Wähler der Fortschrittlichen Volkspartei!
Dieser Mann ist nicht würdig, auf der Kanzel zu stehen, wo Liebe gepredigt
f
Das sozialdemokratische Wahlkomitee
OT,
im 78. Lebensjahre.
1900
Wißmar, den 20. März 1911.
Fritz Rosenbaum
LSwcugasse SO.
auf dem neuen Friedhof statt.
02201
(1790
und billig
JohS. Hansel SV., Helvercchain.
ia^vvvvvwoxaaaaawxa/vwvww^äaäi
| ! Seit 16 Jahren in Deutschland eingeführt und beliebt. I
dieser
Nur
Schutz
echt
marke.
mit
bv’«/J
' Leipziger & Cd.
In deren Namen:
Georg Wolf
Giessen (Süd-Anlage 15), Amsterdam, Ludwigshafen, Wetzlar, 20. März 1911.
Die trauernden Hinterbliebenen.
I. d. N.: Familie Ludwig.
Giessen (Hofmannstr. 4), Wien, Radolfzell, Worms, 18. März 1911. Blumenspenden im Sinne des Verstorbenen dankend abgelehnt. Die Beerdigung findet Dienstag den 21. März, nachmittags 4 Uhr,
q Das ein Pfand-Paket kostet nur 25 Pfennige. 0
Zu haben in Drogen-, Kolonial waren- und Apotheker-Geschäften.
En gros von der Fabrik:
in seinen Eigenschaften und Wirkung von dem hochangesehenen Chemiker der Seifen-Industrie Herrn Dr. C. F. Deite in Berlin auf das glänzendste begutachtet gibt blendend weisse, völlig geruchlose Wäsche und schont das Leinen in denkbarster Weise. Es reinigt die Wäsche schnell, sehr gründlich und verursacht leichteste Arbeit.
derBcstattnngsgenosscuschaft i der freien
Tchreiueroereiutgung Gießen 1
Wir wissen, daß auch zwischen Sozialdemokratie und Freisinn die heftigste Kämpfe stattgefunden haben und daß auch fernerhin dieser Kampf ausqefochten werden muß. Soviel an uns in Metzen liegt, wird dieser Kampf in anständiger Weise geführt werden. Wir mißbilligen das Schimpfen auch von unserer Sette, aber ein Antisemit ist der allerletzte, der uns im guten Ton als Borbild dienen könnte. In Frankfurt stimmten die Antisemiten für Herrn Oeser, weil sie gerade keine politischen Schachergcschäfte mit der Sozialdemokratie machen konnten. 190» wurde zwischen Alsfelder Antisemiten und unserem Parteigenossen Krumm vereinbart, daß Krumm, durch ein Flugblatt, welches er schrieb imd die Antlsemiien drucken und verbreiten ließen, die Sozialdemokraten in Alsfeld von der Wahl des Dr. Wallau zurückhalten sollte, während die Antisemiten versprachen, in Frankfurt a. M. für Wahlenthaltung ihrer Parteigenossen (welche auch tatsächlich erfolgte) tätig zu sein.
ScMnctci,
aucft fertig geschindelt, liefert gut
Der Parteitag der Deutsch- uud christlich-sozialen Partei sür Hessen hat unt?r Mtthülfe der Herren Dr. Werner und Dr. Heuser einstimmig beschlossen: „Unter keinen Umständen bei den nächsten Wahlen eine Stimme dem Freisinn?'
Auch die Nationalliberalen müßten in jedem einzelnen Falle geprüft werden, ob sie zuverlässig seien. Was bedeutet diesen, prinzipiellen Beschluß der Antisemiten gegenüber hier und da ein hartes Wort von der Sozialdemokratie?
Der Freisinnige, welcher nach obigem Beschlüsse noch für Herrn Dr. Werner stimmte, könnte nur bedauert werden. Und nun die Flugblätter der eben so versöhnlichen, so liebenswürdigen Antisemit.n: Der blaßiote Norell — Fortschritt jeher entschiedener Feind aller schaffenden Stände — eifrige Vorkämpfer jüdischer Interessen. — Nur Börsenmänuer, Spekulanten, Güterschlächter und Warenhäusler können freisinnig wählen; — kein Bauer, kein Handwerker, kein deutscher Kaufmann, ¥ein nationaler Arbeiter kann dem Freisinn seine Stimme geben.
Wie haben die Antisemiten erst den Pfarrer Korell beschimpft? Gefühlsroheit, vor der jeder anständige Mensch einen Schauer bekommt. —
-
Die Beerdigung findet statt: Dienstag den 21. März, nachmittags 3'/, Uhr.
von der Kapelle des neuen Friedhofs. D*7a
L. Minlos & Co., Köln-Ehrenfeld
Hoflieferanten.
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner geliebten Frau, unserer herzensguten Mutter, sowie für die trost- rcid)cn Worte des Herrn Pfarrer Bingel, ferner für den schönen Grabgesang des Gesangvereins Germania und die vielen Blumenspenden sagen innigsten Darrt
Die trauernde« Hinterbliebenen.
Todes-Anzeige
Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, unsern lieben teueren Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater und Onkel Herrn Johannes Kolb, Lehrer i.P. nach kurzem Leiden im 91. Lebensjahre in ein besseres Jenseits abzurufen.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Ld. N.:
Gustav Müller, Bankvorstand.
Etwas Neues im Wahlkampfe:
w w Die Antisemiten als Anstandslehrer. -MS
ccrbcn '°u. aber nicht Hass and Mord.
Ebensowenig darf er das höchste Ehrenamt, das eines Reichstags- abgeordueten bekleiden.
Wir wollen Herrn Korell die freundliche Maske vom Gesicht herunter» reitzen. Ein schrecklich verzerrtes Gesicht kommt dann zum Vorschein.
Wer Pfarrer Korell wählt, den Mann, der schon 4mal durchsiel und den kein Wahlkreis haben will, macht sich zum Vertreter seiner Anschauungen, der wünscht, wie Pfarrer Korell, ein Bündnis mit Bebel, der beleidigt wie Pfarrer Korell, das Land, verteidigt wie Pfarrer Korell die
Nihilisten und UombenwerferI
So sehen die Antisemiten aus, die uns den „anständigen Ton" lehren wollen. Jetzt kommen sie sütz, mit Sammetpsötchen, fressen weder Juden noch Liberale und wollen es zur „nationalen Pflicht“ machen, ihren Kandidaten zu wählen. Nie ist das Dort national ärger mißbraucht worden, wie, als diese schimpffache Partei. Die Hälfte ihres eigenen Volkes beschimpfen sie tn der rüdesten Weise und reden von national und patriotisch.
Die Nationalliberalen sind diesmal auf Anweisung des Bundes der Lavdw'rte glimpflich behandelt worden, weck man sie als Stimmvieh benutzen will. Sie mögen frühere Jahrgänge antisemitischer Kampfesweise durchlesen, dann werden sie das wahre Gesicht dieser Partei erkennen.
Wähler! Mitbürger! Drautzcn auf dem Lande da treten Antisemiten sür neue Zölle auf Rahm, Butter, Eier, Gemüse usw. ein. Ihnen geht die allgemeine Teuerung noch nicht weit genug, wie sie ja auch gegen den Zolltarif stimmten, weil er ihnen noch zu niedrig war.
In der Stadt schweigen sie darüber, um den Mittelstand nicht kopfscheu zu machen. Sie sind eben in jeder Beziehung unehrliche Demagogen!
lu«2 ^eoncovn
he iUmhtml 09 01 WÄ
-al nitu 3uf toi (ni Styu gr
CM
*n ' °k
ha
Gebt Ihnen am Dienstag die Antwort, indem Jht einmütig wählt:
Seorg Beckmann, Kontrolleur in Giessen
Halft
MrcWH u Prinzen t Reise nach Ko nienn von dui Öen toffen. S« 5 W'lic am ? islgers.Franr ieiröge und Sim Abend n „vohenzollern I -nb MittelÜrnd^cy
Irgendwelche diesjährige Ko B W überschätzt I ft nun falschen W It-iser Franz Jo, ft täten neuen Bewe ■ jaft, die der der 1 vs aufs engste H 3b eine neue C ;3b Lesterreich- | ideres ist es a’ NiBenedig,r ! -manuet es d jpit bei seiner 15. März zu beg | jen National! I Senn der Könü | im italienischen I ;u empfangen, i in Venedig zufa Zeichen für die gegenüber alle' bleiben des rön Hoffnungen in
Wie eng an zollern unb Mb Dor, baß bie be.
II ebenfalls in » Suchch hat, sein! M?aten, dem Kaise ■ itf) die Prinzessi ■ iirb, sondern auc » stanz Ferdinand ■ öohenberg, ihren ■ E der deutschen I -im noch hinzu, I wnn es in Rom I Lien eintreffen i miliaren Zujamn ] Algern, wie er ! Auf diese S auch wohl j Wej|e Wiede ^ben verwarn und .HM
I £ >
I 225'^.
Rollbahnen - Anschhtssyfeise. Miete u. Kauf. Neu- u. Altmaterial vorrätig. Frankfurt a. M., SX4
beseitigt Gräme D6hn6
bcnnupien stalu)deu-
Ä JL 50 Pf»-, m Apotheken u. Drog.
■in.urr
5? "'ir den (Sr01, Floren _ q
tenfp • °nc«l
* tuj <^uG0tci-
ft»
Gestern morgen 5 Uhr entschlief sanft unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter
Frau Elisabeth Schmidt Witwe
geb. Pistor
MW oder die es werden wollen.
Vor Kauf eines Rades besichtigen Sie erst mein reichsortiertes Lager in wirklich erstklass. Marken wie:
Mopp Trliimpli :: Wei, Mpck:: Spezial-Rüder von 50.— Mk. an. — Schüler-Räder mit Freilauf, komplett, 1 Jahr Garantie, Mk. 90.—. Größte Auswahl in Zubehörteilen.
Pneumatiks sehr billig. Beste Reparaturwerkstätte auch für Automobile, für alle Fabrikate, mit elektr. Betrieb. Emaillierung und Vernickelung.
Reelle, prompteBedienung. Teilzahlung gestattet. Umtausch alter Räder.
Geschäftsräder extra stark ttr tataij Hess. Automobil-Zentrale
Giessen. Süd-Anlage 7 Tel. 680 (al8/3
Telephon 692
> E Seilaae n>öcbeol>'
ÄS ÄS rs%3tu »ft wn PFwfü
Die heutig-


