Kreis Friedberg.
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr.
M. Bad-Nauheim, 20. Febr.
Die Verbauungs-
>trbc m.7'd°7 SXU b” bS Xf Ä i Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen.
Die Hauptgleise Frankfurt—Kassel sind bereits verlegt und'werden IH; L ~ ö
l$°,n bel^ren. Die beiden Unterführungen durch die Main- ä "5^ »*" A S5 $
Weser-Bahn nach der Wettertalbahn irnd der Rödger Straße b =2’5 Ö« - - L JAZß
Iird «nfiMit fprfTAAoftpfl#- nnX> K..„ ... m- <. I O - x> C«g— Ao euer
Wetter
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bis 19. Februar — -f- 9,9
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+ 2,1 °e.
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Kaiser und die Kaiserin e.ngeladen hat, an der Enthüllung deS Denkmals für die Feier der Königin Viktoria teilzunehmen und daßdieseEinladung dankbar angenommen worden ist.
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Sonntag, Der große Name/ Abends
Sonnenschein Regen Bew. Himmel
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Montag, 27. Febr.: .Charters .Charteys Tante." Atittwoch,
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18.
Ulrrch. erklärte srch gegelt diese Karenzzeit und ver- l 6 m- wzraldemokratiiche Partei in dieser Frage die Wünsche der Prwatangestellten vertreten werde.
Hierauf schloß der Vorsitzende, Geschäftsführer Noll, die Ver- Auffordwmg, am 10. März den sozialdemo- rratftchen Kandidaten zu wählen.
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IIÜ) nahezu fertiggestellt, auch das hohe Schwanheimer Viadukt, das durch die Ausdehnung des Güterbahnhofes bedeutend verbreitert werden muß, ist seiner Vollendung nahe, so daß man
, ieA '^n eur Bild von der großartigen Neuanlage des Guterbahnhotes, der sich bis kurz vor Friedberg erstreckt, machen kann, 3)te Strecke Friedberg—Bad-Nauheim ist etwa einen Meter hoher gelegt worden. Durch die Neuanlage ist eine Abhebung der südlichen Frankfurter Straße von der Lindenftraße bis rum zwelten Gradierbau um zwei Meter erforderlich geworden, wes- halb die Straße bis zum 15. April für Fuhrwerke gesperrt ist. Gegenüber dem Personenbahnhof naht " das n e u e S a l i n e n- gebaude |einer Vollendung. Vier Siedepfannen sind in dem Neubau eingebaut und zwar drei Kochsalz- und eine Mutterlaugen- pfanne. Aer hessische Staat hat jetzt seine sämtlichen öffentlichen! Anlagen aus oem sog. Goldstein, Elettrizitätswerk mft Fern- heizanlage, A.ampswa>chanstalt und Saline zusammen und an die Bahn angeschlossen.
Aus Stadt und Land.
G legen, 2u. Februar 1911.
<R,A7FAUlalM,nJ “nb Aufgabe d°r Zulassung zur f L 2lm Februar wurde der Rechts-
“Z Stlci,bers -ur RcchtSanmaltschas! am
Äbrnar «“rfi."’ ObcrI,effcn »ugelassen. — Am z. Mm Si. 9ied,lä"mmlt S-rd. Schar man» zu Rein. beim die Zulas,ung zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Remheim ausgegeben. •n^yn.uyi
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△/8 utzbLch, 19. Febr. Auf.Antrag des Gemeinderats vom 10. ^anuar hat das Ministerium genehmigt, daß die Stadt Butzbach die Zahl der Beigeordneten auf rw ei erhöht wird.
Assenheim, 19. Febr. Unser Turnverein hat das Gauturnfest des Gaues Wetterau auf den 16. und 17 .Juli sestgelegt und verbindet damit sein Fahnen- weihfeft.
Starkenburg und Rheinhessen.
® JPJ/® cx<1?8* .1®- Febr. Der in der Jrren- anfmlt Philippshospital untergebrachte Mechaniker Philipp Tammermaun von hier ist entwichen. Vor mehreren Jahren halte er sich unter dem Einfluß des Alko- vols und sonftiger Umstände bei verschiedenen Gelegenheiten auffällig gemacht. Es ist möglich, daß er in der
Niederschlag: — 16,4 mm.
f Gießen, 20. Febr. 1911.
Die sozialdemokratische Partei hatte für Samstag Send eine Wa hl er ver sammln n g in das Kolosseum ein- berufen, die auch von nicht sozialdemokrattsä)en Wählern selxr stark besucht war. Der Saal nebst Galerien war dicht besetzt und viele Hörer mußten sich mit Stehplätzen begnügen. Die Ermattung, daß auch der sozialdemokratische Kandidat für die bevorstehende Ersatzwahl, Krankenkassekontrolleuc Beckmann, die Ge- legenheit benutzen würde, sich den Gießener Wählern vor- zustellen, erfüllte sich ebensowenig wie die Annahme, daß der .Vcmptredner des Abends, der temperamentvolle Führer der hei- Nschen Sozialdemokraten, Wg. Ulrich-Offenbach, durch die Art seiner Ausführungen besonders inhaltreich oder anreizend wirken werde. Er bot eine nach Quantität und Qualität landesübliche w^aldemokrattsche Agitattonsrede, wobei anerkannt werden darf daß er sachlich und ohne persönliche Angriffe sprach.
Nach seinen AusführungM ist die versuchte Einigung der bürgerlichen Patteien für die bevorstehende Ersatzwahl gescheitert weil ein Teil der bürgerlichen Wähler erkamtt habe, daß eine Emigung mit dem preußischen Junkertum den Tod jeder bürger- bedeute. Es sei von jeher ein Fehler des deutschen BurgerMms gewesen, daß es sich mit dem Junkertum eingelassen habe. Denn dieses sorge nur für den Großgrundbesitz. Dieser bwe durch Lochschutzzollpolitik verstanden, die Lebenshaltung künstlich zu verteuern und sich dadurch zu bereichern. Seit 30 jsafrren habe dies der Großgrundbesitz getan, während der eigentlich? Bauernstand sich nicht vermehren konnte. Die Schutzzoll- Wihr sei eine Gefahr für das Vaterland und das Volk, aus -S? Gedanken heraus sei auch der Hansabund entstanden. Der nächste Reichs tagswahlkampf sei ein Kampf des Agrariertums gegen bie Nichtagraner und daß dies jetzt in weiteren Kreisen erkannt morden sei, |et durch die Haltung der Agrarier bei der Reichs- flnanzrefornl hervorgerufen worden. Der Bülowblock, dessen andere Leistung, das Reichsfinanzgesetz, recht minimal gewesen sei, habe bei der Reichsfinanzreform versagt. An feine Stelle sei der Ichwarzblaue Block getreten, der auf die Schonung des Janu- uh au er lichen Pottemonnaies bedacht gewesen sei. Diese Entwickelung habe sich fortgesetzt bei bet Reichswertzuwachssteuer, den gestrichenen Heizerzulagen usw. Die finanziellen Sorgen des Reiches, hervorgerufen durch die gesteigerten Ausgaben für Heer uiid Marine, wurden kein Halten auf der jetzt allein betretenen Bahn öer indirekten -steuern zulassen, so lange das Volk durch seine Bettreter Nicht entschieden Halt gebiete. Die Schulden des Reiches leien auf nahezu 5 Milliarden gestiegen. . Diese Finanzpolitik werde zum Unglück für die Nation, das man nur dadurch verhindern könne, daß man diesem System keinen Mann
urw keinen Groschen bewillige. Vor allem dürfe
inbtireEe Steuer bewilligt, dagegen soltten die bestehenden allmählich abgeschafft und dafür die Reichen belastet inerten.
. durchKchihrem müsse die bestehende kapitalisttsche Gesell- Ichaftsordnmrg durch die sozialistische ersetzt werden. Der Besitz d« Arbeitsmittel gebe den Kapitalisten die Macht, andere für !Ä tcn. Nl. lasten, deshalb müsse man diese Arbeitsmittel sulommen lassen, damit nicht alle Kultur ver- mchtet werde Man stehe vor einem Wendepunkt, da die große E ihren Anteil an den Kulturerrungenschaften haben wolle. ^^^.'lttwxiteigMtum wolle man nicht aufheben, sondern nur baj Privateigeiituman kapitalistischen Produktionsmitteln. Gegen diese Entwicklung stemmten sich alle anderen Parteien, weshalb ?TLSD5toIb?wIT.ahc die historische Ausgabe habe, die Masse awlzuklaren. Die Sozialdemokratie sei in Erfüllung ^e wahrhaft patriottsche Partei, sie sei weder vaterlandslo» noch religwnsfeindlich, sondern wolle jeden nach ^-den lassen. Weder Nationalliberale, noch Antstmiiten und auch Nicht die Fortschrittler, sondern nur die ^ozialdemokrotie wirke tu diesem sott schreitenden Sinne, deshalb müsse feder Beckmann wählen.
. Parteigenossen des Redners klatschten ihm lebhaften Beifall, worauf RedaktQir Kaul-Offenbach im gleichen Sinn sprach, dabei aber emen wesentlich gröberen Faden spanii und namentlid) ^Eud^^^ußlfcheir ^unker" heftig zu Felde zog. Ausfälle rme der, die aus Ostelblen kommenden preußischen Junker seien ichlinmier tote die ebenfalls aus Osten kommende Pest, sollten doch auch in der vitze dos Wahlkampfes von einem Volksbestandteil gegen den anderen nicht erhoben werden
^agte. den Abg. Ulrich dann noch nach der Stellung der sozialdemokratiichen Partei zur Frage der Privat- beamtenversicyerung, namentlich zu der vorgesehenen zehniährigen Karenzzeit.
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"G^ßener Konzertoerein. Wir werden gebeten,»Freiheit wieder gewalttätig und gefährlich wird, weshalb nochmals darauf hmzuwetsen, daß es sich dringend empfiehlt, I man auf ihn fahndet.
sich rechtzeitig mit dem Textbuch zu der bevorstehenden Auf- w. Beerfelden, 16. Febr. Ein Einbruch wurde führung von Händels „Judas Maccabaeus" zu oer» .ber Nacht im hiesigen Postamt verübt,
sehen, da man an Hand der im Handel befindlichen Klavier- ch scheint er erfolglos geblieben zu sein. Die Tagest
auSzüge der Aufführung in der neuen Einrichtung von Dr. unversehrt, vielleicht fühlte sich der Täter gestört
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eteinS Gatten dec 2. Familien-Abend des Winters Schlage ausgeholten Axt gegen den Stamm gestoßen, wo- ftattsinden. Es ist gelungen, für diesen Abend die Mit- durch die .Axt abgelenkt und das Unheil herbeigeführt wurde. Wirkung des Evang. Kirchengesangvereins zu ermög-I Hessen-Nassau.
lichen, der schon des öfteren bei den Familien-Abendcn des 0 Marburg, 18. Febr. Der am 5. September v. I. Evang. Bundes den gesanglichen Teil übernommen hat. Der vom hiesigen Landgericht zu 10 Monaten Gefängnis, ein» Vortrag von Oberlehrer Schmoll: „Freiherr vom Stein* schließlich 5 Monaten Untersuchungshaft, verutteitte Hcil- wird mit Rücksicht auf die 40jährige Reichsgründungsfeier kundige Zimmermann (früher Schutzmann in Kassel) un Januar die Zustände im deutschen Reiche vor 100 Jahren gelangte dieser Woche zur Entlassung. Ec wurde bei seiner schildern und ein Lebensbild des großen Staatsmannes geben, Ankunft in Hartenrod von einer großen Menschenmenge der nicht zum geringsten Teile die Wiedergebutt Preutzens mit Hochrufen begr t und in festlichem Zuge nach dem Heil- mit herbeigeführt hat. (Näheres siehe Inserat.) institut geleitet. Sttn Genosse, der „Wunderdoktor" Dikomeit,
Der Evang. Ar b ei t er v er e i n hielt crm letzten! noch 4 Monate zu verbüßen. — In einer heute hier ab-
Samstag seine Hauptversammlung ab. dttich dem gehaltenen, von über 100 Landwitten besuchten Versammluna Jahresbericht zählt der Verein zurzeit 383 Mitglieder. Die des Landwirtschaftlichen Kreisoereins kam der abaelehnte An- 1--47‘7^- ^usS^en trag betreffs Beteiligung an dem gelegentlich dec Ausstellung
und das b« Ä U in Kassel statt,
zählt 209 MtMlieder, ein Zuwachs von jüngeren Mttglre- ^^nden hessischen Erachtenfest nochmals zur Beratung, dern wäre wünschenswert. Die Bangenossenschäift konnte ^esmal fand der Antrag, 200 Mk. aus der Kasse zu beim verflossenen Jcchre keine Bautätigkeit entfalten, es ftel)t roiüi9en, Annahme. Die bunten Heffentrachten, denen man aber für die nächste Zeit der Bau weiterer Häuschen in !m Kreise Marburg noch treu geblieben ist, werden also doch Aussicht. Die Elisabeth-Kleinkinderschule entwickelt sich gut,, in Kaffel vettreten ist.
stie wird zurzeit von etwa 80 Kindern besucht. Die Rechts- w. Frankfurt a. M., 19. Febr. Heute nachmittaa beratungssielle wurde im verflossenen Jahre rege in .An- wurden bei der Statio n G o ld ftei n beim lleberschreiten pruch genommen. Auch der Gemischte Chor macht unter der Gleise zwei noch unbekannte Personen von der Lertung des Musiklehrers Gernhardt Fortschritte. Bei Lokomotive eines rangierenden Güterzuqes erfaßt und ae- der Vorstandswahl wurde der Vorsitzende Oberbibliothekar tötet.
Dr- Heuser einstünmig wiedergewählt. Neugewählt wur- . X. Hanau, 19. Febr. Am Freitag früh erschien im hieben dre Herren Büttner, Göbel und Schnabel. figen katholischen Elisabethenheim eine elegant ge-
Landkreis Gießen. IMete, noch iunge Dame, die die Bttte aussprach, ihr zwei-
= Garbenteich, 19. Febr. Gestern abend feierte her ll!?rnieä er ch e n kurze Zett in Obhut zu nehmen, bis sie
Gesangverein Frohsinn sein 2 5jähriges Stif- ..9Cma®. ^c.-, Ersuchen wurde entiprochen, doch t u n g s f e st. Das iorafältia tuiamntpnapffplff? ^rnnrnrnm üah» I Rtutter erlchien nicht wieder. Am folgenden Tage wurde An- cine Stenge Besucher angezogen daß der große Wehrumswe Saal 8CtSe aun^ daraufhin festgestellt, daß die Dame alsbald dicht gefüllt »al Sie ElitabeyeMm in Begleitung
das Andreas Hofer-Lied starken Anklang fand übertrafen alle I jungen Herrn in der^Richtung nach Frankfurt wettergc- Erwattungen. Sie verrieten in Auffassung und"Tonreinheit eine I ^ ^mtttelt worden, datz die Dame eine von
vorzügliche Schulung und machten dem Dirigenten Sarnes aus Oe r?st lebende Baronin
Holzheim alle Ehre. Auch die Theaterstücke wurden äußerst flott I 6 LnLrp.rt m Kleinostheim bei A,chanen-
und sicher gespielt, so daß bald die heiterste Stimmung heroschte^ boll'bat 5 6 1 Großmutter in Pstege war, abge- Der Bahnwärter Konrad Wallrott, der 25 Jahre dem Verein an- 9 ° ________________
gehört, wurde zum Ehrenmttglied ernannt. I ~ ' =====
Kreis Büdingen. cjattöel.
△ Bl°ich°nb°ch 18 F-br. Di- J°gd°-rp°q. t-°k°Äschuss-ÄÄÄ tung aus sechs Jahre sand heute statt. Forstmeister Dr. Havenstein aus, daß die Bedenken, welche am 2 F'bruar Weber-Konradsdorf war Letztbietender mit dem Gebot von Zegen eine wesentliche Herabminderung des Diskontes' bestanden 1400 Mk. Ein Frankfurter Jagdliebhaber namens Winkler hätt^ch. heute nunmehr geschwunden seien. Die Derhättnisse hätten an ru r*s. 18o° 9oIt ^lc W ergiebige Jagd Jahre ausweisen, nähetten sich dem normalen Stand, namentlid)
30 Gulden, 1860 ----- 68 Gulden, 1870 ----- 99 Gulden, der Mttallbestand ]ei reichlicher gewachsen. Der Goldvorrac 1880 — 576 Alk., 1890 ---- 481 Mk., 1900 ----- 550 Mk m5r uls im hörigen Jahre zugenommen. Die steuer-- 1910 ----- 935 Mk. Auch die Fischerei ist sebr hoiimrpirto' ■ 0a1 e Le e 96 Millionen Mark höher als
nämlich 92 Mk im Jahr ™ Yochpretstg, rm Jahre 1910 und die Anforderungen an die Rttchsbank fett
5 m ( * lm r , Ulttrno leien we,entlrch germger gewesen als im vorigen Jahre,
# Bergheim, 18. Febr. Emen sehr hohen Preis speziell in Berlin. Auch die Verhältnisse am internationalen erzielte die hiesige Gemeindejagd; bisher war sie fürIGeldmärkte hätten sich normal gestaltei. Der Privatdiskont habe 700 Mk. verpachtet, jetzt erstand sie ein Frankfurter Herr für I- vier und un Ausland ermäßigt: die Devisenlurie neigten
L ' Vxt 1 fur Niet nach unten. Unter diesen Verhältnissen bestände für die
1405 ? dvchtaett dauert neun ^zahre. Reichsbank keine Veranlassung mehr, mit der weiteren Ermäßigung
R. Bobenhausen II, 18. Febr. Bei der heutigen des DiskoMes um p, Prozent zu zögern.
Jagdverpachtung der hiesigen Gemeindejagd wurde --------- ------ -----
mehr als dus doppelte wie seither erzielt. Höchstbietender 5pielp!aN dtt verelNigttN 8ralttfUtter Ztadttheater. blieb bei dem auf der rechten Seite unseres Dorfes gele- ü)pernyau§.
3^en Jagdbezirk Herr Wilh. Frank von hier mit Montag, 29. Febr., abends 77, Uhr: ,Die geschiedene Frau/ 489 Mt., bei dem aus der linken Seite gelegenen Jagdbezirk Dienstag, 21. Febtt).: .Mignon." Mittwoch, 22. Febr., abends blieb Oberförster Sck)üz von Ulrichstein Höchstbietender mit 71 Uhr: „Die lustigen Weiber von Windsor/ Donnerstag, 415 Mk., so daß die Jagd zusammen für 904 Mk. versteinert ^e,bv‘: brettag, 24. Febr., geschloffen. Samstag,
wurde. Die Verpachtung wurde sofort genehmiat Der M „2f6- 3ebr., 110^1^8
SewÄ ja9bt,eriDbC b°tr«g für beibe »
’ Kreis Schotte«. B,äri' “be"bS 6V’Ubl': -st-,.
O Volkartshain, 18. Febr. Die hiesige Feld- Lchauspielhaur.
und Wald jagd erstand Redakteur Reuther-Gießen für den L Montag, 20. Febr/): „Eyrano vo.i yergerac/ Dienstag, Jährlichen Baebtvreis nnn unn m. <■ < I . „Madame Bonivard." Mittwoch, 22. Febr., nach«
KnAhmf vormalige mittags 2V, Uhr: .Wilhelm Tell.- Abends 7 Uhr: .Glaube und
-Verpachtung hat die Gemeinde einen bedeutenden Mehrerlös I Heimat.' Donnerstag, 23. Febr., abends 71/, Uhr: „Die Macht zu verzeichnen, was wohl den befferen VerkehrSverhältniffen ber Finsternis." Freitag, 24. Febr., abends 7'/, Uhr: Anatol- zuzuschreiben ist. I Zyklus. Samstag, 25. Febr.: „Aladamc Bonivard.
V°g°lsb°rg° 18. J-br. In den
^agen t|t der Schnee infolge des emgetretenen Tauwetters Tante." Dienstag, 28. Febr: stark geschmolzen. Die Bäche sind stark angeschwollen.' |L Aiärz: „Hiabame Bonivard."
Auslano.
Im. französischen Ministerrate wurden für die staatliche West bahn Maßnahmen beschlossen, nach denen drei große Bttricbsdireitionen mit je einem verantivörtlichen Direktor an der Spitze geschaffen werden und der Abteilungschef im Ministerium der öffentlichen Arbeiten Claveille zum General- dnettor der Weftlmhn ernannt wird. Zwei Unterdirektoren wird
Ueberwachung des Bttriebes obliegen. Die Kontrolle der Bahnanlagen und des rollenden Materials wird zwei Jngenieilren übertragen, der bisherige Direktor und Unterdirektor werden anderweitig verwendet.
Ans Paris wird gerneldtt: Infolge eines Aufrufs der Studcntenvererne der verschiedensten Parteirichtungen veranstalteten am Sonntag nachmittag an 2000 junge Leute eine Kund- geoung vor der Statue der Stadt Straßburg auf dem Concordiaplatz und legten dort mehrere Kränze nieder.
- Die französische Regierung lud bie Regierungen her sremden Staaten ein. im imchsten Mai in Paris eine i nter ”atL?"aIe®cfun^eitäfonfcreiijju veranstalten. Nach ^r Cholercupidemie, die im Jahre 1910 in gewissen Bezirken Italiens autgetreten ist und infolge des verheerenden Austretens der Lmngenpest, sei eine neue Beratung notwendig erschienen.
Aus Petersburg wird gemeldet: Die Studenten benutzten, den Umstand, daß sich die Polizei aus dem Innern der Univertitat zurückgezogen hatte, um die Vorlesungen durch Pfeiten zu stören. Auf dem Hanptslur wurde eine derart aus hte Augen Wirtende Flüssigkeit ausgegossen, daß der Rektor und ter Prorektor ihre Absicht, zur Beruhigung der Studenten, den Flur zu betreten, auf geb en mußten.
Carnegie bot durch den amerikanischen Gesandten für Dan entart die Errichtung einer Stiftung für heldenmütige Leistungen mit einem Kapital von 100000 Dollars mt, in Form einer jährlichen Rente von 5000 Dollars. Der Mmister des Aenßern ersuchte den Gesandten, Carnegie vorläufig den DmrD er Regierung zu überbringen. Er zicht in Erwägung, in welcher Form die Gabe am besten anzunehmen sei.
Zozialdemokrattsche Vählerversammlung^
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