irchen»1*“
'pnlpphnP “--
Selbstbinder.
•Strohpressen. Kürz, leicht. Kraft-u.öarn- sparend solide
Montag. 24. Juli Ml
M. Jahrgang
Erstes Blatt
GietzenerAnzeiger
monatlidbTö'T'LDiertel* läbrlid) Mk. 2.20. durch
Nr. 171
Ter »tebener Lnzelger erscheint täglich, außer Sonntag«. - Beilagen: viermal roodbeutlidi
-jlbbole- u. Zweigstellen
ZllhElUCL V/Iv|lvllv<'
Fernsprech - Anschlüsse > > polinschen Teil: Anqu i
»«« General-Anzeiger für Gberhesse«
«n-etger Wicijcu. <7 V ' • ’1 _ . e, ... - - rath; für ,6tabl und
Annahme von Anzeigen ROtation$brud unb Verlag der vrühl'schen Uniü.-Bu»« und Zteindruckerei H. Lange. Nedattion. Lrpedmon und vruderet: Zwuinraye r. Canb.: h-ir ben
m Bübingen: $etn|prcd)er Ur. 50 SefWsftelk Bal)nt)ofitrafje iba.________________________ i'.
nitdr cm sicht
(fine deutsche amtliche Feststellung
3 e i t u n g"
der deutschen
tviifiid) für
Uns sind folgende
der in B u t n a it la
gar
zuführen wären.
ergänzt durch die
der Einzahl des Präsen
gibt, folglich
als von inspiriert
recht Zeit a ap mal.
der in Uniform zu Pferde >aß trug, forderte ihnen ii’icn Paß
Arrstorbemug nicht nachkamen, ;inhm der leine MopibcDcdung weg, ohne daß d:e -
Beni'.er dagegen Irim'pruch
die die spa- des Falles
dritte Person Einzahl heißt: „Ich habe gcgibt."
ansieht.
(fin neuer Zwischenfall in Elksar.
geivöhnlich die Mehrzahl noch nicht. Und bas Perfekt aus dein >?ilfsverbum und der
einen neuen Zwischenfall ein, der an Boisset" noch bei weitem übertrifft.
auch aui dec Oberfläche ntand r Gesteine gefunden worden, die einer längst vergangenen erdgefchja ilidien Zeit angeboren. Lin wichugea Teil des bekannten Muschelkalks, der namentlich ut SuDDcurschland weite Gebiete bedeck: und cm berühmtes Lor tommm auch in Rüdersdorf bei Berlin hat, in nach dieser Eigenschaft allgemein als Lellenkalk bezeichnet worden. Aber iogar m noch älteren Gesteinen im rheinischen Lchiefergebirge, Die der Formation des Tevon angeboren, sind Wellenfurchen häufig ;u beobachten, deren Bedeutung als solche jept wieder oon Tr. M raufe in einem Lortrag vor der Teutschen Geologischen Gesellschaft eingehend bewiesen worden ist.
— Kurze Nachrichten aus 5t u n ft und Wissenschaft. Die 60 läfjtigc Toktoriubel'eier begeht am 26. Jul derBonner Kirchenrechtslehrer Geh. ?iustizrat Pros. Tr. Johann Friedrich von schulte, (fr steht im 85. Lebensjahre. — Dem Berliner Anatomen tNeheimrar Pro'. Tr. Waldeyer wurde anläßlich seines 50 jährigen Toktorjubiläums die Große goldene Medaille für Wissenschaft verliehen.
wesentlich von dem MmD existiert für deshalb bildet es dritten Persoi^rn Präfixe ge. T te heißt das Persctt.
aber keine sichtbaren ab. Als die Solbatcn
Meldungen zugegangen:
Leutnant Ibiriet, der Instrukteur . ~
gernden fcherisifchen Truppen, wurde, als er sich in die clnbt begab, um auf Schecks das für die Besoldung der Truppen erforderliche Geld zu erheben, bei einer Furt des Flusses Lnkkos von einem spanische n P o st c n angehalten, bei ihn zwingen wollte, vom Pferde zu steigen. Als Thiriet |im iveignie, dies zu tun, kam ein Trupp Reiter mit blankem xäbel und eine Abteilung Infanterie nut aufgepflanztcm Bajonett herbe, umringten den französischen Cifigicr und verseyten i I) in flache Säbel hiebe, wobei sie ihn mit den ^chuywaifen bedrohten Thiriet wurde nach diesen Mißhandlungen uiS jpa liifche Vager geführt, wo er eine Stunde zuriickgehalien und vom £ b e r it en Sylvestre be s chinrpft w n r de. sodann letzt c man ihn wieder rn Freiheits Tie in Elksar ansässigen <xrauzoscn
Fnteressen in Frage kommen Tie gestrige Rede Llond George-:- sei io viel wert, wie die Entsendung eines Kreuzers in die marokkanischen Gewässer.
Tiefe Rede des Llond George bedeutet aber doch nur eine Unterstreichung der früheren englischen Regierungs . klärung, daß auch England in Marokko eigene Interessen besitze. Wir Laben gar Teilten Anlaß, uns über diesen Ausspruch ausruregen. Ter Abg. Basser m a n n , der am Samstag bei Tmcni imiionolhbcralcn Sommerfest in So sprechen kam, mcinlc. tofr fönmen dasselbe, was der eng tische Minister für die Politik seines Landes ausgeführt habe, auch für uns anwenileu „Friedliche Lösung, aber unter Ausrechthaltung der Forderungen Deutschlands, die notwendig sind, um unfern wirtschaftlichen Interessen ge recht zu werden/' Und, so fügte Bassermann hinzu, „dann kein G e d a n k e, d a ß w i r in i t ,,.M omPensa 1 io n c n" i n tropische n M olonien am Kongo oder in Kamerun oder wie sie heißen mögen, uns begnügen für biejvirt schaftlichen Interessen, die in 9Jiaroffo auf dem Spiele stehen."
ergibt gecßl. ... . _. . o
Welche Zeitformen verwendet cm zweijähriges Huw/ x>“ öcr Gegenirart oder mt Präsens lernt es die Verben kennen. Bald merkt es cud-, daß es etwas getan hat und daß es etwas tun will, es ersaßt Die Lcrgangcnheil und di.' Zukunf:. Freilich düricit wir nicht eine Treiteilnng der Vergangenheit ut Zinner - feft. Perfekt und Plusquamperfett und eine Zweiteilung der Zukunft in Futur I und Futuril erman n; solche Riesenschritte fanu der rlctne, wenn auch nodi so lebendige Geist nicht aus- führen. Für das kleine Minb gibt es nur eine Vergangenheit, bae- Persekt, und eine Zukunft, oas Futur I. Tas Perfekt bildet cö mit demselben Hilfsverbum, wie die Erwachsenen, mir haben: das Futur icdocki anders, ich habe es nur mit dem Hilfsverbum
oder gar Millionen von Fahren, auf die man die Tauer dec erdgefchichtlichin Vergangenheit veranschlagen muß, haben sich manche Spuren von einer Zartheit erhalten, daß man uaj
Ties und die sogenannten Welleniurchen, die „ch überall am Strande zunächst Cent lltcrranbe unter dem Wafser bilden, falls der Boden aus feinem Sand besteht. Achnlich-e Unebenheiten, Die wie eine Folge kleiner Wellen aussehen, und
nicht genug darüber wundern lann. Ein Beispiel dafür sind u. a. die sogenannten fossilen Regentropfen, die früher w.rtlich als Pertiefungen betrachtet worden sine, wie sie der liegen aut einer glatten Fläche von feinem Meeressand am 2trniw hervorbtingt und die dann wahrichetnlich richtiger als Löcher «von Gosblafcn erklärt worden find, wie man ne gleichfalls am Strand beobachten lann. Anch^Ariechfpureit von alierhano Gelier, die ursprünglich in weichem Sand eingezeichn.! uno dann später mit dteiem verfestigt worden sind, haben sich durch ungezählte Fahrtausende bis am unsere Zeit erhalten. Mau will aber auch noch eine andere Erscheinung als ein derartiges Uebcr- bleibfel von der Küste langst enlschwuiidener Meere deuten, die danach auf eine unmittelbare Einwirkung des Waners zurücl-
_ Festspiele in München. Tie Festaufführungen von Meisterwerken Rtwaro Wagners und Mozarts tn München nehmen Ende dteies Monats ihren Amang T'.e genauen Be- sekung-wläne für Cie Festspiele lind »oeben erschienen und werden vom Internationalen öffentlichen Verkehrsburean in Berlin kottcn- los abgegeben.
— Joghurt gegen Cholera. Man wird sich noch an die Verheißungen erinnern, mit denen der berühmte französifche Bakteriologe Prof. Metschnikoff die Yoghurtmilch, das Gärung-' Produkt des Laeillus bulgarieus, dem Publikum emo fahl. Fast fchien dem ^oghurteiier die Unsterblichkeit gesichert; besonders durch die Umstimmung der D a r m f l o r a sollten alle franlbcitcrregenöcn Mikroorganismen vernichtet werden. Neuere Untersuchungen, die von einem französischen Gelehrten
Zu Anfang des dritten Lebensjahres werden die Wörter tu ihrer Aussprache immer mehr der Sprache der Erwachieiten gleich Tast hier - uiid da ein Konsonant, auch eine ganze ^ilbe wrt gelassen wird, ist nicht ein Zeichen dafür, das; das Minb das Won nicht richtig sprechen kann, sondern diese Erscheinungen erklären sich aus dem uhncllcn Sprechen. Wie im Mörper der leinen das Leben viel schneller pulsiert als bei ben Erwachsenen, |o auch in der Seele.
Zwei Erscheinungen der Miiibcrfpradic^treten besonders im dritten Lebensjahre hervor: die sonderbare Stellung in der Wortfolge und die Bildung der Verben.
Ter oben angeführte Sah. „Vatä is?" zeigt uns die in bi cm Zeit gebräuchliche Wortstellung. Zum besseren Verständnis füge ich dem noch einige SäEdw-n aus dieser Periode hinzu. Muni Stube gehl — die Mutter gebt in die Stube. Mutti, yert braun: geht — Mutt ar, X? erben geht hinaus. Wern Hof is = Werner ift auf deut Hose. Ilse Puppe geschläft = Meine Ilie Puppe hat. geschlafen. Pa Tülle geeßt -- Papa hat eine -sntllc Brot gegessen. Es mag genug der Beispiele fein. . .
Es fällt auf, dal; das Verb ilcis am Ende steht Erst kommen die Snbstantive, bann die anderen Wortarten, falls davon^schon Gebrauch gemacht wird, iuic die Crtsabuerben, und den Schluß bildet bas Verbum. Tein Minber Psychologen ist dies ganz ber- ftänblidi. Auf die Sinnesorgane der Leinen st in der wirken die Gegenstände der Außenwelt zun ächst nur als Gegenstände. Ja der eigene Mörper erscheint anfangs ein Gegenstand der Außenivelt zu fein, weshalb er auch mit dem 'Jinmcii, den andere ihm geben, bezeichnet wird. Tann erkennt das stind, daß manche Gegenstände sich an verschiedenen Orten befinden. Erst wenn es sich die Gegenstände Durch Worte zu eigen gemacht, entdeckt es auch durch weiteres Beobachten ihre Tüngkeüen und Wirkungen, wcs-
Tie Mahnungen zu befonneneni Verhalten, nische und französische Negierung aus Anlaß Boisset an die beiderseitigen Untertanen ergehen ließen, haben herzlich wenig gefruchtel Es gehen Meldungen über ' ...... *■ Schwere den „Fall
Tr. Rosenthal angcstellt wurden, scheinen diese Bebep- tungeit in einem gewissen Grade zn bcnäiigen. Ter Bacillus billgariciis vermehrt sich rascher als andere Bakterien im Tarmc, er überwuchert sie und gewinnt im Mampi um das Taiein die Lbcrhand. da sein Produkt, die Ak ilchsäure, auf andere Bal- tcricu tödlich wirkt. Sogar E h o l e r a v i b i i o n e n unterliegen dieser zerstörenden straft. Auch von anbircr Seite iuud die Milchsäure in der Milchsäuren Milch als antiseptisches Mittcl gerühmt, z. B. zur TesinfektioG des Tarmes bei Tiar rhöen und auch bei F u r u n k u l o s e.
— Uralte Meeres spuren Tnrch die Hund dtauientn
die übrigen aber ganz kurz gesprochen.
Im Alter von eindreiviertel Ialnen klang bk -spräche breit. Tas A wurde viel verwandt. Proben aus bmer sind: Mutta a tinfa = Mutter, ich will trinken. Mulla - Mutter, ich will Essen Bala lalia -- Baler, nng doch
5?abbat daußa, Mulla auf Herbert iß braiii-cn an der Tür; Muller, man) auf! S? ab bat weg - Herbert, geh da 'ort ucn Billa = Werner, hole doch die Bilderbücher, bic will teb besehen!
wollen gefunden. ,
Tennoch unterscheidet lieh die Bildung ^des Perickts ganz der Erwachsenenfprach: Für das zweijährige
Vie Ultersöialdtc der Kinder.
In der Zeitschrift „lieber Land und M er" gibt F. Wähl- hier seine aus eindringlichen Studien an ieinen eigenen Mindern beruhenden Beobactwungen der stinderiprache zum besten „schon im Alter von anderthalb Jahren leiste ich bei meinem stinde die ersten Sähe sestst Iki Ti c
lulle" und „Mnttä ö Tülle ', was heißen soll: ich will Eiten haben. Tabei wurden bic Silben Ba, Mut und Tut betont.
bebürfnis lekk, bei dieser Gelegend-ii, io ausreichend wird, daß cm iveiteres Bedürfnis ut übuhbarrr
Tic „Norddeutsche Allgetnei ne schreibt in ihrer Wochenrundschau:
lieber den gegenwärtigen Stand der zwischen
und fralirösischen Regierung wegen der Lage in Marokko iftHV benben Berbandlungeii können keine amtlich e n oder halbavitlichen Mitteilungen in der P res |c g e - macht werden Tas Gleiche gilt crlt redn ui Bezug au' ben weiteren Verlauf und bic möglichen Ergebnuie der Bei band langen ES ist daher zum minbesten voreilig, über vermeintlich offiziöse Angabe» Besriebignng ober Entrüstung zu äußern, xaju wird es erst Zeit fein, wenn autorificrtc Mitteilnngen lib.r den Ausgang dieser biplomatifdK» Angelegenheit um hegen. Ein Incsiges Blatt warf togenannten Infpitatoren „onuutci Ai tifel Tirektionslosigkeil vor Ter Eindruck der TireklionSloug leit kann nur bei dein entstehen, der alle Artikel, die Hfl) fclbn maßgebender Stelle lommenb bezeichnen, n? 7 "
erhob. Ter Leutnant rill darauf iveiler, halte aber noch feint zehn Schritte gemacht, als die Marotkanei ihn angriiien, ,his bei der stehle faßten und mit ihren Zügeln nach ihm schlugen. Thiriet g a o dem Sergeanten, der i hn bei u c i stehle hielt, eine £b neige. Ak ehr er e ttmifd:: Reiter kamen nur gezogenem Säbel herbei, hieben nam ihm und ver- inchlen ihn ans dem Sattel zu werfen. Thiriet hielt |id> im Sattel, ohne die Hiebe zu erwidern, als auch Fußsoldaten heran-
Ter Bericht der „Köln Ztg.". dem wir diese Stelle entnehmen, verzeichnet nach diesen Worten stürmiichen Bet so ziemlich einig. Auch Friedrich Raumann hat es kürz irofl n ischen Interessen feint falls auf geben dürften lieber die ganze Vorgeschichte der marollaili'chen Streiiigleiten orientiert vorzüglich eine
en ist Auch alle in Be jlidjfeitcn werden i ' Flugschrift, die i wird, stellt n. fl feft: ,
Zweierlei kann cintrctcn bei den Verhandlungen der nach.lcn Zukunsf. es kann noch einmal der Versuch gemacht mcrbcii, bic Sultanöhcrrid a*t roicbcr herzustcllen, so daß die Auttcilung vor läufig inuerblicue, ober es kommt ichl zur enbgültigen Ansein anbeifchung. Wir glauben an die crite Möglichkeit nicht, wollen iic aber miibcrüdiidjiigcn und sind der Anncht, daß dann das Renn
Aber iuic bic Tinge heute h.gcn, glauben wir nicht an bic MögliU teil einer iviai.n vorläuiigen Regelung und meinen, bau Dir Zeitpunkt bei endgültigen Austeilung gekommen in. Bei ciuci solchen müncii ivir da-.- Gebiet vom Urner Reöia bis zum stoo Jubn beanspruchen, nhmcn aber im^ Hinblick baraui, daß die ganze norbostllche Hälfte oann an Frankreich >altt, nicht ein Xthcn, weshalb ihm bic unter zahllosen Beugungen des buro.' die Alge.'.ras-Alle geichafienen Rechtes besetzte ^chauia mit Haie iMauca lilajicu werden soll. E' ::dwie begründctei Anipru.i' Frankreichs auf diestS Gebiet bestehl nicht __ kein Zwcuel, bei; Ci- i'.ch heute zurückziehen müßte, wenn das Teutichc Reich baram Pfitünbc; es hat auch nicht aas Bedürsnis, hier an dem atlan-
Cjeait zu liegen, da cs weiter iüblich genügend stüsten gebiet bei itzt und im Mutterlanbe selbst eine lange Mülle nach dem Weltmeere hat. Für die Volksbeficdelung braucht eS das Vanb aber erst recht nicht, da es eine jebeni halbswegs Unter durch die Zuwanderung aus Elsaß-Lothringen, Belgien und Ita licn davor bewahrt bleibt, daß die Todcsiallc die Geburten über steigen — bai; also die Voltszahl zurückgeht.
Wie anders ur.ivu <-ige. r.»u nunuui, bau bei den Vcr Unblutigen über eie enCQÜUigc Ausieilung das Teutsci;e Reich sich iCeit (teilt und darauf hinweist, tas; es dem Weltfrieden nur bien ’ l-arr, ivcnn Di:- r •mci - ^an?
Das marottanifd)c Rätsel.
Es ist durchaus gut unb nüviidi, das; bic amtlichen Stellen darauf bedacht sind, die zwischen Tcutschland und Frankreich schwebenden Berßandlilngen geheim zu halten So wird am besten die Ruhe bewahrt, die gerade den deutschen Interessen am meisten itützi Tenn man ersieht! aus den französischen Blättern, wie blindlings und rück sichtslos dort gehetzt und geschürt wird, wie man sicki jen , seits der Vogesen allen gemachten Erwägungen verschließt Lv sucht die Pariser Presse auch heute wieder die Rede eines engllschen Staatsmannes in ihrem Sinne auszunutzen, iir dem sie schreibt, jene Rede bedeute eine Warnung ein Deutschland. Wir wollen zunächst die hier zugrunde liegen den Tatsachen wiedergeben:
Eine englische Drohung?
London, 22. Juli Bei einem Festmahl, das gestern abend zu Ehren des stanzlers der Schatzkammer Lloyd George, des Gouverneurs imb der Direktoren der Bank von England sowie der Bankiers und staufleule der <iiti) im Mansion>House veranstaltet wurde, erwiderte Lloyd okorßc auf einen Toast für aas Gedeihen des Staatsschatzes,
-. ihlichen E nt Wicklung fei Aber es sei unumgänglich notwendig, das;
r o h b r i t a n n i f n unter allen U m st änden s e i n e n P l a tz u n d s e i n A n s e h e n u n t e r d e n G r o ß- chterhalten m i > e
eine Lage ausgenötigt würde," fuhr der Minister fort, „in der der Friede nur aufrechterhalten werden könnte durch das Ausgeben der großen und vorteilhaften Stellung, die Groy dritannien in Jahrhunderten des Heldentums und der Boll- rnduna errungen hat oder durch Zulassung einer Behänd lung, bei der die Lebensinleressen de - Landes verletzt wür den, als ob es kein Gewicht im Rate der P ö 1 ker hätte, dann müßte nachdrücklichst betont werden, daß ein Friede um diesen Preis eine Erniedrigung bedeuten würde, die für ein großes Land, wie das unsere, unerträglich wäre".
Lloyd George schloß seine Rede mit folgenden Worten, die er von seinem Manuskript ablas : „Es ist viel wahrscheinlicher, daß der Weltfrieden gesichert wird, wenn alle Volker sich klar vergegenwärtigen, welche Bedingungen für den Frieden gegeben jent müssen Und weil ich die lieber» Zeugung habe, daß die Völker einander besser zu verstehen besinnen, die gegenseitigen Gesichtspunkte gründlicher ab schätzen, bereitwilliger sind, ihre MeinungSverfchiedenheiten in Ruhe und ohne Leidenschaft .zu erörtern, habe ich die Uederzeugung, das; sich zwischen heute und dem h ä ch st en I a h r nicht s tret g n en wird, was eS dem Kanzler des Schatzamtes schwer machen Könnte, auf einen Toast für das fortgesetzte Wachsen des Staatsschatzes von dieser Stelle aus zu antworten."
Paris, 22. Juli. 2ie Blätter erörtern mit lebhafter Befriedigung die gestrige Rede Llond Georges. Ter „Temps" meint, Lloyd George habe durch feine unzweideutige Er» Iläruug die deutsche Regierung an f die Gefah. renauf merksam machenwollen, welche eine Politit des Blusfs und der Einschüchterung nach sich ziehen könnte. Tas „Journal des TebatS" schreibt:
Oberflächliche Politiker haben behauptet, daß die Tnplc- Entciitc in Potsdam zerstört worben sei Man könne aber sehen, daß der bic Mächte der Trivlc Entente rerknüpfendc Pakt nuort in seiner ganzen Kraft ivieber -3ba:d ?:• Mr-'uviv-.i.n
wagen nicht, aus der Stabt hcrauszugchcn.
Paris, 21. Juli. T,c „Agence Havas" verossenl licht mit Vorbehalt folgende Meldung aus Elkfar vom 20. Juli:
Ten maßgebenden Stellen in Paris ist, wie die „Agenee Havas" gleickrzeitig mitteilt, eine Bestätigung dieser Aach richt noch niü)l zugcgangcn lieber den Zwischen satt i|i später folgendes ausführliche Telegramm aus Paris ein gegangen:
Leutnant Thiriet begab lick' in die Stadl, um auf der dortigen Bank etwas zu erledigen. In einer i^urt des Luktocftu'i s begegnete er inarokkaiiifchcn Soldaten, Teierlcurcn aus einet Äahallo, die noch d Uniform des Machfen trugen, 'iurict
| halb die Berben nun erst gebrauch! werben (önnen Tic Er oberung ber umgebenaen Welt zeigt sich in bet Vestellung.
2tL- Gebrauch der Verben von Minöern im dritten Leben
in auch ein Erwachsenen auf Die 'JuciDcn. Geeßt, gefchlaft, gelritttn, gcruit, geiiugt, gcgibt, gegeht unb io weiter. 4.as liiiD wohl Mlßbilbnngcn für uns, aber nicht für Die Klemen, «z ur Du legieren Die weitaus meisten Berben, Die Das Minb schon beherncht, Id.wart’: ich ruje, Du ruf ft, er ruft: id) ’ingc, du singst, er singt. Tas hat cs bald weg. Tamm lomugicrt cs auch ganz -folge» rid iig: ui’ effe. Du cp,t, er eßt. UnD Die Silbe gc davor gefetzt.
Wiesb<&'
von Suppen, Saucen, It sich die Verwendung hesden Eigengeschmack verdeckt.
H W- Rinn-
12 Postkarten
12 Prinzen* a matt «I \(k
von Ib9Q
unr pri®* heifingen hm.&llthra21
i-- *


