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nummer 235 504.
verein der Nurorte- und Mineralquellen-Znteresienten
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Ministerium. , c.
In Berlin faitb' am Montag nachmittag btc Trauerferer für den Unterstaatssekretär Böhmer in der Wohnung des Verstorbene am Kursürstendamm statt. Als Vertteter des Reichskanzlers legte Gelfcirner Regierungsrat v. Oppen einen Kranz an der Bahre nieder. Vom Reichskolonialamt war die Beamtenschaft wohl vollzählig erschienen, an ihrer Spitze Staatssekretär v. Lind eg nist mit Gemahlin, Ministerialdirektor Contze mü> viele Schutztruppenoffiziere. Vom Reichspostamt war Ministerialdirektor Kobclt anwesend. Pfarrer Mrlz von der katholischen St. Ludwigskirchc, ' ein ehemaliger Mitschüler des Verstorbenen, vollzog die Einsegnung. Nach einem Quartctt- gesang erfolgte die Ueberführung der Lettfa nach dem Anhalter Bahnhof. Tie Beisetzung findet in Straßburg statt.
Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung begeht am 1. Oktober die Feier ihres 50jährigcn Bestehens.
Deutsches Reich.
Ter „Reichsanzeiger" veröfientlicht die Ernennung des Direktors im Ministerium der Geistlichen iind Unterrichtsangelegenheilen, Wirkliche Geh. Oberregierungsrat D. von Chappuis zum U n t e r st a a t s s e k r e t ä r, des Abteilungsdirigenten, WirU. Geh. Oberregierungsrats Dr. Schmidt zum Direktor in diesem
Folge Marken in lila Farbe aus. Die seither abgegebenen grünen Marken behalten ihre Gültigkeit und werden bis zum Verfalltage Ende Dezember 1912 eingelöst. In noch nicht gefüllten Büchern sind die lila Marken den grünen bei- zukleben.
•• Diebstahl. Einem jungen Manne wurde gestern
abend an der Hauptpost, wahrend er sich im Gebäude be* and, daS Fa hrrad gestohlen. Das Rad trägt die Fabnk- Als Täter kommen zwei unbekannte
vorml" fff» Jeifülfdt d- 'ftt «Mag« tdbigung führt .
I ^nehmen.
I 2öll, der fa I ierg tätig war, Y I für die er Jnventi llaren Kostrmechr Im 600 Mk. v I Ängeklagten rot I erteilt.
3n dem »ei I Madigen Deal I gefälscht, indem I ju seinem eigene I Toll erklärt, I gedankenlos dazu I Gr sei in Not gj Obermntsrict
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Dieser' Uu^en, daß ern)te Frage aufbrängen. grob noüvem ift eine bei j zweigtesten ui die ganze wie Energie Polizei-Assist lidjen Eigens Ms- und G wege gerate: gegenzubring auch Verstäni Geistesbildimi ebenso unerla Wandels, von überzeugen fä wird eine Fra Mitarbeit, die Zu leisten, uni Stellung bewc 1 Das Drär Frauenrichtunc ^vollen, die Glc j?d Frau im ß ™ sich kanrpfl ? die Unterfd f n9d und Gi Men wolle Wkit des Lebi löitb na Adiges, Leuts . Für den Po S lener Nicht: S? Richtung fcra ySä sä,
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I interniert.
Burschen in Betracht. Vor Ankauf sei gewarnt.
Kreis Büdingen.
'! Büdingen, 25. Sept. Zusammenkunft ehemaliger G hm na s rasten. Der geplante MorgensplNrergang nach dem allen ehemaligen, vielleicht auch den jetzrgen, Schülern, so wohlbekannten Wirtshaus zur Klippe mußte leider am Sonntag abend des schlechten Wetters wegen abgesagt werden. Deshalb ammelten sich die Festgäste von 11 Uhr an im Luft war warm und mild, so konnte man auf der geraumrgM Terrasse sitzen ' und bald kam erfreulicherweise die ©orate doch wieder hervor. Neugierig schaute sie auf eine zahlreiche, autzr- ordentlich vergnügte Gesellscl)afi von Damen und Herren. iAe Musik spielte frohe Weisen und die Jugend ließ es sich mcht nehmen, im Saale eine Tanzprobe fiir den Abend zu verausMbW. Mit Befriedigung wurde festgestellt, daß der Kommers die Kräfte der Jungmannschast doch nicht allzusehr in Anspruch genommen hatte. Manch alter Pennäler aber hatte vorher noch Zett ge- fundcm, alte Bekannte zu begrüßen, freudig die Veränderungen wahrzunehmen, die Büdingens Straßcubild so vorteilhaft machen werden, Gasbeleuchtung und Neupflasterung. Manche, summ „Ehemalige" aus den 70er Jahren, waren doch hrnaus gewandert zur Klippe, das Herz zog sie gar zu mächtig an die Stelle frühererHeldentaten oderSclmndtaten, die von ungezugetterJügetw- lust Zeugnis ablegten. Um 2 Uhr sammelten sich etwa 120 Festteilnehmer zu einem vorzügliclnm Festessen 'rm gwtzen Saal des Fürstenhofs, wo sich bald eine heitere Stimmung eM- wickelte. Doch auch der Ernst kaur zum Worte, Professor a. D. Kölsch-Büdingen sprach auf die alten Pennäler, Pfarrer Fritsch- Freilaubersheim unter großem Beifall auf bie Damm, vor allem mrf die Anwesenden. Um 5 Uhr ging es nüwer nach dem Stern, wo vor der großen Treppe mehrere photographische Aufnahmen gemacht wurden, feine leichte Aufgabe bei einer so vergnügten Gesellschaft, die von einem Festessen kam. Um auch den Büdingern, die am Feste nicht teil nahmen, eine Freude M machen, ließ der Festausschuß die Kapelle, von 5 b^ 6 Uhr m den Anlagen vor dem neuen Schiühause spielen. Durch gitten Besuch des Promenadekonzertes zeigten die Büdingar, tote dankbar jie für das Freikonzert waren. Dann aber riefen tne Abendzüge schon manchen Fcstgast weg zur Pftichterfüllung im Berufe, herzlich war der Abschied, alle waren hochbefriedigt, wieder cm- mal in Büdingen gewesen zu sein und liebe Freunde aus der Jugendzeit gesehen zu haben. Wer aber noch bletben durm — und auch die Zahl dieser war nicht klein — der feierte abente mit den Büdingern im Fürstenhof fröhlichen Ball. Der ©aal mit allen Nebenräumeu vermochte kaum btc Zahl derer zu fassen, die in heiterster Saune und herzerfreuender Munterkett sich env faitdeii. Bis in die Morgenstunden hat der Tanz gedauert w» itach Mitternacht begann der Wein nochmals dem einen oder andern die Zunge zu lösen: nochmals wurde der Freude Ausdruck gegeben über das schöne Fest im lieben Freundeskreise, w konnte sich gar zu schwer trennen und manchem Festgaß, der mit dem Frühzuge heim eilte, mag der Kopf doch em wenig gebrummt haben, und die Primaner, die am Balle tetlnaMeit, roerben heute wohl nicht die Begeisterimg für die klastische Bildung empfunden haben, die aus den Reden und Worten der Ehemalig« an den beiden Festtagen geklungen hatte. — Zahlreiche telegraphische und noch zahlreichere sckwiftliche Grüße z. T. aus weiter Ferne waren eingetaufen, die meisten drückten den Wunsch <ms, in fünf Jahren (dann soll die nächste Zusammenkunft, statt- finden) dabei sein und mitfeieru zu dürfen. Auf bie fetzigew Schüler muß die Anhänglichkeit der „Ehemaligen" an die Anstatt, der sic ihre Ausblldung für das Leben verdanken, die warme Liede für das Gymnasium und das traute Gymnasialstädtchen einen liefen Eindruck machen. Sie zeigt, daß die Schule in späteren Statoren in immer wachsendem Grade als eine Wohltäterin empfunden wird, und daß trotz allen Geschreies über Gymnasial- bÜbung aber doch ein guter Kern dann liegt. Hoffentlich falten auch die jetzigen Sckstiler allezeit btc Statte ihrer Bildung hoch und bewahren sich im grauen Alter noch solch warmherztsv Empfinden für Schule und Lehrer.
Kreis Friedberg.
L. F r i e d b e r g, 25. Sept. Als im vergangenen Salta Bankvorsteher Meyer von der hiesigen Reichs bank durch die Bombenattentäler überfallen wurde, vermißte man es, daß nicht immer zwei Beamte auf der Kasse namentlich zur Zeit des täglichen Kassenabschlusses, anwesend warr^ Der Meite Beamte ist oft dienstlich abwesend. Jetzt ist provisorisch ein dritter Beamte r an gestellt w-ortni.
L. Bad-Nauheim, 25. Sept. Die Kreishaus- Haltungsschule^ Pie vor Mei Achren schon emmal
N-Ilp Hlififdw Minittervräsrüent 1Viun (abcc nachgcwicfen, daß bet Grupttonen gar ferne Kohlen
t • • ? a I stjure aus der Erbe kommt. Im großen Bulkangebtet des Vogels- ,
. Wladimir Nikolaiewitsch Kokowzew steht im 61. Lebens ^^rgs finden wir nicht eine einzige Kohlensänrequelle, wohl aber fahr. Er wurde als Beamtensohn in Reva geboren unb ist I in bcr Wetterail und am Taunusrand, wo die Kalksteme in bei dort in deutscher Umgebung aufgewachien. Nachdem er tu Peters- Xiefc Iagern Durch Zersetzung des Kalks wird die Kohlensaurc bürg Rechtswissenschaft studiert hatte, trat er m das Justiz- I frei unb fud)t durch die Spalten an die Erdoberfläche zu kommen Ministerium ein unb hatte Gelegenheit, sich, bet der Reform Schluß gab der Vortragende noch eine Erklärung feiner des russischen Str airechts, für besten 9Jc t1b cr un g I ^etfaben bei Erbohrung von Tiefenquellen. .
er warm eintrat, auszuzeichnen Zum Studium bes Gesang ^Qd) bcrt mit Beifall aufgenommenen Ausführungen 1 Prack niswesens bereiste er bann Westeuropa. Nach seiner Rückkehr nunmehr Sanitätsrat Dr. B e st e - Bad-Nauheim, bcr Vorsitzende tat er viel für die Besserung des Loses der Gefangenem öeit I hiesigen Aerztevereins, über: „Die I n d i ka 11 o n e n d e i 1879 war Kokowzew Gehilfe des Chess der Zentralgefangnis Nauheimer Quellen". Dr. Beste führte aus: Die Nau- vcrwaltung. , . 1Qnn .. faimer Quellen sind Thermen, die zu Badezwecken benutzt werden
Der Ftnanzpoli ttk wandte Kokowzew sich mt 18JU ak- unb faIte Trinkauelleii. Der Reiz, den btc Bader besitzen, ts.
Gehilfe des Staatssekretärs im Retchsrate zu. Er bewahrte sich ein dreifacher, ein thermischer, ein chemischer unb em mecha
auf diesem Gebiete so gut, daß er 1893 zum Staatssekretär. be» | nifeber. Vereint erzeugen sie als Hauptwirkung eine Anregung der
Departements für Staatsökonomie ernannt wurde. Gras Wittel Titian der Blutgefäße, die bei verminderten Widerständen un Gewählte ihn als Finanzminister 1896 zum Gehilsen. Sechs säßsystem eine Vermehrung der Blutstromgeschwindigkeit unb eme Jahre blieb Kokowzew in dieser Stellung, m bcr er Wittes rechte l Veränderung der Blutverteilung zur Folge hat. Es verstärkt sich Hand war. Nach dem Rücktritt des Flnanzmintsters Plesle wurde dadurch das Anpassungs- und Ausgleichungsvermögen der Zirku- Kokowzew bann 1904 selbst zum Finanzmi n ist e r ernannt sationsorgane und bessern sich bic Friktionen des Gesamtorga- trat aber bald wieder zurück. Im November 1906 übernahm „ismus. Zur Behandlung kommen sämtliche Kreislaufstörungen, er das Portefeuille als Finanzminister unter Stolypin auss neue au$ bic Arterieosklerose, bic jedoch einer desonbers sorgfältigen und hat es seitdem mit gutem Erfolg innegehabt. Es ist sein ärztlichen Beobachtung während der Kur bedarf. Weiterhin Verdienst, baß in bie zerrütteten Finanzen Rußlands einige Orb- fontmen Exsubate, Frauenleiden, Rheumatismus und von kon- nung gebracht wurde. # ,, I stitutionellen Erkrankungen Gicht, Skrospulose, Rhachitis, Anämie
Wie die „Nowojc Wremm" meldet, wird M akaross zum ^ls Indikationen in Betracht. Bon den Erkrankungen des Nerven- Minister des Innern ernannt werden. . . I syftcms wird besonders der günstige Einfluß der Bäder auf Neu-
„Djetsch" berichtet aus Kiew:. Der dortige Natio- ^ien (Ischias) und auf Lähmungen und die Leber chervor- naliftcn Elub beschloß, ein Immediatgesuch um Ausweisung I gehoben. Die Trinkguellen dienen zu Badekuren unb zur Behänd aller Juden aus Kiew einzureichen. I [ung von Kranllseiten des Magendarmkanals und der Luftwege.
-----—--- ---- I Der Vortragende erntete reichen Beifall. Im Anschluß daran Der frühere §chah gefangen? überbrachte Geh. Oberfinanzrat Fnchs-Darmstadt die Gruße
9flnhnti 25 Seht *^ie Mvrnina Post" meldet aus! der hessischen Regierung. , ..
T eb r a u untermal September ^er^urkmenenchef Interessante Mitteilungen überbrachte sodann >tr. G r u n -^eyerau unrerm ^4. Lepiemoer. xtr u r i m e n c u u; v । I to u t» 23icäbaben über- Neuere Forschung auf bem meldete telegraphisch, daß er den E x s ch a h g ej a n g e n c b i c t - c c a d i o a k't i v i t ä t". Eingehend verbreitete sich habe und sich Verhaltungsmaßregeln erbitte. — # i r m a n ber Redner über bie chemischen und biologischen Wirkungen des Firma wurde zum Gouverneur von Fars und dem Radiums und int Zusammenhang damit über die radioaktiven Persischen Golf ernannt. ... Stosse in den Quellen und bie Radiumtherapie. Von besonderem
Odessa, 25. Sept. Die Gattin und die Kinder des I Interesse tvaren die Mitteilungen, die ber Redner über den früheren Schahs Mohamed Ali sind hierher zurück- Radiumgehalt in der Natur machte. Der Vortragsgab Anregung VpXp-frrt zu einer lebhaften Aussprache, an der stch Bürgermeister Lr.
_______________ I Goebel-Rcinerz, Generalsekretär Kaufmann-Berlin, Dr. Kohlrausch-Brüssel und ber Vortragende beteiligten. . .
Heber „die Ueberlastung der Quellen- unb fturortembuf rie durch Ausstellungen" referierte sodann Dr. Horney - Berlin, ber Redakteur der Balneologischen Zeitung. Er wies darauf hin, daß in den letzten Jahren die Zahl der Nahrungsmittel- und ähnlicher Ausstellungen erheblich zugenommen habe. Dadurch würden die beteiligten Kreise sehr belastet, vor allron aber würde durch die vielfach maßlosen Prämiierungen, die mit diesen überwiegend zweckgeschäftlichen Unternehmungen regelmäßig verbunden seien, ber Entwertung von Ausstellungsauszeichnungen überhaupt und dem Gebrauch minderwertiger Medaillen usw. bedenllicher Vorschub geleistet. Der Vortragende regt an, einen Ausschuß zu schaffen, ber sich ber Ausbildung des Nachrichtendienstes über Ausstellungen, an denen die Bäder- unb 93runneninbuftrie beteiligt sei, widmen solle, ber ferner prüfen solle, inwieweit eine Beteiligung an solchen Ausstellungen zweckmäßig sei. Die Versammlung beschloß, den Vorstand zu beauftragen, die nötigen Arbeiten'zu unternehmen. Ferner wird auf Anregung von Dr. Horney in Aussicht genommen, bic wissenschaftliche Ausstellung für Balneologie auf ber Dresbener Hygieneausstellung zu übernehmen und sic für eine bauernde Ausstellung in einem geeigneten öffentlichen Museum zu erhalten.
Dann gab Generalsekretär Kaufmann den Geschäfts- und Kassenbericht bekannt, woran sich dann ein gemeinsames Essen im Kurhaus anschloß. Dabei konzertierte das Mufikkorps des - - - ------ , v . Eisenbahnregiments Nr. 3 aus Hanau. Für den Abend hatte
Deutschlands. Gefterreich-Unaarns und der Schweu, bie Bade- unb Kurverwaltung zum Kurtheater cingelaben, wo ~ $ab.?lau6 = im, 25. S=»t. dm Senator" wurde.
Nachdem gestern nachmittag eine Sitzung des Gesamtvor-1 fr. • r- 9ß 1q11
standes und am Abend eine zwanglose Zusammenkunft der Mit- . ^"s;en, 26. Cegteinbcr 1911.
glieber vorausgegangen ivar, tagt leit heute früh im Kurhame L. U. Land eSuntversilat. Dem Assistenzarzt an
die Hauptversammlung des Vereins. Zahlreiche Mitglieder unb I medizinischen Klinik, Dr. med. Wilhelm Stepp aus
i6rcäme9 U6rb SÄ Vorsid-Nde, Präs. Dr. Kind- Nürnberg, wurde die venia legendi bei ber medizinischen Wiesbaden, im Lesesaal des Kurhauses bie Versammlung. Gern Fakultät der Landesuniverfitat für daS Fach der inneren sei man der Einladung der hessischen Regierung gefolgt und habe Medizin erteilt. Er veröffentlichte die Habilitationsschrift: Bad-Nauheim als diesjährigen Tagungsort grovählt, könnten doch ($rnerimcntene Untersuchlmaen über die Bedeutung der gerade hier an den so vollkommenen Kuremrichtungen bte Mit- » Ernäbruna"
glieber viel Neues sehen unb lernen. ~ P° t . . * „ . . - -
Darauf bringt den Willkommensgruß der Babeverwaltung **Landcsuniversitat. Der Kaiser von Oester- Geheimer Baurat Escr. reich hat, wie uns aus Wien telegraphisch,genwldet(.wird, den
Die Tagesordnung bot zunächst einen Vortrag von Geh. Ober- hiesigen Priveckdozcnten Reichest zum autzerordeicklichen Pro- bergrat Prof. Dr. Lepsius-Darmstadt über: „Die Ther- fessor an der Universität Czernowitz ernannt.
malsprudel von Bad-Nanheim". Der Redner führte — Erledigt ist die mit einem kath. Lehrer zu be- iÄ Äu^WuÄn?ni™s$abe8ftorünftttSg iefeenbe Schulsirlle zu Eng-lt h ° l. Mit b,r Stell- ist Org°. die drei Sprudel. Mit Staunen steht man vor ihnen und fragt nistendienst verbunden; die nut einem evang. Lehrer zu be- sich, ivie ist das geheimnisvolle Naturrätsel zu lösen: welche setzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Steinfurt. Kräfte schleudern die heilbringenden Wasser empor? Durch Hydro- d»r Stelle ist Lektordienst verbunden. Dem Inhaber statischen Truck werden bie Wasser voerst bis auf den Grundwasier- nrt?'uraae oetnährt werden
spiegel gebracht. Von biefeni Standpunkt bis an die Oberfläche kann eine L)rt§öulaqe gewayrl weroen.
werden die Sprudel geschleudert durch bic Kohlensäure. Die **VomLanbesgcwerbeverdin. Der Großherzog hat Gesteinsschichten, bie man im Sprudelgeländc antrifft, sind von x^s Anlaß des 75jährigen Jubiläums des Lanbesgewerbcvereins oben nach unten die folgenden: zunächst Usaschotter: bann moräne fcein Vorsitzenden der Zentralstelle für bie Gewerbe, Geheimen Magerungen, die von Gletschern in der Eiszeit vom Gebirge Negierungsrat Aug. N o a ck zu Darmstadt btc Krone zum Rltter- heruntergebracht worden sind unb wovon die großen Blöcke im frcu5 i. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmüttgen, Park zeugen: bann in einer Dicke von 40—50 Metern tertiäre Sekretär be ider Zentralstelle für Gewerbe, Gewerberat Ferd. Sande. Die ersten festen Gesteine, auf die man bei BohrungenIReuter zu Darmstadt den Charakter als Regiemngsrat, dem stößt, sind die stringoeephalen Kalksteine. Sie sind besonders Vorsitzenden des Ortsgewerbevereins Buchbindermeister Jakob geeignet, viel Wasser durchzulassen. Diese große Kalkfteinsorma- M a ch w i r t h zu Alzey das Rtttcrkrcuz 2. Klasse des genannten tion, bie am Fuße des Tailnusgcbirges beginnt unb durch die £tberta dem Vorsitzenden, des Ortsgewerbevereins Rentner Friebr. Wetteran führt, liegt in der Tiefe unter den genannten jüngeren Wilckens zu Goddelau das Ritterkreuz 2. Klasse des genannten Anschwemmungen. Wir kennen den Kalkstein von den Boh- Ordens, dem Haupttehrer an der Gewerbeschule zu Gießen Ludw. rungen her, aber auch aus den Bergwerken bei Nosbach und in I £ c a ß c t 9H11 e H t e u s 2. $ t a ff e genannten Ordens, der Lindener Mark bei Gießen. Das Wasser kommt auf seinem £cßrcr an der Handwerker- und Gewerbesckfule Schreiner- steten Kreislauf in Form von Regen auf die Erdoberfläche und geister Johs. Grüner zu Worms das Silberne Kreuz des sickert in bie tieferen Schichten. Die Langsamkeit dieses Ein- denn Lehrer an der Handwerker-und Gewerbedringens und die große Ausdehnung der Auffallgebiete bedingt, | . Bildhauer und Schreiner Wilh. Geist in Michelstadt das
daß bie Quellen immer gleichmäßig fließen, in trockener unö gÄ genannten Ordens, dem Diener unb Hausfeuchter Zeit, unb daß sie immer biefclbe Zusammensetzung haben. Lr Zentralstelle für die Gewerbe Gg. Göbel zu
Die drei Sprudel, die ihr Wasser von sehr weit her aus dem ^ ftabt ba§ Allgemeine Etorenzeick^n mit der Inschrift „Für benachbarten Gebirge bekommen, liefern in 24 Stunden 2300 Tienste" am1 Bande bes Verdienstordens Philipps deö Groß- Kubikmeter Solwasser und etwa ebensoviel Kohlensäure. Daß h'r
wir <un Taunusranb soviel Mineral- und Thermalguellen hohen, Ettgen v t ye . , ....
liegt an den geologischen Verhältnissen. Wir haben hier große ** Der Turnverein von 1846 hwll am Sonmag Spalten und Verwerfungen, bic beim Msinken großer Schollen I atzend sein Ab turn en ab, daS in allen teilen sehr schön am Taunusrand entstanden sind. Diese Spalten erlauben dem „erlief und sehr zahlreich besucht war. Am Vormittag fand MM3 k- ® VÄÄsÄTtt
verkaufen, angebohrt worden: und so wurde ihnen das Erscheinen I snr die Zöglinge m Gerate- und volkvtumlichem Turnen statt, ans der Oberfläche ermöglicht. Was unseren Quellen eigentümlich bgs recht gute Leistungen zeigte. DaS Schauturnen am K' Prozentsatz an aufgelösten Chlorsalzen, etwa bot allgemeine Freiübungen, Riegenturnen mit
3—3,8 Proz. Dann haben die Nauheimer Sprudel die Eigen- 1 mrtrf.-ihrHnnPn h?r ^prhtrirnc cT'ir
tümlichkeit, daß sie sehr viel Kalk haben: er kommt von dem einmaligem Wechsel und Vorführungen der Fechtriege. Tie genannten Stringoccphalenkalk, durch den die Wasser durchfließen, zahlreichen Zuschauer waren von dem Gebotenen sehr besne«- Das liegt Har zutage. Viel gestritten wird aber über bie Her- biqt ebenso auch von den Stabübimgen der Damenriege bei fünft des Salzes Man nahm an, daß die Salze Zechsteinsalze b et Qm Abend. Letztere krachte außerdem Konzert waren. Der Rü>ner vertritt und begründet demgegenüber den m 1
Standpunkt, daß die Salze im Schiefergebirge ausgelaugt wordenI und ^anz. Im Verlaufe be^ Abende besprach der 1. Sprecher, sind. Denn am Taunusrand unb in der Wetterau seien keine Redaktenr Heß, die turnerischen Ergebnisie des Wahres und 'Zechstcine gewesen. Das Rhein. Schiefergebirge besteht aber aus mahnte zu weiterer eifriger Turnarbeit, damit daS nächst- SÄ M h.« '--Wnd-N». (Bau.Sutnfeft, mit ».m »i°»°-d°n-
Das beweisen ja muh eine Anzahl Salzouellen, an denen das I Jubelfeier deS GaueS begangen wird, auch m turnerischer Gebirge so reich ist: Ems, Salzig, Neuenahr, Aachen u a. I Beziehung ehrenvoll für den Turnverein verlaufen möge. Eine andere wichttge Frage zur Erklärung der Sprudel ist: Wo tzieraui nahm Turnwart Heuser die Vreisverteilung vor. komm, di- Wb- Men« «Ä ®g erhielten oon »en Tu-n-rn: 1. Preis Wilh. Lenz mit
, 5mrrequeile, sie wir rn der -riefe yaven, in Der Svalntein. nioer I ‘ „ r, "
jon, fach tzic AMstMtr« vulkanischen Ursprungs sei. 75 Punkten, 2. Gg. Albold 74 P., 3. Hch. Jckler 70 4. Herm.
Schirmer 69, 5. Karl Horcyseck und Herrn. Uhrhan je 60, 6. Hch. Müller 53 Punkte. In der Oberstufe der Zöglinge erhielt den 1. Preis Wilh. Blum mit 1421/2, 2. Hch. Becker nit 142, 3. Franz Sauer 136i/0, 4. Ludw. Becker 122, >. Wilh. Hainer 118, 6. Gg. Keil llo*/, 7. Gg. Genug Hl, 8. Aug. Balser 105, 9. Gg. Bellos 103 und 10. Karl öeß mit 9P/2 Punkten. In der Zöglings - Unter-
ntfe wurde 1/ Sieger Gg. Dahmer mit 147 Punkten, . Ludw. Bender 1441/«, 3. Henn. Neußer 144, 4. Karl ^chnecko 142, 5. Gg. Hainer 139, 6. Will). Muller 1341/,, . Karl Nolte und Nud. Dahmer 131, 8. Wilh. Zutt 129, Wilh. Schneider 128V2, 10. Rud. Schwall 1261/2, 11. Robert Scholz 11^/,, 12. Karl Langsdorf 115, 13. Hans vranz 108^/z, 14. Friedr. Baiimann 104^/z, 15. Fritz Döpfner 103," 16. Karl Wild 99l/2, 17. Henn. Müller 91, 18. Karl Bachmann 90, 19. Hch. Nonnewitz 85
*♦ Die Verpflegungsstationen in der Provinz! Oberhessen für mittellose Wanderer er- ahren mit dem 1. Oktober eine Einschränkung und auch die Organisation für diese soziale Hilfstätigkeit wird geändert. Die Verpflegungsstationen Buhbach, Grvß-Karben, Grünberg und Hungen werden eingehen. Bestehen blerben nur die Stationen Friedberg und Gießen. Der Zug der Wanderer wird für die Folge, wenn die Leute gegen Arbeitsleistung Nachtlager und Verpflegung erlangen wollen, oon Frankfurt über Friedberg, Gießen nach Marburg geschehen müssen. Dabei ist in Aussicht genommen, daß Die Leute die Hälfte des Weges etwa zwischen diesen einzelnen Stationen befördert werden. Die Herberge in Gießen empfängt ihre Leute z. B. von Friedberg her von dep Eisenbahn-Station Butzbach und entsendet sie umgekehrt auch mit der Bahn dorthin. Zwischen Gießen und Marburg ist Fronhausen die Stelle, von wo die Wanderer die Bahn benutzen. Die Papiere der Leute sollen, um eine Kontrolle zu bekommen, von Station zu Verpflegungsstation voraus gesandt werden. Nach Ankunft am Verpfleäungsvrt z. B. in Gießen haben sich die Wanderer, ehe sie Anspruch auf Verpflegung gegen Arbeit haben, beim städtllchen Arbeitsnachweis zu melden, um eventuell Arbeit nachgewiesen zu erhalten. Erst wenn ihnen von hier aus keine Be- ichäftigunb nachgewiesen werden kann, tritt die Hilfstätigkeit für die Leute ein.
•• Die Rabatt-Spar-Vereinigung gibt für die


