Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten,
machen."
Das Flugzeug TrainS mar mit einer Art Wind- schirm versehen, der, rote der „Voss. Ztg." aus Paris gemeldet rotrd, dem Flieger die Aussicht nach unten und vorn nahm. Der 2ciicr des Flug- und Sportplatzes Berlin Johannisthal, Major von Tschudi, äußerte, er sei stets bemüht gewesen, das Publikum über bie mit dem Flugsport verbundenen Gefahren auszullaren, und er sei nicht müde geworden, vor einem Betreten dos abge,perrten Flugge^noes zu warnen. Im Ckgcn- satz zu Frankreich hätten wir io)on langst Benimmungen für derartige Veranstaltungen, die sich bewährt haben.
Einer Mel...... ... ... aus Paris zuwlge
befanden sich auf dem Unglücksplatz zahlreiche Personen, die hierzu !etnt Berechtigung hatten. Tie zur Absperrung verwendeten Truppen waren unzureichend und ber Dachtdienst wurde auch nicht streng durchgeführt.
Tie Detietzitng Lerteau^.
Paris, 21. Mai. uc oavas" meldet, wird
die Beisetzung Berreau; am Donnerstag oder Freitag erfolgen.
Kriegsminister Berteaux ist 1852 in Paris geboren. Gr war Dechselagent und Dorsenmakler, trat 1893 als Vertreter der Ltadt Versailles in Die Kammer, war 1903 Generalberichterstatter 'ür das Buvget und Berichtersiatter Tür das Rckruticrungsgesetz. Nach dem Rücktritt des Generals Andre rourta er Kriegsmunstcr im Kabinett Gombes und blicö es auch im Kabinett Rouoier, bis er wegen Differenzen mit dem Premier, die durch seine liberale Auf sasiung des Lyndikaisrechis oec Mehrer unj Beamten inntan^ n, aus bem Kabinett aus schied. Gr war dann Vizepräsident der Kammer und Vorsitzender cer Budgettommisiion. Stach dem Stur; des Kabinetts Brrand Ende Februar b. Fs., an dem er als einer der Führer der radialen 2j|ü>cnten hauptsächlich beteilige war, wurde er von Monts zur Bildung dcs unten Kabinetts beigejogen und mit dem Portefeuille des Krieges belrxnn.
Ministerpräsident Monis ruhte um 11 Uhr abends ganz still. Die Lchmerzen im Unterleib und der Brust haben nachgelassen, wie ein um 6 Uhr abcn^s abgegebener Bericht mit- teüte.
Tie Pariser Presie
gibt der Erschütterung uno der Be,.urzung Ausdruck, welche die Katastrophe von Issy-les-Moulincaux in der Bevölkerung hervorgerusen hat, und hebt hervor, daß der verunglückte Kriegsmini ft er Berteaux bei verschiedenen Anlässen mu. besonderem Eifer für die Förderung der Flugtechnik eingelrctcn war, deren Bedcurung für dte
Ter Kraakheitsbericht.
Tin heute vormittag iu>cr das Befinden MoniS' au5- gegebener Krankheitsbericht besagt: Der Unglücks- fall hatte einen schweren komplizierten Bruch der beiden Knochen deS rechten Unterschenkels zur Folge, der jetzt eingerichtet ist, ferner eine Quetschung, und eine Wunde an den Augenlidern und im Gesicht, die vernäht werden muß, endlich einen Bruch des Nasenbeins. Die Augen und die Schädeldecke blieben unverletzt. Monis verspürt Schmerzen in der Brust und im Unterleib. Tie Leiche des Kriegsministers, die gräßlich verstümmelt ist, wurde ins Kriegsministerium übergeführt.
Tie Fortsetzung des WettslugeS.
Paris, 21. Mai. Aus Wun,ch des Ministerpräsidenten Monis ordnete das Ministerium des Zirnern an, den Wettflug Paris—Madrid nicht zu unterbrechen. t
Ter Ausschuß deS Aeroklubs entschied, daß der Wettflug Paris—Madrid morgen fortgesetzt werden solle. Sechs Flugzeuge, deren Abfahrt heute früh infolge der Katastrophe nickt stattfinden konnte, werden morgen früh von 4 Uhr ab ausfliegen. „
Ter Flieger Gar ros, welcher um 5 Uhr la Minuten morgens in Zssy-kex-Moullneaux aufflog, landete kurz nach 10 Uhr in Angoulömes, der ersten Etappe des Dettslugs Paris—Madrid. ES heißt, Garros wolle den Flug nwrgcn fortsetzen. — Zn Sportkreisen erinnert man daran, daß das vor einigen Zähren veranstaltete Automobilrennen Paris —Madrid infolge tödlicher Unglücksfalle gleich zu Beginn abgebrochen werden mußte.
französische ‘Irmec er mit Begeisterung gerülnnt habe Meltt- ach besdMigten sich die Blätter auch schon mit den politischen Folgen der Katastrophe, indem sie darauf Hinweisen, daß die radikale Partei in Borte- aur ihre einigende Hauptkraft verloren habe. Der'Umstand, daß der Ministerpräsident monatelang den Geschäften werde fernblciben müssen, bilde gerade jetzt, wo so viele heikle innere und äußere Fragen schweben, für ms Kabinett eine besondere Schwierigkeit. Tie antimint- tcrielle „LibertS" behauptet, daß man bereits von einer Ministerkombination Elemenceau, Millerand imb Poin- car6 spreche.
Tie Anordnungen deS Minislerrates.
Paris, 21. Mai. Ein im Elhsöc abgehaltener Ministerrat betraute den Minister des Aeußcrn mit der vorläufigen Führung der Geschäfte des KriegSminiskors. Berteaux wird auf Staatskosten beerdigt.
Für die Betrauung des Ministers des Auswärtigen Cnippi mit der zeitweiligen Führung der Geschäfte des Kriegsministers war die Rücksicht auf die Marokko- ischcn Angelegenheiten ausschlaggebend. Da die Organisation einer .^ilfskolonne von Berteaux und Gruppt im gegenseitigen Einvernehmen vorbereitet war, waren der Präsident Fallisres und die Minister der Ansicht, daßEruppi dazu bestimmt sei, die Verantwortung für die der Kolonne zu erteilenden Instruktionen zu übernehmen.
Zn der heute vormittag abgehaltenen Beratung faßten die Minister keine Ernennung eines interimistischen Ministers des Innern inS Auge, da der Unterstaatssekrotär Constant die Fähigkeit besitze, die laufenden Geschäfte zu erledigen. Scl)wierigleiten würden fich nur ergeben, wenn dec Zustanö Moni»' fich verfchlüttmere, doch erklärte ber Arzt, das; der Zustand dos Verletzten so z u f r i cb c n« stellend als möglich sei. Nur die Verletzung in der Gegend der Leber scheine ein wenig ernst.
Kundgebungen auS dem Ausland.
Paris, 21. VJiai. Ter deutsche Botschaften, Frhr. v. Schön, begab sich vormittags zum Präsidenten der Republik, um ihm das Beileid über die Katastrophe von Zssy le Moulineaux auszusprechen. Ebenso drückte Frhr. v. Schön dem Kriegsministerium, dem "Präsidium des Ministerrats und dem Ministerium des Aeußcrn seine Teilnahme aus.
Berlin, 21. Mai. Ter Reichskanzler v. Beth- mann-Ho Uwe g und der stellvertretende Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Zimmermann, sprachen beim französischen Botschafter vor und jprachon ihm ihr Beileid zu dem UngtückSfall auS, dec Monis und Berteaux betroffen.
Paris, 21. Mai. Tie aus Anlaß des Besuches des KönigSvonSerdieu geplanten Festlichkeiten werden infolge der Katastrophe abgesagt werden. Tcm Ber- nehmen nach wird der osstziclle Besuch des Königs von Serbien unterbleiben. Man glaubt jedoch, daß der König nad) Paris kommen wird, um als ehemaliger französischer Offizier dem Leichenbegängnis Berteaux' beizuwohnen.
Weitere Einzelheiten und Meldungen Berliner Blätter.
Berliner Blätter wissen noch einige Einzelheiten über daZ Unglück zusamrncnzutragen:
Als Train nach mehreren vergeblichen Versuchen sich vom Boden erhob, kam ihm eine Gruppe Kürassiere in bat Weg, bie für bic Gruppe bet Minister unb sonstigen offiziellen Persönlichkeiten Platz machte. An ber Spitze des Zuges schritten Muiutcrpräsibent Monis unb Änegsmimi'ter Bcrtcaux. Beide strahlten vor Freube. Kurz vor bem Unglückssalle wurden bis Minister photographiert. Gin Mitglied deS Aeroklubs näherte sich ber Gruppe unb bat sie, s i ch von ber Auf- lahrtsbahn zuruazuziet-eu, cs tonne etn Unglück geben. Monis a^cr aiurooruüc lachcliw: „Ach, wir haben feine Furcht unb was soll auch pafiieren! Wer werden gleich Platz
Entsetzens entrang sich der Menge. Darauf erfuhr man, raß sich unter den Verwundeten Mini sterpr äsiden l Monis und der Kriegsminister Berteaux 6c- äitben. Tcm Kriegsminister Berteaux soll von der Schraube ein Arm buchstäblich abgerissen sein. Monis soll einen Beinbruch und mehrere Kopfwunden erlitten haben. Ter Flieger Train selber ist unverletzt. Ter Wettflug wurde selbstverständlich so- ort abgebrochen.
Ter Ministerpräsident beide Beine gebrochen.
Paris, 21. Mai. Der Ministerpräsident hat beide Beine gebrochen und mehrere Rißwunden im Gesicht rlittcn; er beklagt sich auch über innere Schmerzen, roch hosst man, däß er hergcstellt werden wird.
Von einem Augenzeugen, der sich in ber Gruppe der verletzten Persönlichkeiten bc- fanb, wird erzählt: Ter Polizeipräsekt 26pinc erteilte uns den Rat, uns auf die gegenüberliegende Seite dos Flugfeldes zu begeben, da man von dort aus ein ttreitercS Gesichtsfeld habe. Wir taten dies und als wir ungefähr in der Mitte des Flugfeldes angelangt waren, sahen wir Train heranfliegcn. Wir hatten den Eindruck, daß Train nicht recht wisse, was er tun und wo er landen solle. Es schien, als wolle er einer Kürassierabteilung aus- wcichen, die gerade über da5 Flugfeld ritt. Berteaux, Morns und Lupine befanden sich in diesem Augenblick mit mehreren Mitgliedern des Aeroklubs links von den Kürassieren. Plötz- lid) machte Train eine Wendung, um zu landen, und ein Schraubenflügel erfaßte Berteaux, Monis und den GcoßinduitricllcnTeutschdelaMeurthe. Ber- teaux, dem von dem Sd)taubeiiflügcl der Hals und dec linke Arm zerschnitten unb ber Schädel gebrochen war, :* icb auf ber Stelle tot. MoniS, welcher trotz feiner schweren Verletzungen volles Bewußtsein behalten hatte, verlangte, sofort nach dem Ministerium des Innern transportiert zu werden, doch legten die Aerzte erst einen Notoerband an. Tcutfd) hat nur Quetschwunden, jodod; einen schweren Ehock erlitten. ES ist geradezu ein Wunder zu nennen, daß die Katastrophe nicht nod) mehr Opfer gefordert hat.
Ministerpräsident Monis blieb bei vollem Bewußtsein und ertrug mit großer Standhaftigkeit die Einrichtung des Untcrschenkelbruchcs und das Vernähen der Rißwunde im Gesicht. Monis leidet auch an inncrlidjeit Schmerzen, die vielleicht auf Rippenbrüchc zurüazufüyrcn sind. Monis srug, ob es noch andere Verletzte gebe. Man verheimlichte ihm den Tod Berteaux'. Präsident Falliere s besuchte Monis und unterhielt sich mit ihm in Der teilnehmend- ten Weise.
Ter Sohn be8 Ministerpräsidenten, Antoine Monis, erzählte über die näheren Umstände des Unglücksfallcs: Tie Gruppe der offiziellen Bcfucher sahen das Fahrzeug mit Schwindel erregender Schnelligkeit auf sich zulommen. Es sei heftig gegen seinen Vater ge- froßen, der niederfiel und der |o vielleicht daS Leben rettete. Als er sich urnivandte, sah er den vollkommen abgetrennten Arm Berteaux' in einem Meer von Blut schwimmen; einige Schritte davon lag die Leiche des Kriegsministers.
Ter Ministerprä,ident Monis wurde ins Ministerium deS Innern geschasst, wo er in ärztliche Behandlung genommen wurde. Antoine Monis erdtt bei dem Unglücks- fall eine leichte Verletzung am Bein. Präsident Fallier es begab sich sofort in das Ministerium, um sich nach dem Zustand Monis' zu erkundigen. Auch die Minister kamen, wurden aber nicht zu dem Verletzten vorgelassen.
Paris, 21. Mai. Aus Anlaß des vom „Petit Pa- risien" veranstalteten Dettfluges Paris-Madrid halte sich eme große Menschenmenge auf bem Flugfelde ^fsy-les- Moulineaux eingesunden. Tas Wetter mar trübe und es herrschte besonders in den höheren Luftschichten starker Nord- wind. Tic Flüge sollten ui Pausen von fünf Minuten erfolgen. Es hatten bis 6i4 Uhr zwei Flieger den Flügen- getreten; mehrere andere gaben Den Flug aus, -um -teil wegen des heftigen Windes. Ein Flugschiff, welches von de Mssot gelenkt war, kippte, Dod) blleb Der Flieger unverletzt. Gegen i27 Uhr )ncg mit seinem F-lligschiff ber Flieger Train, Der als ein s ehr kühner Flieger gilt auf und machte eine halbe Runde in einer Hohe von 30 Metern. Man sah, daß sein Apparat stark schwankte. Train kehrte um und machte dabei der Menge, die ihm akklamierle, mit der Hand cm Zeichen, sich nicht zumähern. In diesem Augenblick sah man eine Gruppe das y-lug seid burdiqueren und anscheinend vor dem ^flugschisf flüchten. Train, der in einer Höhe von zwei Metern flog, fuhr mitten in Di-2 Gruppe hinein, welche er nicht gesehen zu haben fdjeint oder Der anszuweichen schon zu spät ronr. Man sah sechs ober sieben Personen hinstürzen, lells unter dem Eindecker begraben, teils durch die Flugschraubc wie hiligemäht. Ein schrei des
Line schwere ziug-tkataftrophe in ßrankreich.
Zssy leo-Moultneaux, 21. Mai. Beim Start der Flieger r«t den Wettflug Paris — Madrid stürzte heule früh 61/) Uhr daS Flugzeug des Fliegers Train, der wegen schlechten FunktiouierenS feines Motors noch einmal landen wollte, in eine Menfcheugrnppe hinein, wobei der Ministerpräsident MoniS und ein Offizier fchwer verwundet wurden. Kriegsmiuister Berteaux, der schwere Verletzungen erlitt, ist diesen erlegen.
Frankrcid) ist aut gestrigen Sonntag in ein Unglück gestürzt morden, das weit schlimmer als die Zertrümmerung des LuftsdstffcS Deutschland sich darstellt. Die Flugtcch- nik, in ber unsere westlichen Nachbarn unbestritten so Großes lcifteii, fordert ihre Opfer. Der gestrige Sonntag sollte ein nationaler Triumph werden, durch des Schicksals Mäd)tc ist er in einen nationalen Trauer tag verwandelt worden. Unter der Devise Paris-Madrid starten auf dem amtlichen Flugplatz Issy-lcs-Moillineaux zahlreiche Flug schisse; bie l)vcysten Bchörben sind bcrtrctcii. Ta macht ein in bic Höhe geflogener Apparat unjidjcrc Bewegungen; der Insasse ivill die drohend auf das Publikum gewendete Richtung ändern, steuert um und fährt in die kleine Gruppe der amtlichen Würdenträger hinein, unermeßlichen Jammer verursachend. Berteaux, der Kriegsminister, wie oft hat er stolz und optimistisch sein Frankreich als künftige Siegerin in den Lüften gepriesen! Nun bettet man ihn in die Erde. MoniS, Der Ministerpräsident, erlitt schwere Beinbrüche und innere Verletzungen, bic ihn vielleicht zur weiteren Führung seines Amtes unfähig1 machen werden, wenn aud) die letzten Berichte über fein Befinden verhält- nismäßig günstig lauten.
Die Franzosen trauern nickst allein. Alle Kulturvölker trauern zugleich. Besonders in Deutschland, wo man sich eben anschickt, am Oberrhein gleichfalls Beweise vom Fortschritt deutschen Erfindergeistes zu erbringen, steht man erschüttert vor Dem schrecklichen Ereignis. Und man wird, ebenso wie in Frankreich selbst, der Folgerungen, die aus dem Vorgang unbedingt gezogen werden niü||cii, sich klar bewusst werden. Der deutsche ^sachverständige, Major von Tschudi, soll sich schon geäußert haben, er beobachte bei Ausflügen dem Publikum gegenüber stets größere Vorsicht, als sie in Frankreich anscheinend geübt werde. Eindringliche Warnung: daS ist die erste Folgerung aus der Pariser Katastrophe. Auf den ersten Blick bieten bie Flieger der Lüste dem Grbcnpilgcr kaum eine Gefahr. Höchstens fürchtet mau die Kühnheit des Fliegenden in dem Flugschiff. Aber die Gefahr kann, tvie fich in Paris gezeigt hat, um,o überraschender kommen. Ein Auto sicht man mit Entsetzen schon von weitem hcrannalstn. Aber bic Einbecker und Zweidecker können sehr leicht durch unvcrmittete Bewegung, durch ein Versagen der Steuerung oder der dazu erforderlichen Geschicklichkeit, ebensolche Unfälle Hervorrufen, wie wir sie bei ben Automobilen längst beklagen. Mes hängt an der Geschicklichkeit der Fahrer. Durchqueren die Eiscnbahn-üge eine Straße, so mag eä genügen, daß mau einige Schritte davon die Schranken für das Publikum legt. Tic Nähe der Flugschiffe, sofern sie über unseren Köpfen sich befinden, birgt eine chrecklichc Gefahr. „Wir haben Mut, unS passiert nichts", so soll lächelnd der französische Ministerpräsident einer Warnung entgegnet haben. Gerade aber bei der Beranstaltun; so großer Wettflnac muß die allergrößte Vorsicht geübt werden, da die Flieger oft in größerer Erregtheit sich befinden mögen, als bei ihren gewöhnlichen Fahrten. Train, Der in Paris Den Vorfall vcrschittDete, kann nicht bestraft werden, er ist im Gegenteil wegen seines traurigen Geschickes zu beklagen. Ernstere Vorwürfe werden die Sachverständigen über sich ergehen
lassen müssen, die die Veranstaltung leiteten. Man wird wie bei den Fahrerregeln für die Automobile Gefahren nie ganz vermeiden können, wird dem Verkehr auch der neuen Verkehrsmittel nicht kleinliche ©djran- Icn setzen dürfen. Aber mau ijt genötigt^ diese Gefahren au ein Mindestmaß zu beschränken, und die Luftschiffer sollten nicht nur neue Flüge veranstalten, sondern sich auch einmal in einer großen Konferenz über diefe wichtige Frage offent- lid) aussprechen.
Wir erhalten noch folgende Berichte:
Ur. 119 Erster Blatt fbj. Jahrgang Montag, 22. Mal 19N
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