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Meteorologische Beobachtungen der Station Sieben.
Sept.
Wetter
1911
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25.
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+ 17,1 • C.
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25.
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181 (- 178 (4- 173 (— 195 (4- 197 (-
Klammern ()
Königsberg Tanztg Stettin Posen Breslau Berlin Magdeburg Halle Leipzig Dresden Hamburg Hannover Düsseldorf Köln
170 174 178 174 177 182 185 190 190 189 182
178 190 187 190 195 200 211
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Sonnenschein Klarer Himmel Bew. „
beigefügt ist, wie Weizen
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(- 1)
Tie Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 25. September 1911.__________
Getreide-Wochenbericht
der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschastsrats vom 19. bis 25. September 1911.
184 (4-
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Frankfurt a. Dl. Mannheim Straßburg
Markte. -■ xri
io. Frankfurt a. M., 26. Sept. Heu» und Strobmarkt Anqesahren waren 10 Wagen Heu und 2 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 5.00—5.30 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 2.60—2.70 Mk, Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschält mittel- mäßig. Die Zufuhren waren au5 Oberhessen und aus dem Kreise Dieburg.
— Kartofselmarkt-Bcricht vom25. September 1911. B erl rn: Note Daber J-hf. 3.25—3. >0, andere rote Sorten Dlk. 3.10—3.25, Magnum bonuiu Dtk. 3.00—3.20, weiße runde Mk. 2.90- 8.10. Breslau: Rote Daber Mk. 3.00-3.30, Rote Sorten Mk. 3.00 bis 3.30, Magnum bonum Mk. 0.00—0.00, weiße runde Mk. 3.00 —3.30. « jegnitz : Magnum bonum Mk. 3.50—3.75, weiße runde Mk. 2.50 bis 3.00. Leipzig: Rote Daber Mk. 4.10, andere rote Sorten 3 90—0.00, Magnum bonum 3.80—0 00, weiße runde Mk. 3.70—0.00. Dl a g d e b u r g: Rote Daber Mk. 0.00—0.00, andere rote Sorten Mk. 3.00—3.25, Magnum bonum Mk. 3.25—3.60, weiße runde
Z.00—3.25, Gelbfleischige rote Mk. 3.25—3.75, weiße 4^0—5.00. Köln: Rote Daber Alk. 0.00, andere rote Sorten Alk. 0.00—0.00, Magnum bomtin Mk. 3.50, weiße runde 3.80, Gelbfleischige blaue 3.50. Dort m und: Rote Daber 0.00-0.00, andere rote Sorten Alk. 0.00—0.00, Magnum bonum Mk. 3.80—0.00, weiße runde 0.00 bis 0.00, Gelbfleischige blaue Alk. 0.00—0.00, rote Mk. 3.60. K emveu : Magnum bonum Mk. 3.50, Gelbfleischige rote 4.00. Plaidt: Magnum bonum Alk. 3.10—3.20, Gelbfleischige rote Mk. 3.00—0.00. (Alles für 50 Kg.)
; '«ner, mit D Elektrische,11 S"9 illm l. Ll
26.
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Höchste Temperatur am
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Niederschlag: — 0,0 mm.
Haier 178 (4- 6) 175:(4- 6)
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Die abgelaufene Woche hat endlich den so sehnsüchtig warteten Regen gebracht. Tie Landwirte waren daher in Lage, sich in stärkerem Maße als bisher auf den Feldern zu ., schäftigen, und die Folge davon war, daß das Angebot eine wesentliche Einschränkung erfahren hat. Währeird das Warengeschäft im Jnlande seinen schwerfälligen Charakter beibehielt, begann sich bei den ermäßigten, Preisen an der Küste wieder Nachfrage zu Exportzwecken cinzustellcn, und in Verbindung damit zeigte
55 z Lv
sich aus dem Lieferungsmarkte wieder inehrseitig Interesse für Roggen, dessen Preisstrack) infolgedessen eine Verbesserung von 3—4 Mark erfahren konnte. Die Anregung zu der gleichfalls festeren Stimmung für Weizen ging zunächst vom Roggenmarkte aus, doch fehlte es im weiteren Verlaufe auch für diesen Artikel nicht an befestigenden Einflüssen. In dieser Richtung wirkte vor allem der Umstand, daß der amerikanisch-kanadische Gegenseitigkeits-Vertrag, der dem kanadischen Weizen zollfreien Eingang nach Amerika versckwssen sollte, durch den Ausgang der kanadischen Parlamcntswahlcn als gefallen zu betrachten ist, was die amerikanischen Getreidemärkte mit einer scharen Hausse be-
prni. 3‘0U nc ß-Zim.
S.W
Ibh-E SU^
Verein der Kurorte und Mineralquellen-Meressenten Deutschlands, Oefterreich-Ungarnr und der Schweiz.
11.
Bad-Nauheim, 26. Sept.
Nachdem der gestrige Nachmittag und Abend dem Vergnügen gewidmet waren, nahm heute früh die Arbeit der Hauptversammlung wieder ihren Fortgang. Tr. von der Heide, Assistent ran Tierphysiologischen Institut in Berlin, sprach über „Die Folgerungen für. Aerzte und Interessenten aus physiologischen und chemischen Untersuchungen der Kohlensäure in natürlichen Mineralquellen". Die Ausführungen boten dem Fachmann viel Anregung und fanden in der Aussprache lebhafte Anerkennung, die sich vor allem auch in dem an beit Vortragenden gerichteten Wunsche äußerten, er möge seine Untersuchungen noch weiter fortsetzcn. Geheimrat Dr. E s c r betonte, daß alle natürlichen Bäder in großer Menge über den Gebrauch hinaus Kohlensäure haben: deshalb sei die Konkurrenz-Reklame gegeneinander nicht am Platze. Badedrrektor Tr. Büttner- Zdlzbrnnn behandelte die Wirkung der natürlichen Bäder.
Darauf sprach Dr. jur. Gertz, Syndikus der Handels- kaMiner Koblenz, über „D i c j e tz i g e Regelung des N a h - rungsmittelwescns in Deutschland und ihre Form". Der Vortragende gab einen Ucberblick über die den Verkehr mit Nahrungs- und Genußmitteln regelnden Bestimmungen und führte aus, wie für das, was bei der Herstellung und der Bezeichnung jener Waren zu beachten ist, eine starke Rechtsunsicherheit besteht, unter der die Gewerbetreibenden teilweise schwer zu leiden hätten, und ging dann zu einer Schilderung und Kritik der Maßnahmen über, die yur' Abstellung der Mißstände in Vorschlag gebracht worden wären. In der Hauptsache handelt es sich darum, eine Zentralstelle zu schaffen, die unter Leitung des Reichsgesundheitsamts und unter Mitwirkung in derselben Weise wie das Deutsche Nahrungsmittelbuch zustande gekommen ist, Bestimmungen auszuarbeüen, die infolge der amtlichen Mitwirkung eine größere Anerkennung genössen als das Nahrungsmittelbuch. Der Vortragende empfahl, keinen Widerstand zu leiftcn, wenn etwa bei einer Reform der Nahrungsmittcl- gcsctzgebung der Plan ernstlich verfolgt würde, auch die Herstellung der Nahrungs- und Genußmittel einer ständigen lieber wachung zu unterstellen. '2hid) hinsichtlich einer Verschärfung her Strafen erklärte sich der Redner durchaus mit der Forderung einverstanden, daß künftig die Möglichkeit gegeben werde, Herstellern und Händlern, die sich wiederholte gröbliche Verstöße gegen das Nahrungsmittelgesctz und dessen Ergänzungsgcsetze hätten zusckulden kommen lassen, die weitere ^Betätigung auf dem Ge-
Wie viele Kinder werden jetzt wieder gezwungen, Lebertran zu trinken. Gewiß meinen es die Eltern gut, die Kinder aber werden ihnen dankbar sein, wenn sie Scotts Emulsion anstatt des Tranes nehmen dürfen, welche bei noch größerer Wirkungskraft den Kleinen gut mundet. Der Zwang und das Sichdrücken vom Einnehmen hört auf, sie
kommen von selbst herbeigesprungen zu ihrer guten Scotts Emulsion.
ScoUS Emuliion wird von unö ausschließlich Im großen verkau!:, und zwar nie lose nach Gewicht ober Matz, sondern nur in versiegelten Ortainalflaschrn in Karton mit unserer Schutzmarke (tytfaier mit dem Dorsch). Scott & Bowne, G- m. b. H., Frankfurt a. M.
Bestandteile: Feinster Medizinal-Ledcrtran 160,0, prima Glyzerin 50/), unlerpboövkwrigsaurer Kalk 4,3, unterphoSphorigsaurev Natron 2A Vu(d. Tragant 3.0, feinster arab. Gummi pulv. r/>, Wasser 12»/), Alkohol 1LO. Hierzu aromatische Emulsion mit ZimU, Mandel- und Gaultheriaöl je 2 Tropfen.
biete des Nahrungsmittelverkehrs zu untersagen. Nicht leicht zu überwindende Schwierigkeiten scheint die Verwirklichung des Verlangens, bei Strafprozessen die Mitwirkung von geweblichen Sachverständigen in einem Maße zu sichern, daß Fehlgriffe ausgeschlossen sind. Ter Redner empfahl, sich, auf die Forderung zu beschränken, daß gewerbliche SachverstäMüge in allen zweiteiligsten Fällen gehört werden mußten, und daß der Begriff "Sweffri- hcffte Fälle" weit auszulegen sei. Von den bei den Dandels- lammern einzurichtenden ständigen Sachverständigen-Ausfchüffen versprach er sich nichts. Eine wesentliche Besserung der Verhältnisse erwartet der Redner von einer besseren Ausbildung der Chemiker im Hinblick auf die Praxis, namentlich wenn diese sich auch beftrebten, mehr Verständnis für die Eigenart des Kaufmanns zu gewinnen, der nun _ einmal _ nicht Wissenschaftler sei, den vielmehr seine Lebensaufgabe auf möglichste Steigerung des Ertrags seiner wirtschaftlichen Unternehmungen Hinweise. In der Aussprache fanden die Ausführungen des Vortragenden die Zustimmung der Versammlung.
Nach einer kurzen Pause trat man nach einem Bericht von Tr. L. Grünhut, Tozent und Abteilungsvorsteher am Chemischen Laboratorium Fresenius in Wiesbaden, in die Beratung über die Notwendigkeit der Abänderung der Geraer Beschlüsse, b etr. bi e Bezeichnung der M i n er al - wässer ein. Tie vorgeschlagene genaue Unterscheidung und Bezeichnung von 1. rein natürlichem Mineralwasser, 2. natürlichem Mineralwasser mit Kohlensäure versetzt, 3. Tafelwasser aus natürlichem Mineralwasflft, unter Zusatz von Kohlensäure bereitet, 4. natürlichem Mineralwasser, enteisend und mit Kohlensäure versetzt, 5. kü n ft l i chent M i n e r a l w a s s er wird angenommen und soll dem Reichsgesundheitsamt vorgeschlagen werden. Es folgten noch geschäftliche Verhandlungen. Zuiiächst wird der Antrag, den Verein in einen „eingetragenen" umzuwandeln, angenommen und dem Vorstand wird, dessen Wiederwahl einstimmig erfolgte, die Befugnis zur Aufstellung der -Statuten gegeben. Tie Wahl des Vorortes für die nächste Hauptversammlung fiel auf Ems. Mit Worten herzlichen Tankes schloß Prof. Tr. Hintz-Wiesbaden gegen 1 Uhr die ergebnisreiche Hauptversammlung. Nachmittags fand, nachdem Geh. Baurat Dr. Es er vorher einführende Erläuterungen gegeben hatte, unter reger Beteiligung und großem Interesse eine Besichtigung der Bäder- und Kuranlagen statt. Heute abend wird die Großh. Bade- unb Kurverwaltung noch ein Diner im Kurhaus geben, woran sich bann Konzert im neuen Konzerthaus anschließt. Morgen wird ein gemeinsamer Ausflug nach Homburg v. b. H. und der Saalburg die meisten Mitglieder nochmals vereinigen.
200 (— ) 201 (— 1)
198 (- ) 192 (- 1) 195 (— ) 183 (- 2)
Brotpreife in Gießen
Weißbrot 2 Kg. 62 Pfa.
Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pfg.
—
Krebs in der Zunahme begriffen ist. Außerordentlich wichtig ist es, ein geeigntes Verfahren bei der Operation zu finden. Czerny operiert in vielen Fällen zweiseitig. Neben der Operation wird auch die Behandlung mit Röntgenstrahlen, mit Radium und schließlich auch mit Salvarsan empfohlen.
In der Abteilung fiir gerichtliche Medizin sprach Genchts- przt Tr. Strauch (Berlin) über
die Fauna der Leichen, d. h. über diejenigen Vertreter der Tierwelt, die nach dem Tode des Menschen dessen Leichnam anfressen, ober an der Vernich- hmg und Auflösung besselben mitarbeiten. Von den Säugetieren gehören zu den Neerophagen bie Hyänen, Hunde, Haus- und Wildschweine und vor allem die Nagetiere. Von diesen pflegt ran häufigsten und ausgiebigsten bie Ratte menschliche Left^ame zu zerstören und Verletzungen zu erzeugen, bie auf den ersten Blick an ein Verbrechen denken lassen. Von den Vögeln kommen außer den Geiern die Rabenvögel in Betracht, rat ben Seeküsten Möven und Sturmvögel. Kriminalfttftch wichtig ist es, daß bei Fällen von Leichenzerstückelung bisweilen Krähen und Raben Leichenteile in ihrer Form verändern und vor allem verschleppen können. Bei den alten Aegyptern und Jiüiern bestand die Sitte, den Krokodilen, die 'sie für heilig hielten, ihre Leichname junt Auffressen zu geben.
Vorn den Fischen kommen die M e n s ch e n h a i e in Betracht; die int ä^olke verbreitete Ansicht, daß besonders Aale sich von Leichen nähren, ist in dieser Allgemeinheit nicht richtig. Ter Vortragende berichtet bann über eigene Untersuchungen bezüglich der Tätigkeit ber Insekten an Leichen. Es geht baraus hervor, baß bie Insekten keineswegs regellos über eine menschliche Leiche hersallen, sondern baß dabei eine ganz bestimmte Reihenfolge unter den Aaskäfern, Totengräbern, Fliegen unb Ameisen vorherrscht, baß je nach bent Fäulnis ber Berwefüngsgrabe die eine oder bie andere Art auftritt, allmählich verschwindet und wiederum anderen Platz Macht, bis bann schließlich ber Leichnam durch die Tätigkeit mehr der Larven als der- eigentlichen ausgebildeten Jnsetten soweit zerstört und verzehrt ist, daß nur noch trockene Sähnen unb Bänder, Haare nnb Knochen übrig bleiben, die schließlich Motten und ganz kleinen Bohrkäfern zur Nahrung bienen. Die größten Zerstörungen und Veränderungen der Leichen bringen von ben Jnsetten bie Zwei flü gler, bie Fliegen, hervor, und ber Ausspruch Linnes, baß b r c i Fl e i s ch f l i e g e n vermöge ihrer starken Vermehrung ein totes Pferb schneller unb ausgiebiger als ein Löwe aufzufressen v er mögen, wirb verftänblich, wenn man die, zuweilen im Freien gefundenen, ganz von Fliegenmaden durchsetzten menschlichen Seidl* name, befattberä pon Kinbern, zur Obduktion bekommt. Man soll deshalb vermeiben, Leichen lange im Bett unb in ber Wohnung zu lassen unb soll sie vor bent Befallenwerben durch Fliegen schützen, anderenfalls später im Sarge die Leichen von Maden in ausgiebigster Weise zerstört werden können.
Im Anschluß hieran gab der Redner einen Ueberblick über die Fauna ber Särge, b. h. über die Tiere, bie man bei Exhumierung in ben Särgen gelegentlich finbet. Die Biologie der einzelnen Jnsettenformen ist lnoch zu wenig bekannt, um aus dem .Lttrffinben einzelner Entwicklungsstabien an _ einer Leiche sichere Schlüsse zu ziehen auf die Zeit bes Todes, auf bas Leichenalter, aus welchen Jahreszeiten und Monaten eine Leiche stammt ober wie lange sie an einem bestimmten Ort liegt. Zum Schluß zeigte ber Vortragenbe an Sammlungsstücken, wie die Benagung von Skelettknochen durch Tiere öfters auch Anlaß gegeben hat zur Erörterung der Fragen bezüglich des Alters des Menschen- S"chlechts. Man fand in geologisch sehr frühen Erdschichten ochen unb Knochenstücke, bie ben Eindruck machten, als feien sie künstlich von Menschenhanb bearbeitet worben unb bie somit bie Anwesenheit von Menschen an bestimmten Orten unb zu bestimmten Zeiten z. B. in ber sogenannten Tertiärzeit bewiesen haben würden. Das genaue unb vergleichende Studium ergab aber, daß jene Knochenverletzungen nicht durch die Menschen, sondern durch Tiere, speziell Nagetiere, jener Zeiten hervorgerufen worben sind. _ .,
In ber Abteilung für Astronomie berichtete der Direktor der Ämnenwarte Kassel, Stephani, über „Die Entdeckung einer Periode, des Entstehungsortes der Sonnenflecken, die mit der Stellung ber Erde zusammenhängt". In der gemeinschaftlichen Sitzung ber Abteilungen für Hals-, Nasen- unb Ohren- kraiikheiten hielt Dr. Max Schemer (Berlin) einen Vortrag über das Thema: „Zur Verwertung ber Röntgenstrahlen für bie Physiologie bes Schluckaktes".
In ber Abteilung für Anthropologie berichtete Profesfor H ab er er (Griesbach) über die zweite innerafrikanische Reise des Herzogs Adolf Friedrich zu -Mecklenburg-Schwerin. Zu diesem Vortrag hatten sich auch der Großherzog Friedrich II. unb bie Großherzogin eingefunben. In berselben Llbteilung sprach Dr. Rich. Henning (Berlin) über: „Telegraphensysteme ber Naturvölker". In höchster.Entwicklung finbet man sie bei ben auf sehr niedriger Kulturstufe stehenden Eingeborenen von Australien, die mit Hilfe von besonders geformten oder gefärbten Rauch- oder Fenersäulen fast jede beliebige Meldung über sehr große Entfernungen zu senden vermögen und zwar mit einer Schnelligkeit, die gelegentlich schon den Arbeiten der europäischen Telegraphisten überlegen war. Neben diesen optischen Telegraphen, die nur Wert gewinnen und dort anwendbar sind, wo große Ebenen einen weiten Ausblick gestatten, kommen noch die Akustiken, die sogenannte Trommeltelegraphie in Betracht, die man erst in den allerletzten Jahrzehnten kennen gelernt hat.
Mlltoff
Getreibepreise in Mannhei m
Weizen 100 Kg. 21.75-22.00 Mk.
Roggen 100 Kg. 19.60-00.00 Mk.
München — > ~ .
Weltmarktpreise: Weizen: Berlin Sept. 20o.7o (+ 4.75), Dez. 212.25 (+ 3.00); Budapest Oft. 200.25 (+ 0.96); Liverpool Oft. 166.20 (+ 2.90); Chicago Sept. 147.66 (+ 6.06). Roggen: Berlin Seist. 184.25 (+ 3.75), Dez. 190.00 (4- 3.25). Hafer: Berlin Sept. 182.00 (+ 2.75), Dez. 185.75 (+ 4.50). Futtergerste: cif Hamburg Sept. 129.50 (-j- 1.50), Nov. 133.75 (4- 2.25), Dez. 134.50 (4- 2.00). Mais: Mixed Dez.-März 128.00 (— 0.50), Donau Sept. 131.50 (— 1.00), Odessa schwim. 131.00
antworteten. Hinzu kamen in den letzten Tagen wieder tttile politische Besorgnisse, auch der geringe Umfang der dieswochrgen Weltverschiffungen trug zur Befestigung bet, so daß wr Verlcmse eine Wertbesserung von 3—5 Mark Platz grerftn konnte. Im Gegensatz zu der lebhafteren Nachfrage auf dem Lieferungsmarkte bestand im Warengeschäft nur geringe Unternehmungslust, unb auch seitens des Exports blieb Weizen vernachlasftgt., Hafer hatte diesmal gleichfalls festere Tendenz, zumal Rußland mfolge belferen Absatzes nach England seine Forderungen ftetgerte und vom Jn- lande nur mäßiges und teures Angebot vorlag, für das |id) mer aber nur wenig Kauflust zeigte. An der festen Situation für russische Gerste haben die umfangreichen Abladungen der letzten beiden Wochen angesichts der starten Aufnahmewhigkett DQiffch- lands nichts geändert. Nur Mais haben einerseits dce ermäßigten Bahntarift unb andererseits die Aussicksten auf Besserung ber Schiffahrtsverhältnisse etwas mehr Kaufkust angeregt, ohne daß die Anschaffungsbedingungen dadurch sonderlich beeinflußt murbat.
Cs stellten sich bie Preise für inländisches Getreide am letzten Markttag in Mark pro 1000 kg je nach Qualität, wobei das Mehr (4-) bezw. Weniger (—) gegenüber der Vorwoche in ' ........ folgt:
Roggen
Srem«m Zubeblir, eleM- «nmeten-, ^dwig,tra»c^ L'ulwiflit jchöuc 6-Zimnie
I IL 2ioct ȟt 31
I rober zu vermiet I Meres nn dim I ' Mbclmü I k-MMtz I allem Zubehör s
5 Zii
Nord-Al z-ZimmerWoh Zuerst, b. Baaei "mdenvlah.
27i>2) Zu vermiet bei. güuit.Bedi mod.'»-Zim.M «ich!, fompl ein lemnbelaa i. a.
2 Leranden iV
MW ?!eubau, icköl nunflcn m. Ba lirler, Ballon betiör v. 1. Öl' M.H.Horv m 5-3iu Mansarde, T vlatz, Gas, c 1. Ott, zu ve: «itbigün neu berget. I mitmd}L3ub vcmjuein
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Turnfest der Dünrberg-Turnerbunder.
— Großen-Buseck, 25. Sept.
Am frühen Morgen trafen gestern die Turner des Turner- bundes Lahn-Tünsberg zum gemeinsamen Turngang ein. _ Auf dem herrlich gelegenen Hoh-Berg spielte sich ber Wettkampf ab. Wett-Uebungen waren: Stemmen (37,5 Klg., zweiarmig). Stabhoch, Freiweit, Wettlauf (100 9)2tr., 18—13 Sek.) unb eine Freiübung. Es mögen bie Preise hier folgen:
1. Balth. Dori, Heinr. Rühl, Großenbuseck, 444/g Punkte, 2. Karl Weller-Wieseck 441 6, 3. Wilb. Schmibt-Walbgirmes 435/6, 4. Ehr. Karber-Odenhansen 434/6, 5. K. Klinkel-Lollar, Joh. Becker- Wieseck 433/6, 6. Wilh. Lehr-Traibringen, E. Will-Launsbach 43"/^, 7. Ludw. Meyer-Alten-Buseck 43, 8. Heinr. Kuhl-Lollar, Wilh. Frank-Lollar 424/e, 9. Rob. Eisenhut-Wieseck 423/g, 10. Will). Fey-Dorlar, Ludw. Hoffmann-Lollar 422/6, 11. Otto Möser- Wieseck, Wilh. Walther-Großen-Buseck 42V,6, 12. Heinr. Simon- Odenhausen, Karl Hilbesheim-Lollar, Wilhelm Schwalb-Alen- borf 415/g, 13. Wilh. Spaar-Mainzlar, Ludw. Schäfer-Reiskirchen 413/6, 14. Wilh. Weller-Wieseck, Heinr. Atzback»-Stein- bach 412/g, 15. Karl Möhringer-Bieber, Wilh. Tainbmann-Großen- Buseck 41, 16. Ernst Bierau-Wieseck, Jost Pfefser-Roth 405A, 17. Heinr. Frank-Wieseck, Heinr. Sckstifer-Taubringen, Karl Klinkel- Lollar 403/6, 18. Wilh. Menges-Hausen, Ludw. Müller-Hausen, Hch. Hahn-Großen-Buseck, Hermann Renker-Lollar 40-/e, 19. Karl Bechthold-Rodheim 40, 20. Joh. Seibel-Wenkbach, Karl Winter- Launsbach 393/6, 21. Konr. Willershausen-Wenkbach, Wilh. Seip- Rodheim 39* 6, 22. Willy Ott-Ruttershausen 39, 23. Ludw. Schomber-Wieseck, Wilhelm Junker-Wieseck, Louis Haas-Steinbach 38d/6, 24. Ludw. Stumps-Garbenteich 384/ti, 25. Fritz Stumpf- Garbenteich, H. Motz-Gr.-Buseck 383'6, 26. Ph. Pfaff-Launsbach, L. Kraft II.-Odenhausen, H. Kienholz-Fellingshausen 38-/6, 27. Ldw. Klinkel-Lollar, Daniel Karle-Roth, Alex Hild-Reiskirchen, Karl Stumpf-Reisttrchen 38’/ß, 28. Karl Weller-Lltzbach, Karl Schlier- bach-Rodheim, Fr. Schwarz-Lo5lar 38, 29. Heinrich Rühl- Lollar 373/fi, 30. Ludw. Feiling-Rodheim 374/6, 31. Heinr. Schmidt- Großen-Buseck, Heinr. Stroh-Wißmar 373/G, 32. Karl Balser- Steinbach 37-/6, 33. Wilh. Größer-Großen-Buseck 371/.-., 34. Ludw. Kraft-Obenhausen 37, 35. Wilhelm Rühl-Großen-Biffeck 36Vg, 36. Ehr. Simon-Obenhausen 364/G, 37. Lubwig Schienbein- Hausen 363/6, 38. Heinr. Hormel-Roth, Phil. Becker-Reiskirchen, Otto Frank-Lollar 36Vs, 39. Lubw. Kreiling-Mainzlar, Heinr. Krüchler-Allenborf 36, 40. Karl Seip-Lollar 355/e, 41. Alfred Voll-Großen-Buseck, Karl Schieferstein-Launsbach 354/ß, 42. Ludw. Hofmann-Wieseck 35Vs, 43. Karl v. d. Heid-Hausen, Ludw. Bernhard-Bieber, Herrn. Dreut-Dorlar 35, 44. Heinr. Größer-Großen- Buseck, Emil Bergen-Allendorf, Ludw. Oswald-Lollar 34V«, 45. Wilh. Schienbein-Hausen, Joh. Benner-Allendorf 344/6, 46. Heinr. Hoffmann, Lollar, Georg Henkel-Odenhausen, Ludw. .Krämer-Ruttershausen 343/6, 47. Ludw. Lemmer-Mainzlar 34-76, 48. Ludw. Karper-Odenhausen 341/«, 49. Ludw. Bremer-Bieber 34, 50. Louis Pseiffer-Launsbach, Ludw. Damm-Reiskirchen, Wllh. Bittendorf-Wißmar, Wilh. Schreiner-Wieseck 33V«, 51. Heinr. Magner-Wißmar, Heinr. Michel-Taubringen 334/e„ 52. August Erbe-Lollar, Wilh. Matern-Fellingshausen 332/6, 53. Karl Lückoff- Lollar 33V6, 54. Fr. Kienholz-Fellingshausen, Heinr. Münch- Großen-Buseck 33, 55. Gg. Wiesemann-Lollar 32V«, 56. Heinr. Tamm-Reisttrchen, Heinr. Weimcr-Roth 323/6, 57. Fr. Velte- Mainzlar, Heinr. Fauster-Garbenteich, Emil Schäfer-Taubrrngen, Wilh. v. b. Heid-Hausen, Karl Schmandt-Watzenborn 322/«, 58. Hch. Becker-Reiskirchen, Ludw. Lang-Rodhrim 32, 59. Ernst Deibel-Lollar 315/«, 60. Ernst Klinkel-Lollar, Wilh. Schmidt- Rodheim 314/6, 61. Fr. Stumpf-Burkhardsfelden 313/6, 62. Wilh. Röhrsheim-Ruttershausen 312/«, 63. Hermann Schmrdt-Launs- bach, 64. Fr. Frank-Lollar, Wilh. Groh-Atzbach, Kari Peter- Reiskirchen 30V«, 65. Heinr. Iung-Waldgirmes 30V«, 66. Ludw. Bender-Fellingshauscn 303/6, 67. Karl Schmidt-Rodheim 302/6, 68. Herrn. Wagner-Lollar, Karl Krombach-Ldenhausen 30V«, 69. Heinr. Pfeiffer-Mainzlar 30, 70. Heinr. Spaar-Wrßmar 295/e, 71. Gottfr. Henkel-Odenhausen 28V«. 72. Chr. Rohrbach-Großen- Buseck 28V«, 73. Karl Launsbach-Reiskirchen 283/fi, 74. Heinr. Hahn-Hausen, Heinr. Voget-Bieber, Heinr. Geier-Atzbach 282/6, 75. Fr. Schwalb-Alten-Buseck 28V«-
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V, , , 82-84 ,
'/. Kg. 82-90 Pfg.
7» , 74-78 ,
7, „ 70-90 ,


