Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten.
Eine Rede des Kaisers.
Nach dem Cberbiirgermeifter ergriff der Kaiser das Wort zur folgenden Ansprache:
Mein lieber Lberbürgcrmeincr! Tie freundlichen Worte, mit denen 3ie mich irrfb Ihre Majestät die Kaiserin und stdmqin, meine Gemahlin, soeben begrünt babun, waren ein treues Spiegelbild der herzlichen Aufnahme, die uns die Kölner Bürgerichatt heule bereiter Hal- Noch gan; unter dem erhebenden LinDrud: aller der begeii'tcrtcn Kwwgcbungen, treuer Anhänglichkeit stehcnd> spreche ich im Namen der Mauer in, wie int eigenen Namen Ihnen und der Bürgerschaft wärmsten, aufrichtigsten TtnrT aus. Ein gewaltiges Daun- rt ist es, dessen glückliche Vollenoung uns heute hier sestlich vereint, bcsu bestimmt, Dem regen Verkehr der rheinischen Metropole zu Dienen und feiner Entwicklung auf lange Jahre hinaus einen weiteren Stützpunkt zu geben. Baumeister, Zngenreure, Handwerker und Arbeiter haben ihr Bestes darm.
welche Richtung soll die Entwickelung unserer Religion uno unserer Rirche nehmen?
Bon hochangeschener Seite erhalten wir folgende Zuschrift vom Standpunkte eines Mannes, der nicht selbst Theologe ist:
Die gestellte Frage seht die Kenntnis des Umstandes voraus, das; in unserer wissenschaftlichen und praktischen Theologie zlvei Richtungen erkennbar sind, nach welchen die Entwickelung der Religion und Kirche verläuft, zwei Richtungen, welche weit auseinander gehen und wahrscheinlich sich nicht nach längeren oder kürzeren Weg- und Zeitläuften wieder zusammenfinden werden, wie die vielen Wege, die nach Rom führen. Die eine Richtung ist die kirchlichpositive, d. h. die Richtung, welck)e an den vor Jahrhunderten und Jal-rtausenden aufgestellten Leitsätzen für Lehre und Kultus in der christlichen Religion fest halten und nur die Ausbreitung der Lehre über „alle Stoiber und Völker" und sonst höchstens einen Ausbau und eine Vertiefung des alten Lehr- und Kultgebäudes als Entwickelung gelten lassen will, während die andere Richtung die Entwickelung der Lehre und des Kultus dem Zeitgeist und dem jeweilig neuesten Stand des Wissens gemäß zulästt und nun eigentlich nur noch über das Maß der Abweichung von den Sahen des allen Glaubens in icbcr ber aufeinander folgenden
। zu Wied, dann Kardinal Erzbischof Tr. Fischer, Gräfin von _____... . icht!Brockdorf uflp Links neben der Kaiserin saßen Fürst zu als Litauen der Wahrheit zu betrachten, man darf es neu h&ieb, Prinzessin Viktoria Luise, Minister v. Breitenbach gestalten. Eine Fülle von geschichtlichen Erinnerungen wird Lqjp. Oberbürgermeister Wallraf hielt eine Rede, in der wach, der Streit der Geister um den Wortlaut des Bekennt- e? -u. a. sagte:
nisscs, der vor Jahrhunderten entbrannte, läßt erhoffen, I 3um brüten Stink im Glanz der Mail er hone sind Eure baf; da- 'Bekenntnis Menschenwcrk ist und verbessert wer-1 Majestät zu uns getommen, begleitet von unserer allgcliebtai hen darf Und eben diesem modernen Gottsucher üb erd Malierin, der ersten, nicht nur der Würde nach, unter den deut-
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Zu der Zeit als unser Glaubensbekenntnis zum letzten I Male formuliert wurde, war es noch leicht, das, was die Worte des Bekenntnisses sagten, ohne besondere Deutelung zu glauben. „Ich glaube an Gott den Vater, allmächtigen Schöpfer Himmels und der Erden." Nun ja, es waren ja Himmel und Erde noch „endlich" nach unserem Wissen; es war ja vielleicht recht weit vis zum Himmel und bis zu den Sternen, aber für Gott waren das ja keine allzu großen Entfernungen. Gott tonnte im Himmel hinter den Sternen wohnen und nach Gefallen die Erde besuchen. Der Himmel war das von ihm selbst gebaute Haus und die Erde hatte er geschaffen und zur Wohnstätte ber Menschen bestimmt. Welche Umwandlungen in diesen Vorstellungen mußte es geben, als die Astronomen die Erde als einen Planeten erkannten, der seine Kreise mit anderen um bic| Sonne zog, daß der Mond chr Trabant war, daß bic Sonne ein Fixstern war, daß der nächste Fixstern 3',-. Lichtjahre von uns entfernt ist, der weiteste erkennbare immer noch 22000 Lichtjahre, hernach sollen die noch nicht erkennbaren Fixsterne kommen usw. Was mußte nun das für ein Gott sein, der das alles, „dieses Unendliche", er- ichasjen haben sollte? Für einen weit denkenden Geist war das zwar immer noch erfaßbar, Gott war eben größer, mächtiger, begabter als man sich früher dachte, aber er war doch weiter in die Ferne geruckt, seine Wohnung war >eht vielleicht hinter dem letzten Sterne, er konnte noch auf unendlich vielen Sternen Menschenkinder haben. Man iuar geneigt, diesem Artikel im Glaubensbekenntnis eine andere, bessere Fassung zu wünschen. Derjenige aber, welcher bicje andere Fassung gab, war bann ein Ketzer. ! Mußte man nicht seine Vorstellung von Golt ganz äitbern?
Betrachtet man nun die Fortschritte, welche diese Lchre gemacht hat, so muß man staunend die große Zahl der Bekenner wahrnehmen. Tic letzte Formulierung des Bekenntnisses hat im 16. Jahrhundert stattgefunden und aus dieser Zeit stammt auch der lutherische Katechismus, ^cit jener Zeit aber ist die Zahl der Bekenner zu gewaltiger Größe angewachseii und noch ist lein Stillstand im Wachs- tum zu erkennen, eine Entwickelung nach dies« Richtung, benknbcn GeiMchen entgcgeiwnnflt, weuye oct zeme unoi^ und bitte Stabt, ocren Namen mm
hin ist also unverkennbar. Am Ausbau der Lehre I)at ^rebig[ Glaubensbekenntnis im Hintergrund lassen. gfutftfc« Kriegsschiff über das Weltmeer trägt, die
cs seit jener Zeit auch nicht gefehlt. Lie Bibel lag jakfl( er glaubt mit Ernst, daS fei der richtige 3Beg Aiim 3labt, Majeswi die drückende Festungsenge gnädig
ihrem Wortlaute nach fest, ebenso bas daraus formulierte^^, ^as sei eine Form der Entwickelung, welche Religion gcweüc:, auch ;? bbün m der Sonne de-. Friev>ns iLigumuiig Glaubensbekenntnis, allein die Verknüpfung von Bibel luib |unl)'^rrfjenlehre nehmen sollten. Es kann aber nicht gc- unb ho'mnncrs'roh wie nur eine der mnrn unter Teuttchtands Bekenntnis mit den Menschen, die Art der Einwirkung je ,-uanet werden: diese Entwickelung hat den Antrieb au? »tobten. Emcs r waln.ne besonders, die ur- mio kcrndemuhc nach Alters- und Bildungsstufe der Bekeitner, die Lehre hem Laientum heraus, die Kirche mit ihrer Lehre und Stadt Köln, wie iNiie M.uenat ,icsaale über den Einstuß des richtigen Glaubens auf den bie|em L^cm Bekenntnis bleibt starr und hart, sie kann dem mo- ine Treue zu Sauer und Reich, bic ihr ^ahl'pruch nt int uralten oder jenem Kullurzustanb angehörigen Gläubigen,, das Auf- Fernen Menschengeist nickt folgen, sie schleudert den Bann- finden der passenden Auslegung gegenüber den stets neue UUh trotzt, sie hat noch eine gewaltige -tutze an xie fRcbe klang ui em Hoch aur den flauer uno jeitt Weisheiten bringenden Naturwilsenschasten, der Rechtslehre öen ,u ihrem Schutze im Strafgesetzbuch geltenden Lara Haus aus. usw hielt die W is sm sch a stier in der Kirche stets in Atem gxaphm und verweilt noch mit Stolz auf die von ihr und und häufte den Lehrstoff für die Ausbildung der im Prak- ihr vollzogene Entwickelung, die „liberale Ricktung" I tischen Dienst stehenden Geistlichkeit zu immer größerer f^r sie ketzerisch.
SDtafie an. Also auch hier eine Entwickelung bedeutender Ist das aber die „liberale Richtung" in der Lat? Nein, Art Und im >hilhi5 ging es nicht anders; die Führung gewißlich nicht. Tic Menge der Gottsucher beweist, daß der andächtigen Menge durch Liturgie, Gebctseinschiebun- Laientum tief religiös ist, aber das Bekenntnis ist gen, das Kirchenlied u. ä., Form und Inhalt der Predigt unpopulär, und von dem Augenblick an, wo die Gesamt- machteii ihre Wandlungen durch. Also Entfaltung unb intelligent ein Bekenntnis der in der Kirche zusammen- Entmickelung auf ber ganzen Linie und ein Abschluß ist geschlossenen Mitglieder aufstellen darf, wird man erkennen, Nicht abzusehen. daß es gute Bekenntnisse gibt, die auch von dem modernen
Dem gegenüber ist nun an die eingangs angeführten Gebildeten verftaiiden werden, daß die Kirche wieder ihre Worte aus der Schrift der Gießener Professoren zu er- allseitige Fühlung mit bem Zolle erhalt, day sie sur den innern, zugleich aber auch an die auf anderem Wege ge- Staat nicht zur Prioallache, loiibern jur ^^^rundsache toonnenen, b. Ik nicht aus der heiligen Schrift geschöpften werden kann. .Diese Art der Entwickelung sollte bte gii* Wahrheiten. - I künftige sein.
frulturjeiten mit den Kirchlich-Positiven streiten kann.
Zwei hochbedeutende Kundgebungen in den letzten Tagen, die eine die Zuschrift der Gießener theologischen Falul- ----- -------------------------------------
tat an (seine Königliche Hoheit den Grogherzog von Hcsien, ^urde man baourd) nicht auch ein Ketzer?
bic andere eine Eingabe ber llrchlich-positiven Vereinigung llnb an Wesnin Ehristum, feinen eingeborenen Sohn, für Hessen an das großherzogliche Lberkonsistorium, haben unseren Herrn, der empfangen ist vom heiligen Geist, ge- bie Aufmerksamkeit weiter Kreise auf den hier berührten boren von der Jungsrau Maria . . Warum sollte man Gegenstand gelenkt und cs erscheint zweckmäßig ausklärend damals als bas Belenntnis in Worte gefaßt wurde, fo| zu arbeiten, damit die Bedeutung der beiden Kundgebungen nicht glauben? ES gab ja so biet Wunderbares richtig erkannt und die etwa ersolgcnde Entscheidung richtig ;cne Menschen herum, in ber Natur so vieles, das verstanden werde. Von diesem Gesichtspunkt aus ist diel Eselhafter erschien, als bas; Gott einen einzigen Sohn Frage im Thema gestellt. gehabt habe, ber von einer Jungfrau geboren sei usw.
Tic Grundlage ber kirchlich-positiven Vereinigung in Es gährte aber in den Naturwissenschaften auf, bic Men allen Glaubenssachen ist etwa durch folgende Worte gegeben: scheu forschten und forschten, sie studierten bas Leben bei „Wir glauben, lehren und bekennen, daß die einzige Regel l Pflanze und Tier, sie klügelten herum an dem Werdegang und Richtschnur, nach welcher zugleich alle Lehren und pes Menschen und erfanden den Zweifel daran, daß eine Lehrer gerichtet und beurteilt werden sollen, seien allein I Jungfrau geboren haben sollte so wie bas Bekenntnis zu die prophetischen und apostolischen Schriften alten unb glauben verlangte Wohl tat sich der Gebildete einen neuen Testaments." Dem gegenüber unterstreichen wir diel Zwang an und versuchte die Zweifel zu zerstreueii, er schob Worte in ber Eingabe der theologischen Fakultät: „es gibt! sich int Geiste den Hergang anders zureckt, als der Wort- zurzeit keinen Tl-eologen mehr auf deutschen Kathedern, laut gerade angab unb so behielt mancher ben Glauben, ber ernstlich unb wahrhaft bic Lchre von ber wörtlichen I aber cs wäre diesem Menschen angenehmer gewesen, wenn Inspiration der heiligen Schrift verträte." | bic Fassung dieses Artikels deutlicher, was er sagen sollte,
Nr. 120 Erste; Blatt 161. Jahrgang Dienstag, 25. Mai M
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für bie meballion 112, .. hl.
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RotaHonsbrnd unb vtklag btr vrührschen Univ.-Vuch. unb Sfeinbruderd R. tauge. Rebattion, «rpebition unb Prüdere!; Sdiulffrafie 7. Lander E.Hctz; für den bis vormittag- 9 Uhr. vüdingen: Zenisprecher Nr. 50 cheschäslrftelle Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteil: H. Beck.
Die Lösung der Ausgabe, welche durch bic beiden eingangs erwähnten Eingaben an hohe Urteiler heraiigetrcten ist, interessiert zweifellos unb mit Recht weite Kreise, nid)t minder das Laientum als die Theologen von Berus. Die beste Antwort ist nicht leicht zu finden. Aber die Zeit ist zu einer Lösung günstig. Wir find im Besitz eines gefestigten und baut ber parlamentarischen Gestaltung im Boll wurzeln- ben SlaallnacbildcS, bic Gesellschaft wird den etwa ent- fteljenbcn geistigen Sturm ertragen können Und wenn ein Sturm bic Lust rein macht, wie ber VolkSmund sagt, so wollen wir hofsnungssroy einer besseren Geistesstromung entgegensehen.
Der Kaiftr in Köln.
Köln, 22 Mai.
AuS nah unb fern trafen gestern und heute im Laufe des Tages viele Fremde zum Kaiserfest hier ein. Von wolkenlosem Himmel erstrahlte bic Sonne auf bic froh, gestimmte Menschenzahl der Straßen ber Stadt. Der kaiserliche S o n d e r z u g lief um 5.20 Uhr hier ein. Das Kaiserpaar und die Prinzessin begaben sich sofort Aur nahegelegenen Hohenzollernbruckc zur Einweihung der Brücke unb Eiithnllung des Denkmals Friedrichs III. Junge weißgekleidete Tarnen streuten den Majestäten Blumen.
Auf der Hoheuzollernbrücke
war vor dem riesigen Brückentor ein Kaiscrzclt errichtet worden, das das Kaiserpaar und die Prinzessin betraten. Unter den Ehrengästen waren bic Spitzen der staatlichen, städtischen, militärischen und llrchlichen Behörden amvefenb. Die Feier wurde durch den Olesang des Kölner Män ner- g e s a n g v c r e i n S , „Am Rhein" von Max Bruch, eröffnet, hierauf hielt Minister v. Breitenbach eine Ansprack-e, in ber er u. a. sagte:
An keiner Stelle tritt bie Auflehnung des Verkehrs gegen Vorbandenes, aber Unzureichendes, ungestümer hervor, als in den 1911) e i n l a n b c n , in deren Herzen die niächtigste Industrie Deutschlands angesessen ist und blüht, in den Rheinländer, welche das dichteste Eisenbahnnetz wie die gewaltigste Schissahrtsstraße, den großen Segenspeiider, ben Rhein ström, ilyr Eigen nennen. Der I neue stattliche Brückenbau, ber nur ben Mittelpunkt umfassender Neugestaltung der Kölner Etsenbalmverkelnsanlagen bildet, spiegelt ebenialls wieder die Bedürfnisse unserer Zeit, verkörpert die Lehren Iber Verkehrsgeschichte, inmitten der al telrrrorr big en, sich ewig ver- jüngtnben rheinischen Metropole, dem Treflpunkt alter wie neuer i r .
Tic Rede des Eisenbahuminilters klang in ein Hoch auf den Kaiser aus. Die Musik stimmte die Nationalhlimne an. Olleichzeitig fiel bie Hülle von dem Denkmal Kaiser Friedrich 111. Ein Salut von 101 Kanonenschüssen wurde I abgegeben. — Tic Majestäten besichtigten hierauf das Werk von Professor Tuaillon, und der Kaiser legte an dem
M..,T_______________ - . bic tfatjung oieic^ Arnrcis uiuurujti, wu» cl |uUch ersten Kranz nieder.
Wir müssen noch etwas tiefer in die Sache eindringen, dem 2innc nach besser erkennbar gewesen wäre ~ 2er Kaiser hat dem Minister v. Breitenbach Kreuz unb
Nach der Lehre ber Positiven gilt folgender Satz zu Gl^^nsbeke^ntnir Stern des Komturs des Hausordens von Hohcnzollern ber-
Recht „Und nachdem gleich nach der Apostel Zeit, auch Zoologen das Haar wenn fe_l” I liefen, und dem Oberbürgermeister Wallraf den flronen-
norti bei ihrem Leben, falsche Lehrer und Ketzer eiligeriffcn leinen ^nball, auf ^tne Wahrheit Prüft, dem Physiker, ^^den zweiter Klasse, außerdem zahlreiche andere Auszeich-
M wider dieselben üi der ersten Kirche Symbola, d. i. dem Lhcniller geh es nicht besser cbemo dem Geologen• inln0Cn° __ Sodann nahm der Kaiser den Vorbeimarsch
tune runde Bekenntnisse gestellt worden sind, nämlich das dat sich dereit.^ flcitzig d^an gemacht, aus den t i>er Ehrcnkompagnic entgegen, sowie eine Reibe von Mel- Suulbolum Apostolicum, Symbolum Nicaenum und Sym- ivillemchastenherauf. zu^.blülchophreren uick gir unb unterhielt sich mit bem Oberpräsibenten Frei-
bolum Manasii, so bekennen wir uns zu denselben und rcn, Pantheismus ^ert xeutc„lWfc" Ijcrxn v. Rheinbaben. Gegen Uhr setzten sich die kaiser.
verwerfen hiermit alle Ketzereien und Lehren so denselben I "der den Wortlaut de-.- BelcnntnilieS sind bie folgen bicfer lic,n Automobile über die Rhcinbrücke nach Deutz in Bc- zuwider in bic Kirche Gottes eingeführt worden sind." Als »"/ligenArbeit GlaubVnS^ wegung unter lebhaftem Jubel der die Brücke besetzenden
Repräsentanten dieser drei Symbola sind unser GlaubenS- atman^n n es^ub'e- dichten Memchenmenge.
bekenntnis, an welchem festzuhalten bei der Konfirmation bekenntniS eine nd I o 9 8 Nach der Rundfahrt begab füf) das Kaiserpaar zum
gelobt wird und der Katechismus,Zuchcrs ^all^ l?1?un kommt daS längst im Laientum geahnte, von den Festmahl im Gürzenich.
d^ ^'eilcke Sckritt" weil Gießener Theologen ausgesprochene Wort „es gibt zurzeit 2er große Saal war aufs reichste geziert Die Orgel Ä S» « Qcr"be lctncn Theologen mehr auf deutschen Kathedern der ernst- ^brauste, der Gürzenich Konzertchor stimmte den Chor auS
? nrifthrf»/ r?fenbaäna"' unb iuJ lid’ unb wahrhaft die Lehre von der wörtlichen ^N,piratl0« 2M)as Makkabäus: „Sehet, er kommt mit Preis gekrönt"
Iber heiligen Schrift verträte". «n, und die kaiserliche Familie zog cui. Gegenüber dem
Sletch //die einzige ."utrugllche uelle der ^0wn-wayr gttu dem modernen (Zottsuchertum eine Erlösung aus Inifer saß der Oberbürgermeister von Köln. Neben dem
hnten. Was allo in der A^el steht, bezw. wa da Glau^I ^^ensnot. Wenn bic heilige Schrift feine wort- Kaiser laß die Kaiserin, auf der andern Seite bie Fürstin
bensbckcuntnis und der Katechii.mu fageii, |ino lidic Inspiration Gottes ist, dann braucht man auch das I ,, -jaiph hnnn ffnrhinal Errbisckoi Tr. A-iidier. OJräiin von
Ijcitcn, anbere Meinungen sind unb unwahr, buzä, Rc Wortlaut heraus formuliert- Belenntnis md)tlr
den Glauben an die Wahrheiten nur wird man selig. pu. viqtm


