<iber. Mit einer Pantomime 'haben diese Spiele nichts <u tun.
** Welchen Wert manchmal scheinbar wertlose Gegenstände haben, das erfährt man ans dem Jahresbericht der Fechtanstalt des Deutschen Kriegerbundes, deren Aufgabe cs ist, die erforderlichen Mittel zur Unterbringung, Pflege nnd Erziehung der Waisen des Deutschen Kriegerbundcs aufzubringen. Im Jahre 1910 wurden der Kasse 205 927 Mk. zugeführt, darunter aus dem Erlös von Zigarrcnabschnitten 2211 Mk., Zigarrenbändern 125 Mk., Kapseln von Weinflaschen und Stanir>lPapier 565 Mk., Korken 9 Mk., alten Briefen 8 Mk. Diese Zahlen sollten ein Ansporn zum Sammeln dieser scheinbar wertlosen Gegenstände sein. Die Fcchtanstalt ist z. Zt. eifrig an der Arbeit, die erforderlichen Mittel für die Fertigstellung und die Ausstattung des fünften Kricgerwaisenhauses in Sam ter zu beschaffen. Seit ) einem Bestehen hat der Deutsche Kriegcrbund in den vier Kriegerwall en- Häusern 1805 Kinder aufgenommen und teilweise auch für deren weiteres Fortkommen finanziell gesorgt.
Kreis Alsfelv.
a. A l s f e l d, 20. Juli. Beim Baden' in der Schwalm wurden dieser Tage zwei hiesige SÄmlknaben durch einen geringen Gegenstand uneinig. In der Hitze des Gefechts nahm der eine Beteiligte einen am Ufer liegenden Stock und, schlug dem anderen so heftig gegen die Stirn, daß er eine tiefe Wunde erlitt und ohnmächtig in das Wasser fiel; doch wurde er sofort von seinem Gegner ans User gebracht, wo ct sich wieder erholte. Aerztliche Hilfe mußte in Anspruch genommen werden. .
h. Alsfeld, 20. Juli. Kommenden Sonntag feiert der hiesige Radfahrerklub „Brabant" sein 10 jähriges Stiftungsfest.
Kreis Lauterbach.
~ Lauterbach, 21. Juli. Tie Eingangspforte zum Empfangsgebäude des Bahnhofs „Lauterbach Nord" hat sich infolge des steigenden Verkehrs schon lange als viel zu klein erwiesen. Das von und nach den Zügen eilende Publikum hat sich an besonders starken Verkehrslagen an der einzigen vorhandenen Tür nach der Stadt förmlich gestaut, zumal auch der Gang zum Bahnsteige den Verkehrsverhältnisien entsprechend viel zu schmal ist. Bei Festlichkeiten, wie z. B. bei der im September v. Js. hier stattgefundcnen landwirtschaftlichen Kreisschau, standen. Hunderte von Personen vor dem Bahnhof und konnten nur die Züge durch Uebcrsteigen der Umzäunungen erreichen. Durch den Einbau einer zivciten Eingangspforte nebst entsprechender Treppenverbrciterung, der zurzeit auSgeführt wird, hofft man dem Uebelslande teilweise abhelfen zu können.
Hessen-Nassau.
b. Biedenkopf, 21. Juli. Ter Oberhessische Touri st envcrein zählt jetzt in seinen acht Ziveigveremen 770 Mitglieder; iveitere Zweiggruppen sind in Ackendorf (Eders und Gönnern iin Entstehen begriffen. Der Kassenbestand ergab 810,82 Mk. in Einnahmen und 708,23 Mk. in Ausgaben, dazu verbleibt ein Baarbetrag von 1132,83 Mk. Jnfolg? der Fürsprache unseres Abgeordneten v. Hcimburg, des früheren Landrates von Biedenkopf, ist der Aussichtsturm auf der „Sackpfeife" gesichert. Tie nächstjährige Generalversammlung findet in Battenberg statt.
X. Hanau, 20. Juli. Gestern und heute fand dahier der Verbandstag des h ef s i 1 ch c n V e r b a n d e s.lä n d l i ch e r G e - uo i i e n s ch a s t c n sRaiffeisenorganisation) stall, zu dem etwa 5—600 Vertreter erschienen waren. Aus uem Jahresbericht war zu ciiineijmen, daß der Verband sich kräftig weiter entmicteU, er zählt 417 Genossenschaften mit 47 92U Mitgliedern gegen 46 032 im Vorjahre Die Wohlfahrtseinrichtung des Verbandes, die Vermittlung von billigen Darlehen zum Lau von Arbeüer- wohnhäusern auf dem Lande (von her Laiidcsversicbu'ungL-Anstalt Hesseii-Nassail) wurde wieder rege von den Vereinsmitgliedern in Anspruch genommen. So lagen dem Verbände zu Beginn deo Berichtsjahres 64 Gesuche um Vermittelung fc-Idjer billigen Darlehen vor. Davon tonnten von der Versicherungsanitalt nur 46 Gesuche mit 156 800 Mart bewilligt iullcch. Im ganzen wurden bis Ende des Jahres 1910 1 593 830 Mark an 508 Arbeiter durch den Verband vermittelt. Landwirtschaftliche Ar- beticr haben allerdings merkwürdigerweise dabei gefehlt.
Gießener Straftarnmer.
Gießen, 21. Juli.
Der Jäger ohne Paß.
Der Gastwirt ■£. P. von Bochum kam am 2. Dezember 1910 nach Freienseen, um hier der Jagd obzuliegen. Er hatte sich vorher an das Kreisamt Schotten gewandt und brieflich um alsbaldige Zusendung eines für eine Woche gülugen hemm-en Jagd
wafsenpasses ersucht. Den Stempelbetrag von zehn Mark Halle er gleichzeitig eingesandt. Das Kreisamt aber lehnte die Erteilung einer Wochenkarte ab und verlangte, daß der Gesuchsteller sich erst näher über seine Persönlichkeit ausweise. Die zehn Mark ließ es gleichzeitig zurückgeheu. Nun hatte P. die große Reise gemacht und befaß teilten, ihn zur Ausübung der Jagd berechtigenden Paß. Er beschloß, gleichwohl zur Jagd zu gehen, tot dies auch, wurde aber durch die Gendarmerie revidiert und zur Anzeige gebracht. Er wurde vom Schöffengericht zu Laubach wegen Zuwiderhandlung gegen die hessische JagdwaffeuPostordnung zu zwanzig Mark Geldstrafe verurteilt. Es wurde aber verneint, das; der Angeklagte eine Stempelsteuerhinterziehung beabsichtigt habe. Die Staatsanwaltschaft legte Berufung ein. Tas Urteil wurde aber bestätigt mit der Maßgabe, daß im Falle der Uneinbringlichkeit der Geldstrafe an ihre Stelle fünf Tage Haft treten.
Zurückgenommene Berufung.
Die K. B. Ehefrau von Treis a. Lda. lebt mit ihrem Nachbar, dem I. O. B. II. von da, nicht auf freundschaftlichem Fuß. Sie hat ihm verschiedentlich Schimpfworte zugerufen ■ und ist deswegen vom Schöffengericht in eine geringe Geldstrafe genommen worden. Sie hat aber Berufung eingelegt, weil ihr Gegner nicht rechtzeitig Strafantrag gcftclli habe. Nachdem sie sich jedoch zu Beginn der Verhanoluug überzeugt hatte, daß der Strafantrag innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen drei Monate bei der zuständigen Behörde cingcgongen war, zog sie ihre im übrigen aussichtslose Berufung zurück.
Die Bürgermeisterwahl zu Burkhards und ihre
Folgen.
Am 26. November 1909 sano in Burkhards Bürgermeisterwahl
statt. Der seitherige Bürgermeister hatte die Wiederwahl abgclehnt.
Es traten sich zwei Kandidaten und ihr Anhang mit aller Heftigkeit gegenüber. Wie üblich, wurde hierbei gegessen und getrunken und gehörig auf den Gegner geschimpft. Tie Unlosten der später siegreichen Partei betrugen in dem kleinen, nicht sonderlich begüterten Dorfe unseres Vvgclsberges über 2200 Mark. Gewählt wurde der Landwirt L. S. III. @r sollte sich aber seines Sieges nicht ungestört erfreuen. Gegen seine Wahl liefen eine ganze Anzahl Reklamationen ein, so daß die Wahl bis heute noch nicht betätigt ist.- Unter diesen Reklamationen befand sich auch eine anonyme Eingabe, in welcher gegen den Gewählten schwere Vorwürfe erhoben werde,:. Er wurde bezichtigt, mit seiner Dicnitmagd in ehebrecherischem Verkehr Zu leben, Uch.des volzdiebstahls schuldig gemacht unü beim Ein- tauf bon Weizen sowie beim Verkauf von Eyilisalpeter Betrug verübt zu haben. Auch wurde darauf hingewieum, daß der Gewählte unter dem Verdachte des Meineids ein Vierteljahr in Untersuchungshaft gesellen habe. Als Verfasser dieser Eingabe wurde ,pater der Land- und Gastwirt K. Sch. festgestellt ^er Gewählte erhob gegen den anonymen Schreiber Prioattlage' wegen Beleidigung. Ter Angeklagte wurde aber Dom Schüftenaerichi freigesprochen, das ausführte, daß es das gute Recht jedes Orts
eingesessenen sei, gegen die Wahl eines Gemeindebearnten^ alles da/ vorzubringen, was es für geeignet halte. Gegen fret» sprechende Erkenntnis aber verfolgte der Prtvatklager Berufung. Es wurden über zwanzig Zeugen und Sachverständige vernommen. Das Ergebnis der erneuten Beweisaufnahme war das folgende: Der Vorwurf des Ehebruchs kann als strafbare Beleidigung nicht in Betracht kommen, denn es ist erwiesen, daß der PrwaMager Ehebruch mit seiner Dienstmagd getrieben hat. Dagegen ist der Wahrheitsbeweis nicht als geführt anzusehen, daß der Privatklager sich des Diebstahls und des Betrugs schuldig gemacht habe. Es fragt sich nun, ob der Angeklagte mit Erhebung bteier ^orwurse öffentliche Interessen hat wahren wollen und dementiprechend straflos ist. Das Gericht verneinte diese Frage. Es kam dem Angeklagten nicht darauf an, irgendwelche persönliche oder öffentliche Interessen zu wahren, als er seine Eingabe abfaßte, sondern er handelte aus persönlicher Gehässigkeit. Das Urteil wurde ausgehoben und der Angeklagte zu dreißig Mark Gelditrase verurteilt. Außerdem hat er die sehr beträchtlichen Kosten erster und zweiter Instanz zu tragen.
Sport.
0. Orten berg. Soniuag, 23. Juli, nachmittags 3J4 U6r, wird in Ortenberg die 1. Mannschaft des Fußballklubs „19l0"-N:dda der 1. Mannschaft des Fußballklubs „Äermania"-Ortenberg auf dem Sportplatz gegenübertreten.
Vermischte».
* Schreckenstat eines Wahnsinnigen. In der Nähe von Bern spielte sich eine entsetzliche Szene ab. Ter Provisionsreisende Aeberhard aus Bern begab sich mit seinen drei Knaben im Alter von sieben bis elf Jahren in einen benachbarten Wald, um Kirschen zu pflücken. Im Gehölz zog er plötzlich den Revolver und eröffnete ein Feller auf seine Kinder, von denen zw ei tot zu Boden fielen. Der älteste Knabe vermochte zu entfliehen. Er erstattete der Polizei Anzeige, die sofort mehrere Beamte in den Wald entsandte. Inzwischen traf die Meldung ein, daß Aeberhard nach einer benachbarten Ferienkolonie geeilt sei, um dort seine Tochter zu erschießen. In der Tat wurde Aeberhard auf dem Wege dorthin verhaftet. Zweifellos ist der Unglückliche von einem plötzlichen Wahnsinnsanfall gepackt worden.
* Im Liebesfalle. Zur Behebung der Dienstbotennot hat das Kriegsministerium, wenn auch unfreiwillig, in Forbach, einer kleinen Grenzgarnison beigetragen. Es herrschte dort seit längerer Zeit Mangel an tüchtigen Dienstboten, der jedoch durch die Versetzung der 174er von Metz nach Horbach glücklich beseitigt wurde, denn nicht mehr und nicht weniger als 168 Dienstmädchen aus Metz haben sich bei einer bärtigen Gesindevermieterin gemeldet, um nicht von ihren geliebten „Vaterlandsverteidigern" getrennt zu werden.
* B o m französischen Z ü n d h o l z m o n o v o l. Au? Paris wird berichtet: Tie neueste Statistik über den Umsatz und den Reingewinn des staatlichen Zündyolzmonopols in Frankreich ;cigt, daß die früher bevorzugten Wachsstreichlwlzchen und die Slicichyöizer, 311 deren Enlzunoung eine befonders präparierte Reibfläche nicht nötig ist, langiam in der Beliebtheit beim Publikum zuräckgehen. Im Jahre 1909 sind nahezu 100 Millionen WachS- hölzcheii und mehr als 372 Millionen Lcyweselhölzer ohne besondere Reivflache weniger oerkaufl worden als im Vorjahre. Dagegen ist der Verbrauch an den sogen. Schweden sehr gestiegen und hat die phantastische Ziffer von 2001559700 Hölzchen erreicht. Die Einnaynien aus dem Verkallie übeifteigen die des Vorjahres um nahezu 400000 Frs. und erreichen nicht weniger als 40884933 Frs. Der Bericht des Monopols gibt den Reingewinn, den Die Staatskasse ans dem Zimdliolzverkauf bezogen Hal, aut nahezu 30 Millionen, genau am 29832443 Frs. an. Durchschnittlich Hal jeder Be- ivohiier Frankreichs im Jahre 1909 1146 Zündhölzer verbraucht, jo daß aus den Kopf der Bevölkerung eine Ausgabe ooii 1,21 Frs. nir Feuerzeug kommt.
Börsen-Wocheubericht.
— Frankfurt a. M., 21. Juli.
Die russische Eisenbahn anleihe von rund 100 Millionen Mark, die die Mittel zum Ausbau einer Linie und zur Beschaffung von Material für zwei russische Eisenbahn-Gesellschaften liefern soll und für die der russische Staat die unbedingte Garantie übernimmt, ist nunmehr zum Abschluß gekommen. Außer in Deutschland soll sie auch in Holland und Belgien zur Zeichnung aufgelegt werden, der Schwerpunkt ist aber auf Teutfch- land gelegt. Die deutsche Finanzgruppe hat sich beeilt, sofort nach der Perfektion des Gefchäftes den Prospekt an der Berliner Börse eiuzureicheil, um nut der Emission vorgehen zu können. Tas Bedürfnis, möglichst rasch außer Obligo zu kommen, ist begreiflich, tonnen doch durch die politische Situation, wenn man auch keinen Grund zu ernsten Befürchtungen sieht, täglich Störungen Eintreten, die ungünstig auf die Börse cimuirfen. Auch die Flüssigkeit des Geldmarktes will die Gruppe nicht ungenützt lassen und endlich kommt für Rußland auch der Ausfall der Ernte in Betracht, der auf den Staatshaushalt von großem Einfluß ist. Daß die Ernte für Rußland dieses Jahr feinen fo reichen Ertrag liefern wird als im verflossenen, jcheuit ziemlich sicher. Dies alles sind Gründe, die für eine Bescksteunigung der Emission vom Standpunkte der Uebcrnahmegruppe sprechen. Für die Turck>- führung solcher Emissionen i|t aber gutes BörseuweUer erforderlich und deshalb wird die Börse in ihren Haussebestrebungen von der haute banque gegenwärtig auch unterstützt. Den Hebel hat man diesmal auf dem Bankenmarkt angefetzt, der lange vernachlässigt war und der nun plötzlich wieder zu Ehren gekommen ist. Die führenden Werte dieses Gebietes haben ihre Kurse durchweg erhöht. Am meisten waren Berliner Handels- Gesellschaft begünstigt, weil dieses Institut in der letzten Zeit besondere Rührigkeit entfaltet und weil man aus einen guten Jahresabschluß rechnet. Größer sind die Kurssteigerungen aber auf dein M 0 n t a n m a r k t. Tie Verständigung der Gutchoff- nungshütte mit dem Roheifenverband hat die Hindernisse für die Erneuerung des Verbandes aus deui Wege geräumt, daran knüpfte die Börse bereits Hoffnungen für die übrigen Verbände und ba bie Besserung auf bent Montanmarkt bis jetzt angebauert hat, so würben vielfach Teckungs- und Meinungsläufe in Montanpapieren ausgeführt. Bevorzugt waren die oberschlesischen Werke, wie, Earo Hegefcheidt, weil bie oberschlesische Jnbustrie von der Besserung bisher am meisten profitiert hat und weil mau sich, nachdem die russische Regierung für die Einfuhr eines bestimmten Quantums Roheisen Zollermäßigung zugestanden hat, stärkeren Abiatz nach Rußland verspricht. Buderus sind nach der Ablehnung des Fusionsprojekts mit Massen etwas gestiegen, ob mit Recht, mag dahingestellt bleiben. Auch Jndustriepapiere ivcrden vom Publikum fortgesetzt begünstigt und diese Situation nützen kleine Spekulantengruppen aus, um das eine ober andere Papier zu „lanzieren" und auf diese Weise Gewinne einzuhcimsen. ^em Publikum muß daher aus diesem Gebiet ganz besondere Bor ficht angeraten werden, denn heute sind die Kurse vieler In- duflriepapiere schon derart in die Höhe geschraubt daß die Dividenden mit den Kursen nicht mehr recht in Einklang stehen. Wer Jndunriepopiere erwirbt, muß mit dem Wechsel der Kvn- Ii'.nktur rechnen und darf sich deshalb in guten Zeiten mit der normalen Rente, wie sie die erstklassigen Anlagepapiere abiverfen, nicht begnügen, er muß eine Risikoprämie für wirtschaftlich we- niger günstige Zeiten in Anspruch nehmen, bie eben in einer cntfprechend höheren Verzinsung gesucht werben muß. So finb toolzverkohlungsindustrie-Aklien bis 300 Prozent gestiegen, trotz- dem die letzte und höchste Dividende nur 12^2 Prozent war. ~!c Verwaltung hat jetzt in der Generalversammlung selbst erklärt, datz |ie für bie erhebliche Steigerung des Aktienkurses leinen Grund sehe. Auch Vereinigte Ullrantania sind diese Woche 10 Prozent gediegen,, dabei kommen Gerüchte von Fusionsbestrebungen in Umlauf, die Verwaltung bezeichnet sie aber als unzutreffend. Von Mafchinensabriken sind Dürkopp wieder 5 Prozent gediegen, anschein.no ist aber eine Kapitalserhöhung, an die man bisher dachte, nicht geplant: auch Maemis stiegen 7 Prozent, ltunstseide 10 Prozent. Aus dem Bahnenmarkt waren Lom-
50
90
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89
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78
86-00
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61—63
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58-60
58
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47
60
sind am Sonntag dem 23. Jali
Oie nach- Anpvio stehenden *lvl Ziiv
von 1 i Uhr nutiay
Sanitätsrat SJr. Zinsser, Goethestrasee 10.
Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen.
Juli
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20. bis 21. Juli ----- -si 29,1 - J.
Höchste Temperatur nut
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Bollfleischige, ausgewachsene, höchsten
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28,3 11,8
21.7 14,2 I 17,9 118
nur tür dringende h’iille sicher auzatretten Dr. Wasle, Alicestr. 11.
I Sonnenschein
I Lew. Himmel
I Leichter Dunst Sonnenschein
Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" i. 55.: K. Neurat h.
Vcbenb» ^chla gc» liewi-h:
lNiiller'sche Badeanstalt.
$8 aH erwärme der Lahn am 22. Juli: 20’ R
s ö üf
BoUsleischige, jüngere Fär 1 en. Kühe.
Bollfleischige ausgemästete Färfen höchst.
Schlachtwerles . 48-52 36-92 Lollfleifchige ausgemästete Kühe höchst.
Schlachtwertes vis zu 7 Jahren. . 40—44 77—80 Aellere ausHemäsiets Kühe unv wenig
gut entwickelte stingereKühe u. Färsen 35—39 70—75 Mäßig genährte Küye nnd Färsen . . 29—32 65—66 Häl Dec.
. 20. „ 21.
pro 100 Pfo. schniltSprei?
Dcbenb« iila^t« pro 1Q0 Pfund fltiuitDt —
KM66 e
etwas schwächer. Privatdiskonto - ne Prozent
Ochsen. , von-biSvon-bir
Bollfleischige, ausgemastete, ^höchsten
SchlachtiverteS, höchstens 6 Jahre alt 49—51 08—93
Junge, fleischige, nicht aiisgeinäfle und
ältere ausgemästete »4-87
Ungejochte bO—o3 90—96
Bull en.
21,i 2«
21.1 9”
ßeinfle Aiaftkälvec 60—62 100-104 61 Mittlere 'Dia|t- und beste Saugkälber . 53—56 89-93 iperlugere 'Masi- uiid gute Saugkälber 48—52 80—87 Geringere Saugtälver . . .... 47—49 J78—81 o d) a ’c.
Weidemastschcste ... ... .
Schweine.
Lollfleischige Schweine vis zu 2 Zentner ^eveiiDgeivlchl.......48—49
LoUfleljcyige Schweine über 2 Zentner
L.'evenDgeivlcht 48—49
BoUsleischige Schweine über 2'/, Zentner ^evendgeivichl 45—47
Fleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 47—48
Märkte.
«ieieu, 22. Juli. MurNd«i»!. W totjne.n
ES
Hahnen pr. Stück 0,80-1,80 Alk., Enten pr. St. 1,80-2,20 Mk., (ttänie das PfD 75—80 Pfq., Öchsenfleifcli pr. Pfd. 86—94 Pig., Seile? vr. P»>»L 86-90 PI,,.. HuöfleiM Schw°,»c- fleifch uv ^Pfund 70—90 Psq., Kalbfleifch vr. Psd. 88—9^ pfq., Hammelfleisch pr. Pfd. 60—88 Pfg., Kartosseln vr. 100 Kg. 10.00 bis 12.00 mr./aieiBtraut basEtM 30 bis 40 W, Zw>°b°Iu p« j.- a nn q aa sijip 'Milch das Liter 20 Pfg«, üepiel per L bis Äf. »e MO «« »T«
M,„ ÜJoinen per PId. 00-00 PIg, Sürßen das PId. 18-20 Psg. jJlaF‘iCim°ee67«"6«“y'i-bh k tb °ri ch! v°m 21. Juli,
■llnftoeb SHinöer 68 (Odlfen lT, Kühe 61, Süllen 00), fiälter 137, ad}CXtnbtnfv Sünder/ Kälber, Schale und Schweine mitnänmtzig.
Keine schlaflosen Nächte
in der Zahnzeit des Kindchens wird die
Nur echt mit dieser ZDlartc—bemgifd-rt — d:.n Gatar.tu* zeichcn de4 Scott« lcheu Vcrfahruil.1
Mutter durchwachen, die ihm vor und während dieser Zeit regelmäßig Scotts Emulsion gibt. Tausende von Müttern bestätigen, daß S c o t t s Emulsion ihren Kleinen wahrend des Zahnens ein Segen gewesen ist.
ScoUS Emulsion wird von unS auöschliebltch im grobe« verkauft, und -war nie loie nach Gewicht ober Mau, louoern nur in vmsiegelten Otigin-iflaichcn in Karton mit unseicr Lciiuymaikc (sl, chcr nut dem Dorsch). Scott & Lownc. G. in. i>. H„ ^rantruit a. -2JL
Bcstandtcilc. ^etnüer Medizinal-tscdcitrnn 1 ,UA prima Wlyzerin 50A', untciptioSvhoiigjau.er Kalt 4J, unterphcSphoiiasaurcs Natron 2A pulu Tragant b.O, icinuer avab. toummi piiiu. «/), Wasser 12»,0, yiifoljol H,o. Hierzu aromatische Emulsion mit 8imt-, Manoel- unb GauUheriaöl je 8 Trossen.
Kassensdiränke
Fr. Krogmann
Bahnhofstrasse 30 Dlo/3 Fernsprecher 401
Die Sprungsedcrrnatrastc „Unerreicht veauem", sowie die 3- und 1-teiüge Matratze „Stabil" unter T. R. .G. M. 4206L1 und 420 085 vom Kaiserl. Patentamt ges. gesch., haben sich über Erwartung vorzüglich eingeführt! Niemand will die eisernen Matratzen ihres knarrenden, unbequemen und kalten Lagers wegen; ebenso find die Matratzen „Stabil" ihres fast um die S^alfte billigeren Preises gegen Roßhaarmatratzen ungemein gern gekauft. — Vor Anlauf von Betten usw. wende man sich um Auskunft an die Möbel- und Bettensabrik Th. Brück, Großh. Hess. Hoflieferant, Gießen, Ecke Brandplatz, Schlohgasfe u. Kanzleiberg,


