Nr. 41
sse fordert, n derselben Antrag- die Rechte und die
Erscheint täglich mit Ausnahme btS Sonntag?.
Die „«letzener.^amiliendlätter" werden dem ,Anzeiger" viermal wöchentlich beigelegt, das ’xreiiblott fflr den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal.
Meb AdmiralitätSrat HarmS: Die Löhne bei "bett ^klchsWerften sind etwas höher al? bei llle^rtigen P«vat^tr,e^n. ^^eutfche Geschäftsleute sollen nach Scoghd)!ctt berücksichtigt werden.
Zreitag, 17. Zebniar 1911
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversilälZ. Buch- und Ctetndruckerei.
R. Lange, Gießen.
Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul-
strahe 7. Expedition und Verlag:
Redaktion: 112. Tel.-Adr^AnzeigerDießen.
Drittes Blatt 161. Zahrgang *
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberheffen
schallt laut und frei und sie war am Tage vorher so überanstrengt worden, da--, am Abend kein Ton mehr heraus kam. Ein paar Wybert- Tabletten haben die Stimme wieder r. in, den Hals frei gemacht. >i,. sind für niemanden zu entbehren, der Mel und laut itf sprechen ha>. Eine Schachtel mit ca- 4<J0Tabl r.ten kostet in allen Apotheken nur! Mark. Depot in Glessen: Pelikan-Apotheke, Kreuz-
^Eine' Resolution GicSbertS (§ent:.) und BehrenS (W irisch mnrt \ >>ic dcnAuSbauderArberterauSs chu s sc wrdert, SÄ Ä Ä'g
nur fnüfie Tvirmcn w berücksichtigen, in deren Betrieben die Lohn Art der Arbeit geltenden Tarifverträge zuruck bleiben.
Staatssekretär des Reichsmarineamts v. Tirpitzk
Auf die gestrige Anfrage deSAbg. Dr Weber ob die Meldung KMWMLZMW b.k°mm?n di ° w°« °Lm°in interessieren durfte: .0n Sobj ba
Hilfe der Marine vorzuziehen Ware. DaS Ganze E eine dreiste Erfindung, auf die das „Seidiger aagepiaii hereingefallen ist. Äontrcadmiral Lanz." (Hort. Hortl)
Angenommen wird eine Resolution der Budgel- kommission. die für da» Jahr 1910 eme kaufmännische Bilanz über die Werft Wilhelmshaven fordert.
Abst. Ahlhorn (Vv.1?
fprichf (Wen die »erfoufüleUen de» S3olfo5tW6etebt« in : Bit. b-fm-huueu. Sie imb leine Wobltubrt für d,. Semen «-i-Wt». leutc. denen der Ruin dreht. Trim fee find “«*«
Läden (Zum Beweise läRt der Redner auf den Tisch deS Hauses einige Pakete Sakao, Schokolade, Zigarren Erbsen usw. weder, legen die er mit einem Bekannten, der ebenfalls nicht Mitglied de, m”,,:'. ist hort gekauft hat) Die Verkaufsstellen haben an Verein? ist, g <morw ®anc fine Dctailhändlcr Wil.
Panb hinein wird getrieben. Wir Haren immer schon e R ed en E.. k • .1 Iftanb. Da sollte der Reichstag ein ernsiev
Wort sprechen und den Staatssekretär swingen, die Verkauf,stellen
zu schließen.
Staatssekretär v. Tirpitz:
Ruch der vorjährigen Tebu.Ie Huben wir Iden Verem deron. laßt die staatlichen Räume aufzugeben. .xa3 pat er «»an. die höheren Unkosten ein,"bringen, hat er seme Tat,gke»t « •- gedehnt. Tas bedauere id), aber wir Hyden keinen Einfluß aus den Verein. '
Abg. Seniler (Natt.):
Wir bitten den Staatssekretär, seinen mEigen> Einfluß 8"- gUNstcn der Tctaillisten zu verwenden. Sonst laßt sich nichts tu .
Staatssekretär v. Tirpitz: , .
'S'«, will ich gern tun. Sie haben uns aber die einzige Waffe die wir halten, ans den Händen gewunden, mdem Sw un zwangen, den Verein ans den staatlichen Raumen zu weisen.
Abg. Ahlhorn (93V.): 1.
Erst hat man sie mit staatlichen Mitteln großgezogen, seht tl man machtlos.
Aba. Bebel (Soz.):
Nachdem wir soeben gehört haben, daß die Marßi^erwanuna mit dem Verein"nichts zu tun hat, fordere ich die- Minmvew^ tung dringend auf, die Ringer von Dingen g Taffm, Hefte «J« nicht- angehen. Sonst bekommt die ganze sche in den Augen der Leute leicht einen offizwien Anstrich, und e» wurde eine W r kung eintreten, die wir nicht wünschen. Ev gab mal eme Aeir,
, Kleinbürgertums. (Zustimmung bei den ^oz.) dieses
, wenn einige Krämer getroffen werden, aber die Fttyryerr m i : Kaufes hat ja die Lebensmittel er ft verteuert Hcche t
Agrarier auch Konsumvereine eingerichtet? Was ihnen recyr ist den Arbeitern billig. (Beifall.)
Abg. Ahlhorn (93p.): Wir sind nicht gegen die Konsumvereine, aber wir wollen keine staatlichen.
Aba. Severing (Soz.)s
Nicht ich habe die Reihe der Abgeordneten bekrittelt. Dr. Weber hat den Schinken angeschnitten, er ist b*§ ^rmckel! Wenn er mit dem Brusttöne der Ueberzeugung und mit bet ihm eigenen Sicherheit mir Einseitigkeit vorwirst, so gebe ich ihm das Kompli. ment zurück. Seine dialektischen Künste nut denen er dem Staatssekretär in allen Nöten bei wringt, in Ehren, aber von dem Werftbetriebe hat er keine Ahnung. Wir wissen fetzt, was wir von den Nationalliberalen zu halten haben. Ist denn der
Aba. Lcdebonr (Soz.l:
'chule in Mürwik geschädigt suhlen.
Aba- Dr. Struve (BP.)' unterstützt die Wünsche der Mischer. In der Kommission Hai bet Staatssekretär bereits Wohlwollen zugesagt.
Staatssekretär v. Tirpitz:
Die Eingabe befindet sich noch bei den Behörden; ich muß deren Entscheidung abwarten, sage aber Wohlwollen zu. Iw habe Befehl gegeben, die Fischergründe und die Fischer nach Mag. lichkeit zu schonen.
Aba. Ledebour (Soz.)?
Tie Behörde ist die Stadtverwaltung von Flensburg. Die Nachforschungen hätten doch schon geschehen sein können.
Aba. Panli-Potsdam (Kons.) erörtert die Grundsätze für das VerdingungSwesen. Die Klein. Marincverwaltung nicht angenommen wurden.
Die Mag. Roske (Soz.) und Dr. Struve (Vp) mtetherer dagegen, daß Petitionen von Tecknikerverbanden von der Marineverwaltung nicht angenommen würden .
Damit ist der Mari nee tat erledigt.
Ein Vertagungsantrag wird angenommen.
Freitag, 1 Uhr: Etat für Äiautschou und Justizetat.
Schluß 6% Uhr.
Aba. Severing (Soz.)r
Dem Dr Weber sei gesagt, daß ich nicht nur wie er vier i bis fünf Tage, sondern, mehrere Wochen aut den Wersten war. lind mir bat man keine Potemkinschen orf er vor fnn^nl «nerr Erzberger aber ist infolge ietne5 Besuche»
OAxxrSÄ'SjSs
(6eit«ftite.) StM?«l»t4äUniile freien zum »tmmd.
(Beifall b. d. Soz.)
Aba Dr. Weber (Natl.): „Ä »»SMSS 85 ys von einem Feuerwehrmann fuhren lasten musien. ir f ) n
stundenlang aufhalten.(Lebh ^uft.mmung.) ®c;nnb1tcef^c,flre-;e"
daß z. B. die hygienischen Einrichtungen viel bester smv a s oie de? meisten deutschen Privatbetriebe.. Dort. wird w«t mehr ge- leistet für die Arbeiter als sonstwo un Lande. Diesen
Luxus für die Arbeiter
fonn sich gar fein Privatbetrieb gestalten. Das muß doch einmal öffentlich festgestellt werden gegenüber den fortwährenden sozial'
1 demokratischen Bemängelungen. (Beifall.) D^S sage H offen, ‘ mögen Sie dann wieder von Ro,enol sprechen oder nicht; JR t • solchen Kleinigkeiten, wie sie Herr Severing auSaekramt tyt, • fÄäbiot man nut di- ffiirbe - nes °uf einem - dlichen ' Niveau stehenden Parlamen t S. (Heiterkeit.) Be unserer Revisionsreise haben toir uns nicht mit teftinifdien Em richtungen beschäftigt, sondern mit dem kaufmännischen und wirtschaftlichen Betriebe. Wir haben Anregungen gegeben, die dankenswerterweise vom Staatssekretär in die Praxis umgesetzt worden sind. (Beifall) Tas sagen wir, um dem Verantwortlichen Mann den Rucken zu stärken gegenüber seinem Persona und J anderen Ressorts anzuregen, mit gleichen Reformen vorzugeyen. Warum soll nicht ein Reichsparlament auch einmal zu einem Staatssekretär „Tanke schön!" lagen i (Beifall ) Mit
diesen ewigen Nörgeleien
verdirbt man den Beamte» die Freude am Beruf.. JtojJijj «er hängt es wesentlich ab, ob der Wechsel der, Konsunktur gut auS- genutzt wird. Ich stelle fest, daß es auf unseren Werften durch, aus nicht so schlecht fteht, wie die Sozialdemokraten immer behaupten. (Lebh. Beifall-)
Spielplan Oes Gießener Stadttheaterr.
Tirektwn: Hermann (»teingoetter.
Dienstag den 21. Februar, abends b Uhr Putzer Abomie- i)et gewöhnlichen Preisen, Abonnenten zahlen gegen Ab Eferung de/^ünilen Ermäßigungskupons kleine - Benefi,! Wir Acrrii Regisseur Rud. «oll: .Man soll keine Briefe schreiben. Grösste in 3 Sitten von Konrad Stifter und Waller TurszlilLki)^.
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— i q-o;i »rfier Abend Ende ll1/« Uhr. <.ain5tag den
oder .Teil König brudt der cdiuL)”. Ende o /. W ^oenos
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- -»- - Diener" - .Ueber die llraft", -eil ______
mb. Deutscher Reichstag.
12d. Sitzung, Donnerstag, den (
Am Tische des Bundesrats: v. Tirpitz, Capelle, Dänhardt, Hollweg, HarmS. . ..
Präsident Graf Schwerin-Lowitz eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 15 Minuten.
Zweite Lefunq des ITlarlneefats.
(vierter Tag.)
In namentlicher Abstimmung wird die s o z i a l d e m o - , r af-,"ch " st e f o lut ton übet, bie Boridtrtfkn an bie
3mtrSm6 unb der wirtschaftlichen Vereinigung gegen 101 Stimmen
Kieler Werftprozeß umsonst gewesen? Dr. Weber mochte ihn mit seinen Reden ber» gessen machen. Auch wir wissen, daß in Kiel nicht, bl oh Ma nda. rinen mit dem Zopf sitzen, sondern daß auch tüchtige Techniker dort sind, aber viel zu wenig.
Abg. Erzbcrgcr (flenfr.): ., r
Alles muß ein Ende nehmen, auch die Werftdebatte. lZurus links7 Daher nehmen Sie das Wort (Heiterkeit). Man hat hier zwar alles mögliche bemängelt, aber k e ine po ) 111vcn Anträge gestellt. Wenn wir die Tatsache fcinfcUen, datz auf dem Alteisenhof vieles besser geworden ist, so begehen wir nach Ansicht der Sozialdemokraten
ein StaatSverbechen.
G§ aibt Abfälle im Alteisenhof, die so minderwectig sind, daß man sie nicht verkaufen kann, sondersi froh fein muh,ju aur iraenbeine Weise los zu werben. Ich meine, es war ein gutes Zeichen, baß ber Werftprozeß in Teutschland, ub")aupt ge^hr werben konnte. Meinen Sie, daß man in tfranTrcufi ober: Jtub- lanb einen solchen Prozeß hätte vor sich geben lasten? u^r bn- Zusammensetzung unseres Jngenieurpersonals ist ber Abg. Severing gar nicht unterrichtet. Man konh bw Techniker nicht ganz allein wirtschaften lassen, denn bie vvransturmenben Techniker beachten bie Grundsätze ber Sparsamkeit abfolut 111^ 2Bi^r sind trotz ber zweitägigen Werftdebatte keinen Schritt weite.- gekommen. (Zust immun?..)_______ __________
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SäsSäs swrs.’MöfS 9 Aiir ^Lugfüljrei, Die eine vvrausiiästlich bald ein «rffiJlmbe Prümnq mu erhöhten Ansprüchen bestanden haben, Wort „b-lugmeifter" vorgeich^gen.
Ta.-. ‘Breuniid’« Ministerium der öffentlichen Arbeiten hat diese vom SmackMtsfckmß des Deutschen Luii'ahrerverbandcs vor- b AInen aüxiu--brüdc !.i bie Geicperipralye emgeruhrt. ^-» rchrd dm^' auch bie de.itfcl e Presse gerne bic ebcnio r .X n brSnb: Bitte erfüllen, die Böschet als Borntzender
Ä^achauöfchim'e-: in der Zeitschrift des Sprachvereins an ne
7 nämlich ihre bedeutsame Mitwir^ng n.ch- zu vertagen, s^ch'rmÜLiant Bestr.lmngen ort zunächn bcL.iligicit streife auch ju d^i ihrigen zu macken und dadurch das ganze deurfchc ^olt dafür zu gewinnen. ,
Aba. Dr. Struve (93t).) . s
hrinal eine Reibe von Beschwerden vor und bespricht dann die An- : PÄJStapitän Jsendahl. Es läßt sich leugnen, । gi?¥aSEEtiBS«sss ZWVMS WP'S organifation des Werstbetriebs ist dringend erforderlich.^
Staatssekretär des Reichsmarineamts v. Tirpitz:
elSSsSijii
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derSP 1 tze d e r e r i Moment im Auge behalten müssen. ^il'^Yie^BerTten in'Sjtcr 8™nk für ben"stiEn?fatt brnnto
sind als alt, c?.^n hAn 70 fahren Die Oberwerstdirektoren haben auch alle km7"beSere. Me Ausbildung genossen, um ihrer Aufgabe gewachsen zu sein.
Aba. Schirmer (Zentr.) < UMLLHk-MW BÖ«® nnh nrnrüft hatte. Durch eine größere Berücksichtigung sud deutscher^Geiverbelreibender bei der Vergebung von -'eferungen würde auch im Süden das Verständnis für bie Flotte erheblich ge
fördert werden.
Abg. Severing (Soz.),
immer auf den gesunden Menschenverstand. Ich weiß nicht. was d7r d-m R-Ämarin-amt zn tun hnü iS-U-rl-'t b. b. S°, I Deutsche zachaurdrücke für Luftschiffahrt und
Flugwesen.
Der Allgemeine Deutsche ^vrachoerein hat der deutschen.
setzte der Deutsche Lusts^nerverband.MtM ,,Aus,chutz zur stellunq von pfadwusbrüden" ein. -teilen "g .
L™. Tcuti'dx'it LuftschiNertage m Dresden ernst rmm g und oline jede Einschränkung angenommen5Ugl die Gliederung ber ganzen neuzeitlichen Lustsayrr
1 Als Cbcrbcariff wurde der Ausdruck ^.uftiahr g
Q.fJtflhrt sind bic Luftschrffahrt leichter als ^-U>l. -aero Flugwesen oder Urrz gesagt ber 5.1 ug mit
>5rlI0niima- schwerer als Luft ^Aerodynamik,^ Aviatik'. Die von Sstrachl'undigen mit Enliüitnng und seinem bekämpften Wort'chcusale Aviatik und Aviatiker müssen^endlich wieder, aus der deutschen Sprache verschwiiiden, und,die deutsche Presse schlte es^alscineEhrenpslicht betrachten, hierauf mit lnuzuwirlen.-Das Flugwesen imeder umfaßt: Flugtechnik, Flugverkehr und Flug-
,p0Ttö s'ie Luftfahrzeuge zeriallen nach demselben Einteilung^ i ~ . ( ... c Einzahl zu sprechen: i!3alloit wie 2?aron
Sei Ls Lust (AeroÄt, Acronat- und Flngzenae schverer


