N. 128
Erscheint NkgNch mit Ausnahme be8 Sonntag».
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LmdenffeBs i. O. Hotel Odenwald
Pension Mk. 4.50.
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Preis für 100 Psd. Lebend- Schlacht- qcwicht
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Redaktion. Expedition und Druckerei: Schut» straße 7. Expedition und Verlag: e<NL Redaktion: ^-eKllL. Tel.-Adr^ An,eigerLuben.
rühmlichst iehe Siurrri \i to
Märkte.
fc. Frankfurt a. M. Dl e h h os- AI a r kt bericht vom 1. Juni. Auftrieb: 163 Rinder, darunter 20 Ochsen, 3 Bullen, 140 Nuh«^ und Färsen, 1170 Slölber, 66 Schafe, 1235 Schweine.
Tendenz: Kälber, Schafe und Schweine lebhaft, aeräumt.
Zrettag, 2. Juni 19(1
Rotationsdruck und Verlag der Vrüblichen UnwersuätS - Buch- und Steindruckerei.
R. Lange, Ließen.
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Sitzung der Stadtverordneten.
Gießen,. 1. Juni.
«^,^nnKfer"b: Oberbürgermeister Mccum: die Beigeordneten I Neuer und (rmmctuis: die Stadtverordneten Dr. Ebel, Eichenauer Faber, Grünewald, Habenichl, Tr. tiabertorn, Raubach, Heichel' [ beim, Lelsrich Helm, Halm, Fann, Jughardt, Krumm' Leib, | ^ber, Loos £rbtg, Petri, Plcuik, Tr. Schäfer, Schaifstaedt, 6nnon, Troß, Urstadt, Vetters, Wallenfels, Tr. Wimmenauer, | wmn.
Baugesuche.
Tie Ho ch- Und Tiefbaugesell schäft, vorm. H. Winn I n- Eo, will an einem in der s))iarburger Straße beabsichtigten Neubau amteUc des dort vorgeschriebenen Vorgartens einen Hof mit Treppenaufgang, Brunnenanlage, Lauben usw. anlegen Ter VauauS schuß tlt für Ablehnung des Gesuches, damit der Charakter des dortigen Stadtteiles als Gartenstadt einheitlich durchgeführt I wirb.
Stadw. Lober ist für Befürwortung des Baugesuchs
Tie Versammlung beschließt gemäß dem Antrag des Bau auchchinies.
> Zahnarzt Tr. 5) oddes lvill an feinem Neubau in der Bahnhofstraße einen Balkon anbringen und den Tachstod in Fach werk errichten Auch würde nach den Plänen die Einfahrt nicht ! aie vor geschriebene Breite haben. Tie Versammlung befürwortet Meie Dispense, den ersten unter der Bedingung, baß der Ballon mcht mehr als GO Zentimeter Ausladung erhält.
Gg. Throm will in der Nähe der fdiiincit Aussicht ein Block- j .«ns mit Feuerungsanlage erbauen. Ter Bauausschuß ist gründ' Mich für Ablehnung.
I Die Stadw. Tr. Haberkorn, Grünewald, Winn, öetri und Sim o n sind für Genechnigung, da es sich nicht um I em festes Gebäude, sondern bloß um ein besseres Gartenhaus I hendle. Tie Versammlung genehmigt das Gesuch.
lieber das bereits srüher mit dem Architekten Philipp Nikolaus wegen Schaffung eines Zugangsweges zu feinem Wohn- Ws an der Süd-Anlage grundsätzlich getroffene Abkommen liegt Vnnehr der Vertrag vor, der genehmigt wird.
Die alte Klinik.
Der Bauausschuß beantragt, den Hinteren, 5316 Quadratmeter "wßen Teil des Klinitsgebäudes zum Verkauf auszuschreiben und [ davor einen Schmuckplatz an,ptlcgcn.
E Stadw. Saubach mödjtc auch das ganze Gelände zum Verlauf ausgeschrieben haben. Man könne sich ja dann vorbei halten, bloß den .hinteren Teil oder das ganze Gelände zu uer- foufen. Jedenfalls könne man dadurch erfahren, was der öffenl- klicke Platz loste.
Ter Vorsitzende meint, man solle nicht den ganzen Platz Iber Bebauung ausliefern.
I otabtü. Löber würde es nicht für verständig halten, den ptqb unbebaut liegen zu lassen. Man solle das Ganze berkaufen. Tuft und Licht habe der südliche Stadtteil genug. Es ■ft ihm gesagt worden, es seien schon 250 000 Mart für das Uliniksgebäude geboten worden. Bezüglich der Bebauungsort könne I Pan ja Bedingungen stellen.
I Ter Vorsitzende stellt an löanh seiner Auszeichnungen Ikff, das; niemals ein Gebot gemacht worden sei.
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Aechnnngöaugelegeaheitkn.
Die Rechnungen der v. Münchowschen Druckerei für den Jahresbericht der Höheren Mädchensdm'.- und der Firma E. Balser für einige Wandtafeln werden gntgeheißen.
Ter Voranschlag des R e a 1 g n m n a s i u m s und der S be r r ealschu l e für 1912 wird nicht beanstandet. Der ftäbhfdyc Zuschuß ist 296.50 Mark Häher als seither.
Stadtv. Wallenfels berichtet über die Prüfung der Stabte kane-Nechnung 1909 durch den Finanzausschuß, die keine Beanstandung ergab. Tie Rechimng wird gutgeheißen und die vorgekommenen .streditüberschreitungen, für die reichlich Deckungs- mittel vorhanden waren, werden genehmigt.
Verschiedenes.
Als Freibad für Frauen soll in Zukunft das.Schulbad benutzt werden
Der W a l d w i rt schasts pl a n für 1912 wird genehmigt.
Ein Gk'fudj des Phil. M ü l l e r um Erlaubnis zum Aus • schank alkoholfreier Glctränfc in seiner Badeanstalt wird nicht befürwortet, da kein Bedürfnis oorhanben sei. Stadtv Löber war für Befürwortting, während Stadtv. Krumm dagegen war.
Ter Firma V og t u. (So. wird die Erlaubnis zur Änbring,m« von Heinen Reklameschrankchen ant Bahnhof neben dem Automaten des Verkehrsvereins und an dem einen Tortiäuschen am Neuenweger Tor gegen Zahlung einer jährlichen AnerkennungS- gebühr von je einer Mark erteilt. i
Stadtv. Grünewald gibt von einem Wunsch der Wagenführer ^ennttiis, jälwlich einen Urlaub von drei bis vier Tagen zu erhalten.
Ter Vorsitzende teilt mit, daß bis jetzt fern derartiger Wunsch geäußert worden sei, itnb erhält entsprechende Ermächtigung, falls die Wagenführer an ibn berantretrn.
Stadtv. Vetters fragt nach dem Stande der Arbeitsordnung und der Vorsitzen de enuibert, daß sie voraussichtlich in der nächsten Sitzung vorgelegt werde.
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Kälber.
Feinste Mastkälber Mittlere Mast- und beste Saugkälber . Geringere Mast- und gute Saugkälber Schafe.
Stallmastschase:
Mastlämmer und jüngere Masthammel Schweine.
Voststeischige Schiveiue von 80—100 kg Lebendgewicht
Vollsleifchige Schweine unter 80 kg
Lebendgewicht
Vollsleifchige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht
Vollsleifchige Schweine von 120—150 Lg 2cbendaeivicht........
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stadtv. Grünewald ist ebenfalls gegen den Verkauf des vorderen Geländes unD meint, man solle auch den Vorschlag des -^.lvdtv. Haubach ablehnen. Man solle den Platz erhalten und sich nicht von bett Leuten irre machen lassen, die die verschiedenen Stadt teste gegeneiiiander^ausspielen möchten.
. Stadw. Tr. Schäfer schließt sich dem an. Man solle den ludlicheii Jieil Gießens nicht noch mehr verschandeln, als er es - - ohne Schuld der Stadt — schon sei. Es sei schon, wie Stadtv. Krumm srüher einmal gesagt habe, schlimm genug, daß man am Eingang der Staot die Bastille habe. Zn Mainz oder Tarmstadt I)ättcjic die Regierung ictent längst entfernt.
Sliadtv. v rum m ist ebenfalls gegen ben Beickaus. Tie ^'adt habe auch, die VerpNichlung, für Schönheit ;n sorgen. *ic Unterschriften gegen die Verlegung der städtischen Aemtcr fei äu ’/io von Leuten unterschrieben, die daran gar lein Interesse hätten. .Ter Vorsitzende teilt mit, daß auch eine Eingabe Tür die Verlegung mit 325 Unterschriften angegangen fei.) Wenn die Klinik verkauft werde, würden 5?otels, Warenhäuser usw. hin gebaut, was gewiß den Geschäftsleuten der inneren Stad: keinen Vortal bringe.
Stadtv. Eichenauer ist der Meinung, daß man in der öacfcc namentlich ästhetische Rücksichten zu nehmen habe Man dürfe nicht den Fehler machen, den Eingang in die Stadt zu ver schandelu. Jedenfalls dürfe man das Gelände nicht aus der Hand geben, bis die Frage der Fortführung der elektrischen Bahn nach ^-übciMii entschied.:! sei. Gegen ben Vorwurf, daß die int südlichen Stadtteil wohnen m Stadtverordneten Jnteressenpolitik trie ben, müsse er entidnebat Verwahrung einlegen.
Nach weiterer Aussprache, an der sich die Stadw. Löb er, Zughardt, Haubach, Simon nnd Heichelheim be teiligen, wird der Vorschlag des Bauausschusses angenommen.
Straßen- und Grundstiicksangelegenhk'ten.
Tic bereits genehmigte Befestigung des Weges zwischen den Häusern Nr. 38 und 42 da M a r b u r g e r S t r a ß e erfordert einen Kostenaufwand von 5600 Mark, die bewilligt werden.
Gegen die Umgestaltung der West-Anlage hat Th. 65 '.lfuß Einspruch erhoben mit der Begründung, daß ihm s. Zt. bei einem Gcländetausch zugesagt worden sei, daß längs seiner ganzen Hosreite eine fahrbare Sttaße sei Es wird deshalb vor- gZchlagen, die Umgestaltung zu Untertanen und nur einen gepflasterten Weg wie in den anderen Anlagen anzulegen.
Stadw. Haben ich t ersuche außerdem um Ausbesserung bei Fahrbahn.
Ter DorgcTcgtc F l u ch t l i n i e n pI a n der Schloßgasse am Neubau Hochstätter wird gutgeheißen.
Stadw. Eich en auer spricht den Wunsch aus, daß der Architekt des Höchstätterschen Neubaues auf den Baucharakter der Umgebung Rücklicht nehmen möge.
Slädtifcke Arbkitrn und Lieferungen.
Für die Reparatur des Taches des P f e r d e st a l l e s beim Wohnhaus der vormaligen Aktienbraucrei werden 620 Mk. gefordert und bewilligt.
Im R a m pen ab f ch l n ßg eb ä ud e am Bahnhof soll ein Klosett angelegt werben, wofür 120 Mark bewilligt werden. Ter eine Laden, der seither zu 400 Mark vermietet war, bringt in Zukunft <70 Mark Miele ein.
Stadw S im." n wünscht die Errichtung einer Klvseitanlage ■in der Nähe der Acst^Anlage für die städtischen Arbeiter.
* iSniiae Lieferungen werden genchmigt. 2arunter befindet Hdr Posten von 790 Mark für Schlauchbeschasfungcn für die freircT’hge ilädtische Feuerwehr,
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