bei den zahlreichen Besuchern von nah und fern rauschenden Sei- fall. Begünstigt durch das herrliche Frühlingswetter, konnte das Konzert im Freien unter den mächtigen Kastanienbäumen gehalten werden. Diese, sowie die herrlichen Rotdorubäuine bieten gegenwärtig eilten reizenden Anblick. Vor dem Kurhaus sind neue Slii- laqcn geschaffen worden. Es ist nur schade, daß gerade gegen- tvärtig, wo tiilser Bad im Schmucke des Frühlings steht, der Bestich nicht bester ist. Don der Direktion geschieht alles, um den Besuchern den Ausenthalt so angenehm als ntöglich zu machen.
* Busse' s i l l ti sl r i e r t e Reise f ü hrer. In Busse's Verlag illustrierter Reiseführer, München, sind als 91 r. 2 und 3 erschienen: die Tauernbahn und die Dalsuganababn. Beide reich illustrierte Nestchen gewähren einen hübschen Einblick in die von ihnen beschriebenen Gebiete und werden den Besuchern jener Alpeiigegenden schätzensroene Dienste leisten.
(ßeridHsfaaL
ke. Frankfurt a. M., 21. Mai. Tie Eheleute Gutspächter Georg U h r i g von Noinmelhanseii, die täglich ein großes Quantum Milch an hiestge Aiilchgroßhändler lieiern, wurden an- -tezergt, daß die von ihnen gelieferte Milch „getauft" sei. Tie Untelsuchung ergab dreißig Proz. Wasserzufatz. Liegen wissentlicher N a h r ti n g s >n i t t e l s ä l s ch u n g wurden die Eheleute Uhrig t>om Schöstengericht zu je 100 Alk. Geldstrafe verurteilt.
Anerkennung seiner treuen und fleißigen Mitarbeit prachtvolle Geschenke.
** M a u t - u n dKlaucnseu ch e. Vom oberhessischen Landwirtschaftskammer-Ausschusz wird uns mitgeteilt: Die drohende Gefahr einer weiteren Ausdehnung der Maul- und Klauenseuche macht es deni Landwirtschaftskammer-Aus- schuß zur Pflicht, besondere Sicherungsmaßnahmen zu ergreifen, damit ein Seucheneinsch'leppen in die Provin- <zial-Jungvieh weiden in Lauterbach, Zell, Hungen sund Wernings verhütet wird. Infolgedessen werden die Weidebcschicker uufgefordert, während der diesjährigen Weideperiode vvn Weidebcsuchen abzusehen und den Weideverwaltungen das Zutrauen zu schenken, daß alles an- geordnet wird, was zur Gesunderhaltung der Weidetiere geschehen kann. Sollten bei Tieren bedenkliche Erkrankungen eintrctcn, die das Erscheinen des Tierbesitzers erwünscht erscheinen lassen, so erhält er Mitteilung und Aufforderung zu einer Besichtigung: erfährt er dagegen nichts von den in der Obhut der Weide befindlichen Tieren, so kann er beruhigt annehmcn, daß ein Grund zur Besorgnis nicht vorliegt. Selbstverständlich muß auch der Besuch' der Weide in diesem Jahre allen anderen Leuten verboten werden. Um das Publikum nochmals auf diese Anordnung aufmerksam zu machen, sind an den Zugängen der Weiden Warnungstafeln angebracht, so daß die Unkenntnis der Verfügung vor Strafe nicht schützt. Das Weidepersonal äst streng angewiesen, Personen, die das Weidegeländc be- ttreten, unnachsichtig zur Anzeige zu bringen und die Bestrafung wird gegebenenfalls auf Grund der §§ 123 und 368 des Reichsstraf'gesetzbuches herbeigeführt werden. Der Land- wirtschaftskammer-Ausschuß erwartet jedoch von dem Publikum, daß es mit Rücksicht auf die große Gefahr einer Seucheneinsckleppung in diesem Jahre von Weidebesuchen jabsieht und Die Anwendung von Strafen unnötig macht
Landkreis Gießen.
— Wieseck, 23. Mai. In dem Saale des Gastwirts G. Schneider fand am Samstag abend die Hauptver- 'sanimlung des hiesigen Konsumvereins statt. Die von Direktor Hildebrand vorgetragene, von einem Sachverständigen geprüfte Jahresrechnung und Bilanz wurde -einstimmig genehmigt. Der Einkauf betrug darnach 107 146,65 Mk., der Reingewinn 10 220,27 Mk. Infolge dieses sehr günstigen Ergebnisses konnte den Mitgliedern eine Dividende von 7 Prozent des Warenbezugs ausgeworfen werden. Der von dem Aufsichtsrat gemachte dahinzielende »Vorschlag fand die Billigung der Anwesenden. Um den Lagerhalter bei der Vergütung der Dividende etwas zu unterstützen, wurde weiter beschlossen, den Mitgliedern nahe 511 legen, die drei ersten Tage der Woche zur Regelung dieser Angelegenheit zu empfehlen, erstmals am 29., 30. u. 31. Mai. Es liegt im Interesse der Mitglieder und des Vereins, der Anregung Folge zu leisten und die Dividendenbegleichung bis längstens 1. Juli vorzunehmen. Dem Vorstand wurde hierauf Entlastung erteilt. Die sehr ruhig und sachlich verlaufene Versammlung konnte, nachdem unter dem Punkt Verschiedenes keine besonderen Wünsche oder Anträge vorgetragen wurden, verhältnismäßig früh von dem Vorsitzenden Erb geschlossen werden. Erwähnt sei noch zum Schluß, daß der An- bezw. Umbau de§ von dem Konsumverein angekauften Hauses in der Kornblumenstraße, der als 2. Verkaufsstelle gedacht ist, rüstig voranschrcitet, so daß er unter Umständen schon bis zum Herbst, längstens aber Früjahr 1912 bezogen werden kann.
B. Beuern, 21. Mai. Vom herrlichsten Frühlings Wetter begünstigt, beging der hiesige Kirchengesangverein beute nachmittag die Feier seines 25jährigen Bestehens, womit zugleich das erste Kirchengesangfest des Dekanats Gießen verbunden war. Das Dorf prangte im Festesschmuck und als um 3 Uhr die (Nocken zum Festgottesdienft einluden, konnte die schön geschmückte, geräumige Kirche die Festbesucheigar nicht alle fassen: Schiff und Emporen, Gänge und Treppen saßen und standen dicht gedrängt voll Menschen, die andächig den feierlichen Motten, Klängen und Tönen lauschten, die von Orgel, Altar !und Kanzel ettlangen, und gar manche, die keinen Platz mehr finden konnten, waren wieder umgekehrt. Auch aus den umliegenden Ottsckxrften waren zahlreiche Besucher herbeigeeilt. Der gottesdienstlichen Feier lag der Gedanke zu Grün. ,-, das Lob Gottes in der Natur zum Ausdruck zu bringen, was auch in Gesang, Schriftverlesung und Predigt einheitlich durchgeführt wurde. Die Chöre waren teils Einzelchöre der Vereine von Gießen und hier, teils Massenchöre, die aus sämtlichen Vereinen des Dekanats bestanden. Es beteiligten sich die Vereine ,rus Beuern, Amwrvd, Burkhardsfelden, Gießen, Großenlinden, Kl.in- linden, Langgöns, Leihgestern und Treis <i. Lda. Dirigent, der Massenchöre war Unwersitäts-Musiloirektor Trautmann- Gießen, unter dessen Leitung vortreffliches geleistet wurde, was zugleich ein Zeichen für die gute Schulung der Einzelvereine ist. Zum Vortrag kamen nach einem prachtvollen Orgelvorspiel, Fantasie über „Halleluja" aus .Händels Messias von E. Koehler, gespielt von Lehrer G ö r l a ch - Gießen, die Chöre: „Lobe den Herrn, 0 meine Seele", „Geh aus, mein Herz, und suche Freud", „Der Maie, der Maie", „Tie beste Zeit im Jahr ist mein", „Herzlich tut mich erfreuen", „Komm, heilger Geist, erfülle mich" und „Nun danket alle Gott". Außerdem erfreute der Schülerchvr aus Beuern die Zuhörer durch mehrere zweistimmig gesung neu Lieder. Die packende Festpredigt hielt Pfarrer Schul te- Großenlinden ,der früher hier gestanden hat, über Psalm. 103, Vers 1—2. Nach der gottesdienstlichen Feier fand eine wiederum bis zum Gedränge vollbesetzte Nachversammlung in der Sommer» ladschen Gartenwirtschaft statt, bei welcher nach einer herzlichen Begrüßungsrede des Pfarrers W a g n e r-hier sämtliche anwesenden Vereine nacheinander Proben ihres Einzelkönnens ablegten, womit sie den ungeteilten Beifall der Anwesenden fanden. Hier überbrachte auch Kirchenrat D. S chlosse r - Gießen bem Jubelverein die herzlichsten Segenswünsche des Vorstandes des Strang. Kirchengesangvereins für Hessen und des Prälaten D. Flöring- Darmstadt, beide Glückwunschschreiben verlesend, dann die des Gießener Kirchengesangvereins, des ältesten im Dekanat. Im weiteren Verlauf der Feier verlas Pfarrer Wagner-hier das Glückwunschschreiben des Gründers des Vereins, des Pfarrers Vogel-Seeheim, der leider durch Unpäßlichkeit am Erscheinen verhindert war. Später überreichte er im Namen des hiesigen Vereins den beiden Vereinsmitgliedern, die dem Verein seit )einer Gründung an gehör en, Friedrich Arnold und Heinrich Schneider ie eine Ehrenurkunde und dem Oerbienten Dirigenten Lehrer Musch, der den Verein von Anfang an geleitet hat, ein gerahmtes Bild: Der geigende Eremit von Böcklin. Gegen 8 Uhr wurde die schöne Feier mit Dankesworten des hiesigen Pfarrers an die Mitwirkenden und alle Festgäfte geschlossen. Möge der Wunsch eines der Rttmer sich erfüllen, daß unser in allen seinen Teilen wohlgelungenes Fest dazu beitrage, paß die schöne Sache der ertraget Kirchengesangvereine int Dekanat Gießen weitere Fott- schritte mache, unt> bald in allen Gemeinden solche Vereine ins Lebm treten.__________________________________________________
Wandern und Reisen, bäder und Sommerfrischen.
— Bad- Nauhei m, 22. Mai. Der B a d°N a u b e i m e r Schachverein hält jeden Montagabend im Taunus-Cais Spielabend ab. Gäste sind hierzu stets luififommen.
X Bad Salzhaufen, 22. Mai. Gestern fand hier das erste Saison-Konzert statt, ausgeiührt von der Kapelle des 24. Dragoner-Regiments zu Darmstadt. Tte Darbietungen fanden
Lusischisfahri.
Der Zuverlässtgktit-fliui am Oberrhein.
Das Ergebnis des 2. Flugtages, von Mülhausen t E. nach Straßburg, war: In Strevßburg gelandet: Hirt, Brunhuber, Jeannin (außer Konkurrenz) und Laemmlin. Zurückgeblieben Witterstädter. Ausgeschieden Thelen, Werntgen, Jeannin.
Straßburg, 22. Mai. Der heutige dritte Flugtag des Juvcrlässigkeitsfluges am Oberrhein verlief ohne jeden Zwischeiv- sall, überhaupt ohne jedes störende Ereignis. Das einzige nicht programmäßige war der Umstand, daß Witter stä tte r sich zweimal verflog, ehe er in Dtülhausen landete. Lämmlin, der früh au5 der Gegend bei Basel nach Straßburg zurück und dann wieder nach Mülhausen geflogen war, hat dadurch eine bedeutende Tagesleistung, man spricht von 180 Kilometern, erzielt. Morgen rüh gegen 7 Uhr rechnet man mit dem Eintreffen Witterstätters und dem Eintreffen Mackenthums.
Der heutige Abend bereinigte die Herren der Oberleitung >er örtlichen Organisation und zahlreiche Sportsfreunde zu zwanglosem Zusammensein im großen Saale des Hotels „Rotes Haus", wozu in später Stunde auch der Pttnz von Sachsen-Weimar owie Geheimrat Professor Hergesell und andere erschienen. Auch )ie aus dem Wettsluy vorgestern Ausgeschiedenen, Euler-Darmstadt und Ingenieur Reichardt, saßen mit den Sportsfreunden zusammen. Ter morgige Tag wird mit den beabsichtigten Schauflügen, nachdem sich das Feld jetzt wider Erwarten erweitert hat, eine Reihe von hohen sportlichen Genüssen bringen.
3. Deutscher Luftflotte«:ag.
Aus Dresden wird uns geschrieben:
Unter zahlreicher Beteiligung seiner Mitglieder trat hier aus rem Königlichen Belvedere der Deutsche Luftflotten-Verein zu einer 3. Hauptversammlung zusammen. Den Vorsitz führte Fabrikbesitzer Dr. Lanz (Mannheims Nach den üblichen Be- grüßunasansprachen erstattete der Geschäftsführer des Vereins, General v. Ecken brech er, den Geschäftsbericht. Ans ihm ging hervor, daß die Arbeit des Vereins im abgelaufenen Geschäftsjahr lediglich der Luftschifferschule in Friedrichshafen gewidmet war. Die Schüler haben während der Unterrichtszeit für ihren Unterhalt selbst zu sorgen und zahlen ein monatliches Lehrgeld von 30 Mark. Infolge dieser finanziellen Aufwendungen, die die Schüler machen müssen, sind im letzten Jahr nur drei neue Schüler ausgenommen worden. Sämtliche Schüler haben bisher in der Luftfchifsahrt praktische Beschäftigung gefunden. Die Mitgliederzahl des Vereins beläuft sich gegenwärtig auf 18 000. Neue Vereinsstellen sind im abgejaufenen Jahre 12 gegründet worden. Insgesamt umfaßt der Luftflotten - ücrein 40 Verbände und Gruppen. Der Kassenbericht schließt iit Einnahme und Ausgabe mit 36 000 Mark ab. Es ist ein kleines Defizit vorhanden. Tie Vorstandswahlen ergaben die Wiederwahl der bisherigen Mitglieder. Vom Verein Tegel lag ein Antrag vor, der dahin ging, der Verein möge die Bestimmung aufh.'ben, daß zwischen zwei Flugplätzen eine Entfernung von mindestens 30 Kilometern liegen müsse. Nach längerer Besprechung wurde der Anttag aber abgelehnt. Als Ort für die nächste Hauptversammlung wurde Berlin gewählt. Der Vor- i rbe widmete dann noch dem verunglückten Ballonführer Er b s- ( ü I; ar.cn 'Dia / .uf. An die materiellen Beratungen schloß sich ein Festmahl, worauf die Teilnehmer an der Versammlung die Hygiene-Ausstellung besichtigten.
*
Der erste Kongreß für Lrtfts chifferrecht. In Pari s wird am 31. Mai unter dem Vorsitz von Millercmb der erste Kongreß des Internationalen juristischen Komitees für Lust- cßiffahrt abgehalten werden. Tas Koinnee, das im Jahre 1909 begründet ist, vereinigt in sich die Juristen aller Länder, die sich bc anders mit Lustschiffahtt beschäftigen. Es gehören dazu gegenwärtig bereits Komitees in Frankreich, in Deutschland, in England und Schottland, in Oesterreich-Ungarn, in Spanien, Italien, Rußland, Schweiz, Niederlande, Türkei, Aegypten, Vereinigte Staaten, Kanada und Brasilien.
ßatiöcL
grelle Interessengemeinschaft von Groß- banken. Es wird uns mitgeteilt, daß eine Interessen-- gemeinschaft zwischen der Pfälzischen Bank und der R1/einischen Kreditbank und der Süddeutschen Bank in Mannheim geplant ist. Diese Jntcresscn- acmeinschaft dürfte aller Voraussicht nach unmittelbar zu- fiar.be kommen. Tie Rheinische Krebitbank unb bie Süddeutsche Bank gehören bekanntlich zu dem Konzern der Deutschen Bank. Wenn in ihnen das pfälzische Institut, das ja bekanntlich zahlreiche Filialen besitzt, noch eingeschlossen wird, so erweitert sich das Machtbereich der Deutschen Bank abermals recht erheblich. Die Pfälzische Bank verfügt über ein Kapital von 50 Millionen Mark, die Rheinische Kreditbank in Mannheim über ein solches von 85 Millionen Mark und die Süddeutsche Bank in Mannheim über 10 Millionen Mark Aktienkapital.
Tie Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 22. Mai 1911.
Höchste Schlachtviehpreife in Frankfurt a. Dl.
Fleischpreise in Gieß en
Ochsen
Kälber Schweine
50 Kg. Schlachtgewicht 89—93 Dlk.
Ka. Schlachtgew. 83-91 Ps.
V, „ „ 57-59 „
7. Kg. 86-94 Pfg.
7t , 88—92 „
7, , 70-90 „
Getreidepreise in Man»» hei n»
Brotpreise in Gießen
Weizen 100 Kg. 22.0"-00.00 Dlk.
Roggen 100 Kg. 18.90-00.00 Mk.
Weißbrot 2 Kg. 62 Psg.
Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pfg.
Märkte.
Gieße»», 23. Mai. Dlarktbericht. Auf beuüqein Wochen- markte kostete: Butter pr. Pfd. 1,25—1.30 Mk., Hühnereier 1 St. 1—0 Pfg., Enteneier 1 Stück 9—0 Psg, Gänseeier 1 Stück 15 bis 00 Psg., Käse pr. St. 6—8 Psg., Käsematte pr. St. 5—6 Psa., Tauben pr Pr. 0,80-1,00 Ms., Hübner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Dlk., Enten pr. St. 1,80-2,20 Dlk., Gänse das Psd. 75—80 Psg, Lchsenfleisch pr. Psd. 86—94 Psg,
Rindfleisch pr. Pfund 86-90 Psg., Kuhfleisch 70 Psg, Schwei».' leisch pr. Pfund 70—90 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 88—92 Ps» Hammelfleisch pr. Pfd 60—88 Psg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 10.00 bis 12.00 Dlk., Weißkraut das Stück 30 bis 40 93fg„ Zwiebeln per Ztr. 10,00—12,00 Dlk., Milch das Liter 20 Pfg., Aepiel pec Ztr. 20 bis 30 Mk., Nüsse 100 Stück 50—60 Pfg., ver Ztr. 0—-00, Dlk., Bohnen per Psd. 00—00 Psg Marktzeit von 7—1 Uhr.
F.C. Wiesbaden. Diekhof-Marktbericht vom 22. Mai. Auftrieb: Rinder 105 (Ochsen 70, Kühe 35, Bullen 00), Kalber 48 Schafe 22, Schweine 330.
Tendenz: Rinder mittelmäßig, Kälber lebhaft, Schate und Schweine nüttelmäßig. Preis Durch.
pro 100 Pfo. schnittspreis
^btnQbe,u7c?tla‘6t' pro lOOWurtb
Cd)! en. von-biLvon-bir "ebeXn?tU4’t*
Doflfleischiqe, ausgemästete, höchsten
Schlachtivertes, höchstens 6 Jahre alt 49—51 83—90 50 89
Junge, fleischige, nicht andgernäfie und
ältere ausgemästete 43—48 83—86 45 84
Ungejochte 50—52 90—95 51 92
Bull en.
Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten
Schlachtivertes 44—46 80—84
Dollfleischige, jüngere 40—43 75—78
Far 1 en. K ü h e.
Vollflerschige ausgemästete Färsen höchst.
Schlachtivertes. .... . . 47—50 35—88
PoUslelfclnge ausgemästete Kühe höchst,
Schlachtivertes vis zu 7 Jahren. . 40—44 77—80 Aellere ausgemästete Kühe und wenig
gut entwickelte jüngereKühe u. Färsen 34—39 68—75 Mäßig genährte Kühe und Färsen . . 30—33 66—67 Halber.
45 82
41 76
48 86
42 78
36 71
31 66
Jeinste Diastkälber 64-66 106-110 65 108
Mittlere Dian- und beste Saugkälber . 57—60 95-100 58 97
Geringere Mast- und gute Saugkälber 50—55 84—92 52 88
Geringere Saugkälber 43—49 72—81 46 76
Schafe.
Weidemastschafe . 46—00 90—00 46 90
Schweine.
Vollfleischige Schweine brs zu 2 Zentner
Levendgeivicht 47—48 60—61 47 60
Pollsleischige Schweine über 2 Zentner
Levendgeivicht 47—48 60—61 47 60
VoUfleischige Schweine über 21/, Zentner
Levendgeivicht 45—46 58—59 45 58
Fleischige Schweine unter 80 kg Lebend
gewicht .... 46—47 59—60 46 59
Ueberstand: Rinder, Kälber, Schafe und Schweine geringer Ueberstaud.
— Kartoffelmarkt-Bericht vom 22. Mai 1911. Hamburg: Dlagiiuin bomim 3.00—0.00, weisle runde 2.00—0.00, Gelbfleischiqe rote Mk. 0.00, weiße 0.00—0.00. Altona: RoleDabe» 0 00, rote Lorten Dlk. 0.00—0.00, Magnun» bomim Mk. 3.20, weiße rimde Dik. 0.00—0.00, Gelbfleijchige blaue Mk. 0.00—0.00, rote 0.00 bis 0.00, weiße 4.10 bis 0.00. Dortmund: Rote Daber 0.00-0.00, andere rote Sorten Dik. 0.00—0.00, Magmim bonuni Dik. 3.90—0.00, weiße runde 2.80—0.00, Gelbfleischige blaue 0.00—0.00, rote Mk. 4.00—0.00. Hagen: Rote Daber Dlk. 0.00—0.00, andere rote Sorten 0.00—0 ÖD, Magmim bomim Dlk. 0.00—0.00, weiße runde Dik. 0.00-0.00, Gelbfleischige rote Dik. 0.00 -0.00, weiße Mk. 0.00 bis 0.00. Köln: Role Daber Mk. 0.00—0 00, andere rote Sorten Dik. 2.40—0.00, Magmim bomim 3.30—3.50 Dik., weiße runde 2.60—0.00 Mk., Gelbfleifchige rote 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00 Mk. Lreseld: Role Sorten Dik. 0.00-0.00, Magnum bonum Mk. 4.50—4.70, weiße runde Mk. 0.00 bis 0.00, Gelbfleischige rote 4.50—4.70, weiße Dik. 4.50—4.70. Frankenthal: Rote Daber Mk. 0.00, andere rote Sorten Dlk. 0.00—0.00, Magnum bonum Mk. 0.00—0.00, weiße runde Mk. 0.00-0.00, Gelbfleischigs blaue Mk. 0.00—0.00, weiße Mk. 0.00—0.00. (Alles zu 50 Siilo.)
Spielplan der vereinigten Zraittsurler Lladttheater.
Vpernhauz.
Dienstag, 23. Mai ’): „Zar unb Zimmermann/ Mittwoch 24. Mai, abends 7ll, Uhr: „Mignon." Donnerstag, 25. Mai: „Cavalleria rnstieana/ „Der Bajazzo." Freitag, 26. Mai, abends 71/., Uhr: „Der Gras von Luxemburg." SamStag, 27. Mai, abends 6 Uhr: „Die Walküre." Sonntag, 28. Mai: „Alessandro Stradella." „Phantasien im Bremer Ratskeller." Montag, 29. Mai, abendL 7% Uhr: „Margarethe." Dienstag, 30. Mai: „Der Freischütz."
Schauspielhaus.
Dienstag, 23. Mai*-: „Epraiio von Bergerae/ Mittwoch 24. Mai: „Der Kaufmann von Venedig." Donnerstag, 25. Mai, abends 7'/, Ubr: „Glaube und Heimat." Freitag, 26. Mai, abends 71/, Uhr: „Glaube und Heimat." Samstag den 27. Mai: Zum ersten Diale . „LanvLl." Ein Drama von Eduard Stucken. Sonntag, 28. Mai: „LanvLl." Montag, 29. Mai: „Das Konzert." Dienstag, 30. Mai: „LanvLl." Diitlwoch, 31. Diai: „LanvLl." Donnerstag, 1. Juni, abends 71/» Uhr : Anatol-Zyklus. Freitag, 2. Juni, abends 7'/, Uhr: „Glaube und Heimat."
*) Anjang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Ubr.
kirchliche Nachrichten.
katholische Gemeinde.
Gottesdienst.
Mittwoch den 24. Mai:
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit, zur heil. Beicht.
Donnerstag ben 2 5. Mai:
Fest Christi Himmelfahrt.
Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.
„ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe.
, um 8 Uhr: Austeilung ber hl. Kommunion.
w um 9 Uhr: Hochamt mit Prebigt-
r um 11 Uhr: Heil. Dlesse mit Prebigt.
Diilitargottesbienst.
Nachmittags um 2 Uhr: Feierliche Vesper mit Segen.
Freitag abcub um 6>L Uhr ist Dlaianbacht.
Verantwortlich für „Feuilleton" und „Vermischtes":
I. V.: A u g u st G 0 e tz.
Mrteorologische Beobachtungen der Station Sietze«.
Liieberschlag: — 0,0 nun.
Mai
1911
Barometer auf Qe reduziert
c
Q ! tri
der Luft ü
Absolute 1 Feuchtigkeit
Relative Feuchtigkeit
Wind» richlung
Windstärke II
Grab bn Bewölkung in Stbntel ber pchld. Hlmmekfl.
Wetter
22. 2”
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17,0
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W
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Sero- Himmel
22. 9“
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12,8
8,2
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NW
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23. 7“
746,8
10,0
7,7
84
W
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Bed.
Di
chste Temperatur a
m 21.
bis 22
. Mai — ■
17,9'1
Niedrigste
„ 21.
, 22.
+- 2,3 *1
Die Mutter schreibt hocherfreut!
Mein Sohn Paul Emde. 15 Jahre alt, welcher fett einiger Zen Biofon trinkt, hat seit dieser Zeit bedeutend an Körpergewicht zu» genommen und suhlt sich bedeutend kräftiger als vorher, auch vai er ein besseres Aussehen bekommen, er bat Bioson bei 'Skvwawr gebraucht und jeden Dlorgen und Abend davon genommen. ^>er Erfolg hat uns sehr befriedigt und werde tch Ihr Bwfon in weiwien Kreisen gern empfehlen. Elberfeld, den 26. September 1910- Frau Deine. Emde. Untcridjnit beglaubigt: Dr. Geller. Notar.Jöjoion ist das beite und billigste Nähr und Kräftigungsmittel: ernaltuw u Apotheken, Drogetten usw., Paket (zirka Va Kilo) ML. 3.—. <0 lu


