreliblatt für de, Krell riehen" zweimal wöchentlich. Die ..Lairdwintchaitlichen 3ett- tragen" erscheinen monatlich zweimal.

(egen Erstattung bei ?: inb verschlossen und po-< ersehen, bis vormittags 10 Uhr

Zur Tuffeldorfer NeichStagswahl.

Am Mittwoch hat daS Zentrum in Düsseldorf seine rrfte Dählerversammlung abqehailen Bor mehr als .t»00 Versonen, barnntcr mehrere Hundert ^rmicn. erllartc der ^arteichet, ^geordneter Oberlandesgerichtsrat Marz*, daß, wenn nicht alle Anzeichen trügen, die allgemeinen Wahlen im nächsten Januar sich unter dem Zeichen de? LampfeS: Hie Christentum, hie Antichristentum! abspiclen würden.

Vorschlag (?? sei Eile nötig und soiort begonnen werden.

Ter Oberbürgermeister Projekt aut vorbereitet sein müüc, so schneller gehe. Tic Erbauung

Tic Stadtv. Haubaä> und

c des Kreises Tick"- öll.

zreitag, 28. Juli 1911

RotationLd.'uck und Verlag der Br üblichen Unwersuälr - Buch- und Steindruckerei.

91 Sange, Lieven.

Ter flflUT eines Schuppen?.

Aut der von EulerS Erben an der Steinsttaßc erworbenen Hokrcitc befinbet sich noch ein Schuvven. dessen Eigentum hd) die Verkäufer Vorbehalten haben, fall? die stabt ihn nicht tut 2000 Mk übernehmen will Tic Räume bc3 Baues waren bisher g-'-u 500 Mk im Jahr vermietet Euler« Erven wollen jept den Sckuppcn abbrechen und das Hol; verwerten, trenn bic stabt ibn nicht übernimmt. Tic Baudcoutation schlugt vor, bas Bauwerk für 2000 Mk ;n übernehmen, da e? etwa wvtel «olzwert ha:, und die eingehende Miete die Ausoabc vollaui rechtfertigt.

Stabrr Wallenfels trat an, den statt. Sagcrphb von der Bismarcks,raße n^dt d.r Eulcr'cken Besipuni ;u verlegen. damit man bann da- frei werdende Gelanbe zu Weib machen kann Ter Oberbürgermeister bemerkt, das; sich biete Angelegenheit regeln werde, wenn man sich erst klar geworden 'N. »vozu die ehemaliac Eulersche Besitzung Verwendung futben soll. Nach dem Siabtn Tro« den Ankauf ber fraglichen Valle als sehr billig empfohlen hat, wirb er beidiloncn.

Ter 2'erkauf der alten Klinik.

war. wie der Oberbürgermeister mitt eilt, in über einem nutzend der grüneren deutschen Zeitungen ausgeschrieben, es iit aber .ein .An­gebot gemacht worden stabtn. Troß erklär!, daß man tidi nicht wundern dürfe, toenn unter den ausgeschriebenen Bedingungen niemand ein Ole bot abgegeben habe. Ttr stabt solle das 0>c bäude niederlegen und durch Ausführung des berühmten S Bogens von der WilHelmstrase her den Verkehr ableiten, w dan man dann auch die sirahenbahn weiterführen könnte. , Eine Mehrheit i

rorbaiiden -,u sein, und es wäre auch richtiger. ben Platz bet tewigen Bürgermeisterei hierfür iu benuben. Ter Dbcrbürgermciiter be merkt, daß an einen Abriß der al'cn Klinik rooht nicht zu denken sei Zudem fei auch die Uebcrfübrung der Eisenbahn an ber frankfurter strafte durch die Arbeiten^der Litbolikhcn Kirchen gemeinde nicht mehr durchzuführen, etabtü. Friedberger ist auch der Ansicht, daß man ein io wertvolles Cbictr nicht ver äußern bau', selbst wenn die stabt zurzeit feine Verwendung banir hätte Man könne das Olebäude aber zu Ausstellungen verwenden Es unterliege keinem Zwei' !, daß unsere B a h n b vf s v e r - h ä l t n i s s e innerhalb des nächsten Jahrzehnts einer Beran beruna unterzogen werden müssen, mew bas KliniksgclSnbe gebraucht werden könnte. ES wäre ein .vebler. wenn man da noch große summen in dem alten Gebäude anleg-.n wurde Als Rathaus sei es am wenigsten geeignet. Damit war dieser (Gegenstand verlassen, ohne daß ein Beschluß gefaßt wirb, was mit der Klinik nun werden soll.

Ter Neubau ber Oberrealichule

hat sich der Abstimmung enthalten. . .

Ter Antrag ber vereinigten Ausschüsse wirb darauf mit großer Mehrheit angenommen

Ta8 Ministerinm hat noch nicht geatitntnrtef^ auf den Antrag des Oberbürgermeisters, wonach bic Stabt bic (Mcnchmigung erhält, bic Anleihe, bic sie *iir Sdnilbantcn ov'- nimmt, mit 1 Prozent ersparter Zin? tilgen zu *' 1 i"'

Versammlung ist damit cinoerftanben, daß bicicr Antrag ge- stellt worden ist.

Tie Erbauung einer Volksschule

aus dem Seltersberg an d-r Eredn erst raße ist unbedingt notwendig. Ter10an dazu ist schon früher bcrcitgeKelit worben 4.er 3 er- iammlnng wurde ein Grundriß »orgcleg: nach den bei e u 587 000 Mark kosten werde Rack dem vorliegenden Plan hanbett es 'ich tun eine Bmirk-i'chule für st naben und M äd. cn. d-e rorerft auf *29 Klassen, Zeichen und Gcsangclaal 'ou* e 'Hi)' schulraum bemessen ist, aber eine Erweiterung um 9 Hcn tnS Auge *'. .

Tie Versammlung erklärte ihr Einveritandnis bann., mU daS Projekt weiter bearbeitet werden soll. _

Tie Frage, ob der Fortbilbungsschulzwang für weiblich* Per­sonen, die im vastbelsgewerbe tätig sind, eingeiübrt werden lotl, wird von der Tagesordnung abgesctzl

Sitzung der Sta-toerordneten.

(Wichen, 27. Juli

Anwesend- Oberbürgermeister Mecum Beigeordneter Emme [tu#: ron den Stadtverordneten Dallenscls, Tr. (Jbri, 2ab, sdtanftoebt. Eidxnaucr. Tr Sd'ä:er, heim, Jughardt. Wmn, Raubach, Tiriebberaer, Orbig. S?ubii. Jann. Tr llrftobt, Tr. Co mm er, Plank, Tro?. Petri. Gabriel. ycichefbeim, velfrick, Sxibmicht, BetterS, Simon 'rüneweld und Faber.

Bangekuche.

Tie Versammlung bat gegen die Anbringung einer Laterne am Laden de-.' Photographen Borst, BaHnHoMr. 61, nichts zu

Eine wichtige Prinzipienfrage.

schlossermcister Stohr. Aaii'cr-Allce. hat eine Dasckküche, bic ihre Abwässer in bic Die-eck abführte. Er wurde aingctorbcrt, diese Abwässer in bic Kanalisation zu leiten stohr hat daraus

bic Ableitung in die W ici eck bemiigt und beantragt, unter vinweis auf die hoben Kosten, die Abwässer in eine 05rub<* leiten zu dürfen: er will sie bann für feinen (Marten verwenden. Tie Baudeputation beantragt, die ^cucbfütfie entweder zu beseitigen, oder ordnungs­gemäß an den Kanal anzuschließen Stadtv Jann ist der An­sicht. man könne hier einmal eine Ausnahm«* machen, der w- fuchsteller benurt bic Daickkücke nur sehr leiten und will daS Wcbäubc baldmöglichst niederlegen Oberbürgermeister M e c u m erwidert, daß das bann bic erste Ausnahme von ber mcflH fein würbe. Er müsse darauf Hiniveiscn, bau von der strertaen Durchs führnng der Kanalisation die Gesundheit unserer Bevölkerung Vorteil,* habe seit Eiu'ühruni ber Qinahmtion lei der j hhhu« vollstäi'dig aus der Stadt verschwunden Auch die Sterblichkeit ist, seitdem wir die Millionen für die Entwässerung ausgewendet, von 1516°/ auf 11in (ließen ».urütfgcgangcn^ sei man im vorliegenden Mall nachgiebig, so kamen mehr der Gleiudie, bic vielleicht noch besser zu b'arünben wären. Teshalb bürc man mer nicht nachgeben. Tie Stadtverordneten erheben daraus den ein* trag der Baudeputation zum Beschluß.

bemerkt, daß ied.*s Biu - > und daß der Bau bann um werd zwei .Iah'. * erfordern. : Wallenfels fvrechen für'

weil man für einen modernen Schulbau auch eine moderne evornt ntiMm soll E'.ucllicherweiie habe man auch biete-' Prinzip bei unserem Theater burchgnnbTt, und ein Baumeister der dies nicht kann der soll es lafien Tie MuUieder des Kun it'.-ir-t ? Ixibcn . un.:mw'.inden anerkannt, daß Stadtbaumeistcr Ger bei. bei ber

ein teil img für bei ,u icfjaffcnbcn Schulbau, glänzendes geleistet hat es bandelt sich aber um bic Faffadc und da sei der r arm- ftäbter Entwurf entschieden schöner und dem Zweck entsprechender.

Ter Oberbürgermeister verweist bflr.iut, dop eigentlich an den beiden Fassaden kein sehr aroficr Untendnch ict. auncr da« die GiebelbekrönuTig de-s Mittcll»aueS statt in Nenan'ance, von dem Schulmivisterium im Eb.iraf.cr der Bicdermaierzeit geftoltrt fei. dos Andere feien Kleinigkeiten, nur hebt ber Entwurf des Ministeriums teilweise Werkste.nverwendung vor. roatnenb Enrwnri des Bai'arnies als reiner Piipbau gedockt ist. was 'ick fiel billiger stellt. ES handle iid' dock bei bei vorliegenden. Tiffercnz der Meinungen nur um den Geschmack und er mime lagen, das Alte sei immer noch schön. ,

Etadtv Grünewald bemerkt, er wwohk ime bic Mehr- beit ber Stadtverordneten sei in der ftragc, die hier biohcv verbandelt worden fei, nickt sachverständig. . Dagegen sei die Erbauung der stfiulc febr dringend Er sei der AnhlM, datt man bic Ausiübning nuvt htnau#f(bicbm dürfe und ud» ntdn aufhalten lassen soll, beute in brr Sacke zu entickeidcn. Möge bic Versammlung wegen ber Prafiabc beichlicßcn wie i*^.jyo.f' er werde mit der Mehr beit stimmen, nur damit endhck ein

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberheiien

"^Swdtv. Ebel bemerkt, daß sich der Sunstbeirat, wenn er allein beraten hatte, emfntnmig oder bod) mir uhcnmegaiDer Mehrheit für da-- Projekt tzes Miw.stxriums entschlossen hatte.

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L^rteile..

Zur Niederwerfung der albanifchen Aufstandes.

Konstantinopel, 27. Juli. ,,)cni ©a^etta" erfahrt, daß beuiqlid) des Verlangen v d c r M alif l or eu , betreffend eine Garantie!) erG roß in ach t e, ein Aus- wea dahin gefunden wurde nach dem über die einzelnen fünfte der «Bedingungen der Unterwerntng zwischen dem tür­kischen Gesandten uf Cetinje und oen Malifsorenchess ein s ch r i f t li ch e a U c B e r c i n T o nt m c tt ausgefertigt werde, welches dem e tt g lischen Gesandten in Eeti njenber- geben werden . Abdullah P a i u- a , ber neue

Oberbefehlshaber für Albanien, ist gestern abend an Bord beS DampfersAtheni" eingetroffen und wird die ivahrt nach Medua alsbald fortseden: inzwischen werden zwölf schwere Geschütze an Bord gebracht.

Anfang mit dem Bau gemacht werde.

Vroiesior Sommer spricht lick nack nnct kurzen ?luv cinanbcrfci ung mit bem Oberbürgermeister für den Emwipt be-5 Ministeriums au-, der, wie er ictit vom stabtbauamt bearbeitet und burck Sladtbaumeister Olerbel mobiiiiicrt m, dock eigentlich kein Entwurf des Ministeriums medr ist. ras 'Broirrt Wbe den Vorteil, daß die Lickizufuhrung vorzüglich gelöst sei.

Stadtv. Prof Ur stabt ist ebenfalls der Ansidst, baß des Stabtbaimmt in her ('Vriinbrifdöiung eine hervorragende Arb*it geleistet habe Tic Fassade dagegen mit dem Giebel ici nicht gefällig unb in der Perspektive wenig wirkiam, di man in der engen Straße das Bauwerk nur von der seit? beiiachten kann. Man soll aber dem S?odibauamt nickt etwas aufzwingcn, fondern beauftragen, den Giebelbau noch einmal um zu gestalt en

Ter Oberbürgermeister erklärt, man walle bi-rd-ni njd't bic Minderheit überstimmen, er schlage deshalb vor. die Ent­würfe dem Ministerium wieder zurück zu geben, unb wegen ber Fassade eine (konkurrenz auszusckrciben. um in nach andere Motive rür den Bau zu erhalten. Es würbe damit wenig rit versäumt, da man ja bock erst Anfang des kommenden ^vibrcs

Ter Zentrumskandidat, Bankdirektor Tr. Friedrich, kam in seiner ^andidatenrede sofort auf ferne Mitgliedschaft beim Hansabund zu sprechen. Er meinte, in entnehmen wir derKöln. Ztg ", die Richtlinien des bansabundes bei seiner Gründung seien so geartet gewesen, !»af' jeder ZentrumSmann damit hatte einverstanden sein 'önncn Zu einem (Mcgcufatt zwischen Zentrum und Xianfci/ 5unb lei es gekommen, als ber Vorsitzende des X>ansa- bnndes für die Wahlen eine übertviegend nach linksliberaler Seite neigende Stellung genrHitmcn habe Messer habe aber auch in Wiesbaden in einer Rede geäußert, das; im S?anfa- l,und grundsätzliche Bedenken gegen die Unterstützung einer 'Zentrümskandidattir nicht beständen. Ta das Zentrum -'n Titsseldoif jetzt einen die Interessen ausgleichenden Ber -> c.te** von sandel und Industrie aufgestellt habe, sei bannt ritt Prüfstein für das Verhalten des .bansabundes gegeben worden Ter hgnsabund möge nun zeigen, daß es ihm mit seiner poliitschen Unparteilichkeit ernst gemeint sei.

Die Versammlung nahm natürlich diese Erklärung mit stürmischem Beifall auf. Tr Friedrich erläuterte dann das Zentrumsprogramm. Ten größten Beifall erzielte er, als et Gleichberechtigung auf allen Gebietenauch für unsere Orden" forderte ______

rief eine* sehr erregte und lebhafte Ausi'vracke über Üunst unb künstlerische Bauformen hervor Ter Cbcrbürgermcmcr macht .erst Mitteilung, baß die vom stabthauamt vorgelegten unb von ber Periammluna genehmigten Baupläne dem Ministerium vor^ gelegen haben. Er erinnerte daran, daß die srabtoerorbneten Dcriammlung einstimmig anerkannt hätte, daß unter s labt bau amt in bem Grimbriß für den sdmlbau hervorragendem geleistet habt* Tas Ministerium hat bic Pläne zuräckgegebeii unb habet beanftanbet, daß ber Schulhof nicht geräumig genug ici Er hat daran den Borichlgg geknüvtt. die Mgrenzung aut Kosten be Svielvlar s be» Realgymnanuins herau»zuruclev ferner wird verlangt, daß der Bau außer einer 5aauottrevpc eine Reben trepne erhält. Weiterhin ist eine Veriduebung be« x*auDttreooen bauses in Vorscklag gebracht worben. Auck an der Turnhalle, die für da4 Realgtwinai'ium hcrgeftrllt werden muß, werden V i änberungen gewümckt Außerdem fdilägt aber bas Ministerium vor der äußeren Baiifrom der neuen schule einen anderen Ehe. raftcr nt geben, unb bat beshalb eine vollständig neue Faf 1 a bc für bic Schule ausgearbeitet Ter Oberbürgermeister bcme'l, daß die Vorfdiläge be« Ministeriums ein ganz neue* Vroielt bebingten, wodurck die Herstellung des Baues verzögert werbe. Sdiuldeputatiou. Baudepulation unb Mumibe'rat haben^gemeuv fam in der Angelegenheit beraten unb mit 11 gegen 4 stimmen fwiehloffcn daß es bei dem von der Venammlung bereit« gr- nchmiatert Projcft des 3tabtbauamt3 ietn Bewende., behalten soll, das; aber bic Vergrößerung be« svicivlayc.-, wie Um bas Miiiisterium vorscklägt. dabei auszuwhrenAm Wunsch dreier Zerret der Minorität bemerk', ber Oberbürgermeister, bah d.c't bic stabttierobncten Tr. E b c l und Prof. Urftabt wwie Privat bo»cnt Ti Rauck für bic AuSlübruna der vom ..nn ttenum ooraeiefdagenen Fasfadc gestimmt haben. Auf dem Tttck des vames ist von bem Entwmrf des stabtbauamtc« und d.m

ie ein Modell auSgcstrilt. Ter Entwurf der uafiabe bc^ -jabt hanamt « ist in einer Art deutsch w Renatvance gehalten, mnhtenb fÄTcmitäbtcr Projekt an tu* Mte Bauart um l^anlbn^ Der Oberbürgermeister crilarte fingchenb. baß bic Boricklage bc* Ministeriums, foweit üc eine Aenderung des Grundriue. m. gruay fassen durckouS keine Verbeiserungcn Kien. Xie Reben

ift überiffiifig. weil mit ber Treppe im alten Bau, ber dock mit der neuen schule m Verbinbung gebrach, wirb, zur Entleerung des Gebäudes zwei breite Treppen zur Bermgung

Das österreichische Abgeordnetenhaus hat in den letzten Tagen mehrfach eine Aussprache über bic auch in Oesterreich viel beklagte LebeiiSmittelteuerung gehabt. Auch gestern unterhielt man sich wieder darüber:

W icit, 27. Juli Tas 'S b g e o r d net e n ha u s setzte die Aussprache über die Teueruug fort. Ter Acker bau- Minister erUärte, er erwarte eine nachhaltige Beoerung in der Teuerungsfrage hauptsächlich von der Forderung der Landwirtschaft und der Organisation des Absatzmarktes.er betrachte die Fleischeinsuhr bloß als -l Otbebelt. Wc.,n Konsumenten und Produzenten sich -uiammenschloin unb das gesamte Wohl der Bevölkerung sich vor gen hielten, würde das angestrebte Ziel sicher erreicht werden. Ze'Tall.)

Ter Leiter des H a nd elS min ist er iu nt s '??i fl t a 1 a erörterte den internationalen Charakter der Teuerungvirage, sowie ihre Ursachen Auch in Deutschland bilde die Hleischnot seit Jahren einen Gegenstand ständiger Alag , dort seien die Viebsleischpreise teiftm'ne noch hoher a s in Oesterreich. Ter Redner betonte, der Hohe t>er xrc t in Teittschländ übe naturgemäß auch eine Ruckwirmng a t, Oesterreich auS: er bilde an und für sich einen Au r ei g für den s ch l a ch t v i e h c x p o r t nach e u t s a. l a n o, namentlich nach Snddcutschland. Iu der jungiten Zeit fei wiederholt die Forderung der Viehausfuhrverbote an gc^ taucht, doch sei ein Ausfuhrverbot mit dem Wortlaut uno dem Geiste der Handelsverträge unvereinbar. Ucbrigens sei der Schlachtviebexport im starken Rückgänge begriffen; argentinisches Fleisch einzuführen statt Balkanilcnch, wäre Anomajic. ___________________ ________________

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Tie Vergebung von Ardkilen unb Lieferungen.

welche nur eine formale Bedeutung bat, wirb ohne 9h* wrack- nach Antrag gutgehcis eu Es haMbclt^iidi habet um sie .ut» feguna eines Promenadenwegeö vom schiffrnbcrger Weg na di bem Nizza, ber vorn Perickönetungsvercin geplant, gemcin am mit ber stabt angelegt wirb unb den Winter über vielleicht als Not- standsarbeiten herieitdlt werden soll, und um bi? Uch r.r . iirg b" Sckorgrabens an ber Sük* Anlage vor ben* Rlldaus'men Grunbstüd. Stadtv. Simon regt an, einen neu angelegten Weg im Wald, ber über Moorboden führt, daraufhin zu prüfen ov er für Reiter nicht gefährlich ist.

2 WittschaMgesuche

nämlich für den Liessiscken pof, Frankfurter Straße ber an öilb. $trau«haar übergebt, unb für Tiefenweg 4 an Tlricbrich Weber, der ein Flafckenbiergeschäft betreibt, werben befurroort.t.

Verschiedene Anfrageu und Wunsche.

Stadtv. Eickenauer wünscht, baß bie stäbtiscke Bauvclizci, bic jent eine Revision ber Marquisen vornimmt, b.-.bei, jefjt wo diese Einrihtung b?i ber Übergroßen -Vie? eine Wohltat für bic Pafsantcn ist, nackiicktii veriabi: Es när«- bvck lidicr billig, wenn man bei der augenblicklichen Öive bic Leute nichl plagt, *?fn- berunoen vorzunehrnen. Ter Oberbürgermeister sagt Berüduck- tigung zu Stadtv Wallenfels erklärt cs für einen Un- :ug, wenn bei offenen Fenstern jemand da« Grammophon ben rin hm Rackmiitag spielen läßt unb bamit seiner Rachbarf chatt bic Tafetndfrcubc raubt. \

Stabtv. Haubach bedauert, daß feit einiger Zett die Promenadenkonzerte ausgefallen seien. Wenn als Grund bicrfür, wie im Gießener Anzeiger stand, ber schlecht? Besuch des Monierte« unterer Regimentskapelle für b.i ?>nvi. ? "ct'ds bezeichne: wird, w muffe er sagen, daß dies eigennid) fein Grund fein darf, um eine solche Maßregel zu rechtieriigen icS Konzen fand am Bringst-Samstag statt, wo bic Jlw- bemrtcr nicht mehr in Gießen waren unb die Gießener Bevölkerung

eine Erledigung der Socke in ber heutigen siHuug

Stadtv ? an n fcfiflbcrt die bettel*,enden miElfcftrn Verball- niffc und ist für wfortige Eiledigimg. .

Stadtv. Petri erklärt, es komme am eine M,i'?cklu'm unsere« .Eockbauamie« hinaus, trenn man nun anders bc schließt, als beantragt ist Man brauche sich mir unseren Bmurn in der Stadt nicht zu sckämen. Et finde bic ^raiiabe des S)od>- bauamtes recht hübsch. Es sprechen noch bic stadtv. Vetters

Stadtv. Prof. Sommer ichlagt vor, mt eine G?' I - i:*v c darüber vorzunebmeu, wclck. s von den beiden Modellen ist dein Einzelnen in d*-r Versammlung am betten gciillr. Lbr- bürgermeister läßt bic ycrrv.t aufstkhen, denen b.i? L o- ft irr SladibaiuTMis gefällt, es »inb die? 17, währens da? *bio N des ScNülministeiiumS nur 10 Liebhaber findet, stabil*. Vcl eis

politische Lcrges?cl?att.

Der Nationalreichtnm in Frankreich.

Das französische Bolksvermögen. das ist die Total summe des in Privathänden befindlichen Besitzes, erfahrt von Jahr zu Jahr eine größere Steigerung. Edmund I Ätzern, der gelehrte Herausgeber desEconomifte cuto- »6en", Hal soeben ein bemerkenswertes Buch veröfsentlickt. worin eine Aufstellung dieser ungeheueren Werte enthalten ist Tie Studie beS bedeutenden Bolkswirtschaftlcrs bezieht s*ch auf die beiden Jahre 1892 und 1908. Während 1892 -242 Milliarden Franks an nationalen Werten gezählt wurden, beläuft sich diese Summe im Jahre 1908 bereite

auf 287 Milliarde,, 282 Millionen Im Verlauf d,eser 16 Jahre war also eine Steigerung um 41 Milliarden 333 Millionen zu verzeichnen, was einem Jahresmittel von *2 Milliarden 770 Millionen entsprechen würde. Tcm- uach entfielen int Jahre 1892 6333 Franks Vermögen auf , bett Kopf eines jeden Franzosen 1908 ist diese summe | auf 7134 Franks gestiegen, hat sich also um 15 Prozent * in sechzehn Jahren vermehrt.

Diese enormen Summen geben einen ungefähren Be­griff von der finanziellen Widerstandsfähigkeit eines Volkes, no der Sparsinn eine Verbreitung gefunden hat, wie |te fein anderes Land ber Welt aufz,-weisen hat Rack ben letzten statistischen Ergebnissen entfällt in Frankreich auf fünf bis sechs Einwohner ein Sparkassenbuch. In dieser Zahl liegt der schlüssel für das Geheimnis des ständig Zeigenden Vermögen-) des französischen Volkes.

mit bem Bau beginnen kann.

stabtp Grünewald wendet fick entfckieden ? am en-y-n mit dem Bau müsse tunhen

Bl» liiki otogracU5lüd Öuiqenor?Tt- heute.

^5 Programm,^ inst. Schokoladenhaus b Mäusburg ifi Reifeieit:

Pastillen unb all ienwald stüge und Vergnügung^ li schattigen Wald, oltit, Mk litt, inr iiii 8tiii!

I frische Wassel«

851! iarnickel. gebunq. leverbaches unö Em'chlu: rs'orderlicheu Arbeilen u: be§ schriftlichen Angcbä