Ausgabe 
17.5.1911 Zweites Blatt
 
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wandern und Reisen.

blutüberströmt zusamnienbrach. Mit vieler Mühe gelang eS,

KreiZ Friedberg.

Gießener Strafkammer.

Meteorologische Beobachtungen der Station Siche».

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Mai

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1911

16.

tragen haben.

vermischtes

stellungen ist so außerordentlich, daß die Direktion des Deutschen Theaters, um den zahlreichen Wünschen des Publi-- kums nachzukornmen, sich entschlossen hat, noch zwei Vor-

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* Eine Schmetterlingsfarm. Mit dem Nahen des Juni kommt auch die Hochsaison wieder für die ^chmettcrlmgsfarm in Bexlev in der Grafschaft Kent, bic seit einer Anzahl von Jahren bereits besteht und immer größere Erfolge erzielt. Gegen­wärtig sind etwa 70 000 Raupen auf der Farm, und es werden etwa 500 Schmetterlinge täglichproduziert". Tas Sammeln von Schmetterlingen wird nicht nur in England immer beliebter, auch aus Deutschland, Ungarn, Frankreich, ja selbst

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Höchste Temperatur am 16. bis 16. Mai + 22,4 0.

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erstaunt war, läßt sich wohl begreifen, wenn man bedenkt, daß die in Scotts Emulsion enthaltenen allerfeinsten Bestandteile im Scott- schen Verfahren so vollkommen leicht verdaulich und bekömmlich gemacht sind, daß jeder Tropfen dieses prächtigen Kräftigungsmittels voll aus- genützt wird. Scotts Emulsion kann im Sommer wie im Winter mit Erfolg ge­nommen werden.

stellungenKönig DcbipuS- im Zirkus Schumann- Theater zu veranstalten. Sie finden statt am Samstag, 20., und Sonntag, 21. Mai. Der Vorverkauf für diese Vorstellungen hat begonnen.

fc. Frankfurt a. M., 16. Mai. Die Landgräfin Anna von Hessen geborene Prinzessin von Preußen, begeht am 17. Mai, daß Fest ihres 75. Geburtstages.

Limburg, 16. Mai. Die am Sonntag hier abgehaltme Kreisvorturncrstunbebes Mittelrhein kreis es der Deutschen Turnerschaft war von besonders wichtiger Bedeutung, beim 25 Jabre sind verflossen, seit der Turnausscbuß des Kreises

zum ersten Male in Tätigkeit trat und die erste Krcisvorturnei>

stunde in Frankfurt a. M. stattfand. Waren es damals, imJ unmci bchcuih, uuu? «..mu.», i»«i

Jahre 1886, nur 13 Gaue, so hat sich der Kreis im Laufs Amerika und Neuseeland lausen zahlreiche Aufttäge ein, die den der 25 Jahre auf ihrer 25 erweitert. Die Mitgliederzahl isis eigenartigen Berus durchaus einträglich machen. Die Haupt- von 27 576 auf 121822, die Zahl der Vereine von 333 auf künden sind Schulknaben, Sammler und die Schulen, die die 1202 gestiegen. Kreisturnwart Bolze gedachte des Jubeltages Schmetterlinge zu Unterrichtszwecken brauchen- alle Schulen in und begrüßte den Ehrenkreisturwart F. Heidecker aus Wies- Großbritannien wenden jetzt den Schmetterlingen eine besondere höben und das Mitglied des TurnausschusseS M. Meller aus Aufmerfiamkeit zu. Sv kommt es, daß die Nachfrage größer ist Bockenheim, berat diese sind mit dem nicht anwesenden Ehren- als der Vorrat, obwohl der Besitzer der Farm Schmetterlings- mitgücb Schatt in Hanau die einzigen, die notf) seit jener Zett sammler nach allen Teilen des Landes ausschickt, um interessante dem Ausschuß angehören. Turnerisch tätig, und zwar noch in seltene Arten aufzufinden. Die Preise für bic Schmetterlinge sehr eifriger Weise, ist noch Meller. Der ausgeführte Uebungs - sind natürlich je nach ben Arten sehr schwankend: die billigen Hoft umfaßte meist Aufgaben aus dem Turnplan des Kreises, kosten kaum zehn Pfennige, während man für seltene Exemplare bis der allen tnrnerischot Veranstaltungen zugrunde liegt. Ordnmtgs- zu 2.00 SSt zahlt,

die Streitenden auseinander zu bringen. Der Verletzte wurde n. Grebenhain, 16. Mai. Am letzten Sonntag war auf einem Wagen nach Hause gebracht und ärztlicher Be- uirscr Ort das Eichziel der Stiftungswanderung des Z to e i g - mivh xi» ä/iAo Vereins Offenbach vvm VogelsbergerLöhen-Cluib.

Handlung übergeben. Dem Vernehmen nach wird die Lache W^derer kamen über Birstadt und waren über Wüstwillen- «M gerichtliches Nachspiel haben. roch, Licheuroth, die Mooser Teiche und Crainfeld hierher mar-

Ober-Seemen, 16. Mai. Am Sonntag fand schiert, wo imDarmstädter Hof" das Mittagessen eingenommen die Hauptversammlung Unserer Spar- und Dar- wurde. Bei dem gemütlichen Zusammensein mit dem hiesigen lehnskasse statt. Der Rechenschaftsbericht zeigte ein Zweigverein begrüßte dessen Vorsitzender, Forstmeister Krug, äu6ei'ft qiinstiges Ergebnis. An etwa 100 Mitglieder d-- auswärtigen Gage und der OsienLacher BoZrdcnde. Lehrer konnten 6 Proz^ Dividende verteilt werden; der Reingewinn Der», Widmete fein Frisch auf! dem s-ln-nen Bogelsberge.

beträgt 1400 Ak. .......... ==

AbstimNNlng. Das Ergebnis war Stimmengleichheit. Es und FreiWungeN wechselten mit Gruppen an: Reck, Barren und mußte das Los entscheiden, das mit ja, also für die An- Pferd ab. Besonderes Interesse erregte die japanische Ringweise nähme gezvgen wurde. Der Vertrag wurde somit mit der (Dschiu-Dschitsu), die Hofferbert-Darmstadt vorführte. Das Keulen- Aedingung angenommen, daß er vorerst dem^ Kreisamt schwingen unter Kreisturnwart Volze's Leitung hatte als Grund- Fur BegutaclMinq unterbreitet werden solle. /< Die Er- Haiwkreise hinter dem Rücken. Die Turner des Turm- ba bxIL aI? ^nc Notwendigkeit erachtet rämt) c beschlossen den praktischen Teil. In der Besprechung teilte nnrb und noch zu den Feldbercimgungsarbeiten von Gießen Krcisttirnwart Bolze mit, daß zu dem Wettumen auf der hygicni- gchort, mit einem Betrage von 400 Mark genehmigt. Die fefcn Ausstellung in Dresden als Sechskämpfer Lindner aus Gemeinde hat die Hälfte der Kosten zu tragen. Die Rech- Frankfurt und Hilz aus Offenbach, als Fünskampfer Mühl aus innig der Gemeindckrankenkasse, die mit einer erheblichen Mainz und Moog aus Bornheim ausgewählt worden seien. Diese Mindereinnahme abschließt, wurde genehmigt. Wettkämpfe werden von den besten Turnern aus der ganzen

Kreis Schotten Deutschen Turnerschaft bestrttten. Die am Himmelfahrtstage auf

Q Saubad), 1«. Mai, «m Sonntag nachmittag kam

eS bei einem Ausflug eines GesangvereinsEintracht* Eilbotenläufe vom Spichererberg, von Traben-Trarbach, vom nach dem FocsthauS RuthardShausen zwischen mehreren Benedettistein in Ems, von Worms und von Amorbach treffen jungen Leuten zu Streitigkeiten, die in Tätlichkeiten zwischen 2Vr und 3 Uhr am Denkmal ein. Die nächste Gau- ausarteten. Einer der Burschen erhielt von seinem Gegner tnrnwarweyammlung, die SO, smdet im Sorbst m Mainz statt, einen Schlag mit dem Spazierstock über den Kopf, daß er

Nur echt mit dieser MariedemFischrr dem Garantie» ieichen bei Scott» scheu Berfabrtnll

Stiedrigste , , 15.

Niederschlag: 9,3 mm.

x Bad-Nauheim, 16. Mai. Nachdem im Herbst )( Gießen, 16. Mai.

'unsere Stadtverwaltung unter Aufwendung hoher Drittel Kranken- und Invalidenversicherung, die Mäusevergiftung frn der Gemarkung in die Wege ae-. Der Maurermeister K. St. aus Steinbach ist angeklagt, die leitet hatte, wird zetzt auf Kosten der Stadt gegen bw ihm als selbständigen Arbeitgeber obliegenden Beiträge zur Kran- Hamsterplage, die anfängt, lästig zu werden, da die len» unb Invalidenversicherung für Die von ihm beschäftigten schädlichen Nager sogar bis in die Keller der Wohnhäuser Arbeiter nicht an die zuständige Kasse abgeführt zu haben, obwohl kommen, energisch vorgegangen. Heute begannen die Flur- er ben auf bie Arbeiter selbst entfallenden Teil dieser Beiträge schützen und eine Anzahl Landwirte mit der Vertilgung der ie»vettig den Arbeitern bei der Lohnzahlung in Abzug gebracht 5-iprp hprpn QnM fn pi-hrTifirh npffiprr ist daü hip (Siptrpü*- ^be. Der Angeklagte gibt an, er habe für einen Unternehmer Ee, einen Bau ausgeführt. Da er selbst über bare Mittel nicht verfügt

ernte gefährdet erscheint und em Vernichtungskampf aus habe er alle 14 Tage von dem Unternehmer gerade

diesem Grunde notwendig ist. Man benutzt dazu Schwefel- soviel Geld erhalten, als er zur Bezahlung der Arbeiter eben ko hl en st off. Mit der giftigen, übelriechenden Flüssig- notwendig gehabt habe. Die Auszahlung der Restsumme, aus leit werden Wattestückchen durchtränkt und damit die drei bet er bte Kassenbetträge habe bestreiten wollen, sei verweigert Zugänge des Hamsterbaus luftdicht verstopft. Die Tiere worden: es schwebe hierüber zurzeit ein Prozeß. Da er selbst finden den Tod durch Ersticken. Mau hat das Mittel früher fein Geld erhalten, habe er auch nicht zahlen können. Das Gericht schon gegen die Kaninchenplagc mit Erfolg angewandt. t?r genügend aufgeklärt und ordnet bte

Gino SBerfammlung der Grundbesitzer behufs Einleitung B°'ladung des Uniernehmers als Zeugen an.

der Feldbereinigung fand heute in der Turnhalle Unlautere Geschäftsmachenschaften.

unter dem Vorsitz von Kreisamtmann Schnittspahü statt. Der Uhrmacher G. K. von Gießen hat bei einer ausländischen Anwesend waren ferner Oberfinanzrat Balser-Darmstadt Fabrik einen Posten Waren bestellt. Er benutzte ein Brief- und Geometer Müller-Friedberg. Beschlossen wurde, daß formular, dessen Kopfdruck auf einen großen Geschäftsbetrieb die Kosten durch die Grundeigentümer gedeckt werden sollen. M/>'^n ließ. Außerdem schrieb er:Sie wollen mir gesl. Stadt und Staat sollen in einer Eingabe um bie freiwillige J*» ,0," ,5°s!°b°ld-gst,usmdm

Uebernahrne eines Drittels her ffiegebaufoften gebeten wer- K. h^b^hattt ^^ngeNag,

crtüartcn ^unb sein^ Geschäft den. In die Vollzugskommifsion werden bte Landwirte lag darnieder. Die Firma ließ sich täuschen, lieferte bie be- Stoll, Heß, Schäfer und Fäschbach, in das Schiedsgericht stellten Waren unb ist um ihr Geld gekommen. Der Angeklagte ist Bürgermeister Wolf-Berstadt und G. Möbs-Gettenau ge° wegen ähnlicher Betrügereien erst kürzlich von der Strafkammer wählt. zu Flensburg zu acht Monaten Gefängnis verurteilt worden. Er

Starkenburg und Rlicinbessen. brhält wegen des vorliegenben Falles heute eine Zusatzftrase von

-o. Darmstadt, 16. Mai. Die hiesige Staatsanwalt- eniem 2)tonat föefän9nid

schäft suckst zurzleit die verschwundene zweite Frau des Verwerfung der Berufung.

.Sck)auspielers Franz Seraph Jäger aus Oberndorf, der Der Taglöhner K. L. von Schlitz ist vom bortigeit Schössen- sich in der ZeNenstrafanstalt in Butzbach befindet. Es Han- gericht wegen Betrugs mit drei Wochen Gefängnis bestraft worden, beit sich um die 1874 zu SchWgheim geborene Barbara, Er hat sich von der Frau eines^Beamten, dem er eme Gefällig- aeb. Weinheimer, die im August 1891 in Forst sich mit dem ^betrag cmshanbigen lassen unter

Händler Gwrg Lerner trauen lieh, aber am 25. April 1901 geklagte hat wohl bie Erfolglosigkeit seines Rechtsmittels voraus- in Offenbach eine neue (N)e mit Jager emging, der sie als gesehen, denn er ist wegen Eigentumsvergehen vielfach vorbestraft Direktor einer umher ziehend en Thectterbesellschaft kennen und ist'heute nicht m'chienen. Die Berufung wurde dementsprechend gelernt hatte. Die erste Ehe der Frau ist heute noch nicht kostenfällig verworfen.

gelöst, Jäger wurde von der Darmstädter Strafkammer Eine rob'e Tat

SrfVÄ ÄX Der Zimmermann F. B., der Fahrbursche G. Kr. und der

®»C Ote&en soll nun die Schlosser G. K. hatten zu V ilb el am Abend des 30. März l. I.

zweite Ehe geschieden werden, die Frau ist aber mrgends Q^öxVa gezecht. In aufgeregter Stimmung begaben sie sich nach zu finden. . dem Bahnhof. Em Briefkasten, der ihnen im Weg hing, wurde

R. B. Darmstadt, 16. Mai. In der vergangenen von der Mauer losgerissen und zu Boden geworfen: eine Laterne, 9Zad)t wurde nach Abgang des Frankfurter Schnellzugs auf die die Situation zu grell beleuchtete, wurde eingeschlagen und Station Friedrichsfeld auf dem Trittbrett des verschiedene Akazienbäumchen, welche die öffentlid)e Anlage zierten, letzten Wagens die Leiche eines neugeborenen Kin- umgeknickt Wegen dieser rohen Beschäbigung öfsentlicher Nutz- des aufgefunben. Ob ein .Verbrechen ober nur bie Beseiti- unb 3ertoq^ng8gegm(täti>e «Mt ber Sauptoetetltgle 8-, ber

' «.ix. 4ft. -.A. cts»*. >vegen ähnlicher Rohettsdelikte säum erheblich vorbestraft t)t, eine

aung erner ^ejdje boruegt, ift no^ nicht feftgestellt, ^-er Gefängnisstrafe von sechs Monaten abzüglich sechs Wochen Unter-

8^ ^0.^9 Uhr von Frankfurt ab und halt m Darm- suchungshaft: ber noch unbestrafte Schlosser K. wird zu zwei stadt, Bensheim, Heppenheim und Weinheim. Monaten Gefängnis verurteilt, während der am wenigsten be-

ArxjS Wetzlar. teiligte Fahrbursche Kr. mit zwei Wochen Gefängnis davon-

0 Hohensolms, 16. Mai. Zum Bürgermeister des ^mmt Ä-s

Hohensolmsrr Sanbeo würbe Bürgermeister Tischler ton ®,nE wogen Verleitung zum Mo,ne>b.

Mebdersheim (Kreis Ätoisenheim) ernannt. Unser bisheriger Ter Landwirt und Schmied K. I. von Ulfa wird beschuldigt. Bürgermeister öuttcl übernimmt bie Bürgermeisterei '? untenjy"«« w W«n, ben 3-mmcrm* Sch. °-n da m brrpn Nüroprinpistpr hnm (Snnpn in h»« CT,ier falschen eidlichen Aussage zu verleiten. Sch. Dam. vor k_-a)of]cngnmo, acrcn -öuigermcifter ^ageu in Den ocuflcn erzählt, er habe wahrgenommen, daß ein angesehener Ruhestatw tntt . lluch in oen kleinen Dörfchen dev Hoheit- Borger intime Beziehungen zu einer anderen Fran unterhalte, solmser Landes zieht die Steuerschraube allmählich an. So Als nun I. wegen Verbreitung dieses Gerüchtes von der be- erhebcn Bechlingen 250 Prozent und Oberlemp sogar leidigten Frau gerichtlich belangt ronrbc, suchte er den Beweis 300 Prozent Zuschläge zur Staatseinkommen-- und 200 Proz. zu führen, daß die von ihm verbreitete Behauptung wahr fei zu den Realsteuern. und benannte Sch. dafür zum Zeugen. Er soll nun vor dem

Hessen-91afsau Termin den Sch. zu bestimmen versucht haben, die früher von

n sm rnint ctr.r s;» ffrfi ihm behauptete Tatsache auch unter Eid aufrecht zu erhallen,

--- Frankfurt a. M., 16. Mai. Für die Erst, einerlei ob sie wahr sei oder nicht. I. bestreitet, mit erf). ifter-

aussuhrung deS »König DebipuS' am Mittwoch sind Haupt vorher gesprochen zu haben. Die. Beweisaufnahme ergab, sämtliche Plätze auSverkauft. Ter Andrang zu den Vor- daß Sch., der einzige Belastungszeuge, nicht nur in dieser (saajc, - - - - sondern auch in anderen ähnlichen Angelegenheiten eine nicht

ganz einwandfreie Rolle gespielt hat. Das, Urteil deS Gerichts ging dahin, der .Angeklagte wird freige.fprochen, da ein Beweis für feine Schuld nicht geführt i|t; außerdem find dem Angeklagten bie Auslagen für zwei Zeugen, bie, er auf eigene Kosten hat laden lassen, aus ber Staatskasse zu «fctzen da deren Aussagen roefentlief) zur .Aufklärung des Sachverhalts beige-

Zähnchen wie eine Perlenkette".

Glienicke a. b. Nordbahn, Post Hermsdorf-Berlin, 11. Juni 1908.

Mein jetzt 2 Jahre altes Töchterchen Martha ist uns nut durch Scotts Emulsion erhalten geblieben. Das Kind war von Natur aus äußerst zart. Es zeigte keinerlei Lust zur Nahrungs­aufnahme und ging in der Zahnzeit derartig zurück, daß niemand glaubte, es durchdringen zu können. Hauptsächlich auf Anraten des Arztes gaben wir der Kleinen nun regelmäßig Scotts Emulston, die sie sofort gern nahm. Wenn Martha auch alle andern Sveisen rurückwies, Scotts Emulsion nahm sie immer, und eine Zeitlang ist das Präparat auch ihr einziges Nahrungsmittel gewesen.. Heute hat die Kleine 17 große, gut entwickelte Zähnchen, die wie eine Perlenkette im Mündchen stehen, und sie, die früher kaum sitzen, geschweige denn gehen konnte, läuft jetzt schon ganz schön umher. Unser Arzt, dem ich das Kind neulich zeigte und ihm sagte, daß es zu laufen angefangen hätte, drückte sich wörtlich auS:

,Da habe ich doch noch ein Wunder erlebt, Scotts Emulsion ist wirklich etwas Gutes."

(gez.) Frau Martha Jauer. Dieser schöne Erfolg, über den selbst der Arzt

Scott» Qhnulflon wird von un» auSschlictzli» hn groben verkauft, unb »wa, nie lose nach Gewicht ober Matz, sondern nur in versiegelten Criqtnelflafd)« " Larton mit unserer Schutzmarke (Fischer mit dem Dorsch). Scott & Bowne, G. o b H., Rrantfurt a. M

Bestandteile: Feinster Medstinal-Lebertran 150,0, prima Glyzerin bOA anterphoSvhorigsaurer Kalk 4,8, unterphodphorigsaurc» Natron r», vulv. Dragan 3X), feinster arab. Gummi pulv. 2,0, Wasser 129,0, Alkohol HA vleu aromatische Gmulsion mit filmt», Manbel» unb Gaultl'eriaöl >c Tropfen.

Wlinim, mein Lieber, bist du verschnupft?

} Mir kann so roaö gar nicht passieren. ErüenS hab ick em \ brillantes VorbeugungSmittel, und zweitens wem iS mm . schnell oii hclien, wenn sich doch mal so eine Errainms einnisten will: ich nehme Üets FayS achte ^vdene Mineral-Pastillen. Soiveii ein ^chnuvscn den Hals uno die Bronchien in Miilcidenschast zieht, soweit weioe

3 meine Sodener auch schnell uiid sicher mit »bm sewti Trum folge meinem Rat: Kauf dir in der Auotheke oo Drogerie eine Schachtel Sodener für 8o Mg., S'b ave^ acht, daß du keine Nachahmungen erhältst.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerkc

Verantwortung.!

Gießen, 17. Mai.

In ber letzten Zett hört man häufig Klagen über R ü ck s i ch tz. losigkeiten der Spren g wa. gen f ühr er bezw. deren Gc. hllfen. Nur ein kleines Beispiel: In ber engen Wolkengasse wirb ein junger Mann, der nicht ausweichen kann, einfach mtt einer Dusche beehrt: ein aller Mann, den seine Angehörigen auf einet Stuhl vor das Haus gesetzt haben, wird naßgefpritzt. Ebenso geht es einem Radfahrer und einem Bierkutscher. Der junge Mann mußte in eine benachbarte Wirtschaft flüchten, bis feine Kleider getrocknet waren. Wäre nun zufällig Staub an dem Anzuge gewesen, so hätte er die schönsten Flecke. Es wäre doch angebracht, wenn diesem Unfug gesteuert würbe. 6.

Handel und Verkehr, Volkswirtschaft.

** Konkurse in Hessen. Ueber das Vermögen des Gast- und Landwirts Einil Jakob Greulich in AllertS» hosen ist am 3. Mai das Konkursverfahren eröffnet worden. Rechtsanwalt Dr. E ck h a r d in Reinheim ist zum Konkursverwalter ernannt worden. Konkursforderungen sind bis zum 21. Mai bet dem Amtsgericht Reinheim anzumelden. lieber das Vermögen des Konrad Völzing I. in Ehringshausen wurde am 1. Mai das Konkursverfahren eröffnet. Stadlrechner Schäfer ht Homberg wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforde­rungen sind bis zum 30. Juni bei dem Amtsgericht Homberg a. d. C. anzumelden. Ueber den Nachlaß der am 21. September 1901 und bezw. 4.Juni 1910 verstorbenen Eheleute Friedrich Josef Weingärtner und Katharina geb. Schmitt zu Ocken­heim wurde am 3. Mai das Konkursverfahren eröffnet. Rechts- anwaltSgehtlfe Niederauer in Bingen wurde zum Konkurs­verwalter ernannt KonkurSforderungen sind bis zum 31. Mai bei dem Amtsgericht Bingen anzumelden. Ueber den Nachlaß des am 3.Februar 1911 verstorbenen Ingenieurs Karl Philipp Ludwig Doll in Darmstadt wurde am 6. Mai das Kon­kursverfahren eröffnet, da der Nachlaß überschuldet ist und der Nachlaßpfleger die Konkurseröffnung beantragt hat. Rechtsanwalt Kern in Darmstadt wurde zum Konkursverwalter ernannt Ron- furSforberungen finb bis zum 27. Mai bei dem Amtsgericht Darmstadt I anzumelden.

" Neue Po st an st alt in Marokko. In Arsila, zwischen Tanger und Larasch, ist eine deutsche Postanstalt ein­gerichtet worden, deren Tätigkeit sich auf den Briespostdienst er­streckt. Ueber die Taxen und Versendungsbedingungen geben die Postanstallen auf Verlangen Auskunft

Martte.

Gießen, 16. Mat Marktb ericht Auf heutigem Wochen- marfte kostete: Butter pr. Pfd. 1,251.30 Mk., Hühnereier 1 St 67 Vfg^ Enteneier 1 Stück 80 Pfg., Gänseeier 1 Stück 10 bis 12 Pfg., Käse pr. St. 68 Pfg,, Kasematte pr. St 56 Pfg., Tauben pr Pr. 0,80-1,00 Ntt, Hühner pr. St. 1,001,60 Mk, Hahnen pr. Stück 0,801,80 Mk., Enten pr. St. 1,802,20 Mk, Gänse das Pfd. 7580 Pfg., Ochsenfleisch pr. Psd. 8694 Pfg, Rindfleisch pr. Pfund 8690 Pfg., Kuhfleifch 70 Pfg., Schweine­fleisch pr. Pfund 7090 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 8892 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 6088 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 10.00 bis 12.00 Mk., Weißkraut daZ Stück 30 bis 40 Pfg., Zwiebeln per Ztr. 10,0012,00 Mt, Milch das Liter 20 Pfg, Aepfel per Ztr. 20 bis 30 Mk., Nüsse 100 Stück 5060 Pfg., per Ztr. 000 Mk., Bohnen per Pfd. 0000 Pfg. Marktzeit von 71 Uhr.

kc. Frankfurt a. M., 16. Mai. Heu- und Stroh markt. Angefahren waren 8 Wagen Heu und 0 Wagen Stroh. Man notierte: Heu 3,203,60 Mk., Stroh (Kornlangstroh) 0,00 bis 0,00 Ntt, Wirrslroh 0,000,00 M. Alles für 50 Kilo. Geschäft langsam. Die Zufuhren waren aus Oberheffen unb bem Kreise Hanau.

Verantwortlich fürFeuilleton" unbVermischtcä"; _____________________I. V.: A u g u st G o e ß. |

Müüers'cke Badeanstalt.

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