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26.6.1911 Erstes Blatt
 
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Die heutige Nummer umsaht 10 Seiten.

prud)toUcnuim<' für kirchliche £!cln-

ivar

'gravid'

sammelt hotte, mnfafct drei

Tivisioneil der Heimatsflotte,

die atlantische Flöt

Mr. uiiihiviitonen mit Torpcbobooten

CifltiO Lehre

ade t Gr ein

bes Wirkens Iathos erheben die llntcrcidincr bc» Aufrufs stammenden Protest gegen die schwere Unbill, die ihm und seiner Gemeinde aus ttrnnb rein formalen Rechts wider fahren ift. Dann aber wird erklärt, das; der fluetrüt aut der Landeskirche nidit zu den tauglichen ».Kitteln der Selbst- Hilfe zu rechnen sei.

c! bftver - kann iid) Laie uc Gehaltes einer zu

lieber das Urteil idnribt

das an seinem Gehalt fehlende von teilten Anhängern ersetzt wird. Eine Schädigung an seinem Einkommen hat ei also iaunt »u befürchten. Aber der Schlag ift zu idiroei >ur den, der io an seiner Gemeinde, an der geistlichen Wirksamkeit und Prediger tätigkeit hängt. Es ift doch and) eine schwere Herabsetzung eines

Bc;ug»pret»: monallich75Pf.,mertek- fährhet) Mk. 2J?O: durch Addole- il Zweigstellen monatltdi üö Pf.; durch - jäbrL auJdiL BeNeUa. Jeileiiprcu': lokal auswärts 20 l'fenmq. (S befre bat t en r: AlLoetz. Verantwortlich für den politischen Teil: August Goetz: für .Feuille- ton* *, ,8cmu|d)tcße und «Gerichtssaal-: H. Reu-

bet evangelisdien Landes- mit der Stellung, die er Miidic cinnimmt, upver-

Morrcipondenz"

Das erste £ vier de

vrudt gefällt. Er

Lcd)ttflt ift, nidtt mein. Er bezieht nun statt feine

ein Fahrgeld in dem Betrage, wie es ihm im Halle diesem Zeitpunkt ersolgten Verletzung m den Ruhestand als geiei- liches Ruliegehalt zustehen wurde. Pfarrer 3atho ist seit 30 Jahren im Psarramte. Sein Ruhegehalt wirb alo schon erhebltd) sein. Er wird auch baraui rechneil können, bas; ihm

es an geseulidteu (^liinitlagen desselben fehlte. 2(bcr das

, das; Pfarrer Landes verliert, tiod) in einer wirken, vrebi-

dieMirdilidtaibcriil:

notwendige gesetzliche Holge dieses Spruches ist, 3atbo sein Amt und die Rechte des geistlichen 3: Er kann also weder in seiner MoLner Gemeinde, anderen Gemeinde als Geistlicher der Landeskirdte gen, trauen, taufen oder konfirmieren. Er kann itandlid) Vorträge außerhalb der Mirdtc halten seelsorgerisch betätigen, er kann alles tun, wozu

fragen' Tas Sprnchkollegiurn hat seinen 3: geht dahin, das; eine weitere Wirksamkeit bc^

samieit des Pfarrers Iatbo innerhalb lirdic bet alteren Provinzen Preußens in feiner Lehre zum Bekenntnis der nubar ist."

Die Königsfrönung in England. VL

Portsmouth, 21 Hunt. Tic Stadt, die britische und die fremden Flotten, waren gestern abend glanzend illuminiert und wurden trotz des ständig fallenden Regens von unzähligen Zuschauern in Booten besichtigt.

Obwohl es die ganze ^acht geregnet hatte, war die 51 o 11 c n p a r a b c über Erwarten vom Wetter be­ll ü n ft i g t. Es war allerdings windig, und die See leicht bewegt. Zum größten Teil l.errschte aber Heller Sonnen schein Das seltene Schauspiel der Vereinigung einer so starken Seemacht und zugleich die Anwesenheit zahlreicher nenider Mriegsschisfe hatten einen starken Besuch von Ver gnügungsdampfern und Privat sachten veranlaßt. Darunter befand sich als größtes Schiff von allen der Dampfer George Washington vom Norddeutschen Lloyd. Wie die meisten fremden Schiffe so halte der deutsche Kreuzervon der Dann" eine Anzahl Gäste an Bord geladen. Sämtliche Mriegsschisfe lagen in Rechen verankert und hatten Fiaggenschmuct angelegt. Es war ein maseftätisches Bild nur her weißen Fläche des Hafens von Portsmouth, der durch Wellen gekräuselt war und ein stetig wechselndes Farbenspicl bot.

Der König, die Möuigiit und die Mitglieder der röntg liehen Familie, sowie die Vertreter der rrctnbeit Staaten find heute vormittag 10.20 Uhr zur Flottenparade von London nach Spitheah avgcreist 2er König trug Admirals- uniform mit dem Bande des Hosenbandordens, der Prinz von Wales die Uniform der Midihipman; seine Bruder tyigcn die Uniform der Seekadetten, die Montgiu und ihre Tochter und die Mehrzahl der fürstlichen Tarnen marine­blaue Roben. Im Verlauf des Vormittags war eine große Anzahl von Souderzugen von London abgetanen worden, um die Parlamentsmitglieder, die geladenen Gäste und andere Schaulustige, die Der Flotteuparade an Bord großer Dampfer Zusehen wollen, und) Portsmouth zu bringen. Während der 'Jiadjt herrschte ui Southampton, wo tue Reisenden an Bord gehen, reges Leben.

stönig Georg und Mo n i g i n M ary trafen, von den Lpinen oer Mar,!' und Zioilvehördcn empfangen, nm 12 Uhr 30 Mui. hier ein und begaben sich auf die lewigliche JachtVictoria and Albert', begrüßt von dem Geschützdonncr derVictoria", dem Admiralschiff Nelsons in der Schlaclu bei Trafalgar. Tic Maieslätcn nahmen den Lunch an Bord ein, die um 2 Uhr zur Revue in See ging. Die Flotte, die iid) in den Geivastern von Spithead ver-

von diesem Spruchtolle.iiuui nicht zu crtvarteu.

Ti? i.innädjft zu verötientlichendeu Entfcheibungsgrüudc wer den ShtjUäninj geben müifcn. Es wird iid) bann ergeben, was zur Verhinderung einer gleichen Situation zu geschchen hat. 'Jiui wendig wird diese Erwägung sein, denn schon werbenneue Fälle" vorbereitet. Traub stehl schon lange ans der Lifte, gegen Tr. Fischer-Berlin ift ein Verfahren ciitgcleitct, eine allgemeine Ra; .ia jcg.-.i literale Geistliche Hebt in Aussicht. Das Svruchkolt.ginm fnnn iid) in Permanenz erklären.

Der M i vd) c u g e in eind c a u s i ch u ß des Vereins für evangelische Freiheit in Möln erläßt nach der Verliindigung des Urteils gegen Iatho einen Aufruf zur Laminlung einer I a t h o l p c u d e, deren Ertrag auger zur SMernng der materiellen Lage Iathos zur Unter- ftüpung von Geistlichen in ähnlicher Lage verwendet werden |oll. Es wird in dem Aufruf zunächst hcrvorgchoben, daß mit Iathos Absetzung die in der Mirche nod) herrschende Lrthvdoxie den Freunden der evangelischen Freiheit Mrieg bis auss Messer erklärt habe, und daß die Kriegserklärung von der Gegenseite angenommen werde. Als genaue stornier

Pfarrer Zatho verurteilt.

Berlin, 21 3uni. Das kirchliche Lvruchkollegium erklärte heute eine fernere W i r l i a m f c t1 des Pfarrers Zatho innerhalb der Landeskirche für unmögii ch.

*

xSit weiten >lieisen der dcinsdien evangelischen Landes ltrche wird das Urteil, das einem von seiner Gemeinde hochverehrten Geistlidieii von lauterer Gesinnung und lief iiincrltdjer Frömmigkeit die ierner. Wirksamkeit innerhalb der Landeskirche unmöglich macht, mit* schmerzlichem Be Dauern und tiefem Unwillen vernommen werden und wir uralten, daß mit dioier an das Mittelalter gemahuendeil Ent|chcidnng der evangelischen Monteffion auch anßerlnlb Preußens kein guter Dienst erwiesen mürbe

Ucber bic Berhandl u it g des kirchlichen Spruch- lolleginms am letzten Verhandlungstag wird nod) b richtet:

Berlin, 24 Juni. In dem Prozeß Iatho, dcr beute vormittag um 10 Uhr fortgesetzt wurde, ivurbcn zunächst die Bei lcibigungsrebcu von^ Professor Tr. B a u m garten Miel uitb Don Pfarrer Liz. T r a u b Torlmunb gehört '.'I15bami hielt ber angeidnilbigte Pfarrer Iatho eine kurze ^Schlußrede, in dcr er versicherte, daß er voll nur dem Boden der Religion Jesu EhriNi Itchc. Sollte er verurteilt werden, io wurde er es n.dil nm seine Person, sondern um die Sache, qam beionder« um die Mölncr Gcmemde, die ihm das Tcuern. auf Erden ici, bedauern. Er betradjic /ic Anhänglichkeit feiner ('jcmciubciiiu gliedcr als das größte (Wüd_ lii verkenne nicht die große Schwieiigreit, m der tid) das 3orud:tnllcgium befinde, und gebe lid) der Hoffnung hin, daß das Urteil des Svruchkollcgiums dem Interesse der coangclischcn Lande. I.rchc und dc> dn ifltd h Religion entspreche. Dann wurde die Verhandluttg beendet.

Tas nachmitlags ä 11 hc verlündigte Urteil lautet: Dos Spriichkollegium für kirchlickic Angelegenheiten stellt ttad) feiner freien, aus dem ganzen Inbegriff der Verhandlungen und Beweife geschöpften Ucbcueitgung Mraft des 8 11 des Mird)cn gesctzes betreffend das Verfahren bei der Beanstandung der Lehre von Geistlidieu vom 16. März 1910 fest, daß die weitere Wirk

und Torvedobvolszerstorern, sowie acht Unterseeboote. Ins­gesamt zähne sic 177 englische Kriegsschiffe, Darunter zwölf vom Dreadnought-Tiip Siebzehn fremde Mächte waren durch Kriegsschiffe bet Spithead vertreten. An der Revue nahmen teil.Danton" für Frankreich,von dcr Dann" für Deutschland,Tone" undMuratna" für Japan,Rofsi- jn" für Rußland,Radetztn" für Lcfterreid,-Ungarn,San Marco" für Italien,Delaware" für die Bereinigten Staa­ten,Eidsvold" für ?torh)cgcn,Buenos Aires" für Argen tinicu,Ehacabuco" für Chile,Jacob van HccmskcerU" für die Niederlande,vai-Tfchi" für China,Liiert Fischer" »üc Dänemark,rmmtbite" tur die dürfet,Reina Regcntc" für Spanictt,Fulgia" für Schiveden ltndGcorgios

an der Lundesklidfe mit der Stelle, die er m seiner zunt Bekenntnis der Mir die cinnimmt, unvereinbar ist

SJJL wi... 81att^ M- Jahrgang Montag, 26. Juni |9ff

W GletzenerAnzeiger

Verlag u.Expedition 51 > ..

S» General-Anzeiger für Gbechessen

'n»anncfr, bei mit Ehren und Auszeichnung 30 Jahre lang se: : r Mirdie gebient hat, ivntn ihm jcitt erklärt wird, oas; ci dazu unrähig uno migiidi feine ganze Wirkiamkcit nicht ein Segen, 'andern eine Schädigung seiner Gemeinde und der ganzen siiCc gewesen ici. Bestraft im cigentiidicn Sinne ist er ivahi nidn, aber schwer gelt inff Mehr als bic Tatsache, daß Iatho «ui-.- 'einem Amte entfernt u ird, imifrn wir nod) nicht Ti Grüudt bei Eut'cheibuiiq werden demnöchu von dem 3pind)fokcg*.nm 'citgcifellt werden, so wie sic feine Gesamtheit vertreten zu können glaubt Wie die einzelnen Richter iid) dazu gestellt Haben, werden mir nicht cnabren, denn über die Beratung und Besdilußfaffnng be-.> Mol leg uuus wird Geheimnis beivahri Vorläufig find wir auf die Lat'ache allein angewiefcn Es hat viele Leute gegeben, die hofften, daß Iatho feiner Gemeinde und der eOQitgclifdjcn Hirdje dieses Ergebnis des Irrelehreversahrens cripart werden würde. Lie haben gehofft, ja viele von ihnen haben f it erwartet, baß ein Manu von solchem Adel der Gesinnung, von solchem wahren Ehristeiitum und soldier langiä.hrigcn ausgezeichneten Wirk famkeit als Geistlicher der Kirche erhalten bleiben würde Gewiß haben audi man die feiner Slidncr all biete Eigensdiafteii an Iatho auerkamu. Mandte von ihnen werden iid) and) burdi feine Predigten erbaut fühlen. .'Iber bi ei en Gründen werden die zu Haie» Bestimninngen des Gesetzes, das nur i men einzigen Gesichtspunkt kennt, _cntgcgengel)altcn fein. Das IrrleHrengesetz loi nicht die ganze Tätigkeit des Geistlichen, seine Frömmigkeit, seine Wirksamkeit im Ange, soiidern nur das Eine, seine Stellung zum Bekenntnis der Kirche. Der 8 1, bu die grundlegende Bestimmung enthält, sagt, daß nach diesem Gesetz zu verfahren in, wenn em Geistlicher in seiner amtlichen oder außeramilicheu Lcl)rtäligkeit mit dem Bekenntnis dci Mirche bcrgcftalt hl Wider iPtudi getreten ist, daß seine ientere Wirksamkeit in der Landes- lirche mit der für die Lehrvakundigung allein maßgebenden Bedeutung des in der Heiligen Schrin verfaßten und bezeichneten Wortes Gottes imvereinbar ist. Ta-s Geien verlangi nur, daß das, was der ailKhc sag: oder schreibt, md't dem Satze widerivric-1, oci für das Bekcmunis ncr Mirdie gelten soll Cb er dem Geiste Ehristi entfvrecheuo sein Amt verwaltet, Darauf kommt es im Gesetz nicht an And) wenn er dies m vollem Maße getan hat, wie Iaido muß er aus der Mirdie heraus, rnenn seine Lehre als dem Bekenntnis derselben Hielt cniipr.cheiiv erkannt ift. Tiefes Bekenntnis steht aber keineswegs ieif. Ein Gesetz gibt es nicht, das dasselbe ent­hält. Tie alten BekeimtNiiie haben längst nicht mehr all

gemeine Anerkennung und nerben ielbft von den CrthoDoiin fcineoivego mei'i vollinhaltlich gebilligt. Sie unterliegen der VcncbicDeti fielt Auslegung Eine auch nur einigermaßen libereinstimmende Aniicht über das, was al5j*D<inge!iid)?i Glaube zu jehen bat, ist nicht vorhanden. Tas Sprudikolleginm wird erst ielbft ein Bekenntnis anfz.istette.l gelebt haben, nad) dem es Laiin geurteilt ha:. Das in aber nicht die Aufgabe des Gerichts, bas nicht Recht zu fdiaffnt, sondern atizuweub.n bat. Aber anders Mt das Sprnchkollegiuin gar nicht verfahren können, gewesen, daß es die Fällung o-s Sviudu-s abgeleljiit hätle, weil

Der tjymor des Fliegers.

Mr. Eharnod, wohnhaft vor achtzig Jahren in Chiswick bei London, gehörte zu den Leuten, die iid) eifrig mit dem Probleni des Fliegens besdiäftiglen. Er glaubte eine ein­wandfreie Lösung gefunden zu haben und schwelgte daher in der angenehmcn Vorstellung, bald von einem Goldregen erfrischt zu werden. Dod) die Erfrischung blieb aus, und Mr. Charnock saß auf dein Trockiien. In seiner Verzweiflung griff er zur Feder, tauchte sie in tue Tinte des Humors und schrieb eine lange Schrift, um unter etlichen Scitenßicben auf die schnöde Gesinnung der Menschen «die L effentlichleit mit feinen Leiden betannt zu machen TasMagazine o* Media nies" brachte den Artikel mit Vergnügen zum Abdruck, zumal Honorar nid)t verlangt wurde und der Inhalt lesbar war. co ist eilt Tokumcnt erhalten geblieben, das bestens bc zeugt, wie zugetnövft mau damals selbst in den höchsten Regionen gegen Aviatiker gewesen ift.

Wenn die Well, sagt Eyarnock, nocki nicht im Besitze dcr Kunst des Fliegens ift, so ift das ganz allein bic Schuld ber Welt oder vielmehr ihrer Regierer. Schon feit länger als zehn Jahren beschäftigte ich mich mit Der Lchnng biejer Aufgabe, und nach langem Rachdenken und unzähligen Ber suchen ift es mir gelungen, eine Mafchine zu erfinden, mir der man mit eben der Beaucmüchkeu fliegen kann, wie man gehl oder läuft. Id) selbst bin damit geflogen, allerdings, um die Sache vorerst geheim zu halten, nur m einem großen Saal. Gewiß meines Erfolges, wandle ich mich dann schriftlich an bic Regierung mit dem Anerbieten, gegen eine gewisse Summe das Geheimnis zum Nutzen uub zum Ruchin der Ralion zu veröffeullichen. Roch einer Fülle von Zu ruckweifungeu, Verspottungen und Verzögerungen gelang es mir endlich, durch das Parlalncutsmitglied meine: Ge burtsortes eine Audienz bei Lord Melbourne auf feinem Landsitz Brockel Hall zu erhalten. Seine Lordfchafl einp fingen mich mit der größten Lcutfetigkeil, chörtcn mit ans gczeid)neler Geduld alles an, was ich ihm zu feigen b ittc, und fragten endlich, ob ici) meine Mafd)ine gleich bet mir

habe. Idi entgegnete, nein, fic befindet sich in meiner Wohnung hinter Schloß uiiD Riegci. Aber, erwiderte der Lord, wenn Sie den Scheffel uingeftnrzt raltcn, wie soll ich sehen, ob Sie wirklich ein Lick)t Darunter geftellk haben v Id) erbot mich daraus, bic ganze Erfindung einer Kommission von Gelehrten unter der Bedingung vorznlegen, daß mir, im Falle sie genügend befunden würde, eme genügende Belohnung aus gezahlt werben möge. Id) will Ihnen sagen, was ich für Sie tun laut., gab der Loro zurück. Kommen Sic in der nächsten Woche hierher, bringen Sie Ihre Maschine mit, dann wollen wir vom Torfe aus ab fahren, Sie in Ihrer Maschine oder wie Sie das Trug nennen mögen, uno ich in meinem Wagen, und wenn Ste bann eher nad) Whilehall kommen als idi, so will ich der Königin von dem Tinge etwas erzählen Rein, nein, Mnlord, ich bin zu alt geworden, habe manche Verluste auf diese Weise selbst erlitten und andere erleiden sehen, al. daß ich meine Erfindung unter solchen Bedingungen aufs 3viel setzen sollte: wenn mir aber Eure Lor Dichau die Zusichernttg geben. Daß mir Die Regierung, wenn ich cycr nach Whitehall tomme, äV00:) Pfund gleich und äUIKxi Pfund zu einem späteren Termine, den ich anheimstellc, zahlt, dann, Mylord, soll die Wette gelten, ttiiD ich bin leoen Augenblick bereit. Ta meinte der Lord, er könne nicht beurteilen, inwieweit ich hier in meinem Rechte ici, doch Lonne er in seiner öffent­lichen Stellung mir eine solche Zusicherung nicht machen. Ucbrigcits wi'ie er nicht, ob cs für das Volk von Nutzen sei, fliegen zn können, da es ohnehin immer oben hinaus nulle uitb man ihm vielmehr Di; Fluge! nutzen münc. Kurz, er sähe nicht ein, wie er mir nützen tönnc. Daher tue cs ihm herzlich leid ufw. In dem Augenblick, da ick) Sr.

-

au find', en, das ist ein Mann für Sic, Der versteht mehr von der Sache als ich. Ich hatte die Ehre, Lord Brongham ,;u fvred.en, und der sagte mi. eben die Worte, Die Sie, Mvloro, jetzt aussprechen. Ter Taufendl sagte er das? Ja, Mylord, er meine, suchen Sic Melbourne

auf, Ihre Erfindung paß! ganz zu seinen Neigungen, und er ist dcr Mann, sie in Gang zu bringen Er wird er­freut sein, 3ic kennen zu lernen! Bet diesen Worten lachte Lord Melbourne herzlich, zog die Glocke und ver­abschiedete midi.

Ta mir nun in meinem Batertande Die Sache nicht gelingen wollte, wandte ich mich an die französische R.- gicrung, erhielt aber zum Lohn meiner jahrelangen Be­mühungen eine Höchst schmeichelhafte Erwiderung, worin man mir den Empfang meines Briefes meldete und zu­gleich bic Versicherung gab, Daß man mir ihrerseits durch­aus nichts in den Weg legen -volle. Nun reichte ich eine Tenlschriit an den >iai|cr Nikolaus von Rußlauo ciu, und bald meldete fid) ein Bevollmächtigter jener Regie­rung bei mir, meinte aber, bevor man naher m die Sache ciugehe, möchte ich angeben, wie ich der Schntuggclei Vor­beugen und Die Deserteurs verhindern wolle, über Rnß- lands Grenze ;u flicycn. Der gelehrte .tonig der Bayern

- ber Schurpatron ber Künste and Wissenschaften leynle mein Anerbieten unter dem Vorwande ab, jein Land sei zu Ucin, als daß bic Kunst zu fliegen in icine Grenzen von irgend welcher Bcdeumng sein lönnc, Doch versprach er mir, im Fall ich mein Ziel erreichen sollte, einen Platz in feiner Walhalla. Bei den Höfen von Preußen, .00!- land und Cefterrcid) war , er Erfolg ganz derselbe. Und so frohe idi nun, nachdem ich Die Runde durch ganz Europ 1 gemacht habe, mit meiner Erfindung, die nicht mein Sach; der Vermutung, sondern vollkommen vollendet ift, ohu? Freund und Schutzherrn, gc. . der 3rc \, von Der if' vor Jahren ausgegangen bin. Sollte man bas für mog-' lid) halten?

Tes nächsten werde ich nun nach ; merifa gehen itnb sehen, was Bruder Ionail an zn der Sache sagt. Brub. Jonathan geht vorwärts, bar um glaube ich, Daß eine C finbung, Die ihn and) aufwärts gehen lehrt, von ihm mir günstigeren Augen angefcycn wirb, als von den <?.i jp tern, gekrönten unb ungekrönten, ber alten Welt. Konnte bic junge Republik etwas jinben, bas ihr mehr Ruhm