nack Den gen. Unter banblui
Heute nacht entschlief sanft unsere liebe Mutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Fran WSI'LNLMV Olicke«
<reb. Lewald
im 70. Lebensjahr.
Um stille Teilnahme bitten
Giessen (Goethestr. 18), Karlsruhe, Freiburg i. B . 19 Dezember 1911.
nachrnumaS ;>2 Uhr statt.
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Frau Helene Oncken.
Elly Schneider geb. Oncken.
Dr. Ludwig Schneider.
Robert Schneider.
Herbert Schneider.
Justizrat Carl Lewald und Familie.
Geheimrat Ferdinand Lewald und Famflle
z Moritz Bnnrri wü n hier in her W K) Quadratmelü t ib mit Ack: :n loolto »i’rain;:
2au/«M von bi in fnutetbad) libtii
WetterauSslchteu tn gellen am Ltttlivoch, den LV. Dezember 1V11 Wollig, meist troden, etwa- wärmer, stellenweise Nachtfrost.
7 jielariagan duril-'Flaketa trsi&htUch.
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von über Handelsbeziehungen mit England, Vier: Vorschriften der Großbrttanmfcken iXtguaing über bve Anbringung von Brand Ktdxn an Fässern, welche tn Irland gesalzene verrnge enlbaliiii. verzeichnisfe von jtouicm ausländischer ^öülnxxtat und au* ländlicher UbmiTalicn und Trogen in flaoiwrf; Weltausstellung in ^nt 1913; ziveifelhaste Firmen im Lustande .Frankreich, Ita hen, Niederlande, europäische Türkei, Egvvien'. Höheres bicrübu erjahren Intercsseruen aus dem Sekretariat der handel-laut in er.
(Entpfan^futionm der ttanzo> ischen Staat-eiten bahn ft® handle und rmvieweri neuen bagenladungs'ätzen auch Frockitsätze für Eilund Frachtstüdgut erforderlich enckcinen, ist nach Anhörung der bereiligten ftrrve zweckentsprechend berichtet worden.
11. Einführung direkter Fadrkarten Tie Handelskammer hatte de» der Königlichen Er enbahnd.rektion Fr nkbtrt am Main die EinUhrung direkter Fahrkarten »wischen Ohmen
. m- getreten.
12. von unttnicbidcr Seite liegen noch Mitteilungen
l in unserem 2täbi igestellt sind.
lln der Straße zw.< jetzt die alten Bilb ie übstbäume an lerdings die schatten 'heißen Tagen, ein- bstbäume erst (Srtra; und Nieder-Weidbac
verwandten. Freunden und Bekannten machen wir hiermit die schmerzliche Mitteilung, bah meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Lchwiraermutter, Großmmter, Schwester, Schwägerin und Tante
Krau Klisabklhe (rrörnaun geb. Nimz
gestern abend 101, Uhr, ün 38. vebenSiahre, sanft tn dem Herrn entschlafen ist.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen
Georg Erdmann.
Rutteröhaufen, 19. Dezember 1911
T)ce Beerdigung sinder am Donnerstag, 21 Dezember,
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Kleine Eagerchronik.
In Mannheim erhängte sich der 13 jährige Realschüler Dlolz-Mannheim wegen eure- schlechtenZeugnissee. Der Vater wurde deswegen wahnsinnig.
Auf den Posten der Haupttvache dc» FeidartiUerie-Regimciit^ Nr. 77 in Leipzig-Gohlis wurde,! mehrere Schüsse abgegeben Als darauslnn ein Patrouille abgesandt wurde, sielen weitere Schüsse. Ter Täter ist entkommen.
Aus Waiblingen wird gemeldet: Montag früh 6 Uhr 30 M> nuten und 7 Uhr wurden zwei ziemlich starke Erderschütterungcu mit unterirdischem Rollen und Licht crschci mm gen wahrgenommen.
Da- Segel schiss „Fortuna" ist auf der Reise von Haders- Icbcn nach Flen-burg im Schneesturm in der Ostsee unter* gegangen. DaS Beiboot, in dem sich eine Bejahung von Drei Marm schon gerettet glaubte, kenterte Die Besatzung e r 11 a n f
In Pari- lockten mehrere Personen vor einigen Lagen einen Iuwclenhändler in ein Hotel und plünderten ihn auS. Gestern wurden in Marseille zwei an dem Raubansoll beteiligte internationale Verbrecher, die Brüder Llugmann, ver haftet.
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— Aurich, 18. Lezemdcr In der heutigen Straf# kammersitzung wurde he. icühere Schutz mann Iän , ckc. der in die EinbruchLafsüve der vor kurzem au- dem Gefängm. au-gebroäxnen Schutzmanns Gantz verwickelt ivar, wegen vic. vollitändigen Einbruch-diehstähten zu 3Vj Jahren Zuchthaus vci- urteilt.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 21. Dezember, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofs aus statt.
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Letzte riaebrichten»
Tie besfische Regierung und die Relchrtagkwafile«.
Darmstadt, 19. Dez. TaS großherzoglich-hessifche Staats - Ministerium hat an sämtliche Behörden und Beamten ein Schreiben gerichtet, in dem e- .al- eine patriotische Pflicht aller staatstreuen Bürger bezeichnet wird, bei den bt vorstehenden Reichstag-Wahlen von ihrem Wahlrecht Gebrauch z u machen Ihnen wird empfohlen, sich darüber »u vergewissern, ob sie in die Wählerlisten eingetragen sind. Schließlich ist von Den Behörden Sorge zu tragen, daß den öcantien zur Ausübung des Wahlrechts an Den Wahltagen die nötige dienst freie Zeit gewährt wird.
und Marienbad, Lorl-bad, Wien, Lau anne. Mars^le und Pank ohne daß eine Bestellung aut selche Karten twrauifaebt, beantragt. Laut einem da raut ergangenen Bescheid ist die Muntglidyc Eiten bahndirektion Franksurr a. Ä. wegen Lustegung btrrfter Fahrkarten nach den genannten €ta;ionat mir den betet ijten Verwaltungen üi
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Teilnehmer unter Bezeichnungen aufgefutjrt sind, unter denen man sie nicht sucht, so daß da- Auffinden ihrer Nummern wesentlich erschwert wird. So sind z B. die hiesigen Iwtbrfcn und einjelnc Botel- und Restaurants unter dem Namen ihre- Besitzer- und nickt unter ihren jedermann geläufigen Bezeichnungen aufgefübrt, wodurch ihre Nummern auch fofort und leidbt ausgesunden werden können. Die Fernsprech-Bejeichnung de- Ferniprechteiln.-dm erwählt nun aver nickt die Le.cgraphem'erwaltung, sondern der Fern s preckeeil nehm er selbst. Letzterer allein trägt daher auch die schuld an solchen recht unzweckmätzigen Eintragungen in daamtliche Verzeichnis — Txc .v anbei »Cammer richtet auck an dieser Stelle an die Femfpveckteilne-mer die Bitte, in ihrem eigensten Interesse bei der Wahl einer zweckmähigen Bezeichnung für da- Ferniprechtcünehmcr-^i^eichni. dem praktischen Emp. finden und dem allgemeinen BerkehrsbeDürsnt- nach Möglichkeit Rechnung zu tragen.
Einen bet dieser Gelegenheit vom Verein der Gamvine von Gießen und Umgegend au-ge-iprochetien Wunsch aul Ermätzigung der Eintragungsgebühr in da- amtliche Femsprechtnlnehm er ^Verzeichnt-, welche für die zweite und iede weitere Eintragung 5 MC. betragt und als viel zu hoch befunden wird, konnte die HandclS- tamnu-r nicht weiter verfolgen, nachdem der Staatssekretär de- Reick>-Postamtes sich gegen jebe Ermäßigung d.r Gebühr für Die mehrmalige Eintragung eine- Fermprechanschtus!eS ausgesprochen hat.
6. Untersuchungen von Ausland-weinen. Infolge einer Neuorganisation des chemischen Untersuchungoamte- für die Provin» Lberl-essen wird eS im (Segensatz zu früher möglich sein, die Unteriuchung von AuSlatid-weuien in zwei bi- drei Tagen auszufuhren. Auch find die Unteriuckung-gebühren für Ausland-weine herabgesetzt worden: sie betragen für trockene Weine 12 Mk., lür Süuwetne la Mk. — Tie LandUskammer bat, einem Wunsche deS chemischen UntersuchungSamte- cntiprcdxmD, die beteiligten Kreise von diesen Neuerungen in Kcnmnis gesetzt und ihnen eine Benutzung des Unteruämng-amte- anempsohlen.
7. Lebensmittelteuerung. Zur Abwehr der vielfachen und scharicn Angnsse, welche aus Anlaß Der Teuerung gegen Den Landelöstand un Qllgemcincii und Den Kleinhandel Der Lcocnsmittelbranche im besonderen gerichtet worden sind, hatte Die Handelskammer eine Erklärung beschlossen, die in Den Tageblättern veröffentlicht worden ist.
8. Nebenbahn AlSfeld-Niederaula. Tie Handels kämm er hatte in einer Eingabe an den fcerm Minister der ö ff ent- lichen Arbeiten in Berlin die Bitte au-gesprochen, die Ausgestaltung der Bahnstrecke Alsfeld —Niederaula im Interesse einer direkteren und schnelleren Verbindung zwischen Lverhessen und Thüringen anzuoidnen. Daraufhin in der Bescheid ergangen, daß ein sofortiger Ausbau der Strecke al- B^ltbahn nicht tn Aussicht genommen, sondern daß zunächst geplant sei, sie al- ringlestig? Nebenbahn anzulegen. T.r d.iu -l>ou iugrunDe gelegte Entwurf |ei tedoch in den Steigungs- uno xriiiunuingovtrbdltniHcn derartig au-gestattet, daß sich der fragliche Ausbau der Nebenbahn 1 Pater ohne Schwierigkeiten ermöglichen lassen werde.
9. ÄuSnahmetarif für Westerwalder Braunkohlen. Nach Anhörung Der beteiligten Kreise hat sich Die Handelskammer dallin ausgeiprochen, daß sie dem Anträge der Ecwerkschast „Vulkan ' auf Einführung eines AusnahmetanfS für rohe Westcrwatd.r Brauntohle nur dann zustinnnen könne, wenn den oberheisst'chen Gruben, d.'ren Wtrtfchaftsl.rge durch die natürliche Besckwfienheit des zu fördernden Materials eine wett schwierigere sei, zum mindesten die gleiche Tarisermäßigung zugeuanden wür- den. — 'Icr Antrag ist inztviscken vom Aus schütz deS Bezirks» eisenbahnratS Frankiurt a. M. abgelehnt worden
10. Direkter Tarif zwischen deutschen Sta tionen und der französischen Staatsetsenbahn ES wird beabsichtigt, direltc Tarifveziehnngen zwischen deutschcti Stationen und der französischen Staateelfenbahn zu febaren. Aus eine Ansrage der Ktinigl. Eisenbahndircltion Frantfurt a. M, für welche Stationen des Kaminerbczirks ein Bedürfnis zur Auf» nahnie in den neuen Tarif bestehe, um .welche flehtet und welche
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im Gcwcrk en verzeichnt'» etngetraqenen Gewerken. (Die AuZ. beute 1910 betrug insgesamt 50 Mk. je Kux)
herzoglicher Handelskammer «ießen für die Kreise Gießen, «lsseld und Lauterbach.
Protokoll-AuSzug.
Gießen, den 11. Dc-ember 1911.
Anwesend sind die Herren: Geh. Kommerzienrat Heichelheim als Vorsitzender, Kommerzienrat Grünewald al- 2. stellvertreren- d.r Vorsitzender, Türbed, Friedberger, Kommerzienrat 5>aoS, . oll, R am speck, Rmn, Rohr, Stammler, Aurbuch und der Svndrku.
1. Revision der Ausführung-Vorschriften zur Gewerbeordnung. Seit dem Erlaß der Vorzug-Verordnung :ur Gewerbeordnung vom 22. Septemver 1900 rmo der AuS- nihrung-anweisung zu den Titeln 6 ff. oer Gewerbeordnung vom 10. Dezember 1900 hat die Gewerbeordnung zahlreiche Abänderungen erfahren, die auch jeweils eine Ergänzung der Ausführung-vor schritten notwendig gemacht haben. Hierdurch hat ün Laute Der Zeit die Heber,ichtlichkeit der hessischen Ausführung-. Vorschriften in unerwünschter Weise gelitten. Da nunmehr eine weitere Abänderung der Botlzugsoerordnung mit tzlllchicht auf das am 1. April kommenden Jahres in Kratt tretende Verwaltung-' rechtspftegegcsev erforderlich wird, hat es die Großh Siegicrung rnr zweckmäßig bemiiden, die bisher in der Vollzugsverordnung, der flusführuugsamveisung und einet Reihe von Amtsblättern . zerstreuten eLUsfuhrungvbettimmungen zur Gewerbeordnung in iner cinheitlichcu Verordnung zuiammenzufafsen. Tas Großh Ministerium des Innern hat nun der Handelskammer den Entwurf einer folchen Ausführungsvewrdnung mit dem Ersuchen um .lcuf;erung etwaiger Wüniche auf Abänderung oder Ergänzung, bic lid) bei der prattnchen Durcostchrung der seitherigen vorichristen ergeben haben, üderiandt. — Tie Haudelvkammer unterzieht Die ein» »einen Mschnilte des umfangreichen Entwurfs einer eingehenden T.'ratung und besckstießt hierzu eine Reihe non i'lbänderungs- anträgen, welche in der demnächst statt findenden Konferenz der beff. Handelskammern vertreten werden sollen
2. fl bände rung des hes si f che n H and e IS ka m mer- tz c s e tz e s. Die Großherzoglia-e Handelskammer Worms hat vor» geschlagen, im Artikel 8 deS Handelskammergcfetzes eine dahin» gcl-ende Bestimmung aufzunehmen, daß mindei'tens -;3 der Handels- lainmermitglicder aus dem höchstbestcuerten Tritt eil, gerne, i en an der Beitragspflicht zur Handettiammer, gewählt n»erden muß. — tie Handelskammer lehnt eine Unterstützung diese- Antrages ab, weil sie denselben für durchaus unnötig erachtet und nach ihrer Ansicht seiner praktischen Durchführung auch erhebliche Schwierigkeiten cntgegenstehen.
3. EinztehungderBeiträge für die Invalidenversicherung. In Unterstützung einer Eingabe der Alsfelder Möbelfabrik, G. m. b. H., und der Firma Gebrüder Wallach-Alsfeld, lyat die Handelskamincr bei dem Großh. Mtninermin des Innern Die Beibehaltung des seither besteheiiden Einzugsvcrsahrens für Die Erhebung der Invalidenversicherungsbeüräge bei den Betriebs- lrankenkasseii befürwortet.
4. RcickiSbanknebenstelle in Gießen Bei dem Grohh. Siaatsministerimn wie auch bei dem Rcichsbankdircktorium ist die Handelskammer in ausführlich begründeten Eingaben wegen Umwandlung der Reichsbanknebenftelle in eine Reichs bankst ette rorftellig gemotben. Nach einem daraufhin ergangenen Bescheid hat sich die Leitung der Reichsbank vorbehaltlich der Genehmigung des Herrn Reichskanzlers bereit erklärt, die hiesige Reichsbank. Nebenstelle nach Maßgabe der von der Großh. Bürgermeisterei Gießen gemachten Vorickläge und nach bereit Genehmigung durch Die Stadtverordnetenversammlung und die staatliche Aufnckstsbc Horde in eine Reichsbanlstelle umzmvandcln.
6. Amtliches Fernsprechteilnehmer-Vcr-eich n i s. Es ist schon häufig über die Unübersichtlichkeit der amtlichen ^rnsprechteilnehmer-Berzcichnifsc geklagt worden. Und das mu einem gewissen Recht. "Auch das Berzeickiiis Der hiesigen Fern- rechteilnehmer weist insofern erhebliche Dkängel auf, al5 darin
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