Ausgabe 
19.1.1911 Erstes Blatt
 
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Deutsches Resch

und 147 Mädchen. Von der Gesamtzahl der Geburten

großen Repräsentationssälen des Abgeordnetenhauses die

von Berichterstattern verschiedene Namen genannt werden, ist falsch.

** Standesamts statt st ik 1910. Im abge» lanfenen Jahre kamen, wie wir schon kurz berichteten,

tretenden Mosel- und Saarverkehr wachsen. Der Vertreter des Oberbürgermeisters wies darauf hin, daß wenn die Mosel- und Saarkanalisierung nicht in dein Gesetzentwurf betreffend den Ausbau der deutschen Wasserstraßen mit

lieber den Ueberfall der Kolonne des Rittmeisters Nancy wnL demPetit Parisien" gemeldet, daß die. Angreifer ernenn, den Franzosen feindlichen Teile des Zaerastammes angehören. Nach einer weiteren Meldung aus Casablanca ist der bei dem Ueberfall gefallene Offizier der Leutnant Marchand.

Etwa 2000 Arbeiter der Wasserwerke und mehrerer Fabriken in San Martin, einer Vorstadt Barcelonas, sind in den A u s st a n d getreten. Der Gouverneur erklärte, er erwarte

Ausland.

Die Winzer-Unruhen in Damory sind darauf zürück- znführen, daß der Inhaber der geplünderten Eliampagnersabrik, Perier, allgemein der Weins äl schun g beschuldigt wird. Als die Vertreter der Behörden und die Gendarmerie eintrafen, hatten sich die Plünderer bereits geflüchtet^ ..Es werden weitere große Unruhen befürchtet.

Erinnerung an den Tag der Reichsgründung. Zahlreiche Abgeordnete der Partei, Bassermann an der Spitze, Mit­glieder des Herrenhauses, darunter Staatsminifter Möller, Graf Hutten und Czapsti waren erschienen. Bassermann hielt eine längere eindrucksvolle Rede mit einem Rückblick auf die Entwicklung der Einigungsidee während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er schloß mit einem Hoch aus den deutschen Kaiser, das Deutsche Reich und das deutsche Volk.

Die Milmersdorfer Stadtverordne ten nah­men mit 25 gegen 12 Stimmen den Vertrag mit der Großen Berliner Straßenbahn an, der die Kon­zession der letzteren auf 90 Jahre verlängert. Der Vertrag enthält eine auflösende Bedingung für den Fall des Zu- standelommens eines Zweckverbandes.

Im Gemeindcrat von Straßburg i. E. machte der Bürgermeister Dr. Schwander die Mitteilung, daß die kom­munalen Verwaltungen der Festungsstädte sich über gemeinsame Maßnahmen verständigt hätten, die eine Milderung der militärischen Verbote bezwecken, daß Luft­schiffe ihre Gelände überfliegen, weil durcl) Fernhalten dieses Sportes eine empfindliche Beeinträchtigung der betreffenden städtischen Interessen eintreten werde.

MW

bve einheimische Bevölkerung mit 58, aus ortsfrenrde Mütter mit 237 Kinoern. Die Zahl der Sterbefälle betrug im ganzen 624, darunter 305 Verstorbene männlichen und 319 weiblichen Geschlechts. Von diesen Toten hatten 309 ihren Wohnsitz in Gießen so daß rund 1 Prozent un­serer Bevölkerung verstarb, 315 Verstorbene waren Orts­fremde (die in den Kliniken und Anstalten Unterkunft ge­sucht hatten). Von den Sterbefällen kommen auf Kinder unter einem Jahre 76, darunter 59 in der Ehe geborene und 17 uneheliche Kinder. Totgeburten gab es 52, näm­lich 40 bei ehelich geborenen und 12 bei unehelichen Kindern. Der Ueberschnß der Geburten über die Sterbefälle stellt sich überaus günstig und beträgt 313 (192 Knaben und 121 Mädchen), oder 50 Prozent, mit welchem Ergebnis man sehr zufrieden sein kann.

** Schlachthosbesichtigung. Gestern besichtig­ten der Stadtbaumeister und der Maschineningenieur der Stadt Galatz (Rumänien) unter Führung des Direktors Modde und des Architekten Wettläufer unsere neue Schlacht-' Hofanlage. Die Herren, die auf einer Rundreise Studien für einen in ihrer Heimat neu zu errichtenden Schlachchos machen, äußerten sich über das bei uns Gesehene sehr aner­kennend' sie hoben namentlich hervor, daß sie in Gießen besonders in der inneren Einrichtung der Anlage viele Neue­rungen gefunden hätten, die sie für praktisch und nach­ahmenswert halten. Sie besichtigten auch im Baubureau die Pläne der zukünftigen weiteren Ausgestaltung des Schlacht- Hoses und bemerkten, daß auch in Galatz die Anlage nach und nach gebaut werden soll.

** Vom Stadtt Heater wird uns geschrieben: SchönherrS Glaube und Heimat", das am24. hier zurErstaufführuno gelangt, erzielt überall gewaltige Wirkung. Welch Aufsehen das mächtige Werk allerorten erregt, geht unter anderem aus einem längeren Artikel im neuesten Heft derJugend" hervor, Es heißt dort:

bracht:

den Herrn Reichskanzler zu ersuchen, noch in der . . - . t . . - .

gegenwärtigen Reichstagstagung einen Gesetzentwurf vor- in Gießen^1083 Geburten^vor, und zwar kamen 566 Knaben zulegen, durch den 1. den Witwen und Waisen der vor dem 1. April 1908 verstorbenen Reichs- b'eamten eine angemessene Erhöhung der Witwen- und Waisengelder gewährt wird, 2. die Ruhegehälter der . . .. , , . . . - .

vor dem 1. April 1908 in den Ruhestand versetzten Reichs- entfallen 622 aus bte einheimische Bevölkerung, nämlich

beamten angemessen erhöht werden. 333 Knaben und 289 Mädchen, auf Ortsfremde (Kliniken

Die nationalliberale Partei feierte in den uf1T>-) 461, nämlich 233 Knaben und 228 Mädchen. Die 295

c ~ ~~ * * ' 1. unehelichen Geburten in unserer Stadt verteilen sich auf

rtani zur See Kalbst-Berlin, Torpedomatrose Riep, er-Ham­burg.

'Das Unterseeboot wird im Laufe des heutigen Tages env gedockt. Die Ursachen des Eindringens des Wassers in Die hinteren Schiffsräume werden erst nach der Dockung festgestellt werden können. Die gesamten Bergungsarbeiten wurden von allen Beteiligten mit großer Umsicht, Energie und aufopferungsvoller Hingabe .ausgeführt.

Die Schilderung eines Geretteten.

Einer der Gereiteten sagt über das Unglück folgendes aus: Wir waren gerade im Begriff, unter Wasser zu gehen, als wir merkten, daß das Schiff außer Manövrierfähigkeit gesetzt worden sei. Zu gleicher Zeit drang Wasser in das Kompartiment der inneren Abteilung ein. Trotzdem wir versuchten, einen Schwebe- kiel loszulassen, gelang cs uns nicht, wieder nach oben zu kommen. Die Mannschaft befand sich in dem vorderen Raum, in dem vor­geschriebenen Ort. Mit dem Turm, in dem sich Kapitänleutncmr Fischer, Leutnant Kalbe und der Matrose Rieper befanden, konn­ten wir keine Verbindung mehr aufrecht erhalten. Die Telephonboje, die wir auswarfen, funktionierte zuerst ausgezerch- nct, später scheint sie aber durch Unvorsichtigkeit, eines Matrosen beschädigt worden zu sein. Später erhielten imt forgeie^t bon oben her Notlust, so daß einigermaßen ein Wechsel der ~ufi eintreten konnte, sonst hätten wir es nicht so lange aushalten Tonnen. Aber auch so war es schließlich die allerhöchste Zeit. Wir wurden durch ein Tau, das uns durch ein Dorpedo­lanzierrohr zuging, mit der Außewvelt in Verbindung gebracht. Dann wurde einer nach dem anderen durch ein Torpcdolanzierrohr an die frische Luft befördert. Der Wechsel, den wir alle aus der komprimierten Luft in die stische Luit zu bestehen hatten, machte uns zuerst recht schwindelig, aber nach wenigen Minuten konnten sich die meisten von uns erholen. Wir haben gestern alle noch selbst unsere Angehörigen davon benachrichtigt, daß iutr heil davonkamcn. Schade ist es, daß unser braver Kommandant, der einer der tüchtigsten Kenner des Unterseebootwesens war, das Leben hat einbüßen müssen.

Die Toten.

R.B. D a r m st a d t, 18. Jan. Der bei dem Unter g nn g des UnterseebootesU 3" jäh ums Leben gekommene Ka - bitänlcutnant Fischer ist ein geborener Darmstädter. Er war derjenige Seeoffizier, der im vorigen Sommer die Groß­herzoglichen Herrschaften bei ihrer Rückkehr aus dem engliicheu Seebad im Kieler Hafen empfing, als sie unter seiner Führung mit dem jetzt verunglückten UnterseebootU 3" eine zweistündige Fahrt auf dem Meeresgrund unternahmen.

Fischer ist am 10. April 1899 in die Marine eingetreten, am 27. September 1902 Leutnant zur See geworden, rückte am 26. April 1904 zum Oberleutnant und am 27. Januar 1909 zum Kapitäilleutnant auf. Als Leutnant zur See tat er Dienst auf dem LinienschiffKaiser Wilhelm der Große", als Ober­leutnant kam er auf den kleinen KreuzerKondor", der auf der australischen Station die deutsche Flagge zeigte. Dann in die Heimat zurückgekehrt, war Fischer ältcjter Oberleutnant auf dem großen KreuzerScharnhorst". Als Kapitänleutnant stand er, der sich besonders im Torpedowesen ausgebildet hatte, zur Ver­fügung der Inspektion des Torpedowesens unter dem Konter­admiral Lans.

Leutnant z. S. Kalbe ist am 1. April 1905 in die Marine eingetreten und am 28. September 1908 Leutnant zur See geworden. Auch er hat eine besondere Ausbildung im Torpedo­wesen erhalten und als Fähnrich zur See und als Leutnant auf dem .LinienschiffWittelsbach" Dienst getan.

Ein Bedienungsirrtnm?

Berlin, 18, Jan. Ein Berliner Blatt spricht in seiner .Abendausgabe als autoritative Ansicht des fachmännischen Mit­arbeiters die Mutmaßung aus, daß das UnterseebootU 3" wahrscheinlich deshalb verunglückt sei, weil es keinen Bundtorpedo an Bord gehabt habe und man unterlassen habe, entsprechen­den Ballast als Gewichtsausgleich mitzunehmen. Das Boot hätte daherkippen," müssen. Diese Erklärung des Unfalls ist der amtlichen Untersuchung vorgegrisscn und wird uns von unter- ricksteier Sciite als völlig unzutreffend bezeichnet. Die konitrnktive Einrichtung und die Torpedolanziervorrichtung schließen bei normalem Funktionieren die Möglichkeit eines Un­falles auf diese Art aus, sonst müßte das Boot immer kippen, wenn die Torpedos abgeschossen wären. Erst die genaue Unter­suchung wird ergebest, ob etwa an irgend einer Stelleimg ein Bedienungsirrtum, erfolgt ist, oder iob eine Material- versagung vorliegt.

Beileidsbezeugungen.

R o m, 18. Jam Der Marineminister richtete an den Staats- leEretat v. T r r pi tz folgende Depesche:Ich bitte Eure Exzellenz, lebhaftes und tiefes Beileid entgegenzunehmen, sowie das Beileid der königlichen Marine, die sich der Trauer der deutschen Marine über den Verlust der tapferen Kameraden des UnterseebootesU 3" anschließt."

Kopenhagen, 18. Jan. Der Verteidigungsminister Berntien sprach dym Staatssekretär des Reichsmarineamts v. Tirpitz anläßlich des Unglücks des UnterseebootesU 3" die Teilnahme der dänischen Marine aus.

Die Unterseeboote.

Zn den neuesten maritimen Waffen gehören die Untersee- voote. ^m russisch-japani;chcii Kriege haben sie noch keine Ver­wendung finden können, so daß man über ihre Verwendbarkeit inr Kriege noch im Dunkeln tappt. Frankreich, Amerika und England haben ichon seit einer längeren Zeit eine ganze statt- Uche Unterseebootsflotte. Deutschland hat mit dem Bau von Unterseebooten erst sehr spät begonnen; Staatssekretär v Tir- Pitz hat wiederholt int Reichstag erklärt, daß man nichts bet» laumt habe, da die Erfahrungen in anderen Ländern bewiesen hatten, daß die ältesten Unterseeboote den Erwartungen nicht entivrochen Ijätien, die man auf sie gesetzt habe. Das erste deutiche UnterseebootU 1" wurde von der Germania-Werst in Kiel gebaut und im Herbst 1907 erprobt. Es hatte 19 Mann Besatzung und stand unter dem Kommando des Kapitänleutnants Bartenbach. Die günstigen Erfahrungen, welche die Marine mit U 1 gemacht hatte, ließ nunmehr ein schnelleres Tempo in dem 5au der Unterseeboote eintreten.U 2" wurde auf der Werft in Danzig gebaut, unb diese erhielt auch den Auftrag fürU 3" undU 4". 1909 wurden diese Boote der Unterseebootsflottille eingereiht: die weiteren Boote wurden teils auf der Germania- Werft, teils auf der Danziger Werft gebaut. Im vorigen Jahre waren im Marineetat für den Bau von Unterseebooten 15 MM Mark eingestellt, in diesem Herbst wird eine gleich hohe Summe verlangt. Im Herbst vorigen Jahres standen unserer Marine zwölf seetüchtige Unterseeboote zur Verfügung, dieallen zeit­gemäßen Anforderungen an Ausdauer und Geschwindigkeit" ent- sprechenU 3" undU 4" Wurden besonders scharf erprobt und legten Mitte "November 1909 die 540 Seemeilen lange Strecke Euxhaven-Skagen-Kiel in etwas über 40 Stunden ohne Begleftfahrzeug zurück. Dabei hmrben 12.55 Knoten gelaufen das war eine respektable Leistung. Alle Marinen haben daran festgehalten, über die Deplacements ihrer Unterseeboote nichts zu veröfseiitlichen, und auch Deutschland ist darin gefolgt. Nach DemBeil. Lok.-Anz." haben die neueren Unterseeboote ein De­placement von 400550 Tonnen, die Geschwindigkeit unter Wasser

Seemeilen, über Wasser 1513 Seemeilen,

'lkt'oiisradius über Wasser ist 3000 bis 1500 Seemeilen, Hjrter Laster öO40 Seemeilen. Mit dem Bau der Unterseeboote ist natürlich auch die Organisation erweitert wordeii. Eine ^'Ä^tSschule wurde errichtet, und zwar auf dem Spczial- .bisherige Kommandant desVulkan", Kor- rr<nV1 e 1"' wurde im vorigen Jahre zum Chef der

tt^^otsffottille und der Korvettenkapitän Heuberer zum Leiter der Unter>eebootsschule ernannt.

Ans Oejsen.

hessischer Lehramts- er end ar c. ,xic trostlosen Aussichten auf eine dienst- nche Verwendung vcranlafsen gegenwärtig, so lesen juir ffn

-er dauert« V-

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-Wiesbaden- B Sim»1* Soldatennatur boten ' noch 5*

Gedern, 6eemen besindct ! Länge von über 1 iiL Täglich wird wobei gute Fahrer eilen. Die W 2 Kurven, die von 31m verflossenen ö( unb bis fiel in il(( Sport gehuldigt. . Unfall zu, indem ei ungeschickten Anker Same einen Knö - Ober-La zu dem am 11. un Fahnenweihe dem 6. Bundes Vereinigung fall die Einladungen an zahlreiche Beteiligur musik wurde an dir

Star!

Darmstadt, hing des Gießener L tag abend zum Best totium in Gief lhekn Franz Felix das Gießener Liebig kjsantes Lebensbild ginnend mit der i ft von des Knaben ncntelkm Gebiete (. den Lehrjahren iml rlockholm, von einen lldtf)rte in Paris h .-.lannkschast machte st^ir-Proiessor der Weltruf u Jiiittn gab Redne -iüi«;üaboratoriumi W titt der Erhalt Moratoriums

= Offenba! l^uudes, Oberbncget abend einen Vorlu 3iele des ^ansabu gruppen des 'M worden find.

Mainz, öäweiger "rrchedenOpse K die Ber 8 tt sich in ffw Diebstahl S ttbrechcu,

«mann überm bmt s 6on d ©Mma !xan9te er nur bis ü Z gefesseltem 2 l«-1 -.^ainz ii Herats 'm

und 517 Mädchen zur Welt. Die Zahl der ehelichen Ge­burten belief stch auf 788, 418 Knaben und 370 Atädchen, unehelich geboren wurden 295 Kinder, darunter 148 Knaben

** Zur Reichstagsersatzwahl. Man schreibt

__,, uns: Die durch einige Blätter gehende Mitteilung, daß in

DerJustizausschuß desReichStagcs stellt- am einer Besprechung zwischen den nationaüiberalen und tret« Mittwoch den Bericht über die Strafprozeßord- lmmgen Boytunden eme Zuructziehung der K-ndrdutur n u n g fest. G i f cd tuund eine endgültige Einigung erfolgt sei, wöbet

Die wirtschaftliche Vereini gung des Reiche

tag5 hat im Reichstag folgenden Antrag einge

Dies Werk redet mit Engelszungen hu>n heutigen Tag und w.i ii u 3 |iu ii v ymcivii. xjvt wuuvrnituc CTiiurte, er erroane ^bNli dre Gewalt ües Dramas

stündlich das Eintreffen von 500 Manu Zivilgarde. Er sei aber beidjloHen, baö dstse Me.stchen einer blutigen Zeit dennoch

entschlossen, erst dann die Macht in die Hände der Militärbehörde .^Enslamm fühlte mich

zu legen, wenn alle gesetzlichen Mittel zur Aufrechterhaltung der ^bseu öllerrelchljchen Bauern verwandt IN Seele und Herzen. . . . Ruhe und Ordnung, über die er verfüge, erschöpft seien. ^ncht wäre es, von all der dichterischen Herrlichkeit erzählen zu Nach Mitteilungen von amtlicher Seite aus Athen, zogen '"ollen, von den Jronleen und der queUeiiden Krack. Wer Augen am Dienstag hundert bis hundertstinfzig Kreter, darunter etwa r**' äU s^^"on, der schaue oder lese, denn es ist ein Kunstwerk, das zehn bewaffnet, nach einer Rede des Abgerndneten Aliaff in Kan^a fTL's bet den ganz großen Kunst, ein um eine Widerspruchsentschließung gegen die Note der Sd* werken st s war und sein nurd."

rnächte über die Souveränität des Sultans zu überreichen. Eine lieber tircyliche Krankenpflege spricht auf

verirrte Kugel tötete einen Studenten. Sonst verlief die Kund- Veranlassung deZ Gesamt-Gemeinde-FraucnvereinS Pfarrer gebuiig in voller Ordnung, wie anders lautenden übertriebenen ©Iocf von Nieder-Ramstadt.

Meldungen gegenüber ausdrücklich festgestellt wird. »» Monl- unb e, .. Y

Aus T okio wird gemeldet: In demAnarchistenpr ozeß ~vaUrl . unb Klauenseuche. Neue Ausbruche gegen 26 Personen, die beschuldigt waren, dem Kaiser und ^^uche sind gemeldet aus Fahrenzhausen, Regie-» anderen Mitgliedern der kaiserlichen Familie nach dem Leben ge- rungSbezirk Oberbayern.

trachtet zu haben, wurden 24 Angeklagte zum Tode v er- Landkreis lAiekr-n

urteilt, und zwei zu Gefängnisstrafen. Während die l-anoirelS Gletzen,

Verhandlung geheim war, wohnten die Mitglieder des divloma- = Nein h ard S h a in, 19. Jan. Am 8. 9. unb

2uli19" finbet h>°r ba« Bezirks.Kri°g°-s°st d-- aussprangen: ein anderer rief: Hock, lebe die Anarchie' Dann Gründ erg, verbunden nut Fahnenweihe,

licfeen sich alle ruhig abführen. Man hält es für möglich, daß |tatte Die Vorbereitungen hierzu sind eifrigst im Gange und die Todesstrafe m cme lebenslänglick)e Verbannung umgewandelt demnächst wird der Juxplatz vergeben. Die Festmusik wurde ____ der Musikkapelle Hisgen-Lich übertragen.

Heer und Flotte. »JA Nonnenroth, 17. Jan. In die Dickwurz.

..ÄÄ-saesssÄ S« i-Ä»; » o. Dernes investiert. Der Kaiser als Ordeusgroßmeister 6 J *

ijing ben bor hem Throne Knienden die Ordenskette um u n 9 c n, 18. Jan. Heute fanb unter sehr zahlveutzeü

und erteilte ihnen den Mtterschlag. Vetciligirng die.Beerdigung des langjährigen Beigeordnete

"" statt, der als Vertrettr der Provrnzialdirettion und des

' ***» «,«? .... ssÄ«as!g*!a;"Ä

.. -»'s- ää m

43ortrag be3 kaufm. und des Lrtsgewerbeverems: Diplom, ^tzdem er gleichzeitig im Namen der Stadt Hungen einen Kranz b L0j-^nif5h9 Dunkler, Frankenhausen- Neue Riesenwerke ^'^egte Weitere Nachrufe widmeten dem Leen ew & ' "Nb ihre Bedeutung für Kultur und ?^^r der Arbcitersckwft seiner Fabrik und ein BLet^

Menschheit (mit Lichtbildern) Abends 8^ Uhr in der Univer- ber Spar- und. Leihkasse Hungen. ^crirerer

9lrtr6tl.AAU9 ober hessischen Geschichtsvereins: ] « Büdingen.

yenvaubtäVhilrbfrVK»* ^u/hes-Darmsladt: Rmgwälle und , "1" Tübingen, 18. Jan. DaS auf heute abend an«

nm P ! ^^"eilungeii von Hauptmann a. D. beraumte ElSsest, das nach dem gestern einaetretenen

wu^cherZeit ani^Westausgang^vin0Lei^gestern*^Abends^6^Uhr ^"orungsumschlag vereitelt zu werden drohte, konnte dank un Easö Ebel. 8 "lygesteru. Abends 6/, Uhr der estrig betriebenen Herstellungsarbeiten an der Bahn und

k inzwischen wieder gestiegenen Frostes programmaemäß

KLub ft ^tz1ym7rsch"ein

-nzunchmen. foÄ Ä KSJÄX

Mainzer'Tagebl", sehr viele hessische LehraNitsreferenhare die Reiben anderen Flüsse ttrcht ebenfalls richtig schiff- s'icb um Stellen in anderen deutschen Bundesstaaten, ins- bav gemacht werden. Aus diesem Grund werden die nach- besondere in Preußen, zu bewerben. In den letzten Wochen stehenden Mitteilungen über einen Beschluß der Stadt- trat wieder eine ganze Anzahl junger Akademiker aus dem verordn eten-Bersammlungvon Saarbrücken hessischen Staatsdienste aus. Daß diese Leute sicherlich nicht hier besonderes Interesse sinden: Die Stadtverordneten,

au hert geringeren Kräften zu rechnen sind, ist bei der die sich am Donnerstag mit der Frage der Kanalisierung

scharfen Auswahl, die die preußische Schulbehörde übt, selbst- von Mosel und Saar beschäftigten, beschlossen einmütig, verständlich Hessen verliert auf diese Weise viele tüchtige von dem Standpunkt auszugehen, daß die Kanalisierung

Kräfte- denn nach den .jetzt in Hessen geltenden Bestim- der Mosel und Saar eine Lebensfrage für die Stadt sei,

munge'n können Kandidaten des höheren Lehramts nicht eine Eingabe an den Reichstag zu richten, die die nach einem anderen deutschen Bundesstaate beurlaubst, Aufnahme ber Mosel- und Saar-Kanalisie-f sondern nur auf Ansuchen aus dem hessischen Schuldienst rung in den Gesetzentwurf betreffend den Ausbau entlassen werden. der oeutschen Wasserstraßen bezweckt, soweit die

** Kassenverwaltung durch Lehrer. Der Erlangung eines Zuschusses seitens des Staates zu den Abg. Wolf-Stadecken hat eine Anfrage folgenden In- Kosten her Kanalisierung mindestens in der Höhe, wie die haltes an die Regierung gerichtet: Ist der Regierung be- Schiffahrtsabgaben auf dem Rhein infolge des neuhinzu- kannt, daß die Geschäfte der meisten ländlichen Durlehns-** «>

lassen leider weit über das ursprünglich gesteckte Ziel hinaus­gewachsen sind und fast überall bankenmäßigen Charakter angenommen haben, so daß deren rechnerische Verwaltung ,, , , ....

von keinem Lehrer nebenamtlich versehen werden kann seinem auf lange Zeit festgelegten Programm aufgeuommen ohne erheblichen Schaden für Schulen und Kassen. Ist werde, später immer wieder der Einwand gemackst werben die Regierung bereit, den Volksschullehrern bic Nebenamt- könnte, die Sta.atsregierung habe hurch die Nichtaufnahme liche Verwaltung von Kassen, welcher Art sie auch sein in das Wasserbauprogramm die Kanalisierung von Mosel mögen, zu verbieten? und Saar al§__unnötig bezeichnet.