Ausgabe 
26.4.1911 Erstes Blatt
 
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zrfe Kleider

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recht hübsche Form,

Voile-Kleid mit

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Goethestrasse 9, 11

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welche viel begehrt wurde, in den Preislagen von Mk. 90 dis Mk. 240 hat in lieberem- stimmung mit der bindfaden- ähnlichen Spihengarnitur der Taile den Ansatz unter dem Tunika-Abschluß die gleiche Spitzenbrrderie-am Nock in der Breite von 25GO Zentimeter.

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nlerungen ftn5 ton einfacher Ausstattung bis zu den kost- spieligsten Ausführungen vor­handen. Die Hochsommer­sachen sollen einer besonderen Publikation Vorbehalten sein und greifen wir deswegen auf das Gebotene für die Jetzt- zeit zurück.

Zuerst über die Formen.

Die Empireform ist wohl unbestritten die Tagesmode. Kurze Taillen, nicht zu kurze Aermel und nicht zu enge Röcke. Spielraum bieten egenlich der Form nach nur die Röcke.

Bei den verschleierten Klei­dern ist die Tunika in den Nöcken ausschlaggebend. Der leichte durchsichtige Ueberzug endigt mit einem breiten Stoffsaum, welcher seinerseits auch wieder eine Garnitur sehr Wohl verträgt, oder gerade über dem Abschluß der Tunika ist eine breite Spitzengarnitur auf das farbige Unterkleid ge- setzt', wodurch eine elegante Wirkung erzielt wird. DaS Unterkleid selbst bekommt dann unter dem Abschluß des Ueber- Wurfes nochmals den Schleier­überzug, welcher glatt angesetzt rder mit abgesetzten Längs-

Bei garnierten Kleidern sind die mit Schleier über­zogenen Unterkleider in den neuesten Arten führend. Die Spielarten der Farben durch den mehr oder minder durch­sichtigen schleierartigen Bezug sind besonders schön. Grellste einfarbige Töne, wie feuerrot, hellgrün und königsblau, die hellen chamäleonfarbigen Stoffe seien besonders er- wähnt werden du rch den schleierartigen Ueberwurf nach .Geschmack und Liebhaberei gex dämpft, so daß die Farben har­monisch schön wirken.

Daneben sind für dauer- 6afiere Kleider immer noch die leichten Popeline oder Va- 'tiste, beides zuverlässige rein­wollene Gewebe, sehr begeh­renswert.

Die Eleganz kleidet sich auch hier in Seide.

Entweder die mit Chiffon überzogenen seidenen Unter- kleider oder ganz Seide über­haupt, also: Foulard. Hierin gibt es sehr schöne Muster« Die Leichtigkeit der Stoffe, die Kleider sind meist nicht im Rock gefüttert gibt diesen Kleidern, verbunden mit dem eleganten Aussehen eine be< sonders vorteilhafte, fctelleU tige Verwendbarkeit. Sic «ig< nen sich sowohl für dis Straßtz tote für den Salon, für Besuch' so gut wie für Teegesellschaften und kleine Diners.

' Für Hochsommerzeiten zei­gen sich in Wollstoffen die Mousseline in neuen, schönen Dessins und anschließend an ^Nousielme die Waschsaisonl wit $ten unzähligen Varia« %nen.

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