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161. Jahrgang
Zweit« Blatt
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scheint S-Vch mit Ausnahme bet 5*nnt*g3.
Die „Slehever LenmNenblätter" werden dem Anzeiger^ BlcrmQ( roöd)cnt(icf) beigelegt, b«§ '«reirdlLtl für bw Kreis Sietzen" zweimal wochemUch. Die Landwirtschaftlichen Selb fragen" «scheinen msnallich zweunal.
ine gesetzliche Fixierung bcr der Behandlung des Budgets
0p Humoreske lont Blam
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tnnxCTt Starkenburg und Rheinbes,en, die üadvichen Dahlkreue tit tue Zählung eingerechnet worden und Es muß temnacb eine Ausschaltung der beiden Gießener Wahlkreise, sowie der Wahlkreise Friedberg und Alsfeld erfolgen und die Zählung bei dem Wahlkreis Rodheim—Ober-Roßbach mu 1 begonnen werden.
strichen. Der Ausschuß bet die Sim'etzung dieser Bestimmung wieder beantragt. „ .. „
Die Regierungsvorlage sah für die Erste Kammer eine Vermehrung von 6 Mitgliedern vor, und Mar: um ein Mitglied des großen Senats der Technischen Hochschule in Darmstadt, um zwei Vertreter des Haiidels und der Industrie, zwei Vertreter der Landwirtschaft und einen Vertreter des Handwerks, die der Großherzog aus Vorschlag der gesetzlich Cingo- rid'ictcti Körperschaft aus die Tauer des Landtags berust Die Zweite Kammer hat diese Personen noch um einen Vertreter der Arbeiterschaft vermehrt. Rach eingehender Beratung innerhalb Les Ausschusses wird bezüglich der Zusammenlegung der Ersten Kämmer empfohlen: eine .Vermehrung um- einen Vertreter von Handell und Industrie, einen Vertreter der Landwirtschaft und einen Vertreter des Handwerks. Em tieburfnto für einen Vertreter der Lohnarbeiterschaft in der Ersten Kammer wird noch nickt als gegeben betrachtet: für eine etwaige Berufung eines Vertreters der Arbeiterschaft Lurch den Landcs- herru schloß sich der- Ausschuß dem von dem «errn Staats- minister in der Zweiten Kammer geäußerten Bedenken an. -verlier bat bei- Ausschuß der Vermehrung, de r Z weiten K a m - mer um 8 Mitglieder, d. h. um 5 stadti,ck>e und 3 ländliche.
vie hessische wahlrechtrvorlage in der Ersten Kammer.
Justizrat Professor Dr. Schmitt erstattete,Bericht des er- Am Samstag ist der hessischen Ersten Kammer der von weiterten zweiten Ausschusses über die .Wahlrechtsvorlage zu. legangeu. Dem Bericht ist eine synoptische Gegenüberstellung hkt lliegierungsvorlage, der Beschlüsse der Zweiten Kammer, sowie der Beschlüsse des Ausschusses beigegeben. Aach einer historischen Ueberiirijt über die verschiedenen Wahlrechtsvorlagen der letzten Landtage geht der Bericht zur Würdigung der drei Gcwtzent- ,Dürie selbst über: es sei von den Beschlüssen und aus dem Bericht nach einem Auszuge in der Darmst. Ztg. das folgende wiedergegeben :
Ter Gesetzentwurf b<tr. die Abänderung der Artikel 67
Heer und Flotte.
B e r l i n, 21. Jan. Ter Kaiser Hal folgende K n b i» nettsordre an das K ommnnbo der M arinest a t i o n der Ostsee in Kiel gerichtet:
Das Unglück, von welchem das U uten c e b o t Jl. - betroffen worden ist, hat mich tic: bewegt. Mit allen Familien-i angehörigen und näheren Kamiraden der Cinge^chloffcn.ii ziere und Mannschaften empfand ich die bangen -Stunden mit, die vergingen, bevor die Rettung gelang oder Gewißheit über das Schicksal der leider nicht mehr zu Rettenden geichaneu Ivar, ^cy beklage innig den Tod dieser drei tapferen Mmner, die - - als ein erneuter Beweis für den in Meiner '.Diarme herrschenden, Geist — bis zum letzten 'Augetibltck, die Offiziere mimcr voran, ihre Pflicht getan haben. Sie sind nicht umsonlt gcitorbcii. Ehre ihrem Andenken! — Mit großer Genugtuung hat es Mich erfüllt, zu hören, mit wclckfer Tatkraft die Rettungsarbeiten in .lngriN gcnonuneit und durchgeführt worden sind. Allen Beteiligten wreckw ich dafür Meinen Kaiserlichen Dank aus und behalte Mir befandere Belohnungen für die Offiziere und Mannschaften vor, die Gelegenheit fanden, sich bei den Rettungsarbeiten persoickich auszuzcichneu. Zu den glücklich Geretteten, wie allen Angehöriges bcr Unterseeboot Waffe habe ich das Vertrauen, daß sie unbeirrt durch das Unglück aus dem u. o, dessenWiederkehrfürdie Zukunft auszuschl leßen. unzweifelhaft gelingen wird, mit gleichem Eifer und Mut wie bisher ihren wichtigen Dienst tun werden. . , _ .. r
Berlin, 21. Jan Kontreadmiral von Krofigt, zweiter Admiral des Ersten Geschwaders, wurde zum Nach- folqer des verstorbenen Chefs des Kreuzergeschwaders ernannt. Mit seiner Stellvertretung bis zu seiner Ankunft in Lstasien wurde der Kommandant der „Scharnhorst", Kapitän zur See Kraft, beauftragt. Kapitän, zur See Zimmermann, Kommandeur der Ersten Werfldivrswn, wurde unter Zuteilung zur Marinestation der Nordsee mit der Wahrnehmung^der Geschäfte des zweiten Admirals des Ersten Geschwaders beauftragt. Kapitän zur See Begas, - bisher zur Verfügung der Marinestation der Ostsee, wurde zuni Kommandeur der Ersten Werftdivision ernannt.
Montag, 25. Zanuar M
9Utafum5brucf und Verlag bet Brühl'schen UnwerfuätS - Buch- und öteinbruderei.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Verlag: es^ol. 9te>attwn:e^H2. Tel.-Adr.: AnzeigerGleßen.
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Die Bestimmungen des Abschnitts 5 enthalten Vorschriften, die sich nicht lediglich auf die Zweite Kammer beziehen, sondern Vorschriften sür beide Kammern bedeuten Der,Ausichutz hat deshalb zu Artikel 55 eine andere Fassung befchlosten, um damit mich den vom grundbesitzenden Adel aewähllen Mitglied^n der Ersten Kammer das Recht bcr Ablehnung und bcr Mandats- mCj>3ni9 übriflcn ’ imbReitend bcS Wahlrechtsausschusses ?,u dem
Die in der Regierungsvorlage vorgesehene Beschränkung des passivenWahlrechts der Beamten für Wahlkreise, die ganz oder zum größten Teil zu ihrem Dienstbezirk gehören, hat die Zweite Kammer abgelehnt. Der Ausschuß der Ersten Kammer entschied sich für Beibehaltung die,er Beschränkung, die im wesentlichen bereits dem gettenben Recht entspricht.
Im Artikel 52 der Regierungsvorlage war, falls bei der Wahl ein Abgeordneter nicht die unbedingte Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigte, ,ur d>e zweite Wahl das romanische Wahlverfahren vorgeichlageu worden. Tie Zweite Kammer hat diese Bestimmung geändert und die Bestimmung be» R eichstagswahlrechts auf genommen und bannt die - lichwahl für das Landtagswahlrecht emgefuhrt. Obwohl das romanische Verfahren für den zweiten Wahlgang einem Beschlüße bcr Ersten KammL auf dem 32. Landtag entivncht, geübte bud) bcr Ausschuß die Erneuerung des früheren Widerstreits neimcibcn zu sollen und empfiehlt, den Beschlüssen der Zweiten
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhesten
Line amtliche (Ertlärung über öie suwachrsteiler.
Die „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: Der Reichstag beschäftigte sich in der letzten Woche mit der Wertzuwachssteuer. Die Vorlage wurde bis zu dem s erledigt. Die Fülle der Berbesserungsbeswebungen, wie in den drei Kommissionslesnngen, führte auch in den Plenarverhandlungen zu zahlreichen neuen Anträgen matertilLtc und formeller Art. Leider ist noch in der letzten Sitzung ein ernster Zwiespalt wegen der Steuerfreiheit der ^anDt^- fürsten zutage getreten. Von dem Bundesratstlsche wurden schwere staatsrechtliche Bedenken gegen die von der Kommission beschlossene Abänderung der Vorlage hervorgerufen. Es ist Aufgabe der drittcu Lesung, dieses Hindernis zu ve- seitigen. klebrig bleibt für die Schlußverhandlung der zweiten Lesung die bedeutsame Frage des finanziellen Zwecke des Gesetzes, sowie der Verhältnisse vom Umsatz und Zuwachssteuer in der Oeffentlichkeit. Tie im Reichstag vorgebrachten Bedenken und Meinungsverschiedenheiten betrafen im wesentlichen das Prinzip und die Technik der Zuwachssteuer selbst. Nachdem diese in ausführlicher Verhandlung ausgetrageu worden sind, ist zu hoffen, das; der letzte und wichtigste Punkt, die Deckung des finanziellen Bedarfs, die Würdigung findet, welche ihm für.die gesamte Etatsgebarung der nächsten Fahre und damit für die Entwickelung unserer Finanzen zu kommt.
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Keine Milchpreiserhöhung.
fc. Friedberg i. H., 22. Fan^ '
Hier tagte gestern und heute der dritte Verba ndstagj des „S ü d w e st d e u l s che n M i l ch p r o d u z e n t e n - V e r b a n- d c s" Gestern nachmittag fand in den „Drei Sck-wertern" imtcr dem Vorsitz des Hofgutspächters Viehmann -Rumpenhetm eine Vorstands- und Vertreter-Sitzung statt, an bcr 52 Vertreter der zu bem Verbände gehörigen Vereinigungen Frankfurt, Wiesbaden, Würzburg, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Ludwigshafen, Darrnstabt, Heibelberg und Mainz teilnalwicn. Tr. Krüger- Darmstadt und Tirettor H i r s ch e l - Friedberg erstatteten em* qcbcnbc Berichte über die Lage des Milchmarttes. Heute vormittag 11 Uhr wurde im „Hotel Trapp" bcr Verbandstag durch den Gutsbesitzer Tettwciler-Wintentein eröffnet. Eine statt- Hdje Versammlung von über 500 Landwirten aus den Regierungsbezirken Wiesbaden und Kassel, aus Bayern, Württemberg, Baden und Hessen war es, unter denen man die LandtagsabgeorbneiMi Qcrn r Stuttgart, Breidenbach-Dorheim, Kreisrat Schliephakc- Krei-iarzt Tr. Nebel, Kreistierarzt Dr. Zinßer aus Friedberg und zahlreiche Vertreter von Molkcrci-Gcnossenfchaften bemerkte. Nach der üblichen Begrüßung überbrachte Beigeordneter Windecker die Grüße der hiesigen Stadtverwaltung und betonte, daß die Bewohnerschaft Friedbergs stets mit der ländlichen Bevölkerung die besten Beziehungen gepflegt habe. Landtagsabgeordneter Kerner bemerkte, daß in den landwirtschaftlichen Kämpfen der Jetztzeit: danach gestrebt werden müsse, für die landwirtschaftlichen Pro- butte entsprechende Preise zu erringen. Erreicht werde dies nur cuwfc den Zusammenhalt der aeferbautreibenben Bevölkerung. So- Lann wurde in die Tagesordnung eingetreten. Dr. Krüger- Darmstadt gab zunächst die Erklärung ab, daß der Verband beschlossen habe, von jeglicher Milch Preiserhöhung ab- z u i e l> e n (Lebhafter Beifall!) und warf einen Rückblick auf das' abgelaufene Jahr. Es habe für den Verband eine Reihe von! Erfolgen gebracht. Die Arbeit*in den einzelnen Vercinigungeni sei rege gewesen. An den Kämpfen um den Milchpreis habe die Vereinigung Darmstadt einen Sieg errungen, die in Mannheim einen halben, die Vereinigung Mainz habe dagegen eine Niederlage erlitten. Die Kämpfe hätten gezeigt, daß Rückendeckungen» Tür die Milchproduzenten notwendig feien, um die Milch unterzubringen: Rahmstationen müßten deshalb errichtet werden. Tie Milchfälschungsprozesse seien im Verbandsgebiet erheblich zurück- gegangen, die Qualität der Milch gehoben worden. Durch den Siegeszug des milchergiebigen Niederungsviehes bis an die Mainlinie und darüber hinaus nach Süden hin, fei es unbedingt er-- ' forderlich, daß die Milchverkehrsordnungen mit ihren veraltetest । Normen über Fettgehalt fallen müssen, um die Landwirte nickst ungerecht zu sckzäbigcn. Ein R e i chs m i l ch g e s e tz und damit, ; eine Aenderung des Nahrungsmittelgesetzes fei im Werden. Der - Verband müsse Schrille tun, damit Sachverständige aus seinest
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und 75 der Verfasf'ingsurkunde.
Die Regierungsvorlage zu Artikel 67, die sich überwiegend an den Wortlaut des Glässingf'chen Vorschlags des 33. ^.anbtagv anlehiit, enthält im wesentlichen eine gesetzliche <>lxiermig bcr latsocchichen Hebung, wie sic sich in der Behandlung des Budgets zwischen den beiden Kammern in langjähriger Gewohiihett ent wickelt hat. Es ist hierbei festgelegt, daß im Falle der Beanstandung von Einzelpositionen durch die Erste Kammer keine unbegrenzte Rckommunikationsmöglichkeit bestehen soll, sondern bau diese Möglichkeit auf zwei Rekommunikationen befchrankt wirä Sofern mit biefen Rekommunikationen eine Verständigung mit beiden Kammern nicht herbeigesührt werden sollte, foll das den Beschlüssen bcr Zweiten Kammer entsprechende Finanzgesetz nun mehr nochmals an die Erste Kammer kommen, du das mnonz- gesetz jetzt nur noch im ganzen annehmen oder ablcbncn Tann. 3n dem Absatz 4 ist das Verfahren im <yallc der Ablehnung des Budgets durch die Erste Kammer geregelt; es foll m die,em ZyaU in eine? Versammlung der Vereinigten Kammer neunter oem Vorsitze des Präsidenten bcr Ersten Kammer das tnnanzge,etz beraten und darüber abgestimmt werden, wobei btc ablolutc । Stimmenmehrheit entscheiden soll.
Tie Zweite Kammer bat diesen Vorfchlagen mit geringeren redaktionellen Aenderungen ziigestimmt. Der Ausschutz der Ersten Kammer empfiehlt gleichfalls die Annahme dieses ckrtitetch
Die Regierungsvorlage sah noch einen weiteren Abfatz:> zu Artikel 67 vor, wonach eine Durchstimmung and) bann er folgen soll, wenn eine Kammer von vornherein das ^inanzgefetz nebü Haupkvoranscklag im ganzen ablchnt. Tiefen Latz c”th!clt auch der Glässingsche Vorschlag des 33. Landtages, -ter Bericht fuhrt aus, daß bcr Ausschuß auf diese Bestimmung besonderen Wert gelegt habe, die in klarer und bestimmter Weife die^^urcki ftimmung auch für den Fall anerkenne, daß die Zweite Kammer ^lH uullutu |llvv ----»—
bas Budget von vornherein ablehne, die Erste Kammer dagegen selbst ueniicnswertc Abänderungen Nicht vorgefchlagen
annehme. Turci» diese Bestimmung sollte die umstrittene Frage, !
ob -die Regierung mit Hilfe der Ersten ^^^ ^^,^ner -Ainbe^ dem dritten Gesetzentwürfe,
beit der Zweiten Kammer ein Budget ziistande brmgen könne, ° Wahlkreiseinteilung.
entschieden werden, ^er AusfchußerwogoberE ß ft b Ausschutzbericht, daß die Regierung dem gelegentlich
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P7 \ merb^n dcrfträt der Ausschuß den Aus- helfen tunlichst die Anlehnung an die Amtsgerichtsbezirke für die
mebr'atA "00 000 Mark der im Weg bcr Anleihe gedeckt werden abgelehnt. Das pofitive Ergebnis der von bcr Zweiten Kammer soll so sind die Mittel nicht, im Hauptvoranschlag,, anziffordmi, beschlossenen neuci Wahlkreis Einteilung beruht
fonhern in einer besonderen Gesetzesvorlage der ständischen Be- ]. für die Provinz Ltaikeuburg auf cuicm antiag, aen aog. schlußsassung zn unterbreiten. Diese Bestimmung findet keine Dr. Heideureich für die natwnaliibcrale Fraktion stellte
Anwnidilng ans Anforderungen, die gestellt werden zur Be- die Aimahme erfolgte mit 30 gegen 12 <,timmen),
Wirkung der dem Staat auf Grund des Staatsvertrages 2. sür die Provinz O^he,,.en auf euiam Aillrag des Bauern- zwischen Hessen und Preußen über die gemeinschaftliche Dermal- Hundes (die Annahme erfolgte nut 27 Seg-m 15 «Ltunmen-, tung 'des beiderseitigen Eisenbahnbesitzes vorn 23. ^um 1896, 3 für die Provinz Rheuihmen auf nnmt Antrag, den Abg.
sonne etwaiger sväterer Zusätze zu demselben obliegenden Lci-I Dr. Winkler für bic uattonalliberale Fraktion ernreicht
ftungen, sowie überhaupt zur Erfüllung rechtlich begründeter hie Annahme erfolgte mit 30 gegen 11 &
Verpflichtungen der Staatskasse ober zur Durchführung gefetz- kleine Verschiebungen ergeben fich nur durch ckunalMc de^ li7h lbeschwssener Maßregeln ober zur Deckung von Fehlbeträgen Antrags der Abg. Lang und Genoffen ^nfMlich Embachs iDof der Verwaltung." m und Jagdhaus) und des Antrags v. Brentano, hinfichtlich Heubachs.
Zu Artikel 75 hat der Abg. Wols-Stadecken einen Borfchlag ^llc übrigen Anträge mürben abgelehnt.
gcmadit, bcr von bcr Zweiten Kammer angenommen würbe. Durch <Qach biesen allgemein orientierenden Darlegungen oemertt diesen Vorschlag wurde der Charakter des in Artikel 75 ent= bcr Ausschußberichterstatter weiter: , ..... i
baltcucn Kronrechts verändert und eine Differenzierung der Der diessellige Ausschuß bat die Ergebnise, zu beiten ver- ■ beiden Kammern herbeigeführt. Dabei foll, je nachdem die Db-l^.^.^^c Zwecke Kammer aus Grund ihrer Befchlüifc gelangt ist, Iclmung oder Annahme seitens der Zweiten Kammer.mit em- mit Hilfe eines umfangreichen statistischen JJtateriald geprüft, facher oder Ziveidrittelmehrheit erfolgt, die Mehrheit un Falle I ^jesc Prüfung hatte den Zweck, drc .proktifchc Tragweite c^r ge- ber Durchstimmung eine Zweidrittel- ober eine einfache Mehrheit Beschlüsse festzustelltii. Es i>t -stbstverftaiidttch, daß eine sein. Der Ausschuß der Ersten Kammer, der an der Forderungl - Prüfung nur mit Wahrscheiullchkettsresultaten zu rechnen der 5roeibrittclmclyrbcit in allen Fällen bisher fefthielt, mill am vcrmaq, umsomehr, als das zur Verfügung ftehende ftattsttfck^ diese Stelliiii-fnahme verzichten, salls die Zweite Kammer ihrer-1 ^ ^rial-sich aus die Ziffern der Reickfstagswahlen flutzte uno scits zustimmt, beide Kanimern im Falle des Artikels 75 Abfatz 21 vielfach mit anderen Konftellationen und Zielen rechnen als gleichzustellen. Der Ausschuß beantragt demgemäß, den 2fb|af5 - hessischen Landtagswahlen. Der fslus.chuß hat fich noch die'er
des Artikels 75 solgendermaßen zu fassen: . Prüsung eine z u rü ck h a l t e n d eva l tu n g an,erlegt, um nicht
„Wirb aber ein solcher Gesetzesvorfchlag der Regierung > ^^i.-lle Aenderungen bas Zustandekommen der, Vorlage zu auf dem nächsten Landtag den Ständen durch die Regierung ne1-fthrbcn Von diesem Standpunkt mußte der dies,eckige Aus- roicbcr vorgelegt, und von einer Kammer wieder angenommen,nur cxncm Punkte avweichen: Verehrttche öivcit? Kammer von bcr anderen Kammer jedoch von neuem abgelehnt, fo rann . gelegentlich der Aimahme des Artikels 3 bcr '-dem-rnngs- bie Regierung ücrlangcn, baß in einer Berfammlung bei beiben M , • betrcffenb bic Landstände bei Ziffer 1c hinter die Worte: Kammern unter dem Vorsitz des Präsidenten der Ersten Kammer < r 0 v i n z i a l h a u v t st a d t G i e ß c n n e bjt Sch 1 n c n- über den Gesetzesvorschlag verhandelt und abgefttmmt wird Zur \','u I-nd Herrenwald" gesetzt „s 0 w i e K Um-L in -
Annahme des Gesetzesvorschlages bedarf es der eimachen Mehrheit ^ei "bcr DahlkreiSeiiucilung ift dagegen Klein Llnd?n
der in ber gemciiifamen Sitzung anwesenden Mitglieder der beiden I Gießen roeggenommen und bem Wahlkreis Großen-Linben
Kammerm wenn bic Annahme bes Gesetzesvorschlags mit zwei!. , ,, . -uaeschlagen worden, während zu Gießen der Ert Trcktel bcr Stimmen aller Mitglieder der annehmenden Kammer c.-tcIft ^urbe. T-er Ausschuß hat bei bcr Wahl znn,cheil
erfolgte; andernfalls finb zur Annahme des Geietzcs Swen <^^-^,[1111^1 diejenige Fafsuiig beibehalten, die m dem Ge- Tril'cl bcr in der gemeinsamen Sitzung abgegebenen stimmen - . cunüyr: betteffenb die Laiidstünde, angenommen worb.11 tu. ersorberlich." Der Ausschuß berücksichtigte hierbei insbesondere, daß die Fa uim
Tic Zwecke Kammer hatte bem Artikel 75 noch einen ^(rtiicl 3 des Entwurses, betrenenb die Landftanbe, nut dec
satz 3 zugefügt, wonach einer Ablehnung gleichstehen lolle, wenn -'>^ljck>cnMehrheit von zwei Drittel der Stimmen angenommen eine Kammer eine Gesetzesvorlage nicht durch Wfttmmmig un I * s ' Ehrend die Neugestaltung der beiden Gießener Wahl- Plenum erledigt. Der Ausschußbcricht sagt, daß dieser Dorfchrift,»worc 1, 2? n 15 Stimmen von verehrlicher Zweiter
die ihre Spitze gegen beide Kammern Mehren konnte, erheblich ir ' wurde. In Verfolg dieseck Abänderung ergibt sich
formelle und praktische Bedenken gcgenuberstchen. Die von bem «am f Q f e, t eines Austauschs dahingchenb, daß Ausschuß versuchten Abänderungen führten 8u feiner Faffung, die bem Wahlkreis G r 0 ß e n-Li n de n-
dem Plenum bcr Ersten Kammer von dem Ausl chuß empfohlen I 11 u , 1 kuqe schrieb en wirb. Der Wahlkreis
werben konnte. Der Ausschuß beantragt daher: die,en Abfatz zu I v -Niirden-Heuchelheim umfaßt iwmck 20 755 Einwohner und streichen. kntfmicht ^^eser Größe bem Wahlkreis Bad-Nauhtzm-Butzbach.
Der Geseheutwurs die Landstände betr. Außer dieser Abündenmg hat der biesseittge Aus,chuß im
qr (Einverständnis mit Großherzoglicher Regierung nur einige An dem Gesetzentwurf, die ^andstande beti., hat der C . , redaktionelle Aenderungen vorgenommen; msbeson-
schuß nur wenige Aenderungen vorgenommen. hat^Großherzogliche Regierung in BorfcAag gebracht, die
In Mi« 2 bei Artikels 2 lieht die 'Xegierungstorlagc ent-- ^e" 7°böin5 StSfenhulg entsprechend den beiden
sprechend einem am dem 32. ^.andtage geäußerten Wunsche dci ?77 . Provinzen nack einem ober mehreren innerhalb bes be- Ersten Kammer vor, baß nach bem ^-»sterben einer^,tanbe5berr-' -r®. Wahlkreises gelegenen größeren Orte ober einer Mchr- lickwn Familie bes Großherzogtumv bie bwherige Lllmme nickst tryfciw 1 benennen. Außerdem hat Großhcrzoglickw
«lischt. sond«n durch Beruinng eines Agnaten aus der Rech -der h-1 wlcher Lrte g»- bü6 der Sömerung d-r'Lhi- übrigen stanbesherrlichen H-amilien erhalten bleibt. ^ie äioeite Jtißieruiij i « hj efien, abweichend von den Pro-
Kammer hat biesen von bcr Regierung vorgesehenen Zu,atz ge-Ikreize für bre Provinz ^verye,,eu, uwuxau^u.


