Ausgabe 
18.11.1911 Erstes Blatt
 
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Eintritt frei!

Tcr Vorstand.

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gelbe aeiv. Erbieu ganze grüne Crrbien aau-c «ugeitfc. Erbieu Bodueu und Linien aan-e u. gern. c^rünkeru

sich an da» Oberhessifche Elektrizitätswerk lchließen.

Abends Thcalcr- ^u,,uhrullg?u.

Fr. Krüger.

2lniücrjiräfi»2Iadiriditcn.

Hk Warburg, 17. Wor Zum Oberarzt der chirurgischen Rumr der biefigtn Universität wurde der Prrvatdozent für ttbirurgie und Dr. rneh Friedrich Hohmeier von bet Uni« oerfität ErcifSwald berufen

angenommen. Unverheiratete, nicht unter 18 Jahre alte weibliche Personen mit mindesten- guter Volksschulbildung, die Neigung für diesen Dienst haben, können sich möglichst bald schriftlich beim Telegraphenamt melden.

** Der religionSwissen schaftliche Vertrag, ber am 29. November itattnnbcn sollte, ist mit Rücksicht ans die an diesem lag ftattfinbenbe Opernvorstcllung verlegt worden. LS. Zns.)

Landkreis Giehen.

Großen-Buseck, 17. Noo. Zu dem Denkmal unseres verstorbenen ehemaligen Reichs- und LandStagS- abgeordneten Philipp Nöhler-LangSdorf sind hier 35,25 Mk. gesammelt worden. Dieser Betrag ist an Bürgermeister Roth in Bettenhausen abgeliefert worden.

Hcsscn-Nassau.

0 Marburg, 17. Noo. Außer in Fronhausen ist jetzt auch in Niederweimar und Halsdorf die Maul- uud Klauenseuche ausgebrochen. DaS BeobachtungS- geluet ist auf Ertzknhauscn, Tamm, Lohra und Stedebach ausgedehnt.

II Marburg, 17. Nov. Ein auf einem Jagdausflug begriffener junger Nimrod beincrkte gestern, als er auf der Landstraße am Cappeler Berg neben seinem Wagen stand, auf dem Felde einen Hasen, den er auch sofort niederknallte. In demselben Augenblicke rasten die Pferde die abschüssige Straße hinunter, rissen einige Bäume um und blieben erst stehen, als der Wagen total zertrümmert war.

F. C. WicSba den, 17. Noo. Konservative, National- liberale, Zentrum und Freisinnige haben zu den am 20. d. M. slattfindendcn Stadtverordnetenwahlen auf eine Hein einsame Kandidatenliste sich geeinigt. Die Bc- amten sind mit einer eigenen Kandidatenliste hervorgetreten. Dieser Schritt trägt zu einer Zersplitterung bei, die der sozial- demolratischen Partei zugute kommen dürfte.

Religionswissenschaft!, Vorträge

Neue Aula der Universität.

Mittwoch, den 22. November, abends 81/, Uhr: Professor Eck: Die Persönlichkeit Gottes.

Mittwoch, den 6. Dezember, abends 81/, Uhr:

Professor Schien: Modernes Christentum u. geschicht­liche Ueberlieierung.

Eintrittekarten zu 75 Pfg. für den einzelnen Vortrag, zu M Pfennigen nur für die Galerie in der J. Hickerechen Buchhandlung

Der Reinertrag ist zu gleichen Teilen für das Evange- luche Schwesternhaus in Giessen und den Hessischen Diakonie-

hier im GasthausBum Ritter" ein Bortrag für tue Wendung der künstlichen Düngemittel statt.

D. Burkhardsfelden, 17. Nov. Unser Crt

HospizVmT mng. Schwesternhaus, leasen. toCanueeetr. 9.

Heatern «J xSS W.®

Gro ße n-Bu seck, 17. Nov. Am Montag abend findet n üViftfiMil Qum SJiHm-" «,h W . . > . . . £n_ k;. g

Klein-Lind 8n=

Gasthaus zur Deutschen rLiche.

Sountag, den 19. November: (U902b

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!"gen, nic-. W tooiben t ke nicht versp^

Freidenker Vereinigung Hiessen.

Montag, den 20. November, abends 81/, Uhr, im Saale des Hotel Einhorn

OeffentL Vortrag*

(mit Diskussion)

von Prediger W. Klauke, Frankfurt a U. über:

Die religiöse Krisis der Gegenwart

Kreis Friedberg.

B- Friedberg, 17. Nov. Zur Feier bc5 zehnjährigen Bestehens unterer Gewerbe-Akademie hat eine Anzahl Häuser Friedberg- geflaagt. Km Herbst 1901 gründete ein Direktor Schmidt die Akademie dahier. Tie Stadt stellte das Lokal, bie ehemalige Augustinerschule, und erweiterte die Räumlichkeiten durch Anbau von Baracken. Auch stellte sie einen Neubau in Aussicht. Vor einigen Jahren ging die Anstalt ganz in städli- «chen Betrieb über. Heute besuchen 160 Studierende die Schule. Tie Stadtverordnetenversammlung beschloß im November b. I., den zehnjährigen Stiftungstag durch einen Kommers zu feiern, zu dem sie die Dozenten und Studierenden der Anstalt cinlud. Heute bewegte sich um 8*/, Uhr vom Burghotel aus unter Vorantritt einer Militärkapelle ein Fackelzug durch unsere Stadt. Die vier Farben tragenden Verbindungen, sowie die anderen Tech­niker nahmen an ihm teil. Im Anschluß hatten die einzelnen Korporationen Kommerse.

Vill Ufr | Tn Die Ä I 1° stark, daß $ n Astern abend b -. I Mg Tn 2-3! >ln9 ein leichte- u* I Hungen sielen 3h I das Erdbeben ! ln runllichn Sn |

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Erdbeben ist auch M hnen Schaden Jen gchern abend 1 lauer verspürt, bckE einem dumpsen

4en Gegenden, zM aus K 0 burg, O düngen über das W I ein größaer Sch^W ?n spürte man n-W en Erdstoß von küiM DtmiiDark aus fcjy 7 Min. tvurde ha e<4 andauerte. Tie ita6.fl tinbe an. Jnba^J In vielen Orten, s» -.M inartiger Feui:« ibeöetgerTageblcW daß das MaturnagsH mmenhang steht.

, so ist auch in dbl sehr heftig auf gürte® daß Kamine von lerfen der Häuser in wurden und Uhll allenthalben erffc- etwa 500 Mann J

bet waren. Mehlt l :mm rwischen Sai* ' und btt Änsthr M auitvngen tnM der Witwe Ni fit Mühle und das M t. Nur da-Mtonr ad) stürzte in ba L- ich sonst werden ntz .ch den bisherigen xs

den Bauolay zu einem neuen Bankgebaude gddxmft hat, sondern daß der Platz zu einem sogenannten FreunbschattSprme überlassen leorben ist unter der Bedingung, daß Glichen statt brr bisherigen Neicbsbanknebeustelle eine selbständige Bankstrlle erhält, brr u. a. 1 ;e Nebenstellen Wetzlar unb M arburg angeglicbcrt oder unterstellt werden sollen. 'Dieses Abkommen ist von der Zentralstelle der Reichsbank in Berlm, mit bet unsere Bürger meisterei im Einverständnis mit den Stadtverordneten verhandelt hatte, genehmigt loorben. hierüber regt sich in seiner aestrigen Nummer der Wetzlarer Anzeiger auf und verlangt, daß, wenn man schon an der Lahn ein«? >elbstandige Rcichsbankmllc schaffen will, daS nur in Wetzlar geschehen müsse. Das Blatt meint: Der ©auf, der den Laser verdient, kriegt ihn nicht. Nun, der Laser ist bisher in Gießen verdient worden, in welcher Stadt die Relchsbank im letzten Jahre einen Umsatz von mehr wie 300 Mil­lionen Mark gemacht hat. Statt sich zu freuen, daß der Handel-- weit im -reise Wetzlar, dessen selbständige Reichsbankstelle bisher Koblenz war, eS bcxjuemer gemacht wird, wenn die Nachbarstabt Gießen nun auch eine Reichsbankstelle erhält, blickt man, rote dies schon wiederholt geschehen ist, mit Mißgunst und Neid auf den Fortschritt, den ließen macht. Wir sind der Ansicht, daß diese vcrabietzung der Stadt Gießen im Wetzlarer Anzeiger nicht im Sinne der Mehrheit der Wetzlarer Bevölkerung geschieht, denn diese haben im allgemeinen recht viel von den Gießenern, die gern nach Wetzlar gehen unb dort Geld ausgeben

* Staatliche Betrieb« f ran feit! affe. Um einer Beunruhigung der beteiligten Kreise entgegenzutreten, sind wir ,mitzuteilen ermächtigt, daß aus Anlaß deS Inkrafttretens der ReichsversicherungSordnunsi eine Aufhebung der staatlichen Betriebskrankenkasse für daS Großberzogtum Dessen und der dieser Sasse angegliederten lonitigen Wohliahriseinrtchtunacn (Medizinal, fasse für staatliche unb kommunale Unterbeamte und Versorgung-- anstatt für staatliche Arbeiter) nicht beabsichtigt ist.

" Hille für Lus er». Im südlichsten Winkel TnolS, im Iricntint<d)cn, liegt, rtngft eingefchlossen von welscher Bevölkerunal eine kleine b e u t f d) e Sprachinfel, Lusern, deren Bc- roobner, arme GebirgSbmiern, mit rührenber Zähigkeit allen Ver- welschnngsversuchen standgehalten haben. Butere Ulot ist über diese Gemeinde hereingebrochen; innerhalb weniger Stunden sind am 9. August 58 Häuser ein Raub der Flammen geworden; 79 Zamilien mit 36J Köpfen der ganze Crt zählt etwa 7U0 Ein­wohner verloren nicht nur Hans und Heim, sondern auch ihre ganze Habe bis auf Oie Arbeitskleidung, die sie am Leibe trugen. Tal Gemeindehaus, Bost, dal deiilsche Wirtshaus, die Spitzenklövvel- schule, sind mit abgebrannt Um dem einzigen Laoen del Tor'ei- die Weilersuhrung au ermöglichen, hat dec Murat das Erdgeschoß feines Hauses zur Verfügung gestellt. Ta Lusern auf einer j8uü m hoben Hochebene liegt und die Zufuhr der Bausiosse von der nächsten Eisenbabnstelle sechs Stundeii beansprucht, ist dal Bauen lehr kostspielig und mühsam. Ter Alldeutsche Verband hat 'eit einiger Zeit zu sammeln begonnen. Tie hiesige Ortsgruppe möchte am nächsten Donnerstag, 23. November, m Form eines W 0 h 11 ä t i g f e i t ft a b e n b ß m Steins Garten an Gießen: - Bevölkerung, die vor euugen Jahren für die vom (irbbeben beim- gesuchten Sizilianer eine so offene Hand gezeigt hat, mit der Bitte herantreten, auct)_ unsere vorn Unglück getroffenen Volksgenossen, die an schwer gefährdeter Stelle um ihr Deutschtum ringen, Histc au gewahren. Ter Reinertrag bei Abends soll zum Teil den Lu- fernem, zum anderen Teil den überschwemmteii deutschen Koioiiisten in Bliimenan tBrasilten) zu gute kommen.

1 ** Kunst verein. Die gegenwärtige Ausstellung, die Ge­

mälde von Pros. Haug, O. Jung-Stuttgart, M. Moddc-Berlin, R. Riemer,'chinid-Mniiai^n, Prof l .; v Weimar, Anna Beyer- Darmstadt unb die erst seit Dienstag ausgestellten farbigen Lri- ginalradierungen von D'Motta-Genua aufzuweisen hat, ist nur »och morgen, Sonntag, zu sehen. Von Montag an bleibt die Ausstellung wegen vollständigen Wechsels der Gemälde vier Tage geschlossen. Gleichzeitig fei mitgcteilt, daß für 1912 neu cintrctcnbc Mitglieder in den Kunstvercm schon von jetzt ab mit ihren Familien freien Eintritt zu den Ausstellungen haben Tic Liste -um Ginzcichnen liegt in der Ausstellung offen.

" Stadttheater. Anläßlich der morgigen 4. Aufführung deS erfolgreichen überaus luftigen neuen SchwankesM eher dürfte es vielleicht interessieren, daß sich m den Händen unserer Theaterdirektion ein Theaterzettel mitMeyers" vom Hur .Iheater Norderney befindet, aus dem es origineller Weise heißt: lieber, der sich laut Legitimation alsMeyer" ausweisen kann, erhalt zu dieser Vorstellung ein Billett zum halben Preise." Hier bedarf es wohl solcher Zugmittel nicht, um der flotten Aus- 'Ührung morgen ein volles Haus zu sichern.

* Die gestrige Theatervorstellung können wir Platzmangels wegen erst in der nächsten Nummer besprechen.

Kolosseum. Ter neue Spielplan, der eine ganze Anzahl hervorragender 9himinern aufzuweisen hat, erfreut sich fortgesetzt eineß guten Besuches. Wir werden auf bas Pro­gramm, besten Besuch sehr empfehlens,vert ist, noch eingehend zu sprechen kommen.

Vom Telegraphenamt. Es verlautet, baß beim hiesigen Telegraphenamt demnächst die Zahl der Telegraphen- gehilftnnen vermehrt werben soll. Jnfolgebesten werden noch einige Anwärterinnen für Stellen als Telegraphengehilsinnen

m. Ober-Mörlen, 17. Nov. In der Nähe von Ober- Mörlen lagerte eine Ziaeunerbanbe. Von dieser begab sich eine Frau in das Torf, kam zu einer kranken jungen Bauersfrau, die allein zu Hause war unb versprach dieser Heilung. Das Medikament sei aber teuer. Nachdem sich die Bäuerin bereit erklärt hatte, den Betrag zu zahlen, machte die Zigeunerin folgen^ des Rezept in die Reihe: ein Glas Wasser, schüttete dazu ein Paar Tropfen Kaffee unb verordnete diese ,,Arznei" zum Ein- reiben auf die schmerzhaften Glieder Nachher betrachtete die weise Frau die Handlinien der Bäuerin und meinte, um die Leitung zu vervollstänbigen, bedürfe es eines Zweimarkstücken. Ta dies nicht reichte, kam noch ein Drei- und ein FünfmarD tfief unb schließlich auch ein Goldstück von 20 Mark hinzu, chließlich auch noch ein Bettkolter und ein Federkissen; alles bitte in drei Tagen roieber gebracht werden, bis dahin sei die

Grossherzogs Geburtstagsfeier

.... ,.W bei Kamerad Rcitzel, Hotel Schütz,

umnahge Artilleristen unb Freunde deS Vereins sind roitltommen.

----------------------------Der Vorstand.__

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Marktstrasse 25. (09542) Neuenweg 17.

Vortrag

bob MijsimSireltor Spielker aus Surnttn Aontag, den 20.Rov.,abends SV.UHr, in Steins Garten Sie Aufgaben der Bbeiniscben Mission bei der Bildung MeD-cbrisIlicber Volkskirchen auf Sumatra und Nias.

Eintritt öO Pfg., Familien bis zu 3 Personen 1 Nlark. ilp31/1« I. 91.: D. Schlo»»er.

Artillerie-Verein.

Samstag, den 18. November 1911

Land- (ll WM»

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letzte Nachrichten.

Die mecklknburgische Verfasjungsfrage.

Sternberg (Mecklenburg), 17. Nov. Das Landtags- Plenum beriet, ob in die Beratung der neuen Verfas- lungsentwürfe dcr Schioeriner Regierung cituu« treten fei. Nachdem die Landsck)ast unter sich beraten hatte, lehntt sie die Vorlage ab. Die Ritterschaft nahm die Vorlage im Priro ztp an.

Montag, den 27. November 1911, abends 81/, Uhr im großen Hörfaal der Universität:

Vortrag

non Wuf. Dp. Uröhne, flrrisnminiiniisinijtftoriii ,n8orws

über:

Sie Tätigkeit Her Fran in WnnngsanW unö Wohnnngspslege.

Hierzu laben ein:

_ Gemeinde Fraucnvcrciu: (f. Höhlbaum. >«lla.Tcutichcr»rau«:nvercin, Ortosruvve Gießen: E.Biermann. _ . OrtskraukenkaNc Gießen: Ä. Bolz.

«äugenoncnfchart des cvaug. 'Arbeitervereins, E. G. m. b. H.

erür den Aufilchtsrar Für den Vorstand:

G. KrauSmuller. H. Doering.

, Gemeinnützige Bange,ellfchaft, E. G. m. b. H.

»Jur den Auistchtsrat: Für den Vorstand:

A. Slhngfpor. H. Fourier.

Eintritt frei. ~WX________D-__________Eintritt freL

Kuverts mit Krma billigst vrühl'Iche Universitäts-Druckerei. R. Lange. Sieben

)rau gesund. Nach Entfernung der Zigeunerin stiegen der Fraii doch Bedenken auf, sie lief ihr nach unb verlangte ihr Geld wieder. Erst mit Hilfe des Bürgermeisters gelang dieses. Tic Zigeunerin ließ man laufen. In der Nähe von Ziegenberg gelang es, sic einzuholen. Als die benachrichtigte Nauheimer Gendarmerie kam, roar die Frau mit ihrem Mann ausgerisscn und hatten Pferd, Wagen und fünf Kinder zurückgelassen. Dem überwachenden Polizeidiener hatte das Gesindel erklärt:Sic müßten fort, um Geld zu verdienen!" Tas Pjerd mit Wagen und den fünf Kindern trabte nach Usingen zu, wo die .Eltern jedenfalls ihre Lieblinge wieder in Empfang nahmen.

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vermischte».

Deutsche Künstler in Italien. Die ?»ord- beutsche Allgemeine Zeitung schreibt. Zn einer römischen

u*. i cf en, dasi nus her Zittcrnatio- nalen AunstauSstellung i-i Rom kein reichsdentschrr Sünftier durch einen Preis ausgezeichnet worden sei. Dazu ist zu bemerken, daß die deutsche ebenso wie die französische und die enalische Abteilung ttch außer Wettbewerb gestellt hatte. Danach kam die Verteilung von Preisen an die au 'ficKen- ben deutschen Aünstier nicht in Frage.

Kvrtiinas Laun ta eine

längere Freiheitsstrafe im Schweidintzer Gefängnis ver- büßenden 1 mm ermann ist der erste Hauvtgewin» der kürzlich gezogenen Schweidniper Ausstellungslotterie im Werte von 40000 Mk in den Schoß gefallen.

Eine seltsame Angelegenheit bcfcMftigte ba# Amts- gericht Berlin. Aus einen an den Regierungspräsidenten ae- langten Antrag erfolgte aut Anordnung des Amtsgerichts die gleich­zeitige geschlechtliche Umroandluna zweier Geschwister. Es wurde un StandesamtSrcgistcr vermerkt, daß die 16iährige Luise T von jetzt ab Ludwig T. und die 15jährige Gertrud T. von jetzt ab Gerhard T. beißt. Beide Geschwister fühlten feil längerer Zeit, daß die joeibhdic Kleidung und Qfrjiebung ihrem wahren Äefen nicht eutivrachen. Erst durch einen Zufall kamen die Eltern her beiden Pseudomädchen auf den (Gedanken, sich durch ein ärztliches Gutachten Klarheit zu verschaffetr. Es ergab sich, daß eine irr­tümliche Geschlechtsbesttmmung vorlag. Die beiden bisher alft Mädchen behandelten Geschwister haben sofort durch Haarabschnitt und Kleidung auch ihren äußeren Menschen umgcroanbelt.

Kleine (EagesthroniL

Ter frühere Tübinger Universitätsprofessor der Philologie Herzog, zugleich Mitglied der Retchsltmeskommission, ist <6 Kahre alt zu Tegcrloch gestorben.

Tie Bergmann Elektrizitäts - Unternehmun- gen 91.-G., Berlin, wurde vom bayerischen BcrkehrSministerium mit der Ausrüstung bet Strecke Garinn chP artenkirchen für den elektrischen Vollbahnbctrieb bis zur LandeSgrcnze bei Mittenwald unb darüber hinaus bis Griesen beauftragt.

In «Grünsfeld sind heute nacht Vill Uhr sieben Wohnhäuser unb sechs Scheunen abgebrannt. DaS Feuer brach in zwei Scheunen gleichzeitig aus. Man vermutet jßranb- stiftunfl.

Einer der Bilderdiebe, die im Schlosse Lustheim bei Schleiß­heim eine Anzahl Bilder gestohlen haben, ist in der Person oeS trüberen Forstgehilfen MooSreiner verhaftet worden. Die Bilder versteckte er in einem Wäldchen bei Schleißh.im. Aus unserem Leserkreis wird uns dazu mitactcilt, daß die Bilder nicht aus dem Schloß Schleißheim selbst, sondern, wie auch aus der heu­tigen Mitteilung hervorgeht, aus Lu st he im entwendet wor» den find.

TieWiener Abendpost" teilt mit, daß Erzherzog Fer­dinand Karl vor einiger Zeit im Auslände ohne kaiscr- liche Einwilligung die Ehe einging unb baß der Kaiser dessen Wunsch, auf den Titel unb Rang eines Erzherzog- sowie auf seine Stellung in der Armee verzichten zu dürfen, genehmigte Der E r z h e r - 0 g wird fortan den Namen Ferdinand Burg führen.

In P a n c s 0 v a erschoß die 22jährige Äabarettfängmn Senft den Leutnant Zobel in seiner Wohnung im Schlafe unb hierauf sich selbst. Der Grund der Tat ist Rache, weil Zobel sein Berhältni- mit bet Sängerin lösen wollte.

Ter Forschungsreisenbc Oberleutnant Graetz, der zurzeit cme Turchaucrung Afrikas im Motorboot unternimmt, wurde mii seiner Expebition im Kongogebiet von einer Herde wilder Büffel angcgrincn. Der Begleiter Gractz', ber Franzose Fiöre, der sich mit kmetnatographischen Ausnahmen wilder Tiere beschäs» tigte, wurde getötet, Oberleutnant Graetz ist schwer ver­letzt worden.

Amtlicher wetterverichN

Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen.

WetterauSsichtei, in Hessen am Sonntag, den 19. November 1911 Trüb, leichte Regenfalle, mtlb, westliche Winde.

ja Plättanstalt oraucht eine ritentpU:ttnaseliine von der rcraterWäscherei-KaschinenlabrikBunisch * Hammer, PorstLL'e3 ___ ^00 StOc ; im Betriebs. Offerte kostenlos.