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Genaue Abbildung in Naturgrösse. Ohne Rekl am eaui druck.
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Meteorologische Beobachtungen der Station Stehen.
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1911
Regen
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4,6 m m.
Kinder benötigen sehr viel Spannkraft für ihre Arbeit u. ihr Spiel
VergebungvonDrainagen
Bekanntmachung
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Gvoßh. Bürgerneisterei Grünberg. I. V.: Fuldat, Beigevrdneter.
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Unseren Anzelgenkunüen zur gefälligen Beachtung
Sie brauchen nicht zu warten bis Sie sämtliche Gutscheine beisammen haben, senden Sie uns per Postanweisung^ 1.25 und wir werden Ihnen den Löffel sofort zusenden. Dieser Betrag wird Ihnen zurückerstattet, wenn uns bis zum 81. Dezbr. 1912 die erfordert Anzahl Gutscheine zugesandt wird.
Quaker Oats Company, m.b.H.
Hamburg. Abt.bp
Seit 35 Jahren bestens bewährt, ist Scotts Emulsion gerade für solche Zwecke ein vorzügliches Stärkungsmittel. Man mache einen Versuch, achte aber wohl darauf, die echte Scotts Emulsion zu erhalten.
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Haferprodukte sind meistens gut, aber der Unterschied zwischen Quaker Oats und anderen Produkten liegt in der Herstellungsweise und der Wahl des Rohproduktes.
Gießen, den 15. November 1911.
.Großherzogliches Amtsgericht.
Der Voranschlag der Stadt Grünberg für 1912 Rj. liegt vom 26. d. 9JcL ab acht Tatze auf unsere-m Bureau zur Einsicht der Beteiligten offen.
Grünoerg, 21. November 1911.
Natürlich weiss jeder die Bedeutung einer guten Nahrung. Aber kennen Sie die Nahrungsmittel, welche wirklich nahrhaft sind?
Eines der besten und unbedingt das billigste ist Quaker Oats.
Nur echt mit dieser Morte—demgischcr — dem Garantie» -eichen deS Scott- Ichcn Bersahrenöt
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Märkte.
fe. Frankfurt a. M., 21. Nov. Heu- und Strobmarkt. Die angefabreiien Wagen Heu waren unverkäuflich. Stroh war nicht ongefabreit. Geschäft demnach sehr flau.
20. bis 21. N
20 , 21.
Gut haushalten
muß man auch mit seinen Körperhaften; wer sie überanstrengt, oder beruflich zu sehr in Anspruch nehmen muß, tut gut, um Verlorenes wieder einzuholen, Scotts Emulsion einzunchmen.
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Um den größeren Anzeigen für die SamstagHnnminrr eine sorgfältige Satzausstattung zu sichern, empfiehlt es sich dringend, die Aufgabe ein bis zwei Doge vorher zu be- wirken. Bei der großen Menge der Anzeigen kann nur bei rechtzeitiger Bestellung eine wirkungsvolle Anordnung gewährleistet werden.
________'___________Verlag des Siebener Anzeigen
Scott« Emulsion wird von un« au«schl»ctzNA im großen verkauft, und -war nie lof< nach Gewicht oder Maß, sondern nur in oerfiea<lten Driflinaifiaicbcn in flat ton mit unserer Schutzmarke (sttscher mit dem Dorsch) Scott & Bowiie G. m. b. H„ ^rankfuit a. M.
Bestandteile: Feinster Mrdizinal-Lrdertran lf>0,0> prima ©Uuerin 60A unterpdoSvhorigsau.er flalt 4.3, unterphoSphorigsaure« Natron Pulv Tragant 3,0, feinster arab. Gummi pulv. 2A, SBafier 13w0 wifotiol 11,0 H'crzu aromatische Emulston mtt Zimt^ Manoel. und Gaultheriaöl je 3 Tropfen.
Dienstag, den 28. d. Mts., vorm. 9y2 Uhr, sollen für die Feldberernigung Ettinqshausen auf dem Rathaus vergeben werden:
Los I Drainröhren
Los II Steinzeugröhren Los III Mündungsröhren Los IV Anfahren der Rüb Los V—IX Drainagearbeiten Los X Maurerarbeiten
Limburg a. d. Lahn, Li. rnov. Frachtmarkt. Durchschnittspreis pro Dialter. Roter Weizen (uafiautffber) 17,00 Mk weißer Weizen (anqebaute Fremdiortej 16,50 Koni 13 50 Mk.' Gerste: ,'Uttergerste 00,00 Mk., Braugerste 13,50 Ml.' vaier 'Ulf. 8,85, Orbsen Alk. 0,00, Kartoffeln 7.60—8, 0 «DU.
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I Fran Dr. Edgar Helmaan, 6.0.6.8, Berlin W. Peldura Str. Ui.
Bekanntmachung
In das Genvssenschaftsregister wurde eingetragen bezüglich des landwtrtschastlichen Konsumvereins Burkhards- selben, Oppenrod und Umgegend e. G. m. il H. zu Burkhardsfelden: An Stelle des aus dem Vorstand ausgeschiedenen Peter Schepp ist der bisherige Lagerhalter Heinrich Mecker zum Rendanten und an dessen Stelle der Taglöhner Theodor Heuser von Burkhardsfelden zum Lagerhalter bestellt worden.
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Die Forster Waschereimaschinenfabrik Rumsch L Hammer, Forst (Lausitz), feiert in diesem Jahre ihr 25iährrges GeschaftsiubilLum. Tie Firma ist durch ihre Patent- Unwersal-Plättmaschinen in der ganzen Welt bekannt. (ss"/u
Los X Maurerarbeiten „ „ 50 „
Die Verdingungsunterlagen liegen auf-Großh. Bürgermeisterei offen, wo auch die Angebote in Prozenten des Voranschlages verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen und postsrei einzureichen sind. Zuschlagsfrist 3 Wochen.
Der Besitzer forderte aber Vorausbezahlung, da sie keinerlei Handgepäck bei sich führten. Es stellte sich heraus, daß beide vollständig mittellos waren. Durch die benachrichtigte Polizei erfolgte Sistierung der Baronin und des Barons, die sich in dem ersteren Gasthaus unter den falschen Namen „von Berg" einlogiert hatten. Beide wurden heute auf freien Fuß gesetzt, da wegen ihres annormalen Zustandes eine strafrechtliche Verfolgung ihrer Betrügereien wohl nicht erfolgen kann. Mutter und Sohn, die ohne jegliche Barmittel waren unb über ihre Herkunft und ihren Wohnsitz keine Angaben machen konnten, wurden nach Frankfurt gebracht, um im bortigen Polizeipräsidium ihre Ausweispapiere in Empfang zu nehmen. 'Die Angabe der Baronin, in Bayreuth ansässig zu sein, erwies sich als falsch.
Hessen-Nassau.
X Hanau, 21. Nov. Heute nachmittag wurde auf dem Friedhöfe der General der Kavallerie, z. D. v. Deine s, Generaladjutant des Kaisers, beigesetzt. Vorher fand im Hause des Verstorbenen eine Trauerfeier statt, bei der Militär-Oberpfarrer, Konsistorialrat G o e n s aus Berlin, die Gedächtnisrede hielt. Prinz Eitel Friedrich von Preußen war als Vertreter des Kaisers erschienen, ferner viele höhere Offiziere, so u. a. kommandierender General des 18. Armeekorps v. Eichhorn und Generalleutnant v. Scholz, Kommandeur der 21. Division. Auf Befehl des Kaisers waren weiterhin erschienen der kommandierende General des 8. Armeekorps, General der Infanterie v. Ploetz, der Kommandeur der Bonner Königsbusaren, Oberst v. Ärnim, Abordnungen von 'Truppenteilen der 21. Division und des 8. Armeekorps. Beide Verbände bat der Verstorbene kommandiert. Die Trauerparade stellte die Garnison Hanau (Ulanen-Regt. Nr. 6, Eisenbahw-Negt. Nr. 3 und 2. Bat. Jnf.-Megts. Nr. 88). Groß war die Zahl der Kranzspenden, unter denen sich solche des Kaisers und der Kaiserin befanden. Beileidstelegramme hatten gesandt der Kaiser und die Kaiserin, der Kronprinz und mehrere andere Prinzen des kaiserlichen Hauses, sowie der Landgraf von Hess em______________________________
höchste Temperatur
Niedrigste e
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Mentsappell auf dem Hof der Zeughauskaferne, anschließend große Parole. Gegen 11.30 Uhr vorm. Promenaden konzert in der Süd-Anlage. Um 4.30 Uhr nachm. versammelt sich das Offizierkorps zu einem Festessen in den Räumen des provisorischen Offizierkasinos. Abends finden in den verschiedensten Lokalen der Stadt die Mann- schaftsfeiern statt, doch muß Musik und Tanz wegen des Totensonntags um 12 Uhr beendet sein.
** Bahnpersonalien. Es wurden versetzt: der Eisenbahn-Rangiermeister Karl Schl er f und der Eisen- bahn-Rangiersührer Balthasar Zimmermann von Frankfurt a. M. nach Bad-Nauheim, der Bahnmeister-Aspirant Blöcker von Frankfurt a. M. nach Hersseld, der Eisenbahn-Schaffner Koller von Stockheim nach Hungen und der Lokomotivheizer Moritz von Hanau nach Friedberg.
Der hessische LandeSverein für innere Mission hat den Pfarrasftstenten Liz. Gengnagel, bisher an der Pauluskirche in Darmstadt, als VereinSgeistlichen berufen, während der seitherige Vereinsgeistliche Zentgraf eine Pfarrstelle in Erbach im Odenwald übernommen hat. An Stelle von Liz. Gengnagel ist Pfarrassistent Herpel bisher in Langen, getreten.
** (Sumatra und Nias. Wenn wir von diesen und anderen weitentfernten Gegenden hören, dann stellen sich viele immer noch vor, daß dort die nackten „Wilden" in Barbarei und Menschenfresserei herumlaufen. Ganz anders war das Bild, das uns Missionsdirektor Spiecker aus Barmen in seinem Vortrag in Steins Garten am Montag abend zeichnete auf Grund dessen, was er selbst dort aus einer Missionsreise geschaut hat. Darnach ist der christliche Glaube in Sumatra nicht mehr nur eine Sache einzelner Kreise ober Stämme, sondern unter bem Volk der „Bataks" ist es eine evangelische>V o l ks kirche, die schon über 100 000 Mitglieder zählt und so zunimmt, daß im nächsten Jahre bereits die Zahl 120 000 erreicht werden wird. Diese Fortschritte sind um so erstaunlicher, da das Christentum, besonders im Süden, einen heftigen Kampf mit dem Islam zu bestehen hat. Das Ziel ist Selbständigkeit dieser chr.st- lichen Kirche, auch hat die Mission dort hohe soziale Aufgaben. Ihrem Zweck dienen die aufblühenden Schulen, besonders auch Handwerkerschulen und Lehrerseminare; ebenso hat die ärztliche Mission eine hohe Bedeutung. Die holländische Regierung leiht allen diesen Bestrebungen ihre Unterstützung. So wird in einigen Jahrzehnten das Ziel erreicht sein, daß diese „Wilden" so selbständig in ihrem Kirchcn- wesen sind wie irgendein'europäisches Land. Auch auf der Insel Nias, wo das Christentum 12 000 Anhänger zählt, ist eine solche Volkskirche im Werden.
** I m Kolosseum finden heute, Mittwoch, zwei große Vorstellungen statt. Außer dem schon besprochenen reichhaltigen und interessanten Programm wird als besondere Nummer zum letzten Male ein Dressurakt mit Pferden, Hunden und Affen von Herrn Direktor Ohm nebst Gemahlin vorgeführt werden.
Starkenburg und Rheinhessen.
m. Offenbach, 21. Nov. Auf die schiefe Bahn geraten ist die Baronin Hilma von Totenhart, die nachdem sie von ihrem Manne geschieden worden war, ihren obenangeführten Mädchennamen führt. Tie Baronin ist durch Familienverhältnisse auf Abwege gekommen und jetzt gänzlich verarmt. Ihr lAemann war dem Spielteufel ergeben, der in Monaco das beträchtliche Vermögen seiner Frau verspielte, und dann längere Zeit in Bigamie lebte, was zur Ehescheidung führte. All dieses haben auf den Gemütszustand der Frau derartig eingewirkt, daß sie ihrer Sinne nicht mehr mächtig und anicheinend gleich ihrem 28 jährigen Sohn geistesgestört ift. Die in den 50 er Jahren stehende Baronin treibt sich seit einiger Zeit mit ihrem Sohn namentlich in süddeutschen Städten umher, allerorts Zechprellereien verübend. Sie kamen auch nach Offenbach, wo sie sich in dem Fränkischen Hof am Bahnhof einlogierten. Tagsüber lebten sie herrlich und in Freuden, abends aber waren sie unter Hinterlassung einer größeren Zechschuld durchgebrannt. Sie hatten sich in das nicht weit davvnliegende Restaurant von Sporleder begeben, wo sie das gleiche Manöver versuchen wollten. Nach einem frugalen Abendessen beschlossen sie, hier zu übernachten.
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Gießen, den 18. November 1911. B22/u
Großh. Kultur Inspektion Gießen.
H. Steinbach.
Pernebiing doh WOMunMbkiteu.
Tie im Frühjahr 1912 zur Ausführung vorgesehene Wasser- versorgungsanlage Frischborn bei Lauterbach soll vergeben werden und zwar:
Los I Quellfassungsarbeiten
Los II Saugbehälter (50 cbm Inhalt) und Hochbehälter (120 cbm Inhalt)
Los III Rohrgräben, Rohrlieferung und Verlegung (nicht getrennt).
Tie Verdingungsunterlagen liegen auf unserer Kanzlei offen. Dnaebotsvordrucke sind gegen ganz freie Bar-Einsendung von 0,50 Mark für Los I, 2,00 Matk für Los II und 2,50 Mark für Los III von uns erhältlich. Eröffnung Montag, den 4. Dezember, vormittags 101/2 Uhr auf unserem Bureau, Zimmer Nr. 4. Freie Auswahl Vorbehalten; Zuschlagsfrist 4 Wochen.
Gießen, den 7. November 1911.
Gr0ßh. Kulturinspektion Gießen.
Eingesattdt.
Für Form und Inhalt aller untet Dieiei Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dein Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Gießen, 21. Nov.
Es ist nicht allen Theaterabonnenten inöalich gewesen, einen Platz in den vordersten Reiben zu befommeu, wo man — das leise Sprechen der Schauspieler wurde ja ichou erwähnt — am besten hören und verstehen kann. Wenn sieh da bei manchem her Wunsch regt, den Platz zu ivechseln, wenn in den vorderen Reihen Plätze frei sind, so ist das gewiss nicht unverständlich. Jüngst passierte es aber einem Abonnenten, dakr er bei einer Anträge an der Theaterkasse zwar den Bescheid erhielt, es seien Plätze m den vorderen Reiben iiet, doch werde der Umtausch nur gegen 20 Pst. und einen (Gutschein erfolgen. Dabei wollte der Abonnent nur einen im Preise gleich hoch stehenden "t-latz I Wenn es sich um eine Bo auSbeslellung mit besonderer Mühewaltung gehandelt hätte, wollte man niehts sagen, aber im vorliegenden Falle erhebt sich doch die Frage, ob nicht eine Reform der Beuimmnngen stattfinden könne. Ein freundliches Entgegenkommen wird dem Theater sicher bester gelohnt iverden als eine Mabregel, die einen stark buveau- kralischen Beigeschmack hat.
öaiiöd,
Berlin, 21. Nov. In der bentt^en Hauptversammlung der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschait wurden die Regularien genehmigt und eine Dividende von 14 Proz. atü ölte und 7'13101. auf neue Aktien festgesetzt und vom Boistand über die Eeschä'trnusstchten erklärt, datz die bisherigen Umsätze und Aufträge eine sehr beträchtliche Erhöhung gegen das Vorjahr anfo weisen, die indes nicht zu unberechtigten Erwartungen bezüglich des Erträgnisses und der weiteren Entwickelung 'JhilaB geben sollte, denn der Geivinn wird wesentlich von den Verkau'spreisen imt bestimmt Diese zeigen zwar eine Tendenz zu leichter Besserung, sind mdeß noch nicht als befriedigend anzusehen. Die Fabriken sind jetzt bis zum Maximum ihrer Leistungsfähigkeit beschäftigt und neue Aufträge können nicht aufgenonimeu werden, bevor die umfangreichen im Bau befindlichen Erweiterungen ihrer Bollendung sich nähern.
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