Ausgabe 
22.11.1911 Erstes Blatt
 
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Bahnhofstrasse 54.

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Bahnhofstrasse 54

Um zahlreiche Beteiligung bittet

Der Vorstand.

Biograph

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Plockatraße 12

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Nur noch zwei Tage

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Wochentags 8 Uhr.

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Buffalo Bill, der berühmte und von den Indianern sehr ge­fürchtete Wildwest-Kämpfer.

Wirkliche Originalaufnahme dieses im Volksmunde bekannten Mannes, über den unzählige Bücher geschrieben und der es noch heute versteht, sich die Indianer nutzbar zu machen, in­dem er sich mit ihnen in wilden Spielen und Kämpfen kinematographisch aufnehmen läßt.

Borführungsdauer dieses Films zirka eine Stunde

Verein ehern. 06er

Freitag, den 24. November, abends 9 U6r.

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3 Damen Anfang Sonntags 5 Uhr.

_________________v r Vorsland des Akad?misEhen Gesangvereiiis. Donnerstag, U. November, 87. Uhr, in Steinfi Korten: Zum Besten der abgebrannten Deutschen in Lusern

Schürzen

Schuller-Krag en, Kopf-Tücher und Umhang-Sharis aus Wolle und Chenille.

- und der Ueberschwemmten in Blumenau: = Grammophon - Konzert Richard Wagnerabend Stücke aus den Meistersingern, Lohengrin, Ring der Nibelungen, gesungen von Knote, Feinhals, Bender, van Rooy, Morena, Arnoldson, Schumann-Hetnk. Als Zugabe 2 Carusoplatten. Eintritt 1 Mk. Studenten 75 Pfg. Mitglieder u. Jugend 50 Pig. Vorverkauf in der Hofbuchhandlg. A. Frees, Seltersweg'lO.

Veranstaltet vom Alldeutschen Verband. D'u

Die Ortsgruppe des Hansabundes hat unsere Mitglieder zu dem am Donnerstag, den 23. November, abends 9 Uhr, im Saale des Hotel Einhorn stattfindenden

Vortrag ......

des Herrn Dr. Hüttemann Berlin eingeladen.

Das gewählte Thema ist für jeden Gewerbetreibenden von grossem Interesse, und bitten wir, der Einladung allseitig Folge zu leisten.

v/n) Der Torstaud.

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Außerdem ein vorzügliches Programm, n. a

Das Schicksal eines Reporters.

Hervorragendes Drama. Usw.

kiebigshöhe

Jeden Donnerstag nachmittag von 4-6 Ubr:

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StädttheäterGM Direktion: Hermann Stelngoetter. Mittwoch, den 22.Nov.lStl,

Charleys Tante

Schwank in 3 Akten von Brandon Thomas.

Ende nach

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Vaudeville Posse mit Gesang «n 3 Akten von Kraatz u- lowsu.

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Parsifal-Auffiilming.

Da^ Konzert des Konzertvereins vom 24. Februar 1912 wird eine Aufführung von Szenen aus Richard Wagners Parsifai bringen.

Da die Proben des Akademischen Gesangvereins begonnen haben, so ist alsbaldige Meldung neuer Mitglieder, die dem Akademischen Gesangverein beitreten und sich an der Aufführung beteiligen wollen, notwendig.

Sehr willkommen ist aber auch die Mitwirkung sonstiger musikalischsicherer Dampn nnd Hprrpn aller Kreise, die sich für diese Uamen UIJU HcIICIl Aufführung interessieren und ?ich verpflichten können, wöchentlich an einem Abend Montags von K10 Uhr pünktlich an den Proben teilzunehmen.

Dieselben werden gebeten, sich alsbald bei Herrn Professor Trautmann zu melden.

Hotel Schütz

Heute Gastspiel der berühmten

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Ein Beitrag zur Mutterschutzbewegung.

Asta Nielsen -w in der Hauptrolle.

Spielzeit V/4 Stunde.

Sowie das übrige neue Programm.

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lieber deutsche Volksgenossen in Südtirol und in Südbrasilien ist grosses Unglück herein' gebrochen. Die schwer um ihr Dasein ringenden, rings von welscher Bevölkerung eingeschlossene CWemeinbe Lusern in Südtirol ist durch Brand um ihre ganze Habe gebracht worden: wird sie durch deutsche Mittel nicht gestützt, so fällt wieder ein Stück deutscher Erde der Verwelscherung anheim. Die Kolonie Blumenau tit ein leuchtendes Beispiel dafür, was deutsche Volkskraft ans sich selbst heraus und ohne jede Unterstützung durch deutsche Regierungen zu schaffen vermag: wo früher un­durchdringlicher Urwald ivar, ist jetzt durch Deutsche eine blühende Kolonie geschaffen. Und diese Deutschen haben ihr Deutschtum seit 1850 hochgeballen und bewahrt! Sie haben sich stets wacker auf ihren eigenen Füssen gehalten und sind noch kaum an ihre deutschen Volksgenossen im Reich heran- getreten; diesmal aber tut Hilfe auch von unserer Seite dringend uot. Eine plötzliche Ueberschwemmung hat den Kolonisten ihre Habe und ihre Erwerbsmittel zum grössten Teil geraubt: wenn sie nicht um Jahrzehnte in ihrem Errungenen zurückgeworfen werden und dem erbitterten Wettbewerb der be­dürfnisloseren und opferfreudigeren, neuerdings in grosser Zahl eingcwanderten Italiener, Polen und Slawen vreisgegeben werden sollen, muss ihnen von uns ausgiebige Unterstützung zuteil werden. Tie hiesige Ortsgruppe des Alld. Verbandes, der durch seine Ortsgruppe in Blumenau in steter Verbindung mit den dortigen Deutschen steht, wendet sich daher an Giessens Bevölkerung

mit der Bitte

durch regen Besuch des morgen in Steins Garten 81/« Uhr stattfindenden Grammophonkonzerts zur Linderung der Not in Lusern und Blumenau beizutragen. Auch grössere Spenden nimmt die Orts­gruppe gerne entgegen, wenn gewünscht, werden besondere Spenden entweder dem einen oder dem anderen Zweck zugesührt. Spenden dieser Art finb an Herrn Professor Fuchs, Giessen, Ebelstrasse 13, zu senden. [D*VU

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