Ausgabe 
3.2.1911 Erstes Blatt
 
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* Preußische Klassen-Lotterie. Die Erneuerungz. lose, foivie die Freilose zur 2. Klasse der 224. Preuß. Klassen-

Der Koffer enthält Kaffeemuster. Hoffentlich tragen diese Zeilen zur Aufklärung deS Sachverhalts bei.

gründe" zur Vorführung. Wie überall, hat dieses tinemato- graphrsche Meisterwerk auch hier einen durchschlagenden Erfolg 5lt verzeichnen, was auf das Sensationelle dieses ganz vor­züglichen Films zurückzuführen ist. Vom ersten bis zum letzten Augenblicke steigert sich das Interesse bis zur fieberhaften Span­nung u»id tieferschüttert ivird der Zuschauer beim Anblick der hvch- dramatifchen Szenen; während malerische Landschaften das Auge entzücken, ^rt dankenswerter SSeife hat sich der Besitzer des Viograph-^heaters beinüht, das Borführungsrecht für Gießen zu erlangen, was ihm unter allerdings großem Kostenaufwand ge­lungen ist. Das Gießener Publikum aber weiß dieses Entgegen- rommen zu würdigen, hat doch der Biograph täglich ausverkauftes DauZ., esux emL Ueiuc AufheüerMig jedoch sorgt der Mige

Norden des 'Landes völlig auf den Boden der neuen republikani­schen Staatseinrichtungen stellt. Der Bischof von Ovorto stattete dem Minister einen Besuch ab. Die von einigen Blättern ver­breitete Meldung von der bevorstehenden Aufhebung der portu- giesischeil Gesandtschaft ist unrichtig.

Nach einer amtlichen Meldung aus Saloniki sind die türkischen Truppen zwischen E b h a und Hodeida neuerlich von starken arabischen Streitkräften angegriffen worden. Infolge ihrer numerischen Schwäche waren sie im Nachteil und verloren eine Gebirgskanone. Die Araber machten eine Anzahl Gefangene. Eine rechtzeitig eingetroffene Ver­stärkung rettete die Lage der Truppen. Nunmehr wurden die Araber mit einem Verlust von 200 Mann zurückgetrieben, wäh­rend sie selbst 50 Tote und Verwundete hatten. Die Truppen erhielten den Befehl, bis zum Eintreffen von Verstärkungen sich auf die Defensive zu beschränken. Ab hier wurden acht Gebirgs­geschützte und achtzehn Maschinengewehre nach dem Demen- geschickt.

Teil des Programms, der ebenfalls recht interessant und wechslungsreich ist.

** Krieg er der ein. Dem gestrigen Bericht über die Feier des 37. Stiftungsfestes fei noch hinzugefügt, daß Kommerzienrat Schirmer, Kaufmann Salomon und Rats­diener Dörr Diplome für 25jährige Mitgliedschaft erhielten ferner wurde der lanajährige 1. Schriftführer, Bureauvor' steher Modus, der ebenfalls 25 Jahre dem Verein an­gehört, in Würdigung seiner großen Verdienste um da- Kriegervereinswesen zum Ehrenmitglied ernannt.

Der verschwundene Musterkoffer. Ein fremder Geschäftsreisender stellte gestern abend seinen Musterkoffer in der Löberstraße hinter einen Torpfeiler und ging in ein Haus zurück. Als er wiederkam, war sein Koffer verschwunden.

bre3~!etnc Bedeutung hMe. Angesichts der Möglichkeit, daß neue Abmachungen ähnlicher Art zwischen England und der Türkei getroffen werden, müsse mau sich fragen, bb man die vom Minister Pichon gekennzeichnete Haltunc beobachten könne, ohne der Stellung Frankreichs in der großen Frage der transasiatischLn Verkehrswege $u schä­digen.

Stunden, wo tte mich am angelegentlichsten beschäftigte, immer tote eine Zeit vorkamen, die ich an ihrer Seite, in Ihrem Gespräch verlebte, weil sie mir mitten in dem fremdartigen Zirkel, der mich umgibt, und der mich nur darum anzieht, weil er mir fremd ist, jenes belfere und meinen innersten Neigungen angemessenere Dasein vernnnlichten, weil mich selbst das Nachdenken über diese Gegenstände mein günstiges Geschick segnen lehrte, in unsrer Heimat geboren zu sein, zugleich mit Jhmn und Goethe zu leben, mnb Sie und Ihre Liebe p besitzen. Lachen Sie nicht, mein teurer Freund, über diese Ekstase, in die mich meine Dentschheit Versetzt!

Als Gegenstück zu der Arbeit über Hermann und Dorothea Mochte er eine Abhandlung über Schillers Wallenstein schreiben, den er mit höchster Spanmmg erwartet. Immer wieder drängt er Schiller um eine Abschrift des noch nicht ganz vollendeten Wertes, ,rat ihm aber auch, die Arbeit an dem Musenalmanach nicht auszugeben, obwohl»das Arbeiten zu einem äußeren Zweck und zu einem bestimmten Termin Ihnen selbst widrig und Ihren Produktionen manchmal nachteilig ist".Ich bin aber auch aus Erfahrung überzeugt, daß, wenn Sie aller solcher Fesseln ledig find, manches. Produkt ganz und gar nicht entsteht."

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ea 9.VrschUngsreise. Professor Dr. August Krämer

W Mit ferner örau mich zweijähriger Abwesenheit aus der Süd- see zuruckgekehrt. Nach demGcogr. Anz." übernahm Krämer derbst 1908 im Auftrag der Kaiserlichen Marine die durch trsL^J|C^ Stephan führerlos

gewordene Deutsche Marineexpedition auf Neu- Mecklenburg, der auch Dr. Walden und Dr. Schlagin- ,haufen angehörten. Dami reifte Krämer im Mai 1909 nach ,ben Karolinen, um dort die Leitung der Hamburger Süd- gee-Expedition aus dem DampferPeihv" «Kapitän Vahsel» zu übernehmen, welche un vorhergegangenen Jahre unter Professor Mlleborn Neupommern und Neuguinea erforscht hatte Krämer ve>achte mit den Expeditionsmügliederu Dr. Hambruch Dr Sarfert, Hellwiä) mid E. Krämer sämtliche Inseln der Karolinen nebst den Marshallmieln, und durch opferwillige Hin­gabe gelang es, Monographien von fast sämtlichen größeren und ANneren unfein dieses Archipels zu sichern, während die Offiziere desPeiho" Vermessungen der unbekaimten Inseln vornahmen Mch die Ergebnisse auf Neumecklenburg waren trotz großer Schwiermkeiten, Strapazen und Fieber recht schöne, so daß aus «ine reiche Ernte zu rechnen ist. b '

kv ?ur3c 5 adj riebt en aus ftunff u. SBif fenfffi'aft

a- bat Musikdirektor Tyielscher eine Aufführung beä ^ohengrin in Konzertsorm veranstaltet. Ein gewagtes Unter-

«A. tocnV- überaus begeisterte Aufnahme aus- ischlaggebend ist als recht geglückt bezeichnet wird. Der in n . 1 0 sche Kongreß findet vom 9 bis in Berlin im Reichstagsgebäude statt. Auf eine Lssahnge Tätigkeit als ordentlicher proses,or a:i der Berliner stlnwersttal kann bie|er -rage der AUphilologe Geh. Rat Dr. Her- i@0ti.ilt un 631 Sei,.

Aus Heften.

Die Vertrauensmänner des Bundes der Landwirte für den Wahlkreis Gießen-Grün- Iberg -Nidda werden in einer am nächsten Sonntag im Felsenkeller zu Gie ßen stattfindenden Verfamm- lung zur Gießener Reichstagswahl Stellung nehmen.

Deutsches Reich.

Stern preußischen Abgeordnetenhaus ist der Gesetzentwurf wegen der Bew ilttgung weitererStaats- Mtttel zur Verbesserung der Wohnungsver-- hältnis^e der Arbeiter, die in Staatsbetrieben be­schäftigt sind und von gering besoldeten Staatsbeamten zugegangen. Der Staatsregierung wird hierzu ein weiterer Betrag von 12 Millionen zur Verfügung gestellt.

Die Aussichten der Strafprozeßordnung haben sich, so wird uns aus Berlin geschrieben, in den letzten Tagen nicht aussichtsvoller gestaltet. Der Versuch, zwischen den Mehrheitsparteien und der Regierung über die strittigen Fragen des Entwurfes eine Einigung herbei- ^uführen, hat keinen Erfolg, gehabt. Bekanntlich ver­sagt die Regierung den Beschlüssen des Ausschusses, die sich auf die Erweiterung der Immunität der Abgeordneten und auf die Vorrechte des Parlamentes gegenüber polizei­lichen Haussuchungen erstrecken, ihre Zustimmung. Es be­steht wenig Aussicht, daß gerade in diesen Punkten eine Einigung erzielt werden kann. Das Zustandekommen der Strafprozeßreform dürste aber wohl an diesen Klippen kaum scheitern, da man in parlamentarischen Kreisen der Ansicht ist, daß sich in diesen Fragen ein Mittelweg sicherlich finden lassen wird.

Ausland.

Der Kaiser Franz Josef gedenkt am Mittwoch wachster Woche nach Ofen pest zu reisen.

Seit mehreren Tagen beschäftigt sich die italienische Presse ausführlich mit der Aufdeckung schwerer Un- rege lmäßig k eit en, die auf den Lagern der römi­schen Spiritus-Gesellschaft begangen wurden, um große Mengen von Spiritus der Fabrikationssteuer und den Oktroigebühren zu entziehen. Am Donnerstag wurde an die Kammer das Ersuchen gerichtet, die Strafverfolgung des Abgeordneten Montagna wegen Fälschung öffentlicher stlrkunden, Beamtenbestechung und Vergehens gegen die Spiritus-Oktroigesetze zu gestatten. Btontagna ist Vor- ^nder des Aufsichtsrats der römischen Spiritus-Ges ell-

Das ParijerJournal" erhebt Einspruch gegen die Behaup­tung deutscher Blätter, daß sein Artikel Über die Zurückziehung der russischen Truppen und insbesondere die Veröffentlichung der diesbezüglichen Erklärun­gen des Generals Bonais ein gegen den Minister des Aeußern Pichon gerichtetes Manöver sei. Minister Pichon hat auf die Anfrage eines Mitarbeiters desJournal" geantwortet, daß die durch die Erklärungen des Generals aufgeworfenen Fragen ^ausschließlich den Kriegsminister angingen. In einer von mehreren ^Blättern veröffentlichten amtlichen Mitteilung wird darauf hin- igctoiefen, daß die russischen Truppenver,chiebungen un Einver­nehmen zwischen dem russischen mtb dem französischen Gencral- ftabe erfolgt seien. Die voriährige Reise des sranzösischen Ge­neralstabschefs nach Petersburg und des russischen Ganeralstabs- chefs nach Paris hätten die Durchführilug der erwähnten mili- !tärischen Maßnahmen zum Zweck gehabt.

In der Berliner portugiesischen Gesandtschaft ast folgendes Telegramm des Ministers des Aeußern Machado .eingetroffen: 1200 Personen besuchten ein Bantett in Oporto am 31. Januar, bei dem der Justizminister von Vertretern des Handels, der Industrie, der Gerichtsbehörden, Offizieren des Heeres und der Marine begrüßt und die provisorische Regierung lebhaft ersucht wurde, die Trennung von Kirche und Staat durchzusühren. Die Kundgebungen zeigen, daß sich der

Das Befinden des Gouverneurs von I s p a h a n,

auf den Mittwoch früh mehrere Schüsse abgegeben worden w,v o._ I|V ollu cil,

sind, ist zufriedenstellend. Der Neffe ist seinen Verletzungen I lotterte sind zun"6."Februar, abends 6 Uhr, bei'Verlust des"An'.' erlegen. Die Ursache des Ueberfalles soll ein Streit I rechts einzulöjeu. Tie Ziehung der Klasse beginnt am 10. Februar, wegen einer Geldangelegenheit sein. , _** Neue Fernsprech an schlüssc. 3nt Snteteffc mög.

1 l_l? < - - - | lichst frühzeitiger Inangriffnahme der Arbeiten zum weiteren Aus-

itiiö bau der Fernsprechanlagen ist es erforderlich daß die Anmeldungen

fr., f. o ev , 'neuer FernsprÄauschlüsse spätestens bis zum 1. Mär

Gießen, 3. Februar 1911. Iden Kaiserlichen Telegraphenanstalten vorliegen. Verspäte: " T a g e § k a l e >i d e r für Freitag, 3. Februar. Stadt-iugcmeldete Anschlüsse, die infolgedessen außerhalb des Bmu theater:Glaube und Heimat." Anfang 8 Uhr. Plans nur mit Mehraufweiidungeu (z. B. durch besondere Em-

W ä h l e r v e r s a m m l u u g der nationalliberalen sendung einer Baukolonne usw.) herzustellen )inb, werden in dem Partei abends b8/< Uhr in Slems Garten. Vorträge des Reichs- Rufenden Bauabschnüt nur daun ausgeführt, wenn die Antrag' und Landtagsabg. Dr. O i a n n und des ReichStagskandidaten Prof. Heller zu den entstehenden Mehrkosten einen Zuschuß von 15 Mk. Tr. Glsevius. . leisten oder, wenn diese Mehrkosten den Betrag von 50 Mk. über-

- '^igen, den wirklich amaewendeten Kostenbetrag erstatten

1tnh Vekehrs-Clnnahmenans demPer oncn- ** Maul- und Klauenseuche. Neue Ausbrüche Ff DEitaU l9-rn b'E^iellung: der Seuche sind gemeldet aus: Mannheim; Eschweiler, R'gie.

St D»°Er 1910 9896000mf. B-^mchr ""g-b-ri-- 9a«en; Buchh°lz, R-gi-rungsb-jirk SiifÄ

528 000 Mk. 5,64%, in der Zeit vom Beginn des Rechnungs- , LanÜkrels Glkszen.

wgres 105 016 000 Mk. oder gegen das Vorjahr mehr 5566 000 , . Eberstadt, 2. Febr. Zu der Mitteilung in Nr. 21 Mk. = 5,60%; für die Preußisch-Hessische Eisenbahngemeinschast -et nachgetragen, daß außer den genannten vier Vereinsmitglie- im Dezember 1910 162 362 000 Mk. oder gegen das Vorfahr mehr beEn noch folgende hiesige Einwohner am Feldzug teilgenommen 12 720 000 Mk. = 8,50%, in der Zeit vom Beginn des Rech- haben: Wilhelm Löbrich, Heinrich Gorr I. und Konrad Alles I. Nstngsjahres 1551846 000 Mk. oder gegen das Vorjahr mehr daß also noch ein 48 er und sechs 7071 er Veteranen am 103 090000 Mk. 7,12%. I Leben sind. Die hiesige Feldjagd wurde von den seitherigen

** Benachrichtigung von schwebenden Mu- ^ächtern, der hiesigen Jagdgesellschaft, wieder gepachtet.

tungsverfahren. Wie bic

fnelbet, hat das Ministerium Beratung^ des

Wie

Darmstädter Zeüung" Kreis Büdingen.

,, des Innern die bei «I«. Büdingen, 2. gehr. Tie gestern abend in.

tungsversahren in Bergbausachen zu erteilen, dieser Tage erfüllt. ?a^ eint9en geschäftlichen Mitteilungen des Vorsitzenden, Die Bergbehörde hat den Aufttag erhalten, zu dem in Artikel 20 Hofzimmermaler, Schon, zunächst nut der Wahl der Ver­des Berggesetzes bestimmten Zeitpunkt von emer jeden eingelegten ireter für den Dez-tr ksaus schnst. Gewählt wurden Mutung dem Kreisamt, der Oberförsterei und der Bürgermeisterei, die Schreinenneister Geiß und Meuser; die Lertreier werden in deren Bezirken das zu verleihende Feld liegt, unter Bezeichnung ermächtigt, wegen des Ortes der nächsten Bezirks-Ausstel- des Umfangs Tenntnte zu geben. Die Bürgermeistercien haben lung von Schülerarbeiten, wie wegen des Bezirtsvorsitzenden 6ierbon diejenigen Grundeigentümer, deren Grundstücke durch die nach bestem Ermessen zu Verfahren 3u Vertretern für ^N°Mutmrg berührt werden zu benachrichtigen den im März in Mainz ftattfütiben tag Wrb

** Der Ges^s?^ba's^v^eii, bie Handwerker,chuien und zur ^crbcfjeru-ig

4 k w Prufungswesen darlegten, einverstanden, und wurden

. o.für seine .Nitglieber den zweiten l it e r ar i-1 die Vertreter srmnrihHaf nti nrrf x.p

>ch°nAb°nd in diesem Winter, hl. Ida Sttackwird AnstelleV,'.ach aLrtkverzoÄn'en

^^snosfischer deut,cher Lichter rezitieren, lehrers Becker wurde Hauptlehrer Mockenhaiwt zmn Är

und abwechslungswei^e mit ihren Vortragen wird Hof- sitzenden des Gefellenprüfungs-Ausjchunes aewäblt giam- Msreb Stephani ansDarmstadt als ^m der Vorsitzerlde unter'

als Buhnensanger hier jchonrühmlichst bekannt, direktor Müller (der am Erscheinen verhindert mar) für fe °ber verhinderten den am 11. Januar gehaltene Vonrag über die^u!rn

und Lieder singen. und den Burgfrieden Büdingens auf die iwd, in Aussicht

'f. °iÄbL°widm-t ta ?Äfa^f^t^etabenrb®tte^<,muSe'ebie,Xäerfam 6£

der populärsten und himmelstürmendstcii aller Sinfonien Beet- etngeladen hatte, wurde die Versammlung

Hovens. Kretzschmars Worte verdienen immer wieder Hanni ü 1' 11

gemacht zu werden:Das außerordentliche, in jeder Faser Beet- Nidda, 2. Febr. Die wechselnde Witterung hat Hoven,che Wnk ist vielleicht dasjenige, bei welchem die endgültige hier und in der Umgegend zahlreiche Erkrankunaen rur L "Ä W-HiLa«nT und sowie Ä

nicht bloß der Betthovenschen, sondern überhaupt der Jnsttumental- bannen häufig vor, ohne bis jetzt Opfer gefordert zu haben, musik bezeichnet, jedenfalls lift sie eins derjenigen Kunstwerke, über Um der Schnakenplage wirksam entgegenzutreten, deren Gewalt alle einig sind. Sewst diejenigen, welche amusischen werden gegenwärtig hier, m Geiß-Nidda und Bad Salzbausen Geistes find, pflegen vor der C-moU-Srnfonie doch eine leise x.» Keller mit SolrituSfackeln niiän^hrnnnt ,,Mx 1 rl Regung von. Respekt ^u haben. Jeder fühlt, daß aus dieser Sin- xm ausgebrannt, und es zeigt siq.

onie ein ungewöhnlicher Geist spricht. Es ist etwas titanisches ,9 sausende der Plagegeister dort vorhanden |inö. 2)ian

in ihrem Zorn und ihrem Trotze, in ihrem Schmerz und auch kann für die Anregung der Vertilgung dem Badekommissäl

m dem Rausche der Begeisterung, in dem sie schließlich ausmündet. Kirchner in Bad Salzhausen nur dankbar sein.

s J m Schicksal an die Pforte per aspera ad astra, Hf O r t en ber g , 2. Febr. Die bicsiae

durch Nacht zum Licht! Man darf von diesem Werke, wie von j a g d, die bisher für 520 Mk. verachtet war kam h-uw ,uin

°6en-' es gehört zum eisernen Besitzstand eines Ausgebot. Tie Jagd war viel umstritten und waren demgemäß eben, ber überhaupt Anspruch daraus erhebt, an der Kultur un- die drei Letztgebote sehr hoch, nämlich 1230 bis l940 unh91941

ferer 3e.t, an bet Kultur aller Zeiten teil zu haben. Btark. Das lebte Gebot hatte der Fürst zu Stalbera ^alleat

, Wilhelm Busch. Der gestrige Wilhelm Busch- Äreld Alsfeld

dibend im Steins Garten, veranstaltet von dem Rezitator ----- Rentendori 2 ch.hr c. « f _ ^"^rtschastsleh^r

eine erlesene Auswahl ans den Werken des vor etwa Jahres- K en Ertrag "ber. .Durch welche wraßnahmen gelingt in rist verstorbenen großen Humoristen. Nach einem poeti- , niodernen -andivirtschaft die Erhöhung der Nein- chen, warm empfundenen Nachruf für den weit über erLa9e' Veranstaltet ivird der Vortrag von der hessischen Deutschlands Grenzen hinaus beliebten Maler und Dichter Landwirtschaftskammer.

rezitierte Herr Fritzschler, der sich des Stoffes mit Wärme Kreis Schotten.

und Hingabe angenommen hatte, frei aus dem Gedächtnis ----- Vom HoherodStopf. Am kommenden Sonntaa ^^xEnopp",Die fromme Helene", dem 5. Februar, veranstaltet der Schiklub Wintersport Fibs der Affe",Kritik des Herzens",Onkel Kaspars Gießen hier mehrere 2 i

Ra,e" und noch einige andere Schöpfungen, durch welches..,. ^nnnhrn f s s q2 u/ Don benen be,onber§ es Busch verstand, den herzerfrischenden echten deutschen Ib der Volkslauf sehr mtereffant zu Humor in Wort und Bild zu fesseln und zugleich einen verspricht. Der auf den 4.-6. ds. MtZ. angelegte

tiefen Einblick in die Lebensschicksäle des Men!chen zu ge» ,Dlcö oorlausig verschoben und findet voraussichtlich

Winnen. Der Lichtbilder-Apparat arbeitete gut, die Wieder- vierzehn ^agen statt.

gäbe der etwa 300 Bilder war vortrefflich: ,ie waren scharf Kreis Frieddera

und wechselten in rascher Folge, so dag inan voll besneoigt A Fricdbera 9 ^o.v m .

war. Sie gespannte .Mim^ksamleit, die Heiterkeit und fahren wwl 5ßmife oon

der reiche Beifall der Besucher legte davon Zeugnis ab, «^ren^Zayren wird hur m diesem Monat wieder eine welchen Anklang die von tiefer Lebensweisheit und" brerkonferenz, die erste unter dem Vorsitz Menschenlenntnis zeugenden, von Herrn Fritzschler inn'?res ..^uen ^^eiSrais Schliephake, abgehalten werben. Dec mustergültiger Weise vorgesührten Meisterwerke Buschs rlrelS zahlt jetzt gegen 250 Lehrer.

ani)en- L. tJriebbcrg, 2. Febr. Zurzeit finden im Innern

** V o m Stadt theater wird darauf hingewiesen, daß hiesigen Schlosses bauliche Veränderungen statt bei dem Reh off-Gast spiel am Dienstag für Abonnenten und stehen auch solche außerhalb der eiaentlicben Scklok, eiÄ89f bm brim ^schnitt des SrmWgungSkupons gebüudc in ganz bestimmter Aussicht. Der Ob°ti)osmatschall

** Vom Biograph wird uns geschrieben: Im Biograph ve'rhaii'delte' n9hrCn.bCr^ 1DeiV^, Atontag hier und gelangt heute zum letzten Male das Kino-TljeaterdramaAb- Erhandelte mit den Beamten des hiesigen Hochbauamts. Man bringt diese Arbeiten m Verbindung mit der Wiederkehr bei ßarm, deren Ankunft schon im Mai erfolgen soll.

x Vad-9tauheiin, 2. Febr. Der diesmalige Winter ist dem Eissport auf dem großen Teich, der nur bei 'tc Ete zugänglich wird, so günstig, wie lange Jahre myt. Jlad) kurzer Unterbrechiing ist die prächtige Eisfläche fett gestern lüiebec zum Schlittschuhlaufen freigegeben worben.

tc. Aus der Wetterau, 2. Febr. Auch die Ratten sind in diesem Jahre zur Plage geworden. So ivurden beim R bdrusch von Weizen beim Gastwirt Wilhelm Bausch w Niederwöllfiadt 75 Natten gefangen und getötet.