die Verteilung der vorgeschlagenen Tage an die beiden Vereine
Kreis Alsfeld.
Gießener Strafkammer.
Gießen, 20. Januar 1911.
Wegen Tierquälerei
ging dem Viehtreiber A. M. aus Bönstadt ein Strafbefehl über v JJcart zu, gegen den er Wiöeripmch erhob. Am Schöffengericht wurde lMge^llt, da» er zu Ilbenstadt zwei Kühen mir einem 4-rugci nur Jia)e und Augen schlug, woran mehrere Zuschauer ^IOernw nahmen. Tac- Schöffengericht nahm an, daß der An- g» nur tQU§ ~u!t' hen Tieren Schmerzen zuznsligen, auf Ire Ehlagen ML LesMH dse A^gje M 15 Äia^t grMt piML.
zu entscheiden. Der Gemcinderat beschließt auf Antrag des Gemeinderats Keil, für den Turnverein die Tage Montag, Mittwoch und Freitag, für die Turngesellschaft dagegen die Tage Dienstag, Donnerstag und Samstag festzusetzen. Der Beschluß soll am 1. August 1911 in Kraft treten. — Der Antrag des Landwirts Friedr. Eckert I. und Genossen, um Anstellung eines Wegewärters und Aufhebung des Vertrags mit den Feldschützen wird von den Antragstellern mit dem schlechten Zustande einer Reihe von Feldwegen begründet. Bürgermeister Fendt ist der Ansicht, daß alles geschehen sei, um die Wege in fahrbarem Zustande zu erhalten. Der Wegeausschuß, der Beigeordnete, Gemcinderat Diemer und er hätten die Wege besichtigt und für Abstellung der Mißstände gesorgt. In einem so nassen Jahrgange, wie dem letzten, sei es nicht möglich gewesen, alle Wege wasserfrei zu halten, die Vornahme von Wegearbeiten sei zwecklos, wenn das Wetter so ungünstig sei, wie im vergangenen Jahre. Der Vorschlag bc» Bürgermeisters, den Vertrag mit den Feldschützen, nach dem diese für die Instandhaltung der Wege zu sorgen haben, nochmals ein Jahr lang bestehen zu lassen, und ihn aufzuheben bezw. einen besonderen Wegewärter zu bestellen, wenn sich das bisherige Verfahren nicht bewährt, wird nach längerer Besprechung zum Beschluß erhoben. — lieber das Gesuch der Pächter eines Jagdbezirks, den im Jabre 1912 ablaufenden Pachtvertrag zu verlängern, wird in nichtöffentlicher Sitzung verhandelt, ebenso über einige Mitteilungen und Gesuche.
Deputation geraten, das Saus trotzdem zu behalten, er wolle dafür treter des sürstl. Sauses, Kackmerdirellor Müller. Die Sitzum, Sorge tragen, daß die Sach« in Ordnung komme. Dreien Angaben | wird eröffnet mit der Einführung und Vereidigung des am war nach der damaligen Sachlage Glauben zu schenken. Zugleich 21. Oktober neugewählten Gemeinderatsmitgliedes Friedrich Klein wurde meinerseits ein Plan zur Verbreiterung der Neustadt, und der Verpflichtung der wiedergewählten Gemeinderatsmitglieder Durchführung der Bahnhofstraße nach der Stadtkirche und Be- Alfred Andrae, Karl Keil, Otto Schäfer, Karl Schulz und Jakob baunng der Sandgasse vorgelegt, welcher an den hohen Kosten Wittekind durch Himoeis auf den früher geleisteten Diensteid. — scheiterte. Nach Vorstehendem ist der von der Stadt zu zahlende Von dec üblichen Verlesung der Statuten über die Verwaltung Betrag für die beiden Häuser der Neustadt kein hoher und beträgt, I der Pfnorrschen Stiftung wird Llbstand genommen. Die für nachdem von mir s. Z. zu Gunsten der Schneider'schen Häuser das Dach des neuen Schulhauses, das wegen Minderwertigkeil rund 11487 Mk. 50 Big. nachgelassen, für das jetzt Schön'sche Saus der Ziegel neu gedeckt werden muß, zum Teil schon angefahrcuen rund 2333 Mk. 10 Psg. und für das Metzger Schneider'sche Haus neuen Ziegel sind von Prof. Dr. Vetterlein als nicht crstllassig 1777 Mk. 82 Psg. bezeichnet worden. Der Gemeinderat beschloß, die Ziegel nicht
** Aus der Sitzuna des Kreisausschusses abzunehmen und auf Vorlage neuer Proben zu bestehen. — Die ant 21 'fan. Die Beiaeordnetenwabl in An ne- \im vorigen Jahre verstorbene Frau Marie Jochem geb. 9RüIlcr ^nr 6at der Station der städti chen Pflegerinnen 500 Mk. und eine M Frerlner verabreicht wor- z^ahl Möbel, sowie der Stadt Büdingen 500 Mk. vermacht,
ten jettt lou. W. Huhn II. war mit 61 gegen Philipp unter der Bedingung, daß die Stadt die Grabstätte der Familie Pfeffer, der 47 stimmen erhalten hatte, gewählt worden, in Ordnung erhält. Der Gemeinderat beschloß, nachdem über Es wurde in der Verhandlung zwar eine gewisse Wahr- einige Bedenken Einigung erziell, die Stiftung anzunehmen. — scheinlichkeit dafür beigebracht, daß eine Runde Freibier In Ausführung eines früheren Beschlusses, 200 Mk. zum Aus- die Wähler willfährig gestimmt habe, doch konnte der Ein- schluß eines Steinbcuchs zu bewilligen, hat die Bürgermeisterei, wand des Spenders, daß es eine Nachkindtaufsrunde oe- nachdem die begonnenen Aufschlußarbeiten ein befriedigendes Er- wesen sei, nicht widerlegt werden. Eine Schmauserei in gehabt, den Ankauf von etwa 100 Meter gebrauchten einer Wirtschaft wurde dabin mifapfTnrf daü rin Yia-nl Schienengleises und zweier Kippwagen ausgeschrieben. Da die S I eingegangenen Angebote eine Beschlußfassung in heutiger Sitzung
aus Gießen ein gutes Gefchast gemacht und deshalb die nicht angezeigt erscheinen lassen, wird der Bürgermeisterei an- Zeche mit 1 ( Marr bezahlt hatte. Der Einspruch wurde heimgegeben, weitere Schritte zur Beschaffung der Geleise zu deshalb verworfen. — Bei der Beigeordnetenwahl tun. — Nach dem seiner Zeit mit dem Turnverein abgeschlos- in .Hausen waren auf Wilhelm Haas 14 und auf Theodor jenen Vertrage wurde festgestellt, daß dem Turnverein die Be- Schlag 71 Stimmen gefallen. Schlag war aber weder Nutzung der Turnhalle im neuen Schulhause nur Dienstag, Mitt- Wähler, noch konnte er überhaupt gewählt werden, weil er luod) und Freitag jede Woche gestattet werden soll. In einer im nahen Forsthaus geboren ist, das auf Gießener Ge- 00” ^urngesellschaft an dre Bürgermeisterei gerichteten Ein.- markuna lieat und nocb keine drei ^abre seinen Wnbnsib 6^ wird dargelegt, daß die Turngefellschaft durch diese Ein- E,D°rfeL°us'-» hat Es wurde dargetan, daß die Wühler
gewußt haben oder doch hatten wissen können, daß Schlag dem anderen am Dienstag, Donnerstag und Samstag die Halle nicht wählbar war. Unter diesen Umständen zogen die zur Verfügung steht, und überläßt es dem Gemeinderat, über Gegner des Haas ihren Einspruch zurück, so daß dieser als ' ~ gewählt gilt. — Den beiden Bäckern in Großen- Bus eck war gestattet worden, im Gemeinde-Backhaus gegen eine jährliche Abgabe von 14 Mark zu backen. Dies erschien den Leuten nicht recht und sie riefen gegen die Auflage des Gemeinderats den Kreisausschuß an, der sie aber zurückwies und jedem der Bäcker eine Verhandlungsgebühr von 25 Mk.
auserlegte.
-t» B ü dingen, 20. Jan. Sitzung des e m r i n h r°ts. Anwesend: Bürgermeister Fendt, Beigeor^ster Dotier' die Gemeinderate Andrae, Tiemer, Hinkel, Kell^ Metst-ssel Ruft- « SSW, SÄÄ, Trcis. lL LÄ!
Keihen zu den Beratungen dieser Gesetze hinzugezogen würden. ^andwttbschaftskammer-Sekretär Dr. Hamann-Darmstadt beachtet über: „Viehzucht- Und Milchproduktion im Perbandsgebiete". Tie meisten kleinen und mittleren landwirt- .chaftlicken Betriebe gingen einen falschen Weg, indem sie Abmelk- virtschaft und dadurch Raubau an den Viehbeständen trieben.. Sie gerade müßten zur RMdviehzucht übergehen, diese gebe außer- dem eine gesunde (Grundlage für die Schweinezucht ab. Dadurch «oürde es möglich, genügende Mengen Fleisch und Milch zu produzieren. Ter ungefähre Milchverbrauch beziffere sich täglich in dm Städten Ludwigs Hasen auf 28 000 Liter, Würzburg 28 000, Mannheim 75 000, Frankfurt 200000, Wiesbaden 40 000, Mainz 45 000, Darmstadt 30000, Karlsruhe 47 000. Im Großherzogtum Hessen brachte im Jahre 1904 die Milchprodukti'ml 44,88 Millionen, 1907 46.08 Millionen Mark ein. Direktor Hirschel - Friedberg ließ sich dann über das „Reichs-Viehseuchengesetz" aus, das er für die Landwirtschaft als sehr vorteilhaft bezeichnete. Folgende Entschließung fand Annahme:
„Der Berbandstag richtet an die Regierungen derjenigen Bundesstaaten, in deren Gebiet er verbreitet ist, die Bitte, vor der Abfassung der Ausführungsbestimmung zum Viehseuchen- gesetz Vertreter der Milchproduzenten-Vereinigung und der Molkereien hören zu wollen."
Dr. Krüger- Darmstadt sprach sodann über „M i l ch p r o - duzenten-Vcreinigungen und Molkerei-Genossenschaften", Er befürwortet warm ein Hand in Handgehen jder Produzenten und Ätolkereien, dre als dritten im Bunde den Milchhandck gewinnen müßten, behufs der Preisbestimmung der Milch. „Friede, kein Kampf", müsse von jetzt ab die Parole lauten. Der Redner schlug vor, je einen mehrgliedrigen Ausschuß der Milchproduzenten und der Molkereigenossenschaften am Idain, am Rhein, in der Wetterau, im Vogelsberg, im Odenwald iusw. zu bilden, denen sich fpäter eine derlei Kommission der Mol-- kerei-Geiwssenschaften im früheren Kurhessen anzugliedern hätte. ^'Lebhafter Beifalls Molkereidirektor Bill-Ostheim gab be- Tamck, daß die ?.liolkereien gewillt seien, mit den Produzenten Hand in Hand zu gehen und erklätte sich namens seiner Kollegen mit den Produzenten solidarisch. (Stürmischer Beifall.) Molkereidirektor P r eusch - Nied er-Wöllstadt und AAfsichtsratsmitglied der Sanftätsmolkerei Kassel Flüge schlossen sich dem an. Nach weiterer Besprechung, an her sich die Landwirte H e n s e l - Dortelweil, Dammköhler -Dörnigheim, Oet'onomierat Hofmann- Hof-Älll, Dr. Hamann-Darmstadt beteiligten, nahm die Ver- samrnlung einstimmig den Antrag Krüger an und wählte einen Ausschuß der M llchproduzenten. Tieser besteht aus: Oekonomie- rat Früsch-Dilshofen, Dr. Krüger-Darmstadt, Dr. Hamann-Darmstadt, Viehmann-Rumpenheim, Hirschel-Friedberg, Hensel-Dortel- well, Fischer-Wiesbaden, Keller-Mannheim, Adami-Josesshof bei Wurzburg und Oekonomierat Hofmann-Hof-Gill. Die Vertreter der Molkerei-Genossenschaften .nahmen hierauf sofort die Wahl ihres Ausschusses vor. Er zählt folgende Mitglieder: Bill-Ost- heim bei Butzbach, Preusch-Nieder-Wöllstzadt, Frey-Lang-Göns, Grünewald-Babenhausen, Oekonomierat Kessel-Schwabsburg, Schmidt-Echzell, Fischer-Selters in Oberhessen, Grieb-Gießen, Link- Schotten imd Wieezoreck-Gambach. Am 29. Januar werden in Frankfurt a. M. die Ausschüsse zu einer Beratung zusammentreten und bis dahin auch Fühlung mit dem Milchhandel nehmen.
** Wahres Geschrchtchen. Ein schönes Jagdstückchen ereignete sich vor wenigen Tagen in einem Orte unwett Laubach. Kam da eines schönen Morgens der Jagd- Pächter des betreffenden Reviers mit mehreren Schützen, um Treibjagd zu veranstalten. Vergnügt und guter Laune durchkreuzte man Feld und Wald, wobei auch manches Häslein erobert wurde. Plötzlich stieß unser Pächter aus einen Hasen, der an einem Baum festgebunden war. Aengft- lich und zusammengelauert saß das Häschen. Unser dttmrod zögerte nicht lange und „Buff, Buff", gings drauf. Doch welch ein Schreck für ihn! Den Strick hatte er entzwei gefchosjen und das Häschen eilte, die langen Löffel dankend fchulteind, davon. Jäger und Hund sahen ihm mit großen Augen nach.
Landkreis Gichen.
---Großen-Linden, 22. Jan. Frau Lehrer Diemer hat jetzt 29 Jahre als Jndustriclehrcrin hier gewirkt. Mit, _ ey r = s«r oo ■ or .. ,
und L.-b° zur Sache war sie st°,s darauf genamaL Gem'eilb^tswahT' m & bcbciäQt, unsere weibliche Jugend m Handarbeiten auszu- schluß des Kreisausfchusses in Alsfeld für ungültig er-
bilden, nunmehr hat sie unserer Geinemdeverwaltung ihren klärt weil die gesetzliche Zahl der Höchstbesteuerten nicht
Dienlt gekündigt. — Am 1. April werden es 30 Jahre, daß vorhanden war. Bei der ;am 18. Januar 1911 nochmals
Lehrer Diemer die zweite Schulstelle hier antrat. Während .abgehaltenen Wahl wurden die Mitglieder Johann Zeller,
seiner Amtstätigkeit hat Großen-Lmden die fünfte Schulstellel.Karl Müller und Ernst Schombert, die auch bei bei erhalten. Em großer Teil unserer Einwohner ist von Herrn IWahl gewählt waren, wiedergewühlt. Für den bei Diemer unterrichtet worden und schon den Vätern seiner 5?te.n P'
jetzigen Schüler war °m gewissenhafte- Lehrer. Herr undä^udgeti-eten war, wurde H. Etuhler I. 5cau ®ieon,7r CtfceU9E" l'ch emer °l-g°m°m°n B°lwbthe.t. ' Srcis Lauterbach.
50®mnnCctrooemftdC taMrnV T““» c"^e,t“9 T
500 illact gestiftet, der sur die freumll.ge Feuerwehr lmrg des Rh e in-Mnrn-Berb andsth eatcr in der verwendet werden soll. Durch diese hochherzige Gabe geht Turnhalle hier statt. Gegeben wurde „Zopf und em lang ersehnter Wunsch in Erfüllung, nämlich die Be- Schwert". Das Stück wurde ausgezeichnet gespielt und schaffnng von Arbcitsröcken für die füHtgliebec der freiwilligen erntete reichen Beifall. Der Besuch war infolge der vielen Feuerwehr Lollar. Die Aickglieder der freiwilligen Feuer- Jnfluchrzaerlrantungen und des gleichzeitigeli Metzgeirballes wehr Lollar können ihren Dank noch ganz besonders dadurch f° ftar^ lpie in den beiden vorausgegangenen Vor- zum Ausdruck bringen, wenn sie auf den Rnf des Signal- ^llungen, kann aber trotzdem als gut bezeichnet werden. Horns recht fleißig und pünktlich auch mit der zukünftigen . Maar, 21. Jan. Unter schr schwacher Betettigung neuen Unifocin zum Uebungsplatz Hinellen. sand heute hier die Wahl eines Beigeordneten
Ä ßich, 22. Jan. Der Krieac rverein hielt aePernRatt S01T,,21, 'Stimmberechtigten machten nur 46 von
ab. Der Rechenschaftsbericht des Vorfitzenden und die Rech- 3 )
nungSablage ergaben fürs vergangene Jahr eine günstige Kreis Friedberg.
Entwicklung des Vereins. Bei der Ergänzungswahl des Butzbach, 21. Jan. Aus der G em eind erats- Borilandes wurde Lstaurermelster Fey neu gewählt. Es sitzung vom 19. Januar 1911. Das Gesuch des Herrn wurde befchlossen, die Feier von Kaisers Geburtstag nächsten Georg Griesfeller um Erteilung der Genehmigung der Sonntag zu begehen. Die 115er an§ Darinstadt werden an Wirtschaftskonzession im Hause Weißlerstraße 42 wurde dem Tage ein Konzert veranstalten. unter Bejahung der Bedürfnisfrage befürivortet. Dem Ge-
Siicder-Bessingen, 22. Jan. Der Gesana- ^^el-Mid Kaninchenzuchtverein Butzbach wurden zur Stif- verein von Beltershain unternahm heute mit zehn! die hier stattfindende Aus-
Schlitten eine Schlittenpartie hi-rh°r. Im Gasthaus Ä lan9erer 8e^prec^ung beä
.Löwen- war em geieU.gcS Zusammensein, bas durch einige feS ber S r F, 2r. « » g t, Fest-
GesangSvorlräge unter Leitung des Dirigenten Lehrer Petr,, I> r b ne tc n, wurde beschlossen Ä "den Sefgc^bnetm cmc§ geborenen Nieder-Bessingers, verschönt wurde. werden an Bertretungsg^bühren vergütet: a) bei Amts-
△ Ettlngsbausen, 23. Jan. Unser Gesang- Handlungen außerhalb der Gernartung: die gleichen Ge- verem „Konkordia- veranstaltete gestern abend uu ©aale ^£6^0^ und Transportkosten, die der Bürgermeister des GailivirtS Sommer eine wohlgelungcne Abendunter- beanspruchen hat; b) bei Amtshandlungen rnnerhalb haltiing. Unter derr theatralischen Aufführungen sind be- sofern sie nur Vorübergehenoer Natur sind,
sonders zu nennen die Darstellung von .Deutschlands Er- sich auf vier und mehr hintereinander
ni-drigung und Erhöhung". Di- stark d-jucht- Z-i-r, bie 5 % H^h-r gc-
ÄÄcXm VCä,'bent OPPCC ,Cltekn' -°°>m marsteä „»« ÄtWofÄ
19 Ikonen Verlauf. des Gemernderats Heyd, Veröffentlichung der TagesoZ
Kreis Büdingen. ^^binderalssitzungeti, wurde genehmigt. Auf
Bubing-n, 23. Aan. Hoizünm«mal°r Fri-br. ® ö n bet b^t“ « e t^r a “n6
LrLm L^n f-S ÄS WeI^^ 1870 18“ Hnb
tthrimgm, befand sich auch eine solche ^r fteiwllttaÄ mtter 1500 Mk. haben, eine ein-
bte ihm ein Ehrerchrplom überrMe. rreiroüU9en Fernrlvehr, ^nalrge Ehrengabe von 25 Mk. bewilligt.
Saale*des ~ "s? ehn V21; 2an. Das gestern abend int rig verungllickte dadurch^ an?"Au^^erhMich""dak^ ihm ^-MussEÄo^u^^ Konzert..der Milr- Stänsplttte? ins Auge fügem NrnußMder ^uA ait bemdi ? Srredberg war verhältnismäßig kliuik zu Gießen Heilung suchen. 9
SlLnL 7. KttoS jugendliche Mustter zählende1------------------ 3 1 J
erniete- ^urch Wiedergabe der besten sowohl auf ^Ktarmujtt rote au, klassische Werke gestimmter Schopfun- MPm-i'-h-^2nTei,t<r verdienten Beifall, für den sich .NusltLtrektor ^cha,er durch eb.'nio schön gepulte Etnlaaen ^L9te/ daß das Konzert sich nicht nur haktlrch, soirdern auch zeitlich verlängerte.
Ans nno Land.
Gießen, 23. Januar 1911.
** Bei der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft. für Hessen in Darmstadt sind M verflossenen Jahre 2997 Unfallanzeigen ein- gegaitgen. In 1785 Fällen wurde erstmalig eine Entschädigung festgesetzt, darunter in 49 Fällen das gesetzliche Sterbegeld oder eine Angehörigenrente gewahrt, wett die Verletzung den Tod zur Folge gchabt hatte. Von dem Recht der Uebernahme einer Krankenhausbehandlung wurde in 250 Fällen Gebrauch gemacht und diese Unfallverletzten einem Krankenhause oder einer für die Nachbehandlung eingerichteten Privatanstalt überwiesen. Die Zahl der Mitglieder der zur Berufsgenossenschaft gehörigen Hastpflicht- versrcherungsanstalt, zu der der Beitritt freiwillig ist, betrug Ende 1910 8035 Personen. Die Reserven der Anstalt beziffern sich im 3. Geschäftsjahr bereits auf rund 50 000 Ntark, so dqß die Erhebung einer Nachschußprämie, wie dies oft noch angenommen wird, ausgeschlossen ist.
** Feier von Kaisers Geburtstag. Am Vorabend des Geburtstages des Kaisers sindet großer Zapfenstreich statt. Abmarsch 7 Uhr abends von der neuen Mserne . Der Zapfenstreich nimmt folgenden Weg: Licher ftraße, Dioltkestraße, Ost-Anlage, Walltorstraße, Marktplatz, Mäusburg, Seltersweg, Süd-Anlage, Gartensttaße bis zum Ludwigsplatz, woselbst vor der Wohnung des Regiments- suhrers drei Musikstücke gespielt werden. Rückmarsch durch dre Karser-Allee nach der städtischen Kaserne. Am Geburtstag des Kaisers stndet morgens 7 Uhr großes Wecken statt, das denselben Weg nimmt wie der Zapfenstreich Um 8 Uhr vormittags wird von der Stadtkirche ein Choral geblasen. Nach Beendigung des Militärgottesdienstes, der in der evangelischen Kirche 10.15 Uhr vorm., in der katholischen 9.30 Uhr vorm. beginnt, findet gegen 11.30 Uhr eine Parade auf Oswalds-Garten statt, anschließend große Paroleausgabe. Der Oswalds-Garten wird hierzu von 10.50 Uhr vormittags ab vom Regiment abgesperrt. Um 4 Uhr nachmittags versammelt sich das Offizierkorps mit öen geladenen Offizieren des Bezirkskommandos Gießen und anderen Gästen zu einem Festessen in dem Offi- Hlers-Kasino. Die M a n n s ch a f t s f e i e r n finden wie all- ehrlich abends in verschiedenen Lokälttäten der Stadt statt.
*• Das Haus Neustadt Nr 16. Stadtv. Winu legt Wert auf die ausführlichere Wiedergabe feiner Ansführi-naeii in der letzten Sitzung der Stadtverordneten über die Verhältnisse bei der Ruine in der Neustadt. Er iührle aus: In der vorigen Stadlverordnetensltzung wurde gewünscht, ich möge einmal Auf. Hauing über das -vchon'fche Haus in der Neustadl geben. Diesem Wunsche habe ich damals entsprochen, hatte es aber für erforderlich diese Ausführung noch zu ergänzen. Bei Ankauf von Loders Hof m der Neustadt wurde von der Stadtverordneten-Versammlung für den in die Ltrape fallenden Anteil aus diesem und den beiden Schneider'schen, Hansein inj entgegenkommender Weise 18 000 Alk bewilligt. Diese 18 000 Mt. waren nach der Bewilligung wie folqi zu verteilen: ä
Etraßengelände aus LobcrS Hof 125 qm . . 13 887 Mk 50 Psc, Backer Schneider'sche, jetzt Schön'sche Besitzung ’ y‘
ca. 21 qm..........\ 2 33.3 10
Metzger Schneider'sche Haus etwa 16 qm . . 1 777 , 82 "
n Zus.: 17 998 Mk. 42 Pfp
Aach dieser Aufitellung hatte ich für das Slraßengelände aus Läbers Hof rund 13 887 Mk. 50 Pfg. zu beanspruchen. Wenn die Verteilung m dieser Weise stattgefundcn balle, ivar eine damals als seftstehend in "Aussicht genommene Beseitigung des Schneider'schen Hauses unmöglich. Nach Rückiprache mit den, damaligen Herrn Cbcrbiirgecmciltcr Gnaulh mürbe vereinbarl daß ich für das in die Slratze fallende (Gelände aus Löbers Hof nur 3000 Alk. beanspruche und der Rest auf die beiden Schneider'fchen Häuser verrechnet iverden solle. Trotzdem traten neue Schlvrerlg- keuen auf uud wurden deshalb meineijelts iveilere 600 'Mk. nach, gelassen und erhielt ich für mein Gelände nur 2400 Alk. Es verblieben nach der damali en bewilligten ciiniine 15 600 Alk. zur Verrechnung auf die beiden Schneider'fchen Häuser. Das Gerücht, daß das Schneider sche Haus damals meinerseits erworben werdeii müßte, iveil ubergebam wäre, wird am bellen durch den naus- iverlrag widerlegt, in dem es wörtlich heißt, „äao das Haus wict>ec zurückgegeben werden soll, iveim zwischen oer Dtadl und Metzger Schneider eine Enugung nicht zu Stande kommt". Siachdem der gesetzte Termin versirichen, wurde von einem Muglicde der Bau-
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Insoweit Recht' sieigerungsvermerks a mären, sind sie spat Aufforderung zur A! jtichnetcn Gericht ar miderspricht, glaubhos Feststellung des gering dec Verteilung des Vi Gläubigers und den i
Diejenigen, wel stehendes Recht haben, des Zuschlags die Ai des Verfahrens herbe der Versteigerungserl Gegenstandes tritt.
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Grundbuch für 1) Flur 1 Nr. 45 = !) Flur 3 Nr. 335 =
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