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Vor dem Gemälde im: lerwärts dekoriert aui ils Gärtner in sinnigen : Dame der GeseWji i den Prolog schloß sch en erschienen, sehr a i auf Meinen Glocke en wurde. Dieser Sc- dh je 8 SchifferiÄ« getanzte waren erdienien BestsL Ar ft. eroftnede fotar.y.. Teebude machten lÄ ein fröhliches TiÄm leihe von Paaren mc Mslust getanzt. .tos lumenfest der Gießenei en Morgen ausgedehnt, im Gedacht^ bleibi: nn den renommicriir. euer Ruder-Gesellschan ie Fabrik forstuM-ch- arich Hansel in GM uenoS Aires unter vielki s. ,
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HMM Or. M. Sohulze-Kahleyss, Nervenarzt
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Giessen (Grosser-Steinweg 23), 25. Januar 1911.
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dem neuen Friedhof statt.
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Diese Annonce wollen wir anstatt zwei Gutscheine anerkennen, falls dieselbe zusammen mit den übrigen für die Erlangung eines Löffels notwendigen Gutscheinen eingesandt wird. Mehr als eine Annonce kann bei einer Gutscheinsammlung nicht berücksichtigt werden.
Dieses Anerbieten ist gültig bis zum 31 Dezember 1911
Abt. C.X.Quaker Oats Company, m.b.H., Hamburg.
Quaker Oats Pakete enthalten jetzt Gutscheine, für welche wertvolle Löffel gänzlich kostenlos erhältlich sind.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Georg Schwan.
bene (Tbemfralten, mit denen er seiner Herztätigkeit $n Hilfe kommen wollte, hatten fernen Zustand noch verschlimmert. Er versuchte mich verschiedene .Heilmethoden, aber nur die, d'.c hauptsächlich auf der Anwendung der Milchsäurebakterien beruht, die man deswegen beinahe als „Bazillen der Langlebigkeit" bezeichnen kann, hatte Erfolg.
Metschnikosf strick zunächst alkoholische Getränke und rohe Nahrungsmittel von seiner Speisekarte, setzte seine Natron an Fleisch auf 100 bis 150 Gramm täglich zurück und ernährte ich zum größten Teile von saurer Milch, die mit dem bul- garischenMilchsäurebazillus behandelt war. Außerdem fügte er Datteln (wegen ihres Zuckergehaltes, hinzu, Hierdurch, o behauptet er nun, hat er die verschiedenen Altererscheinungen, hauptsächlich die Arterienverkalkung vermieden, und der letzte Grund hierfür ist die Veränderung seiner Eingeweidebakterien durch die Hinzufügung der Milchsäurebakterien.
Unter den TarmbaTtericn sind einige besonders bedenklich, nicht nur als Fäulnis erreg er, sondern weil sie die unangenehme Eigenschaft haben, Gifte zu erzeugen, die den Körper schädigen, z. B. Indol und Phenole, die zwar nur in kleinen Mengen entstehen, aber ganz langsam schädigerck wirken, hauptsächlich auf die Arterien, die Leber, die Nieren und das Gehirn. Bei gcwöhtllicher Ernährung werden nun die schädlichen Eingeweidebakterien miternährt. Durch Nahrungsmittel, die Milchsäurebakterien enthalten, kann ihr Sßadjetum aber bedeutend eingeschränkt werden. Es sind viele Präparate im Handel, die dem Körper diese nützlichen Milchsäurebakterien zuführen sollen, häufig aber bleiben sie trotz regelmäßiger Anwendung wirkungslos. Ein Grund hierfür ist, daß die Milchsäurebakterien im Darm ab- sterben, roerm sie nicht die nötigen Nahrungsmittel vorfinden. Zur Erhaltung des Lebens brauchen sie Zucker, die Zucker,tosse, die sie benötigen,- sind aber in dem Teile des Darinas, in dem der ftantpi znmcyen ihnen und ben Fäulnisbakterien vor- geht, gewöhnlich nicht vorhanden, weil sie oberhalb dieses „Kampfplatzes" vom Darm bereits aufgesogen worden sind. Nach den Untersuchungen von Albert Bert Helot siird Zatteln besonders geeignet, dem Körper Zuckerstoffe zuzusühren, die amh weiter abwärts in den Darm gelangen und dort dte Mllch- säurebakterien ernähren können. Bisher ist es nicht gelungen, irgend ein Präparat aus Milchsäurebakterien herzuftellew, in dem aus Datteln gewonnene Znckerstoffe bereits vorhanden, sind. Metschnikosf hat aus diesem .Grunde die Datteln selbst seiner Speisekarte zugefügt.
Amtlicher Wetterbericht.
Oeff entliche We 11 et ö ien ft ft e11 e Gießen.
Verlauf der Witterung seit gestern früh: Dm Wetterlage hat sich außerordentlich v er schleckert Intensiver -uep druck über Nordeuropa überflutet gaitz Deutschland mit sudwesd- lichcn Winden, so daß die Temperaturen in raschem Anstieg begriffen sind. Heute morgen wurden bereits 0 Grad Wärme erreicht und überschritten. Lereinzett fiel etwas Schnee, währmd in Norddeutschland bereits weitverbreitete Regen auftretaL kxt ein Sturmwirbel westtich Irland heranzuziehen scheint, mu6 aud, in Mitteldeutschland mit starkem Auf, rischen der südwestlichen Winde gerechnet werden. 1Q11.
Wetterausnckteu in dessen am Donnerstag, dem 26. Fan. 1V11. Starte südiveslllche Winde, milder, Regen.
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kc. Frankfurt a. M. Eckweinemarktbericht vom 25. Ian. Anfgelrleben ivaren 1477 Schweine. Vollfleischige ^Schweine von 80 lns 100 k? Lebendgewicht 51.50-53.50 Alk., Schlachtgewicht 65.00 - 67.00 Vit., vollfleischige Schweine unter 80 k§ Lebendgewicht 52.50-53.50 Alk., Schlachtgewicht 65.-0-67 All.; vollfleischtgc Schweine von 100—1^0 kg Lebendgewicht 51.5 —53.50. Mk., Schlaclitgewlcht 63.00—67 Alk.: voll fleischige Schiveinc von 120 bjs 150 kg Lebendgewicht 51.5 >-53.50 Mk., Schlachtgewicht 64—67 Alk.; Fettschiveine über 150 kg Lebendgewicht 00.00 bis 00.00 Mk., Schlachtgewicht OU.OO—00 Mk. Sauen 00—00 Ml. Geschaht miltelmäbig. ä
tc. Frankfurt a. M., 24.Ian. Heu-und -Ltrohmarkt. Angeiahren waren 10 Wagen Heu und 4 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 3/ 0—8,. 0 Alk., Strol) (Kornlangstrog) 2,50 bis 2,8j 'Pik., 1t irrslrol) u,00-0,0o 'Mr. Alics für bu Kilo. Geschäft flott —' Tie Zufuhren waren aus Lberhesjen und dem Ober« taunuS. ____________________
<8)erid)i*iaaL
Berlin, 24. Jan. Tie S t a a t s o n w ä l t e beantragten ckm Wedding-Kraivallprozetz wegen Teilnahme an A u f- ruhr gegen einen Angeklagten Vi4 Jahr, gegen zwei je 1 Jahr Gefängnis, gegen 14 andere wegen Teilnahme an Auiriihr, Beleidigung und ivegen Widerstandes gegen die Staalsgewall, Aufreizung zu Gewallläligketten usw. Ge'äiignisslraien bis zehil Monaten und gegen einen Freisprechung. Die Staatsanwälte beantragten ferner, allen Angeklagten bie volle Untersuchungshaft anzurechnen.
Der Bazillus her Langlebigleit.
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evang. Schwestenüiaui,
tiieeeeM. wtuuioewtr. i.
Letzte Nachrichten.
Berlin, 24. ^an. 2ec „Rerch^nz." meldet: Die Professoren o. R ö n t g e n -M ünchcn, H e r r n g - Letpz g, der Bildhauer Professor Lessing- Ka.rlsru.he und Generalfeldmarschall von der Goltz wurden zu slimmberechttgten Kittern des Ordens pour le mörite für Wissenschaften und Künste ernannt.
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Gestern abend 6'jz Uhr entschlief sanft nach langem schweren Leiden meine geliebte Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwägerin und lante Frau Auguste Schwan K toerzagl
aemeinheit zu ersckließen, veranfiaktet in der Zett vom 4. bis 6 Februar einen zweiten Schtknrsus aus dem LoberodS- i'i ,nit dem Wettläufe verbunden werden. Tie 2etiung des «nr'lu« hat wieder der Norwege A. Hoyer ubernonnnen, deflen äui für Erlernung eines stilvollen und sickeren Laufes bi.rgt. za >,r -chiklub (tiieuen mir rein sportliche Jnteressei, verfolgt, ist d,e fLroäbr für einen regelrechten Betrieb gegeben. Anmeldungen zum Wettlauf der für Einheimische unentgeltlich ist, und zum Kursus iu.d an den 2. Vorsitzenden des stlubS, Karl Neurath in Gieben, zu richten. Näheres folgt demnächst im Anzeigenteil des Blattes.
Kleine Tageschronll.
Dir Turiner Ausstellungsleitung bat sich für das Pharos» Prestgasliä>t ^>er Auergcsellschaft. welclics in einer Lichtstärke von über 1 i Million Kerzen einen großen Teil der Ausstellung beleucht ten wird, entt'chicdeu. Die deutsche Industrie barf auf diesen Erfolg lolz sein, da eine scharfe internationale Konkurrenz zu belampsen war. . ... _ . _ r .
Nach amtlichen Feststellungen sind bei dein Erdbeben in Buchara 376 Einwohner und 14 Russen umge- kommen. Tie Zahl der notleidenden Familien betrage 10 000; etwa 15 000 Kirkisen und Kibitlen sind in Mitleidenschaft gezogen worden.
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MNietÄ “Katalog gratia. GetUigelhof, ÄAergeutbeim 284 (hv5/^
Gicsteuer Strafkammer.
)( Gießen, 24. Januar.
Fehlende Aepfel
ßratTiten den in Friedberg wohnhaften Taglöhner A. I. S. aus Rockenberg wegen schweren Tiebslahts unter Anklage. Mangels Beweises mußte Freisprechung erfolgen.
Wegen Tiebstahlsversuchs
hatte sich der Weißbindergeselle Hch. U. von WölferSbeim zu ver- ,antworten. Ein Kamerad von ihm hörte eines Abends im Neben- ■immer einen Schlag. Er eilte nut ferner Blutter an die Stelle und beide sahen, wie ein Mensch rückwärts zum Fenster hinaus- slieg. Sie wollen m ihm den Angeklagten erkannt haben. Zu dem rnesmaligen lernriit ioar em großer Zeugenopparat aufgeboten, auf b)runö dessen das Gericht zu der Ueberzeugung kam, daß der Angeklagte es war, der am fraglichen Abend zum mindesten vom Fenster aus versucht hatte, eure Base auf einer Kommode, in der ct das Geld vermutete, herauszulangen und daß sie dabei zur Erde gefallen ist. Es hielt, entgegen der Anklage, nur den Versuch eines einfachen Diebstahls für vorliegend und es erkannte auf eine Woche Gefängnis,
Tas Mefier
spielte eine Rolle bei einem Streck zwischen jungen Leuten von Arleshaujen, weshalb sich vier berfelben vor dem Schöffengericht wegen Körperverletzung zu verantworten hattem Drei davon wurden srelgejprochen, während der Slemrichter I. D. IV. wegen qesährlicher Körperverletzung zu 4 Wochen Gesängiiis verurteili wurde. Infolge semer Berufung, die sich auf Notwehr stutzte, er- ■ging Freisprechung, da er sich einer Anzahl Angreifer gegenüber ' befand, gegen die er sich wehren mußte,
Zwölf Jahre lang hat Professor Eli Metschnikosf bie segensreiche Wirkung der Milchsäurebakterien an sich erprobt, und zu den verschiedenen Sefaiften, in denen er über die günstige Wirkung der Saurew-Milchpräparate berichtet bat, fügt ct jetzt in der „R evue" einen neuen fesselnden Aufsatz, der seine neuesten Erfahrungen auf diesem Gebiete enthält. Das Jn- terefiantefte daran ist wohl, was Metschnrkoff über sich selbst lägt Es war ihm nicht vergönnt, am Patienten Versuche zu machen, wohl aber hat er sich als Versuchsperson benutzt.
Metschnikoff stammt, wie er erzählt, aus einer Familie, deren Angehörige alles andere als langlebig sind; trotzdem bat er es auf 65 Jahre gebracht, und erfreut sich einer völlig ungeschwächten Arbeitskraft, die er hauptsächlich auf die Lebensweise zurückführt, die er vor 12 Jahren angenommen und seitdem beibehalten hat. Ms 53 jähriger war Metschnikofs durch das Rückfallfieber außerordentlich geschwächt, und vcrschie-
Besonders intereffant ist die Wirkung des „Bazillus der Langlebigkeit" auf sogenannte „Bazillenträge r". Es gibt, wie in letzter Zeit von verschiedenen Aerzten festgestellt worden ist, Menschen, deren Körper die Erreger des Typhus, der Cholera, der Genickstarre oder anderer gefährlicher Jnfektionskrankheite,r beherbergt, ohne daß der Träger dieser Krankheltskeime irgendwie burd) sie gesck/ädigt wird. Für seine Umgebung ist ein solcher Mensch natürlich eine große Gefahr. Man kann Nickst daran denken, chn zii ifohcrcit, denn er kann jahrelang die Bakterien in sich beherbergen. Die Anwendung von Mllchsäurebakterien hilft in diesem Falte nach Metschnikosf z i e m l i ch s i ch e r die schädlichen Keime zu vernichten.
Man hat Metschnikosf mehrfach nachgesagt, er behaupte, daß er am Genuß saurer Üliild) oder Mllchsäurebakterien in anderer Form den einzigen Heilsweg zur Erreichung eines langen Lebens sähe. Dagegen verwahrt sich der Gelehrte entschieden. Er sagt weiter nichts, als daß der Genuß von Milchsäurebakterien vorläufig zu empfehlen sei, io lange man nichts Besseres zur Bekämpfung der schädlichen Tarmbakterien kenne und.die Forschungen über die Tätigkeit der einzelnen Bakterien Nicht weiter gediehen seien. Was den Genuß der Präparate aus saurer Mllch angeht, so empfiehlt er — wohl mit Recht — um gewissenloser Spekulation vorzubeugen, sür die Milch- säurepräparate eine ähnliche Kontrolle emzusühren, wie ste für die Erzeugnisse der Serumtherapie besteht.
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