Märkte.
le.Frankfurt a. M
104 Rinde
gewicht
Mk.
. . 40-41
84-86
Aus Stadt und Land.
49.00-50.00
Lebendgeivicht
Lebendgewicht
Spielplan des Eichener Stadttheaters.
dem 5. Großh. Hess. Jnfant.-Regt. Nr. 168.
Graf
Kird?lid?e Nachrichten.
Hess.) Nr. 115 kommandiert.
Befördert zu Fähnrichen
Hess. Train-Bat. Nr. 18.
In Genehmigung seines Ab
Höchste Temperatur om Niedrigste
22.
Meteorologische
der Station
' Preis für lOO Pfd. Lebend- Schlacht-
47.00-48.50
48.50—50.00
44.00—50.00
60.00-62.00
55.00—61.00
Mk. 92-100 88-93 76—85
Vollfleischige Schweine von 80-100 kg Lebendgewicht........
Hess. Train-Bat. Nr. 18, zum Oberleutnant befördert. — Frhr. v. Nordeck zur Rabenau, Oberlt. in der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika, vom 1. März bis zum 15. April 1911 zur Dienstleistung beim Leibgarde-Jnf.-Regt. (1. Großh.
des 5. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 168. — Zum Stab des Regiments übergetreten der Major Wilken, aggreg.
62.00-64.00
60.00—62.00
?i e n b oi-M a rkt bericht vom23. Febr. 17 Ochsen, 0 Bullen, 87 Kühe und Färsen,
56-60
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amg des Vertrags einzutreten, nm eine größere Anteilsquote SU erhalten. Seit dem Bestehen des Vertrags hätten sich unsere Finanzverhältnisse fortgesetzt verschlechtert und sie müßten sich weiter verschlechtern, weil wir in den Einnahmen aus dem Vertrage um 1 Prozent zu kurz kämen. Er würde gern mitwirken, xim ein gemeinsames Kammervotum zwecks Revision des Ver trags herbeizustrhren und sogar so lange die Flinte ruhen lassen. 'Heiterkeit.' Er glaube nicht, daß man den großen Bruder liebevoller stimmen könne, wenn man sich elegisch alles von ihm gesallen lasse.^ Man müsse nachweisen, daß die frühere -Grundlage für den Abschluß des Vertrags nicht richtig war und sich bemühen, in den maßgebenden Kreisen an das Pflicht- und Gerichtigkeitsgefühl zu appelieren. Wenn wir die Revision des Vertrags erreichten, dann würden sich unsere ganzen Finanzverhältnisse besser gestalten. Der Redner polemisiert dann noch über eine ganze Reihe anderer Punkte unter lebhafter Unruhe des Hauses.
Nachdem er seine Rede beendet, wird die Debatte gegen 2 Uhr abgebrochen.
Nächste Sitzung morgen früh 9 Uhr.
v. Königs dorff, Lt. im Leibgarde-Jnf.-Regt. (1. Großh. Hess.) Nr. 115, zum Oberleutnant befördert. — Versetzt: van Aerßen, Oberlt. an der Unteroff.-Schule in Jülich, in das Jnf.-Leib-Regt. Großherzogin (3. Großh. Hess.) Nr. 117, zur Unteroff.-Schule in Ettlingen Leutn. Meyer-Grebenstein im Jnf.-Regt. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, von der Unteroff.-Vorschule in Annaburg Lange, Oberlt., in das 5/Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168.--v. Hahn,
Hauptm. im Großh. Arü-Korps, 1. Großh. Feld-Art.-Regt. Nr. 25, von der Stellung als Battr.--Chef enthoben und zum Stabe des Regiments übergetreten. Seederer, Oberlt. in dems. Regt., unter Beförderung zum Hauptmann zum Battr.-Chef ernannt. — Schauenburg, Lt. im Großh.
Sonntag den 2 6. Februar, Estomihi: Gottesdienst.
3n der Stadttirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe.
Vormittags 11 Uhr : Kinderkirche für die Markusgemeinde.
, Pfarrer Schwabe.
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrassistent Schorlen, m e r.
Montag den 27. Februar, abends 8 Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Matthäus gemeinde.
Mittwoch den 1. März, abends 6 Uhr: 1. P a s s i o n s a n d a ch t. _ Pfarrer Schwabe.
Nachffkunstlgen Sonntag, den 5. März, findet int Abend- gottesdienit Beichte und heiliges Abendmahl für die Matthäus- und Markus gemeinde gemeinsam statt. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Lvangettjche weuieinoe.
Samstag den 2 5. Februar, abends 71/, Uhr: Ver ammlung der konfirmierten männl ich en Jugend der Lukas gemeinde.
Direktion: Hermann Steingoelter.
Dienstag den 28. Februar, abends 8 Uhr (18. Dienstags- Abonnement-Vorstellung): „Der Raub der Sabinerinnen." Schwank in 4 Akten voi, Franz und Paul v. Schönthan. Ende IO1/, Uhr. Mittwoch den 1. März, abends 7 Uhr (17. Mittwochs - Abonne- ment-Vorstellung): „Glaube und Heimat." Ende 9 Uhr. Samstag den 4. März, abends 8 Uhr, bei kleinen Preisen: „Faust", 1. Teil, erster Abend. Ende 11 Uhr. Sonntag den 5. März, nachmittags 3'/, Uhr, bei Volkspreisen: Volks-Vorstellung: „Der Vetter." Ende 5*/2 Uhr. Abends 7V2 Uhr, bei kleinen Preisen: „Faust", 1. Teil, zweiter Abend. Ende 10'/. Uhr.
In Vorbereitung: „Herr und Diener" — „Heber die Kraft", 2. Teil.
Schönau, charakteris. Fähnr. int Thüring. Husaren-Regt. Nr. 12; die Unteroffiziere: Bergling, Engelke int Jnf.- Regt. Prinz Karl (4. Großh. Hess.) Nr. 118, Fritsch im 1. Nassau. Feld-Art.-Regt. Nr. 27 Oranien, Bickel im 2. Großh. Hess. Feld-Art.-Regt. Nr. 61, Kiesche im Großh.
bis 23. Februar 4- 12,3 , 23. » -4-3*®
Gießen, 24. Februar 1911. .............
"Veränderungen im 18. Armeekorps. Zum Oberst. Volffletschige Schweine unter 80 kg teutnont beförberf derMajor und B°ts.-K°mmandeur o. Robe V°M°iichig° Schwein- von ioo-126 kg nn Jnf.-Leib-Regt. Großherzogm (3. Großh. Hess.) Nr. 117. Lebendgewicht ......6
— Den Charakter als Oberst.lt. verliehen dem Major z. D. Vollfletschtge Schweine von 120—150 kg Pampe, Kommandeur des Landw.-Bezirks Wetzlar. — Zum o‘*—*'•
Bats.-Kommandeur ernannt der Major Stempel beim Stabe
schiedsgesuches mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt Matt hi es, Major und Bats.-Kommandeur im 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168. — Der Abschied mit gesetzlicher Pension bewilligt dem Major Selzam beim Stabe des Hus.-Negts. König Humbert von Italien (1. Kurh ) Nr. 13, mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Leib-Drog. Regts. (2. Großh. Hess.) Nr. 24, dem Oberlt. Zimpel im Jnf.-Regt. Prinz Karl (4. Großh. Heff.) Nr. 118. Zu Stabsärzten befördert: der Oberarzt der Landw. 1. Aufg. Dr. Loeb (I Darmstadt). — Dem Zahlmeister Saxe vom Leib-Drag.-Regt. (2. Großh. Hess.) Nr. 24 der Titel „Oberzahlmeister" verliehen.
** Vom Stadttheater wird uns geschrieben: Nochmals sei nachdrücklich auf die zu Gunsten des Herrn Hermann Norden am Sonntag abend stattfindende Ans- ührung des neuen burlesken Schwankes von Charles Mar- owe „Die goldene Ritterzeit" hingewiescn. Die Komik des Sttickes basiert auf einem grotesken Einfall, der eine lange Reihe der heitersten Situationen ergibt. Ein junger englischer, sehr moderner und lebenslustiger Lord, Sir Guy oe Vere, der Nachkomme eines Ritteraeschlechts, hat wenig Sinn für die glorreiche Vergangenheit. Umsomehr schwärmt seine Braut für die mittelalterliche Romantik und mit ihr alle, die auf dem Schlosse zu Gast sind. Der Baron trinkt nun eines Abends zu viel Whisky, schläft ein und sieht sich im Traum in die „aoldene Ritterzeit", in )ie Zeit vor 700 Jahren wo Richard Löwenherz lebte, zurückversetzt. Dieser Traum kommt nun auf die Bühne. Der moderne Baron im Smoking kommt inmitten der alten Ritter und Edelfräulein in so tolle Situationen, daß man aus dem Lachen nickt mehr herauskommt. — Die Hauptrolle des Sir Guy Dürfte für den beliebten Bene- izianten eine Paraderolle werden.
Startenvu'st unö Rheinhessen.
d. Mainz, 24. Febr. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde für die Verwaltung der städtischen Wasserwerke eine Deputation gebildet und Satzungen beschlossen. Seit 106 Jahren hat Die Stadt an einen protestantischen und sechs katholische Geistliche zur Besoldung einen Zuschuß von 3000 Mk gezahlt, eine Einrichtung, die von Napoleon geschafsen wurde. Wiederholt hat in den letzten 40 Jahren die Stadtverordnetenversammlung sich mit diesem Zuschuß beschäftigt. Im Jahre 1906 stellte der sozialdemokratische Stadtv. Adelung den Antrag, die 3000 Mk. zu streichen, es wurde damals beschlossen, die Rechtsverhältnisse zu prüfen. Beig. B er ndt hat ein großes Rechtsgutachten ausgearbeitet, er kam zu dem Ergebnis, daß eine gesetzliche Verpflichtung,
3n der gohanneskirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Au 2 sel d.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde.
Pfarrer A u s f e l d.
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r.
Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Johan nessaal.
Freitag den 3. März, nachmittags 4 Uhr, findet im Gemeindesaal, Kirchstr. 9, die Jahresversammlung des O b c r h e s s i- s ch e n Vereins für die Baseler M i s s t o n statt, wobei Herr Missionsinspektor Pfarrer Divpcr aus Basel über die gegenwärtige Lage und Aufgaben der Baseler Mission berichten wird. Alle Missionsfreunde sind herzlich dazu eingcladen.
Heute, Freitag den 24. Februar, abends 51/, Uhr: Versammlung der konfirmierten weiblichen Jugend der Johannes gemeinde.
katholische Gemeinde.
Gottesdienst.
SamStag den 25. Februar 1911:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht.
Sonntag den 26. Februar: Sonntag Q u i n q u a g e s i m a e.
Vormittags von 6',, Uhr an: GelegenheU zur hell. Beicht.
„ um 7 Uhr: Die erste Herl. Messe.
• um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion.
„ um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.
, um 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt.
Nachmittags um 5% Uhr: Christenlehre; darauf Andacht für die Abgestorbenen.
Am Mittwoch wird vor der hl. Messe um 7% Uhr die geweihte Asche ausgeteilt.
Mittwoch und Freitag abend um 6’/, Uhr ist Faftcnandacht.
Freitag um 7 Uhr ist Segensmessc.
Das Temprlhofer Selb im vudgetaurschutz -es Reichstags.
: : Berlin, 23. Febr.
Vor Eintritt in die heutige Tagesordnung des Budget- aüsschusses teilte der Kriegsminister mit, daß nach Meldung der zuständigen Intendantur die von einer Firma zum Verkauf ungebetenen Pferdedecken „die nur einmal im Kaisermanöver gebraucht waren", nicht aus Heeresbeständen stammten. Die Firma hatte diese Decken für das Kaiser- manöver an Quartiergeber als Schlafdecken vermietet und bietet sie jetzt als Pferdedecken zum Verkauf aus.
Dann begann die Verhandlung über den Verkauf des Tempel Hofer Feldes. Der Berichterstatter Abg. Erzberger (Zentr.) äußert feine Verwunderung darüber, daß der Verkauf und die Rechtslage den Budgetausschuß beschäftigen müsse, nachdem ähnliche Fälle mehrfach vorgekommen seien. Labands Beurteilung der Sachlage sei falsch, weil er nur einen Teil der bezüglichen Bestimmungen zur Grundlage seiner Betrachtung nehme. Nach Auffassung Labands dürfe die Marineverwaltung kein Kriegsschiff verkaufen. Das widerstrebe dem gesunden Menschenverstand. Es ist die Absicht des Gesetzgebers, der Verwaltung möglichste Bewegungsfreiheit zu geben. Die Frage, ob Pundes- rat und Reichstag ihre Genehmigung erteilen müssen, ist vom Ausschuß, der das Gesetz betreffend das Reichseigentum 1873 beraten hat, verneint worden. Die Einnahmen sind einfach auf den Haushalt zu Bringen und nachträglich zu -genehmigen.
Kriegsminister von Heeringen gibt hierzu folgende Erklärungen ab: Die Militärverwaltung habe die Einbringung eines neuen Nachtragshaushalts im Frühjabr 1910 vorbereitet, sei aber an seiner Vorlegung ourch die inzwischen eingetretene Vertagung des Reichstags gehindert worden. Im übrigen sei die Militärverwaltung nach folgenden Rechtsgrundsätzen verfahren: An dem privatrechtlichen Abschluß der Verträge als solchen seien die gesetzgebenden Körperschaften nicht beteiligt. Zur Vereinnahmung und Verwendung des Verkaufserlöses bedürfe es dagegen ihrer Genehmigung. Diese Genehmigung könne vor oder nach der Veräußerung eingeholt werden, je nach Lage :des Einzelfalles. Werde sie nachträglich eingeholt, so muffe dies gemäß § 10 Absatz 2 des Reichseigentumsgesetzes spätestens in 'dem auf das Etatsjahr folgenden zweiten Jahre geschehen. Erfolge der Abschluß vor der Genehmigung, so trage der Kriegsminister die staatsrechtliche Verantwortung dafür, daß diese Genehmigung erteilt wird. Sei die Erteilung zweifelhaft, so würde sich daher der Verwaltungschef vorher der Zustimmung der gesetzgebenden Körperschaften versichern, wie dies im vorliegenden Falle geschehen sei. Er trage hiernach die staatsrechtliche Verantwortung dafür, daß die Genehmigung der gesetzgebenden Körperschaften zu den Ergebnissen des rechtlich unanfechtbaren Vertragsabschlusses erteilt werde.
Ein fortschrittlicher Redner betont, daß der Standpunkt Labands nicht ad hoc zum Tempelhofer Feld eingenommen worden ist, sondern längst vorher feststand. Artikel 69 der Reichsverfassung setze ein Einnahmebewilligungsrecht des Reichstags fest. Es sei zweifelhaft, ob die Genehmigung vorab erteilt werden muß. Erne gründ- ffützliche Regelung der Frage sei notwendig.
Der Reichsschatz sekret är tritt den Ausführungen des Berichterstatters bet. Dem Reichstag ist alljährlich ein Verzeichnis der rechtsgültig veräußerten Grundstücke -^gegangen. Gin Widerspruch ist nie erfolgt.
Ein Mitglied der nationalliberalen Fraktion bezeichnet die Sachlage als zum mindesten sehr unklar, da ^auch Laband einen Tausch von Grundstücken ohne weiteres Juläßt. Die Negierung habe der konstanten Anschauung Des Reichstags und aller seiner Ausschüsse entsprechend ^gehandelt. Es sei eine Lücke im Budgetrecht des Reichstages vorhanden. Der Redner empfiehlt eine von ihm und feinen Freunden eingebrachte Entschließung, die die verbündeten Regierungen um baldigste Vorlage eines GesetzentwurfesüberdieEinnahmenund Ausgabeu desReichsundüber den Rechnungshof ersucht.
Von freikonservativ er Seite wird das zweite -m der „Voss. Ztg" veröffentlichte Gutachten Labands als ein Rückzugsgefecht bezeichnet. Die nationalliberale Entschließung sei empfehlenswert. Auch der sozialdemokratische Redner stimmt der Entschließung zu, ohne sich rhre Begründung zu eigen zu machen. Die Notwendigkeit, das Tempelhofer Feld gerade zu diesem Termin zu verkaufen, habe nicht Vorgelegen. Man hätte mit dem Abschluß warten können und müssen. Eine force majeure habe nicht Vorgelegen. Der Kriegsminister sei nicht berechtigt gewesen, den Verkauf zu vollziehen. Ein anderer sozial- d e m o l r a t i s ch e r Redner glaubt, daß die Meinung des 1 Kriegsministers sich seit dem vorigen Jahre geändert habe Damals habe er Verträge in Aussicht gestellt zur Genehmigung des Reichstages; heute heiße es, die vorherige . Genehmigung sei nicht nötig; werde sie hinterher versagt, so übernähme der Kriegsminister die staatsrechtlichen Folgen, die tatsächlich der Reichskanzler zu tragen habe.
Der Kriegsminister weist den Angriff des sozial- ' demokratischen Redners wegen angeblicher Verschleppung des Verkaufsgeschäfts zurück und bestreitet, daß ein Wider> ffrnitf) zwischen seiner heutigen Stellungnahme und der be-r Direktors des Armeeverwaltungs-Departements vom Fe- 1 fcruar 1910 bestände. Die damalige Erklärung des Departc > mentsdirettors sei aus dem ganzen Zusammenhänge zu : verstehen; sie konnte nicht die weite Bedeutung haben, die i ifyr später untergelegt ist, sondern nur die, daß auch künftig keme Abschlüsse erfolgen sollten, ohne die Genehmigung 1 des Reichstages zum Gesamtunternehmen. So sei sie auch i von den Regierungsvertretern verstanden worden, sonst hätte : man Veranlassung genommen, fie klarzustellen. Die Er- <
Niederschlag: = 2,3 mau
Hutung fei aber auch von den Mitgliedern des Budget- der cüang. Kirche einen Zuschuß zu gewähren, nicht vor* ausschusses nicht anders aufgefaßt worden, wie aus den liege, weil sie durch ihr Besteuerungsrecht ihre Bedürfnisse Bemerkungen des Ausschußberichterstatters im Plenum des selbst decken könne. Dieses Besteuerungsrechl habe die kath. Reichstages ganz zweifelsohne hervorgeht. , Kirche nicht. DieBürgermeisterei vertrat den Standpunkt,
Die Aussprache schließt. Die Entschließung der aus Billigkeitsgründen den beiden Kirchen den Zuschuß Nationalliberalen wird einstimmig ange- zu belassen und darin keine Aendemng eintreten zu lassen nommen. Der Vorsitzende des Budgetausschusses stellt Der juristische Ausschuß war in der gestrigen Sitzung der fest, daß die Mehrheit des Ausschusses der Ansicht ist, daß gegenteiligen Ansicht, er beantragte, daß der Zuschuß für die Reichsregierung innerhalb ihrer Kom- den evang. Geistlichen gestrichen werde, weil die evangel. peLenzen gehandelt habe. Diese Feststellung wird Kirche durch Besteuerung ihrer Mitglieder ihre Bedürfnisse durch ausdrücklich enBeschluß des Ausschusses auf bringen könne, dagegen soll an die kath. Kirche der b e stä t i g t; die Sozialdemokraten, die Freisinnigen und der Zuschuß beibehalten bleiben, der Betrag jedoch auf die Ihm Pole stimmen dagegen. lagen der Katholiken ausgefchlagen werden, so daß die
Die Aussprache erstreckte sich nunmehr auf die Frage, Stadt auch an diese Geistliche keinen Zuschuß mehr gewährt, ob beim Verkauf des Tempelhofer Feldes die öffent- Nach längerer Besprechung wurde dieser Antrag angenom- lichen Interessen gewahrt worden seien. Hierzu men. — Ein Gesuch der Turnerschaft, den Turnunterricht liegt eine lange Reihe von Eingaben vor, von Mieter- in der Fortbildungsschule einzuführen, wurde abgekehnt. — Vereinen, dem Bezirksverein der dein Tempelhofer Feld Die städtischen Badeanstalten verursachen jährlich einen Zubenachbarten Hasenhaide, von Lehrern, Aerzten, Turn- schuß von 28000 Mk., um dem einigermaßen abzuhelfen, Der einen, die sich entweder überhaupt gegen den Verkauf wurde von der Bürgermeisterei beantragt, die Wannenerklären oder einen Verkauf an Berlin verlangen, bäder 2. Klasse von 25 auf 30 Psg. und die erster Klasse von Der Gegenberichterstatter erklärt, daß der Budgetausschuß 50 auf 60 Pfg. zu erhöhen; der Preis für die Brausebäder nur darauf zu sehen habe, daß ein möglich st hoher mit 10 Psg, soll bleiben. Die beantragte Erhöhung wurde Preis erzielt werde. Er gibt ein Bild der stattgehabten beschlossen.
Verhandlungen und fordert, daß der Ausbau erfolge nach den Anforderungen des modernenStädtebaues. Der Kriegsminister erklärt, der Heeresverwaltung könne es nur darauf ankommen, das Geld zu bekommen. Wiedas Austrieb: ,
Feld bebaut, welcher Bebauungsplan aus geführt werde, sei 977 Kälber, 98 Sclicllc, 1813 Schweine, ihm ganz gleich. An Lungen für Berlin sei noch genügend - "t.enöc®nU, ^a.lber ^druckt, nicht auSverkamt, Schafe lebhaft, Platz und Raum vorhanden, beispielsweise in den Schieß- ousverkaust, Schweme gedruckt, rucht ausoerkaust.
ständen. Die Eingemeindungsfrage gehe die Heeresverwaltung nichts an; sie wurde au geschaltet, jueil die maßgebenden Instanzen sich gegen Die Eingemeindung erklärten. Kälber.
Berlin aber legte den entscheidenden Wert auf die Einge- FeinsteMastkälber ........ meindung von ganz Tempelhof ober Teilen davon. Ein Aättlere Plast- und beste Saugkälber . Berlin feindliches Verhalten habe der Heeresverwaltung Geringere Alast- und gute Saugkälber ferngelegen. a ,
Sic Aussprache wird Hierauf auf Freitag vertagt. Mastlämmer ünb"jüag-°° Masthammol Schweine.
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