teile anbetrifft — nicht gleichgültig Denn die Wähler find gemäß ihrem schwer,älligcn Charakter
Hessische Schülp scher Schulreformer int
ichwahl)
Irrft dem inzwischen -um Kommodore ernannten beiden Stephen Tecatur gelang ts im Jahre 1815 durch einen au<4 tapserste durchgeführten Kriegsplan, einen Frieden mit Tripolis zu erzwingen, dem auch die anderen Barbaresktnstaaten bnuaten.
_tn wichtige Gesetzesvorlagen wr Verdunklung stehen, wie • B die Revision der Gemcindo ordnung, des Cinlommenstcuergesetzes und die Einführung obligatorischen Fortbildungsschulunterrichts.
Au» Hessen.
xZurhessischenLandtagswahl. Man schreibt uns: Jrn Wahlkreis Nibba-Lrtenberg war von der natio-
— Mark Twains Vaterhaus. Tas Haus, in dem Mark Twatn seine Jugend verbracht hat und das sein Vater John M. Clemens 1839 erbaute, ist von einem Mären, George A. Mayam, der 2labt hannidal in Missouri geschenkt worden und soll nun als öffentliche^ Gebäude erhalten werden. Tas alte £*auß ist cm zweistochger Holzbau mu fünf Raumen und be- lindel sich in einem sehr gut erhaltenen Juftanb. Es liegt nur wenige Fuß von dcr titlet, an der der umierbtichc Tom 'otjikt durch seine ingeniöse Idee die anderen Jungens den Zaun für sich anstreichen l,eß und dabei noch so gute Geschäfte machte, an deren anderem Ende Rucklederry Finn lebte. Auf der anderen Seite der Straße lag das Zeitungsbureau deS Vaters von i'lart Twain.
Kf. Die schwimmende Inseln entstehen Gibt es eigentlich schwimmende Inseln, oder gehören fie nur der 2ege an? Im Altertum war TeloS, die Geburtsstätre deS Apollo, der Sage nach ursprünglich eine schwimmende Intel gave'en, aber hierbei handelt es iich wirklich um eine bloße Fabel, weil die ganze Infel ein Graninclsen ist. der nie schwimmen tonnte. Tagcgen ist im Jahre 1892 im ArlaMi'chen Lzcan eine wirNich schwimmende Intel beobachtet worden. St-.e Sidney Powers im „Populär Science Monrhly" mitt eilt, wurde die In>'el un Juli unter 39,5 Grad nördlicher Breite und 65 Grad westlicher 2ange beobachtet: im September wurde sie unter 45’t Grad nördlicher Breite und 42 Grad und 40 Minuten tpeülicher Xlänge wieder gesichtet. Zum Teil hatte der Golfstrom bie Insel weiter ge» trieben, zum 2al aber har^e em Sturm sie entiührt, io* daß sie im ganzen orinahc 2000 Kilometer gereift ist. Bei dieser Infel, die c:ne Lder'lache von ftroa 1009 Quadrannetcr baue und wegen ihrer beinahe 10 Meter hohen Bäume beinahe 10 Kilometer wert üchtbar war, handelte es sich augenscheinlich um eine Insel, die durch den Wellenschlag vom amerikanischen Ufer los- gerinen war. häufiger find 'chwimmende In c.n in Binnenseen Powers bildet zu seinem 'Jluiiarz schwimmende Inseln tii>, du er un Sadowaga in New-Hamoihire ausgesunden hat. Bei Binnenseen werden die 3mrin auch vorn Ufer aus gebildet, aber auf
Nr. 228
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Die Wahlen in Oldenburg.
Qm 29 September im > voßherzogtum Oldenburg st alt find end en Wahlen beanspruchen diesmal ein größere* politisches Interesse als sonst. Sollen sie doch zum ersten Male unter Anwendung des vom Landtage im Jahre 1910 verabschiedeten neuen Wahlrechts vor sich gehen, das das frühere, aus dem Jahre 1832 stamnAnde, gleiche, gc- beüne und allgemeine Wahlrecht insofern verbessen, als es an Stelle des indirekten Wahlakts den direkten setzt. Und das ist für die Bewohner des Großherzogtums Liber, bürg, das sich aus dem eigentlichen Lldenvnrg, dem Fürstentum Lübeck und dem linksrheinischen Furstenium Birleuseld zusammensetzt — wenigstens was Die erstgenannten Gebiets
Denn die dortigen
nicht weniger als 31 amerikanische striegsfahrzeuge im Mittel- meer versammelt, ohne einen endgültigen Erfolg gegen den listigen und behenden Gegner zu erzielen.
Es zeugt von hoher politischer Einsicht, daß die olden- burgische Negierung und der Lldendurger Landtag durch das neue Wahlgesev politisches Leben m ^rostheizogtum ivecken und durch Politisierung des galten Landes, also durch wirkliche politische 'Parteibildung, Die VlbgeorDncten von der gebundenen Rute der stirchturmsinteressen ablenken wollen, um ihre Tätigkeit dem Gesamtwohl be-.> Großherzog tuins nutzbar zu machen. Tazu wird unzweifelhaft die Einführung des direkten Wahlrechts förderlich sein, mag dieses auch immerhin eine Einschränkung durch die Ber- leiljung einer Ivetten Stimme an Wähler über 40 Jahre und in legislativer Beziehung durch Einführung einer fünfjährigen (statt der bisherigen dreijährigen) Wahlperiode erleiden.
den Nationalliberalen keine allgemeine Einigung für die Hanptwahlen abschließen konnten, also auch vier, wie bei den kommenden Reichstagswahlen, gesondert vorgehen. Es ist zwar in einigen Wahlkreisen, rote Oldenburg- Ltadt, Cfternburg, Brake und in verschiedenen Birkenfelder Mreifen gelungen, gemeinsame nationalliberal-forlfchriltliche Manbibaicn aufzustellen: in weitaus den meisten Landtags- wahlkreifen aber gibt es solche nicht Tas liegt vor allem daran, daß, da eine konservative Partei in Clbenburg nicht besteht, es viele Rationalliberale aus wirtschastlichen Interessen nut dem Bund der Landnnrte halten.
Bei den zum erstenmal unter Dem neuen Wahlgesetz in Clbenburg ftottfinbenben Landtagswahlen war eine Klärung der politischen Lage gegenüber den sriiheren Bcr- l.ältnissen unumgänglich notwendig. Diese hat auch tatsächlich im eigentlichen Clbenburg und im Fürstentum Birkenfeld, wo 20 Kandidaten aller genannten Parteien um fünf Mandate ringen, staltgefunden. Nicht dagegen im Fürstentum Lübeck, wo di. Verhältnisse noch heute fo unklar sind, daß eine zwischen Bundlern und F o r t s ch r i 111 i ch e r P o l k s p a r t e i a b g e s ct, l o s s e n e Wahleinigung aus dem Jahre 1908 auch heute noch erneuert werden konnte.
(Eine amerikanische (trpeiition gegen Tripolis.
Tie nordafrikanischcn Küstenstaatcn waren nicht immer so kvehrloS gegenüber den Beutegclüsten der europäischen Nationen, wie sie es heute sind. Bor hundert und mehr Jahren war doS Verhältnis zwischen Europa und Nordafrila gcrase umgekehrt: Damals waren es die Barbareskenstaaten, die mit Tripolis an der Spitze. Europa beunruhigten. An eine „Aufteilung" bat damals wohl niemand gedacht, im Gegenteil, jede einzelne Schiffahrt treibende europäische Nation mähte den Beys von Algier, Tunis und Tripolis alle möglichen nonzc'üonen, um auf dem Meer Frieden zu haben: ia, manche verstanden sich sogar zu einem regelmäßigen Tribut. Nur Amerika wollte nichts davon wissen, die Barbareskenstaaten weiter das Mittelmeer beherrschen zu laben, und fo begann cs, wahrend auf dem Ztvntment die napoleonischen Kriege tobten, eine Expedition auszurüsten.
Im Jahre 1801 machte sich ein amerikanisches Ge'chwader nach deut Mitielmeer auf. Es bestand aus drei Fregatten und einem Schoner. Erst erschien es vor Tunis und Algier. T:r Beys dieser beiden Raubstaaten versprachen, angesichts dieser Flottendcmonstration, Frieden zu halten: nicht so Tripolis. Es eröffnete vielmehr sofort die Feindseligkeiten, und der See- krieg, den Amerika erst gegen Drei Staaten ssthren wollte, galt vorläufig nur mehr dem Bey von Tripolis. Ader er allem machte den Ameritancrn genügend zu schaffen: nicht weniger als vierzehn Jahre lang hielt er sie in Schach. Auf die .stunde, daß die Amerikaner einige kleinere und größere Seesiege errungen hatten, bewilligte der Kongreß bedeutende btrebüe und sandte weitere sechs Fregatten gegen Tripolis ab. Also verstärkt hofften die Amerikaner, die Stadt Tripolis nehmen zu können 2ie blockierten sie — aber ohne Erfolg, denn Tmtis, Algier und Marokko sandten Schiffe zum Erfatz, der auch gelang. Amerika rief einen 2eil feiner Schiffe zurück und der Seekrieg ruhte einige Zeit. Zwei Jahre Darauf 1&U3- eröffnete ihn Amerika wieder: wiederum verliefen einige Blockaden von Tripolis erfolglos. Ta gelang den Tripolitanern ein großer Handstreich, dem allerbing:- rin ebenso glänzender der Amerikaner folgte. Ten Tripolitanern glückte es, ein amerikanisches Schiff, Die Fregatte „Philadelouia", zu nehmen und in ihren £*afcn zu führen. Aber der Leutnant Tecatur wagte sein Leben an die Wiedergewinnung: mit 82 Mann bestieg er ein den Tripolitanern abgenommenes Fahrzeug, hißte out ihin die Barbareskenflagge und gelangte Damit, ohne Argwohn zu erregen, in den Haien Der Stadt. Tort enterten er und feine Leute Die „Philadelphia", machten Die Besatzung nieder und führten das Schiff zurück. Der Mricg Dauerte fort. 180q waren
o 111 i f. Ter vorn Bund Jbeffi* Juni d. I. eingefetzte Aussck)uß zur Ausarbeitung einer Denkschrift über bie Neugestaltung oes hessischen Bolksschulgefctzcs hielt in Frankfurt seine Schlußsitzung ab. Ter vorgeleglc Entwurf wurde dabei in allen seinen Teilen^ gutgeheißen.
Er 8erfüllt in zwei Teile, eine allgemeine Einführung sowie Leitsätze zur Schulgesetzreiorm Tie Eii.fubrung gib: di? gcs i icht- liche Eninicklung Der Volksschule nno beweist aus Den Schul- netzen von 1832 und 1874 Die Notwendigkeit einer Reform, die Die Errungenschaften uno Ansätze jener Gcietzcstatcn Durd) Wetterführung und flare Heraushebung ihrer Icnbenjcn zum Ziel haben müsse. Der zweite Teil Der Denkschrift stellt Die Leitsätze zu einem Schulgesetz aus. Die auf den Grundprinzip Der „freien Schule im freien Staat" bie Volksschule zu einem auf Dem Boden des Staates, ourch Seionvenvaltuiig von Eltern und Lehrern, von allen politischen, kirchlichen und float licüLunxm- kratischen Einflüssen freien, einheitlichen, lehmigen Lraamemus erklären. (
Keid}stagswal)Icn in Schweden.
Stockholm, 2/. <xp«.. Die Wahlen der Zweiten Kammer des 'Reichstages, die erstmalig nach Dem Proportionalsystem auf Grundlage des allge meinen Wahlrechts stattfanden, find dem Abschluß nahe. Von 230 Wahlen sind 204 bekannt. Tavon erhielten die Rechte 61, die Linke 8 7 und bie Sozialbemo- traten 56 Sitze.
Im vorigen Reichstage hatte die Rechte 93, bie Linke 102 und Die Sozialdemokraten 35 Mandate. In Stockholm wurden gewählt: Ter Führer der Linken, der ehemalige Kvnseilprafident Staaff, der jetzige üonfeitoräfi- Deut Lindman unb Der Führer der Sozialdemokratie Bram titig.
Die gesamte Presse betrachtet einen Kabinetts- wechsel für bevorstehend. Ter Chef des neuen Ka- binetts wird wahrscheinlich Staaff fein. Ter Honig kehrt am Freitag von Schonen nach Stockholm zurück. Tie sozial- Demokraten erklären, daß fie in das neue Kabinett nicht eintreten wollen und verlangen Gelegenheit, Die Minister- liste zu billigen, Damit nicht allzu ausgeprägte Mitglieder Der Rechten in bas Kabinett ausgenommen werden.
tlr mtOrtUt monatlich 7b T*', viertel- l-ijrticb ML. 1.20; Durch hho'e- u. Zweigstellen monaifid) 6a Pf.; durch bietlofi Mk.2.—v.ertei- läbrL au.hbL vesteüg. Zeilenpreis: lokal 15 l:u r.ulroätti 80 lüennt». <5 befttbaheur: TL Goetz.
___ __ 'orttich für Den
MDD General-Anzeiger für Oberhessen MWZ
für die TageSnuiiiiner Notattonrbruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch. und Stetnöruderel R. tauge. Redaktlon, Erpedillon und vruckere': 5ck»ulstraße 7. r* !£
"" P°nniu°fla a u»--Büdingen: $ernfpr«f)er Ur. 50 »tJWsftcHt BaHnhoffirale 16a.
nolhbcralen Partei Äommerucnrat H. ti. ElooS in ^\ibba als ftanbibat für die dcinnächstige, am 3. Nov. ft all finden De Landtagswadl in Aussicht genommen. Man hoffte um jo mehr auf Erfolg Dieser MjnDtharur, weil sie von Den Fr^ sinnigen unterstützt lucrDen sollte Ta jedoch Der Kandidat aus Metzlar gebürtig ist und erst seit 4. Nov. o. I. Die hell', Staatsangehörigkeit Mu t. fehlt ihm am Äahuag. noch ein Tag an dem gesetzlich vorge ckincbenen Ial»r. das erst zur Wahl berechtigt. Demnach ist jkommerzienrat Eloos weder walilberechtig'., noch wählbar. Es werden schon verschiedene anbcic im Wahllieise ivohncnDe Herren als Kandidaten genannt, Doch ist bi» jetzt noch keine Entscheidung getroffen worden.
Ein überempfindlicher 3en t r u m »man n in Gieße n hat im „Mainzer Journal" Beschwerde geführt. Tiefes Blatt bringt unter Der lieberfchrift „Eine Verletzung katholischen Empfinden-" folgende Nottz:
Ter Allgemeine Staats-Eisenbad n verein für Gießen ladet im „Gießener Anzeiger" feine Mitglieder zu einer Sondervorstellung im ciaDitbeaici an uno zwar wird „aut B--r langen" das Stuck „Glaube uno veimat ' tugeben ibeL'iuuiul) sind in Di ei em Verein sämtliche Arbeiter und Beamten txv C; an: v - bahn eingeschlossen und solglich auch cm recht aniebnlidicr Teil von üatholikcn. Man scheut sich nicht und sordert ..auf Ba- langen" zum Besuch eines ^beatenuidi.' auf. Das uns stattivtikcn in tenDenziöser Weise verletzt. Aus biefem Grunde wurde bekanntlich tn StäDten, wie Möht und Tüfseldorf, tieses Stuck von uaidjtcienen IbcatnDirrftotcn abgelcbni In Eietzen weiß in ui in anem Verein, h.r do ar nur wir inhaltliche und üaat rbjiirnf.- Interessen rerioigt, nichts besseres zu tun, als die katholischai Mitglieder ut ihien O'auhlen uno m ihrer Uebajeugung u..> katholische Christen zu v.rleven. Äa^ würde wolst die herein - Iritung Daju lagen, nenn ne litholischeu '.UhißiicDa de» allgemeinen Staats-Elsenv-ihlw . .ins tur ihre 3mcrriftn etwas d.-r- artiges „verlangen" würden ?
Air glauben, daß der StaatSeisenbalmverein sich nicht» vorzuwerscn hat. Wenn er für eine Aufführung das 2iucf „Glaube unb yeimat" auscrsel-en hat, jo war Das sehr ver- stanDig, Denn fein künstlerllcher '^‘ert überragt Den aller Dramatifcher Neuheiten. Dem Mainzer Zentrum».blatt wäre es wahricheinlich lieber gewesen,' wenn man sich für „Buri- Dans Esel" entschlossen hatte? B-.'rnunftige Menschen jmb sich längst Darüber einig, Daß das historische Drama „Glaube unb Heimat" keine Verletzung bet -tathvliken beabsichtig. Wenn einige Thealerbirckroren Die Aufführung abgelehnt haben, fo geschah es wo bl lebiglich an» Besorgnis, Die Zcnlmmsherren könnten ihre Mach! mißbrauchen unb m? Dheater wirtschaftlich schädigen Tergleichen kommt für Gießen ja glücklicherweise nicht in Frage.
Zahler |uiD gemäß ihrem schwer,alligcn Charakter ats Nach- kommen ber allen Sachsen unb Friesen politischen Fragen nicht leicht zugänglich, unb bas siühere indirekte Wahlrecht war diesem Voltsck-arakter völlig angepaßt. Tcr Olbcn- burger kümmerte sich im allgemeinen tvenig um Die Wahlen, unb wenn er eS, vielleicht acht Tage vor bem Wahltermin, tat, so erfolgte bat unter bem Zeicheti von Kirchturms- inlereffcn. Wie Dem NieDcrsachsen im Gegensatz zum Fran- lcn, Schwaben unb Bauern, sein meist allein liegender Hof Die Welt bedeutete, so ist er auch heute noch nicht geneigt, über sein Tors und seine Stadt 1 uiauszublicken unD bas Allgemeinwohl seines Landes in» Auge zu fassen. Ties ist eine lief im niedersächsischen 'ctammc&ajaraLcr begründete Eigenart, die wir darum nicht tadeln durseu, Denn gerade sie bringt cs mit sich, daß wir in dcr nieder,achsischen Ebene noch heute jene prächtigen, knorrigen InDividuali- 'täten anlreffen, wie man sie im übrigen Deutschland nur noch selten findet.
Es ist unmöglich, irgendwelche Voraussage zu geben, wie die jetzigen oldeiiburgismen Landtagswahlcn ausfallen werden. Tenn wenn auch bie olbenburgifdie Wählerschaft burcf) DaS Direkte Wahlverfahren wahrfchcinlich in weitaus größerem Umfange mobil gemacht werben wirb, so weiß man boch nicht, wie bie bisherigen Nichtwähler sich ent- scheibcn, unb wie vor allem auch Das Pluralwahlrecht bei Der Hauptwahl wirken roirD. Es Dürfte hier nur in ganz seltenen Fällen eine EntscheiDung herbcigeführt werDen: Die meisten AbgeorDneten Durften erst bei Der Nachwahl zu ihrem Man bat gelangen, unb ba kann vorerst bie Frage, ob hier unter Dem Truck Der einfachen Mehrheit nicht Doch Wahliompromiffe eingebauten werDen, keine Beantwortung finDcn. Es werben^wichtige Gefetzcsvorlag— Verhandlung stchcn^
Tie Tenkschrift wirb, um noch bei ber jetzt im Gange andere Weife: der Pilonzemouchs am Ufer bilde! eine i-.dtc Tecke, die in sich fest »uiamntmbmot; steigt nun ber Wasser!. i:gcl des SeeS um mrnwuenerte Betrage, io ipcrDen D: Usc. eben auf Diese Weise los gern-en. Zuiveäen werden lie Dann burdi den Wnid auf Das U’cr getrieben und uranben, womr aurj einige Bilder als BelcLe bringt Eine befonderc tut ia,w.mmcnber Inl'cln ist aus ber Zeu ber Romer ziemlich glaub Han verbürgt: PliNius bcndnci, nie die römische Flotte in brr Jtorbl. a.ij schwimmende Waldungen stieß. Es waren große Sruckc vo,i eichen* iväldern, die an der Em^mündung von den Fluten unterwüh t unb aus die ott hrnauSgetneLen worden waren
Kf. Tie größte Statue der Seit wird voraussichtlich Die für Den Lincoln-Park in San Francisco ßf* vlame -olo'salstatue werden, da sie an Große Die betanme Frci- Uitögöttin tnt Hafen von Nem/ork noch uüeriref'en icil. Tcr Plan roirD in huni'rlcrkrnsen lebhaft crurtetr, Da oer Bildbauer A. F. -calhews dafür eine Prciskonturrenz mit einem ersten Irene con 12 000 Tollars oder 48 000 Jiarf und mehreren anM n Preisen von insgesamt 8000 Tollars vorgeschlagen bat 2o Dürfte sich wohl eine Anzahl der bcbeuiaWHen Münitltr per Sanzcn Well um den Auftrag für Die Au-iuhrung ou e: Tenk- mal» bewerben. Mathews ist der An'ich., daß es größere Timen- fronen, haben muß als die Barlholdifche Freiheusnatue, wnl sich dieses Moiunnen: direkt vom Wasserspiegel aus cr^-M, n>lhreno daS Tenlmal im Liluolw-Zark in nner h.,-e von nnhrer-.n 1<>- Fuß über der Bai von San Francisco zu stehen kommen wird.
kf. Tie letzten Ta g e von Pompeji als C Per. AuS Wien läßt sich Die „Srampa" in einem längeren Briefe bc* nckilen, daß Aarziano Perosi, der jünger« Bruder Lorenzo Bcros„ der int einigen Jahren als Ctganin an Der italier.iid. n Minorttenkirche tätig ist, gegenroän - an einer Lper arbtUu Die BulwerS bekannten Roman „Tro legten Tage vr-i in dramatische Handlung umseyr. Ter Text, vier Ave, d.e :n sieben Bildern jerfaUen, soll eine gemeunäme Arbeit von . schteder uno Rodert M. Prest sein. Tro hanslun- t< £c schtreßt sich ziemlich eng an den Roman an un: soll c - ordentlich fcirbenpröchttze Bühnendllocr bieten Als brienoerj langen roitb bie Schtuuinie f, ngeftdlt, ine ein : \ ■. ■
zeigt Porn.xeii ist bern:s Der)(hüllet, ringsum ist ter L hmrn'.el gerötet, eine Barke mit zwei Zchküsern c... vorüber u:id verichivindtt, w hrcno b:e he. ' : ctudt:, -,e
geliebt, 8-1::. n /, .i, ihre Srtzu.o Durch ttn jtcv roilügen Top büßt Md sich ins tytu stürzt
Blatt 161 Jahrgang Donnerstag, 28. September 19U
GietzenerAmeiger
So hat denn auch — im Gegensatz zu früher — Die Wahlbewcgung in OlDenburg schon vor reichlich vier Wochen eingesetzt. Tie ersten. Die auf Dem Plan erschienen, waren Die «o jiaIDemo f raten, Die gemäß ihrer Reichstags- wahltaktik in allen 20 Wahlkreifen, tn Denen 45 AbgeorDnete zu wählen finD, itanDiDatcn auf gestellt haben, sogar in Den üblichen Wahlkreisen Llbenburgs, bem sog. MunstcrlanDe, »essen acht Vertreter wegen bes Dort vorherrschenden üalho- lizismuS Dem Zentrum absolut sicher sinD. Davon hielt sich Die Fv r t, ch rittl i che Bvlksvartci fern. Die nächst Der SozialDcnwkralie Die eifrigste Werbearbeit für Die olDenburgischen LanDtagswahlen entfaltete und in Den meisten übrigen Wahlkreisen eigene üanbiDaten aufftclltc. Tas war Deshalb gelwten, weil sie gleich beim ersten Wahl- gange unter reinlicher LcheiDung nach rechts und links auftreten mußte. Tenn nach dem Wahlgesetz entscheidet wohl bei Der houpttwabl bie absolute Mehrheit, wie bei ber Reichstagswahl, bei ber Nachwahl (nicht aber bie einfache relative Mehrheit.
Sehr bebauerlid) bleibt es, baß bie Fortschrittler mit
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