Ausgabe 
27.6.1911 Erstes Blatt
 
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1 die l>l:rc eriviesen habe», das 5nib' iiitjunthmcn und oas Sd) wie bic 3d, nil)L mtd) sehr glückLid), zu er-

obmiral B.idger fein Bild», Ter ton Morgan vor kurzem erworbene Bries Luthers an Äaiier Marl V ronrtx von Morgan an den Maffei abgetreten und von diesem für Wittenberg beftimnü.

taniid;; Flotte, für die l<iirc Mine st al dein Admi ftinf au! derLouisiana

den Belialt an Wasserdampf berrach'.cn, Marsatmofphärc freilich red-t wenig zu benijc» ------ - -

wohl bic Gegensätze zwi'd'en der Temperatur von Lag nnd^cac-"., Sommer und Winter viel stärker 'ein als auf Per irrbc. i.uau« entstehen denn gercid?tigc J;ucifcl, ob die lirtlärung jener dunklen ,jlccfc alo Steppen oder Wälder rid tig fein kann.

Präsident Taft crWiDertc.

,>d; lucti; Mjr ircuiiblu. Telegramm in hohem Maße zu schätzen und Ihre io herzlid.cn ISanpfmbungen für bic amen- ein Quell groRcn Stolzes ist, ba«

morgen einleitcn wird.

Wien, 26. Juni. Ter Kaiser gemährte demWandels minister Weistiichner unter Verleihung der Eisernen Mrone erster Klasse und dem Etsenbahnminister Glom dinski unter Verleihung des Geheimratstltels dieser bctcnc K2l mtAeilthebu n g. Gleichzeitig wurde der -^ct tioiv?d)cf M ata ja mit der Leitung des .^andeksminliterlums

Der Hürftritt der üliniftcriums vienerth.

Die österreichischen Micidivrar-ivahkn haben noch ein weiteres Qpser gefordert '.Koch ehe das nengewählte Ab georbnclcnljaut tagte, ist das Ministerium Biene rth zurückgetreten, da dem Ministerpräsidenten angesichts bei Haltung der Ehristlichsozialen eine arbeitsfähige Mehrheit^ bilbung nicht gelang.

lieber ben Verlauf der Krisis liegen folgenbc Mclbun gen vor:

Wien, 20. Juni Ministerpräsibent Bienerthunter breitete an allerhöchster Stelle die Bitte um Enthebung vorn Amte. Bienerth lief; sich hierbei von jenen Erwägungen leiten, welche bereits bei bei Auflösung des Abgeordneten Hauses inafigebenb waren Schon damals stand die lieber zengnng je ft, daß bic M o nf o f i biet uit g her parla mentarischen Verhältnisse notwendig sei, wenn die großen über die Abwicklung der lausenden Geschäfte weit htnausgehenden Aufgaben, vor bic der 1 sei, einer zuverlässigen und befriedigenben Lösung zugesührt rverben. sollen. Je mehr aber bic Manbatsbauer des frü­heren .ywiijcv sich ihrem Ende näherte, desto geringer wurde ndtiirgciwäfj die Neigung der Parteien, ihr Verhältnis zu einander einer Aenberung zu unterziehen, sowie sich ivcdncl- feitig für einen längeren 3c,itrauin für ein umfangreiches Programm zu binben Von dem neuen Hause bars aber erwartet werben, bag in ihm ber ernste Wille zu weit au-2» greifender und srnchtbringenbcr Arbeit nicht nur vorhanden ist, sondern auch in der Bildung einer großen einheitlich gestimmten, schafseitsfrcudigcn Mehrheit feinen Ausdruck und bic Möglichkeit erfolgreicher Betätigung Hüben kann Läßt nun biefe Annahme es geboten erscheinen, für das Ver­hau ms ber RegicrungsgcwaU unb der Parteien im gegen­wärtigen Zeitpunkt eine neue Orientierung zu versuchen, so kommt lnsofern noch ein weiterer unmittelbarer Anstoß hinzu, als zwei den großen Gruppen ber bisherigen Mehr­heit angehörige Mitglieber aus dem Kabinett ausgeschieden sillb und dieser Umstand eine Aussprache mit den betreffen ben Gruppen notwendig mache, eine Aussprache, die wohl nicht abgesondert, fonbern in einer allgemeinen .Auscin anbersepilng mit ben Parteien des Abgeorducienhauses er­folgen muß. Bienerth hat fiel) nicht nir berufen erachtet, diese durch die Situation gegebene Aufgabe auf sich zu nehmen, weil er glaubt, daß die Verhandlungen mit ben parlamentarischen Gruppen nicht durch von früher be stehende nähere Beziehungen ober Ti Her enteil beeinflußt, sondern in voller beiderseitiger Unbefangenheit lediglich unter dem Gcsichtspuult der iünftigcu poliiischcn Notwen bigfeiten geführt werden sollen.

Ter Kaiser nahm der .Jieucn Freien Presse" zufolge die T c m i f f i o n des Ministerpräsidenten Biernerth a n. jum Ministerpräsidenten wird Freiherr v. Gautsch de signiert werden, ber versuchen wird, mit einem ia bi nett in seiner bisherigen Zusammensetzung eine Majorität für das zukünftige Arbeitsprogramm bas Kaufes zu bilden. Tic Einberufung des Reichsrats im Juli hängt vom Gang der Verhandlungen mit den Parteiführern ab, bic v Gautsch

Das Urteil wider Zatho.

In seinem vom 15. Februar 1903 datierten Briefe an Admiral fcoUmann hat der Kaiser (als .Mönig von Preus-en summus episcopus der cvmigclifdicn Landeskirche i i t sufammenfassung > in

Meinungen gegeben und dabei u. a. gejagt:Wir Menschen brauchen, nm (Mott zu lehren, eine ^form, zumal für unsere Minder . . . Diese Iorm wird unter der Forschung . . . sich entschieden wesentlich ändern; das schadet auch nichts . . Nie war Religion ein Ergebnis der Wissenschaft, sondern ein Ausfluß des Herzens und Seins des Menschen auv sechem Verkehr mit Gott." Di? Sprndiriditcr iibcr den Irrgeist vom Rhein" sind sicherlich nicht gehalten, sich die tcrfönlidic Auffassung ihres tmmmns episcopus zur Riehl sdmur zu nehmen. Aber es wird sic unb die Leffentlich' feit bodt interessieren, wie bett Maijcr seine streng positive

die Religion als einen des Herzens und des persönlid)cn Erlebens anzusehen und selbst wesentliche Aendcrungen in der Form, Gott zu lehren, als unschädlich zu betrachten. Das Spruchtollegium Hai fid) zu der Höhe dieser freien und duldsamen Auffassung nicht cnzporzuschtvingen uermodtt. Es hat Iatho von Kanzel und Amt verstoßen. Unb doch fließt Iaihos Glaubens bcfeiintni» aus dem Kerzen Es ist pcriönliches Erleben unb feine veränderte Form der Gvltcslehre nt nicht nur unschädlich, sondern sie steht für jeden, der sich in sie ver tieft, hoch erhaben über ber überlieferten Äirchensatzuug Sic hat vor allem, was dem amtlid) approbierten und privilegierten Glaubensbekenntnis gerade in^ ben gcbil- belcn .'treuen immer ^seltener gelingt, viele Tausende in ihren Bann gezwungen unb mit neuem religiösen Leben erfüllt.

Aber bie vorgeördnete ziirchcnbehörde will ihrereine Lehre" vor modernistischen Neuerern bewahren, mag diesen Neuerern selbst der Gegner bic grobe sittliche straft und das reine Wollen einraumen. Dabei weiß niemand mit absoluter Sicherheit zu sagen, welche eigentlich diereine Lehre" ist. S? ar na cf hat, woraus immer wieder zu ver weisen ist, dasBekenntnis der protcstaiitischeii Landes- lirche." so charalkerisiert:Es ist fein präsentes schriftliches Rechtsdokument, sondern ein an der heiligen di r i | i, den Bclcnntnisfen der R e f o r in a t i o.n unb der d) r i ft - 1 i d) c n Erkenntnis ber Folgezeit gcbilbcie, lau bcslirchliches, lebendiges Zeugnis - aifo ein Zeugnis cvan qeliidjer Gesinnung." Al,o, so muß cs notwendig weiter heißen, im Bekenntnis, welches nicht dem einen Ursprung göttlicher Offenbarung, fo-nbern den verschiebenitcn Oucllen Ieinen ^iiljalr verbann: den menfchlichcn und darum fehl- baren Bekenntnissen ber Reformation, ber Fortbilbung b irch bic ebenso menschlidse Erkenntnis ber naa^rcforntatoiiidien Zeit und ber Bibel, die einen einseitigen Grundgebanten überhaupt nicht hat Zm Hinblick auf diese Entnehnngs geschich.c deslandeslirdstichen Glaubensbckenntnisfcs" er Idcint eS widersinnig und rermeifen, ihm die Bedeutung einer unfehlbaren, oho im G-wi'sen verpflichtenden Lehr inciniuig bei-,mögen Unb es criü)cint ebenso wider,innig, den Belcnntniiscli und Erkenntniffen der Reformation, fo

Bekenntnisses "einzuräumen, nicht aber den Bekenntnissen unb Erleiintnijscn des 20. Iahrhunberts, dessen Urteils­vermögen unb Forschungsm ittel bodt unglcid) reidiere sind

Tic neue Schwebebahn zum '..i o n t b I a nc. lieber ein werbendes Meisterwerk ber modernen Technik, über bie große Hängebahn, die von E h a m o n i x bis hinan; zu ben Firne» der Äignille du Midi fuhren wird und bamu alten Touristen die mächtige Gebirgskette des Mo ul b taue bequem erreichbar macht, teilt Tr. Gradentvttz in der Nature einige Einzelheiten mit. Tic ersten beiden Abteilungen dieser' großangetegten Schlvebebalni, die in einer .volle von 100U m über dem Meeresspiegel in uha monir ihren Ausgangspunkt hat, fuhren über 2a Para unb über den Gletscher von Bofsons bis zu 2500 m >?ohe empor. Tic Drahtläugc der ersten Abteilung beträgt is.o m, au, welcher Sircdc 750 m Steigung gewonnen werden ; bic zweite Abteilung bringt bei 1190 m Länge bic gleiche Steigung, fo daß auf 100 m Steigungen von durchfchnirilid, ./Jb;> m überwunden werben DerBahnkörper", alfo bic mädjngen Drahtseile, an denen bic Wagen durch bie Lüste schweben, iit und) Kräften dem Gelände angepaßt: i" ^lbstanben von 4090 in ragen bie kunstvollen Eisenpfeiler empor, ar. denen bic Seile ruhen. ')htr an zwei Stellen und die Traqcpfcilcr 200 m voneinander entfernt. Tic dritte und vierte Abteilung der Bahn führen bis zum Eol du Midi ui eine >iöhe von 3500 m empor, unb die fur.ic letzte Abteilung hat als Gnbpunft den Gipfel ber Aiguillc du Midi womit bic Dahn in einer >?öhe von nid)t weniger ab? 3843 m über dem Meeresspiegel anlang! Bei diesen bilbunqen Vu noch größeren Mabeiipanmingen seine Zmlndn nehmen müssen. Tic Wagen dieser einzig daitchcnben -chweb -bahn, bic 20 bis 24 Personen fassen, lausen am drei verschiedenen adeln, einem großen, von 30 mm -i urdi- Inicffer auf dem bic Räder des Gestells ruhen, an dem der Wagen hängt; darunter ist der eigentliche .gabel, der die Fortbewegung übernimmt; ein drittes Drahtseil ersullt den

Pflanzenleven auf dem iHars.

\n biefem gerbst wirb bti Mars wieder in eine §ros>. Sltäh? lur Erde gelangen, itämiid. in einen ^l'U?nd von nur JS3l - Millionen stilometer, die frcihd) ben Abstand, den der

im September 19l>9 cinn ihm, noch nm rund 1-^ Millionen Kilometer übertreffen. Immerhin rüsten sich die hlanetcn- hcnbiiditcv unter den Astronomen mit ihren rzernrohren zu eiiieni ncue?i Feldzug gegen den Mars. Auf der südlichen x-ilblugel des Mars find den Forschern 'eil längerer Zcu unregelniaiiig verteilte öuntic Flecken und Zeichnungen aurgcfaUcii, Die uwecken temt verschiedene Färbungen aimehmeu. LU lind bald scegrun. dato biinlelbtaugriin, bald inbigo ~ic blaugrunen tvladien inu trüber ab- Gewässer ausgeaßi word.n, während man setzt mein dazu neigt, in ihnen größere Ausdehnungen von Bk^nzenwuchs also vielleicht Wälder anzuncMen, die ans dem Baden aUii ?niccrSbcdcn fid) eiumiddt haben. Man glaubt na.mich, wie Di -'Cilsvu imEngliih Mectzame" schreibt, iahresseituche Berandc imiicu in der Farbe dieser Gegenden wahrzuneluncn. 3m <yruh linq ?eicn sie hellgrün, im Sommer dunkler und .in gerbst von ein?r mehr gelblichen F-orbe, und wurden freilich.Veran^- runaeii sein, wie nur sie bei den Farben der Gewachie aut der l genöhni sind. Es kann wenigstens nickst als auogcidrloncn gelten, baf; ein Marsbewohner in solchen Erdgebieten, wo tick; nach grab, m ammenbängende Wälder ui der gematzigien Zon .msd.'dnen, L "nm Sernrohr ähnl.ck- Mabnicbmnngen nmrbe

Kin weiterer Grund für diese Annahme wäre bti Umstand, dah jene Flecken in der tropischen Zone des Mars duuklei. grün nm al--- in weiterer Eickfernnng vom Aeauator, und batz sie dort, auch ihre Farben mehr beibehatten. Achnlidr wre aus der rrriK dehnen iidi aber aud) auf dem Mars gerade tu der heitzen Zone wein Wüstenftächeii aus, an deren Rändern die vermeuttliche Veg. raiton am deutlichsten erkennbar wird Diese Erichcmung wird dadurd' erklärt, daß in der Umgebung ^tr Winten die irarfiten M?icSdrläac erfolgai. Eine weitere -migc nt nun aber, ob d e Berhältnisse der Marsamwipbäre die Einnahme cincd$i(anier. wuchf-' ähnlich dem irdischen gestatten. Dan der Mars eine ÄiPDärc bcuei, ist iwMee. ?b? »«hridKimtd) »i r'Xhiidf Minner alv auf i>eu Dodnttn äcrgg^Tcln »er erie. SatoudläBt fid) 6er sichere ediluii ;iel>cn. Mu.dic gqaime aur »an Wa ctn>.? vorhandene Sdxro.lt von »er rrd.ichcn «scnr rch «r (Sieben iein nrur ües Ian" aber nicht nie- nnnwglich gelten. Ml, eine iolX übctMupt besteht, wenn nicht nod. anbeec »infrermre to suSnen SIS «nmtdehrlich hn die Gntroiiiung einer Pflmlenwclt würden wir m>ch unseren ürraDrungen einen genügen-

Das Spruckikollegiuin bat nicht über Zatbo, sondern über* der Mirdic den Stab gcbrodicn, mcldic die Wahrheitssucher nicht mehr vertragen kann! Die deutsche Reformation erhob den persönlichen Glauben, den religiösen Individualistnu- zum obersten Prinzip. Und vier IaHrHuiiderle später soll die protcfiantiidx stirche forocit sein, dieses Prinzip ver­leugnen zu müssen» um fid) am Leben zu behalten? 9hin, bie Sprnchrichtcr werden an der Antwort der gcbilbctcn Kreise fdswerlick) viel Freude haben Str haben unter das ieliaiäs gerichtete Element unserer Bevölkerung, das ständig int Wachsen ist, bei, Feuerbrand geschleudert und mit der Disqualifizierung des einen Iatho hundert anderen den Bekennermut geweckt. Unb wenn sie für den Wind, den sie gesät, Sturm ernten, so ivird Deutschland seine Freude daran haben. «

Möln, 26. Iuni. Der neugelnldeie Kirdiengemcinde- ausfchuß des Vereins für cvangelifche Freiheit ruft zur S a in in l u n g einer Iathospende für Iatho und an­dere Geistlid-e in ähnlicher Lage aus.

Stuttgart, 26 Juni. In der heutigen Sitzung der Zweiten Lämmer erklärte bet der Beratung des Kultusctals ber Abg. x? au5man n, ein Fall 3a t ho würbe für Württemberg sehr unerwünscht sein. Akade- bcmifdic Weitherzigkeit fei gerade in Württemberg doppelt nokwendig, weil bei der voriiandencn Scttcufpaltung, wenn ic in Form von Iirlehregesepen ein Druck auf die Lehr, sreiheit erfolgen wurde, eine ernste Schädigung der Into reffen der Landeskird)e unausbleiblich loärc. >mltusmini- ft er p. Fleifd) Hauer erlviderte, über den Fall Iatho ,id) auszufprechen, habe er'» keine Veranlaffung, da bicje Angelegenheit das Land nichts angehe; aud) fei ihm von keiner "Scuc der Wunfck) nack> einem Irrlehregesetz gc- äußert worden _____________________________

Der Kaiser und Amertta.

Washington, 26. Juni. Der Deutsche Äaifc r eich- *cic an icu Präfioeutcu -ah ein Telegramm, das in Lciitfdir llebcncpung solgeudciuiaßeu lautet:

£cr Einladung Badgers solgend liattc ich das Vergnügen, (uif bei2 o u i f i a ii n" ,m frühitiidim Ich habe dos Schiff be» fid;tiqi und bitte Str, meine bcflen Momplimcntc eiitflcgauunchmaii ,u bei vortret'lichcn Mannfd>afi, dem i>orzüglid)en Stande ber k'eiüuiißöfahiflicit und ber Ordnung, bic ich au* dem schönen. Sdiijfe gefunden habe Ich bin gewiß. Sie werden erfreut fein ui vcntiLmcii, bau da sicineiibaiuier ui Miel gut vertreten luai. x;d) baute Ibn en an» o.is Aufrick iigste bainr, daß Sie dos schöne (v fd ivabn gesandt haben unb ich bin glücklich, die hcrAlidwit laniciaöfd)rtftlid)fn Beziehungen iwischen den Offizieren und Mann-

i un bet b .c.1 , ton i: .1 v .''1 teil, bi nd) in kurz, i Zett gebildet haben

fahren, daß bad Stcmcitbauitcr in Miel gut vertreten war unb dar die O ist ziere und Mannschaften bie lucrtvolle i^elegenheiv 1 aticti, nut bei bcutfdi.n Tvlüttc Arcunbfdiaft zu schließen, Tür deren Cauiid-'.eii id' ebenfu wie für Eurer Majestät frcunblidie Aeuße- rungeii meinen hcrzlicken Tank sage. 1 I

Der Kaiser verlieh Pier pxTit Morgan den Mieten Adlerordeii erster Mlanc und idankte dem amerikanischen Kontre-

Nr. 148 Erstes Blatt 161. Jahrgang Dienstag, 27. Juni M

Ter «ietzener Anzeiger M ä Beznqtzveei»:

erscheint täglich, außer 3ÄS MM M

ConntogS. - Beilagen: J W. A A. A. A. A W A. A A wrlich Mt. L20-. durch

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wirljchastticheLeltfragei D W " V W eh^datteur:«.Goetz,

^erufvrech-Anschlüsse Af verantwortlich für den

für bie Redaktion 112, WV^ WX politischen reit: August

SS General-Anzeiger für Gberhefsen SSS nw"di7^g"esnummer Rolationrdnlck und Verlag der vrübl'fchen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaftion, Erpedttion und Druckerei: zchulstraße 7. ^-^Lveb:°ür dm bis vormutaqs 9 ui)r. vüdingen: Fernsprecher Nr. 50 Lefchäftrstelle vahnhofstrahe {6a. Anzeigenteü: r». Beck.

, und davon sckicim di^l Zweck einer Bremsvorrichtung, mit deren Hilfe die clcf*| u beiisen. Auch müsfenfirische nvajt atuomatisdi aitsgeschaltet werden kann, lln» mittelbar unter dem Gipfel der Aiginllc Pu Midi, in

Das 20. Sälulum unb dieserLehrprozeß" wider den starken Rheinländer, dessen Glauben bic straft hatte, eine und der "Sektionschef Rocll mit der Leitung des Eisenbahn l zahllose Gemeinde, welche bic petrefattc >tircbc nicht mehr mincheriumS beauftragt. '_____________I hallen tonnte, dem religw en Adamen yaruayafleipninen.

3800 m Höhe, wird zwischen den Bergselsen ein >7>otel er­richtet. ^icr soll aud) ein kleiner Auszug gebaut werdens der zu dem Gletschcrfclde desweißen Tales" führt, das bisher im Winter überhaupt unzugänglich unb im Sommer, nur bnrdi einen langen, schwierigen Aufstieg zu erreichen war.

3 n r Hygiene ber Tasche ergreift von neuem, ber Düsseldorfer Lungenspczialist Di. meb. Thom in ocr^ Mebizinischen Klinik" Nr 24 das Wort. Er will es^iichls totgeschwiegen wissen, daß eme unberechenbare Schar' Lungenkranker bewiißt ober unbewußt ins Tasckientuch spuckt unb mit biefem Tuche aud) bic Tasche beschmutzt. Selbst bei* Gebraust) eines Taschenspudnapfes ist eine Infektion des Tuches sowie ber Tasche nicht zu vermeiden Der Verfasser betont seinen schon früher ausgestellten Grundsatz: Wer das Taschentuch zum Abwischen ober zur Aufnahme ansteckender nicht etwa nur tuberkulöser '.'lusscheibungen nicht um-, gehen kann, soll außer dem Tuch auch Die Tasche als Taicheneinsatz - fleißig wechseln. Es gilt biefer Satz schon für unseren täglichen Quälgeist, den Sdinuiücn Das Taschentuch soll nicht bald hier halb bork vagabundieren,* and) nicht lose unter den Gürtel gesteckt werden, sondern es soll einen bestimmten und seßhaften Lrt haben. Tr. Thom bildet drei eigene Aobcllc auswechselbarer Taschenenisätze aus weißem Nessel ober Schirttng ab, welche mit Knopf­löchern ober besser rostfreien Druckknöpfen in der Tasche bekftigt werden können. Es genügt eine Tasche, nämlich biejemge, bic Erziehung und Gewohnheit zur Ausnahme des Taschentuchs bestimm! hab Tenn bas Sacktuch bean­sprucht wie Uhr und Geld sein, eigene Tasche. Die Einfüh­rung solcher Taschenhygiene liegt nicht nur ben Aerzten,' sotibern in erster Linie unseren Frauen und Müttern ob. Die' Erziehung des jungen Nachwuchses zu einem besseren RcinlichkeilSbegrisi von Taschentuch und Tasche durch Elternhaus und Schule erscheint Tr. Thom am ehesten ge­eignet, bem Schlendrian ber Taschcnwirtschaft in Zukunft wirksam zu steuern.

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