16b Zahrgang
Zweites Blatt
Nr. 168
die
die
I
über
Besteuerung der Filialen.
Es liegt im
Hilf zur
0,17 1,91 1,04 3,02 3,93
Erscheint tigNch mit Ausnahme des Sonntags.
Tie „ettteier ZamilienbläUer" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Krtlsblett fir btn Kreis «lefcen" zweimal wöchentlich. Die ,Landwirtschaftlichen Leit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
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<iuf je eine Million in Deutschland . . , Leslerreich-Ungarn , Frankreich . . .
„ England . .. .
, Schweiz . . . .
, Belgien . . . .
, Rußland . . . .
TaS Befinden der Schwerverletzten.
Mcdizinalrat Tr. Warth meldete telegraphisch an den Finanzminister aus Müllheim: „Nürnberger nicht gestorben, Zustand auch heute etwas beiier. Auch der Zustand der übrigen Schwerverletzten ist b c f t i c b i g c n b.
ICirdic und SdytlU»
Tie hesfilchen Vianet und der rfad Zatho.
Wir erhalten mit dec Bitte um Aodruck folgende von vielen hessischen Pfarrern unterzeichnete Erklärung:
„Wir unterzeichneten evangelischen Pfarrer Hessens er- heben irn Namen des Evangeliums, das wir zu verlündigen Haven, entschiedenen Protest gegen die Absetzung des Pfarrers Zlarl Jatho in Köln, -i-urdj diese Absetzung wird der Eindruck enveckt, bau cm evangelischer Pfarrer nach befrimmten Vorschriften predigen muffe, wenn er nicht Gefahr lau en will, sein Amt zu verlieren, dadurch wird das Vertrauen zu der Wahrhaftig.eil unserer VerlunDt- gung auf das Tie nie erschüttert, iua^ eine größere schabe gung der evangelischen tiirdje bedeutet als alle vom Her- tommen abweichenden Ueberzeugungen in ihrer Mitte.
Lisenbahnlalasttophen.
Von einem hervorragenden Eisenbahnsachverständigen raub uns geschrieben:
Es wird jetzt amtlich nochmals ausdrücklich bestätigt, daß einzig und allein der Lokomotivführer durch fein fdinel*1 leö Fahren das Unglück bei Müllheim verschuldet hat:
Karlsruhe, 19. Juli. Ti? amtliche „Karlsruher Zeitung" schreibt- Tic in der Presse erid’iencncn Mitteilungen, wonach die Entgleisung des Eilzugcs Nr. 9 in Müllheim aus bic e d) a b= Saftigkeit einer Weiche, den Turckbrum der Brücke über die Bahnsteiguntcrsüi'rung oder das Versagen der Br cm le rurückzusühren sei, sind u n z u lr er send, ^.ie Brücke blieb r-ollstänbig unbeschädigt uub btc Weiche nmr aud)__ nad) dem Unfall unversehrt. Tie Entgleisung m nach den puren der -Räder und insbesondere nach den von dem Tender hcsBbgc-allcncn
Wir bedauern d>c gänzlid:e Verilunonisloiigteit, die,ba5 Svruditollegmln gegciuibcr dem Versuch Jau,w-.', Men,wen unsrer Qeit den allen Goltesglaubcn in Bildern uno bauten unterer 3eil zu predigen bewiesen hat. Wir und crid/rocicn, bau man innerhalb einer sich euaugclnd) nennenden Slira;c der Er »Haltung bet herrschenden Ideologie en Formulierung nu.jr ^L;u.;tiglcu beu mißt, als dem Bctenntnts von Tausenden, denen ^atho das Terz für christlichen Glauben und d)rniltd)e ticbe warm gemacht hat. daß man wagt, einer Gemeinde den Seelsorger zu nehmen, den sie liebt und verehrt.
Dir protestieren aber auch gegen den Gedanken, daß die evangelische Kirche in irgend einer formulierten Lehre btc mau- gebende Wahrheit christlichen Glaubens bcnDe. Luther hat uns gelehrt, baß christlicher Glaube eine innere Ergrmenheu des 5icrzens von Gottes Liebe ist. Tiefe innere Erglis.enheit kann fick) einen Ausdruck suchen, der mit dem Herloinmen überein,timmt. 3ie lann aber auch in neuer Zeit neue Worte, Gebanten und Bilder nötig haben. Es sind nicht die Schwächsten, nicht bic .Ungläubigen", die neue Worte für das alte Evangelium suchen. Wer dies Suchen fesseln will, WB eit die Bewegungslrait lebendiger Frömmigkeit, sessclt das heiße Trängcn, andern zu rech)tcm Verständnis Gottes zu Helsen, bas Gott selbst in den Herzen 1 einer Kinder wach ruft. . . . , „ .
Gegen die,en Versuch;: zu dekretieren, bau innerhalb der evangelischen .stirchc nur die herkömmliche Weise gelten bürte, und daß Golt ihr feine Prediger erwecken darf, die neue Wege I suchen, erheben mir den ailerschäristen Protest, denn er ist ^Gottlosigkeit. Eine Kirche, die Lehrgesetze an die Siecke innerer yrurn^ migkeit und ihres Suchens nad- dem ihr am besten entsprechenden Ausdruck setzt, ist nicht mehr die Mivd)c Luther., Sdleurmachers, Arndts Sie gebt den Weg, auf dem die Frömmigkeit erlüche und äußerliches Tun, Lehren, Leugen unter tote Autoritäten und Menschen in Stelle der wahrhaftigen Beugung vor Gott allein tritt.
Als Diener unserer evangelischen Kirche wehren wir uns gegen das Leich reu en dieses Weges und hoffen auf den Tag, da I JiUho kraft des höheren Rechtes des Glaubens, in das Amt der ccangcliidbcii Mird c znrückgerufcn wird, das ihm nad; einem von menschlicher Kurzsichtigkeit und Unglauben bittiericn Rechte genommen wurde.
Herrmann Darmstadt führte da;u aus., da« das neue Reicksweingeietz dem Olastwirisgewerde eine grobe Bedruckung durch die ftclktlontrolk und ^tlkrbudirubiung gebracht habe einige Anträge mü bei cnlfpredicnben Sntschliktzung wurden angenommen.
Die Versammlung beschäftigte sich darauf mit btc
Abstinenzbewegung.
Buni Schluß der heutigen Sitzung sollte der Bundestag Antrag Nürnberg« noch eine grundsätzliche Stellungnahme
Bundestag des Bundes deutscher Gastwirte.
4 Kassel, 19. Juli.
Ter heutigen zweiten yaiwtoerfammlung des Bundes deutscher Gastwirte'wohnten wiederum zahlreiche Gäste bei, darunter der Präsident des deutscben GastwiNeoerbandes, Uhngel Berlin, Reicb-taasabgeordneter Latlmann .Schmalkalden) ^und der na- tionallibtrale Landtagsabgeordnete Geheimrat zr. Schroder Ha1Tic Verhandlungen drehten sich im weiteren Verlaufe der Tagung um das neue
Reichswetnge, etz.
Vilbel im Juli 1911. _ „ .
Allwol-.n-Naubeim, von der Au-Guntersblum, Tr. yatteiger- Ilbe-Hausen, Bauer-Raunheim, Bechwlsheimer-Aicßen, Becker- Fürth i £ , Berck-Mainz-Momback?, Bnchhold Lber Lfleioen, Tanneberger Sdwarz, Teile Rendel, Tiebener Büttelborn, Titt- mar-Lssenbach, Torr Lssenheim, Floel^Tarmstadt, Fresenius' Essenheim, Freundiieb-Vllbcl, Lie. s>uckS-Rüsseisheim, Otocbcl- Wuls, Gocckel-Zotzenheim, Goethe-Wörrstadt, Gvuelmann-Groi;- Winiernlwim, Gundermann-LberBeerbam, toapDcL.tfeuuad), .Vavvel Vilbel, .^iimann-Gadernheim, Hechler Leppenhcim a. d. B deddäus-Bifchofsheim, L)ellwig-Friichborn, vervel-Laiigen, L»eußel-Altenstadt, Hofmami-Londorf, .Hofmann-Winnerods vzlicrt- Neu-Isenburg, stempf-Groß-Geran, .stlos Münster L Butzbach, st uott-Schornsheim, .storell-Königstädien, Korell-Tanernbeim, Kullmann-Beriladi, Laut Tictzeiiback, Lenz-Rohrbach, Lic. Linl- Partenheun, Loos-Buhbad, Marr-Walldorf, Meisrnger ^ranknch- Ernmbad-, Metzlcr-Nordheim, Mobus-Udenhausen, Müikr-^i'M' doch a M, Müller-Wimpfen a. B, Sieurotb Beckto.sheim, vln- I Bodcnheim,' L rrh-N ieder W ollstadt, Pabsts Seckmauern, Pag.'- cifenba(h a. M., Renner-Bernsbiirg, Rittcr-Friebberg,^ Röm- Helb-Gruiiingen, Rückert Tarmstadt, Satiler-Lberkliugen, <^ckaad- Kaichen, Schäfer-Crumstadt, Schlosser-Rodhcim b. xmngeii, ^ckro- der-Eicklod SckuliheiS-vock.veifcl, Seriba >)roß-Verau, .stein - men-Götzenhaiii, Uhl-Nieder^aulheim, Unverzagt-KiNorf, Bog 1- Tarmstadt, Bogel-Fürfeio, Vogt-Lber-Brcidenbach, -tr. Volv- Niedcr-Erlenbach, Wagner-Wöllstein, Waltee Woneiden Weber ^anaen Weigel Nreder-Modau, Wnr-Reinheim. Weist Wallern Kaufen/ Werner-Mühlheim a. M., Wieganb-Änolterbad', Wil- h e im - B leicht nva ck „ Winkler-Ensheim, Wormhoner-Maulbach, Zau- bitz-Bensheim a. d. S., Zilles-Rimhorn i. L., Zimmermann-Wixhausen, Zinn-.verbstein.
Kohlen stücken zu schließen schon in erheblicher Entfernung vor der Brücke cingcircicn Tie vorgeschriebene Bremsprobe wurde vor der Abiahrt in Basel richtig voigenommen und die Bremse voll ständig in Crbnung befunden. I-ur ein Versagen in Müllbenn liegt kein Anhalt vor Auch der Lolonwtioführer hält ferne Behauptung, daß die Bremse versagte, nickt mehr aufrecht, xi: Ursache der Entgleisung liegt nach der bisherigen Festitellung in einem uicl zu rascken und vorfchrrftswidrigen F a h r e n ü b e r d i e z u l a n g f a m e r F a h r t m i l 2 O K i l o- meter Ltundengefchwindigkeit ausdrücklich bezeichnete, stark gekrümmte --trecke vor der Bau stelle Ter Lokomotwtühter iit am die Borickrnt des langsamen Fahrens vor der Abiahrt m Basel schriftlich und mündlich hingewiesen worden.
Gleichzeitig verbreitet aber das Wölfische Bureau noch folgende Notiz: Tie U n I e r s u ck u n g über bk Ursache der emtgleuung ist nocki nickt ab g e sckl o i sen und es laßt sich zur Zeit noch nichts darüber sagen, wen die schuld trifit. Auch tonnte die
I Okickwindigkeit, die die Maschine zur Zeit der Kata,ttr>phe dc- I jenen hat, noch nicht endgültig festgestellt werden.
Die Eifenbahnkatastrophc bei Müllheim in Baden gibt] der Lefsentlichkeit wieder einmal Veranlassung, sich mit! Dem düsteren Kapitel der Eifenbahnunsälle zu beschäftigen. Selbstverständlich hinterläßt ein so folgenschweres Er- eignis zunächst den Eindruck, daß die „Tinge immer schlimmer", die Stcherheitsverhältnisse auf der Eisenbahn immer I schlechter würden. Tatsächlich ist aber das Gegenteil der Fall, und wenn das Publikum nicht beständig weitere I Anforderungen an die Geschwindigkeit des Reifens stellen würde, so würde die Eisenbahnsahrt bei den heutigen I -icherungsmoglichkeiten so gut wie völlig gefahrlos sein Daß die Sicherheit des Rci,ens sich nicht verringert hat, erhellt ja auch daraus, daß die Zahl der Katastrophen trotz der größeren Leistungen der Bahnen nicht »ugenommenI hat. Man vergegenwärtige sich nur einmal die Liste der Katastrophen in früheren Zähren Zn dem einzigen Fahre I 1900 stehen in der Geschichte des Eisenbahnverkehrs nicht weniger als acht schwere Unfälle verzeichnet.
3m März 1900 fand zwischen Grosnyi und Alchenjurt in R u ß l a n b ein Zugzusammenstoß statt, bei dem mehrere letrolcmniüagcn in Brand gerieten. Elma l" Personen kamen dabei ums Leben, die dreifache Zahl wurde mehr ober weniger schwer verletzt. Anfang Juni besselben Jahres wurden bei Slough in der Nähe von Windsor in England, 1 Personen getötet und 70 verwundet. Wenige Tage später, am 21. Juni 1900, hatte England noch einen zweiten ähn- l.chen Unfall zu verzeichnen, den bei Harnpton Court, wo durch Ausfahren eines Zuges auf einen Prellbock oj Personen zum größten Teil schwer verletzt wurden. Derselbe Atonat war auch für die Vereinigten Staaten von Nordamerika verhängnisvoll. Am 25. Juni 1900 ent- eieiste infolge einer Ueberfchwemmung ein Zug bei Mc To- nough, wobei 36 Menschen zum Teil durch den umfallenden Zug getötet nntrben, zum Teil in ben Fluten ertranken. Wenige Tage später würben ebensoviele Reisenbe bei einer Zugentgleisung bei Tacoma getötet.
Einen bei weitem größeren Umfang hatte eine andere .Katastrophe auf amerikanischem Boden, die voni September 19OO, wo ein Zug an der Bucht von Galveston in Nordamerika in einen £rtan geriet, bet eine fürchterliche Verwüstung anrichtete. Tic unterspülten Geleise stürzten ein, der Zug unirbc umgeworfen und von einer Spring-- flut ins Meer gespült: lote zeugten von bet Gewalt der vernichtcuben Elemente, bie bei biefent Ereignis zu- fnmmcnroirrtcn. Auch Rußlanb hatte im Jahre 1900 =ivei Eisenbahnunfälle aufzuweisen, die etwa 60 Menschen- taifer forderten. Tas Land, wo Eisenbahnkatastrophen die schwerste Form anzunehmen pflegen, ist ohne Zweifel Amerika. Beweist das schon der Unfall bei Galveston, so spricht noch mehr dafür jener denlwürdige Zugzusammen- i;oß bei Seneca in Nordamerika, wo ICO Tote und 50 Verletzte unter den Trümmern hervorgezogen wurden.
T i e ü b c t h a u p t g r ö ß t e K a t a st r o p h e s c i t B e- ic e h e n der E i f e n b a l) n e n ereignete sich am 20. Tc* iember 1880, als bie Taybrücke in Scho111anb ein- nutzte in bem Augenblick, wo ein Zug sie passierte. 200 Personen ertranken in den Fluten des Flusses. Ueberhaupt sind die fritte, wo Eisenbahnzüge von Brücken abstürzten,! P.'rhältnismäßig zahlreich. So schoß ein Zug am 30. Mai 1890 auf der Strecke Oakland—San Franzisko über eine versehentlich geöffnete Trebbiürfe in die Tiefe, aus der bic Schreie von über zwanzig Sterbenden in die Höhe drangen Noch schrecklicher war die Katastrophe bei M önckenstein in der Schweiz am 14. Juni 1891, wo eine eifefnc Brücke zusammen brach. 73 Tote und nahezu 200 Verwundete wur ben aus den Fluten d^s Birsslusses hervo^rgezogen. Bei einer Katastrophe in Japan, die sich am <. Tltobcr 1899 bei Utsuomiyä ereignete, wurde ein Eisenbahnzug von einem Taifun wie ein Spielzeug in die Tiefe geweht. 60 Personen sanden dabei einen schrecklichen Tod. Ebenso verschuldete ein Zyklon im September 1902 bei Aerides in Nordamerika den Absturz eines Zuges von einem Viadukt, wodurch 30 Personen ums Leben kamen Auch Indien ist von ähnlichen Katastrophen nicht verschont geblieben, oochwasser hatte am 12. September 1902 eine Brücke bei Mangapotuan in Vorderindien derart unterspült, daß sie einem darübet- - fahrenden Zuge nicht standzuhalten vermochte; 50 Menschen
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhesien
Donnerstag, 20. jub 19U
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Unwersttät« - Buch- und Eteinbrudcrtu R. Lange. Dießen.
Redaktion, Expedition und Dnickerei: bchul- straste 7. Expedition und Verlag: 51.
Redaktion: 112. Tel.-Adr.. AnzeigcrDießen.
Ul IHlyltt. UllS, Ult
ivcuoine Einrick'lung zu halten. Lie bringen aber sondern sd -ärigen nur d.e beiiel-end:n Geickm e. -- .uitereiie der Gemeinden, die Erlaubnis zu erhallen, daß sie iclblt die Filialen besteuern dürfen. Man darf nicht vcrgenen, day viele Filialen sich dadurc. Vorreue zu verfchamn mcken, da» ne die billigsten Arbeitsträfte cuiftcllen. Es muß deshalb immer wieder aus allen Straften gegen sie angekamptt werden, xtx Redner schlug 'odarin folgcnoe Eniichließung vor: „
Ter Voritand des Verbandes der ^eutichm Rabattspa.- vereine wird beauftragt, bei den gesetzgebenden Körperichasten treqen einer durchgreifenden Regelung der Filialsteuer vorstellig zu werden, b daß die derzeiiige "eucrlich^ Bevorzugung her Filialen, welche die <stcucrtrait der seßhaften schatte zu ersticken droht, aufgehoben wird, und die Besteuerung ben Kommunen überlassen bleibt./Z
Tic Entschließung wurde rinitimmig angenommen.
Es wurde beschlossen, een Agitationsbeitrag pra Mitglied von 15 aus 25 Pfennig zu erleben. Ter Voranichiag pro 1911 wurde genehmigt. Hierauf erfolgten die Wahlen zum Verbandsvorstano. Es reihten sich noch eine Anzahl gesellschaftlicher Veranstal"
.Aorgt»
Nordamerika .... 0,45 „ , 6,58 » ,
Tarauö ergibt sich, daß bie deiitscken Bai,neu im Vergleich gu den anderen immer noch Sic besten Sicherheitsbedingungen aufzuweisen haben.
Die Ursache des Müllheimer Unglücks.
Er führte aus, die Regierung scheine die Filialen für ein£ not*
• —- »u«. [einen isegen-
gingen dabei zu Grunde.
T eut s ch l a n d ist im letzten Jahrzehnt von größeren Eis^nbahnlatastrophen ziemlick verschont geblieben. Eine der schwersten war die von Spremberg Ende 1906, die gegen 30 £pfer forderte. Taß es um die Sicherhcitsverhältnifse auf den deutschen Bahnen mit am besten bestellt ist, mag man aus folgender Uebersicht ersehen, die einen Maystad jur Beurteilung der Betriebssicherheit auf den Eisenbahnen der hervorraaendsten Ztulturstaaten gibt. Es entfielen nach einer Statistik, die allerdings etwa 10 Jahre zurückretckt, beförderte 'Reisende:
. 0,08 TÖlungen unb 0,39 Berleßungen 0,96
Plockstrafie 11 großartige Program chlagern arbrand rncs Drama, iallows kanifches Drama, wider Wille* e Komödie. ager-Programm. » Ertra-Einlazt sirat Herzeus- c lorlthj*----
------ ■ Direktion
terH.rm.SI-i-r1'*
Juli l91t __.—.
-Vorstellung - -ZS , Susan»!
.ssedesStadN^. ^7$oe*23,1'1
Tonfcvcrgcnofenfckaii
Bclannilick unterliegen mufilQindk- Auf.fudrungcn de. Waimnntn nack Cem neuen Uibcb.irfdu einer Besteuerung durch d,c /om- ponisten dezw die Tom'etzergen^ienstz,len, zu,der fick MU alle bedeutenderen Komvomiien des a.eut'cheu ReMres und r.citerrcid, Ungarns •1uiammengei(Moncn haben. Die die Sirte in ihren Benbwerden angeben, ut meliad, gelegentlich lunrinmen Siouorar von den Komponisten bezw. der Loinetzei enoifÄh Ufanot »orten und c« ta«®« •« «g™*“ qefominen Im Verlaust Meier <strcitigfeitcii habe die ^on,etzer> genonemdrast Veranlassung genommen, die «kamsawvoltsckmft ,n der Ängclegcnhcii m Bewegung zu letzen, allenJjeun
ist fine Verurteilung der Wirte eriolgt, »vesbalb neue' Infanb* hingen gcp'logcn wurden, bic je»t »um Ziel dicieu Verhandlungen bat nch auch d«r. ReichSverband der Gast wirte und der deutsche GastMirtevcrband m d«Un beteiligt. Die,er hat nut der TonsttzergenoiiemchaN emen Vertrag abgesckstosk^ In der Aussprache wandte sich eine ganze Unzah von Rednern gegen jede Vereinbarung nut der ToMtVerg«wssenschai, so z B. Weide (Breslau, Fendt -München , Jaskow^ti» Gießen), Marzlufi i^arlsruhc , Wagner «Leipzigs
Längere Erörterungen knüpften sich an das Thema über
»eil; »gen S>K«, L* Berlin
tzansabundfrage befcklleßcn E^ lag ein Antrag Nassau-Rhein vor, eS solle Frage geklärt werden, was der Bund und der Rcichsverband bei dcn^iuichslen Wahlen zu hm S^enke ES wurde AnA" Stuttgart besdstossen, ben em-elnen Mitgliedern ihre «tcltung nähme freizugeben. Nack längerer Auswrache eiiugtr ma i ch dahin, bie 21ugelcgenh.it morgen an crstfst stelle zu bdxmöv . 'In der Ausfvradic war baiaut hmgewieien worlstu, öaß eine Skllunquahmc des Bundes zu den RcichStagswahlen unzulaiiig ki weil der Lund lediglich cuic wirticha'tl'che Verbindung sc., m wAer Partcifraacn leine Rolle spielen bünen Von anderer Seite wurde daran' hmgewieien,, daß eine ^"^gnahme^ zu den Reichstagswahlen oeshalb enuunftbt fei, vnl die Kandtdaku der verschiedenen Parteien befragt werden umist en, w,e uc ftch zu ben verschiedenen Fragen bezüglich des Gai 1 wirkflcmer c_ unb der ‘Jicid^tag in der nächsten Sciuon viele berarhge o ag
tungen an. __
Die Lage des 2lrbcitsmartte$ im Juni 19U.
^n der M etal linouftrie ist bic Beschäftigungrgclegen- beit auch im Berichtsmonat eine guie geh -cf en, doch waten int Verbandsgebiel mehrer-' Streiks urw Lohndmerenzen zu ver- zeichnen. Tic Lohndisictenzen in einer großen Frantrnrter Fahr- rabiabril fonnten gütlich bcigcicgt werden Im Lchnueoegcwerbe in Frankruri o. M. gelang es cbenialk durch b erd en eiliges Ent- gcgenlommen einen Lohnt am ri zu vermeiden. Tas Lchmieoc- banbtoert mar besonders gut benrintigt und ko nm en nur bic Vaine bcc offenen Stellen besetzt werden. Tie, Fabriken nehmen oic meisten Schmube «ui, weil bart der Lolii cm bcn_<_icL uno oie Arbnlszeit geregelter ist. Fast unmöglich ist es, Lckmlede aur das olatte Land zu ocrmiucln, bei einem Lohn von c>—b .Viart bei freier Station, wie teilweise geboten wird, 'elnaj m ben -^inel- unb ytlcinftabim des Verb-andsgebictes war die ".Nctalltnduiirie durchgehends au Ncueinstellungen genötigt, ime i B. Liier bad) a. M., Wetzlar u. a. m melden. Wie btc Metallarbenevocrbans beTicbtei, streiken in Frankfurt a. M. unb Umgcgcnp ca. 1/X) Monteure. Ebenso ist die ixnglerbenh.gui'.g in jSrantiurt a. :.i. noch nickt zum endgültigen Abschluß gekommen. a.ie Pciurchuuig, daß eme größere Cfenfabrif uno Eistngießerci xn «yrannurt o. '.Ut , die in andere Hände übergegangen war, verlegt wird, hat >ick Aum Glück nicht bestätigt, so daß i tele laugnihrige Aicheil'r oi-ier Fabrik in ihren Stellungen bleiben iönnen 'Nack Wagnern herridn noch immer starke Nachfrage. .... .
Ter Heruvtort der Portcreuilleindunrie L>n<mbaal a. M. meldete endlich cin-n bester en Geschäitsgang, der tc-üiVuiie Verlängerung oer ArbeitSAcu brachte, wenn auch die Beschäftigung etwa« weniger gut als im Vorjahre war. E- .and in i>enoadj a. M. eine Lohnbewegung statt, die durch Abschluß enu\ neuen Vertrage- endet. Wenn at:'i) ffu 2atti.ru n d.T a p c j ie r er durch die mzwiichen eingesetzt. Reisef..ifon de. Beschäftigung-grad gegen ben Vormonat etwas surüdgegangen ist, .o^Icnntca doch mir alle Arbeitsuchenden untergebracht werden, wie Frankfurt a. , I Mainz und andere Städte berichten.
Aus der Industrie der £ aI» 6 und chnttz oise
»u entscheiden Itabcn werde.
S)icrauf wurden die Verhandlungen auf morgen vertagt.
Sin Dcrbandstag der RabüttlparöcreineDeutidilanös.
rx» Braunschweig, 19. Juli.
Heule sprach Generalfekremc Bcythien (Hannover) über das Thema: „Unser Vorgehen gegen . „
detailierende Fabrikanten und Groifilven .
Ter Redner betonte einleitend, daß eine große Anzahl von Ftrmeu infolge Eingreifens des BerbandcS den dlrckten Verkehr mü der Prwatkundjchaft auigegeben i;abc. zic vor lieg, libc age, 1 o bemerkte er weiter, fei ein- der wichtigsten für dm Kantmanns stand. Wenn man hier werter kommen wolle, muffe kd.r cin^mc den Verband üi feinen Bestrebungen^unterstutzcn ,
hierauf sprach Mauünann Max Schneider Wittenberge-
und Alt' lieder Kindercho,.
lthi>»eFekhne, ^•neSchedt abell Felchne,.
äSüs arten.
20. Juli: it-Koflzeil mmer-Virtuos esden.
__________Anfang A , >,
Äarliriil
Urfeld Telepbo- J« alitäten in s e rmnerung.u W


