Ochsen.
49
83
. 41-44
48-62
36-91
50
88
41-44
78-80
42
79
37
73—77
75
43-00 86-00
43
86
48
62
62
48
Verantwortlich für den politischen Teil i. V.: R. Lange.
Meteorologische Beobachtungen Ser Station Sietzen.
K5
■e
° F 8*
10
82—85
77—80
47
51
Juni
1011
84—87
90—95
2 =
sK
65
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47
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78
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92
108
101
92
75
46
42
Senter, mit leichten Verletzungen davonkam. Zwei Bauersfrauen wurden an die Wand des Hauses geschleudert und erlitten Knoche nbrü ch e. Ter Wagenführer wurde verhaftet.
Vollflelfchige ausgemästete öörjeu höchst.
Schlachtwertes
Boüsleijchige ausgeuiä stete Kühe höchst.
Schtachtivertes vis zn < Jahren. .
und Schweine Durch- fd)iiittSprei> pro 100 Pfund webend- schlahr- fienjll#:
Silvana Bäder erregen in der Hygiene - Ausstellung — Halle 13 «Bäder» — fortgesetzt größtes Interesse. Tausende von Aerzien bestätigen die durch Sil van a-Bäder erzielteErfrischung und Stärkung des ermatteten Organtsinus. Originalslasche Mk. 3.— für 12 Bäder (in den Sorten Kiefernadel, Lavendel, Waldkräuter re.)über- all käuflich, andernfalls durch die Fabrik Max Eid, Dresden. Ihv'-V»
’Zi. Bonn, 24. Juni. Eine fünf köpf ige Brand- stist erb an de hatte sich vor dem hiesigen Schwurgericht in einer Verhandlung zu verantworten, die interessante Einblicke in die Anschauungen der Landbevölkerung über die Zwecke der Feuerversicherung gewährte. Im Februar d. Js. brannte das Anwesen des Schuhmachers Selbach ab; es lag anscheinend Brandstiftung vor. Tie vier anderen Mitangeklagten sollen dabei
(Geringere Mast- und gute Saugkälber 53—67 89—95
Geringere Saugkälber . < .... 46—49 76—81
S ch a fe.
Weidemaslschafe . . .
Schweine.
Steilere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jimgereKiihe u.Färjen 35—40 Si al b er.
Schafe GO, Schweine 342.
Tendenz: Rinder schleppend, Kälber, Schafe ruhig. B^eis
pro 100 Psd.
• ixbenb« «chlach--
siewlchl von-bisvon-bil
Vollflelfchige, jüngere . . .
Fär,e n. St ü 6 e.
Die Marktpreise für Vieh itnö Frucht und die Gießener Fleisch- und Broiprcise am 26. Juni 1911.
= + 20,0*0.
-- 1- 12,0’0.
Feinste Mastkälber 64—66 106-110
Mittlere Mast- und beste Saugkälber . 58—62 96-103
Pollfleischige, ausgemästete, höchsten
Schlachtwertes, höchstens 6 Jahre alt 48—50 87—90
Höchste Temperatur am 25.
Niedrigst« , „ 25.
Oiiederschlag- — 0,4 nun.
6:643/5, 3. Frankfurter Rg. Germania 7:6-/5, 4. Frankfurter Rv. 7:143/s. Mit 2 Längen sicher gesiegt. — Erster Einer. Preis von der Gerbermühle. Wanderpreis: 1. Mannheimer Ruderverein Amicitia (D. Neckenauer) 7: 593/s, 2. Mainzer Rg. (E. Maschmann) 8: 2V5, 3. Franks. Rg. Germania (O. Müller) 8: 344/5. Neckenauer führte über die ganze Bahn und siegte mit I1/4 Längen sicher. — Dritter Vierer. Preis von Sachsenhausen: 1. Mannheimer Ruderverein Amicitia 7:46^2, 2. Offenbacher Rv. 7:57</5, 3. Rv. Hellas Offenbach 8:05. Mühelos gewonnen. — Erster Zweier ohne Steuermann. Jnselpreis: L u dwi gs ha f e n er Ruder vere i n ging in 10: l4/ä allein über die Bahn. — Junior-Vierer. Preis von der Kaiserlay: 1. Hanauer Ruderklub Hassia 8:21V.-., 2. Rkl. Griesheim 8:30, 3. Limburger Rv. 8:40. Rv. Nürnberg ausgegeben. — Er ster Achte r. Germaniapreis. Wanderpreis: 1. Gras Hopper-Klub Zürich 6:40, 2. Mainzer Rv. 6:482/5, 3. Ludwigshafener Rv. 6: 50, 4. Frankfurter Rv. 6:502/5. Zürich hatte bei 1000 Meter zwei Längen Vorsprung und erhöhte ihn nach und nach auf 3 Längen. Die übrigen Boote kamen nach sehr scharfem Endkampf in knappen Abständen ans Ziel.
8 Sonnenschein
10 Bed. Himmel Regen
Vollflelfchige Schweine bis zu 2 Zentner Lebendgewicht 47—48 62—63
Pollfleischige Schweine über 2 Zentner
Lebendgewicht 47—49 62—63
Vollflelfchige Schweine über 2'/, Zentner
Lebendgeivicht 45-46'/. 58-59'/- 45'/,—58'/,
Fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 46'/,-47 60—62 46*/,—61
Ueberstaud: Rinder Ueberstaud, Kälber, Schafe und Schweine lanqfam geräumt.
Gießen, 27. Juni. Marktbericht. Auf heutigem Wochen- markte kostete: Butter pr. Pfd. 1,25—1.30 fDIL, Hühnereier 1 St. 8—0 Pfg^ Enteneier 1 Stück 8—0 Psg., Gänseeier 1 Stück 15 bis 00 Psg., Käse pr. St. 6—8 Pfg., Käsematte vr. St. 5—6 Pfg., Tauben pr Pr. 0,80—1,00 Pik., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Pik., Hahnen pr. Stück 0,80—1,80 Pik., Guten pr. St. 1,80-2,20 Pik., Gänse das Pfd. 75—80 Pfg., Ochseufleisch pr. Psd. 86—94 Pfg., Rindfleisch pr. Pfund 86—90 Pfg., Kuhsleisch 70 Pfg., Schweme- leisch pr. Pfund 70—90 Pfg., Kalbfleisch vr. Pfd. 88—92 Pfg.. Hammelfleisch pr. Pfd. 60—88 Pfg., Kartoffeln vr. 100 Kg. 9.00 bis 10.00 Wik., Weibkraut das Stück 30 bis 40 Psg., Zwiebeln per Ztr. 8,00—10,00 9)1 L, Milch das Liter 20 Psg^ Aepsel per Ztr. 20 bis 80 Mk„ Nüsse 100 Stück 50—60 Pfg., ver Ztr. 0-^00 Pik., Bohnen per Pfd. 00-00 Pfg, Kirschen das Psd. 15-20 Pfg.
Marktzeit von 7—1 Uhr.
— Karloffelmarkt-Bericht vom 26. Juni 1911. Dort» bürg: Rote Taber Mk. 0.00—0.00, andere rote Sorten Mk. O.Gü bis 0 00, Maguum bonnm 4.20 —0.00, weiße runde 3.30—0.00, Gelbfleischige rote Mk. 0.00, weiße 0.00—0.00. Hagen: RoteTaber
0.00, rote Sorten Pik. 0.00—0.00, Magnum bonuin Mk. 4.00, weiße runde Pik. 0.00—0.00, Gelbfleischige blaue Mk. 0.00—0.00, rote 0.00 bis 0.00. Köln: Rote Taber Mk. 0.00—0 00, andere rote Sorten Pik. 0.00-0.00, Magnum bouum 4.45—0.00 Mk., weiße runde 3.20—0.00 Mk., Gelbfleischige rote 4.30—0.00, weiße 0.00—0.00 Mk. Saarlouis: Rote Datier Mk. 0.00—0.00, andere rote Sorten Mk. 4.50-5.00, Magnum bonuin Mk. 0.00 bis 0.00, weiße runde Mk. 4.50—5.00, Gelbfleischige blaue Mk. 0.00—0.00, weiße 0.00—0.00, (Alles zu 50 Kilo.)
x. 6- Wiesbaden. Diebhof-Marktberich: vom 26. Juni. Auftrieb: Niuder 147 (Ochsen 98, Kühe 49, Bullen 00), Kälber 57,
Sport.
= Radfahren. Bei dem am Sonntag abgehaltenen 50km-Gau-Renneu Marburg—Biedenkopf—Marburg vom Gau IXa Sieg-Lahn D. R.-B. errang der Radklub ©ernt auia Gießen in der Junior- und Seniorklasse den 1. Preis. Sieger in der Juniorklasse wurde Fr. Linker i n 1 Stunde 47 Minuten. In der Seniorklasse wurde Karl Muhl erster in 1 Stunde 50 Minuten.
B. Friedberg, 25. Juni. Leute wurde im Städtischen Schwimmbad ein Schau-Schwimmfest abgehalteu.^ Die Leitung hatte Herr Herwegh-Fraukfurt übernommen. Während der Vorführungen wurde Konzert von der Libbach'schen Kapelle ausgeführt. Preise erhielten: I u n i 0 r st a f f c 11 c : 1. Erster Frankfurter Schwumuklitb 280 Meter m 2 Almuten 47 Sekunden, 2. Schwimmverein „Union" ° Frankfurt. E r m u n t e r ii n g s - Kurze Strecke, vier Bahnen: Erster Frankfurter Schmunm- kliib 1. Preis, 72 Meter 45% Sek., Herr W. Juilfs; Schwiniinklub Lauiiover 1. Preis, 72 Meter 45*4 Sek., Herr Horst v. Treskow, Ehrenpreis. I u g e n d - E r m rl n t e r u u g s f ch w i m m e n : 1. Pr. Erster Mainzer Schwimmverein, 72 Meter 51 Sek.: 2. Offenbacher Schwiinmvercin, 72 Mtr. 53 Sek. A l t e H c t r e n - S ch w im m e r: Jean Weibert, Friedberger Schwimniktilb, 72 Meter 65% Sek. Tauchen, Tellertauchen, Streckentancheii: 1. Preis Karl Hieronimlls, 13 Teller, 31'/5 Sektmden; Streckentauchen E. Krisch, 45 Meter 38% Sekunden, Friedberger Schwimmklub. Eier- schwimmen: 1. Preis Gustav Waas, Friedberger Schwimmklub. H i n d e r n i s - W e t t s ch w i m m e n : 1. Preis E. Krisch, 4 Meter 158/6 Sek.; 2. Ernst Paetow, 4 Meter 23% Sekunden, ausgesührt vom Friedberger Schivimmklub.
Neue Lebenslust!
Ihr Biosan hat mir sehr gut getan, nachdem ich durch Blutarmut und Nervenschwäche sehr heruntergekommen war. Trotzdem ich schon verschiedene Stärkuugsmitlet versucht hatte, hat mir aber keines derselben so gute Dienste geleistet wie Bioson. Zch luble mich jetzt wohler und habe mehr Lebenstust, auch an Korpergeimcht habe ich zugenommen. Ich werde Biofon noch weiter gebrauchen und wo ich kann empfehlen. Berlin NO. 18, 1Ü Minna Franz. Koppenstr. 48. Unterschrift beglaubigt: Dr. Fuchs, .'cotar. Blason ist das beste u. billigste Nähr- u. Kräftiguligsmittesterhalttia^m Apmheken, Drogerien usw., a£c11,>irfa fi 1 lo > Bertangen^le
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Junge, fleischige, „nicht ausgemäste und ältere ausgemästete 46—48
Ungejochte..........50—52
Bull en.
Dollfleifchige, ausgewachsene, höchsten SchlachtiverteS 45—47
reichte, hatten die Mitwirkenden (115 an der Zahl) Gelegenheit, im vorderen Burghofe eine Erfrischung cinzu-
nehmen, zu welchem Zwecke man die Wirtschaft für den heutigen Tag an Herrn Jrle (Besitzer des „Fürstenhofs" itt Büdingen) übertaffen hatte. Bald füllte sich der geräumige äußere Burghof mit Schaulustigen, die zum Teil aus weiter Ferne angekommeit waren, als um %3 Uhr nachmittags der Besitzer der Burg und Ehrenvorsitzende der Veranstaltung, der Fürst zu Isenburg-Wächtersbach, eintraf, am Burgtor von dem Vorsitzenden des geschäftsführenden Aus- schnsies, Kreisrat Boeckmann-Büdingen, begrüßt und zur „Fürstenloge" geleitet. Auch die Isenburger Häuser von Büdingen und Meerholz waren den ergangenen Einladungen gefolgt und mit Besuch erschienen.
Punkt 3 Uhr begann bann die H au p t au s sührun g ides Spiels, wirkungsvoll eingeleitet durch einen von Heinrich Heus 0 hn - Hanau gedichteten Prolog, der auf Pergament kunstvoll geschrieben, von einem Herold in der Tracht des 17. Jahrhunderts zur Verlesung tarn nnd bann bem Ehrenvorsitzenden überreicht wurde Während dieser lieber- reichung bewillkommnete Kreisrat Boeckmann die er» fchienenen Gäste, sprach allen, die zum Gelingen der Sache beigetragen, den Dant aus und schloß mit einem begeistert aufgenommenen Frisch auf! auf das Gesamthaus Isenburg.
Fanfarenklänge ertönten, und in bunter Folge zogen nun die Bilder, heitere und ernste, vor den Augen der Zu-,---------------? •,
schauer vorüber, sie ganz in die stürmische Zeit des 30- alles getan haben, um die Loschatbetten der Feuerwehr zu hm- ätjtigen Krieges versetzend Man kann die Aussührung als d-rn und ein ».tagrene»tbe« Stanbtf »ir emÄ So wur-
Wl**" aclunneit bt»ri«ncn, benn alle tourbJ Von b‘n Ug=n« ten Me Decke
Mikwirkenden entledigten sich ihrer Aufgaben mit bewun- Stangen durchstoßen, damit das Feuer mehr Zug bekäme, bernswerter .Hingabe nnd großer Geschicklichkeit. Kein Wun-1 Einem Jungen, der die Feuerwehr benachrichtigen wollte, wurde bei, baß ber gespeiibete Beifall begeistert war unb der angedroht, er solle ja umkehren, sonst bekomme ec mächtige Hiebe. Wunsch nach Wiederholung des Spiels alsbald von allen I Ein Bürgermeister aus der Nachbarschaft bekundete als Zeuge: Seit«! laut wurde. Nach Schluß der Ausführung ließ sich die dortige Bevölkerung sei der Meinung, wenn ein versichertes ber Fürst von Isenburg-Wächtersbach die Herren, die sich Haus in Brand gerate,,dann könne es auch r u hia a b br e nn en ; besonders um das Zustandekommen der Sache verdient ge= b*c Besitzer zahlten die Prämie und die Verncherungsgesellichajt macht hatten, rarstcllen dann ging? in geschtasscncm Zng°. fl°ständ ^w°'r“eU&e, , biV'cr im d°s S-upt-ng°kl°?kn bie tzanauer Stadttapelie voran hinab in ->«n auftewn “f;' f gc6olt unb damit dir ganze Ein-
Burghof, wo fich die Landsknechte und da- Landvolk in xichtung der Wohnung begosfen habe. Zwei andere ihren bunten Trachten unter die Zuschauer mischten, fürwahr! Angeklagte haben die Fenster der Wohnung cingefchlagcn, damit ein farbenprächtiges Bild. Lehrer Lin k-Rudingshain das Feuer Luft bekäme. Die meisten Bewohner des Ortes standen überbrachte hier die Grüße und den Tank vorn Hauptvereiniwährend des Brandes um das Haus herum und rührten keine des V. H.-E., bann setzte bei Tanz unb Gesang ein feucht-1Hand, um das Feuer zu löschen. Auf Grund des Wahrspruches fröhliches Leben ein, das bis in die späte Nacht hinein der Geschworenen erkannte der Gerichtshof gegen den Hauptangc- nuhie11 finanzielle Erfola des tiaes dürfte recht I klagten Selbach auf drei Jahre Gcf ängnis, gegen einen Vnftin Sein ^bJ bk Warten au^rfauft alte Wtze besetz weiteren Angeklagten, ber zugleich einer Verletzungber EibesMichl günstig ]ein, DaDie ^rtc i au6Dcitauft, alle . beicht bcl-^u(bigt wurde, auf drei Jahre neun Monate Ge- waren. JUer ^Lahrfcheinlichkeit nach wird heute in dreiIsängnis ; ein Angeklagter wurde freigesprockieil und die beiden Wochen, als am 1b. Juli, eine Wiederholung des Festspieles übrigen Angeklagtm, gegen die ebenfalls noch eine Meineids- zu ermäßigten Preisen (von 1,50 Mk. abwärts) stattfinden, klage schwebte, zu je drei Jahren Gefängnis verur-
HanSeU
Warschau, 24. Juni. In der heutigen General- versa m m l u n g der W a r f ch a u — W i e n e r Eisenbahn waren 34 Aktionäre (25 098 Aktien) mit 572 Stimmen anwesend. Präsident Kronerberg erklärte bei Eröstnung der Sitzung, die Per- uaüung habe keine Nachricht, daß die Regierung gegenwärtig bcab- ichtige, die Bahn zu verstaatlichen, und bedauerie die spekulaliven Vorgänge, welche der Bahn nur schaden könnten. Tie General- verfaminlung genehmigte debattelos die Dividende von 11,25 Rubel per Aktie und 8,25 Rudel pro Genußaktie. Die ausfcheidenden Aufsichtsratsmitglieder wurden wiedergewählt.
RannebUkgfeftspiel. 1
R 0 uueburgb. Büdingen, 26. Juni.
Sck>ou seit Tagen beobachtete man mit Bangen den Barometerstand, beim die Ausführung eines Festspieles auf einer Naturbühne, wobei Spieler und Zuschauer der Witterung preisgegeben sind, kann unter Umständen eine recht heikle Sache werden. Und die Befürchtungen, die biete| hegten, waren nicht ganz unbegründet. Um 5 Uhr früh, setzte gestern ein leichter Regen ein, das Gewölk verdichtete sich und es schien alles'zu Wasser werden zu sollen.! Dennoch war die Stimmung allenthalben hoffnungsvoll,; da ja nach einem Vogelsberger Sprichworte Morgenregen und Alte-Weibertänze nicht lange anbaiiern. Trutzig schaute die Burg in die Lande hinaus, als die V. H.-C.- Mitglieder in der Frühe von allen Seiten herankamen, die Frankfurter, Hanauer nnd Offenbacher mit einem Sonderung der Kleinbahn Hanau<Hüttengesäß, die Spieler von Büdingen nnd Gelnhausen zn Fuß, um nochmals um 1/2$ Uhr Unter der Regie des Schauspieldirektors F. Rbgrjn-Hanau gemeinsam zu proben. Um 11 Uhr fand dann die Hauptprobe des von C. Steiniger -Frankfurt verfaßten Festspiels : „Im Glauben st a r k, in Treue f c st" statt, zu der Karten zu 50 Pfg. und 1 Mk. zur Ausgabe gelangt waren. In Dem Festspiele werden drei Bilder vorgeführt, zwischen je zwei Bildern liegt ein Zeitraum von mehreren Jahren. Die Zeit der Handlung ist der Anfang des 30jähri- gen Krieges, der Ort der innere Burghof der Ronneburg, die in ihren Hauptteilen von dem Grafen Anton von Isenburg-Ronneburg und seinen Söhnen im 16. Jahrhundert aufgebaut wurde. Im Mittelpunkte der Handlung steht Graf Wolfgang Ernst I. von Isenburg-Büdingen (I06O bis 1633) der nach dem Aussterben der Iseiiburg-Nonneburger Linie von beren Herrschaft Besitz ergreift. Seiner religiösen Ueberzeugung folgenb will er bie lutherische Lehre beseitigt unb an bereit Stelle ein Isenburger Lanb, bas er wieder .in seiner Hand bereinigte, bie reformierte Lehre eingeführt wisien. Doch stößt er babei auf Hindernisse; bie Geistlichen von Reichenbach, Wenings unb Langenbiebach wibersieh en sich dem Plan des Grafen, sich babei auf ihre Patronatsherren, den Abt von Fnlba, Forstmeister in Gelnhausen und die Herren von Rückingrn stützend. Ta der älteste Sohn des Grafen, Wolfgang Heinrich (1588—1635), Truppen geworben und gegen die Kaiserlichen zu Felde gezogen war, wird er samt seinem Vater des Landfriedensbruches schuldig und das Isenburger Haus seiner Länder, Rechte und Ehren verlustig erklärt. In dieser bedrängten Lage erscheinen die ^Schweden als Retter. Toch Graf Wolfgang Ernst bleibt dem Schwur, den er feinem Kaiser geleistet, treu; er will bas Schwert auch in ber Not nicht gegen feinen kaiserlichen Herrn ziehen. So legt' er die Regierung nieder und teilt jein Land unter feine vier Söhne^ die nun freudig in den Kampf auf schwedischer Seite eintreten, ihr väterliches Erbe zu verteidigen. Mit dem väterlichen Segen: „Demütig gegen Gott, im Glauben stark, in Treue fest" zu sein, werden sie entlassen. —
Nach der Hauptprobe, die um 1 '21 Uhr ihr Ende er»
■ ■ ■ I teilt.
Zranifurter Ruder Regatta. gtanifutt a. ober, 24 w«. $« schwur-«.
Qtnrilor Tn« I r t d) t zum Tode verurteilte Baugcwcrhchuler Rudolf
0 ^ag Schmidt legte abends ein Geständnis ab, den Landbneftrager
or « ;« * «r r Minrrr J^r Ja'- i r n v MD et B i t> in 'S i e b c r t c i d) durch Schläge mit einem $061^
R u ^e r g <si? l l sch a f t 8 Min 58'^ick 2 FransiurtN Rg baken ermordet zu haben Er behauptet, von, der Frau Krr h 9-16 3 ' 9-&/ ' 4 ff Slfi b Ermordeten angestiftet worden zu sein. Gegen
0W9Ä. "b'ie/5ganiC dm Flau wuidc °iu -Eon.
siegte überlegen. — Erster Vierer. Kancrpreis, Wcmdcr-\~ preis: 1. Mainzer Ruderv er ein 8:O5sis, 2. Ludwigs-1 VCVttlHCpWf.
hasener Rv. 8:06%, 3. Grashopper Klub, Zürick) 8:144/5. Bei I * Automobilunfälle. In Berlin ereignete sich da- 1000 Meter war Mainz mit einer guten Länge im Voriprung, durch ein schweres Unglück, daß ein des Weges daherrasendes dann kam Ludwigshasen heran imb es entjpann sich ein äußerst IAiuto an einer sckfarien Kurve um kippte. Die Insassen scharser Endkampf, der mit einer guten halben Bootslängc ent- flogen aus die Straf>c. Ein Herr und eine Dame wurden schieden wurde. — Zweiter Toppclz weier ohne steuer- Ischwer verwundet. Ter Lenker wurde als Leiche vom mann. Taunuspreis: 1. Kitzinger Ruderverein ging I Ort des Unfalls getragen. — In C h a r l o t t e nb n r g wurde in 8:50 allein über die Bahn. Franlsuncc Rkl. hatte nichi ge-lim Tiergarten zwischen dem Großen und dem Kleinen Stern startet. — Z w eitcrVierer. Negatta-Bereinspreis: l.G r a s-1 ein Frl. Tr. med. Lorenz von einem Automobil überfahren, hopPer Klub Zürich 8:0%, 2. Atannhcuner Ro. Ami-1Tie Verunglückte wurde in der Charit« operiert. Es besteht citia 8: 26, 3. Mannheimer Rkl. 8: 428, ,. Nach Belieben gc-! keine Hofsnung, fie; am Leben zu erhalten. — Aus N a s f a n wonnen. — Anfänger-Einer Preis vom Roten Hamm: I (Erzgebirge) wird gemeldet: Ein Automobil fuhr gegen die Ecke 1. Frankfurter Ruderklub (L. Reichard) 9:45%, 2. leine 3 Bauerngehöftes. Tie Insassen, Ingenieur Frankfurter R«f. Gcnnania (I. diipi 10:5%, 3. Offenbacher IUrban - Trcsden, seine Braut unb der Führer würben heraus- Rv. (N. Becker) 10:45%. — Anfängcr Achter: 1. Ka -1 geschleudert. Urban erlitt einen Schädclbruch und starb st e l e r R u d c r g c s e l l s ch a f t 6: 48%,, 2. Offenbacher Rv. I in wenigen Minuten in den Armen feiner Braut, die, wie der
bis 26. Juni , 26. .
Landwirtschaft.
§ Stand unb Entwicklung der Zuckerrüben. Hebet den Stand läßt sich das statistische Bureau von F. O. Licht dahin aus, daß die höheren Temperaturen und die namentlich auch in Mitteldeutschland meist recht ergiebigen Niederschläge für die Weiterentwicklung Der Rüben sehr günstig gewesen sind. Strichweise hat allerdings, wie das bei dem örtlich begrenzten ungleichmäßigen Auftrclen der Gewitterfchaner leicht erklärlich ist, die Anfeuchtung noch immer nicht ausgereicht, aber die Zahl derjenigen Bezirke,' die heute noch Grund haben, über Trockenheit zu klagen, ist doch schon wescnttich geringer geworden, und in den meisten Gegenden haben die Rüben letzthin fräitige Fortschritte machen können.
UniVersitäts-Nachrsehten.
" V e r b a n d n a t u r w i f f e n f ch a f t l. und in e d. V e r- eine. Wie alljährlich, tagte auch in diesem Jahre in der zmeiien Jtiniwoche zu Goslar der Verband der an fast allen Universitäten vertretenen Natnrwissenfchafttich- Pledizimschen Vereine an dciitfchen Hochschnten. Außer den jungen Seinestern mar hierzu eine größere Anzahl 211 ter Herten mit ihren Damen erschienen. Vom'Vesten Wettet begünstigt, nahm das »nehrtägige Fest einen atan^vollen Verlauf. Ncn mitgenommen in den Verband wurde der Pledizinische Verein zu Halle.
[] Marburg, 26. Juni. Ter Dichter und Schristiteller Julius Rodenberg zu Berlin, der anfangs der 50er Jahre hier studierte und auch 1855 zum Toktor promovierte, »vurdc aus Anlaß seines 80. Geburtstages von der philosophischen Fakultät der hiesigen Universität durch Verleihung des D o c t o r h o n o r i s c a n s a ausgezeichnet.
GerichtssaaL.
Höchste Schlachtviehpreife in F t a n k f n tt a. Pi.
Fleifchpreise in Gießen
Ochsen
Kälber Schweine
50 Kg. Schlachtgewicht 91—95 Pik.
'/,Kg. Schlachtgw. 95-102 Pf.
'/. „ ° 60-62 „
Kg. 86-94 Pfg.
7» , 88—92 , '/. , 70 -90 „
Getreidepreise in Mannheim
Brotpreise in Gießen
Weizen 100 Kg. 21.25-00.00 Pik.
Roggen 100 Kg. 17.35—00.00 Mk.
Weißbrot 2 Kg. 62 Pfg.
Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pfg.
Märkte.
26.
2»
746,9
19.7
8,9
52
SW
4
26.
L»
748,7
14,1
8,7
73
SSW
2
27.
7«
749,4
8,4
84
sw
2


