Ausgabe 
23.9.1911 Drittes Blatt
 
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Dreimal täglich

Scotts Emulsion, längere Zeit regelmäßig genommen, macht zarte Kinder stark und lebenslustig.

Nur muß es die echte Scotts En»ulsion sein, keine Nachahmung.

Gegen das Altern

Dr. Hommels Haematogen

WARN UN Gl Man verlange ausdrücklich den

Namen Dr. Hemmel.

Wege Frankreich dazu gekommen ist, erzählt ein hübscher Aufsatz im neuesten Hefte vonJe sais tout", der sich mit Kftiegs- griinben überl-aupt bcfckstistigt. Beim Ursprünge des französischen Kolonialbesitzes in Afrika kam das Sprichwort: kleine Ursachen, große Wirkungen, zu seinem Rechtendem: der Anfang der Kämpfe Frankreichs mit Algier war ein Streit zwischen dem Tey von Algier und dem "französischen Generalkonsul. An einem April- kage des Jahres 1827 erschien Teval, der Vertreter Frankreick)s Lei Hussein, dem Tey, um über eine Geldangelegenheit zu ver­handeln. Frankreich hatte eine Schuld bei einem Geldinstitute in Algier, deren Ausnahme schon 30 Jahre zurücklag. Es war schon häufig über diese Schuld verhandelt worden, aber an dem fraglichen Tage fragte nicht nur der Dey nach der Rückzahlung der Schuld, sondern dieses Mal hatte auch Teval eine Forderung, an die er mahnen konnte. Es kam zunächst zu bitteren Worten, dann geriet der Dey in Erregung und schlug dem französischen Konsul mit einem Fliegenwedel aus Pfauenfedern ins Gesicht. Diese Beleidigung verlangte natürlich strenge Bestrafung. Karl X. forderte zunächst von dem Dey eine Entschuldigung in einer be­stimmten Form, und als diese nicht ausgesprochen wurde, kam es zum Kampfe, durch den Frankreich schließlich in den Besitz der afrikanischen Kolonie kam, die im Lause der Jahrzehnte zu einer der wertvollsten Besitzungen geworden ist.

kf. Heinrich IV. und bic1 4". Zu den Zahlen, denen wegen ihrer häufigen Wiederkehr im Zusammenhang mit dem Lebensschicksal bestimmter geschichtlicher Persönlichkeiten gern eine geheimnisvolle Bedeutung zugeschrieben wird, gehört nach den neuerlichen Ermittlungen eines französischen Rechenkünstlers auch die Zahl 14, da sie im Leben .Heinrichs IV. eine nicht unbe­trächtliche Rolle gespielt hat. Dieser König wurde nämlich 14 Jahrhunderte, 14 Jahrzehnte und 14 Jahre nach dem Be­ginne der christlichen Zeitrechnung geboren; der Tag dieses Er­eignisses war der 14. Dezember. An einem 14., nämlich am 14. Mai, starb Heinrich, nachdem er viermal 14 Jahre, 14 Wochen und 14 Tage -gelebt hatte. Schließlich gibt es von ihm unter seinem NamenHenri de Bourbon" 14 Briefe.

* Ter Luxus in der Ausstattung ameri­kanisch e r Hotels wird von den englischen Hoteliers mit lleberraschung beobachtet. Tie führenden Neuyorker Hotels haben sich nunmehr eine Neuerung geleistet, die olles schon Tagewesene in den Schatten stellt. Verschönerungszimmer werden sich in Kürze in allen Hotels der amerikanischen Großstädte besinden. Neuyork ist, wie immer, mit leuchtendem Beispiel vorangegangen. Tie Verschönerungszimmer sind mit farbigem Licht ausgestattet, durch das der Zweck verfolgt wird, die vorhandene Schönheit an­ziehender Frauen zu heben und die bescheidenen Reize älterer Jahrgänge des schöneren- Geschlechts in anziehenderem Lichte er­scheinen zu lassen. Tie Verschönerungszimmer stehen jeder Dame gegen eine gewisse Auszahlung als Wohn- und Empfangszimmer zur Geltung. Sie ist somit in der Lage, eine ihren: persönlichen Geschmack und Ermessen passende Farbe zu wählen. Ein Neu- horker Restaurateur war vor kurzem mit einer ähnlichen An­legung bezüglich der Beleuchtung seiner Speiseräume hervor­getreten. Tie Hotels sind ihm aber nunmehr zuvorgei'ommen. Tie Londoner Hotels lassen nach Ansicht der Amerikaner in ihrer Ausstattung und Einrichtung noch ziemlich viel zu wünschen übrig. Nervöse Personen leiden unter dem schrillen Ton der elektrischen Klingel. Diesem Uebelstande hat man in Amerika bereits abgeholsen, wo an ihre Stelle eine Reihe von. Licht­signalen getreten ist. In den amerikanischen Hotels ist auch jedes Wohn- und Schlafzimmer mit einer Art Türen versehen, die durch eine Einlage jeden Lärm von der Außenwelt abschließen.

kf. Der Sonderzug für Betrunkene. Nach '>0 Jahren strengster Verbote hat der Staat Maine (Vereinigte Staaten) be­schlossen, den Verkauf alkoholischer Gelränke zu erlauben. Der Grund, aus den: jetzt die Bewohner von Maine sich entschlossen haben, die BarZ und Kneipen zu gestatten, liegt darin, daß die Verbote die Heuchelei in ganz unglaublicher Weise begünsngten Tatsächlich konnte inan sich mährend der ganzen Verbotsperiode alkoholische Getränke leicht verschaffen, dem: es gab eine Menge

Standesaintsnachriehten.

Gießen.

Aufgebote: Sept. 15. Adam Hoffmann, Kauf mann in Gießen, mit Lina Auguste Marie Amanda Kersten in Hom­berg a. Ohm. 16. Emil Goß, Installateur, mit Marie Wagner, beide in Gießen. Johann Ludwig Runzheimer, Schlosser, mit Anna Karoline Geßner, beide in Gladenbach. 19. Walter Groß, geprüfter Lokomotivheizer in Gießen, mit Eli­sabeth Knospe in Grenzhausen. Philipp Schäfer, Elektromonteur in Gießen, mit Emma Lohsink in Bingenheim. 20. Christian Philipp Georg Waldbüßer, Hoteldiener in Gießen, mit Elisabeth Luise Minna Friche in Frankfurt a. M. Johann Peter Kreher, Wagenführer in Gießen, mit Marie Elisabethe Hörcth in Schaafheim. 21. Otto Rische, Vizefelüwebel in Gießen, mit Auguste Margarete Fitzner in Battenberg. Valentin Schnitzer, Geometer in Gießen, mit Maria Katharina Schmid in Biblis. - Albert Cavito, Fabrikarbeiter in Brühlhof, mit Lina Neufurth in Backhaus. Johann Karl Fink, Weißbinder­in Klein-Linden, mit Justine Stamm in Gießen. Dr. Her­mann Ambach, Rechtsanwalt in Würzburg, mit Erna Siesel in Gießen. 22. Georg Reutzel, Dienstknecht, mit Elise Pcrsch- bacher, beide zu Hof-Tauernheim.

Geborene: Sept. 9. Dem Kaufmann Karl Eduard Koch ein Sohn. 12. Tem Kreisamtsgehilfei: Georg Schupp eine Tochter. 15. Tem Heizer Johannes Schmidt eine Tochter, Elisabethe Marie. - Tem Taglöhner Johannes Braun eine Tochter, Luise Karoline. - J8. Tem Klaviermacher Wilhelm Schlüter ein Sohn, Hans Willy. Tem Schlosser Heinrich Bischoff ein Sohn, Erwin Friedrich Heinrich.

Gestorbene: Sept. 15. Hedwig Henriette Gerbig, 6 Jahre alt, Kaiser-Allee 32. Luise Treppinger, geb. Bernhardt, 53 Jahre alt, Krofdorser Straße 12. -- 16. Emil Pfaffen­berger, 1 Monat alt, Huiwsgasse 6. Susanne Mörschel, geb. Müller, 49 Jahre alt, Frankfurter Straße 86. Georg Carl, Taglöhner, 23 Jahre oft, Rodheimer Straße 40. 17. Her­mann Prätorius, 83 Jahre alt, Li eher Straße 74. 18. Hein­rich Grünewald, 71 Jahre alt, Licher Straße 74. 19. Kurt Rcisthardt, 1 Jähr alt, Sclstitzenstraße 8. Ludwig Schneider IV., Taglöhner, 59 Jahre alt, Wolsstraße 9. - 20. Johann Heinrich Geiß, Taglöhner, 79 Jahre alt, Licher Straße 74. 21. Wil­helm Clemens Gustav Schuchardt, 3 Monate alt, Katharineir- gasse 12. Kathinka Velten, geb. Grünewald, 85 Jahre alt, Licher Straße 74.

Alsfeld.

Aufgebote: September 18. Johann Friedrich Karl Küster, Schuhmacher in Grebenau, mit Dorothea Stroh in Alsfeld.

Geborene: September 13. Dem Taglöhner Karl Georg eine Tochter, Elsa Johanna. 16. Dem Taglöhner Heinrich Fiitt ein Sohn, Willy.

Alten-Vuseck.

Aufgebote: September 18. Ludwig Wehr nm, Architekt in Mten-Bnseck, mit Anna Kredel in Mvnart. 20. Karl Wil­helm Staubad), Postbote in Alten-Buseck, mit Marie Schmitt in Gießen. 21. Heinrich Ruppel, Lehrer in Muschenheim, mit Anna Rabenau in Alten-Buseck.

Geborene: September 11. Dem Landwirt Heinrich Wag­ner eine Tochter, Luise.

Büdingen.

Sterbefälle: September 14. Wilhelm Bach von Beer­felden, 66 Jahre alt. 19. Helene Kaltenschnee, geb. Beo, 31 Jahre alt.

Echzell.

Geborene: September 14. Dem Taglöhner Karl Rudel eine Tochter, Elisabeth.

Hnedderg.

Aufgebote: September 12. Karl Georg Sautier, Bau techniker in Friedberg, mit Marie Heß in Pfungstadt. 14 Karl Friedrich Josef Glück, Kaufmann in Friedberg, mit Emilie Marie Christiane Sclheim in Frankfurt a. M. 18. Gottfried Lang- stros, Bautcchniker in Nieder-Mörlen, mit Maria Magdalena Obst

Geschäfte, die heimlich mit alkoholischen Getrauten, wem: dieie auch noch so sehr verwässert waren, einen schivmigha'teu Handel trieben. Außerdem pflegten die Apotheker unter scheinheiligen Etiketten nneMagenbitter" oder garHaarwasser" alle befiereu Sorten Whisky und Branntivein zii uerfau'en. Diejenigen Be­wohner des Staates Maine aber, die nicht gegen die (besetze ihres Vaterlandes verstoßen wollten, reisten über die (Grenze und ließen sich in einem der Nachbarstaaten oder auf dem Gebiete von Kanada nieder, um sieh dort zu betrinken. Wie derDaily Er­preß" seist milteilt, ging jeden Sonntagvorimttag jjoh Kanada aus ein Zug nach Alaine, der im Voltsmunde derSonderzug für Betrunkene" hieß. Der Ziig der Zeit hat ihn jetzt überholt.

* Stimmungswechsel. Schuldner:Ich möchte gern meine Schuld bei Ihnen bezahlen." Gläubiger:Ach bitte, das Ijat gar feine Gile!" Schuldner:Aber ich kann leider noch nicht!" Gläubiger:Ja, was bilden Sie sich denn eigentlich cm? Denken Sie vielleicht, ich werde noch länger loarfen?"

Börsen-Wochenbericht.

Frankfurt a. 'M., 22. Sept. Das Geschäft an der Börse ist stark zusaimuengeschrumpft, immerhin ist nach den voran- gegangenen starken Kursrückgängen eine m ästige Erholung eingetreten. Tie Engagements haben sich wesentlich verringert, Mid mögen auch vereinzelt noch schwache Posttiouen bestehen, so ruhen doch in ihrer Mehrzahl die Engagements in kräftigeren Händen. Tie M a r o t k o - A f f ä r e hat für die Börse ihre Schrecken verloren, uachdeu: daS Auswärtige Amt den Vertretern der Hochfinanz versichert hat, das; die bene Aussicht besteht, den gaiizen Haitdet in wenigen Tagen ins Reine zu bringen. Wenn die Spekulation trotz dieser beriihigendeii Versicherungen und trotz der verschiedeiieti Zeichen gutgehenden Geschäftsganges int Wirt­schaftsleben, wie sie besonders aus den sehr hohen August- ziffern der deutschen Eisenbalitten und ans? den Jnderzisfern des Arbeitsmarktes erhellen, ivelche die Schwankungen der geroerb- lichen Konjunktur sehr genau widerspiegeln, keine Hausse machte, sondern sich großer Zurückual'ung befleißigte, so in dies wohl den: llmstande zilzuschreiben, daß das Privat vublikum, dessen Optimismus durch die Vorgänge der lebten Zeit bedeutend, abgekühlt ist, sehr vorsichtig operiert. Allerdings ist liichl zu üerfeimen, daß auch verschiedene Momente mit Recht zur Zu- rückhaltullg mahnen. Tie Teuerungsunruhei: in Oesterreich, die revolutionären Bewegungen in Spanien, der Generalstreik der irischen Eijenbahnarbeiter, die agressiven Reden Tafts gegen die Trusts und die Befürchtung, daß Stolnvins plötzlicher Tod u: Ruß­land Wirren.und Ausschreitungen anslöseu fönnte, hielten die Börse in Atem und schreckten von neuen Unternehmungen ab. Zudem gaben auch gewisse Vorgänge in der Provmz unb den Bundes­staaten Anlaß zii Bedenken. Z a h l u u g s s ch iv i e r i g k e i t e n und V er n n t r c u u n gen sind in ernsten Zeiten wie gegenwärtig keine feltenen Erscheinungen und die Börse befürchtet, daß die Reihe dieser unliebsamen Vorkommnisse mit den jetzt aufgedeckten Fällen noch mcht erschöpft sei. Unbehagen erwecken schließlich auch die Besorgnisse vor der herbstlichen ©elöteuerung und d:e Ungewißheit über den Verlauf der Ligutdation, die nach den großen Kursschwankungen des Septembers vielleicht noch Ueberraschungen bringen könnte. Die Dis­konterhöhungen betrachtete man als escomvtiert. Sie find in der zweiten Sept-emberhälftc nichts anormales, viel­mehr nichts weiter als der Ausdruck der herbstlichen Geldpressung, die durch die Erntebewegung und die erhöhten Ansprüche des Warenimports mit einer seit Jahren beobachteten Gleichmäßigkeit chitretciL Allein ungewiß bleibt immerhin das Ausmaß der Wirlung der hohen Zinssätze auf die Börse. Wir werden jeden­falls trotz der stark gelichteten Engagements mit sehr hohen Schiebungssätzen zu rechnen haben. Ten geringsten Widerstand zeigte in dieser Woche der i n t e r na t i o n a l e,M a r k t, an dem die Verstimmung der auswärtigen Plätze zu besonderem Ausdruck gelangte, so namentlich der Russenmarkt, der untep dem Truck von Positionslösungen der Petersburger und Pariser Börse

in Friedberg. Jakob Gustav Adolf Frick, Finänzaspirant in Vilbel, mit Elisabethe Kramer in Pfungstadt. 20. Wilhelm Ludwig Geck, Maurer, mit Anna Maria Nold, beide in Friedberg.

Geborene: September 15. Tem Taglöhner Otto Fich ein Sohn.

Sterbefälle: September 14. Martha Luise Hnsemann, 2 Monate alt. Maria Zöll, Rentenempfängerin, 46 Jahre alt. 16. Sohn des Taglöhners Otto Fich, 1 Tag alt. 17. Lina Julie Friederike Groß, 1 Monat alt.

Gedern.

Aufgebote: September 16. Karl Höhl, Schlosser in Gedern, mit Ottilie Weidner in Lißbcrg.

Eheschließungen: September 10. Karl Gcrlach V., Zimmermann, mit Margarethe Tiehl, beide in Gedern.

S rc r b c i ä H c: September 12. Heinrich Koch I., Schreiner, 75 Jahre alt.

Grohen-Linden.

Aufgebote: September 15. Heinrich Weber, Schlosser, mit Katharina Weinandt, beide in Großen-Linden. 16. Ernst Oswald Quast, .Müllergeselle aus Würben, mit Christina Weiß in Großen-Linden.

Geborene: September 10. Tem Anton Bepler eine Tochter, Maria Paula.

Heuchelheim.

Aufgebote: September 19. Otto Hofmann II., Schneider, mit Elisabethe Hofmann, beide in Heuchelheim. 21. Karl Otter II., Schaffner in Gießen, mit Margarete Adolph in Hcucycl- heim.

Mein-Linden.

Aufgebote: September 19. Johann Karl Fink, Wciß- biuber in Klein-Linden, mit Justine Stamm in Gießen.

Eheschließungen: September 16. Heinrich Schimmel, Metalldreher in Klein-Linden, mit Wilhelmine Meyer in Gießen.

Geborene: September 9. Tem Rottenführer Wilhelm Klein I. ein Sohn, Ernst. 16. Dem Hilfsschaffner Wilhelm Müller eine Tochter, Marie Helene. 18. Ten: Bahnarbeiter Ludwig Bepler ein Sohn, Heinrich Ludwig.

Kroföorf.

a) Standesamt Krofdorf: Gemeinden Kinzenbach, Krof- dorf-Gleiberg, Vetzberg.

d) S t a n d e s a m t L a u n s b a ch: Gemeinden Launsbach, Wißmar Aufgebote: September 19. Ferdinand _ Volkmann, Maurer, mit Katharina Schmidt, beide zu Krofdorf.

Geborene: September 15. Dem Weißbinder Philipp Leib in Gleiberg eine Tochter, Meline Louise.

Sterbefälle: September 21. Paula Plaß in Krofdorf, 3 Monate alt.

Lauterbach.

Eheschließungen: September 17. Konrad Feick, Hut­fabrikant, mit Lueie Elise Lina Allrich, beide in Lauterbach.

Geborene: September 3. Dem Taglöhner Andreas Hed- rich IV. ein Sohn, Andreas. 5. Dem Spenglermeister Karl Köhler ein Sohn, Wilhelm Heinrich Philipp Eduard. Dem Schreiner Johannes Leinberger eine Tochter, Elise. 7. Dem Metzgermcister Hugo .Kiwll ein Sohn, Otto. ~

Sterbe fälle: September 14. Heinrich Schlag I., Bäcker­meister, 76 Jahre alt.

Leihqeftern.

Eheschließungen: September 10. Johann Georg Heß, Lackierer, mit Sophie Brückel, beide in Leihgcstenr.

Sterbefälle: September 11. Richard Seipp, 8 Monate alt.

Lich.

Aufgebote: September 15. Karl Christian Rau, Metzger, mit, Mathilde Ostwald, beide in Lich. 19. Johannes Andres, Postbote in Mainz, mit Charlotte Menges in Lich. 19. Her­mann Heinrich Ludwig Landmann, Großh. Forstwart in Schwarz, Kreis Alsfeld, mit Luise Katharine Zimmer in Lich.

Eheschließungen: September 17. Jakob Christian Ledermann, Arbeiter in Lich, mit Marie Christine Fink in Gießen.

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stand. Auch der A m e r 11 a i: e r m ant zeig re unter oiiun» Ligen Schwanlungen einen schwachen Unter ton, und ebenso waren österreichisch-ungarische Werte analog der schwäche an der Wiener Börse gedrückt. Besser hielten sich Banke» und Schiffahrtsaktien, die durch Auslassungen über den Ge­schäftsgang und die wahrscheinlichen Ergebnisse des laufenden Jahres eine Stütze fanden. M o n t a n p a p: c r e verfolgten schwant ende, vorwiegend aber zur Schwäche neigende Tendenz. In anderen I n d u ft r i e p a p i c r c n fanden nur geringe Unnütze statt. Eine größere Cinbusc erlitten Gummipetcr im Zusammen- bang mit dem Konkurrenzkampf in der Pneumatik-Jndchttic.

Privat-Tiskonto 43/s Prozent.

märfte.

fc. Frankfurt a. M., 22. Sept. Heu- und Strohn: a r F t. 9(ngefabren waren 4 Wagen Heu und 1 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 5.0V5.20 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 2.70 0.00 Alk., Wirrslroh 0,00-0,00 Mk. 'Alles für 50 Kilo. Geschäft flott. Tie Zufuhren waren aus Oberhessen und aus den: Kreise Dreburg.

Wer zählt die Völker, nennt die Namen

aller, die seit nahezu einen: Vierteliahrhundert sich daran VY7 gewöhnt haben, Fays ächte Sodener Mineral-Vamllen OO als unentbehrlichen Hausschatz au betrachten! Millionen Schachteln haben Segen und Linderung hinausgetraaen . . in die Welt und heute weiß so ziemlich jeder, daß bei allen Erkaltungserscheinungen der Atmungsorgane K2LA Fays ächte Sodener die zuverlässigsten Helfer und.

Man kaust sie für 85 Psg. in allen einschlägigen Hand' hingen, verlange aber stets nurFays ächte Sodener s iss5l/u

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21. Karl Ludwig Insel, Friseur, mit Anna Margarete Stenglcr, beide in Lich.

Geborene: September 5. Dem Maurer Karl Konrad Trechsler eine Tochter, Marie. 11. Tem Arbeiter Stanislavs Äcadalinski zu Hof-Kolnhausen bei Lich eine Tochter, Janika.

Lollar.

Aufgebote: September 16. Emst Karl Ludwig Geißler, Lehrer in Villingen, mit Anna Elisabethe Bingel in Lollar.

Schotten.

Eheschließungen: September 17. Wilhelm Jung, Großh. Forstwart in Feldkrücken, mit Elisabeth Jlges in schotten

Geborene: September 10. Dem Lehrer Richard Gustav Kröll eine Tochter, Margarethe.

Sterbefälle: September 18. Elisabeth Stern, 70 Jahrc alt, von Wingershausen.

BOiefed.

Aufgebote: September 20. Heinrich Keil, TaglShner, mit Lina Heß in Gießen.

Geborene: September 17. Den: Fabrikarbeiter Otto Weller ein Sohn, Otto.

Zamilien-Nachrichlen aus anderen Grien.

Gebürte,:: Herrn B. Bormuth zu Forsthaus Witüerstem ein Sohn.

Verlobte: Fräulein Minna Schäfer in Stangenrod mit Herrn Hemrich Reitz in Nieder-Ohmen. Fräulein Selma Stein- ' berget in Eifa mit Herrn Salomon Katz in Nendershausen. Fräulein Auguste Michel in Schwalheim mit Herrn Georg Leinhos in Berne (Groß!,. Oldenburg). Fräulein Selma Gmnbert in Hoof bei Kassel mit Herrn Julitis Löb an5 Wetzlar.

Gestorbene: Herr Christian Stroh in Gelnhaar. Öerr Heinrich Becker in Uetzhausem Herr Jakob Bausch in Löhnberg. Herr Friedrich Wilhelm Hahn in Nieder-Weisel. Frau Bertha Schuchard, geb. Kümmich, in Reinheim. Frau Witwe Katharine Biulch, geb. Rexrot. in WetzlarMiedergirmes. Frau fDlarie Stiehl, geb. Schmidt, in Dillenburg. Herr Albert Baur--- hem: in Weilburg. Frau Katharina Kuhn Witwe, geb. Schmidt, in Sinn.

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