Nr. 45
wanderun
scheint t»gNch mit «v-nahme be6 Gönntag8.
Die „Götzener Zamttie>dlL11«r" werben bem etln»eifler* niermal wöchentlich beigelegt, Dal * Kreisblatt fflr heu Kreis Gießen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirftchaftllchen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
7 0. Geb urtstag Ter früher an unserer Universität als Prioatdozent tätige Greifswalder Historrker, Geh. Rat Professor Dr. Heinrich Ulm ann, begebt am 24. d. L. fernen 70. ätefmrtdtag. Er ist am 24. Februar
rechtesten, zu bewilligen? Würde die icmer einer Regierung, tu der en
map en ausgelebt hat. khujc- iiyu, m; imum mim«- । • -h- nndcluiia aufhalten föinten. iöerr Dr. Werner und eie imbpoic Nw uie über diese Entwickelung anderer Meinung wie ich: mich tröltet, daß in allen Ländern der Erde meine Gesinnungsgenossen immer zahlreicher- und einflußreicher werden. Ter Unter: zwischen „arm" und „reich" wird größer, die Kluft zwischen den Klassen breitei-, Tas i ft e in ehernes Gesetz und die bürgerliche Gesellschaft wird sicher nicht allzueifrig sein, ihre „Auswüchse" iDic in Wirtlichkeit das eigentliche Wesen des Mapi- Lallsmus sirrd) zu beseitigen. Mein fester, un er schütter-,
tbn dirrckiaus berechtigt und gesund ift"), RaVft Gregor Der | Große f„Tic Erde ist das gemeinsame Eigentum aller Menschen"). Zachariä, Vierzig Bücher vom Staat: "7" Leiden mit denen zivilisiette Völler zu tanrvlen ^ab^a, lwier sich auf das Sondcreigentum an Grund und Boden zuruckmhren ), Aristot el e-.- .„Es ist selbstverständlich, daß cs wichngc ^.ingc gibt, die notwendigerweise gemeinsam sein müllen. SD i e i s u aehörtderGrundund.Bod en"h Jo hn Stuart Mill. | > „Ter Grund und Boden ist in Wahrheit ein Erbe der gangen Menschheit" Kant („Alle Menschen sind uriprunghcb un rechtmäßigen Besitz des Bodens, d. h. alle haben ein Recht da zu sein, wohin sie 'DZntur oder Unfall wider ihren Willen geletzt bat" , Professor 2 am ter (Jena 1879) („Unzweifelhast ist cs, daß die gegenwärtigen Zustände mit der Kultur, Deren wir ruis rühmen, im vollen Widerspruche stehen und, daß cs Die Eigentumsverhältnisse sind, in welchen diese Zustände sich ab- spiegeln — Unser Wirtschaftsleben fordert das gcnosien- scdästlichc P r od u lt iv c i g entum. — Es gut nun»
öic°n(5ntw?cklu n g d"e'r Einnabrnen'aus dein G cpä ck- m aller I "h r. Dieser m in dem Jahrzehnt von 9-/- aus 16 V2 Mll- ■ f Alle lionen gestiegen, zum großen Teile infolge der Tansanderung, ' " 1 anbcrcri'eüd liefere diese Steigerung aber auch einen Beweis
n'^r die zunehmende Wohlhabenheit Der Bevölkcming sowie dafür, fi bie BX niO mehr so viel Gepäck! in die Wagen
i (her Glaube ift an b en Sieg des S o z i a l, s m u s. So gut wie Sie nehme ich htr Mich m Anspruch, meinem Bolle nach meinen schwachen Kräften zu blmen Dre Zeit w
. h r e n w e r R e ch t bat. Damit Sie leben, jme wenry t^solg ich "ihren Ausführungen zutrauc, will ich nun meinerleits Di bti teste 'S o 11 lata b.eroed
Mes auf Der Welt ein Ende nehmen mutz. E. Krumm.
"^Was^die Fahrkarten ft euer betreffe, so sei der Versuch । u ihrer Beseitigung mißlungen. Man habe deshalb ^m B- .tehmen mit Den übrigen Regierungen emen
er Steuer ausgearbeitet, der allen Anforderungen,^prech^ Labei sei man davon ausgegangen, daß ein Ausgleich unter cn heutigen Steuerträgern, unter den Pallagieren Der cil.cn 3ig drittelt Klasse gesucht werden müsse: Denn es unterliege Äncm Zweifel, dass die geltende Sahrtar^
ade die zu einer außerordentlichen 11 cbe11a 1tung 1 inäbefonbete ber ersten Klasse geführt W . Taft et nicht nur eine Annahme, sondern werde auch durch die Ent- .ricklung des Verkehrs in der ersten Klasse bewiesen, deren Em- nahE auch nocki von 1909 ans 1910. eine.Minderung aM- weisen. Eine Aenderung Der Fahrkartensteuer 'Z aucks ic^ noch icvlant es erscheine aber Nicht opportun, dem Reichstag zur^it mit dieser Frage zu befassen. Da er bekanntlich gesetzgeberischen Klagen in i^tefteni llmfangc zu tun habe Wenn man nun
Nation ausgehe, Daß eine Aenderung der »teuer unter allen Umstanden erfolgen müsse, so erscheine es , nicht angezelgt, zur-! cit das zweite Moment, das auf eine Minderung der Ertrage, Der ersten Klasse hinwirke, nämlich..die Herabsetzung der ei ; öhten Fahrpreise in der ersten K'laisc, die leit 1907 bestehen, in Erwägung zu nehmen. Diese Frage Durfte vielmehr erst erwogen werden, toenn in der Frage der fahrkartenlteuer eine Entscheidung getroffen sei. Die Fahickartensteuer habe aud) den Verkehr in der zweit.cn KI a H c jtxxrf beeinflußt, und nameilllich in den Jahren nach ihrer Einfuhrung sei eme starke Abwanderung eingetreten. Jetzt ichcme ltch eine Ruck-
q zu vollziehen. Die Abwanderung aus Der Dritten in die vierte Klasse lasse sich schwer abschätzen da die Zeigende Bewegung im Personenverkehr uberhMtpt sicher auch auf eine Rcilie von anderen Momenten zurückzusiihren iei, in erster Linie auf die Verbesserung der Betriebsmittel, du^Beschleunigung.der Züge und die Einführung der dritten Klasse in 88 ,o aller |
Im allgemeinen sei das Bild der Entwicklung im Personenverkehr durchaus erfreulich.. Selbst die Zeiten einer wirt sämtlichen Depresstmi hatten ,em Fortschreiten nicht aushalten können. Während der Guterverkchr im Jahre 1H08 eine Mindereinnahme von mfto°/o gebracht fabe.fei Der Personenverkehr und Die Einnahme daraus auch mt 3ajrc 1908 qeftieqmi und die Zahl der Personen sei m dem Jahrzehnt 1899 bis 1909 von 554 auf 1040 Mlllwnm, also nm 87 o
" Die Personeickilornetcr seien um 84°,o von 13 auf
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in Aussicht gestellt zwischen Köln und Düsseldorf und Uviseben B'ääuää* ää» einigen könnten.
mitnehmen. r^erPc^r sei viel größeren Schwankungen aus- ' gesetzt als der Personenverkehr. Das Jahr 1907 habe im Güt.'r-I ® 'fehr eine Mchrcinnahmc von 60 Millionen gegen Das Jahr 1906 gebracht, während Das Jahr 1908 bereits eine «cp Einnahme von 51 Millionen gegen 1907 brachte. Das Jahr 1909 habe mit einer Einnahme von 1321 Millionen Nicht nur i hn? ^abr 1908 um 76 Millionen überstiegen, wndern selbst as L^dah n Höchs!? Berk-hrÄabr 1907 um 2S Million°n über ; . ?. n;;en i 91 0 roctDe Die Steigerung voraussichtlich noch günstiger
1 slin es werde wahrscheinlich eine M chrcinnah me von mtn- de st cns 8 8 Mill, gegenüber dem Voriahre S»t verzeichnen ............ -----.....- , W Anzeichen deuten darauf hin, datz Die wirft chaftliche mehr Der n b er w r c g e n D c n H e r r s ch a f t de- privat- , e nAlle ünz najcn HLushaltsjahre gut sein werde. Von «ig ent ums cm Ende zu bereiten. ) Hrqq Sa 1909 iinD die Einnahmen aus dem Güterverkehr von!
Wcim ich auf die Ansichten vorgenannter Männer aus allen I tegu m Millionen, alio um 49 Prozent gestiegen. Jahrhunderten bis in die Neuzeit höheren Wert lege, wie auf ovv aut - " - bie Elektrisierung der Stadt- undl
die Ausführungen meuter -Eerren Kritiker, |o hat dies schon » onBerlinsei man sich über das Vorgehen voll-1
fernen Grund Darin, daß ihre Stellungnahme nicht diktiert istimingv» / Finanzvcrwaltung sei eine Verständigung
von Wahlrückfichten. I ÜfSfnnä noch nicht erzielt. Tie Mittel für die Elektrisicru'.ig I
Ich habe nie die Vorzüge Der derzeitigen Geielllchaftsordnung allerdii^s i , m erheblich mäßigeren Grenzen, als
gegenüber Den früheren Zuständen verkannt: ich weist auch, Dat> oicier »uyu« genommen worden fei. Jedenfalls werde man
eine neue CrDtuntg der Tinge ,ich erst vollziehen kann, wenn fruytt in » dann Durchführen, wenn man wisse. Daß
ber kapitalistische Staat seine Aufgabe erfüllt hat iich gewilier-1 pie ^lenriuti y Nutzen brächte. Gegenüber Der Frage,
maßen ausgcledt hat. Weder <me noch ich werden Dieie Ent-1 ste kein Ztaatsbahnoerwaltung gcgnüiber Den Kommunal . ... .. - <*- — — -----Mhtugen ^d Privatgesellschaft^ stelle, welche.die Erbauung
' Schti"llbahncn planen, bemerke er, datz die Vermal-1
tgÄgenmmt I el k I 1 ^um Vorteile der allgemeinen Landeswohlfah^t cw-1 Unter, ch-ied | ^9°^ Staatseisenbahnsystem festzu halten habe und Dieses L-Ystcm nicht durchbrechen lassai dürfe. Das schlietze Nicht aus, datz im Nahverkehr großer Städte der Betrieb elektrucher Bahnen, Du rton Privaten ausgeführt werden, zugelaisen werde. Dies ict geschehen bei der Verbindung zwischen Köln und Bonn, und ici
Mittwoch. 22. Sebntar stlst
gielohonebnid und Verlag der Bruhl'ichen UnwersuätS - Buch- und Siemdruckerei.
R. Lange, Ließen.
Redaktion, Exvedstion und Druckerei: Schul- stratze 7. Expedition und Verlag: -
Redsk uo n: e-sA 112. TeU.Adr.:An-eigerGieven.
Herr Krumm schickt uns folgende Erwiderung.
Kurz bemerke ich: Es wäre Unsinn, die kleinen Bauer n und H a n d w c r k e r iu enteignen, da sie bereits das l)aben was wir Sozialdemokraten für alle ro o l len 11 in bei. »s,tbrci Arberts Mittel z u bringen. Wollen ou Gegner nun ihren Irrtum nicht cinfthcn, tröste ich imch darni, W Är 40ftihriges krebsen mit der „Teilerei" noch tonen Hun. hinter Dem -Cfen hcrvvrgelockt hat, und Der 10 M.arz wnc ihnen zeigen, wie groß das Vertrauen zu unfercr Partei ist. 911 aßir legen in jeder Versammlung unsere Stellung zur Schuh- -ollftage Dar, ganz gleichgültig, ob Damit Wähler ^Wonnen werde, tob er verloren gehen. Wir würden logar über bw Konsum Vereins frage in Oberhelfen reden, wenn wir zui Partei des Herrn Werner gehörten, und Nicht schanng, an bei Frage vorbei gehen, rote die Partcl^des Herrn Tr. Werner in «reise Gießim, weil ihre eigenen lyrennbc hier die Haupt Konsumvereins-Macher sivd.
Rock) zwei Fragen an Herrn Dr. Lerner: War der: Bu nk der Landwirte und Herr -lbgcordneter Kohlii bauernfeindlich, als sie gegen den derzeiftgen 3oHtari ftimmten, dessen „tiefer Sinn" doch so hervorenden L^uten mdi fremd war? Wenn diese Harren gegen etwas slmiinto^ wer. es ihnen nicht weit genug ging, haben genau so bie Coaml benwhaten gehandelt bei Den
Werners konservativen Freunde haben |ich abriginS InDct nut Erfolg — Dutzenden von uns beantragten Verbessernn^n wid• t> setzr ohne daß Die Partei Des Herrn Wevner em Wort über diese „Arbeiierseindlichkeit" verloren hat .
k> tzal eine oppolitionelle Partei überhaupt Die Scteilidrtun«,. einer ihr feindlich«« 5^hie cm, unD seien es die
Zweites Blatt M Zahrgcmg
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhe^en
Partei des xiertn Dr. Fetner einer .ytegierinig^ »ber mehrere Meyer" und „JfidorS faßen, Steuern beimlltgeii. Genaii io machen wir cs auch, und ein englischer Koniervativer würde mit faulen Aepfeln geworfen werden, wenn er einer „liberalen" Regierung Steuern bewilligen sollte .
Bcbel prophezeite, wenn die Partei alle drei.-0'Are um 700000 Stimmen stiege, wie von 1887 bis ^^0, daß dann du fozialistische olesellschaft bald kommen werde Das ist die ganze ,,Prophezeiung" imb es gereicht unserem „Allen zur Ehrc daf sein Vertrauen auf unsere große gute ^ache bei ihmio äroßw.ir Solche „Prophezeiung" ist allerdings bei einer Partei nnmogl. ch Die leit 25 Zal.ren immer „liegt , allen Standenund gMes" verspricht und Doch bis heute cm Parlamentär ft ches Kaffee^ “e L, smd doch falte wib mein«
sind richtig Ich habe behauptet. Daß tn Jndustoe und Gewerbe allein ein Rückgang stattgefunden hat (2.3-6H190. m 1907 gegen 2 428.473 in 18 9 5). Tie allgemeine Steigerung der selbständigen Betriebe entfällt ganz allein auf anbei imb Verkehr (1.283.951 tn 1907 gegen 955.684 in 183.) l Halten Sic Die Vermehrung der Zwergbetriebe un
^i ^eichsn von Gesundheit^ Es gibt Leute die gerade ui dieser Znnalnne ein Zeichen von Schwache uu H«ndel^gewerbe sehen, weil ia bekannt iü, daß m anderen Gewerben schiffbrüchig Gewordene im Kleinhandel Zuflucht suchen fc f„ s.
Es würde zu weit führen, lper das dauernde Elend der Arbeuerllaiie, bewirkt durch ihre Abhängigkeit stpn Besitzer der Arbeitsmittel zu schildern. Ihre Anftcht .'N Ehren. Ich aber bclwiip-b, daß gerade Die Ab oan g i g l eit das größte 11 c 6 e l für alle Arbeiter ist. Tas lahmt und Druckt den Menichen nieder. Nicht nne Jugendsünde war es bei Miguel, daß ihm
Berlin- Frankfurt in sieben Stunden.
Wir meldeten kürzlich, daß die preußische Etsenbck^- verwaltung mit der Absicht umgehe, znn cher- den Großstädten raschere Schnettzugsvcrbindungen zu schaffen. Hierzu wird uns aus Frankfurt geschrieben:
Die Preußisch-Hessische Staatseiseubahnverlvaltun^ meoer. ycicm nne ^ugenoKinuc iwt v= vvu . I nPlr,nfft{fn■ bic Versonenkilorneter inen um oiv,o ovn io uu, »plant die Schaffung einer ft^^skn Anzahl von neuen
der gemeinichaftliche Besitz des Gruiiü und Boderrs das Zull^Nv-! g ^^ncn gestiegen und Die Einnahme um 61°/° von 345 zugsverbindungen, die cmebeftere ideal war. Ihm ging cs rote G la d ston e („SieL/".c?n I 7..: "553 Millionen Mark. Turans erkläre es sick) auch, daß Uen großen Städten des Reiches mit möglichst wenig Aus die große Teile deS Erdbodens bei itzen,, lind durc^vnih I aut ittgCinimhmc für eine Person von 62 auf 54 Psg. enthalten auf der Strecke schaffen sollen. Auch sollen v^-
utber gleidrcn Lage, wie die Bentzer voii bloßem ’ -^ntngegangeii sei, also fast um 13»o unD für das Personeii- kÄ^ene Züge durch Aufhebung von Haltestellen m solche
ich bekenne es frei, daß im Prinzip eine zwangsweise Expropna-1 9on 2,65 auf 2,32 Psg- Schr erfreulich^1^ auch 'L^eunigt^Züge verwandelt werden. Tie Erfahrungen,
wekckie die Staatsbahnverwaltung mit den jetzigen L-chneU- zügen auf den größeren Strecken gemacht haft waren stet-- die daß der Verkehr sich erst dann rentabel gestaltete, wenn die' dritte Klasse den Zügen beigegeben wurde Es kommt hinzu, daß die Beschleunigung der Juge auch zu einer Verbilligung führt, da die Naterialabnutzung bet seltenerem Halten geringer ist und weniger Beamte für die Unterwegsstationen gebraucht werden. Es ist ganz unerfindlich, daß die Eisenbahnverwaltung mit dem Gedanken umgehen will, diese neuen Schnellzuge ausschlietzlich mit 1 und 2. Klasse zu sähren. Lv soll z. B. der Steven stundenzug Berlin—Frankfurt und mce versa nur 1. und •2. Klasse führen. Diese Anordnung schließt von vorrcherein die Benutzung der Schnellzugsstrccke für ben^eit der Retsmi- den aus, die das größte Interesse daran haben, möglichst schnell von einem der größeren Plätze nach dem atibern Lu gelangen: die Geschäitsreisenden. Steigerung aller Preise hat nicht zu einer Aufbesserung.^.Gesä)astsreftendeit geführt, im Gegenteil müssen die Geschaste darauf bedacht nehmen, durch eine möglichste Verringerung ihrer lonkurrenzfähig zu bleiben. Vielfach ist sogar die Spesen-- I Bewilligung von der 2. auf Die 3. ftiaife ,^utf^,9a”9eit- I Tic Eisenbabnoerwaltung scheint sich einzubilden, sie tonne die abgewanderten Reiseiiden in die höheren Klassen wieder I hincinzwingen, wenn iie in den ssb^t^" Zugen ube^aupt leine 3. Klasse laufen läßt. Sie wird sich in der Berechnung laber schnmden, und das Resultat ihrer verkehrten Verkehrs- | Politik wird nur das sein, daß die Schnellzuge mangels I ausreichender Benutzung wieder eingehen.
Die 2igitation im IDabltreis Gietzen Grünberg-Nidda
Das Wahlbureau der fortschrittlichen Dolkspartet bitte; I v tmä um Auf nähme folgender Feststellung: [
3n 3kem n™trigen Saidjt „giattonailLbtüalc »-hlcrvcr
Mcoen,
W bie vo.i dem Parteisekretär Der forfteyrittl. Volkspar.ei, rfhttrn Kulstmamt, tu Gelnhaar ausgesprochene ^bauvtung, Herr 'Msevius habe das Programm bcs Bundes der ^nbtmrte un c- ,
au,
nudle fest. Daß Herr Professor Gisevius Die ihm vorgel.gtcn Forderungen Des Bundes der Lmidwirte — ebenso wie auch Hei, Dv"Werner — ausdrücklich anerkannt hat Ob Die münbhd) ober schriftlich geschah, ist unseres pachtens nach b toiglos. Das Wahlbureau der fortschnttl. Dolkspartei. ülv Kuhlmann, Parteisekretär. *
Ter sorialdemokratische Zukunftsstaat.
Bon der Nationalliberalen Partei wird uns geschrieben: Tie Leitung des Wahlbureaus hell in diesen Tagen Herr Parteisekretär Dr. Lruß aus Dresden über- wmmen. Herr Tr. Br. ist zugleich auch als Pedncr irn Wahlkreis tätig. Bon Llbgeordneten haben seitens der 3tretet bis fetzt die Herren Reichstagsabgeordneten ir. Hintze und Dr. Osann, sowie Herr Landtagsnbgcord- teter Dr. Lohmann ihre Unterstützung für d'.e nächste leit in Aussicht gestellt. Die Antworten andrer Herren ehen noch aus. Ebenso werden die verren Parteisekretäre lnding und Ackermann die hiesige Parteileitung in ihrer ,'lrbeit unterstützen. Der Reichstagstandidat HnrProst , i s e v i u s hat den Wunsch, möglichst tn a l l c r Crten b Wahlkreises sich seinen Wählern vorzust.lleu Am Momag anben in Saasen und Bersrod sei ens der national _iberaten Partei Wählerversammlungen statt, in denen der ieichstagstandidat Herr Prof. Gisevius und dieHirren liechtsanwalt Kaufmann und Parteisekretär Dr. Srufe untei großem Beifall sprachen. Die Versammlungen waren sehr, tarn? besucht. In Saasen waren über 100, in Bersrod mgefähr Zuhörer erschienen.
Der preußische Lisenbaknminister über die Sahliartenfteucr und andere verkehrssragen. Frn Budqetausschuß des preußischen AbgeorDnetenhauses hat .d, b™ Sbabi-Sto über, manch- -m-
cbenb ausgelassen, worüber wir Dem schriftlichen Berichte Des lusschusscs über bic Beratung des Eisenbahn Huis Halts folgendes
rvnt Bndaetaus schuß haben Die Mitglieder der f 0 r fArittIiäen $oIF5t)artei in ber Angelegenheit de» ter Felde-, tolge^e ^'c^NeSun-, bemr. tragt' Den Reichskanzler zu ersuchen 1. mit «7 “
J“ ^bfuoen^bett
2SS? L MS
Gerne inDcn zu tressen. ----------
21m$ Ktadt utiö
Gießen, 22. Februar 1911.
Der Militärhaushalt im vudgetausschuh.
f: Berlin, 21. ivebr.
Ausgabe'n Dann ziemlich eingehend verhandelt mürbe, behrofen vornehmlich Beamten - und Arb eiter fi a ”.
Die Nationalliberalen haben Den Antrag gelte 11,
u’unB IÄ.9'* b” zugehörigen Generalstabsoffizieren und Abiutantem Von fort chrittlicher Seite wurde beantragt, diese Liste auf den Gouverneur von G l 0 g a u auszudclmcn. Begrünbet rourdc ber Antrag der Nationalliberalcn mit Der Rücklicht auf bie notx roCn®«1??U8miniiler tuenbrt sich gegen beit antrag mit aller Entschiedenheit. Tnrch die Streichunq dm Sollen Warden vitale Interessen des Heeres geschädigt. Du^^Stcllen bei .lrm« infheftcurc rote Die der Gouverneure und KornmanDanken leieil weder im Frieden noch im Kriege entbehrlich. Der Kriegsministci geht näher auf Die Tätigkeit Der Einzelnen „E Fr'eben und Kriege ein unD zieht zum Vergleich die Verhawifti.- ' l reich heran, wo die Notwendigkeit derartiger Ltelftn »eit ubn das bei uns vorgesehene Maß hinaus anerkannt worben Jcl Wenn wir uns mit diesen wenigen Stellen be^uugtoi, so gescheh das lediglich aus Rücksicht auf Die Finanzlage. Diese 1 - aber auch im Interesse der Altersverhaltnisse nn Offi urko^ips durchaus erforderlich. Der Kriegsminister. aibt Zach<-u "ber icfit fdron zu befürchtende Ueberaltcrung im
soll nicht [teigen. J» dann noch hoher- Stellen l’eftt'|nnÄ« L brfÄet den Antrag als
9Ba hl man öd er. Auch von k 0 n s c r v a tj ve r Seite wird bei <untraa bekämpft. Don nationallibcraler ^k,te wird geg-m c Bemerkung D^es Zentrumsredners entschiedener EiNspruck> crlw^n Der Anllagsteller verweist Darauf, Daß verschiedene Stellegr ä e.cher
IbehrMeit der Armeeinspek^urstellen b°rand, datz s>c —vnVimph besetzt feien Der .Kriegsministci legi
1870/71. Zu einer Abstimmung kommt es iwch nicht. ~,ic «bei Handlung wird Mittwoch fortgesetzt


