Wohnheim, Karl Krug I. und Gg. Georg-Rcrrnrod, Dr. Neuen- Hagen-Romrod (2), Hch. Wennerhold-Zell, I. Döring-Schlitz, Otbo Körber-Schlitz, Gg. Heil II.-Schlitz (2). B. Wassergeflügel. Ehr enpreise: I. Schaub-Schlitz, W. Wehn- Gedern (2), H. Kreuder-Vadenrod, I. Merte-Strebendorf, O. Seiler-Schlitz. 2. Preise: Gg. Hch. Keil-Strebendorf, H. Hill-Vadenrod, Hch. Kreuder^Vadenrvd. 3. Preise: Gust. Lang-Romrod, W. Wehn-Gedern, Hch. Kind-Hutzdorf. C. Taub en. Ehrenpreis: Hch. Kreuder-Vadenrod. 2. Preise: Hch. Merschrod-Z eilst ach, Gg. Zinn-Alsfeld (3), K. Rahn-Altenhain. 3. Preise: H. "Tresser-Schlitz (2), Will). Graulich-R ainrod, Konr. Krug I.-Rainrod, Gg. Zinn- Msfeld. — lieber die Wiederherstellung der Walpurgiskirche und die Kostenbefchaffung beriet gestern der Kirchenvorstand. Die Gesamttosten sind auf 70 000 ’Ttt veranschlagt. Aus der vom Ministerium genehmigten Lotterie zum Besten des Kirchen- und Rathausbaues sollen 35 000 Mk. für die Wiederherstellung der Kirche und 25 000 Mark für das Rathaus verwandt werden. Die Lotterie findet in drei Ziehungen 1912 und 1913'statt und soll einen Reinertrag von 60 000 Mk. abwersen. Der Hospitalfonds liefert für die .Kirche 20 000 Mk. und der Kirchenbauverein hat bereits 15 000 Mk. gesammelt. Die gemeinsame Hei- zungsanlage für Rathaus und Kirche ist nahezu vollendet.
Kreis Lauterbach.
= Lauterbach, 19. Nov. Der Firma Johs. Kröm- melbein II. hier wurde die jederzeit widerrufliche Erlaubnis erteilt, von ihrem in der Gemarkung Lauterbach belegenen Sägewerk ein Anschlußgleis an den Bahnhof Lauter- bach-Süd anzulegen und durch die Eisenbahndirektion zu Frankfurt a. M. mit Lokomotiven betreiben zu lassen. Der Betrieb wird nach den noch zu erlassenden besonderen Bestimmungen geführt werden.
Kreis Friedberg.
L. Friedberg, 18. Nov. Heute morgen um 10 Uhr fand im Festsaale der Gewerbe-Akademie zur Erinnerung an das zehnjährige Bestehen der Anstalt eine aka- demrsche Feier statt. Vorher fand eine Wagenfahrt der Vorsitzenden der verschiedenen Schülervereine statt. Im Saale hatten sich die Schüler, die Dozenten, Mitglieder des Kuratoriums und sonstige Freunde der Anstalt eingefunden. Dip.-Jng. Brust hielt den Festvortrag über: „Die Entwicklung der kirchlichen Baukünste". Um 12 Uhr konzertierten die 24er Dragoner ander großen Allee. Abends um 8 Uhr wurde im Saale des Hotel Trapp ein großer Kommers abgehalten. 1
----- Von Butzbach, 17. Nov. wird uns von der hessischen Zellen st rafan st alt. geschrieben: Die Notiz in Nr. 270 bedarf insofern der Berichtigung, als Caprano noch in der hiesigen Anstalt interniert und von der Absicht der Behörde, denselben in der Irrenanstalt Alzey auf seinen Geisteszustand untersuchen zu lassent hier auch nicht das geringste bekannt ist. (Die Nachricht war uns von einem sonst zuverlässigen Berichterstatter zugegangen. Red.).
Kreis Wetzlar.
— Wetzlar, 18. Nov. Der Firma C. & G. Panse hier (Inhaber Karl Panse) wurde ans ihre ausgestellten Straßensinkkasten, sowie Hoisinkkasten mit freistehendem Eimer — auf der Hygienischen Ausstellung in Dresden die Silberne Medaille zuerkannt.
Gießener Strafkammer.
)( Gießen, 17. November. Eheliche Zerwürfnisse.
Der Fabrikarbeiter A. I. G. von Vilbel, war vom dortigen Schöffengericht zu drei Wochen Gefängnis verurteilt worden, weil er seine Ehefrau körperlich mißhandelt und bedroht habe. Der Angeklagte legte Berufung ein und die heutige Verhandlung ergab, daß die Ehefrau einen wesentlichen Teil Mitschuld trägt an den ehelichen Zerwürfnissen. Der Angeklagte genoß keinerlei Achtung tn der Familie; er wurde von den erwachsenen, aus erster Ehe seiner Ehefrau stammenden Söhnen verhauen, die ihm im Auftrage ihrer Mutter den gesamten Wochenlohn abnahmen, obwohl der Angeklagte keineswegs etwas vertut oder dem Trünke nachgehl. Er trennte sich schließlich von der Familie und wird seitdein von deren Mitgliedern, sogar seinen eigenen Kindern mit den gemeinsten Schimpfwortcn verfolgt. Hierüber erbittert, begegnete er eines Tages seiner Eheirau und versetzte ihr einige Ohrfeigen, so daß ihr die Zähne bluteten. Das Berufungsgericht erkannte lediglich wegen einfacher Körperverletzung aus 20 Mark Geldstrafe und sprach den Angeklagten im übrigen frei.
Er wollte gern eine Uhr haben.
Ter Tienslknecht K. P. von Angenrod wollte gerne eine Uhr haben, und da er kein Geld dazu hatte, entwendete er einem anderen Tienslknecht seine Uhr, die dieser in seiner Weste stecken gelassen Halle. Fünfzig Pfennig, die dabei steckten, ließ er gleichfalls mit- geheii. Als rückfälliger Dieb erhält er eine Gefängnisstrafe von drei Monaten.
Z,vei Genossen von der Herberge.
Der Glasmacher F. W. von Gr.-Röschen bei Kalau nahm aus der Herberge in Friedberg einem anderen Handwerksburschen ein Kleiderbündel ,vrg, das dessen geringe Habseligkeiten enthielt. ^Nachdem er das Bündel geöffnet hatte, schenkte er ein Hemd dara U dem Arbeiter W. H. von Schmitteii, welcher den unredlichen Ei werb kaiinte. Beide Angeklagten haben ein erhebliches Sündenregister. Tas Urteil lautet gegen W. wegen Diebstahls im Nückiall auf fünf TI o n a t c Geiän g n i s, gegen H. wegen Hehlerei auf vier Wochen Gefängnis. Beide Angeklagten erklärten sich mit der erkannten Strafe zufrieden.
Ein jugendlicher Abenteurer.
Ein frühreifes Bürschchen ist der Gelegenheitsarbeiter I. K. aus Weilheim in Bayern. Er ist heute noch nicht 15 Jahre alt und ist schon als Schüler wegen Betrugs mit einer Freiheitsstrafe vorbestraft. Die Mutter ist von ihrem Manne geschieden und soll angeblich in München einem großstädtischen Erwerbe nachgehen. Sie hat die Erziehung des gut befähigten Knaben offenbar ganz vernachlässigt. Co kam es, daher, kaum 14 Jahre alt, zu München in Gemeinschaft mit einem anderen einen Scheck stahl und das Geld bei der Bank abhob. Als er deswegen gerichtlich belangt wurde und außerdem die Zwangserziehung drohte, ging er heimlich auf und davon. Er begab sich zunächst zu einem Onkel, einem Bahnarbeiter in Straubing. Tort beging er am 1. April l. Js. einen Einbriich. Während nämlich seine Verwandten abwesend waren, stieg er durch ein Fenster ein, erbrach ein Pult und entnahm daraus einige Mark bares Geld und verschiedene andere Gegenstände, die er des Milnehmens wert hielt. Daraus trat der Angeklagte eine abenteuerliche WanderlUig an, die ihn über Frankfurt a. TI., Nüriiberg, Betzdors und zuletzt nach Friedberg führte Hier erlangte er eine Stellung und trat in Büdesheim als Schweizer bei einem Landwirt ein. Es tat aber auch hier nicht lange gut. Er hatte bemerkt, daß ein älterer Schiveizer einen größeren Geldbetrag unverschlossen allibewahrte. In einem unbewachten Augenblick ging er hin und entwendete das Geld, insgesamt 4?7 Mark. Mit diesem Gelbe trat er eine sehr vergnügliche Reise nach Köln, Dortmund uiid Hannover an. In Hamburg wurde er endlich fest- genommen. Ein kleiner Betrag des gestohlenen Geldes wurde noch bei ihm vorgesunden. Tiit Rücksicht auf ferne große Jugendlichkeit kommt der Angeklagte wegen der beiden Diebstähle mit drei Monaten Gefängnis durch. Er wird sich aber demnächst in München wegen weiterer Straftaten zu verantworten haben.
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h. Marburg, 17. Nov. Ein junger Mann aus dem Dorje Schröck, der als Kassierin: einer christlichen Gewerkschaft seine Arbeitskollegen um 100 bis 120 Mark geschädigt hatte, wurde zu 1 Monat Gefängnis verurteilt.
und Schweine flott, kern Ueberftanb.
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50-55
45—49
40-43
37-39
83-38
25—30
54-58
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Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauen seuche in Hessen vom 11. biß 17. November 1911.
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Schauspielhaur.
Montag, den 20. November: „Ter Raub der Dienstag, den 21. November: „Das weite ßanb.* mal 7 Uhr abends.
yandeL.
Meiningen, 18. Nov. Die heutige außerordentliche Haupte Versammlung der Deutschen Hypothekenbank Meiningen genehmigte einstimmig die Erhöhung des Aktienkapitals um 3 Millionen Mark. Die neuen, vom 1. Juli 1912 ab divi» dendenberechtigten Aktien werden einem Konsortium unter Führung der Mitteldeutschen Kreditbank und den Gebrüdern Sulzback)- Frankfurt a. M. ^u 127 mit der Verpflichtung überlassen, sie nach bundesratlicher Genehmigung und handelsgerichtlicher Eintragung den alten Aktionären zum Kurse von nicht über 130 Proz. abzüglich Zinsen anzubieten.
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Ein junger, saubei §a*rjdje Ztitferei Reicher/, ■
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hsen.
Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwertes, 4—7 Jahre alt die noch nicht gezogen haben (ungefoebte) . . Jnuge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete.......
Bullen.
Vollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw.
Vollfleffchige, jüngere .........
Färsen, K ü h e.
Dollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw. Vollsteijchlge ausgemästeteKühe höchstenSchlacht- wertes bis zu 7 Jahren wenig gut entwickelte Färsen . ..... ältere ausgemästete Kühe ....... Tläßig genährte Kühe und Färsen ....
Kälber.
Mittlere Mast- und beste Saugkälber ....
Geringere Mast- und gute Saugkälber . • . .Schale.
Stallmastschafe:
Mastlämmer und Masthammel . .
Weitere Masthammel, gut genährte junge Schale und geringere Mastlämmer
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Zpielplan der vereinigten frankfurter Stadttheater.
Opernhaus.
Montag, den 20. November, geschloffen.
21. November, abends 6 Uhr: .Die Walküre."
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KZ
ein Jahr früher eröffnet werden könne«, als man bisher ange* stummen. 1906 war das Datum von dem Internationalen In- gemeumrem in einem Gutachten auf den 1. Januar 1915 geschätzt worden. Nunmehr haben die Sachverständigen nach bm günstigen Fortschreiten der Arbeiten als spätesten Termin ixn 1. Januar 1914 bestimmt. Nach diesen Annahmen wird her große Damm von Gabun in der trockenen Jahreszeit von 1912,13 vollendet werden. Alles hängt dann noch von den Grabungen ab, die zu dem Durchstich bei Culebra notwendig sind. Zwar ijnt sich die Schwierigkeit in der Bewältigung dieser Grabungen erhöht, da die wegzuschasfende Masse größer ist, als man angenommen lwt; trotzdem darf aber als spätester Termin für die Vollendung Ende Juni 1913 festgesetzt werden. Dann ist auch die letzte große Arbeit am Kanal geleistet.
vermischter.
*DerPanamakanaleinJahrfrü herfertig. Die außerordentliche Energie und Schnelligkeit, mit denen man die Arbeiten am Panainakanal gegenwärtig betreibt, haben ein günstiges Eraebnis gezeitigt: voraussichtlich wird der Kanal wenigstens
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Märkte.
fc. Frankfurt a. M., 20. Nov. Mrig.-Telegr. des „Gien. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreiie. Weizen lhiesiger, Tlk. 2>.«>0—00.00, Kurhessischer Mk. 21.00—00.60, Wetterauer Mk. 00.00—00.00 Roggen (bieiiger) Tlk. 19.00—19.10, Gerste (Wetteraner) Mk. 21.50 bis Mk. 22.00, Gerste, Franken, Pfälzer, Ried Tlk. 21.50—22.00, Hafer Mk. 18.85—19.10, Mair Tlk. 17.25—17.50, Weizenmehl 0 Tlk. 30.50—30.75, Weizenmehl I Mk. 28.50—28.75, Weizenmehl III Tlk. 25.50-25.75, Roggen- mehl 0 Mk. 26.50—27.00, Roggenmehl O/l Tlk. 25.50—26.00, Roggenwehl I Tlk. 23.25—23.75, Weizenkleie Mk. 13.00—13.25, Weizenschalen Mk. 14 00 — 14.50, Roggenkleie Tlk. 14.00—14.25, Malzkeime Mk. 12.20—12.75, Biertreber 14.00—14.50, Raps 31.00 bis 00.00. Weizenkleie, Weizenschalen, Roggenkleie, Malzkeime 00.00—00, Biertreber 14.50—15. Alles per 100 Kg. ab hier.
fc Frankfurt a. M., 20. Nov. <Orig.-Telegr. des „(Sieg. Anzeigers".) Kartoffelmarkt. Man notierte: Kartoffeln in Waggons Mk. 7.75—8.50, im Kleinhandel Mk. 9.00—9.50 für je 100 Kg.
le. Frankfurt a.M. Viehhof-Markt bericht vom 20. Nov. Austrieb: 15*40 Rinder, darunter 514 Ochsen, 34 Bullen, 1032 Kühe und Färsen, 289 Kälber, 292 Schafe, 2275 Schweine.
Tendenz: Ochsen gedrückt, bleibt Ueberftanb, Kälber, Schale
Ding. Schul sowie Leh m sofort gesucht.
Ednstovb Rotbbar
W jmti
Srlucht. Näh. in de eö Giehener Anze!
X. Hanau, 17. Nov. 'Txt§ Schwurgericht hat heute nach zweitägig« Berhandluna den Landwirt Joseph Brähl« aus Oberbimbach bet Fulda, der m der Nacht vom 16. zum 17. Juli d. I. nach vorausgegangenem Wortwechsel in einer Gastwirtschaft auf dem Heimwege den 26 jährigen Schreinergesellen Ferdinand Möller aus Ob«bimbach in einem Handgemenge erstochen, dessen Vater, den Schreinermeister Joseph Möller, mit einem Messer schwer verletzt hat, zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt.
X Hanau, 13. Nov. (Fehlspruch von Geschworenen.) Heute hatte sich vor dem Schwurgericht der 36 Jahre alte Schlosser Schmidt aus Jena unter der Anklage des wissentlichen Meineides zu verantworten. Er hatte, auf der Wanderschaft begriffen, in dem Dorfe Kilianstädten bei Hanau landwirtschaftliche Arbeit angenommen und war dann bei Verrichtung einer Feldarbeit Zeuge eines Vorfalls geworden, der sich zu einer Anklage wegen Jagdvergehens und Nötigung gegen den Fuhrmann Lenz entwickelte. In der Verhandlung vor dem Schöffengericht Windecken gegen den Fuhrmann Lenz soll nun Schmidt einen Falscheid gäeistet haben, was er heute vor dem Schwurgericht jedoch bestritt. Die Geschworenen bejahten sämtliche Schuldsragen, das Gericht war jedoch der Meinung, daß sich die Geschworenen zum Nachteile des Angeklagten geirrt haben und verwies die Sache zur erneuten Verhandlung an das nächste Schwurgericht___________________
Der Zusammenbruch der Niederdeutschen Bant vor Gericht.
Dortmünd, 18. Nov.
Zit Beginn der heutigen Verhandlung fährt der Verteidiger des Angeklagten Schmitt Justizrat Wallach (Essen) in seinem Plädoyer fort. Er mache darauf aufmerksam, daß sein Klient an den Bilanzaufstellungen bei der Bank unbeteiligt war. Er erinnere ferner an die Dividendenpolitik der Bank, die es möglich gemacht habe, daß noch bis in die letzte Zeit Hobe Dividenden gezahlt wurden. Schmitt mußte ohne weiteres diese Geschäftsführung als redlich ansehen. Der Verteidiger kommt, dann auf die Frage zu sprechen, ob in fortgesetzter Handlung die als Gehilfen Angeklagten Schmitt und Benner den der Haupttat verdächtigen Ohm unterstützt haben können. Eine fortgesetzte Gehilfenschaft sei doch nur möglich auf der Grundlage eines Komplotts. Diese Auflassung gehe aber auch aus den Ausführungen des Staatsanwalts nicht hervor. Erwiesen sei,, daß bei der Bank die Auffassung geherrscht habe, eine Blankoz«ssion gewährleiste die Verfügungsberechtigung. Wenn das Gerieft das nicht annehmen wolle, so steht zum Mindesten fest, daß oie diesbezüglichen Behauptungen der Angeklagten nicht widerlegt worden seien. Der Verteidiger geht dann auf die einzelnen Fäll« der Anklage ein und bittet 'zum Schluß, seinen Klienten Schmitt freizusprechen. Der zweite Verteidiger des Angeklagten Schmitt, Reck)tsanwalt Hoffmann schließt sich diesem Anträge an.
Der Verteidiger des Angeklagten Benner, Rechtsanwalt Nuß, legte an der Hand der einzelnen Fälle i><r, daß sein Klient gar nicht verurteilt werden könne, weil et in gutem Glauben gehandelt habe. Benner sei überdies nur bei der Niederdeutschen Bank tätig gewesen und habe keine Ahnung gehabt, wie es bei anderen Banken zugehe. Der Verteidiger bemängelt dann das hohe Strafmaß des Staatsanwalts und beantragt die Freisprechung seines Klienten.
Es folgte eine kurze Entgegnung des Staatsanwalts, auf die die Verteidiger antworteten. — Das Urteil soll am Montag gesprochen werden.
Ijfflci fdjöitc» un LtNU vermieten.
UW-U.A
Hafermehl
und
Reismehl
Am 11. Nov. waren verseucht:
Vom 11. bis 17. Nov. sind neu verseucht:
'Hom 11. bis 17. Nov. ist die Seuche erloschen in:
Darmstadt, Wixhausen, Griesheim Nieder- Ramstadt
Bensheim, Lorsch, Bürstadt, Bickenbach
Büttelborn, Biebesheim Erfelden, Rüffelsheim
Jgelsbach
Dudenhofen, Offenbach, Kl.-Stemheim, Seligenstadt
Eberstadt, Obbornhofen, Utphe, Bellersheim, Steinberg, Arnsburg, Dorf-Gill, Langsdorf, Hungen, .Lich, Birklar, Jnheioen, Wieseck, Garbenteich, Vlllingen, Nieder-Bessingen
Ruppertenrod, Kirschgarten
Berstadt, Langenberg- heim, Heuchelheim, Echzell, Ranstadt.
Selters, Stockheim, Engelthal, Ober-Tlock- stadt, Bingenheim, Gettenau, Lerdhecken Düdelsheim
Heldenbergen, Griedel, Bönstadt, Rockenberg, Beienheim, Rendel. Klein - Karben, Ober- Wöllstadl, Dorn-Affen- heirn, Dorheim, Offenheim, Vilbel, Bruchenbrücken, Affenheim, Nieder-Jlorstadt, Södel, Friedberg - Fauerbach, Nieder-Wöllstadt, Groß- Karben, Kloppenheim, Kirch - Göns, Bauernheim, Ilbenstadt, Reichelsheim, Wickstadt, Weckesheim, Dortelweil, Wölfersheim, Burg- Gräfenrod,Tiaffenheim, Oppershofen, Kaichen Staden, Rodheim, Ober- Florstadt, Wiffelsheim
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Mainz
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